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Beiträge mit dem Schlagwort: Wiking

Wikinger Ronny Mittag boxt Unentschieden im Feindesland

„Wir freuen uns mit Ronny, denn ein Unentschieden im Feindesland ist ein Sieg. Denis und Ronny haben einen respektablen Kampf abgeliefert. Vor allem wünsche ich Denis, dass er schnell wieder gesund wird!“

Typisch Winfried Spiering: Feindesland ist sein Synonym für Gummersbach. In der Schwalbe-Arena, in der sonst die Handballer des VLF Gummersbach die Tore schießen, veranstaltete das Team Sauerland einen Box-Event, bei dem auch die Kölner Denis Radovan und Deniz Ilbay antraten. Die Schwalbe-Arena und den Kölner Dom trennen keine 40 Auto-Minuten. Klarer Heimvorteil für die beiden „kölschen Jonges.“

Der Fight zwischen Radovan (11-0, 5 KOs) und Mittag (30-3-2, 15 KOs) war genau die explosive Mischung, die der deutsche Boxsport so dringend benötigt.
Zehn Runden lieferten sie eine erbarmungslose Work Rate ab, und fesselten die Zuschauer mit grandiosen Attacken und Gegenattacken. Diesen Kampf nur als „respektable Leistung“ zu bezeichnen ist ein typisches Spiering-Understatement.

Denis Radovan, brillanter Techniker, legte vor und gewann die ersten Runden. Dann Ronny Mittag. Der „Arbeiter aus Berlin“ mit Eisenschädel und gefürchteten Punch stieg in den Kampf ein, stoppte Radovans Offensivdrang und zwang ihn in den Rückwärtsgang. Der Punktevorsprung des Kölners schmolz ab. Radovan blieb gefährlich. Mehrfach trafen seine geraden Schläge und zeichneten Mittag am Auge.

Nach dem Kampf wurde bekannt, dass durch Mittags schweren Kopftreffer bei Radovan beide Trommelfelle zerrissen.

Es blieb bis zum Schluss spannend: Radovan schlug flüssige Kopf-Körper-Kombinationen, während Mittag aus der kompakten Doppeldeckung zustach. Der Fight bedeutete Schwerstarbeit für das Kampfgericht. Es wertete 96:94 94:96 95:95 Unentschieden.

Mittag war unzufrieden mit dem Ergebnis. Im Interview forderte er den Rückkampf. Hoffentlich greift das Team Sauerland die Challenge auf. Es wäre der Showdown einer Schlacht, die wahrhaftig einen eindeutigen Gewinner bräuchte.

Nicht minder heftig ging es zwischen Deniz Ilbay (20-1, 9 KOs) und Denis Krieger (14-6-2, 9 KOs) zu. Im Fight um die Deutsche Meisterschaft des BDB im Weltergewicht steigerte sich Ilbay von Runde zu Runde. Krieger konnte den Kölner einfach nicht stellen.

Spektakulär tauchte er unter Kriegers mörderischen Schlaghagel durch und übernahm dessen Angriffe.
Der Kölner schickte Krieger auf die Verliererstraße. Das macht ihn wütend. Verbissen griff er an, ließ dabei die Deckung sinken, als wollte er sagen: „Hey Deniz Ilbay! Schau her! Deine Schläge können mir nichts anhaben.“

Ilaby gewann das spektakuläre Gefecht mit 96:91, 98:91, 99:90.
Dieser Kampf, und, wie zuvor der von Mittag gegen Radovan könnte dem Deutschen Profiboxen wieder Auftrieb geben.

Abass Baraou hat den Armenier Sasha Yengoyan (41-5-1, 25KOs) einstimmig nach Punkten geschlagen. Die Jury wertete den auf zehn Runden angesetzten Hauptkampf des Events mit 100:90 100:90 100:90.
Baraou (3-0, 2 KOs) dominierte das spannungsarme Gefecht.

Yengoyan verkürzte geschickt den Abstand und vermied so die lange Distanz, aus der Baraou bisher zwei seiner drei Gegner abschoss. Aus der aufgezwungenen Halbdistanz fehlten Baraou die Ideen, um das „das Biest aus dem Osten“ vernichtend zu schlagen. Zudem verfügte Yengoyan über echte Nehmerqualitäten. Die Schläge, die seine Deckung passierten steckte er mühelos weg.
Baraou diktierte den Kampf. Dennoch überzeugen konnte er nicht. Gegen Yengoyan war für dem angehenden Champ mehr drin.
Die weiteren Ergebnisse:

Bantam: Alicia Holzken PS über Gabriella Mezei
Mittel: Simon Zachenhuber PS über Danail Stoyanov
Supermittel: Yusuf Kanguel KO Rd. 2 gegen Slavisa Simeunovic
Superwelter: Nick Klappert PS über Sergej Woitschel
Halbschwer: Serdar Kurun PS über Arton Barisha
Supermittel: Enis Agushi TKO Rd. 2 über Ronny Lopez
Halbschwer: Leon Bunn PS über Yannick N’Galeu

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Mit Doppelspitze zum Sieg Wikinger boxen am 1. Dezember auf 2 Events

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Eigentlich war geplant, dass die Wikinger William Scull und Ronny Mittag am 1. Dezember gemeinsam auf dem Sauerland Event in Gummersbach boxen sollten. Das ist hinfällig, gegen den Kubaner will keiner antreten…

William Scull folgte einer Einladung des Wiking Box-Teams und befindet sich für zwei Probekämpfe in Deutschland. In Neustadt-Glewe bestritt der Supermittelgewichtler seinen ersten Fight und verzauberte das Publikum zwei kurzweilige Runden mit Kubaboxen und einem unglaublichen Leberhaken.

