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Beiträge mit dem Schlagwort: Erol

Ich werde Bielefelds nächster Boxweltmeister – Dimitar Tilev unterschreibt bei ECB

Dimitar Tilev und Erol Ceylan

Dimitar Tilev, 23, will nach Marco Huck Bielefelds zweiter Profi-Boxweltmeister werden!
Wenn er über sein Karriereziel spricht, dann spürt man seine Leidenschaft für den Faustkampf und die Lust gegen die Besten anzutreten. Seine Worte werden von einem Willen angetrieben, der jeden Skeptiker bekehrt. Mit solchen Worten hat er Deutschlands erfolgreichsten Box-Promotor überzeugt. Seit dem 25. Juni ist Tilev Jungprofi in Erol Ceylans Hamburger ECB-Boxstall.

Tilev begann seine Amateurkarriere beim BC Vorwärts Bielefeld und Trainer Alexander Bich. Er ist mehrfacher Deutscher Meister, gewann internationale Turniere und wurde WM-Dritter. Dafür ist er Bich dankbar. „Alles was ich als Boxer kann, habe ich bei Alex gelernt.“
Nicht immer lief es rund bei dem Bielefelder. 2014 hätte er beinahe mit dem Sport aufgehört. Seine Freundin Neslihan brachte ihn zurück in die Spur. Er trainierte wieder regelmäßig, nahm an Turnieren teil und boxte im Halbschwer für den MBR Hamm in der Oberliga.

Was Tilev auszeichnet ist sein Dickkopf. So ist es auch mit seinem Ziel Welt-Champ zu werden. Er will beweisen, dass man im Leben alles erreichen kann. Man muss nur an sich glauben.
Tilev griff zum Hörer und rief Ceylan an. Nach dem Telefonat lud ihn der Boxpromotor zu einem Probetraining nach Hamburg ein.

„Ich lernte Marion Daser, Sebastian Formella und Nikola Milacic kennen. Absolut tolle Typen, genauso wie Hysein Cinkara, den ich als Sparringspartner hatte“ so Tilev. Dann weiter: „Headcoach Bülent Baser ist genial. Zwischen uns ist es wie damals zwischen Alex Bich und mir. 100% Vertrauen!“
Besonders dankbar ist Tilev für die Chance, die Ceylan ihm gibt. Aber auch für die Wechselwäsche die er ihm spendierte, denn eigentlich war sein Aufenthalt im ECB-Camp nur für einen Tag geplant. Geblieben ist er eine ganze Woche.

Erol Ceylan traut dem jungen Mann einiges zu. „Die Sparringsleistung, die Tilev gegen Hysein Cinkara ablieferte war beeindruckend, zumal Hysein als Cruiser um einiges schwerer ist als Dimi. Und – das ist mir wichtig, er passt menschlich ins Team!“ Tilev soll für ECB im Supermittelgewicht antreten. Dann hätte Ceylan mit Xhek Paskali und seinem Neuen auch in dieser Gewichtsklasse eine schlagstarke Mehrfachspitze.

Die erste Bewährungsprobe wartet bereits auf Tilev. Am 8. September wird er bei dem „Fritz Sdunek Memorial“ sein Debut absolvieren.
Dieses viel beachtete Box-Turnier zu Ehren der Trainerlegende Sdunek veranstaltet Winfried Spiering und das Wiking Box-Team in Zinnowitz, dem mondänen Ostseebad auf der Insel Usedom.

Mit Headcoach Bülent Baser in der Ecke, seiner brutalen Schlaghärte und seinem risikoreichen und aggressiven Boxstil wird er in Zinnowitz einen Spitzenkampf abliefern und die Fans schwer begeistern. Wetten?

