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Beiträge mit dem Schlagwort: Michael

Michael Wallisch vs Ali Demirezen verschoben

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Michael Wallisch

Es ist nicht so lange her als Wallisch boxte, nämlich am 03.03..2018 und wollte um den WBO Europe Titel am 24.03.2018 boxen. Leider hat sich Wallisch im Sparring verletzt, so dass der Kampf verschoben wird. Laut Erol Ceylan, ECB,  ist der Kampf vertraglich geregelt und im Vertrag verpflichtet Wallisch sich gegen Demirezen zu boxen. Der Vertrag sieht auch vor dass kein anderer Kampf dazwischen stattfinden darf, sondern Michael Wallisch muss gegen Demirezen antreten.

Ceylan plant diesen hochinteressanten Kampf auf seine nächste Veranstaltung einzubinden. Darüber können die Boxfans sich nur freuen und wir wünschen Michael Wallisch gute Genesung!

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Schwere Jungs: Pervizaj, Demirezen und Smakici boxen in Hamburg!

 

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Am 24. März findet in der Hamburger edel-optics.de Arena die gemeinsame Box-Gala von EC Boxpromotion und Team Sauerland statt. Unter dem Titel „Blitz & Donner“ werden u.a. Tyron Zeuge (WBA-Weltmeisterschaft im Super-Mittelgewicht) sowie Karo Murat (IBO-WM im Halbschwergewicht) an den Start gehen. Zudem wollen drei schwere Jungs in der Königsklasse des Faustkampfes, dem Schwergewicht, für ordentlich Furore sorgen!

Albon Pervizaj (6-0-0) aus Hamburg will sich mit einem Sieg über den Aachener Andre Bunga (4-10-1) für einen Titelkampf empfehlen. „Ich freue mich riesig, wieder zu Hause boxen zu können. Sauerland und EC haben eine tolle Fightcard zusammengestellt und ich bin stolz darauf, ein Teil davon zu sein“. Der 22-jährige Youngster brennt nach überstandener Virus-Infektion auf Kämpfe, will am liebsten sofort um einen Titel boxen.

Wunschgegner? Pervizaj: „Mein persönlicher Favorit wäre Tom Schwarz. Wer davon nichts gehört hat, der hat keine sozialen Medien. Ein Kampf wäre sehr interessant, er hat einen Titel. Er denkt, er wäre zehnfacher Weltmeister und ich würde mich sehr freuen, gegen ihn zu boxen.“

Promoter Nisse Sauerland: „Das wäre in der Tat ein Kampf, der das deutsche Publikum begeistern würde!“

In Hamburg wird aber zunächst Ali Eren Demirezen (7 Kämpfe, 7 K.o.-Siege) seinen ersten Titelkampf bestreiten. Und dieses Duell hat es in sich! Gegner des Wahl-Hamburgers von EC Boxpromotion wird nämlich Michael Wallisch (18-0-0), der schon Kämpfe für EC als auch für Sauerland bestritt! Promoter Erol Ceylan: „Auch dieser Kampf wird begeistern. Ich bin froh, dass wir so eine starke Fightcard haben. Das Publikum wird am Ende Gewinner des Abends sein.“

K.o.-Maschine Agron Smakici macht das Hamburger Schwergewichts-Trio komplett. Smakici (11 Kämpfe, 11 Siege – 10 davon durch Knockout) sollte eigentlich einen lukrativen Fight am 24. März in Toronto bestreiten, doch sein Gegner fiel durch den Gesundheitszustand-Check. Dafür dürfen sich jetzt die deutschen Boxfans auf drei Schwergewichts-Fights in Hamburg freuen.

Karten für die Boxgala am 24. März in Hamburg gibt es noch unter http://www.adticket.de

ARTIKELN:

https://leifpm.co/2018/03/14/gewinner-des-abends-wird-das-publikum-sein/

https://leifpm.co/2018/03/14/klara-svensson-fights-24-03-2018-in-hamburg/

https://leifpm.co/2018/03/14/tyron-zeuge-trotzt-grippewelle-fit-fuer-wm-fight-gegen-ekpo/

https://leifpm.co/2018/02/23/ali-demirezen-vs-michael-wallisch-am-24-03-2018-in-hambug/

 

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„Gewinner des Abends wird das Publikum sein!“

 

