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Box WM 2017: Für Bundestrainer Michael Timm waren alle Urteile in Ordnung

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Michael Timm ist seit August 2012 Stützpunkleiter des Deutschen Boxsport-Verbands in Schwerin. Er ist der, der die Boxhalle frühmorgens aufschließt und spät am Abend wieder abschließt.

Timm lebt den Boxsport. Er ist Deutschlands erfolgreichster Trainer. Unzählige, Europa- und Weltmeister hat er ausgebildet sowohl bei den Profis als auch bei den Amateuren. Der Deutsche Boxverband trifft keine sportliche Entscheidung, ohne sein Meinung gehört zu haben.

Ungerechtigkeit mag Timm nicht. Dann kann er richtig wütend werden, wie zuletzt bei Artem Harutyunyans Niederlage auf der Weltmeisterschaft in Hamburg.

 

Herr Timm wenige wissen, dass sie ein sehr erfolgreicher Amateurboxer waren. Fünf DDR-Titel, zwei erste Plätze beim Chemiepokal sowie Gold bei der Europameisterschaft in Budapest sind einige der Meriten, die sie als Aktiver einsammelten. Wer war dabei eigentlich ihr härtesteter Gegner?

Ganz klar, Angel Espinoza. 1984 fand in Havanna ein Freundschaftsturnier statt. Für uns Sportler war es so etwas wie eine Ersatz-Olympiade, denn die DDR schloss sich dem Olympiaboykott der Sowjetunion an.
Ich boxte gegen Espinoza. Nach zehn Sekunden war meine obere Zahnreihe weg. Der Kubaner hatte sie mir trotz Mundschutz ausgeschlagen. Mit den verbliebenen Zähnen biss ich mich dann durch die Runden. Ich musste mich zum Schluss mit einem knappen 3:2 geschlagen geben.

 

EU-Meisterschaft der Frauen, danach Lehrgang in Hennef und zu guter Letzt die Elite-WM in Hamburg. Man bekommt den Eindruck, dass sie nur noch für den Boxsport leben. Was sagt ihre Frau dazu?

Durch die ganzem Maßnahmen und Höhepunkte war ich über sechs Wochen nicht daheim. Meine Frau ist den Kummer gewohnt, auch wenn es diesmal ein wenig heftig war. Gottseidank duzt sie mich noch.

 

Sind sie mit dem WM-Abschneiden der Deutschen zufrieden?

Mit den Leistungen bin ich zufrieden. Im Viertelfinale stellten wir neben unserem Bronzemedaillengewinner Abass Baraou fünf weitere Boxer. Allerdings hatten wir Lospech, denn fast alle kämpften im Viertelfinale gegen die späteren Weltmeister.
Abass Baraou war natürlich unser absolutes Highlight. Der Junge ist ein Ausnahmetalent und ich bin stolz auf seine Bronzemedaille, seine Leistung und seine Disziplin. Bei ihm passt alles. Er hätte ins Finale gehört, denn für mich hat er gegen den Kubaner Iglesias knapp gewonnen. Das ist meine persönliche Meinung und keine Kritik an dem Urteil oder gar an den Kampfrichterleistungen. Die waren in Hamburg übrigens ausnahmslos gut.

 

Aber bei Artem Harutyunyans Niederlage gegen den Usbeken Ikboljon Kholdarov waren sie sauer auf die Jury.

Das stimmt. Wie in aller Welt konnte Artem bei zwei Verwarnungen gegen den Usbeken verlieren? Ich hab das nicht verstanden.

Den Tag drauf analysierte ich die Videos und kam zum Ergebnis, dass ich direkt nach dem Kampf eine falsche Einschätzung abgegeben hatte. Artems Niederlage ging in Ordnung.

 

Hatte seine Niederlage etwas mit der Vorbereitung zu tun? Er trainierte ja zuhause in Hamburg, gemeinsam mit seinem Schwiegervater Artur Grigorian und nicht bei ihnen am Stützpunkt in Schwerin.

Sicherlich musste ich mich mit der räumlichen Trennung arrangieren, aber nein, ich glaube nicht, dass dies einen Einfluss auf seine Leistung hatte. Artem und Artur hielten sich an die aufgestellten Trainingspläne und nahmen an jedem Blocktraining im Stützpunkt teil. Wäre Artem nicht fit gewesen, hätte er bereits in der Vorrunde gegen Luke Mc Cormack verloren. Der Engländer ist immerhin Vize-Europameister.