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Boxpromotor Erol Ceylan: Wer weltweit erfolgreich sein will, muss sich weltweit vermarkten

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Erol Ceylan, 46, ist erfolgreicher Speditionsunternehmer und Immobilien-Manager. Als Promotor und Chef des EC Box-Teams musste er lernen, mit Rückschlägen umzugehen. Seit 2009 hat der Hamburger einen zweistelligen Millionenbetrag in seinen Stall investiert. Nachdem er mit einem skandinavischen Fernsehsender einen TV-Vertrag über sechs Kämpfe aushandelte, stand er kurz vor dem Durchbruch. Dann verlor sein schwedisches Zugpferd, Adrian Granat, durch KO. Der Sender sprang ab, was ihn viel Geld kostete. Eine seiner schwierigsten Niederlagen war allerdings die seines Boxers Sefer Seferi gegen Tyson Fury.

G4B: Herr Ceylan, Tyson Fury plante sein Comeback und hatte sich dafür als Gegner Sefer Seferi ausgesucht. Wie ist es dazu gekommen?

Erol Ceylan: Wir hatten für Sefer Seferi zwei Angebote vorliegen. Das eine bezog sich auf Mairis Bridis, das anderen auf Tyson Fury, allerdings im Schwergewicht. Da Seferi einen guten Kampf im Schwergewicht gegen Manuel Charr abgeliefert hatte, rechneten wir uns reelle Chancen gegen Fury aus.

G4B: Lassen sie mich das Ringgeschehen zusammenfassen: Fury haute ein paar harte Punches und machte Mätzchen. Seferi boxte ohne Konzept und suchte sein Heil im Rückwärtsgang. Von Siegeswillen war bei ihm nichts zu sehen.  Nach der vierten Runde gab seine Ecke auf.
Die Highlights: Ein dicker Kuss zwischen den beiden nach dem Touch Gloves und eine prächtige Keilerei auf den Rängen, die zehnmal besser war, als das was Fury und Seferi ablieferten.

Ist hieran etwas falsch?

Erol Ceylan: Daran ist gar nichts falsch, das passt. Tyson Fury ist ein Entertainer, der seine Fans mit Show-Einlagen – sie nennen es Mätzchen- zu unterhalten weiß. Seferi ließ sich darauf ein, machte mit. Dadurch entwickelte sich das Gefecht zu einer Farce. Seferi kann boxen, sonst hätten wir ihm Frank Warren neben unseren anderen Cruisern nicht angeboten. (Anm. Frank Warren ist der Manager von Tyson Fury). Warren hat sich für weniger Risiko entschieden und sich den vermeintlich schwächsten Gegner ausgesucht. Das war Seferi.

G4B: Fury stand nach seinem Sieg gegen Wladimir Klitschko und der anschließenden Dopingsperre für zweieinhalb Jahren nicht mehr im Ring. Sein Comeback gegen Seferi sollte etwas Besonderes werden. Nach dem Fight wurde der Engländer massiv kritisiert, weil er sich „einen derart schwachen Gegner ausgesucht hätte.“

Erol Ceylan: Wir haben uns natürlich Fury im Vorfeld angeschaut. Der Riese hatte zu dem Zeitpunkt kiloweise Übergewicht. Fury hatte über 30 Monate keine Ringpraxis. Vor dem Kampf hatten wir eine klare Marschrichtung. Natürlich haben wir uns auch mit einer möglichen Niederlage beschäftigt. Letztendlich hat uns Furys Physis überrascht. Was sich daraus entwickelte, das hat man gesehen.

G4B: Warum hat Headcoach Bülent Baser nach der vierten Runde aufgegeben?

Erol Ceylan: „Seferi war schlicht und ergreifend eingefroren. Bülent hat ganz ruhig auf ihn eingewirkt und versucht ihn zum Weitermachen zu bewegen. Aber er konnte Seferis Seele nicht erreichen. Dass da kein Feuer mehr brannte, das habe auch ich gesehen. Was wir zu dem Zeitpunkt nicht wussten, Seferi hatte sich die Nase gebrochen.

G4B: Fury-Manager Frank Warren sagte in einem Interview, dass man sich Seferi ausgesucht hätte, weil er gegen Manuel Charr zehn Runden geboxt hat. Das heißt, dass der Fight zwischen Fury und Charr wohl kommen wird. In den englischen Zeitungen war zu lesen, dass das Treffen für September geplant ist.

