Beiträge mit dem Schlagwort: Zeuge

Dschungel-Training vor WM: Zeuge-Gegner Ekpo im Regenwald untergetaucht!

 

Tyson Z Potsdam 

 

Zeuge-Gegner im Dschungelcamp! Am 25. März steigt in der MBS Arena Potsdam wieder eine Box-WM und erneut ist Tyron Zeuge der Hauptprotagonist. Der „Berliner Junge“ kann die Halle in der Nähe des Luftschiffhafens langsam, aber sicher, als sein „zweites Wohnzimmer“ bezeichnen – immerhin ist es bereits sein dritter Kampf innerhalb eines Jahres an gleicher Stelle. Sein Gegner fühlt sich indessen im feucht-tropischen Klima wohler. Aktuell bereitet sich die nigerianische „K.o.-Granate“ daher im Dschungel vor. Abgeschieden von der Außenwelt, nur mit seinem Trainer an der Seite, soll sich das „Dschungelcamp“ zirka 60 Kilometer von der nächsten menschlichen Siedlung befinden.

 

Interviews oder Stellungnahmen von Ekpo – Fehlanzeige! Selbst für Promoter-Legende Don King ist der 34-Jährige Super-Mittelgewichtler momentan nicht zu erreichen. „Rumble young man, rumble!“, gibt King aus den USA telefonisch zu verstehen. „Mein Boxer hat sich komplett in den Regenwald zurückgezogen, arbeitet an einem Spezialschlag. Mit dem soll Zeuge nicht nur auf den Ringboden, sondern auf den Mond befördert werden!“ Einen großen WM-Kampf zu bewerben – dabei fühlt sich der 85-jährige Don King noch immer voll in seinem Element.

 

Spätestens in der Kampfwoche, wenn vor dem eigentlichen WM-Duell zunächst am Dienstag das Pressetraining, die finale Pressekonferenz (Mittwoch) und schließlich Freitag das offiziellen Wiegen ansteht, muss Ekpo wieder auftauchen. Für einen neuerlichen „Phantom-Schlag“, wie ihn einst der ehemalige King-Schützling Muhammad Ali zeigte, braucht es zumindest den Boxer im Ring der Potsdamer MBS Arena …

 

Am 25. März gibt es definitiv ein Wiedersehen mit Artur Mann (9-0, 7 K.o.´s)! Der Cruisergewichtler mit dem „Donnerschlag“ will den nächsten Schritt in Richtung deutsches Duell gegen Alexander Peil machen. Dazu muss in Potsdam ein Sieg her!

 

Einen großen Sprung nach vorn kann am gleichen Abend Patrick Wojcicki (6-0, 4 K.o.´s) machen. Der Mittelgewichtler aus Wolfsburg trifft auf den hocheingeschätzten Robert Talarek (17-12-2, 11 K.o.´s). Der Pole rangiert in der unabhängigen Weltrangliste auf Platz 35 (Wojcicki liegt 112 Plätze dahinter) – ein erster echter Bewährungstest für den Schützling von Antonino Spatola!

 

Außerdem mit am Start: Der von Graciano „Rocky“ Rocchigiani betreute Mittelgewichtler Vincenzo Gualtieri (7-0, 3 K.o.´s). Sein Profidebüt wird dazu noch Nick Hannig im Super-Mittelgewicht geben.

 

Tickets für die Box-Nacht in Potsdam sind im Internet bei www.eventim.de sowie unter der telefonischen Ticket-Hotline 01806-570044 erhältlich.

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Zwei WM-Fights im März: Kalle Sauerland glaubt an erfolgreiche Titelverteidigungen!