Scull sollte in Gummersbach gegen Team Sauerlands Oliver Flodin antreten. Doch dann gab es eine Absage. „Einen Ersatzgegner hat uns Sauerland nicht angeboten“, so Winfried Spiering, „deshalb haben wir entschieden, Scull in Ransbach-Baumbach in einem Sechsrunder gegen Cem Kurnazcan kämpfen zu lassen.

Kurnazcan war der einzige, der die Challenge gegen Scull annahm. Er hat den Heimvorteil auf seiner Seite, denn Ransbach-Baumbach liegt mitten im Jagdrevier des in zehn Kämpfen ungeschlagenen Koblenzers.

Des einen Leid ist des anderen Freud. Während das Publikum in Gummersbach auf ein Knaller-Fight verzichten muss, kann sich Ransbach-Baumbach über einen unglaublichen Kampf freuen. Wann gab es zuletzt einen Profikampf zwischen einem Deutschen und einem Kubaner? Eine Neuauflage wird es am 1. Dezember geben.

Zeitgleich wird Ronny Mittag gegen Denis Radovan antreten. Der Wikinger will ein starkes Signal an seine Fans ausstrahlen. Wie dieses aussehen könnte, weiß sein Coach Hartmut Schröder: „Wie ein Schwarm wütender Wespen über Radovan herfallen. Der Rest kommt von allein.“

ARTIKELN:
https://leifpm.co/2018/11/15/ronny-mittag-siegessicher/

https://leifpm.co/2018/11/06/spiering-ronny-mittag-und-kubaner-william-scull-siegen-vorzeitig-am-01-12-2018/

https://leifpm.co/2018/10/14/mittelgewichts-kracher-denis-radovan-boxt-gegen-ronny-mittag/

https://leifpm.co/2018/11/13/william-scull-der-kubanische-wikinger/

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Ronny Mittag siegessicher

 

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Große Sprüche: Wikinger vor Kampf gegen Kölner Radovan siegessicher! 

Die erste große Box-Gala am 1. Dezember in der Gummersbachener Schwalbe-Arena rückt immer näher. U.a. stehen drei hochkarätige Kämpfe mit Beteiligung von Sauerlands „NRW-Fightern“ auf dem Programm. Youngster Abass Baraou (Oberhausen) muss gegen den Armenier Sasha Yengoyan ran. Der Kölner Deniz Ilbay gegen Denis Krieger (Hamburg) – und Denis Radovan (ebenfalls aus Köln) muss gegen den erfahrenen Berliner Ronny Mittag vom Wiking-Boxstall in den Ring steigen. Dessen Chef, Winne Spiering, ist für markante Sprüche in der Box-Szene bekannt. Im folgenden Interview eröffnet er das Wortgefecht. 
Im Mai verlor Ronny Mittag gegen Patrick Wojcicki seine IBF- Intercontinental Krone. Drei Monate später platzte die Chance auf einen GBU Titelkampf gegen Vincent Feigenbutz. Ein grippaler Infekt verhinderte seinen Antritt. Nun soll Mittag am 1. Dezember in Gummersbach gegen Denis Radovan kämpfen und der ist, wie Patrick Wojcicki und Vincent Feigenbutz, ein Boxer von Team Sauerland.
Hatte Mittag in der Vergangenheit einfach nur Pech gegen Sauerland Boxer oder ist es das „Gesetz der Serie“, dass ihm auch gegen Radovan zum Schicksal werden könnte?
Davon will Wiking-Boss Winfried Spiering nichts wissen. „In Gummersbach dominieren die Wikinger“, so Spiering. 

Winne Spiering, in vier Wochen haben sie wieder einen Großkampftag vor der Brust. Dann wird Ronny Mittag gegen Denis Radovan boxen. Niederlage gegen Wojcicki, krank gegen Feigenbutz. Gibt es so etwas wie einen Sauerland-Fluch, der auf Mittag lastet?
Winne Spiering: „Blödsinn. Den Fight gegen Wojcicki hat er verloren. Der Kampf lief an ihm vorbei. Und daran ist kein „Team-Sauerland-Fluch“ schuld. Als er dann wegen einer Grippe Feigenbutz absagen musste, da fühlte er sich hundeelend. Trotz Fieber und Schüttelfrost wollte er boxen. Das habe ich verboten. Eines hat Ronny davon gelernt: Fahre niemals vor wichtigen Kämpfen mit öffentlichen Verkehrsmitteln! Da steckt man sich nur an“. 
Wie läuft seine Vorbereitung?