Erol Ceylan: In einem Gespräch teilte mir Warren mit, dass der Kampf wohl kommen wird und ich freue mich darauf. Allerdings glaube ich nicht an einen Termin im September. Denn am 18. August wird Fury in Belfast auf der Undercard von Carl Frampton zu einem weiteren Aufbaukampf antreten. Vermutlich wird Charr gegen Fury erst im letzten Quartal antreten oder Anfang 2019.

G4B: ECB boxt rund um den Globus. Beispielsweise kämpfte Igor Mikhalkin im New Yorker Madison Square Garden gegen Sergey Kovalev. Andere Stationen ihrer Fighter waren Kanada, Schweden, Serbien, Russland, Afrika und natürlich die großen Arenen in Deutschland. Zuletzt, einen Tag vor Sefer Seferis Auftritt boxte sein Bruder Nuri in Afrika gegen Taylor Mabika. Wie berichtet wurde, ging er in den Kampf mit dem gebrochenen rechten Zeigefinger und boxte zwölf Runden faktisch nur mit der Führhand. ECB mischt überall mit. Was ist die Strategie des Promotors Erol Ceylan?

Erol Ceylan: ECB will die Position eines Global Players einnehmen. Und wer weltweit erfolgreich sein will, muss sich weltweit vermarkten. Genau das tun wir. In Deutschland haben wir den Durchbruch geschafft. Das war am Anfang meiner Karriere ganz anders. Hier gab es einen Verdrängermarkt mit Universum Box-romotion und dem Team Sauerland als Platzhirschen. Doch mit dem schwindenden Interesse der Fernsehsender änderte sich auch das Beuteschema.  Die Großen fraßen nicht mehr die Kleinen, sondern die Schnellen die Langsamen. Erstes Opfer war Universum und ich bin mir sicher, dass wir mit der Marktbereinigung noch nicht am Ende sind. ECB  ist es gelungen ein verlässliches Netzwerk aufzubauen. Beispielsweise kooperieren wir mit Winne Spiering und seinem Wiking Box-Team. Das Team Sauerland gehört ebenfalls zu unseren Partnern. Wir haben erkannt, nicht der Boxstall von Nebenan ist der Feind, sondern der Mangel an attraktiven Kämpfen. Dadurch schwindet das Interesse bei den Zuschauern und einhergehend sinken die Einschaltquoten. Beim Kampf von ECB’s Sebastian Formella und Angelo Frank stand die Halle Kopf. Beim Kampf von Ronny Mittag gegen Patrick Wojcicki stand die Halle Kopf. Natürlich gibt es in den Fights Verlierer, aber Verlieren gehört nun einmal zum Boxen dazu. Das Problem lässt sich ganz einfach isolieren: Haben wir Boxställe nicht den Mut unsere vermeintlichen Juwelen gegeneinander antreten zu lassen, dann werden wir hier in Deutschland auf ein Desaster zusteuern. Deshalb kann unsere Strategie nur sein, spektakuläre Kämpfe zu präsentieren.

G4B: Welche Veranstaltungen sind als nächstes in der Pipeline?

Erol Ceylan: Dieses Jahr werden wir am

  • September in Lübeck, am
  • Oktober in Stuttgart und am
  • Dezember in Hamburg

veranstalten. Das sind unsere eigenen Events. Zudem kommen noch folgende Auslandseinsätze:

  • Juli, Nikola Milacic in Moskau,
  • August Alexander Dimitrenko gegen Bryant Jennings in Atlantic City und
  • Agron Smakici am 8. September in Sagreb.

Worauf ich mich besonders freue, ist das Fritz Sdunek Memorial. Winne Spiering organisiert am 8. September in Zinnowitz eine Gedenkveranstaltung zu Ehren der Trainerlegende. Ich glaube für die Boxställe, die mit „Fritzer“ zu tun hatten, ist der Event ein Muss. Das wird ein tolles Boxspektakel und ich werde zwei Kämpfe beisteuern.

