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Monatsarchiv: Juni 2018

Maria Lindberg hat gewonnen

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Diesmal hat Maria Lindberg im Gericht gewonnen. Es war keinen Boxkampf, sondern einen Kampf um ihren Ruf. Für Rufschädigung/Verleumdung wurde der Journalist Per-Åke Persson nun vom Gericht in Lund, Schweden, zu einer Geldstrafe verurteilt. Die Gesamtkosten für Persson zu zahlen beträgt etwa 60.000:- SEK.

Lange hat Persson wie einen Schatten Lindberg verfolgt. Wurde einen Kampf mit Maia Lindberg geplant hat er über ihr Schaden im Amateurkampf 1999 die Beteiligten informiert und sie verunsichert ob sie wirklich Maria Lindberg engagieren sollen. Somit hatte Lindberg immer auch außerhalb der Ring zu kämpfen um überhaupt Boxkämpfe zu bekommen. Der Schwedischer Verband suspendierte Lindberg von Boxen, aber mit Hilfe von Ärzte und Funktionäre in Deutschland bekam sie ihr Profilizenz bei BDB, Deutschland. Maria Lindberg wohnt in Hamburg.

Bei einer Boxveranstaltung von ECB in Hamburg 2016 war Persson als Journalist dabei. Maria boxte nicht dort, aber sie war als Zuschauer anwesend. Persson hat erst mehrere Tagen danach bei der Polizei in Schweden, nicht in Deutschland wo die Veranstaltung war, eine Anzeige gegen Unbekannt abgegeben. In der Anzeige behauptet Persson dass er wurde gedroht und hat eine Morddrohung erhalten. Kein andere Anwesender bei der Veranstaltung hat davon etwas mitbekommen. Persson beschuldigte Maria Lindberg für da hinter zustehen und nannte sie The Killer etc. Auf die Anschuldigungen lass sich Lindberg nicht sitzen, sondern reichte eine Klage wegen Verleumdung beim Gericht in Schweden ein.

Am 29.06.2018 kam der Urteil. Persson darf Lindberg so nicht diffamieren und wurde zu einer Geldstrafe verurteilt.

Gratulation an Maria Lindberg!

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Yigit fighing about the Ali-Trophy

 

Yigit WBSS

140lb rising stars ready to compete for IBF World Title and Ali Trophy

The IBF Super-Lightweight Championship will be contested between Anthony Yigit and his IBF Mandatory Ivan Baranchyk in one of the quarter-finals of the World Boxing Super Series after both fighters enter the tournament.

26-year-old Yigit ( 21-0-1, 7 KOs) from Sweden competed at the London 2012 Olympics losing by a single point to eventual silver medallist Denys Berinchyk. He is the EBU European Super-Lightweight Champion and IBF Mandatory and is now bringing his explosive and entertaining style to the World Boxing Super Series.

“It’s a great opportunity and I’m honored to have been chosen to fight among the best in the division,” said Yigit.

“This Ali Trophy tournament is a great example of how boxing should be promoted: the best fighting the best. That’s where I want to be and these are the fighters I want to face!”

25-year-old Ivan Baranchyk (18-0, 11 KOs) from Belarus is an IBF Mandatory, comes from a solid amateur career and he won the world championship as a junior in 2009. As a professional, he has lived up to his ‘The Beast” moniker.

“I am really happy to be a part of the tournament because there are chances to take all the titles and show everyone that I am the best in the division,” said Baranchyk.

“My nature, effort and my love of boxing will help me to get the Ali Trophy.”

Three weight classes will feature in Season II of the World Boxing Super Series with two categories, Bantamweight and Super-Lightweight, already announced.
Fighters announced:

Bantamweight:

Ryan Burnett, WBA Super World Bantamweight Champion

Emmanuel Rodriguez, IBF World Bantamweight Champion

Zolani Tete, WBO World Bantamweight Champion
Super-Lightweight:

Kiryl Relikh, WBA World Super-Lightweight Champion

Anthony Yigit, European Super-Lightweight Champion and IBF Mandatory

Ivan Baranchyk, IBF Mandatory

Further details on Season II, the 2018/2019 season of the World Boxing Super Series, will be announced in the coming days and weeks.

ARTICLE:

https://leifpm.co/2018/06/03/ebu-honours-anthony-yigit-as-the-european-boxer-of-the-year/

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Conny Mittermeier will Denis Radovan zum nächsten Champion machen!