Winne Spiering: „Es läuft alles perfekt. Jetzt stößt noch William Scull zu uns ins Training und wird sich gemeinsam mit Ronny auf Gummersbach vorbereiten“. 
Radovan war bei den Amateuren ein Ausnahmetechniker. Unvergesslich sind seine Schlachten gegen Xhek Paskali…
Winne Spiering: „ …und gegen Stefan Härtel. Wir haben Radovan studiert. Wir kennen seine Kämpfe als Amateur, wir kennen seine Kämpfe für Sauerland“. 
Was haben sie denn über ihn herausgefunden? 
Winne Spiering: „Dass er als Profi im Supermittelgewicht angefangen hat. Man hatte sogar überlegt, ihn für das nächsthöhere Halbschwergewicht aufzubauen.
In seinen Kämpfen hat er ausschließlich Aufbaugegner geboxt. Deshalb sagt seine KO-Quote von 45% nichts aus.
Das muss man bei Sauerland erkannt haben, denn neuerdings startet er ja eine Gewichtsklasse tiefer im Mittelgewicht.
An das ganze „BLA, BLA, BLA“ in den Zeitungen, vom „ausgezeichneten Techniker, der im Mittelgewicht schneller an die Spitze kommt, glaubt doch eh keiner“. 

Woran glauben sie?
Winne Spiering: „Das Radovan keinen Bums hat. Ob er seinen Platz im Mittelgewicht finden wird, werden wir sehen“. 
Denis hat zuletzt Florian Wildenhof in der ersten Runde KO geschlagen. Und das war im Mittelgewicht. 
Winne Spiering: „Sie vergleichen Äpfel mit Birnen. Wildenhof ist kein Wikinger und schon gar nicht Ronny Mittag!
Für Radovan kommt der Kampf zu früh. Es ist ein Fehler ihn schon jetzt gegen Ronny antreten zu lassen und der wird bestraft“.

Verraten sie uns ein wenig zu Ronnys Taktik?
Winne Spiering: „Nein. Freuen sie sich einfach auf einen vorzeitigen Sieg des Wiking Teams“. 
 

Neuer Gentleman: Verbal-Schlacht gegen Ronny Mittag findet ohne Denis Radovan statt!

Auf der ersten großen Box-Gala am 1. Dezember in der Gummersbachener Schwalbe-Arena muss der Kölner Denis Radovan zu seinem bislang schwersten Profikampf in den Ring steigen. Gegner Ronny Mittag ist mit seinen 30 Jahren und einem Kampfrekord von 30-3-2 an Erfahrung definitiv reicher als der 26-jährige Sauerland-Boxer. Doch Radovan (11-0-0) will sich mit einem Sieg für einen ersten Titelkampf empfehlen und dabei nur mit Taten glänzen. Denn klar ist: „Eine Verbal-Schlacht findet ohne mich statt“!

Grund für Radovans Aussage. Im gestrigen Interview polterte Mittag-Manager Winne Spiering ordentlich los. Beispiele: „Radovan hat keinen Bums…“ oder „für Radovan kommt der Kampf gegen Ronny viel zu früh“. Doch die Aussagen des Wikinger-Häuptlings Spiering lassen Radovan völlig kalt: „Mir ist klar, dass solche Aussagen oft benötigt werden, um einen Kampf künstlich spannender zu machen, aber das braucht dieser Kampf definitiv nicht“, so Radovan.

Der Kölner machte zuletzt mit dem ebenfalls erfahrenen Florian Wildenhof (29-5-1) kurzen Prozess auf der Box-Gala in Wolfsburg Anfang Oktober. Radovan: „Deswegen bin ich nach dem einründigen Kampf sehr froh, dass ich schnell wieder in den Ring steigen werde“. Der Mittelgewichtler, der sich letzte Woche bei Kult-Coach Ulli Wegner in Berlin trainierte (weil Home-Coach Conny Mittermeier Artur Mann bei dessen WBSS-Auftritt in den USA coachte) und sich jetzt wieder in Stuttgart vorbereitet, weiß aber, dass der Kampf gegen Mittag um einiges härter werden wird. Radovan: „Ronny hat eine ganz andere Qualität. Ich schätze ihn sehr“.

Für den als „Edeltechniker“ bekannten Denis Radovan ist der Kampf gegen „Wikinger-Kämpfer“ Mittag die „Generalprobe“ für den angestrebten Titelkampf und zudem eine ganz besondere Premiere. „Zum ersten Mal werde ich in meiner Profilaufbahn in NRW boxen. Das ist eine tolle Sache – und ich möchte meinen Fans und meiner Familie, die nur eine kurze Anreise haben und zahlreich erscheinen werden, einen guten Kampf zeigen“, sagt Radovan.