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Selten waren sich Promoter, Boxer und Trainer auf einer Pressekonferenz so einig wie heute im Stadthotel Hamburg. Die Promoter Erol Ceylan (EC Boxpromotion) und Nisse Sauerland, die am 24. März in der Edel-Optics.de Arena (live auf SPORT1) gemeinsam veranstalten werden, sagten: „Gewinner an dem Abend wird das Publikum sein!“

Grund für diese Aussage ist natürlich das starke Programm in Hamburg. Neben der WBA-Weltmeisterschaft im Super-Mittelgewicht zwischen Tyron Zeuge und Isaac Ekpo, wird auch Karo Murat (EC Boxpromotion) um eine WM boxen. Der Berliner will sich mit einem Sieg über den US-Amerikaner Travis Reeves (15-2-2) den Weltmeisterschafts-Gürtel der IBO schnappen. Murat verspricht: „Ich möchte in meiner Heimat Deutschland Weltmeister werden. Ich verspreche den Fans einen Knallerkampf von der ersten Runde an.“

Zudem steht das „Hamburg-Duell“ zwischen Sebastian Formella (genannt Hafen-Basti, 17-0-0) und Angelo Frank (13-1-0) auf dem Programm. Im Super-Weltergewicht geht es für die Hamburger Jungs gleich um zwei Titel (IBO Intercontinental und WBO Europe Title).

Angelo Frank: „Ich schätze Basti als Sportler und Freund, aber am Ende werde ich gewinnen.“ Sebastian Formella konterte: „Ich glaube, ich werde immer eine Hand mehr drin haben und die Gürtel mit nach Hause nehmen!“ Schöne Geste: Der Sieger will das gegnerische Team anschließend zum Essen einladen!

Zudem werden Ali Eren Demirezen (gegen Michael Wallisch um den WBO Europe Title), der Hamburger Albon Pervizaj (gegen Andre Bunga/Aachen) sowie Araik Marutjan, Agron Smakici (beide Hamburg) sowie Klara Svensson aus Malmö/Schweden (17-2-0) an den Start gehen.

Sauerland-Geschäftsführer Frederick Ness freut sich: „Wir haben eine tolle Zusammenarbeit zwischen EC und Sauerland. Das wird eine großartige Veranstaltung mit einem tollen Programm.“ Und mit einem vollen Haus! EC-Sprecher Steffen Soltau: „Es sind nur noch knapp 500 Karten verfügbar, wir rechnen mit ausverkauftem Hause am 24. März!“

Tickets für die Box-Gala am 24. März in der Edel-Optics.de Arena gibt es unter http://www.adticket.de

ARTIKELN:
https://leifpm.co/2018/03/14/klara-svensson-fights-24-03-2018-in-hamburg/

https://leifpm.co/2018/03/14/tyron-zeuge-trotzt-grippewelle-fit-fuer-wm-fight-gegen-ekpo/

https://leifpm.co/2018/02/23/ali-demirezen-vs-michael-wallisch-am-24-03-2018-in-hambug/

https://leifpm.co/2018/02/16/blitz-donner-am-24-maerz-in-der-edel-optics-de-arena-mit-zwei-wm-kaempfen/

https://leifpm.co/2017/12/13/sebastian-formella-vs-angelo-frank-am-17-maerz-in-hamburg/

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Ali Demirezen vs Michael Wallisch am 24.03.2018 in Hamburg

 

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Blitz & Donner am 24. März 2018 in der edel-optics Arena

Ali Eren Demirezen gegen Michael Wallisch

 

Am 24. März 2018 fahren die Hamburger Promoter EC Boxpromotion und Sauerland Event in der Hamburger Edel-Optics Arena alles auf. Neben der WBA-Weltmeisterschaft zwischen Tyron Zeuge und Isaak Ekpo und der IBO-WM zwischen Karo Murat und Isidro Ranoni Prieto ist jetzt der nächste Knaller unter Dach und Fach. Ali Eren Demirezen wird in einem auf 12 Runden angesetzten Kampf um die WBO-Europameisterschaft auf den Münchener Michael Wallisch treffen. Wallisch unterzeichnete jüngst bei Richard Steiner und seiner Stone Box Promotion einen langfristigen Vertrag und möchte mit einem Sieg einen weiteren Schritt Richtung WM-Kampf machen.