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Pressekonferenz ECB betr. X´mas Boxing 22.12.2017 in Hamburg

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Profi-Manager Spiering und Ceylan arbeiten zusammen

 

Es gibt gute Nachrichten! Zukünftig werden die Box-Manager Erol Ceylan und Winfried Spiering öfter als bisher zusammenarbeiten.

 

In einer gemeinsamen Erklärung heißt es:

„EC Boxpromotion und das Wiking Team wollen zukünftig spektakulären Boxsport anbieten, der sich erfrischend vom Mainstream abheben wird. Hierfür werden wir öfter als bisher unsere Kräfte bündeln und auch gemeinsame Events organisieren. Wir werden spannende und atemberaubende Kämpfe zeigen. Dabei geht es nicht nur um Titel, sondern vor allem um packende Ansetzungen. Unsere gemeinsame Verpflichtung gegenüber allen Boxsport-Enthusiasten: Pure Boxing Ehrlicher Sport

 

Die Promotoren planen ihre jeweilige Homebase als Boxhochburg aufzubauen. Für ECB und Erol Ceylan wäre dies die Hafenstadt Hamburg und für Winfried Spiering mit seinen Wikingern die Bundeshauptstadt Berlin. Spiering wird diese Nordachse  verlängern und in Wolgast seine Trainings- und Wettkampfstätte zur Verfügung zu stellen. Der Wiking-Manager hat erkannt, dass das Profiboxen im  Nordosten der Republik, rund um die Region Anklam – Wolgast – Greifswald und die Insel Usedom unterentwickelt ist.

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Sebastian Formella unterschreibt bei EC Boxing

 

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Der Hamburger Profiboxer Sebastian „Hafen-Basti“ Formella steigt ab sofort für den ebenso in der Hansestadt ansässigen Box-Promoter Erol Ceylan in den Ring. Für den in 13 Kämpfen (8 KOs) ungeschlagenen Halbmittelgewichtler ist es der erste langfristige Vertrag als Profi, der dem 29-jährigen Fighter  Planungssicherheit bietet.

„Auf die Zusammenarbeit mit Erol Ceylan freue ich mich sehr“, erklärte Formella bei der Vertragsunterzeichnung. „Ich hoffe, dass ich mit der Unterstützung von EC Boxing vielleicht noch in diesem Jahr um einen internationalen Titel boxen kann – am liebsten natürlich in Hamburg vor meinen treuen Fans.“

 

Zuletzt hatte „Hafen-Basti“ im Sommer vergangenen Jahres den Berliner Nico Salzmann klar nach Punkten besiegt.

Trainiert wird der weitere ECB-Hoffnungsträger,  der hauptberuflich die großen Containerbrücken im Hamburger Hafen fährt, weiterhin von seinem Coach Mark Haupt. Der Neugrabener konnte sich in der Vergangenheit in Hamburg bereits ein beachtliches Stammpublikum erboxen.

 

Promoter Erol Ceylan freut sich über seinen Neuzugang. „Sebastian ist ein guter Typ und vielversprechender Boxer. Er hat sich bereits in der Box-Szene einen Namen gemacht. Wir möchten ihn jetzt mit guten Kämpfen ganz nach oben bringen“, gibt Ceylan die Marschrichtung vor. Besonders freut Ceylan, dass der Hafen-Basti sich für seinen Boxstall und nicht für andere deutsche Boxpromoter entschieden hat, denn er hält seinen neuen Schützling für ein Box-Juwel, das nur noch geschliffen werden muss.

Wann Sebastian Formella das erste Mal für EC Boxing in den Ring steigt, wird in den kommenden Wochen bekanntgegeben.

Sicher ist, dass der Hamburger Lokalmatador  nach seiner verletzungsbedingten Absage im vergangenen Oktober so schnell wie möglich sich im Seil Geviert beweisen möchte.

 

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Odlanier Solis beim Comeback KO-Sieger

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So hat sich der Hamburger Box-Promotor Erol Ceylan von EC Boxing die Premiere im neuen ECB-Gym vorgestellt – alle seine ECB-Fighter zeigten überzeugende Leistungen und siegten in ihren Kämpfen beim kurzfristig angesetzten Event im Normannenweg in Hamburg-Borgfelde.