Und für das Team Wiking um Winne Spiering und Ronny Mittag hat er sich für die Begegnungen in der Kampfwoche auch schon etwas ausgedacht. Radovan: „Ich werde allen die Hand geben und ´Guten Tag´ sagen“.

Scheint fast so, als ob Sauerland einen neuen „Gentleman“-Boxer hat…

Tickets für die Box-Gala in Gummersbach am 1. Dezember gibt es ab sofort unter www.ticketmaster.de, der telefonischen Karten-Hotline 01806 – 999 0000 sowie unter http://www.eventim.de und an allen bekannten Vorverkaufsstellen. 

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William Scull – der kubanische Wikinger

Scull Sieger

Foto: Erik Spiering

70 Jahre Boxsektion Fortschritt Neustadt Glewe – Einstimmiger Punktsieg für Gerrit Elfert und Wiking Box-Team

 Bei der Geburtstagsparty der Boxsektion von Fortschritt Neustadt-Glewe zeigten die Athleten ihr ganzes Repertoire: Vom ästhetischen Faustkampf bis hin zu krachenden Knockouts! Die Amateure legten die Messlatte für die Profis auf Rekordhöhe.
Der Kubaner William Scull, alias „El Indomable“ – der Unbezwingbare sprang mit Leichtigkeit darüber. Er könnte der neue Stern am Firmament der Wikinger werden.

Ausverkauft! Über 700 Zuschauer feierten mit Kämpfern aus Polen, Berlin und dem Wiking Profistall den 70-jährigen Geburtstag der Boxsektion von Fortschritt Neustadt-Glewe.

Bei den Amateuren standen acht Wertungskämpfe auf der Agenda. Hierfür lud Neustadt Glewe Athleten des polnischen Clubs Wisla Tczew und der Eintracht Berlin ein.

Forstschritt schickte Pascal Schwittlich und Carsten Bötefür in den Ring.
Juniorengewichtler Schwittlich fand gegen den Berliner Arbi Khamzatov nicht in den Kampf und unterlag nach Punkten. Bötefür kam über ein Unentschieden nicht hinaus. Der Halbschwergewichtler verschlief die erste Runde gegen den ebenfalls für Berlin startenden Pascal Le Vrang. In Runde zwei wurde Bötefür wach und übernahm die Initiative. Dafür packte er die Brechstange aus.  Heftig hieb er auf den Berliner ein, der antwortete wütend. Beide zeigten wenig von ihrer definitiv vorhandenen Technik. Zweimal spuckte Le Vrang seinen Mundschutz aus und wurde dafür verwarnt. Runde drei war ein Abbild der Zweiten,  unkontrollierte Schlagstafetten statt technisch sauber vorbereiteter Angriffe. Mit dem abschließenden Unentschieden konnten beide Athleten nicht zufrieden sein.

Wenn auch kurz, aber absolut sehenswert war der Kampf des Berliner Mittelgewichtlers Mink Khoa Nguyen gegen den Polen David Dysarz. Mit einer knallharten Rechten schoss Nguyen den Polen von den Beinen.

Der Referee brach sofort ab. Für seine Leistung erhielt Nguyen die Auszeichnung des besten Amateurkämpfers.

Nguyens Sieg war einer von vier für Eintracht Berlin.  Damit war der Verein der erfolgreichste des Events. Eintracht-Präsident Harald Lange brachte es auf den Punkt: „Gute Boxschule ist die Voraussetzung für jeden Erfolg.“

Winfried Spiering, Chef des Wiking Box-Teams hatte als Geburtstagsgeschenk drei Profikämpfe vorbereitet. Alle Siege gingen in die Ecke des Gastgebers.

Seyfo Matheus Okbi, der von Ali „Fitnesstrainer“ bestens sekundiert wurde, debütierte in einem Vierrunder gegen Miroslav Cembic aus Bijeljina, Bosnien-Herzegowina. Der Kampf begann mit einigen kleineren aber guten Aktionen auf beiden Seiten. Nach einem vermeintlichen Kopfstoß signalisierte Cembic Augenprobleme. „Kein Kopfstoß“ entschied der Referee und lag richtig, denn auch die erfahrene Ringärztin Dr. Beatrix Raudszus konnte nichts Auffälliges entdecken. Es war ein Ende mit Ansage. Cembic Ecke gab das Gefecht kurz nach  dem Gong  zur zweiten Runde auf. Der Berliner Okbi hatte sich seinen ersten Sieg sicherlich anders vorgestellt.

Fight Nummer zwei war ein Hingucker in Cruisergewicht zwischen dem Neuberliner Romano Kujak und dem Ungarn Laszlo Ivanyi. Nach leichtem Abtasten zeigten sie tolles, vor allem attraktives Powerboxen. Kujak, der nun von Serguei Mitchnik promotet wird, übernahm die Führung und baute sie im Minutentakt aus. So sah es auch die Jury und erklärte ihn zum verdienten Punktsieger.