Hamburg, 23.02.2018 – „Blitz & Donner“ lautet das Motto der Box-Gala am 24. März in der edel-optics Arena in Hamburg-Wilhelmsburg. Zwei WM-Kämpfe stehen schon fest. Dazu der Kampf zwischen „Hafen-Basti“ Formella und Angelo „Europa“ Frank. Jetzt wurde der nächste Knaller bekannt: Der ungeschlagene ECB-Boxer Ali Eren Demirezen trifft auf den ungeschlagenen Münchener Michael Wallisch. Der ist unter seinem neuen Promoter Richard Steiner aufgeblüht und fühlt sich bestens vorbereitet: „Ich fühle mich fitter wie je zuvor! Lebe jetzt Vegan! Und ich bin im besten Alter! Ich trainiere das erste Mal in meiner Karriere individuell auf mich abgestimmt. Stone Box Promotion hat für mich ein ganzes Team zur Verfügung gestellt. Dazu gehören Richard Steiner als Headcoach, David Quinonero (Boxen), Kai Kurzawa (Co-Trainer Boxen). Dieser Kampf ist für mich definitiv ein weiterer Schritt in Richtung WM!“  Also alles Neu bei Michael Wallisch. Sein Gegner Ali Eren Demirezen hingegen lässt das alles kalt. Auch wenn das bullige Schwergewicht aus der Türkei satte zehn Kämpfe weniger als Wallisch in seinem Rekord hat und zudem noch nie länger als fünf Runden im Ring gestanden hat. „Ich trainiere immer für zwölf Runden, aber ich glaube, dass auch dieser Kampf nicht über die volle Distanz gehen wird. Ich habe in den letzten Kämpfen von Wallisch nichts gesehen, worüber ich mir Sorgen machen würde. Ich glaube nicht, dass er jetzt ein völlig neuer Boxer ist“, so Demirezen. Immerhin geht es um die Europameisterschaft nach Version der WBO und der Sieger wird gewiss einen ordentlichen Sprung in den Ranglisten machen.

Der Kampf zwischen Hüseyin Cinkara und Tervel Pulev wird leider nicht stattfinden. Zwar gab es anfangs eine feste Zusage vom Team Pulev, jetzt folgte aber die Absage an Promoter Erol Ceylan. „Das ist natürlich bitter, wir haben uns alle auf den Kampf gefreut. Hüseyin ist definitiv bereit gegen Tervel am 24. März zu boxen. Aber so wie es aussieht müssen wir jetzt nach einer anderen Lösung für Hüseyin suchen“, so Ceylan. Offensichtlich kommt der Kampf gegen Cinkara, der jüngst als Sparringspartner im Trainingscamp von Usyk und Gassiv weilte, doch zu früh für das Pulev-Lager. Auch ohne den Kampf zwischen Cinkara und Pulev verspricht die Fightcard packende Fights. So dürfen sich die Fans in weiteren Kämpfen auf den Hamburger Albon Pervizaj und Firat Arslan freuen. Karten für die Veranstaltung sind auf adticket.de und allen angeschlossenen Vorverkaufsstellen erhältlich. 1.600 Karten sind bereits abgesetzt.

Tickets:
https://www.adticket.de/IBO-Interconti.html

ARTIKELN:
https://leifpm.co/2018/02/16/blitz-donner-am-24-maerz-in-der-edel-optics-de-arena-mit-zwei-wm-kaempfen/
https://leifpm.co/2018/02/02/karo-murat-will-gegen-isidro-ranoni-prieto-weltmeister-werden/
https://leifpm.co/2018/01/29/24-03-2018-hueseyin-cinkara-vs-tervel-pulev-in-hamburg/
https://leifpm.co/2017/12/13/sebastian-formella-vs-angelo-frank-am-17-maerz-in-hamburg/

Saturday 24, March 2018

InselparkhalleWilhelmsburgHamburgGermany

commission Bund Deutscher Berufsboxer
promoter Erol Ceylan (EC Boxpromotion), Wilfried Sauerland (Sauerland Event)
light heavyweight Karo Murat 31 3 1
S
12 Isidro Ranoni Prieto 27 2 3
super middleweight Tyron Zeuge 21 0 1
S
12 Isaac Ekpo 32 3 0
super welterweight Sebastian Formella 17 0 0
S
12 Angelo Frank 13 1 0
heavyweight Ali Eren Demirezen 7 0 0
S
10 Michael Wallisch 17 0 0
cruiserweight Firat Arslan 41 8 2
S
10 Salvatore Aiello 33 1 1
heavyweight Albon Pervizaj 6 0 0
S
8 TBA
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Maria Lindberg boxt am 03.03.2018 in Karlsruhe

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Am 03.03.2018 wird Maira Lindbeg ihre Titeln bei WIBF und GBU verteidigen. Sie nimmt teil bei der Veranstaltung „Alles oder Nichts Battle X“ in Karlsruhe. Maria boxt gegen Lela Terashvili aus Georgien.