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Er trainierte zahlreiche Akteure für die großen deutschen Boxställe. Mit Jürgen Brähmer machte er Tyron Zeuge, der am 14. Juli in Offenburg seinen WBA-Titel gegen den Engländer Rocky Fielding verteidigen muss, zum Weltmeister – zudem trainierte er u.a. Marco Huck und Vital Tajbert. Seinen nächsten Champion bereitet Conny Mitermeier in seiner Wahlheimat Stuttgart vor, Denis Radovan.

Conny, am 14. Juli muss dein Schützling Denis Radovan in Offenburg gegen den erfahrenen Pavel Semjonov ran. Was erwartest du von dem Kampf?

Conny Mittermeier: „Semjonov ist ein sehr guter Boxer mit viel Erfahrung. Aber ich erwarte von Denis einen klaren Sieg. Das ist eine Pflichtaufgabe. Den muss er umhauen!“

Wie lief die Vorbereitung? 

Conny Mittermeier: „Bestens. Denis ist in einer sehr guten Form.“

Denis wird erstmals im Mittelgewicht antreten. Kann er in dieser Gewichtsklasse mehr erreichen als im Super-Mittelgewicht? 

Conny Mittermeier: „Ich bin der Meinung, dass Denis sowohl im Super- als auch im Mittelgewicht viel erreichen kann. Er ist über 1,80 m – und vom Mittel- bis zum Supermittel sind es nur vier Kilo. Aber wir probieren das jetzt mal aus.“

Was zeichnet Denis aus? Und woran muss er noch arbeiten?

Conny Mittermeier: „Er ist ein sehr guter Techniker. Er muss nur noch an Härte zulegen, aber auch das wird stetig besser. Seinen letzten Sparrings waren beeindruckend.“

Wird Denis dein nächster Champion?

Conny Mittermeier: „Davon bin ich überzeugt. Er bringt alles mit um einmal Weltmeister zu werden.“

Wen trainierst du noch? 

Conny Mittermeier: „Ich habe zwei große deutsche Talente in der Gruppe. Simon Zachenhuber aus Erding im Mittelgewicht und Florian Sparakowski aus Stuttgart im Super-Mittelgewicht. Die beiden Jungs können was werden. Das wäre auch für das deutsche Boxen wichtig.“

Bekommen deine Schützlinge frei, um sich die Fußball-WM anschauen zu können?

Conny Mittermeier: „Klar, wenn Deutschland spielt, ist trainingsfrei!“

Wer wird Weltmeister?

Conny Mittermeier: „Ich hoffe natürlich Deutschland. Das Spiel gegen Schweden sollte den Jungs neuen Mut gegeben haben.“

Und bleibt dein Ex-Schützling Tyron Weltmeister?

Conny Mittermeier: „Sicher, technisch ist er besser als Fielding. Aber es wird ein harter und spannender Fight gegen den Engländer.“

 

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Frauen-Power in Offenburg: Kaiser und Seki wollen Siege und Titel!

 

Kaiser vs T

Frauen-Power in Offenburg: Verena Kaiser und Aniya Seki werden im Vorprogramm von Super-Mittelgewichts-Weltmeister Tyron Zeuge, der seinen WBA-Titel gegen den starken Engländer Rocky Fielding in der Baden-Arena verteidigen muss, am 14. Juli in Offenburg (live ab 20 Uhr auf SPORT1) in den Ring steigen.

Lokalmatadorin Verena Kaiser aus Karlsruhe lieferte sich zuletzt eine tollen Kampf gegen die schwedische Spitzenboxerin Mikaela Lauren (21.4.2018 in Sundsvall). Zwar verlor Kaiser, genannt „The Empress“ (deutsch: logisch – die Kaiserin) knapp, doch die 25-jährige Süddeutsche erntete viel Lob von den Box-Experten.

In Offenburg will Kaiser (10-1) gegen Mari Tatunashvili (2-3-2, Georgien) wieder mit einem klaren Sieg überzeugen: Kaiser: „Ich freue mich sehr, dass ich in meiner Heimat vor einem großen Publikum boxen kann – und möchte meinen Fans einen spannenden Kampf zeigen.“

Für die gebürtige Japanerin Aniya Seki (33-3-2) geht es in Offenburg um einen wichtigen Titel im Bantamgewicht. Die 39-Jährige will ihren WBC Silver Titel verteidigen. Sekis Gegnerin soll in Kürze bekanntgegeben werden.