Der KO Sieg von Wikings Neuentdeckung William Scull gegen Ivan Sakic war der gelungene Höhepunkt einer fantastischen Geburtstagsparty.
Pedro Carrion, Vizeweltmeister im Schwergewicht und guter Freund von Winfried Spiering, machte ihn auf den kubanischen Supermittelgewichtler aufmerksam. Der lud Scull für zwei Kämpfe nach Deutschland ein. Bei seiner Premiere in Neustadt-Glewe zeigte der sympathische Kubaner, welches Talent in ihm schlummert.
Spiering fand in einem Facebook Post für Sculls Auftritt lobende Worte. Gleichzeitig wies er auf die Schwierigkeiten hin, für Scull einen Gegner zu finden und forderte zwei der führenden deutschen Supermittelgewichtler heraus:
„Unsere kubanische Hoffnung, William „El Indomable“ Scull holt sich einen klaren KO-Sieg in der 2. Runde!
Willi ließ den 5 kg schwereren, als Ersatz eingesprungen, Ivan „The Policeman“ Sakic keine Chance. Ein krachender Leberhaken in der 1. Runde läutete schon das vorzeitige Ende ein. Ein präziser Haken zum Kopf brachte den perfekten KO-Sieg in der 2. Runde. Wir hoffen, dass sich wenigstens ein in Deutschland lebender Boxer traut, gegen William anzutreten … Bevor wir die Jagd auf Zeuge und Feigenbutz eröffnen!!!“

Boxfans haben noch eine Gelegenheit Scull zu erleben. Am 1. Dezember soll er in Gummersbach einen weiteren Kampf bestreiten. Als möglicher Gegner wurde Sauerlands Oliver Flodin genannt.
Bis dahin unterstützt Scull Ronny Mittag als Sparringspartner bei der Vorbereitung auf seinen Kampf gegen Denis Radovan. Mittag und Radovan werden in Gummersbach einen der Hauptkämpfe bestreiten.

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Spiering: Ronny Mittag und Kubaner William Scull siegen vorzeitig am 01.12.2018

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Box-Promotor Spiering vor Gummersbach Event: Ronny Mittag und Kubaner William Scull siegen vorzeitig

Im Mai verlor Ronny Mittag, Athlet des Wiking Box-Teams gegen Patrick Wojcicki seine IBF Intercontinental Krone. Drei Monate später platzte die Chance auf einen GBU Titelkampf gegen Vincent Feigenbutz. Ein grippaler Infekt verhinderte seinen Antritt.

Nun soll Mittag am 1. Dezember in Gummersbach gegen Denis Radovan kämpfen und der ist, wie Patrick Wojcicki und Vincent Feigenbutz, ein Boxer des Team Sauerlands.

Hatte Mittag in der Vergangenheit einfach nur Pech gegen Sauerland Boxer oder ist es das Gesetz der Serie, dass ihm auch gegen Radovan zum Schicksal werden könnte?
Davon will Wiking Boss Winfried Spiering nichts wissen. „In Gummersbach dominieren die Wikinger und dazu gehört auch der Kubaner William Scull“, so Spiering.  Für ihn ist der Kubaner der kommende Mann im Supermittelgewicht. Im Interview erklärt er warum.

Herr Spiering, in vier Wochen haben sie wieder einen Großkampftag vor der Brust. Dann wird Ronny Mittag gegen Denis Radovan boxen. Niederlage gegen Wojcicki, krank gegen Feigenbutz. Gibt es so etwas wie einen Sauerland Fluch, der auf Mittag lastet?

WS: Blödsinn. Den Fight gegen Wojcicki hat Ronny verloren. Der Kampf lief an ihm vorbei. Und daran ist kein „Team-Sauerland-Fluch“ Schuld.
Als er dann wegen einer Grippe Feigenbutz absagen musste, da fühlte er sich hundeelend. Trotz Fieber und Schüttelfrost wollte er boxen. Das habe ich verboten. Eines hat Ronny gelernt: Fahre niemals vor wichtigen Kämpfen mit öffentlichen Verkehrsmitteln! Da steckt man sich nur an.

Wie läuft seine Vorbereitung?

WS: Es läuft alles perfekt. Jetzt stößt noch William Scull zu uns ins Training und wird sich gemeinsam mit Ronny auf Gummersbach vorbereiten.

Radovan war bei den Amateuren ein Ausnahmetechniker. Unvergesslich sind seine Schlachten gegen Xhek Paskali…

WS: …und gegen Stefan Härtel. Wir haben Radovan studiert. Wir kennen seine Kämpfe als Amateur, wir kennen seine Kämpfe für Sauerland.

Was haben sie denn über ihn herausgefunden?

WS: Das er als Profi im Supermittelgewicht angefangen hat. Das man überlegt hatte, ihn für das nächsthöhere Halbschwergewicht aufzubauen und das er in seinen Kämpfen ausschließlich Aufbaugegner boxte. Deshalb sagt seine KO-Quote von 45% nichts aus.
Das muss man bei Sauerland erkannt haben, denn neuerdings startet er ja eine Gewichtsklasse tiefer im Mittelgewicht.
An das ganze „BLA, BLA, BLA“ in den Zeitungen, vom „ausgezeichneten Techniker, der im Mittelgewicht schneller an die Spitze kommt“ glaubt doch eh keiner.