Alles oder nichts heißt es bei der zweiten ranFIGHTING Gala in der Ufgauhalle in Rheinstetten, wenn der bislang ungeschlagene PRETTY BOY Ahmad Ali (GER) und Aro THUNDER Schwartz (GER) um die vakante Weltmeisterschaft im Mittelgewicht (nach Version der GBU) kämpfen. Die beiden sind nicht gerade die besten Freunde, seit Schwartz Ali im Ring öffentlich herausgefordert hat … Showdown in Karlsruhe!

Das Powerfrauen-Duell zwischen Maria Lindberg (SWE) und ihrer Gegnerin Lela Terashvilli (GRG) um den WIBF- und GBU-Weltmeistertitel im Superweltergewicht wird dem sicherlich in nichts nachstehen.

Hinzu kommt die Rückkehr des Hünen Michael Wallisch, der nach hartem Trainingslager ebenfalls wieder an die Weltspitze möchte und im Falle eines Sieges der nächste Anwärter auf die WM im Schwergewicht wäre.

Ebenfalls interessant verspricht der Kampf zwischen dem polnischen Superstar Przemyslaw Opalach und dem Finnen Mika Joensuu um die Interim-WM im Supermittelgewicht zu werden, denn der Gewinner positioniert sich für einen Kampf gegen Vincent Feigenbutz.

Ein tolles Rahmenprogramm mit Sarah BABYFACE Bormann, der besten deutschen Boxerin des olympischen Boxens, und vielen Top-Athleten versprechen live und exklusiv auf www.ranfighting.de einen tollen und ereignisreichen Abend.

Alles oder Nihts, Karlsruhe 03.03.2018

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Coach Timm überzeugt: Brähmer gewinnt die „Ali Trophy“!

 

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Den 27. Oktober sollten sich Boxfans rot in ihrem Kalender anstreichen. Dann startet mit Jürgen Brähmer der letzte verbliebene deutsche Teilnehmer in die „World Boxing Super Series“. Gegen den US-Amerikaner Rob Brant kämpft der Schweriner in der heimischen Sport- und Kongresshalle um den Einzug ins Halbfinale im Kampf um die „Muhammad Ali Trophy“ (live mit Sky Select und auf ranFIGHTING.de). Im Interview mit seinem neuen/alten Coach Michael Timm erinnert sich dieser an die Anfänge seines Schützlings und erklärt, wieso er an einen Turniersieg Brähmers glaubt.

Michael Timm, können Sie sich an den Moment erinnern, wo Sie das erste Mal auf Jürgen Brähmer trafen?

Michael Timm: Jürgen war damals 14 Jahre alt und wurde zu einem Trainingslager des DBV eingeladen. In dem Moment, wo ich ihn das erste Mal trainieren sah, war ich begeistert. Dabei wollte ich ihn erst gar nicht in meiner Trainingsgruppe haben, da ich so viele Kaderathleten betreute – da war gar kein Platz für ihn. Doch einer meiner Kollegen nötigte mich geradezu, mir den Jungen anzuschauen. Das tat ich zum Glück und in diesem Moment dachte ich „da ist ein Edelstein, den der Box-Himmel zur Erde geschickt hat“.

Welche seiner Qualitäten hat Sie damals so besonders fasziniert?

Michael Timm: Zum einen sein Bewegungstalent – er war ein großartiger Leichtathlet und Fußballer, sehr ausdauernd. Und Jürgen konnte natürlich Boxen. Das war zu diesem Zeitpunkt schon große Klasse, wie er das rübergebracht hat. Aber das für mich Wichtigste war schon damals, dass er Biss und Herz hatte. Jürgen wollte nach ganz oben und unbedingt die Nummer 1 sein. Und dieser Erfolgswille ist immer noch in seinem Kopf verankert.

Bei den Amateuren wurde Jürgen Brähmer Junioren-Weltmeister auf Kuba und schlug Leute wie Ricky Hatton und Carl Froch. Was war einige Jahre später das Entscheidende, dass er auch ein erfolgreicher Profi wird?

Michael Timm: Jürgen musste einfach nur das weiterführen, was er bis dahin gelernt hatte. Natürlich war es für ihn wichtig, noch stabiler zu werden und seine Athletik sowie Kondition zu erhöhen. Aber das Boxerische, das große Kämpferherz und das Auge, dass hat er alles gehabt – das musste Jürgen tatsächlich nur festigen.

