Monatsarchiv: April 2016

Titelkampf daheim: Gevor will gegen Medina in Hamburg glänzen!

 

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Er steht kurz vor dem ganz großen Karriere-Durchbruch: Noel Gevor (20-0, 10 K.o.´s)! Das wohl aktuell größte deutsche Talent im Cruisergewicht ist nicht mehr weit von einer WM-Chance entfernt und immerhin schon die Nummer zwei bei der WBO. Die Internationale Meisterschaft beim in Puerto Rico ansässigen Weltverband will der Hamburger am 7. Mai daheim verteidigen – sozusagen als Visitenkarte für größere Aufgaben. Herausgefordert wird Gevor in der Barclaycard Arena von Cristian Javier Medina (12-1-3, 4 K.o.´s) aus Argentinien.

 

„Medina ist nicht die ‚Creme de la Creme‘, aber ein ernstzunehmender Gegner“, sagt Gevor, der von seinem letzten Ringauftritt nicht wirklich begeistert war: „Obwohl ich den früheren Interims-Weltmeister Valery Brudov klar beherrscht habe, hätte ich mir einen vorzeitigen Sieg gewünscht.“ Der 25-jährige, 1,89 Meter große Modellathlet konnte Brudov Anfang Januar erst mit dem Schlussgong an den Rand eines Knockouts bringen, „da ich zuvor viel zu sehr überlegt und abgewartet habe. Als ich dann mit einer Schlagkombination einmal ins Rollen kam, war der Kampf so gut wie vorbei.“

 

Bei seinem Heimspiel gegen den Argentinier Medina soll das natürlich anders für Gevor laufen. „Immerhin habe ich seit fast vier Jahren nicht mehr in Hamburg geboxt. Damals bestritt ich meinen fünften Profikampf in einer kleinen Sporthalle. Am 7. Mai boxe ich vor Tausenden in der Barclaycard Arena“, so Gevor stolz und bestätigt: „Meine Motivation könnte nicht größer sein!“

 

Diesmal bestreitet der Schützling und Stiefsohn von Ex-Europameister Khoren Gevor noch einen Vorkampf, doch damit könnte bald Schluss sein. „Noel ist bei drei der führenden Weltverbände unter den Top-10 eingestuft, ist bereits eine Option für alle Champions“, bestätigt Promoter Kalle Sauerland. „Ich glaube, dass er demnächst seine Chance bekommen wird!“

 

Eine weitere Empfehlung will Gevor zunächst gegen Medina abgeben.

 

Im Hauptkampf des Abends kommt es in der Hamburger Barclaycard Arena zur Europameisterschaft im Schwergewicht zwischen Kubrat Pulev und Dereck Chisora – ein Kampf, der gleichzeitig als Eliminator für die IBF-Weltmeisterschaft dient. Eintrittskarten für die Box-Nacht am 7. Mai sind im Internet bei www.tickethall.de und www.eventim.de sowie unter der telefonischen Ticket-Hotline 01806-570044 erhältlich.

INTERVIEW Abel Gevor:

https://leifpm.co/2016/03/26/interview-abel-gevor-4/

 

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Boxen 30.04.2016 Spergau

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TV-Übertragung: MDR “SPORT im Osten – Boxen live“ ab 22.50 Uhr

Restkarten für die „SES-Box-Gala“ am Samstag in der Jahrhunderthalle sind dann noch an der Abendkasse ab 17.00 Uhr erhältlich.

Der Hauptkampf:

WBO- / WBA-Titelträger Dominic Bösel geht volles Risiko und setzt seine Titel gegen den ebenfalls ungeschlagenen Denis Liebau auf Spiel

Im zweiten Hauptkampf stehen sich zwei Boxer aus Mitteldeutschland gegenüber:

Deutsche Meisterschaft im Weltergewicht – „das Rematch“ Felix Lamm vs. Philipp Schuster

Die weiteren Kämpfe der SES-Box-Gala:

Tom Pahlmann (Team Deutschland) vs. Bartlomiej Grafka (POL)

Adam Deines (Team Deutschland) vs. Karel Horejsek (CZE)

Phillip Nsingi (Team Deutschland) vs. Marco Martini (GER / Wuppertal)

Jurgen Uldedaj (SES Boxing) vs. Sven Haselhuhn (GER / Halle/S.)

