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Beiträge mit dem Schlagwort: Braehmer

Toller Fightcard in Schwerin am 27.10.2017, auch Artur Mann boxt

 

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Artur Mann, „Thunder“ von Wiking BoxTeam wird auch auf die Undercard in Schwerin dabei sein. Es gestaltet sich eine außergewöhnlich gute Fightcard mit 9-10 Kämpfen insgesamt.

Von Wiking sind auch Angelo Frank und Ronny Mittag im Ring zu sehen.

Hauptkampf der Schweriner Jürgen Brähmer!

Friday 27, October 2017

Sport and Congress CenterSchwerinMecklenburg-VorpommernGermany

commission Austrian Boxing Federation
promoter Wilfried Sauerland (Sauerland Event)
super middleweight Juergen Braehmer 48 3 0
S
12 Rob Brant 22 0 0
super middleweight Vincent Feigenbutz 26 2 0
S
10 TBA
cruiserweight Nenad Pagonis 6 0 0
S
8 Bjoern Blaschke 11 8 1
heavyweight Filip Hrgovic 1 0 0
S
6 Pavel Sour 6 0 0
middleweight Ronny Mittag 30 2 1
S
? Sandro Jajanidze 8 8 0
super welterweight Angelo Frank 12 1 0
S
? Jemal Shalamberidze 7 0 0

Werbung für die Heimatstadt: Brähmer freut sich auf Heimspiel

Wer zieht als letzter Teilnehmer der „World Boxing Super Series“ im Super-Mittelgewicht ins Halbfinale im Kampf um die „Muhammad Ali Trophy ein? Diese Frage werden Jürgen Brähmer und Rob Brant am 27. Oktober beantworten. Der Schweriner Brähmer freut sich dabei auf ein Heimspiel vor der eigenen Haustür. Wie der ehemalige Weltmeister im Halbschwergewicht seinen Gegner einschätzt und wie er aktuell versucht den Boxsport unabhängig von seiner sportlichen Leistung voranzubringen, verrät Brähmer im folgenden Interview.

Jürgen Brähmer, am 27. Oktober boxen Sie in Schwerin gegen den Amerikaner Robert Brant, ein international noch unbekannter Mann. Planen Sie schon für das Halbfinale der World Boxing Super Series?

Jürgen Brähmer: Mit Sicherheit nicht. Ich habe noch nie einen Gegner unterschätzt und bin bisher gut damit gefahren. Er hat als Amateur das Golden Gloves Turnier gewonnen und dabei unter anderem einen Marcus Browne geschlagen. Und die drei gesetzten Boxer vor mir, die ihre Gegner wählen konnten, wollten ihn ja offensichtlich nicht als Gegner.

Wie bereiten Sie sich auf Brant vor?

Jürgen Brähmer: Die Vorbereitung absolviere ich in Schwerin mit Michael Timm. Wir kennen uns mittlerweile seit 24 Jahren, haben bei den Amateuren und Profis erfolgreich miteinander gearbeitet. Eine bessere Vorbereitung kann es für mich derzeit nicht geben.

Auch wenn Michael Timm nicht beim Kampf in der Ecke sein kann?

Jürgen Brähmer: Die wichtigen Dinge passieren in der Vorbereitung. In der Ecke kann der Trainer nur noch motivieren, maximal kleine Einstellungen vornehmen. Aber die taktische Marschroute und boxerischen Grundlagen werden in der Vorbereitung gelegt, von daher ist das für mich in Ordnung.

Sie sind vor kurzem 39 Jahre alt geworden. Fühlen Sie sich noch fit genug für ein solches Turnier?

Jürgen Brähmer: Absolut, sonst würde ich nicht antreten. Der Turniermodus und auch die nicht allzu langen Pausen zwischen den Kämpfen sagen mir sehr zu. Ich merke, dass mein Körper besser funktioniert bei regelmäßigen Wettkampfbelastungen. Leider hatte ich in der letzten Zeit zu lange Pausen zwischen den Kämpfen.

Am ersten Oktober-Wochenende waren Sie noch als Trainer von Denis Radovan und Timo Schwarzkopf im Einsatz. Haben Sie überhaupt ausreichend Zeit für Ihre eigene Vorbereitung?