In seinen jungen Jahren hatte Ihr Schützling neben Höhen allerdings auch Tiefen zu überstehen. Wie wichtig war es daher auf mentaler Ebene mit ihm zu arbeiten?

Michael Timm: Wie gesagt, im sportlichen Bereich war es eine wahre Freude mit ihm und ich hatte nicht viel meckern. Das Einzige, was ich als echte Arbeit empfand war, ihn immer wieder zu wecken, um sein Ziel nicht aus den Augen zu verlieren. Jürgen hatte immer einen Traum: er wollte einen großen Hof und eine Familie gründen. Daran hat er immer geglaubt und daher auch nie den Ehrgeiz verloren, sich im Training zu schinden und somit seinen Traum zu verwirklichen. Das Ergebnis sieht man heute: Jürgen ist 39 Jahre alt und zählt immer noch zur Weltspitze.

Diesen Traum konnte er sich ja erfüllen. Gibt es sonst noch einen Unterschied zwischen dem Jürgen von damals und dem Jürgen von heute?

Michael Timm: Als er 18 Jahre alt war, da kam rein sportlich alles von allein – Jürgen ist einfach ein Talent fürs Boxen. Wenn man älter wird, muss man sich, egal wie talentiert jemand ist, alles hart erarbeiten. Das hat Jürgen gelernt zu akzeptieren. Er denkt jetzt viel mehr nach in Sachen Trainingsgestaltung und wie er sich verbessern kann. In Sachen Ehrgeiz und Erfolgshunger sehe ich immer noch den gleichen Jürgen vor mir.

Waren Sie überrascht, als Sie erfahren haben, dass er mit 39 Jahren an der „World Boxing Super Series“ teilnimmt?

Michael Timm: Ja, im positiven Sinne. Es wird hier schließlich im Namen des größten Boxers aller Zeiten der beste Super-Mittelgewichtler der Welt ausgeboxt. Das Jürgen diese Chance nicht lang vor seinem Karriereende bekommt, sprich zu den Besten der Besten zählt, macht mich sehr glücklich.

Aufgrund seines Alters wird Jürgen Brähmer von vielen Experten als Außenseiter angesehen. Wie überzeugt sind Sie, dass er aus diesem Turnier als der Sieger hervorgeht?

Michael Timm: Ich glaube daran, ganz fest sogar. Seine Erfahrung und seine Routine geben ihm einen riesigen Vorteil gegenüber den anderen Turnierteilnehmern. Das heißt aber nicht, dass ich die anderen Boxer unterschätze. Aber so fit wie Jürgen momentan ist und auf welchem Level er immernoch imstande ist zu Boxen, sehe ich gute Chancen für ihn, das Turnier zu gewinnen.

Tickets für das Viertelfinale im Super-Mittelgewicht der World Boxing Super Series am 27. Oktober in Schwerin zwischen Jürgen Brähmer und Rob Brant gibt es unter www.eventim.de und an allen weiteren bekannten Vorverkaufsstellen.

VIDEO:

https://leifpm.co/2017/09/27/interview-trainer-michael-timm/

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Adrian Granat is back on fight event 01.11.2017

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ECB will arrange a small event on Wednesday 1st Nov. 2017 in their own gym in Hamburg. Adrian Granat is now starting slowly in a 6 rounds bout vs Abdulnaser Delalic from Bosnia-Herzegovina. Agron Smakici fought Delalic im July 2017, ending in 1st round with TKO victory for Smakici.

Agron Smakici is going to fight Michael Sprott in a bout of 8 rounds. In 2015 knocked Granat out the British boxer (Sprott) in round 1.

Other fghters will be Ali Demirezen, Hüseyin Cinkara and Nikola Milacic.