Leo Levani (AUT) vs. Fouad El Massoudi (FRA)

ARTIKELN:

https://leifpm.co/2016/03/10/denis-liebau-bei-khoren-in-hamburg/

https://leifpm.co/2016/03/11/dominic-boesel-vs-denis-liebau-30-04-2016/

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Saturday 30 April 2016

commission: Bund Deutscher Berufsboxer
promoter: Ulf Steinforth (SES Sports Events GmbH)
matchmaker: Hedi Taouab
tickets: (+49) (0)391-7273720
television: Germany MDR
Light Heavyweight Dominic Boesel 21 0 0 S Denis Liebau 19 0 0

WBO Inter-Continental light heavyweight title
WBA Continental light heavyweight title
Welterweight Felix Lamm 11 1 1 S Philipp Schuster 22 2 2

Germany BDB welterweight title
Super Welterweight Leo Levani 6 0 0 S Fouad El Massoudi 13 7 0

Light Heavyweight Tom Pahlmann 11 0 1 S Bartlomiej Grafka 17 20 2

Light Heavyweight Adam Deines 7 0 0 S Karel Horejsek 5 6 1

Super Welterweight Phillip Nsingi 3 0 0 S Marco Martini 7 0 0

Cruiserweight Juergen Uldedaj 1 0 0 S Sven Haselhuhn 9 14 0
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Arthur Mann boxt am 07.05.2016 in Hamburg

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Im Hauptkampf des Abends kommt es in der Hamburger Barclaycard Arena zur Europameisterschaft im Schwergewicht zwischen Kubrat Pulev und Dereck Chisora – ein Kampf, der gleichzeitig als Eliminator für die IBF-Weltmeisterschaft dient. Eintrittskarten für die Box-Nacht am 7. Mai sind im Internet beiwww.tickethall.de und www.eventim.de sowie unter der telefonischen Ticket-Hotline 01806-570044 erhältlich.

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Fightcard Buchholz 30.04.2016

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FC VP 30.04.2016

 

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Für Kampf am 7. Mai: Hamburger Sebastian Formella holt sich Tipps bei Weltmeister Brähmer!

 

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Er ist flink und verfügt über eine exzellente Technik. Halb-Mittelgewichtler Sebastian Formella bereitet sich aktuell auf sein Heimspiel am 7. Mai in der Hamburger Barclaycard Arena vor. Der 28-Jährige trifft dort auf den Ungarn Gyula Vajda. Um sich optimal auf den Kampf vor heimischer Kulisse vorzubereiten, absolviert Formella auch einige Einheiten in Schwerin bei Halbschwergewichts-Weltmeister Jürgen Brähmer! Für Formella und seinen Trainer Mark Haupt ein großes Geschenk. „Jürgen hat wahnsinnig viel Erfahrung als Profi, da kann ich nur lernen“, sagt Formella, der hauptberuflich als Containerbrückenfahrer im Hamburger Hafen sein Geld verdient.

 

Der Hamburger hatte schon am 12. März im Vorprogramm von Brähmer geboxt. In Neubrandenburg besiegte er damals die kroatische Nummer eins Frane Radnic einstimmig nach Punkten. Champion Brähmer verfolgte damals das Duell in der Kabine auf einem Bildschirm. „Man hat gesehen, dass er eine gute Schule als Amateur durchlaufen hat. Sebastian ist sehr beweglich und technisch gut geschult. Es fehlte am Ende aber noch etwas die Luft“, erinnert sich Brähmer.