Zudem boxen in Offenburg: Leon Bunn (Frankfurt), Denis Radovan (Köln), Zach Parker (England), Wanik Awdijan (Nürnberg) und Slawa Spomer.

Zeuge vs Fielding

Saturday 14, July 2018

Baden-ArenaOffenburgBaden-WürttembergGermany

promoter Sauerland Event – Wilfried Sauerland
matchmaker Tom Dallas
super middleweight Tyron Zeuge 22 0 1
S
12 Rocky Fielding 26 1 0
light heavyweight Leon Bunn 9 0 0
S
10 Yoann Kongolo 11 1 0
super middleweight Zach Parker 15 0 0
S
8 Geard Ajetovic 31 17 1
middleweight Denis Radovan 9 0 0
S
8 Pavel Semjonov 22 10 2
super lightweight Verena Kaiser 10 1 0
S
6×2 Mari Tatunashvili 3 – 4 – 2
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Dimitrenko fights in USA at 18.08.2018 vs Jennings

 

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Saturday 18, August 2018

  

Ocean Resort CasinoAtlantic CityNew JerseyUSA

commission New Jersey Athletic Control Board
promoter Top Rank – Bob Arum
matchmaker Brad Goodman
tickets 215-765-0922
television USA ESPN
division boxer w-l-d
last 6
rounds opponent w-l-d
last 6
Pending Approval
heavyweight Bryant Jennings 23 2 0
S
12 Alexander Dimitrenko 41 3 0
super middleweight Jesse Hart 24 1 0
S
10 Mike Gavronski 24 2 1
super featherweight Jason Sosa 20 3 4
S
8 Reynaldo Blanco 14 4 0
featherweight Shakur Stevenson 7 0 0
S
8 Carlos Ruiz 16 4 2
bantamweight Christian Carto 15 0 0
S
8 Javier Gallo 25 15 1
welterweight Thomas Lamanna 25 2 1
S
8 Matthew Strode 25 6 0
lightweight Joseph Adorno 7 0 0
S
6 TBA

Promo-VIDEO:

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Boxpromotor Erol Ceylan: Wer weltweit erfolgreich sein will, muss sich weltweit vermarkten

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Erol Ceylan, 46, ist erfolgreicher Speditionsunternehmer und Immobilien-Manager. Als Promotor und Chef des EC Box-Teams musste er lernen, mit Rückschlägen umzugehen. Seit 2009 hat der Hamburger einen zweistelligen Millionenbetrag in seinen Stall investiert. Nachdem er mit einem skandinavischen Fernsehsender einen TV-Vertrag über sechs Kämpfe aushandelte, stand er kurz vor dem Durchbruch. Dann verlor sein schwedisches Zugpferd, Adrian Granat, durch KO. Der Sender sprang ab, was ihn viel Geld kostete. Eine seiner schwierigsten Niederlagen war allerdings die seines Boxers Sefer Seferi gegen Tyson Fury.

G4B: Herr Ceylan, Tyson Fury plante sein Comeback und hatte sich dafür als Gegner Sefer Seferi ausgesucht. Wie ist es dazu gekommen?

Erol Ceylan: Wir hatten für Sefer Seferi zwei Angebote vorliegen. Das eine bezog sich auf Mairis Bridis, das anderen auf Tyson Fury, allerdings im Schwergewicht. Da Seferi einen guten Kampf im Schwergewicht gegen Manuel Charr abgeliefert hatte, rechneten wir uns reelle Chancen gegen Fury aus.

G4B: Lassen sie mich das Ringgeschehen zusammenfassen: Fury haute ein paar harte Punches und machte Mätzchen. Seferi boxte ohne Konzept und suchte sein Heil im Rückwärtsgang. Von Siegeswillen war bei ihm nichts zu sehen.  Nach der vierten Runde gab seine Ecke auf.
Die Highlights: Ein dicker Kuss zwischen den beiden nach dem Touch Gloves und eine prächtige Keilerei auf den Rängen, die zehnmal besser war, als das was Fury und Seferi ablieferten.

Ist hieran etwas falsch?

Erol Ceylan: Daran ist gar nichts falsch, das passt. Tyson Fury ist ein Entertainer, der seine Fans mit Show-Einlagen – sie nennen es Mätzchen- zu unterhalten weiß. Seferi ließ sich darauf ein, machte mit. Dadurch entwickelte sich das Gefecht zu einer Farce. Seferi kann boxen, sonst hätten wir ihm Frank Warren neben unseren anderen Cruisern nicht angeboten. (Anm. Frank Warren ist der Manager von Tyson Fury). Warren hat sich für weniger Risiko entschieden und sich den vermeintlich schwächsten Gegner ausgesucht. Das war Seferi.