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WM-Monat März für Team Sauerland! Boxen auf Weltklasse-Niveau steckt in Deutschland seit November im Winterschlaf, doch im März gibt es dafür gleich die doppelte Portion! Erst will WBA-Champion Jack Culcay am 11. März in Ludwigshafen (live ab 22.15 Uhr auf ProSieben MAXX) mit einem Sieg über US-Superstar Demetrius Andrade endgültig in den Box-Olymp aufsteigen, bevor Youngster Tyron Zeuge zwei Wochen später in Potsdam (am 25. März live ab 22.50 Uhr in SAT.1) seinen Titel gegen die nigerianische „K.o.-Granate“ Isaac Ekpo erstmals auf Spiel setzt. Einer, der ganz klar an den Erfolg von Culcay und Zeuge glaubt, ist ihr Chef: Promoter Kalle Sauerland!

 

„Beide Jungs sind, neben den Altmeistern Jürgen Brähmer und Arthur Abraham, aktuell unsere Aushängeschilder“, stellt Sauerland klar. Laut dem 39-jährigen Hamburger steht dabei Culcay gegen Andrade vor einer echten Mammutaufgabe: „Jack tritt da nicht gegen irgendwen an! Laut Experten ist Andrade aktuell der beste Halb-Mittelgewichtler der Welt. Das ist für Jack die ganz große Chance, über Nacht selbst zum Superstar zu werden – bei einem Sieg stehen ihm in den USA alle Türen offen!“

 

Der Gegner von Tyron Zeuge ist zwar nicht ganz auf diesem Niveau anzusiedeln, aber trotzdem nicht ohne! „Tyron hat sich zuletzt zum zweitjüngsten deutschen Weltmeister aller Zeiten gekrönt, sich einen Kindheitstraum erfüllt“, weiß Sauerland über den 24-jährigen Berliner zu berichten. „Nun steigt der Junge erstmals als WM-Titelverteidiger in den Ring. Tyron ist jetzt der Gejagte und damit muss man erst einmal umgehen können …“, wobei Ekpo nicht nur seinen gefürchteten K.o.-Schlag im Gepäck hat. Sauerland: „Unser guter, alter Freund Don King wird in der Kampfwoche nichts unversucht lassen, Tyron aus dem Konzept zu bringen.“ Definitiv unterhaltsam für die Zuschauer und ein echter Test für den Weltmeister im Super-Mittelgewicht!

 

Schlag auf Schlag – so will Kalle Sauerland die deutschen Boxfans im März mit großem Boxsport verwöhnen. Und das soll für 2017 erst der Anfang sein!

 

Tickets für die Box-Nächte in der Friedrich-Ebert-Halle Ludwigshafen und in der MBS Arena Potsdam sind im Internet bei www.eventim.de sowie unter der telefonischen Ticket-Hotline 01806-570044 erhältlich.

 

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Vor Titelschlacht – Wiking-Boxteam bescheinigt Kölner Weltmeister „Angst-Euphorie“

Am 25. März kommt es in der Potsdamer MBS-Arena zum Showdown um den WBO-Titel im Supermittelgewicht. Weltmeister Tyron Zeuge tritt in seiner ersten Pflichtverteidigung an, um Isaac Epko, alias „Grenade“ den Zünder zu ziehen.
Ekpo hat eine große Klappe: „Mit meinen Fäusten sorge ich für den großen Knall, den Zeuge erst wahrnehmen wird, nachdem der Ringrichter ihn ausgezählt hat.“

Auch auf der Undercard wird es zur Sache gehen, denn zwei brillante Boxer werden sich um die GBU-Krone im Weltergewicht fetzen. Zum einen der Kölner Deniz Ralf Ilbay, der von seinem Vater Garip trainiert und von Rainer Gottwald gemanagt wird, zum anderen Angelo „Europa“ Frank,  Profiboxer und Zirkusartist aus Hamburg. Er steht in den Diensten des Wiking Boxteams.
Über die sozialen Medien ist die Battle der beiden Hardcore-Fighter längst entbrannt und hat die Fans angesteckt. Deutschland ist im Boxfieber.