 

Kommen wir noch einmal zurück zu Abass Baraou. Abass trainiert am Stützpunkt in Berlin und wird dort von Ralf Dickert betreut. Üblicherweise steht ein zweiter Stützpunkttrainer in seiner Ecke. Doch diesmal sekundierten sie. Ist das ein Zeichen dafür, dass Abass zu ihnen nach Schwerin wechseln wird?

Um Gotteswillen nein! Ich hatte bereits auf der Europameisterschaft mit Ralf Dickert in Abass Ecke gestanden. Bei der EM war kein weiterer Berliner Trainer da und Ralf hatte mich gefragt, ob ich ihm helfen könnte. Natürlich hab ich das gemacht und es hat sehr gut funktioniert. Immerhin ist Abass Europameister geworden. „Never change a winning Team“, das war der einzige Grund, warum ich bei der WM in Abass Ecke stand.

 

Das Team war wohl das jüngste, das der DBV je zu einer Box-WM geschickt hat. Haben wir die Staffel für die olympischen Spiele 2020 in Tokio gesehen?

Nicht nur für 2020, sondern auch für 2024. Aber es kommt noch besser: Wir haben einen zweiten Kader zur Verfügung, dessen Boxer jederzeit nach vorne stoßen können.

 

Für die Olympischen Spiele in Tokio werden sie jede Gelegenheit nutzen, um sich zu qualifizieren. Wie sieht es mit der World Series of Boxing aus? Durch gutes Abschneiden erhält man da ja auch die Chance auf ein Olympiaticket.

Das ist nicht ganz so einfach, denn viele unserer jungen Boxer sind physisch noch nicht stabil genug, um an dem knochenharten Turnier teilzunehmen. Hamza Touba, Omar El-Hag und Abass Baraou hätten die Reife. Ob allerdings eines der WSB-Teams sie draften würde, steht auf einem anderen Blatt.
Für ein deutsches Team bräuchten wir drei Kämpfer pro Gewichtsklasse und diese personelle Ausstattung sehe ich bei uns einfach nicht.

 

Herr Timm, ein Gedankenspiel. Es ist das Jahr 2019 und ich lese ihnen einige Schlagzeilen aus dem Sportteil der Tageszeitung vor. Bitte geben sie uns ein kurzes Statement:

DBV Präsident Jürgen Kyas wird neuer AIBA Präsident

Glaube ich nicht

Abass Baraou ist neuer Profi-Weltmeister der WBC

Ich kann mir sehr gut vorstellen, dass Abass einmal Profi-Weltmeister wird, jedoch nicht 2019.

Michael Timm veröffentlicht seine liebsten Kochrezepte

Ich kann zwar kochen, doch zum Veröffentlichen reicht es nicht. Aber ich bin eine prima Putzfrau. Das können sie schreiben.

Herr Timm, ich bedanke mich für das Gespräch

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IBF-Interconti-Meisterschaft – Nach Feigenbutz-Sieg wünscht sich Axel Schulz Kampf gegen Tyron Zeuge