G4B: Fury stand nach seinem Sieg gegen Wladimir Klitschko und der anschließenden Dopingsperre für zweieinhalb Jahren nicht mehr im Ring. Sein Comeback gegen Seferi sollte etwas Besonderes werden. Nach dem Fight wurde der Engländer massiv kritisiert, weil er sich „einen derart schwachen Gegner ausgesucht hätte.“

Erol Ceylan: Wir haben uns natürlich Fury im Vorfeld angeschaut. Der Riese hatte zu dem Zeitpunkt kiloweise Übergewicht. Fury hatte über 30 Monate keine Ringpraxis. Vor dem Kampf hatten wir eine klare Marschrichtung. Natürlich haben wir uns auch mit einer möglichen Niederlage beschäftigt. Letztendlich hat uns Furys Physis überrascht. Was sich daraus entwickelte, das hat man gesehen.

G4B: Warum hat Headcoach Bülent Baser nach der vierten Runde aufgegeben?

Erol Ceylan: „Seferi war schlicht und ergreifend eingefroren. Bülent hat ganz ruhig auf ihn eingewirkt und versucht ihn zum Weitermachen zu bewegen. Aber er konnte Seferis Seele nicht erreichen. Dass da kein Feuer mehr brannte, das habe auch ich gesehen. Was wir zu dem Zeitpunkt nicht wussten, Seferi hatte sich die Nase gebrochen.

G4B: Fury-Manager Frank Warren sagte in einem Interview, dass man sich Seferi ausgesucht hätte, weil er gegen Manuel Charr zehn Runden geboxt hat. Das heißt, dass der Fight zwischen Fury und Charr wohl kommen wird. In den englischen Zeitungen war zu lesen, dass das Treffen für September geplant ist.

Erol Ceylan: In einem Gespräch teilte mir Warren mit, dass der Kampf wohl kommen wird und ich freue mich darauf. Allerdings glaube ich nicht an einen Termin im September. Denn am 18. August wird Fury in Belfast auf der Undercard von Carl Frampton zu einem weiteren Aufbaukampf antreten. Vermutlich wird Charr gegen Fury erst im letzten Quartal antreten oder Anfang 2019.

G4B: ECB boxt rund um den Globus. Beispielsweise kämpfte Igor Mikhalkin im New Yorker Madison Square Garden gegen Sergey Kovalev. Andere Stationen ihrer Fighter waren Kanada, Schweden, Serbien, Russland, Afrika und natürlich die großen Arenen in Deutschland. Zuletzt, einen Tag vor Sefer Seferis Auftritt boxte sein Bruder Nuri in Afrika gegen Taylor Mabika. Wie berichtet wurde, ging er in den Kampf mit dem gebrochenen rechten Zeigefinger und boxte zwölf Runden faktisch nur mit der Führhand. ECB mischt überall mit. Was ist die Strategie des Promotors Erol Ceylan?

Erol Ceylan: ECB will die Position eines Global Players einnehmen. Und wer weltweit erfolgreich sein will, muss sich weltweit vermarkten. Genau das tun wir. In Deutschland haben wir den Durchbruch geschafft. Das war am Anfang meiner Karriere ganz anders. Hier gab es einen Verdrängermarkt mit Universum Box-romotion und dem Team Sauerland als Platzhirschen. Doch mit dem schwindenden Interesse der Fernsehsender änderte sich auch das Beuteschema.  Die Großen fraßen nicht mehr die Kleinen, sondern die Schnellen die Langsamen. Erstes Opfer war Universum und ich bin mir sicher, dass wir mit der Marktbereinigung noch nicht am Ende sind. ECB  ist es gelungen ein verlässliches Netzwerk aufzubauen. Beispielsweise kooperieren wir mit Winne Spiering und seinem Wiking Box-Team. Das Team Sauerland gehört ebenfalls zu unseren Partnern. Wir haben erkannt, nicht der Boxstall von Nebenan ist der Feind, sondern der Mangel an attraktiven Kämpfen. Dadurch schwindet das Interesse bei den Zuschauern und einhergehend sinken die Einschaltquoten. Beim Kampf von ECB’s Sebastian Formella und Angelo Frank stand die Halle Kopf. Beim Kampf von Ronny Mittag gegen Patrick Wojcicki stand die Halle Kopf. Natürlich gibt es in den Fights Verlierer, aber Verlieren gehört nun einmal zum Boxen dazu. Das Problem lässt sich ganz einfach isolieren: Haben wir Boxställe nicht den Mut unsere vermeintlichen Juwelen gegeneinander antreten zu lassen, dann werden wir hier in Deutschland auf ein Desaster zusteuern. Deshalb kann unsere Strategie nur sein, spektakuläre Kämpfe zu präsentieren.