 

Damit dies in Hamburg anders wird, trainiert Formella seit Wochen intensiv – unter anderem auch mit Trainingsplänen des Weltmeisters. „Jürgen arbeitet mit sehr modernen Trainingsmethoden und entsprechender Leistungsdiagnostik“, erklärt Formella. „Wir haben neben konditionellen Grundlagen auch an meiner Explosivität gearbeitet. Ich fühle mich topfit.“

 

Dass der Kampf in Hamburg der bislang größte für Formella wird, das spürt der im Hamburger Süden lebende Boxer jeden Tag. „Es kommen mehr als 400 Leute, um mich zu unterstützen. Darunter meine Familie, Freunde und Kollegen“, so Formella. Für „Hafen-Basti“, wie er kürzlich von einer großen Tageszeitung getauft wurde, ist das nur zusätzliche Motivation. „Dafür bin ich Profi geworden. Ich kann es kaum erwarten!“

 

Vom Hafen in den Ring – Heimspiel für Sebastian Formella!

 Am 7. Mai boxt Sebastian Formella (11-0, 7 K.o.´s) gegen den Ungarn Gyula Vajda (18-14, 12 K.o.´s) in der Barclaycard Arena. Für Formella wird das ein ganz besonderer Kampf, denn der talentierte Halb-Mittelgewichtler, der im normalen Leben die großen Containerbrücken im Hamburger Hafen fährt, präsentiert sich das erste Mal in seiner Heimatstadt vor so vielen Zuschauern. „Ein Kampf in dieser großen Arena, vor heimischen Publikum, motiviert unheimlich“, sagt Formella, der nach seinem Kampf im März in Neubrandenburg bereits zum zweiten Mal auf einer Sauerland-Veranstaltung boxt. Sauerland-Geschäftsführer Frederick Ness: „Der Junge zeigt technisch anspruchsvolles Boxen und mobilisiert als Lokalmatador die Massen in der Hansestadt. Wir freuen uns, ihn am 7. Mai erneut präsentieren zu dürfen.“

 

Unterstützt wird „Hafen-Basti“, wie Formella jüngst von der „BILD“ getauft wurde, neben seiner Familie auch von vielen Kollegen aus dem Hafen. „Der Zuspruch von meinen Kollegen ist unglaublich. Ich freue mich sehr über diesen Rückhalt und die Unterstützung. Wir im Hafen halten eben zusammen“, erklärt der 28-Jährige. Arbeit und Vorbereitung unter einen Hut zu bekommen verlangt zudem viel Disziplin. „Mein Arbeitgeber, die Gesamthafenbetriebsgesellschaft, unterstützt mich bestmöglich und ich habe ein tolles Team, welches mir viel Arbeit abnimmt, sodass ich mich voll und ganz auf den Sport konzentrieren kann.“

 

Die Zielsetzung ist in jedem Fall klar: Vajda besiegen und in diesem Jahr noch mindestens zwei Mal boxen, um sich für einen Titelfight zu positionieren.

 

Im Hauptkampf des Abends kommt es in der Hamburger Barclaycard Arena zur Europameisterschaft im Schwergewicht zwischen Kubrat Pulev und Dereck Chisora – ein Kampf, der gleichzeitig als Eliminator für die IBF-Weltmeisterschaft dient. Eintrittskarten für die Box-Nacht am 7. Mai sind im Internet bei www.tickethall.de und www.eventim.de sowie unter der telefonischen Ticket-Hotline 01806-570044 erhältlich.

 

 

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Pulev: Erst Chisora schlagen, dann Klitschko-Karriere beenden!

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Kubrat Pulev – der Wolf im Schafspelz! Beim Medientag vor seinem Kampf um die Europameisterschaft am 7. Mai (live ab 22.50 Uhr in SAT.1) schlug die „Cobra“ erst zielsicher in die Pratzen von Kultcoach Ulli Wegner, bevor er sich geduldig den Fragen der anwesenden Journalisten stellte. Eines ist klar: Pulev ist hochkonzentriert auf das Schwergewichts-Duell mit Dereck Chisora!