VIDEOS:

https://leifpm.co/2016/10/16/adrian-granat-vs-franz-rill/

https://leifpm.co/2015/10/25/adrian-the-pike-granat-vs-darnell-ding-a-ling-man-wilson/

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Wednesday 1, November 2017

ECB BoxgymHamburgHamburgGermany

commission Bund Deutscher Berufsboxer
promoter Erol Ceylan (EC Boxpromotion)
matchmaker Artan Verbica
inspector Beate Poeske
heavyweight Agron Smakici 10 0 0
S
8 Michael Sprott 42 27 0
cruiserweight Nikola Milacic 17 1 0
S
6 Aleksandar Todorovic 11 15 1
heavyweight Adrian Granat 14 1 0
S
6 Abdulnaser Delalic 2 3 0
cruiserweight Huseyin Cinkara 8 0 0
S
6 TBA
heavyweight Ali Eren Demirezen 6 0 0
S
4 TBA
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Interview Trainer Michael Timm

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Box WM 2017: Für Bundestrainer Michael Timm waren alle Urteile in Ordnung

Sebastian Szbik und Michael Timm.JPG

Michael Timm ist seit August 2012 Stützpunkleiter des Deutschen Boxsport-Verbands in Schwerin. Er ist der, der die Boxhalle frühmorgens aufschließt und spät am Abend wieder abschließt.

Timm lebt den Boxsport. Er ist Deutschlands erfolgreichster Trainer. Unzählige, Europa- und Weltmeister hat er ausgebildet sowohl bei den Profis als auch bei den Amateuren. Der Deutsche Boxverband trifft keine sportliche Entscheidung, ohne sein Meinung gehört zu haben.

Ungerechtigkeit mag Timm nicht. Dann kann er richtig wütend werden, wie zuletzt bei Artem Harutyunyans Niederlage auf der Weltmeisterschaft in Hamburg.

 

Herr Timm wenige wissen, dass sie ein sehr erfolgreicher Amateurboxer waren. Fünf DDR-Titel, zwei erste Plätze beim Chemiepokal sowie Gold bei der Europameisterschaft in Budapest sind einige der Meriten, die sie als Aktiver einsammelten. Wer war dabei eigentlich ihr härtesteter Gegner?

Ganz klar, Angel Espinoza. 1984 fand in Havanna ein Freundschaftsturnier statt. Für uns Sportler war es so etwas wie eine Ersatz-Olympiade, denn die DDR schloss sich dem Olympiaboykott der Sowjetunion an.
Ich boxte gegen Espinoza. Nach zehn Sekunden war meine obere Zahnreihe weg. Der Kubaner hatte sie mir trotz Mundschutz ausgeschlagen. Mit den verbliebenen Zähnen biss ich mich dann durch die Runden. Ich musste mich zum Schluss mit einem knappen 3:2 geschlagen geben.

 

EU-Meisterschaft der Frauen, danach Lehrgang in Hennef und zu guter Letzt die Elite-WM in Hamburg. Man bekommt den Eindruck, dass sie nur noch für den Boxsport leben. Was sagt ihre Frau dazu?

Durch die ganzem Maßnahmen und Höhepunkte war ich über sechs Wochen nicht daheim. Meine Frau ist den Kummer gewohnt, auch wenn es diesmal ein wenig heftig war. Gottseidank duzt sie mich noch.

 

Sind sie mit dem WM-Abschneiden der Deutschen zufrieden?

Mit den Leistungen bin ich zufrieden. Im Viertelfinale stellten wir neben unserem Bronzemedaillengewinner Abass Baraou fünf weitere Boxer. Allerdings hatten wir Lospech, denn fast alle kämpften im Viertelfinale gegen die späteren Weltmeister.
Abass Baraou war natürlich unser absolutes Highlight. Der Junge ist ein Ausnahmetalent und ich bin stolz auf seine Bronzemedaille, seine Leistung und seine Disziplin. Bei ihm passt alles. Er hätte ins Finale gehört, denn für mich hat er gegen den Kubaner Iglesias knapp gewonnen. Das ist meine persönliche Meinung und keine Kritik an dem Urteil oder gar an den Kampfrichterleistungen. Die waren in Hamburg übrigens ausnahmslos gut.

 

Aber bei Artem Harutyunyans Niederlage gegen den Usbeken Ikboljon Kholdarov waren sie sauer auf die Jury.

Das stimmt. Wie in aller Welt konnte Artem bei zwei Verwarnungen gegen den Usbeken verlieren? Ich hab das nicht verstanden.

Den Tag drauf analysierte ich die Videos und kam zum Ergebnis, dass ich direkt nach dem Kampf eine falsche Einschätzung abgegeben hatte. Artems Niederlage ging in Ordnung.

 

Hatte seine Niederlage etwas mit der Vorbereitung zu tun? Er trainierte ja zuhause in Hamburg, gemeinsam mit seinem Schwiegervater Artur Grigorian und nicht bei ihnen am Stützpunkt in Schwerin.