G4B: Welche Veranstaltungen sind als nächstes in der Pipeline?

Erol Ceylan: Dieses Jahr werden wir am

  • September in Lübeck, am
  • Oktober in Stuttgart und am
  • Dezember in Hamburg

veranstalten. Das sind unsere eigenen Events. Zudem kommen noch folgende Auslandseinsätze:

  • Juli, Nikola Milacic in Moskau,
  • August Alexander Dimitrenko gegen Bryant Jennings in Atlantic City und
  • Agron Smakici am 8. September in Sagreb.

Worauf ich mich besonders freue, ist das Fritz Sdunek Memorial. Winne Spiering organisiert am 8. September in Zinnowitz eine Gedenkveranstaltung zu Ehren der Trainerlegende. Ich glaube für die Boxställe, die mit „Fritzer“ zu tun hatten, ist der Event ein Muss. Das wird ein tolles Boxspektakel und ich werde zwei Kämpfe beisteuern.

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Marco Huck is back

Fotos: Serkiz Buldukoglu

Ex-Weltmeister im Cruisergewicht meldet sich mit kurzrundigem Erfolg im Schwergewicht an

 

Petar Milas siegt über Ex-Klitschko Gegner Francesco Pianeta

 

 

München – Marco Huck ist zurück. Am Samstag meldete sich der 13-fache Weltmeister im Cruisergewicht in der Königsklasse der Profiboxer, im Schwergewicht, an und machte deutlich, dass seine Aussage im Vorfeld des Kampfes nicht nur als Drohung anzusehen war: „Saglam ist nur eine Durchgangsstation. Ich will auch im Schwergewicht Weltmeister werden.“ In der vierten Runde war es nach 24 Sekunden geschafft. Aus der Ecke des deutsch-türkischen KO-Königs Yakup Saglam (37 kurzrundige Siege bei 40 Erfolgen) flog nach einem der vielen Schlaghagel von Huck das Handtuch. Die Fans im vollbesetzten BallhausForum des INFINITY Hotels in Unterschleißheim feierten ihren „Captain“ Huck wie in früheren Zeiten. Marco Huck hat ganz offensichtlich die Lust am Boxen wieder entdeckt, nachdem er jetzt nicht mehr brutal „abkochen“ muss wie am Ende seiner Cruisergewichtszeit. Man darf von Huck in den nächsten Monaten einiges erwarten, war sich die versammelte Box-Prominenz rund um den Ring einig. Schließlich ist der Captain mit 33 Jahren im besten Schwergewichtsalter.

 

Huck stand zwar im Mittelpunkt des Interesses bei Petkos Gala, seine Schützlinge aber leistungsmäßig keineswegs im Schatten dieses Comeback-Kampfes. So entschied nach einer Klasse-Vorstellung Petar Milas (22) das Stall-Duell im Schwergewicht um die Nummer 1 im Petko-Gym gegen den Ex-Klitschko Gegner Francesco Pianeta (33) klar nach Punkten mit 3:0 (97:93, 96:94, 99:91) und machte deutlich, wohin für den jungen Kroaten die Reise geht. Nach zwölf Siegen in zwölf Kämpfen und den Erfolgen zuletzt über den US-Boy Johnson und jetzt gegen Pianeta stehen Petar Milas die Türen zu den ganz großen Fleischtöpfen im Schwergewicht weit offen.

 

Das gilt im Halbschwergewicht auch für Serge „The Bavarian Sniper“ Michel (29), der sich gegen Armenak Hovhannisyan (31) in überzeugender Manier den Titel eines internationalen Deutschen Meisters (BDB) holte und mit 3:0-Punktrichterstimmen (97:91, 98:90, 97:91) alle in der Halle überzeugte. Michel bleibt damit im Profiring ungeschlagen, während sein Gegner aus dem Stall von Marco Huck seine erste Niederlage quittieren musste.