Dabei überraschte der 36-jährige Olympiasieger Odlanier Solis. Der in Miami (USA) lebende Exil-Kubaner brachte mit 109 kg ein für ihn  ideales Kampfgewicht auf die Waage. In seinen letzten Kämpfen vor seiner 1 ½ jährigen Ring-Abstinenz wog der Profiboxer über 120 kg und wirkte wenig motiviert. Ganz anders jetzt unter Flagge von EC Boxing. In der ersten Runde durfte Kontrahent Milos Dovedan  noch einige Angriffsattacken, die jedoch an der Doppeldeckung von Solis verpufften, starten. Nach einer harten Linken zum Körper musste dann Dovedan Anfang der zweiten Runde erstmals zu Boden. Solis ließ nicht locker und nach einem rechten Haken zum Körper zählte Ringrichte Timo Habighorst den „Journeyman“ aus Serbien aus. „Boxen verlernt man nicht. Es ist ein gutes Gefühl wieder im Ring zu sein. Mit dem Comeback bin ich zufrieden, will jetzt noch einmal angreifen und zurück in die Weltspitze. Dafür brauche ich weiter Beschäftigung“, sieht sich Odlanier Solis noch lange nicht am Ende des seines „Box“-Weges.

„Auf unser großen Veranstaltung in Göppingen am 17. September mit der WBO-Europameisterschaft Firat Arslan vs. Nuri Seferi wird Odlanier einen stärkeren Gegner bekommen. Ende des Jahres soll es dann für ihn einen großen Fight geben“, erklärte Erol Ceylan.

Den spannendsten Kampf des ECB-Events lieferte der seit einigen Wochen in Hamburg lebende 27-jährige Münchener Mario Daser ab. Der in zehn Kämpfen ungeschlagene Cruisergewichtler musste gegen den Schweden  Alexander Todorovic über die angesetzte Distanz von sechs Runden gehen. Mit seiner langen linken Führhand punktete Daser immer wieder. Nach fünfjähriger Ringpause fehlte dann jedoch die entscheidende Rechte. Stattdessen kam Todorovic mit einigen harten rechten Schwingern durch. Insgesamt war der aus Serbien stammende Boxer allerdings zu passiv. „Das wird von Kampf zu Kampf sicherlich besser. Die lange Pause habe ich schon gemerkt“, zeigt sich Mario Daser optimistisch bald auch zu Meisterehren zu gelangen.

EC Boxing-Cruisergewichtler Nikola Milacic konnte seine guten Trainingseindrücke auch im Seilgeviert bestätigen. Er machte kurzen Prozess. Zweimal schickte er Igor Nistor (Serbien) nach harten Kombinationen schon in der ersten Runde zu Boden. Nach 2:45 Minuten zählte der Ringrichter dann bis 10 und Milacic konnte sich als Sieger von den  Zuschauern und seinen Stallgefährten feiern lassen.

Ähnlich eilig hatte es Super-Mittelgewichtler Tuncay Ucar bei seinem Profidebut. Über ein  Jahr hatte sich der Hamburger auf diesen Augenblick mit den EC Boxing-Trainern vorbereitet. Ucar übernahm dann auch gleich das Kommando gegen den hoffnungslos unterlegenen Serben Senad Alisic, dessen Ecke nach 2:45 Minuten von Runde 1 und dreimaligen Bodenkontakt ihres Kämpfers zur Aufgabe das Handtuch warf.

„Das war eine gelungene Premiere im neuen ECB-Gym. Hier werden wir sicherlich noch öfter veranstalten“, freute sich Erol Ceylan und mit ihm ebenso sein Team, das in den vergangenen Wochen ganze Arbeit geleistet hatte um ein „Vorzeige“-Gym zu präsentieren.

