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Beiträge mit dem Schlagwort: Wiking

Profi-Manager Spiering und Ceylan arbeiten zusammen

 

Es gibt gute Nachrichten! Zukünftig werden die Box-Manager Erol Ceylan und Winfried Spiering öfter als bisher zusammenarbeiten.

 

In einer gemeinsamen Erklärung heißt es:

„EC Boxpromotion und das Wiking Team wollen zukünftig spektakulären Boxsport anbieten, der sich erfrischend vom Mainstream abheben wird. Hierfür werden wir öfter als bisher unsere Kräfte bündeln und auch gemeinsame Events organisieren. Wir werden spannende und atemberaubende Kämpfe zeigen. Dabei geht es nicht nur um Titel, sondern vor allem um packende Ansetzungen. Unsere gemeinsame Verpflichtung gegenüber allen Boxsport-Enthusiasten: Pure Boxing Ehrlicher Sport

 

Die Promotoren planen ihre jeweilige Homebase als Boxhochburg aufzubauen. Für ECB und Erol Ceylan wäre dies die Hafenstadt Hamburg und für Winfried Spiering mit seinen Wikingern die Bundeshauptstadt Berlin. Spiering wird diese Nordachse  verlängern und in Wolgast seine Trainings- und Wettkampfstätte zur Verfügung zu stellen. Der Wiking-Manager hat erkannt, dass das Profiboxen im  Nordosten der Republik, rund um die Region Anklam – Wolgast – Greifswald und die Insel Usedom unterentwickelt ist.

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In Memory of „Fritzer“ – Boxevent mit Profis, Amateuren und Promifaktor

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Am 18. November blickt die Boxwelt auf das beschauliche Neustadt-Glewe. Harald Lange veranstaltet in seiner Geburtsstadt einen tollen Box-Abend, der unvergesslich bleiben wird.

Er widmet diesen Event einem der Größten in der deutschen Boxgeschichte: Fritz Sdunek!

In „Memory of Fritzer“  lässt Lange Amateure des SV Fortschritt Neustadt-Glewe gegen Lokomotive Greifswald antreten, dem Verein, bei dem Sdunek das Boxen lernte. Dabei wird er von  Gerrit Elfert unterstützt.

Angereichert wird der Event mit vier Profikämpfen: So wird Thulasi „Tiger“ Tharumalingamum nicht nur gegen seinen Gegner, sondern auch um seine Aufnahme in das  Wiking Boxteam fighten. Neu-Wikinger Zeynel „Sven“ Elbir will unbedingt seinen zehnten Kampf vorzeitig beenden, genauso wie Cem Akkus, der von den Wikingern gefördert wird.

Den Hauptkampf bestreitet Tervel Pulev. Der Cruisergewichtler hat einiges vorzuweisen. Zweimal Silber und einmal Bronze bei Europameisterschaften gehören zu seinen Meriten, genauso wie die Bronzemedaille bei den olympischen Spielen in London.

In seinem siebten Gefecht wird er gegen Mikheil Khutsishvili antreten. Khutsishvili ist die Nummer eins in Georgien und gehört mit 85 Kämpfen zu den ausgebufften Ringfüchsen. Für Tervel ist dieser Kampf richtungsweisend für einen Gefecht  in Richtung internationale deutsche Meisterschaft. Die Wikinger freuen sich, ihn dabei zu unterstützen.

Aber nicht nur im Ring geht es illuster zu, sondern auch außerhalb. Ex-Amateur- und Profi-Europameister Kubrat Pulev wird am Ring sitzen und seinen Bruder Tervel anfeuern.
Trainerlegende Ulli Wegner hat sein Kommen ebenfalls zugesagt! Er lässt es sich nicht nehmen, um seinen ehemaligen Weggefährten und Freund „Fritzer“  Sdunek zu ehren, ebenso Winfried Spiering, dem Chef des legendären Wiking-Boxteams.

Selbstverständlich werden DDR-Spitzenboxer von einst vor Ort sein, wie z.B. Olympiasieger Andreas Zülow, Jochen Bachfeld, Richard Novakowski sowie viele andere auch.

Im Anschluss an  die Veranstaltung hat Harald Lange ein gemütliches Beisammensein organisiert, bei dem sich bei einem Gläschen alle Boxfans und Experten über alte Anekdoten, Kämpfer und Kämpfe austauschen können.