Boxpromoter Rainer Gottwald rief und geschätzte 3.000 Zuschauer kamen. In der Rheinstättener Ufgauhalle bezwang sein Supermittelgewichtler Vincent Feigenbutz den Ungarn Norbert Nemesapati mit 118:110, 116:112 und 117:111 Punkten. Durch den Sieg verteidigte der 21-jährige Karlsruher seinen IBF-Intercontinental-Titel und stieß das Tor für eine erneute WM-Chance weit auf.
SKY und ranFIGHTING.de übertrugen live, wie „Iron Junior“ seinen Kontrahenten unter Druck hielt und permanent angriff. Nemesapati beschränkte sich aufs Kontern. Das war allerdings zu wenig, um Feigenbutz und die Jury zu beeindrucken.
Trotz seiner Niederlage ist Nemesapatis Leistung hoch einzuschätzen, denn eigentlich war der Russe Andrej Witali Sirotkin als Feigenbutz Gegner vorgesehen. Als der wenige Tage vor dem Fight absagte, übernahm der Ungar kurzfristig seinen Platz.
TV Kommentator und Schwergewichtslegende Axel Schulz sah Parallelen zu dem grandiosen Fight zwischen Deniz Ilbay und Angelo Frank, die sich Ende März in einer wahren Ringschlacht bekriegten und furiosen Kampfsport boten.
„Frank hat damals verloren, aber mal ehrlich hat er wirklich verloren? Für mich gab es nur Gewinner, allen voran der deutsche Boxsport.“
sagte Schulz gegenüber dem Internetportal go4boxing.com.
„Jetzt wünsche ich mir ein Duell zwischen Vincent Feigenbutz und Tyron Zeuge. Klar, einer wird verlieren und ich weiß nicht, ob deren Management das Risiko einer Niederlage eingehen würde. Aber anstatt des Risikos sollten die Manager die Chancen sehen, die so ein Gefecht bieten würde. Will man dem Boxsport etwas Gutes tun, dann muss der Kampf her.“
In dem auf zehn Runden angesetzten Kampf zwischen „Pink Tyson“ Kallia Kourouni und Grecia Nova Mateo aus der Dominikanischen Republik setzte Kourouni ihren WIBF WM-Titel aufs Spiel. Das wäre beinahe ins Auge gegangen, denn mit ihrem unsauberen Kampfstil zerstörte Mateo alle Angriffsbemühungen der Griechin. Trotz ihrer Reichweitenvorteile bekam Kourouni den Fight nicht in den Griff.
Mateo schlug und clinchte. Dafür gab es in der siebten Runde eine Verwarnung. Unterm Strich setzte Kourouni mehr Treffer und verteidigte knapp, aber verdient ihren Titel.
Auf der Undercard zeigten die Sauerland Rookies allerfeinstes Boxen, allen voran Dennis Radovan und Emir Ahmatovic.
Supermittelgewichtler Radovan bleibt weiter ungeschlagen. In seinem vierten Kampf zeigte der Sauerland Jungprofi seinem Gegner Francisco Duran, woran er und Coach Jürgen Brähmer gearbeitet haben: Athletik, Explosivität und Stabilität. Vor allem vermied der Kölner leichtfertige Treffer. Das bemängelte Brähmer zuletzt bei seinem Schützling.
Schon in der ersten Runden trommelte der 24 jährige Kölner den überforderten Spanier runter und hätte ihn sicherlich aus den Boxstiefeln geschossen, wenn der Ringrichter nicht dazwischen gesprungen wäre – TKO Runde eins.
Im Februar gab Brähmer in einem Presseinterview bekannt, dass Radovan noch dieses Jahr um einen Titel boxen würde, wenn seine Leistung stimmen würde. Gegen Duran stimmte sie. Man darf gespannt sein, welche Überraschung sich das Schweriner Jahrhunderttalent für Radovan ausdenken wird.
Kulttrainer Ulli Wegner reiste aus Berlin mit Emir Ahmatovic und Michael Wallisch an.
Cruisergewichtler Ahmatovic nahm seinen „Sechs-Runder“ gegen Mateusz Gatek im Sprint. Der Chemiepokal-Gewinner und Europameisterschafts-Dritte von 2013 zog virtuos Gateks Deckung auseinander und schlug in die Lücken. Zweimal klingelte er Gatek schwer an. In der dritten Runde machte der Hesse Schluss. Ein gut vorbereiteter „Ahmatovic-Hammer“ fällte den Polen. Der umsichtige Referee gab den Kampf nicht mehr frei.
Schwergewichtler Michael Wallisch wechselte vom SES Boxstall zu Sauerland und gehört nun ebenfalls zu Wegners Trainingsgruppe. Wegen Vertragsschwierigkeiten mit seinem alten Arbeitgeber kam der Ex-WBO Europameister seit Januar 2016 nicht mehr zum Einsatz. Deshalb muss sich der in 16 Kämpfen ungeschlagene Wallisch erst einmal wieder in das Ringgeschehen reinfummeln. Das gelang ihm gut gegen seinen Gegner Andre Bunga, einem Aachener mit angolanischen Wurzeln. Der war um Schadensbegrenzung bemüht. Geschickt mied er die die Schlaghand des Wegner Neuzugangs, die der gut hörbar zum Kopf und Körper zog. Wallisch gewann den „Sechs-Runder“ nach Punkten und wird sicherlich schon bald wieder oben mitmischen

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Starkes Programm in Rheinstetten: Michael Wallisch gibt sein Sauerland-Debüt!