 

Ebenfalls ungeschlagen bleibt aus dem Petko-Stall der neue IBO Intercontinental Champion Vartan „The Punch“ Avetisyan, der am Samstag allerdings zwölf Runden lang höllisch aufpassen musste, um den Erfolg gegen Ruben Eduardo Acosta aus Argentinien zu erreichen. In einem teilweise bedingungslosen Schlagabtausch setzte sich der 27-jährige Münchner am Ende mit 3:0 Punktrichterstimmen (115:113, 116:114, 115:113) knapp aber verdient durch. Sieg Nummer 17 im 18. Kampf bei einem Unentschieden.

 

Tina Rupprecht (25) aus Augsburg ist neue Weltmeisterin der WBC im Minimumgewicht. Sie holte sich den vakanten Titel gegen Yakosta Valle aus Costa Rica nach zehn Runden einstimmig nach Punkten. Ebenfalls einstimmige Punktsiege gab es für die Petko Schützlinge Edgar Walth gegen Marko Dmitrovic (Bosnien und Herzegowina) und Nick Morsink gegen Slavisa Simeuonovic, ebenfalls aus Bosnien und Herzegowina.

 

 

 

Am Ende der insgesamt zwölf Profikämpfe (zehn davon gingen über die volle Distanz) verließen nicht nur die 4000 Fans zufrieden das  BallhausForum, sondern auch das Promoter-Paar Alexander Petkovic und Nadine Rasche. Die erstmalige Zusammenarbeit mit dem Team Sauerland und Huck-Promotion hatte sich ausgezahlt. Nadine Rasche: „Ein großer Abend für unser Team.“ Alexander Petkovic richtete den Blick schon wieder nach vorne: „Milas, Michel und Avetisyan haben heute vor einem großen TV-Publikum den Nachweis geliefert, dass sie künftig auch als Hauptkämpfer Publikumsmagneten sein können.

 

 

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Tyson Fury vs Sefer Seferi

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Die Rückkehr des Zigeunerkönigs – oder das Schachspiel des Erol Ceylan

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„Tyson Fury is back!“ Der Ex-Schwergewicht-Champ durschiffte in seiner Boxkarriere derart viele Höhen und Tiefen, die auch den hartgesottensten Matrosen seekrank machen würde: Sieg gegen Wladimir Klitschko, Weltmeister der großen Verbände, positiver Doping Test, Depressionen, Rücktritt und Rücktritt vom Rücktritt. Auf eins kann man sich bei Tyson Fury verlassen. Zwischen dem, was er sagt und dem was er tut, klafft fast immer eine Lücke, so breit wie der Grand Canyon.

Nun ist der in 25 Kämpfen unbesiegte Engländer wieder da und er will das zurück, was in seinen Augen ihm gehört. Die Gürtel der IBF, WBC und WBA. Die trägt Anthony Joshua. Nach AJ, so Joshuas Spitzname,  will sich der selbsternannte Zigeunerkönig Deontay Wilder vornehmen: „Den schlag ich mit einer Hand auf dem Rücken.“ (Während des Kampfes gegen Wladimir Klitschko hielt Fury zeitweise beide Händen auf dem Rücken)

Doch erst einmal will Fury einige Aufbaukämpfe bestreiten. Sein erster Gegner wird der Schweizer Sefer Seferi sein, gegen den er am 9. Juni in seiner Heimatstadt Manchester boxen wird.
Kaum wurde dies bekannt, ätzte Tony Bellew los. Der „Bomber“ aus Liverpool hatte Anfang Mai David Haye ausgeknockt. Seitdem stichelt er gegen Fury: „Ich finde es komisch, dass Fury nicht gegen mich antreten will, weil ich ein Cruiser bin. Dass er jetzt einen Cruiser boxt, ist irgendwie lustig.”

In der Tat ist Sefer Seferi für den Kampf gegen den Briten vom Cruiser ins Schwergewicht aufgestiegen. Der Schweizer ist wendig und schnell. Genau wie Bellew. Ist Seferi statt des vermeintlichen Aufbaugegners in Wirklichkeit ein Härtetest für Bellew?