 

„Gegen ihn habe ich die Chance zu zeigen, dass ich nochmals eine WM-Chance verdiene“, so Pulev. Immerhin dient der proklamierte „Kampf der Giganten“ nicht nur dazu, einen neuen Europameister zu krönen, sondern ebenfalls als WM-Ausscheider beim Weltverband IBF. Doch statt gegen deren Champion Anthony Joshua anzutreten, will der Bulgare lieber eine Scharte auswetzen. „Wenn ich Chisora schlage – und das werde ich – wünsche ich mir nichts sehnlicher, als ein Rematch mit Wladimir Klitschko“, erklärt Pulev, der dem Ukrainer Ende 2014 unterlegen war. „Ich sehe ihn zwar im erneuten Aufeinandertreffen mit Tyson Fury als Außenseiter, drücke Wladimir aber die Daumen. Nicht Fury soll Klitschkos Karriere beenden – das werde ich tun! Dafür stehe ich bereit – selbst wenn der Austragungsort dann Kiew heißen würde!“

 

Trainer Ulli Wegner ging derweil auf die Kommentare von Chisora-Coach CJ Hussein („Pulev beherrscht genau drei Schläge – Jab, linker Haken und rechte Gerade“) ein. Wegner: „Mehr wird gegen Chisora auch nicht notwendig sein. Wenn Kubrat diese Grundschläge so perfekt wie im Training bringt, bin ich von einem klaren Sieg am 7. Mai überzeugt!“

 

Etwaigen Provokationen in den Tagen vor dem Fight in der Hamburger Barclaycard Arena sieht Pulev gelassen entgegen: „Chisora kann mich nicht aus der Ruhe bringen und das wird ihn nervös machen“, ist Pulev überzeugt. Ulli Wegner sieht das hingegen ganz anders: „Der bekommt von meinem Jungen direkt eins auf die Leber, wenn er Mätzchen macht!“

 

Eintrittskarten für die Box-Nacht am 7. Mai sind im Internet bei www.tickethall.de und www.eventim.de sowie unter der telefonischen Ticket-Hotline 01806-570044 erhältlich.

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Chisora vs Pulev: Was sagen die Trainer

 

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Chisora-Coach Hussein: „Dereck wird Pulev in Grund und Boden stampfen!“

Nicht nur Dereck Chisora geht mit einer gehörigen Portion Selbstbewusstsein in das Aufeinandertreffen mit Kubrat Pulev am 7. Mai in Hamburg (live ab 22.50 Uhr in SAT.1). Auch sein Trainer CJ Hussein glaubt fest an den Sieg des „Del Boy“ über die „Cobra“ in Hamburg. Wieso Chisoras Coach dem Schützling von Ulli Wegner keine Chance auf den in der Barclaycard Arena einräumt und wieso man vor einigen Monaten noch ein englisches Duell mit dem aktuellen IBF-Weltmeister Anthony Joshua ablehnte, verrät Hussein hier im Interview.

 

Herr Hussein, wie groß ist die Herausforderung, einen Boxer wie Dereck Chisora zu trainieren?

 

CJ Hussein: Sagen wir mal so, ich habe es schon mit einfacheren Charakteren zu tun gehabt. Dereck ist ein wahrer Temperamentsbolzen, der schon mal sagt, dass er keine Lust hat zu trainieren. Ich arbeite mit meinem Team um Garry Ines und Michael Collins zwar erst seit vier Kämpfen mit Dereck zusammen, kenne ihn aber bereits seit vielen Jahren persönlich. Eine Sache hat mich nach all den Jahren echt überrascht: der Junge macht dieses Mal keine Mätzchen, ist stattdessen hochkonzentriert bei der Sache.