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Am 13. Mai will Vincent Feigenbutz nicht nur seinen IBF-Interconti-Titel gegen den ungeschlagenen Russen Andrej Sirotkin in Rheinstetten (live auf SKY und ranfighting.de) verteidigen, sondern sich mit einem Sieg auch für eine erneute WM-Chance bewerben! Während der junge Karlsruher seit Sonntag ein Trainingslager in den slowenischen Bergen absolviert, trainiert der gebürtige Münchner Michael Wallisch seit Monaten für sein Debüt bei Team Sauerland. Der ungeschlagene Schwergewichtler (16 Siege, 10 davon durch K.o.) boxte zuletzt Anfang 2016 und holte sich die WBO-Europameisterschaft. Sauerland-Geschäftsführer Frederick Ness: „Wir sind sehr froh, dass Michael endlich für uns boxen kann. Wir sind sehr gespannt auf sein Debüt.“ Gegner in Rheinstetten wird übrigens der 29-jährige Aachener Andre Bunga (4-8-1). Grund für die lange Zwangspause vom hoffnungsvollen Schwergewichtler waren Vertragsschwierigkeiten mit Wallischs ehemaligem Promoter. Wallisch: „Zum Glück ist jetzt alles geklärt. Ich kann es kaum erwarten, wieder in den Ring zu steigen!“

 

Neben Wallisch wird auch dessen Trainingspartner Emir Ahmatovic in Rheinstetten boxen. Für den Schützling von Ulli Wegner wird es der zweite Profikampf sein. Bereits seinen vierten Kampf als Profi wird der Kölner Denis Radovan bestreiten. Der Schützling von Jürgen Brähmer konnte seine drei bisherigen Kämpfe bei den Profis klar gewinnnen. Außerdem am Start: Cruisergewichtler Alexander Peil (8-0-0), Arijan Sherifi (Halbschwergewicht, 13-1-0), Alexander Grau (Schwergewicht, 8-0-0) sowie die Lokalmatadoren Ahmad Ali (Supermittelgewicht, 3-0-1) und Schwergewichtler Markus Fuckner (6-0-0). Aus Griechenland wird zudem Kallia „Pink Tyson“ Kourouni um zwei Titel boxen.

 

Tickets für die Box-Veranstaltung am 13. Mai in der Ufgauhalle sind bei www.eventim.de sowie unter der telefonischen Ticket-Hotline 01806-570044 erhältlich. 

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The interview with Granat

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Adrian Granat, the Swedish heavyweight boxer called The Pike will be fighting in Kassel, Germany, against Saul Farah from Bolivia. Farah has been in the ring as a professional boxer 82 times with 59 won bouts and 52 on knockout. Adrian Granat tells he knows almost nothing about Farah. The bout on 4th June will be of 10 rounds. Granat is very confidence telling that it will be a short fight of 2-3 rounds. Still The Pike has condition enough to do 15 rounds.

Granat has been in the ring as a pro 12 times and is unbeaten with 11 KOs.

Two weeks ago he returned to Hamburg, Germany, where he nowaday lives, from Russia. Adrian was at a trainging camp in Chekhov for 3,5 weeks and made sparring with Alexander Povetkin. Adrian is 2 m tall and he is not impressed of Povetkin even if Sascha is a good boxer. He is small says Adrian and has experience, can hit well, but not impressed even if Granat enjoyed the camp.

Adrian Granat is a Swedish Viking and has no fear to get into the ring against Sascha.

The Swedish Dynamite hopes to get a title fight in the end of this year or in the beginning of the next year. Maybe it will be an European Championship. Granat finds Pulev is a good boxer, but even here Adrian shows self-confidence and telling he thinks he is a better boxer then Pulev.

Granat had been given an offer to fight Michael Wallish, but has not heard anything. He offered to fight without any purse, to fight for free. Still he has not heard anything and he doesn´t believe this bout will happen.

He is hungry of fighting better boxers, better names, but does even not shouting out he is the best in the world. Yet. At the question about fighting David Haye he tells that it will be too early in his career. Haye is boxing on a higher level as himself he tells. He needs more time before he will be ready for the top ten boxers. Adrian says that even if his self-confidence is good he is even looking realisticly at the things. Adrian means that at the level of top 20-30 boxers is what he can perform.

At 04.06.2016 we will see Adrian fighting the experienced Bolivian boxer Saul Farah.

To be known is that Adrian was acting sparringpartner for Wladimir Klitschko as well as Francesco Pianeta. At  the gym in Hamburg he is even doing sparring with Ruslan Chagaev.