Sicherlich musste ich mich mit der räumlichen Trennung arrangieren, aber nein, ich glaube nicht, dass dies einen Einfluss auf seine Leistung hatte. Artem und Artur hielten sich an die aufgestellten Trainingspläne und nahmen an jedem Blocktraining im Stützpunkt teil. Wäre Artem nicht fit gewesen, hätte er bereits in der Vorrunde gegen Luke Mc Cormack verloren. Der Engländer ist immerhin Vize-Europameister.

 

Kommen wir noch einmal zurück zu Abass Baraou. Abass trainiert am Stützpunkt in Berlin und wird dort von Ralf Dickert betreut. Üblicherweise steht ein zweiter Stützpunkttrainer in seiner Ecke. Doch diesmal sekundierten sie. Ist das ein Zeichen dafür, dass Abass zu ihnen nach Schwerin wechseln wird?

Um Gotteswillen nein! Ich hatte bereits auf der Europameisterschaft mit Ralf Dickert in Abass Ecke gestanden. Bei der EM war kein weiterer Berliner Trainer da und Ralf hatte mich gefragt, ob ich ihm helfen könnte. Natürlich hab ich das gemacht und es hat sehr gut funktioniert. Immerhin ist Abass Europameister geworden. „Never change a winning Team“, das war der einzige Grund, warum ich bei der WM in Abass Ecke stand.

 

Das Team war wohl das jüngste, das der DBV je zu einer Box-WM geschickt hat. Haben wir die Staffel für die olympischen Spiele 2020 in Tokio gesehen?

Nicht nur für 2020, sondern auch für 2024. Aber es kommt noch besser: Wir haben einen zweiten Kader zur Verfügung, dessen Boxer jederzeit nach vorne stoßen können.

 

Für die Olympischen Spiele in Tokio werden sie jede Gelegenheit nutzen, um sich zu qualifizieren. Wie sieht es mit der World Series of Boxing aus? Durch gutes Abschneiden erhält man da ja auch die Chance auf ein Olympiaticket.

Das ist nicht ganz so einfach, denn viele unserer jungen Boxer sind physisch noch nicht stabil genug, um an dem knochenharten Turnier teilzunehmen. Hamza Touba, Omar El-Hag und Abass Baraou hätten die Reife. Ob allerdings eines der WSB-Teams sie draften würde, steht auf einem anderen Blatt.
Für ein deutsches Team bräuchten wir drei Kämpfer pro Gewichtsklasse und diese personelle Ausstattung sehe ich bei uns einfach nicht.

 

Herr Timm, ein Gedankenspiel. Es ist das Jahr 2019 und ich lese ihnen einige Schlagzeilen aus dem Sportteil der Tageszeitung vor. Bitte geben sie uns ein kurzes Statement:

DBV Präsident Jürgen Kyas wird neuer AIBA Präsident

Glaube ich nicht

Abass Baraou ist neuer Profi-Weltmeister der WBC

Ich kann mir sehr gut vorstellen, dass Abass einmal Profi-Weltmeister wird, jedoch nicht 2019.

Michael Timm veröffentlicht seine liebsten Kochrezepte

Ich kann zwar kochen, doch zum Veröffentlichen reicht es nicht. Aber ich bin eine prima Putzfrau. Das können sie schreiben.

Herr Timm, ich bedanke mich für das Gespräch

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IBF-Interconti-Meisterschaft – Nach Feigenbutz-Sieg wünscht sich Axel Schulz Kampf gegen Tyron Zeuge