 

Wie drückt sich das im Besonderen aus?

 

CJ Hussein: Dereck hält sich zu 100 Prozent an meinen Trainingsplan, so diszipliniert habe ich ihn noch nie erlebt. Selbst in Sachen Fitnesswerten, wo er es in der Vergangenheit schon mal hat schleifen lassen, ist Dereck auf einem, für ihn, herausragenden Niveau. Momentan bringt er ein Gewicht von circa 107 Kilogramm auf die Waage. In einer besseren Form war Dereck nicht einmal gegen Vitali Klitschko. Der „Del Boy“ von damals würde den heutigen Pulev in Grund und Boden stampfen – und jetzt erst recht!

 

Das klingt vielversprechend. Was wird Ihrer Meinung nach der Schlüssel zum Sieg über Pulev sein?

 

CJ Hussein: Bei Dereck Chisora gibt es nur ein Kriterium, das über Sieg und Niederlage entscheidet und das ist sein Kopf. Wenn er voll bei der Sache ist und sich an unsere Taktik hält, wird Pulev gar nicht wissen, wie ihm geschieht. Durch unsere Vorbereitung, die uns im Übrigen mehrere Wochen nach Kalifornien führte, habe ich ein sehr gutes Gefühl, dass es so kommen wird.

 

Das hört sich so an, als ob Sie keinen großen Respekt vor Pulev und seinem Team haben …

 

CJ Hussein: Der Respekt ist schon da. Ich bewerte allerdings das, was ich in der Vergangenheit von ihm gesehen habe. Pulev boxt halt immer noch seinen alten, langweiligen und eindimensionalen Amateurstil. Er beherrscht genau drei Schläge – Jab, linker Haken und rechte Gerade – und von denen nur der Schlag mit der Führhand sehr gut ist. Selbst wenn Dereck einen Großteil seines Schlagarsenals vor dem Kampf vergisst, würde er immer noch mehr drauf haben als Pulev!

 

Sie sprechen davon, dass der Kampf über den Kopf entschieden wird. Es sollte daher kein unbedeutender Fakt sein, dass Pulev in Hamburg mehr Fans in seinem Rücken haben wird. Immerhin haben sich schon über tausend von ihnen angekündigt.

 

CJ Hussein: Das ist doch perfekt! Von mir aus kann das komplette Publikum nur aus Bulgaren bestehen, die uns auspfeifen. Gerade so etwas spornt Dereck doch an. Je mehr die Leute gegen ihn sind, desto mehr erwacht das Tier in ihm. Dereck hatte eigentlich damit gerechnet, dass dieser Kampf in Bulgarien stattfinden würde – ja, er hat es sich sogar gewünscht. Da sieht man doch, wie sehr es ihn anstachelt, in der „Höhle des Löwen“ zu boxen.

 

Und wie sieht nun der genaue Schlüssel zum Sieg aus?

 

CJ Hussein: Sie werden lachen, aber ich werde Ihnen verraten, wie dieser aussehen wird. Derecks Mobilität und Schlagvariationen werden im Endeffekt den Ausschlag geben. Er wird sich an Pulev, der außer seinem Jab alle anderen Schläge telegrafiert, heranschieben und ihm den Nahkampf aufzwingen. In diesen Situationen ist Pulev völlig hilflos und Dereck hat leichtes Spiel. Einen K.o. möchte ich trotzdem nicht vorhersagen, da die „Cobra“ eine Menge zu vertragen scheint.

 

Bei einem Sieg wäre Ihr Schützling nicht nur Europameister, sondern nähert sich einer neuerlichen WM-Chance …

 

CJ Hussein: … gegen Anthony Joshua! Den Kampf hätte Dereck auch so kürzlich bestreiten können, finanziell passte alles. Doch er sagte, dass es ihn zum damaligen Zeitpunkt nicht weitergebracht hätte – Dereck wollte eine Aussicht auf einen WM-Kampf. Jetzt ist Joshua IBF-Champion. Es ist also so, wie es sich aktuell entwickelt hat, perfekt. Nachdem er Pulev geschlagen hat, wird Dereck schließlich den Kampf gegen Joshua bekommen und dann als Weltmeister den Ring verlassen. Unser Ziel sind die großen Fights. Der Anfang wird jetzt am 7. Mai gegen Pulev gemacht!