Eddie Hearn, der Joshua und Bellew managt, gab im Interview bekannt, dass er vorerst nicht an einen Kampf zwischen Fury und Bellew glaubt und schon gar nicht an einen Kampf zwischen Fury und Joshua. „Wenn man sieht, wen Fury in den nächsten drei, vier Fights boxen wird, dann weiß man, dass er nicht einmal in die Nähe von Bellew kommen wird.“

Klappern gehört zum Handwerk eines guten Boxpromoters und Eddie Hearn ist der mächtigste seiner Zunft. Der Chef von Matchroom Boxing hält einen Fernsehvertrag mit Sky und schloss mit dem Streamingdienst DAZN einen Milliardendeal ab. Nun will der Brite Amerika mit „Monstershows“ überrollen. Hearn machte Fury ein Angebot bei Matchroom Boxing zu unterschreiben und stellte ihm dafür einen WM-Kampf gegen Joshua in Aussicht.

Doch statt mit Hearn arbeitet Fury mit Boxpromoter Frank Warren zusammen, der wiederum mit dem Britischen Sender BT kooperiert. BT wird auch den Kampf zwischen Fury und Seferi übertragen.

Da Sky (Eddie Hearn) und BT (Frank Warren) Rivalen sind, kann es überaus schwierig werden, mit einem Kampf zwischen Fury auf der einen Seite und Bellew bzw. Joshua auf der anderen.
Was bleibt Fury? Ein Kampf gegen Deontay Wilder? Den will Eddie Hearn so schnell wie möglich für AJ verpflichten. Diese „Monstershow“ könnte schon im September losgehen.

Zurück zu Sefer Seferi. Der (Noch-)Cruiser  boxt wie sein Bruder Nuri Seferi für den Hamburger Boxpromoter Erol Ceylan. Man könnte den Eindruck gewinnen, dass Ceylan ein hochintelligentes Schachspiel aufziehen würde, mit Fury, Seferi, Bellew und Joshua als Offiziere und den Königen Eddie Hearn und Frank Warren. In dem Spiel könnte  Ceylan seinem Schwergewichtler Christian Hammer eine entscheidende Rolle zukommen lassen. Christian Hammer hatte im Februar 2015 im Londoner Millenium Dome gegen Fury geboxt und verloren. Es war eine schmerzliche Niederlage, die Ceylan heute noch berührt. Denn Fury wurde später positiv auf Steroide getestet und der Kampf gegen Hammer wurde rückwirkend annulliert.

Würde es aufgrund der rivalisierenden Fernsehsender nicht zu einem Kampf zwischen Fury und Bellew kommen und Joshua würde später im Jahre tatsächlich gegen Wilder boxen, dann wäre ein Rückkampf gegen Christian Hammer für Fury die beste Option. Die deutschen Boxfans wären aus dem Häuschen.

Bei dem Suferi-Kampf arbeitet Ceylan und seine EC Boxing bereits mit Frank Warrens Queensberry Promotion eng zusammen. Der Fight ist eine Co-Promotion der beiden Unternehmen und wird in Deutschland vermutlich auf DAZN zu sehen sein. Weitere, gemeinsame Produktionen sollen folgen. Vielleicht auch die von Fury gegen Hammer.

Fury v Seferi

 

 

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EBU honours Anthony Yigit as the European Boxer of the Year!

At the EBU General assembly in Belgrade at 02.06.2018 did the European Boxing Union chose Anthony Yigit, Sweden, as the Boxer of the Year. The Swedish Boxing Federation received the Diploma to be delivered to their boxer.

To be a member of EBU it Is important that the federation of its country has activity and shows loyalty to their European Organization. Moldova got suspended as a member of EBU because of no activity in Moldova, no boxers of Moldova, lack of medicals and selling licenses to boxers of non-EBU-organisation. Norway and Romania are now full members, so EBU has now only full members and no optional sanction bodies. In Lithuania it exists different organisations, and the Lithuanian Pro Boxing League is now a full member. The Croatian member Pro Box Sport is being the host of next year´s General Assembly.

The Swedish request of limiting rounds to maximum 10 rounds was not accepted.

Mr Bob Logist was elected on an UD as the President for the next four years.

The maximum fee raised to 10.000.- Euro and the election of boards representation as followed:          Mr Giles, UK,

Mr Guilani, Belgium

Mr Jensen, Denmark

Mr Stucki, Switzerland

Mr Augustin, Finland

Mr Becquelin, France

Mr Schekutyev, Russia

Mr Matas, Spain

Mr Apa, Italy and

Mr Puons, Monaco.

EBU celebrate 70 years of uniting European Boxing.

PHOTOS:

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