Boxpromoter Rainer Gottwald rief und geschätzte 3.000 Zuschauer kamen. In der Rheinstättener Ufgauhalle bezwang sein Supermittelgewichtler Vincent Feigenbutz den Ungarn Norbert Nemesapati mit 118:110, 116:112 und 117:111 Punkten. Durch den Sieg verteidigte der 21-jährige Karlsruher seinen IBF-Intercontinental-Titel und stieß das Tor für eine erneute WM-Chance weit auf.
SKY und ranFIGHTING.de übertrugen live, wie „Iron Junior“ seinen Kontrahenten unter Druck hielt und permanent angriff. Nemesapati beschränkte sich aufs Kontern. Das war allerdings zu wenig, um Feigenbutz und die Jury zu beeindrucken.
Trotz seiner Niederlage ist Nemesapatis Leistung hoch einzuschätzen, denn eigentlich war der Russe Andrej Witali Sirotkin als Feigenbutz Gegner vorgesehen. Als der wenige Tage vor dem Fight absagte, übernahm der Ungar kurzfristig seinen Platz.
TV Kommentator und Schwergewichtslegende Axel Schulz sah Parallelen zu dem grandiosen Fight zwischen Deniz Ilbay und Angelo Frank, die sich Ende März in einer wahren Ringschlacht bekriegten und furiosen Kampfsport boten.
„Frank hat damals verloren, aber mal ehrlich hat er wirklich verloren? Für mich gab es nur Gewinner, allen voran der deutsche Boxsport.“
sagte Schulz gegenüber dem Internetportal go4boxing.com.
„Jetzt wünsche ich mir ein Duell zwischen Vincent Feigenbutz und Tyron Zeuge. Klar, einer wird verlieren und ich weiß nicht, ob deren Management das Risiko einer Niederlage eingehen würde. Aber anstatt des Risikos sollten die Manager die Chancen sehen, die so ein Gefecht bieten würde. Will man dem Boxsport etwas Gutes tun, dann muss der Kampf her.“
In dem auf zehn Runden angesetzten Kampf zwischen „Pink Tyson“ Kallia Kourouni und Grecia Nova Mateo aus der Dominikanischen Republik setzte Kourouni ihren WIBF WM-Titel aufs Spiel. Das wäre beinahe ins Auge gegangen, denn mit ihrem unsauberen Kampfstil zerstörte Mateo alle Angriffsbemühungen der Griechin. Trotz ihrer Reichweitenvorteile bekam Kourouni den Fight nicht in den Griff.
Mateo schlug und clinchte. Dafür gab es in der siebten Runde eine Verwarnung. Unterm Strich setzte Kourouni mehr Treffer und verteidigte knapp, aber verdient ihren Titel.
Auf der Undercard zeigten die Sauerland Rookies allerfeinstes Boxen, allen voran Dennis Radovan und Emir Ahmatovic.
Supermittelgewichtler Radovan bleibt weiter ungeschlagen. In seinem vierten Kampf zeigte der Sauerland Jungprofi seinem Gegner Francisco Duran, woran er und Coach Jürgen Brähmer gearbeitet haben: Athletik, Explosivität und Stabilität. Vor allem vermied der Kölner leichtfertige Treffer. Das bemängelte Brähmer zuletzt bei seinem Schützling.
Schon in der ersten Runden trommelte der 24 jährige Kölner den überforderten Spanier runter und hätte ihn sicherlich aus den Boxstiefeln geschossen, wenn der Ringrichter nicht dazwischen gesprungen wäre – TKO Runde eins.
Im Februar gab Brähmer in einem Presseinterview bekannt, dass Radovan noch dieses Jahr um einen Titel boxen würde, wenn seine Leistung stimmen würde. Gegen Duran stimmte sie. Man darf gespannt sein, welche Überraschung sich das Schweriner Jahrhunderttalent für Radovan ausdenken wird.
Kulttrainer Ulli Wegner reiste aus Berlin mit Emir Ahmatovic und Michael Wallisch an.
Cruisergewichtler Ahmatovic nahm seinen „Sechs-Runder“ gegen Mateusz Gatek im Sprint. Der Chemiepokal-Gewinner und Europameisterschafts-Dritte von 2013 zog virtuos Gateks Deckung auseinander und schlug in die Lücken. Zweimal klingelte er Gatek schwer an. In der dritten Runde machte der Hesse Schluss. Ein gut vorbereiteter „Ahmatovic-Hammer“ fällte den Polen. Der umsichtige Referee gab den Kampf nicht mehr frei.
Schwergewichtler Michael Wallisch wechselte vom SES Boxstall zu Sauerland und gehört nun ebenfalls zu Wegners Trainingsgruppe. Wegen Vertragsschwierigkeiten mit seinem alten Arbeitgeber kam der Ex-WBO Europameister seit Januar 2016 nicht mehr zum Einsatz. Deshalb muss sich der in 16 Kämpfen ungeschlagene Wallisch erst einmal wieder in das Ringgeschehen reinfummeln. Das gelang ihm gut gegen seinen Gegner Andre Bunga, einem Aachener mit angolanischen Wurzeln. Der war um Schadensbegrenzung bemüht. Geschickt mied er die die Schlaghand des Wegner Neuzugangs, die der gut hörbar zum Kopf und Körper zog. Wallisch gewann den „Sechs-Runder“ nach Punkten und wird sicherlich schon bald wieder oben mitmischen

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