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Ulli Wegner: Pulev muss mit einem Sieg für gute Laune sorgen!

 

Für Ulli Wegner zählt am 7. Mai nichts anderes als der Sieg von Kubrat Pulev. Ein Erfolg seines Schützlings über Dereck Chisora (live ab 22.50 Uhr in SAT.1) würde nicht nur den EM-Titel im Schwergewicht zurück ins Max-Schmeling-Gym bringen, sondern gleichzeitig Pulevs Weg in Richtung Weltmeisterschaft ebnen. Wie die Trainerlegende diesen Kampf einschätzt und wie er die zurückliegenden Wochen für sich persönlich bewertet, erzählt Wegner hier im Interview.

 

Ulli Wegner, in Ihrer Trainingsgruppe geht es momentan Schlag auf Schlag. Zuletzt zeigte erst Jack Culcay eine weltmeisterliche Vorstellung, kurz darauf verlor Arthur Abraham seinen WM-Titel. Am 7. Mai wollen Sie Kubrat Pulev zur Europameisterschaft im Schwergewicht führen. Haben Sie da überhaupt noch Zeit für ein Privatleben?

 

Ulli Wegner: Boxen ist mein Leben! Daher sind die letzten Wochen und Monate extrem schwer zu verkraften. Ich bin zum einen unheimlich stolz auf Jack, der mit einer extrem disziplinierten Leistung seine WM-Ambitionen unterstreichen konnte. Darauf folgte die herbe Enttäuschung mit Arthur. Meine Gefühlslage ist momentan am besten mit „Himmelhoch jauchzend, zu Tode betrübt“ zu beschreiben …

 

… also muss Kubrat Pulev jetzt für gute Stimmung sorgen?

 

Ulli Wegner: Absolut! Der Junge ist mein Rezept für gute Laune. Immer, wenn ich ihn trainieren sehe, ist Kubrat wieder ein Stück besser geworden. Ich konnte ja über zwei Wochen lang seinen Trainingsprozess nur aus der Ferne beobachten. Als ich dann Mitte April, mit Beginn des Sparrings, wieder vor Ort war, habe ich große Augen gemacht. Kubrat imponiert mir immer mehr mit seiner Einstellung zum Boxsport – da ist deutlich etwas von Jack abgefärbt.

 

Die Freundschaft zwischen Pulev und Culcay scheint sich positiv auszuwirken …

 

Ulli Wegner: Das sehe ich genauso. Jack ist ein Musterschüler, wenn es ums Training geht und hat das zuletzt auch nahezu perfekt im Wettkampf umgesetzt. Kubrat musste erst lernen, wer der „Chef“ ist und dass er schon in der Vorbereitung das zeigen muss, was ich von ihm erwarte, wenn es darauf ankommt. Dabei hat mir allen voran Jack sehr geholfen …

 

… und mit Sicherheit auch Ihr Assistenz-Coach Georg Bramowski …

 

Ulli Wegner: … der für mich von unschätzbarem Wert ist. Wie er mich täglich unterstützt und hilft, die Jungs mit einzustellen – im Rila-Gebirge hat er sich größtenteils allein um die harten Konditionseinheiten gekümmert – das ist einmalig und gibt es so garantiert kein zweites Mal. Der Chef bin aber immer noch ich!