Die Boxveranstaltung findet statt in der

  • Sporthalle zur Kuhdrift in Neustadt-Glewe.
  • Um 18 Uhr starten die Amateure, gegen 21 Uhr die Profis.

ARTIKEL:

https://leifpm.co/2017/09/28/in-memory-of-fritzer-boxevent-zu-ehren-von-fritz-sdunek/

FC Fritzer

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Elvis Hetemi, seine Geschichte und seine Zukunft

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Profiboxer Elvis Hetemi ist keine Tröte, sondern ein Saxophon

Elvis Hetemi und sein Trainer Walter Broll waren bei den Amateuren ein erfolgreiches Team. Weil der Deutsche Boxverband dem Halbschwergewichtler aus NRW keine Beachtung schenkte wurde er Profi im Wiking-Boxteam. In einer Rekordzeit von nur elf Monaten gewann Hetemi bei den Profis die internationale deutsche Meisterschaft. Dann brach er sich die Hand. Mittlerweile ist die Verletzung ausgeheilt und nun will er so schnell wie möglich gegen die antreten, die an der Spitze stehen. Wiking-Chef Spiering bereitet einen Angriffsplan vor.

„Als Elvis zu uns kam, da musste ich eine neue Seite in seinen Kampfpass einkleben. Die Seite für Vereine war voll, so viele Clubs hatte er hinter sich“, lacht Walter Broll, der Hetemi zu einem der TOP drei Halbschwergewichtler in Deutschland formte.
Hetemi flaxt: „Es ist selten die erste Beziehung, die man heiratet.“

Das Eis war gebrochen und die Geschichte, die der 26-Jährige und sein Amateur-Trainer erzählten, war spannend.

Elvis Hetemi wurde 1991 in Vushtrri (Kosovo) geboren. 1993 musste sein Vater das Land verlassen. Seine politischen Ansichten passten nicht ins Establishment. Um seine Familie zu schützen, floh er mit ihr nach Deutschland.
Die Hetemis, das sind Vater Shefki, Mutter Suada sowie Elvis und seine älteren Brüder Arben und Valon. Seit 1996 gehört auch seine Schwester Arbina dazu. Sie wurde in ihrer neuen Heimat im westfälischen Lünen geboren.
Hetemi ist Realist und weiß, dass ein Sportunfall seine Karriere als Berufsboxer jederzeit zerstören könnte. Deshalb begann er in Hamm ein Studium für technisches Management und Marketing. Dort lernte er Regina kennen. Seit vier Jahren sind die beiden ein Paar.

Arben und Valon waren es, die ihn beim Dortmunder Boxring Nette (DBR) einführten. Er ging eigentlich nur mit, um seinen Brüdern einen Gefallen zu tun. Innerlich hatte er mit dem Faustkampf abgeschlossen, denn er war mittlerweile 19 Jahre alt und fühlte sich beim Boxen nicht mehr wohl.

Broll erinnert sich: „Natürlich kannte ich Elvis, Westfalen ist ja nicht Amerika. Er hatte alles mitgebracht, was einen guten Boxer ausmacht. Meine Aufgabe war es diese Puzzleteile auseinanderzunehmen, ein wenig zu polieren und wieder zusammenzusetzen. Eins ist mir sehr wichtig auszusprechen! Elvis ist keine Erfindung von mir. Ich habe nur auf der Arbeit seiner anderen Trainer aufgesetzt und ihn weiterentwickelt. Das hat gut funktioniert, denn er hat gelernt und bewiesen, dass er keine Tröte ist, aus der man nur einen weiteren Ton bekommt. Er hat bewiesen, dass er ein Saxophon ist und herrlich spielen kann.“

Hetemi beschreibt es aus seiner Perspektive: „Walter hat sich mit mir zusammengesetzt und mir die Augen geöffnet. Er erklärte mir, wie Boxen funktioniert. Danach wollte ich wissen, ob ich es kann.“

Er konnte: Von 2011 bis 2014 wurde er Nordrhein-Westfalen Meister.

In der Bundesliga kämpfte Brolls Schüler für Hamm und Hannover-Seelze.