VIDEO:

https://leifpm.co/2016/08/04/odlanier-solis-vs-milos-dovedan/

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Jetzt entscheidet das Landgericht im Fall Wallisch…

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Wie geht es weiter mit Michael Wallisch? Am Donnerstag (27. Juni) war Entscheidung Verkündung durch das Landgericht Magdeburg über die Zukunft des internationalen deutschen Schwergewichts-Meisters. Es wird dort über den Widerspruch von Wallisch gegen die Einstweilige Verfügung von EC-Boxpromotion verhandelt, mit der EC-Boss Erol Ceylan erwirkt hatte, dass Wallisch nicht am 4. Mai diesen Jahres in der Mannheimer SAP-Arena im Rahmen von Klitschko – Pianeta gegen Tomas Mrazek aus Prag in den Ring steigen durfte. Die wurde erstmal verschoben. Der Richter muss es sich nochmal überlegen ob er die einstweilige Verfügung aufhebt und es im normalen Klagefall weitergeht. Denn der einzige Leidtragende in dieser Sache ist der Boxer. Er wird nicht jünger…und seinen für den 13 Juli angesetzten Kampf ( Geheim) kann er höchstwahrscheinlich auch vergessen. Vielleicht wartet da auch schon eine Einstweilige Verfügung auf ihn.

Hintergrund: In Hamburg pocht man nach wie vor auf den laufenden Vertrag mit dem ungeschlagenen Schwergewichtler (9 Siege, davon 6 durch Knockout), der sich trotzdem dem SES-Boxstall von Ulf Steinforth angeschlossen hat. EC-Boss Erol Ceylan: „Einen gültigen Vertrag zu haben bedeutet, dass schriftlich fixierte Vereinbarungen eingehalten werden müssen. Das ist bei Michael Wallisch leider nicht der Fall“.

Im EC-Team zeigt man sich enttäuscht von dem Neu-Magdeburger. Cheftrainer Oktay Urkal: „Bei uns war er auf dem richtigen Weg. Er hätte ganz weit nach oben kommen können. Wie, das hat er ja schon im Kampf mit Yakub Saglam vor zwei Jahren angedeutet, als er topvorbereitet den Kampf um die internationale Deutsche Meisterschaft in Berlin gewonnen hat. Darauf wollten wir aufbauen, aber plötzlich war er verschwunden, einfach weg…“

EC-Boss Ceylan hatte immer auf eine gütliche Einigung gehofft: „Ulf Steinforth war ja sogar bei mir in Hamburg, hat von einem finanziellen Ausgleich gesprochen, aber da ist nie etwas passiert. Jetzt hoffe ich, dass vor dem Landgericht in Magdeburg die endgültige Entscheidung fällt. Michael Wallisch ist für mich, menschlich gesehen, eine große Enttäuschung, trotzdem wünsche ich ihm auf seinem weiteren boxerischen Weg, wo auch immer der sein mag, alles Gute und viel Erfolg“. Tatsächlich trauen Experten dem 27-jährigen Wallisch immer noch den Gewinn des EM-Titels zu …

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Igor Michalkin bei EBC

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Erol Ceylan: Mit Michalkin nach Paris

Eingefädelt hat alles Alexander Alekseev. Der WM-Kandidat, er wird noch in diesem Jahr gegen Yoan Pablo Hernandez um den IBF-Cruisertitel kämpfen – wenn der Sauerland-Schützling nach seinen Handbrüchen überhaupt wieder fit wird – brachte EC-Boss Erol Ceylan und Halbschwergewichtler Igor Michalkin zu Gesprächen an einen Tisch. Und Ruck-Zuck war klar: Michalkin wird seine nächsten 10 Kämpfe unter „EC-Flagge“ bestreiten.

Der erste Termin steht schon fest. Der 28-jährige Russe aus Irkutsk kämpft am 5. Juli in Paris gegen den gebürtigen Kongolesen Doudou Ngumbu (31) um den Intercontinental-Titel der WBO. Ceylan: „Einmal hat Igor ja schon für uns geboxt. Das war vor einem Jahr, als er in Hamburg Yavus Keles besiegte. Mittlerweile hat er 14 Kämpfe bestritten, 13 Mal siegte er, acht Mal vorzeitig. Nur gegen Aleksy Kuziemski verlor der Rechtsausleger im Kampf um die internationale Deutsche Meisterschaft 2010 in Rostock knapp nach Punkten. Ich traue ihm den Gewinn des Intercontititels durchaus zu“.