The Interview: https://leifpm.co/2016/05/29/interview-adrian-granat-der-granate/

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Statement in Bukarest! Hammer auf WM Kurs.

Christian HAMMER und Adrian GRANAT(E) haben ihren Namen am Freitagabend in Bukarest alle Ehre gemacht. Die beiden Schwergewichtler aus dem Hamburger EC-Boxing-Team feierten krachende KO-Siege.

Zunächst musste der schwedische Shootingstar Adrian Granat gegen den zähen Samir Kurtagic in den Ring.

Kurtagic hat in seiner fast zehnjährigen Profikarriere schon mit Weltklasse-Leuten wie Edmund Gerber, Francesco Pianeta, Carlos Takam, Alexander Dimitrenko, Denis Boytsov und Mariusz Wach im Ring gestanden und noch nie vorzeitig verloren – bis Freitag! Dann kam der junge EC-Schwede mit seinen Granaten-Fäusten, bestimmte den Kampf von der ersten Glocke an und brachte immer wieder schöne Kombinationen ins Ziel. In der sechsten Runde waren es so viele harte Treffer, dass dem Ringrichter keine andere Wahl mehr blieb, als den Kampf abzubrechen. Sieger durch technischen KO: Adrian Granat! Für den 24-Jährigen war es der zwölfte Sieg im zwölften Kampf (elf davon vorzeitig!).

„Adrian hat einmal mehr bewiesen, was für ein Ausnahmetalent er ist“, freute sich Promoter Erol Ceylan. „Es war gut für ihn, dass er mal ein paar Runden mehr gehen musste als sonst. Aber letztlich war auch Kurtagic kein ebenbürtiger Gegner für ihn. Der Junge ist bereit für die Weltspitze!“

Auch Christian Hammer hat am Freitagabend gezeigt, dass er wieder ganz oben angreifen will. In den letzten sechs Jahren hat der 28-Jährige nur einmal verloren: Im Februar 2015 gegen Klitschko-Bezwinger Tyson Fury. Dass ihn diese Niederlage nicht aus der Bahn geworfen hat, wies Lokalmatador Hammer in der rumänischen Hauptstadt eindrucksvoll nach. Den erfahrenen Briten Michael Sprott, der unter anderem Siege über Timo Hoffmann und Edmund Gerber im Kampfrekord hat, knockte Hammer schon in der ersten Runde, nach 1.40 min, schwer aus.

„Christian hat mal wieder gezeigt, wo der Hammer hängt“, so Ceylan. „Mit 28 Jahren ist er im besten Alter und kann jedem Schwergewichtler auf der Welt gefährlich werden. Wir werden alles dafür tun, dass er innerhalb des nächsten Jahres eine WM-Chance bekommt.“

In der unabhängigen Weltrangliste (boxrec) wird Hammer auf Rang 18 geführt, Granat steht dort immerhin schon auf Platz 35.

Im Hauptkampf der erfolgreichen Gala in Bukarest sicherte sich der Bärenstarke Viorel Simion durch einen einstimmigen Punktsieg über Alexander Miskirtchian den IBF Intercontinental Champion Titel im Federgewicht. Nach zwölf Runden werteten die Punktrichter mit 120-107, 117-110 und 118-109 für Simion. Viele Boxexperten hatten wohl gedacht das sich Viorel gegen Miskirtchian nicht durchsetzen wird. Viorel hat seinen Gegner in Powerpunches, Technik und Ausdauer deutlich dominiert.

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Christian Hammer vs Michael Sprott

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Victories in Bucarest for ECB Boxing Team

Christian Hammer knocks out Michael Sprott at 1:40 in round 1.

Adrian Granat wins on TKO against Samir Kurtagic. It is the first time that Kurtagic lose on KO. It was the 12th fight for Granat and his 12 win, 11 on KO. The Swedish Dynamite is unstopable!

Simion Viorel won his fight at the event in Bucarest and is now IBF Intercontinetal Champion.