2014 belegte er auf den deutschen Meisterschaften den dritten Platz. Im Halbfinale unterlag er Serge Michel.
„Damals ist unsere Taktik nicht aufgegangen“, so Broll, „wir wollten Michel auskontern. Ich dachte alles lief nach Plan, denn ich hatte uns nach der ersten Runde vorn. Das Kampfgericht sah es anders. Um die Chance auf den Sieg zu wahren, mussten wir die Strategie ändern und mit offenem Visier boxen. Das spielte Serge Michel in die Karten.“

Zweimal boxte Hetemi für die Nationalmannschaft. „Im Nachherein war es ein Fehler, dass ich mir das Nationaltrikot überzog. Es war die berühmte Karotte, die mir der DBV hinhielt. Vom Glauben auf ein gutes Ende habe ich zugebissen.“

Er zog einen Schlussstrich unter seine Amateurkarriere und verfolgte seinen Plan Profiboxer zu werden. Nach einer Vorstellung in Magdeburg wollte er in dem neuen Boxstall anheuern, den der Sportmanager Thomas Kappen gemeinsam mit einigen Partnern plante. Henry Maske testete bereits neue Talente und Otto Ramin sollte das Training übernehmen. Doch die Gründung des Boxstalls zerschlug sich.

Nicht viel später stellte Artur Mann einen Kontakt zu Wiking-Boss Winfried Spiering her. Hetemi und Mann kannten sich von einem gemeinsamen Länderkampf und aus der Box-Bundesliga.

Im KW-Eventcenter in Königs Wusterhausen arrangierte Spiering einen Tryout-Fight, den der Westfale mit Bravour bestand. Er bekam seine Chance bei den Wikingern und einen Handschlagvertrag.

Nur elf Monate später, am 28. Oktober 2016,  gewann er die internationale Deutsche Meisterschaft. Er knockte Steve Kröckel in der Neunten aus. Für Hetemi war es der sechste Profi-Kampf. Wie bei den Fights zuvor, kletterte er als Abbruch-Sieger aus dem Ring.

Im Mai bestritt er sein letztes Gefecht. Bei einem Charity Event, den das Wiking-Boxteam zugunsten Eddi Gutknecht veranstaltete, bezwang er Alexander Runde.
Was er geheim hielt: Er trat mit einer gebrochenen Hand an. Rückblickend ist ihm klar, dass das nicht seine beste Idee war, „aber ich wollte unbedingt dabei sein und Eddy helfen. Wir sind Familie.“

Erst drei Monate später konnte er wieder ins Training einsteigen. Für ihn fühlte sich das Vierteljahr des verletzungsbedingten Pausierens wie ein Vakuum an. „Da war nur Leere, rein gar nichts ist passiert, was mich hätte weiterbringen können.“
Jetzt würde er am liebsten die verlorene Zeit im Sprint aufholen und die Kaliber boxen, die ganz oben stehen.
Genau zum richtigen Zeitpunkt kam eine Anfrage von Ahmet Öner.  Der Boxpromoter braucht einen harten Sparringspartner für seinen Supermittelgewichtler Avni Yildirim. Der wird am 7. Oktober seinen ersten Kampf um die Ali Trophy gegen Chris Eubank Jr. bestreiten. Spiering klärt auf: „Ahmet Öner ist smart. Wenn Avni bei der Zerreisprobe gegen Elvis hält, dann kann er definitiv  Eubank knacken.“

Wie es dann mit dem Halbschwergewichtler weitergehen wird, da hat der Promoter-Fuchs konkrete Vorstellungen. In seiner Aufstellung an potentiellen Gegnern steht SES-Boxer Adam Deines ganz oben.

Für Spiering ist klar: „Wenn Deines mit Deutscher Lizenz boxt, dann muss er auch in der Lage sein, den internationalen deutschen Meister Elvis Hetimi zu schlagen. Im Übrigen hatte Ulf Steinforth (Anm.: Chef des SES Boxteams) schon einmal Hetemi angefragt. Aber damals war uns die Vorbereitungszeit von 14 Tagen zu kurz. Ich hatte jedoch ausdrücklich betont, dass wir zukünftig jederzeit bereit stehen würden.