„Grünschnabel“ nannte Frank den Kölner Ilbay. „Internet-Rambo“ antwortete der Kölner.
Jetzt will Deniz Ralf Ilbay – Kampfname „El Pistolero“ und Welt-Champion in sechs Verbänden – nichts mehr sagen. „Das Reden hat mein Vater übernommen.“ Und Ilbay Senior legt los. „Wir freuen uns auf Angelo Frank als weiteren Aufbaugegner auf dem Weg zu den großen Titeln.“ Er prophezeit dem Hamburger einen KO in der achten Runde.
Ilbay hat im Internet eine Umfrage gesehen, die das bestätigt. „Fast 40% sehen Deniz Ralf als KO-Sieger.“

Dann bricht „El Pistolero“ sein Schweigen: „Ich kann höchstens durch einen Lucky Punch verlieren, anders kann er mich nicht schlagen.“
Die Frage, ob er sich denn besonders auf den Kampf vorbereiten würde, verneint er. „Zweimal täglich Training und mittags mit dem Hund spazieren.“ Dennoch: „Wir nehmen Frank als Gegner ernst – so wie jeden anderen Gegner auch.“

Vater Ilbay hat noch einen Rat für Wiking Coach Hartmut Schröder, der „Europa“ auf die Potsdamer Schlacht vorbereitet. „Wie wir trainieren kann man sich im Internet auf unseren offiziellen Facebook Seite anschauen.“

Ilbays Manager, Rainer Gottwald schließt alles andere als dessen klaren Sieg aus. „Deniz ist ein heißer Hund, der will weg von der Leine, der will zerreißen.“

Wiking Chef Winfried Spiering reagiert nordisch kühl. Er diagnostiziert bei Vater und Sohn Ilbay eine sonderbare Mischung aus Furcht und Glück. Einen Namen dafür hat er auch schon: „Angst-Euphorie“.

„Auch im Wikingerlager geht die Angst um“, stichelt Spiering, „die Angst, dass Ilbay nicht antreten wird, denn „Europa“ ist kein Anzor Gamgebeli.“
Spiering spielt damit auf  Ilbays letzten Kampf an, in dem er Gamgebeli vorzeitig  besiegte. Was viele nicht wissen: Der Georgier ging drei Wochen zuvor schwer KO.

Dann folgt ein weiterer Hieb des Wikingers: „Angelo „Europa“ Frank ist Profi und bereitet sich wie ein Profi vor. Er geht nicht mit Fiffi spazieren, er legt sich mit Tigern an.“

Auch er hat er einen Rat für die Ilbays über. „Vergesst die Schubkarre nicht, damit ich hinterher euer Gürtelsammelsurium aus der Halle fahren kann.“

Tickets: Tickethotline 030-2966 8734 und unter info@wikingboxteam.de

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Don King ruft zur Pflicht: Weltmeister Zeuge trifft auf Ekpo!

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Schwere Aufgabe für Tyron Zeuge (19-0-1, 11 K.o.´s)! Nachdem sich der Schützling von Jürgen Brähmer Anfang November zum WBA-Weltmeister im Super-Mittelgewicht krönen konnte, setzt er nun seinen WM-Titel erstmalig aufs Spiel. Dabei kommt es in der Potsdamer MBS Arena (live in SAT.1) im wahrsten Sinne des Wortes zu einem explosiven Aufeinandertreffen, denn Zeuges Pflichtherausforderer Isaac Ekpo (31-2, 24 K.o.´s) ist eine echte „K.o.-Granate“! Und der knochenharte Nigerianer hat die wohl immer noch schillerndste Persönlichkeit des Boxsports an seiner Seite: Promoter-Legende Don King!