 

Das hört sich nicht so an, als ob Sie sonderlich amtsmüde sind …

 

Ulli Wegner: Definitiv nicht! Ich habe noch so viele Aufgaben vor mir: Culcay soll gegen die Besten der Welt boxen, Abraham wieder Leistung zeigen und Pulev erst Europa- und dann Weltmeister werden! Die Jungs brauchen mich an ihrer Seite, um erfolgreich zu sein und ich kann sie unmöglich im Stich lassen.

 

Mit Blick auf den 7. Mai: Wie schwer ist denn für Kubrat Pulev die Aufgabe, Dereck Chisora zu schlagen?

 

Ulli Wegner: Chisora steht doch am Scheideweg, da müssen wir uns nichts vormachen. Wenn der Engländer diesen Kampf verliert, dann ist für ihn Schicht im Schacht! Er wird alles mobilisieren, um noch einmal die Chance zu bekommen, oben anzuklopfen. Das ist natürlich für uns gefährlich. Aber ich weiß, welche Qualitäten in Pulev stecken. Das wird für ihn ein hartes Stück Arbeit – doch ich bin mir sicher, dass wir siegreich aus diesem Duell hervorgehen werden …

 

… um sich dann in Richtung WM zu orientieren?

 

Ulli Wegner: Es ist ja kein Geheimnis, dass ich noch das große Ziel habe, einen Schwergewichts-Champion hervorzubringen. Ich hoffe nicht – nein, ich glaube, dass mir Kubrat Pulev diesen Traum schon bald erfüllen wird!

 

Eintrittskarten für die Box-Nacht in der Hamburger Barclaycard Arena sind im Internet bei www.tickethall.de und www.eventim.de sowie unter der telefonischen Ticket-Hotline 01806-570044 erhältlich.

 

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Kristijan „Rick“ Krstacic new IBO Champion

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Mikaela Laurén destroyed Ivana Habazin

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Almost at home, just a few houndred metres from Mikaela´s apartment, the champion dominated the threee rounds until the referee has seen enough. Mikaela Laurén was hard hitting Habazin the whole time. Mikaela „Destiny“ Laurén won on TKO in round 3.

Before at the weights Mikaela showered her opponent with water. Mikaela meant that Ivana was too hot and needed to be cold down. Ivana just stayed cool, her coach threated Laurén that she will regret it and be punished in the ring.

Even a lot of people in Sweden got upset of showering the opponent. Klara Svensson was the most upset and told the presse that they just kiss the ass of Mikaela too much. Klara found it a disrespect, unfair and no way how to behave as a sportsman. Klara Svensson took place in the corner of Habazin to let Laurén and evryone else know who Klara is supporting.

For Mikaela it was just a joke and some water is normal as she is a former swimmer, she told.

After the bout did Mikaeal apologize Habazin for her joke, in case somebody got upset about it.

The dispute between Mikaela Laurén and Klara Svensson escalted even after the bout. Klara said that Mikaela has no good manners. Mikaela just answered cool that it was just some water and Klara is just jealous

Klara Svensson, the good technical boxer and Mikaela Laurén the hard hitting boxer do really hate each other. Their next bout will be to meet each other in the ring. It will be either in Stockholm or Malmö.

Sauerland has confirmed that they will arrange the fight. These bout electrify whole Sweden.

Cecilia Braekhus commented that Mikaela Laurén can still not box. Anyhow did Mikaela stop Habazin after just 3 rounds. Braekhus need 10 rounds to win on UD against Habazin.

The winner between Svensson vs Laurén will be challenging Braekhus, informs Sauerland.

The question is if Palle Mogens will get the fight Maria Lindberg vs Cecila Braekhus. Braekhus will for sure prefer to fight Laurén or Svensson.

Maria Lindberg would even love to fight Mikaela Laurén. Laurén is willing but afraid of getting punished of the SBF, the Swedish Boxing Federation, because of their suspensions against Maria Lindberg.

BREAKING NEWS: Ivana Habazin declaring she is retiring from professional boxing on her Facebook site!

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Gennady Golovkin vs Dominic Wade

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