Alternativ haben wir uns ein internationales Ziel gesetzt und wollen uns in Position bringen, um den IBF-Intercontinental Champ im Halbschwergewicht Sven Formling herauszufordern.“

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Revanche Mann gegen Harth – Wer in der Jury sitzt ist Wiking-Boss Jacke wie Hose

Fotos: go4boxing.com

Seit dem grandiosen Gefecht zwischen Deniz Ilbay und dem Wikinger Angelo Europa Frank ist ein Umdenken bei den Box-Fans zu beobachten. Das Interesse an „sterilen“ Titelkämpfen schwindet.  Gefragt sind Boxer zum Anfassen. Boxer, die ihr Handwerk verstehen und sich im Ring auf Augenhöhe bekriegen. Jetzt kann jeder hautnah dabei sein, wenn der Kampf schon vor dem Kampf“ beginnt. Battleground sind Facebook, Twitter oder Snapchat. Und wenn sich dann noch die Manager wortgewaltig einschalten, dann hat man ganz großes Kino.

Ilbay und Frank lebten es vor, Artur Mann und Leon Harth entwickelten es weiter. Mit der Frage „Mann oder Memme“ eröffnete Leon Harth die Facebook Schlacht um den WBO international Titel gegen den Wikinger Artur Thunder Mann.
Nach dem heftigen Schlagabtausch in den Medien kam es zu dem grandiosen Showdown in der Ludwigshafener Friedrich-Ebert-Halle. Artur Mann siegte. (95:95, 96:94, 97:93) Wer daran glaubte, dass nach dem Shakehands der beiden Warriors der Fight zu Ende war, der hatte die Rechnung ohne Harths Manager Rainer Gottwald gemacht.

Gottwald war sauer und ließ seinen Unmut freien Lauf:

„Wir waren den gesamten Abend in der blauen Ecke, aber eben bei diesem Kampf hat man uns in die rote Gastecke verbannt.  Warum wohl?….
….Man hat mich vom Punktrichter weggesetzt, aus der Ecke verbannt. Alles damit wir benachteiligt werden.“

Sauerland Geschäftsführer Freddy Ness wollte die Vorwürfe so nicht stehen lassen: „Die blaue Ecke ist den Boxern des Gastgebers vorbehalten und der Gastgeber des Events war das Sauerland Team. Artur Mann hat einen Promotions-Vertrag mit uns, Leon Harth nicht. Damit ist Mann ein Sauerland-Boxer und startet aus der blauen Ecke.“

Gottwalds Beschwerde „vom Punktrichter weggesetzt worden zu sein“ kommentierte Ness ebenfalls: „Rainer Gottwald hat sich auf einen Presseplatz direkt neben einen der Punktrichter gesetzt und Leon Harth lautstark unterstützt. Dadurch wurde der Judge bei seiner Arbeit beeinträchtigt. Ich war technischer Leiter des Events und in dieser Funktion für den störungsfreien Ablauf der Boxkämpfe verantwortlich. Unter diesen Umständen war der nicht gegeben. Deshalb habe ich ihn gebeten, seinen ihn zugewiesenen Platz in der roten Ecke einzunehmen.

Für Ness war es ein enges Urteil, in dem zwei echte Fighter einen ungemein spannenden Kampf ablieferten.  Als erfahrener Box-Manager weiß er, dass knappe Urteile Freiräume für Spekulationen bieten, an denen er sich auf keinen Fall beteiligen wird.
Ein Kompliment für den „Thunderman“ gibt es dennoch: „Artur Mann hat in seinem elften Kampf das erste Mal über zehn Runden geboxt. Daher ist es für mich eine großartige Leistung, einen derart erfahrenen Boxer wie Leon Harth zu schlagen und WBO International Champion zu werden.“

Gottwald fühlte sich um den Sieg betrogen. Aus seiner Sicht boxte Harth zehn Runden nach vorn, Artur Mann war nur im Rückwärtsgang. „Ein echter Mann geht vorwärts, eine Memme geht rückwärts“, legte er nach.