 

Kalle Sauerland glaubt jedenfalls an einen echten Härtetest für den frischgebackenen Weltmeister: „Jetzt ist Tyron der Gejagte! Gegen Ekpo bekommt er es nicht nur mit dessen physischer Härte, sondern auch mit den Psycho-Spielchen von Don King zu tun. Das ist definitiv eine nicht zu unterschätzende Aufgabe!“

 

Zeuge nimmt seine erste Titelverteidigung daher sehr ernst. „Ich befinde mich seit Mitte Dezember im Grundlagentraining, bereite mich gewissenhaft vor“, so der 24-jährige Berliner, welcher in der Vergangenheit einiges dazu gelernt hat. „Seitdem ich bei Jürgen Brähmer in Schwerin trainiere, bin ich auch ein Stück erwachsener geworden.“ Flotte Sprüche hat er aber immer noch auf Lager. Zeuge: „Ich werde die ‚K.o.-Granate‘ entschärfen – Ekpo ist danach nur noch Altmetall und reif für den Schrottplatz!“

 

Der zehn Jahre ältere Nigerianer sagt dagegen ein böses Erwachen für den jungen Champion aus Deutschland voraus. Ekpo: „Mit meinen Fäusten sorge ich für den großen Knall, den Zeuge erst wahrnehmen wird, nachdem der Ringrichter ihn ausgezählt hat!“ Scheinbar keine leeren Versprechungen – immerhin siegte Ekpo zuletzt sieben Mal in Folge vorzeitig.

 

Siegessicher ist dementsprechend auch Don King: „Zeuge kann sich Plan A, B und C zurechtlegen – die Kombination zur Entschärfung meiner ‚K.o.-Granate‘ wird er nicht finden. Wenn sich nach dem Kampf der Staub wieder gelegt hat, gibt es einen neuen Weltmeister und der heißt Isaac Ekpo!“

 

Doch Zeuge meint: „Wenn hier etwas explodiert, dann sind es meine Fäuste an Ekpos Kinn. Den WM-Gürtel gebe ich nicht her!“

 

Eintrittskarten für die Box-Nacht in der MBS Arena Potsdam werden im Internet bei www.eventim.de sowie unter der telefonischen Ticket-Hotline 01806-570044 in Kürze erhältlich sein.

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Tyron Zeuge vs Giovanni de Carolis II

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Der neue Weltmeister im Supermittelgewicht der WBA, einst Spross von Eintracht Berlin, ist Tyron Zeuge!

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Nun konzentriert sich die Box Welt, insbesondere die WBA, und schaut auf den Ausgang des Kampfes Groves vs. Gutknecht am 18. November 2016 in London. Laut Umfragen hat Gutknecht eine 30% Chance! Freunde, Familie und Boxbegeisterte gehen davon aus: Eduard „Energy Eddy“ Gutknecht wird seine Chance nutzen!

Der Sieger des Kampfes soll der neue Herausforderer des Weltmeisters werden! Aber auch in den anderen Verbänden, nicht nur der WBA, eröffnen sich für den Gewinner viele Chancen.

Neben dem Berliner Robert Huth, zur Zeit im Dienst vom englischen Fußballverein Leicester City, haben sich schon mehrere prominente Unterstützer, welche sich für die Veranstaltung interessieren, angekündigt!

Nicht nur aus der Sportwelt sondern auch aus dem Showbusiness, wie zum Beispiel das in London lebende Model Marinika Smirnova als letzter Spross der Smirnoff Dynastie, freut sich auf den Kampf und möchte das Leben im VIP-Bereich und die Aftershow-Parties genießen und bereichern. Dabei wird sie von einem Produktionsteam (Pro7) begleitet und es soll, so ihr deutscher Manager Frank Leistner, die Einstimmung auf ein neues TV Format a`la Kardashians werden. In England ist die ehemalige Miss Russland schon sehr erfolgreich und bei dem Sender Fox TV mit einer Serie bekannt geworden.

Unser „Energy Eddy“ bereitet sich derzeit in der „Box Halle“ in Marzahn, von unserem Kooperationspartner Eintracht Berlin, unter Anleitung von seinem Coach Hartmut Schröder vor.