VIDEO:

http://www.sport.ro/box/cei-mai-tari-boxeri-dau-cu-pumnul-pentru-romania-tot-ce-trebuie-sa-stii-despre-gala-noaptea-campionilor.html

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SHOWDOWN IN BUKAREST


Erol Ceylan ist zurzeit sehr viel unterwegs. Vergangenen Samstag feierte der EC-Boxing-Promoter die Titelverteidigung des Halbschwergewichts-Europameisters Igor Mikhalkin in Paris, heute sich Ceylan und sein Team schon wieder in Bukarest im Einsatz.
Morgen schlagen Christian Hammer und Adrian Granat in Bukarest zu – und haben dabei im wahrsten Sinne des Wortes schwere Aufgaben vor den Fäusten. Lokalmatador Hammer bekommt es mit dem erfahrenen Briten Michael Sprott zu tun, der in den letzten Jahren unter anderem Edmund Gerber, Brian Minto und Martin Rogan besiegen konnte und schon mit Weltklasse-Leuten wie Ruslan Chagaev, Kubrat Pulev, Robert Helenius und Carlos Takam im Ring stand. Beim offiziellen Wiegen war Hammer mit 118,0 Kilogramm etwas schwerer als sein britischer Gegner (109,85 kg).
„Das wird ein echter Härtetest für Christian, aber ich bin mir sicher, dass er Sprott schlagen wird“, sagt Ceylan. „Nach seiner unglücklichen Niederlage gegen Tyson Fury vor einem Jahr hat er sich mit einem Sieg gegen Sherman Williams eindrucksvoll zurückgemeldet. Im Schwergewichtsboxen ist inzwischen ja wieder richtig Bewegung, und Christian gehört zu denjenigen, die ganz oben mitmischen können.“
Oben mitmischen, das will auch Ceylans zweiter Schwergewichts-Trumpf Adrian Granat. Die ungeschlagene KO-Maschine aus Schweden (elf Kämpfe, elf Siege, zehn davon vorzeitig – offizielles Kampfgewicht 119,65 Kilogramm) trifft auf den in Österreich lebenden Serben Samir Kurtagic (20 Kämpfe, zwölf Siege – 108,19 kg).
„Adrian hat zehn seiner elf bisherigen Gegner innerhalb der ersten drei Runden ausgeknockt – Kurtagic hat noch nie durch KO verloren. Das dürfte ein sehr interessantes Duell werden“, ist sich Ceylan sicher. „Ich hoffe, dass Adrian mal ein bisschen härter arbeiten und ein paar Runden mehr gehen muss. Er braucht diese Erfahrung einfach, denn irgendwann kommt mal einer, der nicht beim ersten harten Haken umfällt.“
Im Hauptkampf der Veranstaltung in Bukarest gibt es das Kontrastprogramm zu den „schweren Jungs“ zu sehen: Lokalmatador Viorel Simion bekommt es im Kampf um den IBF Intercontinental Champion Titel im Federgewicht mit dem in Belgien lebenden Armenier Alexander Miskirtchian zu tun. Der Kampfabend wird in Rumänien live auf ProTV übertragen und im Internet im Live-Stream bei sport.ro zu sehen sein.

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Michael Kannler vs Silvestr Botos




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Granat vs. Kurtagic jetzt am 18. März in Rumänien

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Von Paris nach Bukarest

Der Schwergewichts-Kracher zwischen ECB-Profi Adrian Granat und Samir Kurtagic wird um sechs Tage und gut 2.000 Kilometer verschoben. Anstatt am 12. März in Paris treffen die beiden schweren Jungs jetzt im Rahmen der großen Gala am 18. März in Bukarest aufeinander.

„Unser Cruisergewichtler Nikola Milacic hat sich leider verletzt und muss für den Kampfabend in Rumänien passen. Deswegen holen wir den Knaller-Kampf zwischen Granat und Kurtagic auf diese Show. Das rumänische Publikum wird es uns bestimmt danken“, so EC-Boss Erol Ceylan.

 

Der Promoter verspricht sich von Kurtagic, dass er dem schlagstarken Schweden etwas mehr Gegenwehr leistet als die letzten Gegner. „Adrian hat seit September 2014 sechs Kämpfe bestritten – aber keiner davon dauerte länger als drei Runden.

 

Wir hoffen, dass er jetzt mal ein bisschen mehr arbeiten muss und länger Ringluft schnuppern kann. Es ist wichtig für ihn, noch weiter Erfahrung zu sammeln“, sagt Ceylan.

 

Im Hauptkampf der Veranstaltung in Bukarest trifft Christian Hammer auf den erfahrenen Briten Michael Sprott und Viorel Simion auf den Starken Alex Miskirtchian.

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