Zumal Michalkin schon einmal gegen Ngumbu (31-4-0) geboxt hat. Im Dezember 2009 in Schwerin. Damals noch für Universum. Michalkin gewann über 8 Runden nach Punkten. Jetzt also die Revanche – als Titelfight.

Der 1,85 Meter große Michalkin lebt in Hamburg, wohnt in der „EC-Villa“ direkt hinter dem Gym in der Eiffestraße. Der wichtigste Mann in seiner Ecke wird Trainer Bülent Baser sein. Ceylan: „Igor ist sehr ehrgeizig, nicht nur im Training, ich bin sicher, er kann mal ein Großer werden“!

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ECB auf dem Vormarsch

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Erol Ceylans Fischgespräche bei leckeren Garnelen und Filets

Tischgespräche – unter diesem Begriff kann sich sicher jeder etwas vorstellen. Zum Beispiel: Eine Männerrunde, ein paar Bierchen, Plaudereien um Geschäfte – und nicht selten auch Gespräche um Frauen…

Bei Erol Ceylan ist das etwas anderes. Da gehen die Fischgespräche, wohlgemerkt Fisch-, nicht Tischgespräche, auch ums Geschäft, speziell natürlich ums Boxen – und wenn schon die Frauen ins Spiel kommen, dann geht es da nur um eine einzige, um Klara Svensson.

Warum Fischgespräche? Die Antwort ist ganz einfach: Der EC-Boss hatte die Hamburger Sportpresse ins Restaurant Balik in die Clemens-Schultz-Straße 18 auf St. Pauli eingeladen. In das von Halis Kalkan geführte Fisch-Spezialitäten-Restaurant! Mit seiner ganzen Boxer-Truppe, angeführt von Alexander Alekseev, Noel Gevor, Gökalp Özekler und eben Klara Svensson, marschierte er auf. Und seine Asse zeigten sich nicht nur als willige Köche bzw. Küchenhilfen, nein, sie hatten den rund 30 anwesenden Journalisten auch sonst einiges zu bieten, interessante Neuigkeiten aus dem EC-Stall nämlich.

Cruisergewichtler Noel Gevor, der schon vor wenigen Tagen beim Kampftag in Bernau kräftig reingehauen hatte und Gegner Viktor Szalai aus Ungarn gleich sieben Mal (!) auf die Bretter schickte, haute auch im Balik kräftig rein – nämlich frische Fischfilets in die Pfanne. Der 22-Jährige: „Ich denke, was das Boxen angeht, bin ich jetzt auf dem richtigen Weg. Ich muss einfach häufiger kämpfen, um schneller an die Spitze zu kommen. Die langen Pausen halten mich da nur auf. Ich werde mit Erol sprechen, damit wir gemeinsam die Route festlegen können“.

Weltmeisterin Klara Svensson zeigte sich sehr angetan davon , dass ihr Boss demnächst eine Ladies-Night veranstalten will. Ceylan: „Ich habe auch schon zwei Kampforte hier in Hamburg ins Auge gefasst, einmal ist es ein Theater und dann ist da noch ein Festzelt auf dem Hamburger Dom“.

Ex-Weltmeister Zsolt Erdei, der zurzeit im EC-Gym in der Eiffestraße für seinen Fight nächste Woche in Monte Carlo gegen den Russen Denis Grachev trainiert, musste sich auch nicht besonders zurückhalten. „Ich habe schon ein gutes Kampfgewicht“! Deshalb langte der Schützling von Meister-Trainer Fritz Sdunek auch bei den leckeren Garnelen kräftig hin…

Wann steigt denn nun der nächste EC-Kampftag? Erol Ceylan: „Ich gehe davon aus, dass wir im Mai oder Juni wieder in Rumänien veranstalten werden. Die Zusammenarbeit mit den dortigen Organisatoren, Sponsoren und dem TV hat beim letzten Mal toll geklappt, das wollen wir festigen, fortsetzen“.

Video:

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