Der Konter von Wiking-Promoter Winfried Spiering kam postwendend. „Erst einmal gratuliere ich Levon Hakobyan zu seinem zweiten Platz. Der Sieg geht zweifelsfrei an den Thunderman. Unsere Strategie war es, Hakobyans stürmische Attacken abzukontern und die ist voll aufgegangen. Artur hatte die Angriffe erstklassig übernommen und immer eine Hand mehr drin gehabt.“
Auch für Spiering war der Kampf knapp, der bessere Boxer mit den klaren Treffern war für ihn eindeutig sein Thunderman. Spierings Fazit: „Um Artur zu besiegen gehört mehr dazu, als wie ein Panzer durch den Ring zu fahren.“
Faire Geste von dem Wikinger – Noch im Ring bot er Harth einen Rückkampf an.
Den will Gottwald unbedingt. Aber dann will er mitentscheiden wer im Kampfgericht sitzen wird.

Das ist Spiering „Jacke wie Hose.“ „Der Thunderman wird Hakobyan schlagen. Jederzeit, überall und egal wer in der Jury sitzen wird. In 25 Jahren Profiboxen kann ich nur darüber schmunzeln, dass Rainer Gottwald sich neben den Punktrichter gesetzt hat, um ihn zu beeinflussen. Er sollte nicht weiter wie ein Elefant durch den Porzellanladen stolpern, sondern sich lieber um den Rückkampf Ilbay – Frank kümmern, genauso wie um den Fight Besir Ay gegen Ahmad Ali. Dann hätten wir schon einmal drei Kämpfe für eine großartige Veranstaltung zusammen. Genau so etwas wollen doch alle Boxfans sehen.“

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Wikinger auf den Vormarsch

Das Dauerregen am Freitag hatte den Platz in Rahlstedt ordentlich matschig gemacht. Das hinderte nicht die Fans und Boxer bei Circus Europa tolles Boxen zu erleben.

Hauptkämpfer Angelo Frank holte sich den neuen Titel der IBO mit Bravur. Der in Kuba geborene Marin konnte sich nicht gegen Angelo ransetzen. Den ungleichen Kampf beendete der Ringrichter in der 6. Runde. Gewinner durch TKO wurde somit Angelo Frank.

Der bester Kampf des Abends lieferte Zeynel Elbir gegen Bakhtiyar Izgandarzada aus Aserbaidschan. Ein Kampf der alles in sich hatte. Der Aserbaidschaner war nicht nur um seine Gage zu holen gekommen. Er gab von der erste Runde an Gas und zeigte sein Boxerherz, dass er zum gewinnen da war. In der letze Runde ging plötzlich der Strom aus, so dass in der Dunkel die Runde eine Minute abgebrochen wurde. Nach dem Kampf drehte Trainer Adnan Özcoban völlig durch. Zeynel hat seinen Boxer Ali El Zain herausgefordert  und irgendwie wurde Adnan sehr aggressiv. Özcoban wurde von den Sicherheitsleuten aus dem Ring gebracht und schimpfte an den Offiziellen. Keine wusste so genau warum.

Der absolut beste Journeyman Deutschlands Mazen Girke gab sein Abschiedskampf. Girke machte ein gleichen und fairen Kampf gegen Ünsal Arik. Arik hatte Schmerzen im Schulter-bereich und am linken Hand, da er blaue Tapes trug. Den engen Kampf wurde mit einer Split Decision zu Gunsten Ünsal Arik gefallen.

Aus ECB boxte Nikola Milacic gegen Raoul Mbetou. Mbetou war für die Aufgabe völlig überfordert, bei ihn fehlte Deckung, Beinarbeit usw. Zum Glück gab die Seite nach der zweite Runde auf, so dass dieser Mismatch aufhörte.

Desto besser zeigte sich Ronny Mittag in einem 10 Runden Kampf gegen Mihaly Donath. Mittag zeigte wie einen Titelträger boxt und nach 5 Runden stand Mittag als klarer Sieger durch KO da.

Kurzen Prozess machte Agron Smakici gegen Dennis Jochen aus Kiel. Nach 32 Sekunden war der Kampf zu ende. Ein versprechender Boxer aus ECB Boxstall.

Der Freitagabend bei Circus Europa war genau wie voriges Jahr sehr gelungen. Weiter so Wiking Boxing Team!

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Photos: Angelo Frank vs Ericles Torres Marin

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Photos: Nikola Milacic vs Raoul Mbetou

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Photos: Zeynel Elbir vs Bakhtiyar Isgandarzada

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Photos: Ronny Mittag vs Mihaly Donath

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Photos: Agron Smakici vs Dennis Jochen

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