Woran glauben sie?

WS: Das Radovan keinen Punch hat. Ob er seinen Platz im Mittelgewicht finden wird, werden wir sehen.

Radovan hat zuletzt Florian Wildenhof in der ersten Runde KO geschlagen. Und das war im Mittelgewicht.

WS: Sie vergleichen Äpfel mit Birnen. Wildenhof ist kein Wikinger und schon gar nicht Ronny Mittag!
Für Radovan kommt der Kampf zu früh. Es ist ein Fehler ihn schon jetzt gegen Ronny antreten zu lassen und der wird bestraft.

Sie sagten eingangs, dass William Scull zu ihnen stößt. Wer ist das?

WS: William Scull ist ein Kubaner, der in Argentinien lebt. Unser Vizeweltmeister Pedro Carrion hat mich auf ihn aufmerksam gemacht. Nachdem ich mir seine Videos angeschaut habe, lege ich mich fest. Scull ist der kommende Mann im Supermittelgewicht! Er ist ein brillanter Techniker wie Henry Maske und haut wie einst Angel Espinosa. Ihm zuzuschauen ist ein Erlebnis. Wir werden ihn uns in zwei Kämpfen anschauen. Danach setzten wir uns mit ihm an den Tisch.

Herr Spiering, sie kommen ins Schwärmen. Wo kann man Scull denn sehen?

WS: Nennen wir es nicht Schwärmen, nennen wir es Überzeugung. Aber ganz ehrlich, ich freue mich William endlich live zu sehen. Seine Technik, sein Tempo und seine Schlagkraft – einfach atemberaubend.

Um William in Deutschland zu erleben gibt es zwei Gelegenheiten. Die erste ist am 10. November beim 70-jährigen Geburtstag der Boxsektion von Fortschritt Neustadt-Glewe. Wir werden drei Profikämpfe einbringen und William wird einen Achtrunder gegen Milosav Savic boxen.

Danach am 1. Dezember gemeinsam mit Ronny in Gummersbach. Das haben Nisse Sauerland, Freddy Ness und ich vereinbart. Die beiden schlugen vor, dass William einen Achtrunder gegen Oliver Flodin bestreiten soll.
Für mich wird das der eigentliche Hauptkampf von Gummersbach sein, denn hier wird ein kubanisches Ausnahmetalent seinen Siegeszug beginnen und ich kann nur jedem empfehlen diesen Moment live mitzuerleben.

Verraten sie uns ein wenig zu Ronnys und Williams Taktik?

WS: Nein. Freuen sie sich einfach auf zwei vorzeitige Siege für das Wiking Box-Team.

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Igor Michalkin boxt am 08.09.2018

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Foto: Trainer Bülent Baser, Shokran Parwani und Igor Michalkin

Auf Grund der Absage der Veranstaltung am 15.09.2018 in Lübeck wird Igor Michalkin am 08.09.2018 in Zinnowitz in den Ring steigen. Igor befindet sich in Vorbereitung und hat mehrere Sparringrunden hinter sich.

Mit Michalkin hat das Event nun einen starken Boxer als Ersatz für Sascha Dimitrenko.

Saturday 8, September 2018

ZinnowitzMecklenburg-VorpommernGermany

promoter Wiking-Boxteam – Winfried Spiering
super featherweight Serif Gurdijeljac 17 4 0
S
Tuomo Eronen 20 5 0
cruiserweight Nikola Milacic 18 1 0
S
Amir Solak 2 6 0
super middleweight Feyez Rabiah 2 0 0
S
Jovica Jovanovic 1 13 0
cruiserweight Dany Witzke debut
S
Alexandros Lessmann 2 2 0
light heavyweight Mazen Girke 15 95 5
S
Dimi Tile debut
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Für den Juniorenweltmeister Serif Gurdijeljac gibt es ein Widersehen mit  Tuomo Eronen. Den Finnen hat er in nicht ganz so guter Erinnerung.

Serif Gurdijeljac

Foto: Kuč Boxing Promotion

 

Fritz Sdunek Memorial  – Manager Almin Kuč ist sich sicher „In Sheka brennt das Feuer eines Diamanten“

Serif Gurdijeljac ist Junioren-Weltmeister im Superfedergewicht der IBF. Im Juni gewann er auch den International Titel desselben Weltverbands.  Er bestritt 21 Kämpfe, vier davon verlor er.

Doch seit er von Almin Kuč gemanagt wird, kommt das Wort „Niederlage“ in dem Wortschatz des 23-Jährigen nicht mehr vor.  Seit November 2016 ist  Sheka, so der Kampfname des Serben, ungeschlagen und gewann die für ihn so wichtigen Titel der IBF.