Eine Entspannungswoche gibt es für den „Thunderman“, der seine Aufgabe am Samstag in Potsdam konzentriert und bravourös gelöst hat. Er schlug den, in den letzten 4 Jahren, ungeschlagenen Adam Gadajew durch TKO in der 5. Runde! Angekündigt war aber ein Kampf gegen den ebenfalls ungeschlagenen Alexander Peil. Diese Begegnung soll nun als Internationale Meisterschaft im neuen Jahr nachgeholt werden! Artur „Thunder“ Mann freut sich schon darauf und will unbedingt seinen ersten Titel gewinnen! Nun heißt es auch für ihn erstmal „Energy Eddy“ unterstützen und auf nach London!

Unser neues Teammitglied, der Weltmeister Ünsal Arik (nach GBU Version) im Superweltergewicht, sowie das gesamte Wiking-Team steht geschlossen, einmal mehr, hinter dem Kapitän des Wiking German Future Team!

Manager Winfried G. Spiering gibt den Schlachtruf: Die Wikinger werden London erobern!!! Als Ansporn und Motivationsschub für den Weg in das Vereinigte Königreich.

ARTIKELN:

https://leifpm.co/2016/11/01/gutknecht-vs-groves-der-sieger-wird-den-weltmeister-fordern/

https://leifpm.co/2016/10/23/groves-vs-gutknecht-18-11-2016-london/

https://leifpm.co/2016/10/15/eduard-gutknecht-vs-george-groves-energy-eddy-boxt-gegen-die-besten/

ENERGY EDDY walk-in Song:

https://leifpm.co/2016/06/24/energy-eddy-gutknecht/

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Im Video: Zeuge-Interview vor WM am Samstag

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De Carolis vs. Zeuge: Beim zweiten Mal wird alles besser!

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„Ich will diesen Titel – für mich!“ Der 24-jährige Berliner Tyron Zeuge brennt seit Wochen auf seine zweite WM-Chance. In der Potsdamer MBS Arena will er am 5. November (live ab 22.20 in SAT.1) den amtierenden Champion im Super-Mittelgewicht, Giovanni De Carolis, entthronen. Eine harte Aufgabe für den Neuköllner. Der acht Jahre ältere De Carolis konnte sich in seinen letzten Kämpfen immer wieder steigern, gehört mittlerweile zu Recht zur Weltspitze. Im Juli trennten sich die beiden Kontrahenten im ersten Duell Unentschieden.

 

Zeuge: „Es war zwar knapp, aber ich glaube immer noch, dass ich den Kampf im Juli gewonnen habe. Noch einmal werde ich mir den Sieg nicht nehmen lassen!“ Zwei der Punktrichter werteten Unentschieden, einer der Unparteiischen sah Zeuge vorn. Mit dem Unentschieden blieb De Carolis Weltmeister.

 

Zeuge verpasste den Rekord „jüngster Deutscher Weltmeister aller Zeiten“ zu werden knapp. „Dieser Rekord hat mich überhaupt nicht interessiert. Ehrlich, das war mir völlig egal. Es geht für mich nur um den WM-Titel und nicht um irgendwelche Rekorde oder Statistiken“, erklärt der Berliner Youngster. Trotzdem ärgerte sich Zeuge zusammen mit seinen Trainern Jürgen Brähmer und Conny Mittermeier über die verpasste Chance. „Ich hätte einfach von Beginn an mehr Hände und Kombinationen schlagen müssen, hätte gleich volle Power gehen sollen. Hinten raus hatte ich jedenfalls noch genügend Körner. Konditionell war ich an diesem Abend in einer herausragenden Verfassung“, sagt der deutsche WM-Herausforderer rückblickend.

 

Trotzdem bekam Zeuge für seinen Auftritt Lob von allen Seiten, vor allen Dingen, weil er sechs Runden mit einer kaputten Schulter boxte. Promoter Kalle Sauerland: „Es war ein harter und spannender Kampf. Tyron hat sehr gut geboxt, viel Pech mit der Verletzung gehabt, aber er hat auch bewiesen, dass er ein großer Kämpfer ist. Ich glaube, dass er im zweiten Duell siegen wird.“

 