Kuč hat es verstanden, aus dem höflichen jungen Boxer eine echte Kampfmaschine zu entwickeln. Allerdings hat Gurdijeljac für seinen Geschmack zu selten in Deutschland geboxt. In seinen 21 Fights trat der Serbe erst zweimal in Deutschland an.

Das will Kuč ändern und hat sich dafür das Fritz Sdunek Memorial ausgesucht. Er weiß, dass ranFighting einen Stream des Events plant und das einflussreiche Experten am Ring sitzen werden. Es ist genau die Plattform, die er für seinen Kämpfer benötigt. „Sheka wird im Ring Unglaubliches leisten und die Menschen werden darüber reden. So einfach ist unser Plan!“

Ganz so einfach wird es sicherlich nicht werden. Gurdijeljacs Gegner ist Tuomo Eronen, ein ungemein heftiger Rechtsauslager aus Finnland, der eine Bilanz von 20 Siegen und fünf Niederlagen vorweisen kann.

Gurdijeljac kennt seinen Gegner. 2016 standen sich die beiden schon einmal gegenüber, damals mit dem besseren Ende für den Finnen. Für den Manager wäre der Sieg seines Fighters ein wichtiger Meilenstein. „Eronen ist dass, was ich jetzt für Sheka brauche.“ Damit hat er Recht, denn sein Schützling muss noch dieses Jahr seine beiden Titel verteidigen. Vielleicht verteidigt er einen davon auf dem auf dem nächsten Wiking Event, der am 10. November in Neustadt-Glewe stattfinden wird?

ARTIKELN:

https://leifpm.co/2018/08/17/fritz-sdunek-memorial-wiking-boxteam-veranstaltet-in-zinnowitz-einzigartigen-box-event/

https://leifpm.co/2018/05/01/wikinger-ronny-mittag-will-wolf-wojcicki-die-zaehne-zeigen/

 

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Sascha Dimitrenko boxt am 08.09.2018

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Wiking Boxing Team gibt bekannt das in Zinnowitz wird Alexander Dimitrenko im Ring steigen und einen Kampf, nach seiner Niederlage gegen Jennings in USA, bestreiten.

Am 8. September in Zinnowitz zum FRITZ SDUNEK MEMORIAL kommt ein echter Schwergewichtsknaller!
Einer der Lieblingsschüler von unserem Fritzer, lässt es sich auch nicht nehmen, ihm zu Ehren den Ringboden zu betreten. Der 2 Meter Mann Alexander „Sascha“ Dimitrenko wird einen Ranking Kampf bestreiten und und der Hamburger Promoter EC Boxing Erol Ceylan werden damit die Veranstaltung bereichern!

Es sind noch einige Tickets verfügbar unter:
info@wikingboxteam.de und
030/29668734

ARTIKELN:

https://leifpm.co/2018/08/21/stralsunder-doppel-europameister-dany-witzke-gibt-profidebut-in-zinnowitz/

https://leifpm.co/2018/08/17/fritz-sdunek-memorial-wiking-boxteam-veranstaltet-in-zinnowitz-einzigartigen-box-event/

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Stralsunder Doppel-Europameister Dany Witzke gibt Profidebut in Zinnowitz

Viking Logo

Am 8. September veranstalten das Wiking-Boxteam und die Stadt Zinnowitz einen Box-Event zu Ehren der Trainerlegende Fritz Sdunek. Der Stralsunder Doppel-Europameister im Kickboxen, Dany Witzke wird bei dem Event sein Profi-Debut geben.

Pünktlich um 18 Uhr heißt es am 8. September „Ring frei zur ersten Runde!“ In der Sporthalle der Sportschule Zinnowitz, die zu Ehren des legendären Box-Trainers umbenannt wurde, gibt es eine Box-Gala voller sportlicher Leckerbissen.

Nach vier Amateurkämpfen mit Athleten aus Mecklenburg-Vorpommern übernehmen die Profis das Ring-Kommando. Für das Wiking-Boxteam werden Sven Elbir, Florian Raab und Ronny Mittag antreten.

Weitere Highlights sind die Fights des Hamburgers IBO International Champion Nikola Milacic und des IBF International Champion und Junioren Weltmeister im Superfedergewicht Serif Gurdijeljac.

Winfried Spiering, Chef der Wikinger ist besonders stolz darauf, dass er Dany Witzke aus Stralsund für die Veranstaltung verpflichten konnte. Dany ist Doppel-Europameister im Kickboxen und hat zwei starke Sponsoren an seiner Seite. Das sind das Hotel Kontorhaus Stralsund sowie das Versicherungskontor Martens & Prahl.
Auf der Gala wird er sein Profi-Debut im Cruisergewicht  (90,7 kg) gegen Seyfo Mateusz Okbi geben. Okbi kommt aus Berlin und ist von Beruf Feuerwehrmann. Dass er gegen Dany nichts anbrennen lassen will ist damit Berufsehre!