Nur der italienische Champion will dabei natürlich nicht mitspielen. „Tyron ist ein toller Boxer, technisch stark, aber ich habe die größere Erfahrung. So werde ich auch den zweiten Kampf für mich entscheiden.“ Auch De Carolis freut sich auf den zweiten Kampf. Zum vierten Mal in Folge muss er in Deutschland (vorher zwei Mal gegen Vincent Feigenbutz) antreten – und hat damit anscheinend überhaupt keine Probleme, im Gegenteil. Er sagt: „Boxen hat in Deutschland einen viel größeren Stellenwert, als in Italien. Ich erfahre hier viel größere Anerkennung als zu Hause. Zudem werden mich wieder einige Fans unterstützen.“

 

Der Heimvorteil ist trotzdem auf Seiten des Berliners. „Die Halle in Potsdam gefällt mir sehr. Die Stimmung war zuletzt top und ich hoffe, dass mich viele Fans erneut unterstützen und nach vorne peitschen werden“, meint Zeuge und verspricht: „Beim zweiten Mal wird alles besser!“

 

Eintrittskarten für die Box-Nacht in Potsdam sind bei www.tickethall.de und www.eventim.de sowie unter der telefonischen Ticket-Hotline 01806-570044 erhältlich. Der komplette Kampfabend, inklusive aller Vorkämpfe, ist am 5. November zudem live auf www.ranFIGHTING.de zu sehen.

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Artur Mann und Wojcicki boxen in Potsdam – Weltmeisterin Kühne daheim nur als Zuschauerin dabei!

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Verletzungspech bei Ramona Kühne! Die große Box-Nacht am 5. November in Potsdam muss ohne Lokalmatadorin Ramona Kühne stattfinden. Die WBO-Weltmeisterin im Super-Federgewicht zog sich kurz vor Abschluss der Vorbereitung auf ihre Titelverteidigung gegen Kallia Kourouni eine Rippenverletzung zu.

„Ich bin absolut unglücklich mit der Situation“, so Kühne, die sich nach ihrem letzten starken Auftritt im Juli gegen Ikram Kerwat wieder auf eine „Wohnzimmer-WM“ in der MBS Arena freute. „Es handelt sich um einen Rippenbruch“, so Trainer und Ehemann Stephan Kühne. „Vor Anfang 2017 ist daher nicht mehr an Boxen zu denken!“ Trotzdem will Kühne als Zuschauerin in der Halle dabei sein, Autogramme geben und die anderen Kämpfer am Ring unterstützen.

Statt einer Frauen-WM gibt es nun zwei weitere Kämpfe des „starken“ Geschlechts zu bewundern. Im Cruisergewicht will es Artur Mann (8-0, 6 K.o.´s) wieder krachen lassen. Bei seinem Gegner Adam Gadajew (16-12, 8 K.o.´s) sollte man sich nicht vom Kampfrekord täuschen lassen, denn Gadajew gewann seine letzten elf Kämpfe und ist seit fast vier Jahren ungeschlagen.

„Mein Kampfname lautet der Tiger und gegen Mann werde ich mir den Sieg krallen“, ist der im sächsischen Torgau lebende Gadajew sicher. Den Hannoveraner Mann, der als ‚Thunderman‘ den Ring betritt, schüchtern solche Worte nicht ein. „Statistiken interessieren mich nicht, genauso wenig wie seine Sprüche. Wichtig ist, dass ich dem Publikum etwas Spektakuläres bieten kann – am besten einen knackigen K.o. durch meinen ‚Donnerschlag‘!“

Außerdem will „Wirbelwind“ Patrick Wojcicki (5-0, 4 K.o.´s) erneut auf sich aufmerksam machen. Der Mittelgewichtler aus Wolfsburg bestreitet in Potsdam seinen sechsten Profikampf. „Aber ich verfüge schon über die Erfahrung von mehr als 250 Amateurfights, daher können die großen Kaliber langsam aber sicher kommen“, meint Wojcicki selbstbewusst.