Veranstaltungsort: Sportschule Zinnowitz, Dr. Wachsmannstr. 30 in 17454 Zinnowitz

Termin 8. September, Einlass 17 Uhr – Beginn 18 Uhr

Karten gibt es bei der Kurverwaltung Zinnowitz und unter Wiking Tickethotline:

  • Info@wikingboxteam.de
    •          9-12 Uhr 030/29668734
    •          6-22 Uhr 0172/3082807

ARTIKEL:

https://leifpm.co/2018/08/17/fritz-sdunek-memorial-wiking-boxteam-veranstaltet-in-zinnowitz-einzigartigen-box-event/

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Fritz Sdunek Memorial – Wiking Boxteam veranstaltet in Zinnowitz einzigartigen Box-Event

DSC06568 Foto: Ronny Mittag

Angriff der Wikinger! Für eine Nacht übernehmen die Nordmänner des gleichnamigen Boxstalls das mondäne Ostseebad Zinnowitz. Am 8. September veranstalten das Wiking-Boxteam und die Stadt Zinnowitz das Fritz Sdunek Memorial, ein Box-Event, das sich in kurzer Zeit zu einem kleinen Diamanten entwickelt hat.

Die  Sporthalle der Sportschule Zinnowitz, die zu Ehren des legendären Box-Trainers umbenannt wurde, wird die Kulisse dieses sportlichen und gesellschaftlichen Events bieten. Hier nahm Sduneks Trainer-Karriere ihren Anfang. Es ist der geschichtsträchtige Ort, an dem er mit den Talenten des deutschen Amateur- und Profi-Nachwuchs unzählige Stunden verbrachte und sie zu Europa-, Welt- und Olympiasiegern formte.

„Mit dem Fritz Sdunek Memorial möchte ich an meinen alten Freund Fritzer erinnern und zusätzlich auf den Boxnachwuchs aufmerksam machen“ sagt Spiering. „Deshalb werden wir vorrangig hoffnungsvollen Talenten aus dem Amateur- und Profilager eine Chance geben, sich vor einem großen Fachpublikum zu profilieren. So hätte Fritzer es gewollt.“

Zum Fachpublikum gehören sicherlich Sduneks alte Weggefährten, wie die beiden Olympiasieger Andreas Zülow und Jochen Bachfeld. Oder Richard Nowakowski, der als fünfmaliger DDR-Meister, zweimaliger Europameister 1977 und 1981, Olympiazweiter 1976 und Olympiadritter 1980 zu Recht den Titel „Boxidol“ verdient. Und natürlich Kulttrainer Ulli Wegner aus dem Team Sauerland. Er wird die Laudatio sprechen. Wer Ulli Wegner kennt, der weiß, dass seine Worte die Seelen der Fans berühren werden.
Spricht Ulli Wegner ausschließlich die Laudatio, oder wird er auch als Coach eines seiner jungen Talente am Ring sitzen? Vielleicht bei dem Schweriner Araik Marutjan? Wie die Ostseezeitung berichtete, plant der Vize-Europameister und WM-Dritte bei den Amateuren seinen Wechsel in Wegners Trainingsgruppe nach Berlin. Oder bei Shooting Star und Team Sauerland Schwergewichtler Albon Pervizaj?  Der ist einer, der das Zeug hätte, Max Schmelings Erbe anzutreten.

Sportlich wird der Kampfabend allemal ein Leckerbissen. Neben den Wikingern Sven Elbir, Florian Raab und natürlich Ronny Mittag, werden unter anderem auch zwei Athleten aus dem ECB-Boxstall des Hamburger Promoters Erol Ceylan starten. Es sind Dimitar Tilev und der amtierende IBO International Champion im Cruisergewicht, Nikola Milacic. Tilev ist der „Neue“ bei ECB. Er wurde bei den Amateuren WM-Dritter und gibt seinen Team-Einstand im Halbschwergewicht gegen Mazen Girke aus Berlin.
Im Vergleich zu Tilev ist Nikola Milacic ein alter Hase. Obwohl Milacic nur 24 Jahre alt ist, klopft er bereits an der Belle Etage im internationalen Profigeschäft an.

Für Spiering ist jeder Kampf ein Hauptkampf. Dazu gehören auch die vier Gefechte der besten Amateurkämpfer aus Mecklenburg-Vorpommern, die die Boxgala eröffnen werden.

Doch der Fight des Mittelgewichtlers Serif Gurdijeljac hat etwas Besonderes, denn der 23 jährige Athlet mit einem Kamprekord von 17-4-0 marschiert unaufhaltsam in Reichweite eines Weltmeisterschaftskampfes.

In Zinnowitz will der IBF International Champ und IBF Junioren Weltmeister im Superfedergewicht sein Können durch einen vorzeitigen Sieg gegen den Finnen Tuomo Eronen (20-5-0) zeigen.

Saturday 8, September 2018

ZinnowitzMecklenburg-VorpommernGermany

promoter Wiking-Boxteam – Winfried Spiering
middleweight Ronny Mittag 30 3 2
S
10 TBA
middleweight Sven Elbir 12 0 0
S
10 TBA
super middleweight Fabian Raab 9 0 0
S
6 TBA
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