Immerhin hat der 25-Jährige bisher nur einmal nicht vorzeitig gewonnen. Nun bekommt er es mit seinem vermeintlich bisher stärksten Kontrahenten zu tun: Frane Radnic (11-3, 10 K.o.´s) aus Kroatien. Erstmalig ist der Kampf dabei für den Schützling von Antony Spatola auf eine Distanz von sechs Runden angesetzt. Wojcicki: „Ich gehe nie auf den K.o., doch wenn ich spüre, dass mein Gegner nichts mehr entgegenzusetzen hat, dann suche ich die vorzeitige Entscheidung!“ Ob Wojcicki den K.o.-Sinn auch gegen Radnic abrufen kann, wird der 5. November zeigen …

Im Hauptkampf des Abends will Tyron Zeuge im zweiten Anlauf die WBA-Weltmeisterschaft im Super-Mittelgewicht gegen Titelverteidiger Giovanni De Carolis holen. Eintrittskarten für die Box-Nacht in Potsdam sind bei http://www.tickethall.de und http://www.eventim.de sowie unter der telefonischen Ticket-Hotline 01806-570044 erhältlich. Der komplette Kampfabend, inklusive aller Vorkämpfe, ist am 5. November zudem live auf http://www.ranFIGHTING.de zu sehen.

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Tyron Zeuge: „Noch einmal werde ich mir den Sieg nicht nehmen lassen!“

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Der Weltmeister-Gürtel muss endlich her! Mit dieser Einstellung geht Tyron Zeuge in das Rematch mit WBA-Champion Giovanni De Carolis am 5. November (live ab 22.20 Uhr in SAT.1) in der MBS Arena Potsdam. Mit welchen Mitteln der Herausforderer aus Deutschland für den Sieg über den italienischen Titelverteidiger sorgen will und was er über den verpassten Rekord „jüngster deutscher Box-Weltmeister“ sagt, erzählt Zeuge im folgenden Interview.

 

Tyron Zeuge, das erste Duell mit Giovanni De Carolis endete Unentschieden, obwohl Sie schon zur Mitte des Kampfes durch eine Verletzung am rechten Arm gehandicapt waren. Sind Sie im Nachhinein stolz auf sich, dass Sie sich da durchgebissen haben?

 

Tyron Zeuge: Ja, weil ich höllische Schmerzen hatte. Da bin ich schon ein wenig stolz auf mich. Aber das gehört auch zum Boxen – Zähne zusammenbeißen und weitermachen. Das ist ja nun einmal auch eine körperbetonte Sportart!

 

Den WM-Titel zu holen wäre trotzdem bestimmt schöner gewesen. Wer hat sich nach dem Kampf mehr über diese verpasste Chance geärgert: Sie oder Ihre Trainer?

 

Tyron Zeuge: Schwer zu sagen. Ich glaube, dass wir uns alle gleichviel geärgert haben – vor allen Dingen über das Unentschieden. Es war zwar knapp, aber ich glaube immer noch, dass ich den Kampf im Juli gewonnen habe. Noch einmal werde ich mir den Sieg nicht nehmen lassen!

 

Was waren die Hauptkritikpunkte, die Brähmer und Mittermeier bei der Analyse angesprochen haben. Was sollen Sie ihrer Meinung nach besser machen?

 

Tyron Zeuge: Ich hätte einfach von Beginn an mehr Hände und Kombinationen schlagen müssen, hätte gleich volle Power gehen sollen. Hinten raus hatte ich jedenfalls noch genügend Körner. Konditionell war ich an diesem Abend in einer herausragenden Verfassung.

 

Mit einem Sieg wären Sie jüngster deutscher Box-Weltmeister geworden. Können Sie dieses Mal befreiter in den Kampf gehen, da dieser Rekord nicht mehr auf dem Spiel steht?

 

Tyron Zeuge: Dieser Rekord hat mich überhaupt nicht interessiert. Ehrlich, das war mir völlig egal. Es geht für mich nur um den WM-Titel und nicht um irgendwelche Rekorde oder Statistiken.

 

Von Ihren bisherigen Gegnern zu einem Typ wie De Carolis war es ein großer Schritt. Wird daher der zweite Kampf gegen ihn für Sie leichter werden?

 

Tyron Zeuge: Klar, das war bis dato der härteste Gegner in meiner Profikarriere – eine echte Messlatte. Diese Aufgabe habe ich gut gemeistert, jetzt muss ich nur noch im zweiten Kampf die oben erwähnten Fehler abstellen – dann klappt das schon mit dem Sieg. Das heißt aber keinesfalls, dass der zweite Kampf gegen De Carolis ein Spaziergang wird – er ist nicht umsonst Weltmeister geworden!

 

Der Italiener hat gegen Sie sehr physisch geboxt, am Rande der Legalität. Wie wollen Sie solchen Aktionen im Rematch begegnen?

 

Tyron Zeuge: Da brauche ich wohl ein Messer im Handschuh (lacht)! Nein, das ist natürlich Quatsch. Ich boxe meinen Stil und werde weiterhin nicht zu unfairen Mitteln greifen. Aber es bleibt wichtig anzumerken, dass er mir schon einige ordentliche Kopfnüsse verpasst hat und dafür hätte verwarnt und sogar mit Punktabzug bestraft werden müssen. Ich hoffe, dass der Ringrichter am 5. November solche Vergehen besser ahndet. Aber wie gesagt, ich bin darauf vorbereitet und werde die passende Antwort liefern.

 

Sie trainieren jetzt seit Anfang des Jahres in Schwerin. Ist es Ihrer Meinung nach besser sich dort statt in Ihrer Heimat Berlin vorzubereiten, wo Sie eventuell vielen Ablenkungen ausgesetzt sind?

 

Tyron Zeuge: Schwerin ist der perfekte Ort für meine Vorbereitung. Ich habe hier Ruhe, um mich mit Jürgen, Conny und Sebastian Förster perfekt vorbereiten zu können. Natürlich vermisse ich meine Heimat Berlin, aber ich darf ja ab und zu auch nach Hause fahren. Das ist dann wie ein Kurzurlaub. Es passt also alles.

 

Ihren ersten Sieg unter Jürgen Brähmer haben Sie diesen April in der MBS Arena eingefahren. Nun steigen Sie erneut in Potsdam in den Ring. Ein gutes Omen?

 

Tyron Zeuge: Die Halle in Potsdam gefällt mir sehr. Die Stimmung war zuletzt sehr gut und ich hoffe, dass mich viele Fans erneut unterstützen und nach vorne peitschen werden!

 

Gibt es eine bestimmte Person, den Sie den WM-Titel widmen würden?

 

Tyron Zeuge: Nein – den Titel hole ich für mich allein. Natürlich bin ich Jürgen und Conny sehr dankbar, dass Sie mich auf diesem Wege so unterstützen. Aber vor allem will ich mir mit dem Gewinn der Weltmeisterschaft ein Geschenk machen.

 

Sie können mit einem Sieg am 5. November im Vergleich mit Ihrem Mentor Jürgen Brähmer vorlegen. Glauben Sie, dass ihn das vor dem Rematch mit Cleverly noch mehr pushen würde – Sie als Weltmeister und er aktuell ohne WM-Gürtel?

 

Tyron Zeuge: Jürgen ist schon genug gepusht und brennt auf das Rematch. Er war richtig sauer, dass er in Führung liegend gegen Cleverly verletzt aufgeben musste. Im zweiten Duell haut er ihn bestimmt K.o. Mein Kampf ist ein anderer. Da freuen wir uns gemeinsam, wenn wir gewonnen haben!

 

Eintrittskarten für die Box-Nacht in Potsdam sind bei www.tickethall.de und www.eventim.de sowie unter der telefonischen Ticket-Hotline 01806-570044 erhältlich. Der komplette Kampfabend, inklusive aller Vorkämpfe, ist am 5. November zudem live auf www.ranFIGHTING.de zu sehen.

 

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