Jürgen Brähmer: Ja, auch wenn ich froh bin, dass ich mich die letzten drei Wochen voll und ganz auf mich konzentrieren kann. Die Arbeit mit diesen jungen Talenten bereitet mir unglaublich viel Freude. Zu verfolgen, wie junge Sportler sich im Training reinhängen, zuhören, Dinge umsetzen und sich erfolgreich entwickeln, ist wirklich ein Geschenk. Nichts desto trotz ist es natürlich auch viel Arbeit und Zeit, die ich jeden Tag investiere. Schließlich geht es nicht nur um den Trainingsbetrieb. Ich kümmere mich auch noch um viele andere organisatorische Dinge drumherum.

Und der Kampf findet auch noch in Ihrem Wohnzimmer, der Schweriner Sport- und Kongresshalle statt. Wie gehen Sie mit dem Druck um?

Jürgen Brähmer: Man merkt in der Stadt schon, dass sich die Menschen auf den Kampf und die Veranstaltung freuen. Die Erwartungshaltung ist natürlich groß. Aber ich konzentriere mich ausschließlich auf meine Vorbereitung und versuche alles andere auszublenden. Ich freue mich einfach, dass wir ein internationales Format wie die World Boxing Super Series nach Schwerin holen konnten.

Hinzu kommt noch Ihr aktuelles Bauprojekt in Schwerin. Sie errichten dort ein eigenes Gym und investieren privates Geld in den Standort. 

Jürgen Brähmer: Ich habe ein altes Wasserwerk am Medeweger See gekauft und baue es aktuell zu einem großen Trainingszentrum um mit angeschlossenem Sozialtrakt für Büros, Physiotherapie, Ernährungsberater und allem was sonst zu professionellen Rahmenbedingungen gehört, um Leistungssport auf einem Höchstniveau ausüben zu können. Wir möchten Bewährtes mit Neuem verbinden ohne den ursprünglichen Charakter einer Boxhalle zu verlieren. Da ich mit meiner Familie in Schwerin lebe, hier verwurzelt bin, kam für mich ein anderer Standort nie in Frage. Diese Stadt lebt den Boxsport und das spürt man. Das ist eine tolle Energie.

Das klingt als hätten Sie eine Mission für den Deutschen Boxsport zu erfüllen?

Jürgen Brähmer: Der Sport hat mir unglaublich viel gegeben. Ich fühle mich daher schon verpflichtet. Wir haben so viel Potenzial in Deutschland, aber weil in der Förderung falsche Akzente gesetzt werden, bleibt leider vieles auf der Strecke. Das gilt übrigens nicht nur für den Boxsport, sondern für viele Sportler in Deutschland. Der Spitzensport muss viel intensiver gefördert werden. Wenn ich sehe für was alles Geld da ist, dann ärgert es mich, wenn im Sport wieder gestrichen wird. Ich möchte mit dem neuen Gym natürlich meinen eigenen Teil dazu beitragen.
Tickets für das Viertelfinale im Super-Mittelgewicht der World Boxing Super Series am 27. Oktober in Schwerin zwischen Jürgen Brähmer und Rob Brant gibt es unter www.eventim.de und an allen weiteren bekannten Vorverkaufsstellen.

Ali Trophe

ARTIKELN:

https://leifpm.co/2017/10/18/unbekannter-amerikaner-will-braehmer-karriere-beenden/

https://leifpm.co/2017/10/17/coach-timm-ueberzeugt-braehmer-gewinnt-die-ali-trophy/

https://leifpm.co/2017/10/16/in-schwerin-mittag-will-gegner-zum-abend-verspeisen/

https://leifpm.co/2017/10/15/angelo-frank-boxt-bei-ali-trophy-fast-zu-haus/

https://leifpm.co/2017/10/12/angelo-frank-und-ronny-mittag-sowie-wojcicki-vs-khattab-am-27-10-2017-in-schwerin/

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„Unbekannter“ Amerikaner will Brähmer-Karriere beenden!

 

JB vs Brant

Ein unbekannter Amerikaner will Brähmer Weg ins Halbfinale der „Ali Trophy“ versperren! Am 27. Oktober bestreitet Jürgen Brähmer in seiner Heimatstadt Schwerin das letzte Viertelfinale der „World Boxing Super Series“ gegen Rob Brant (live ab 20 Uhr mit Sky Select und bei ranFIGHTING.de). Wer er überhaupt ist und wieso der 27-jährige US-Boy voller Selbstvertrauen nach Deutschland reist, erzählt Brant im folgenden Interview.

Rob Brant, am 27. Oktober boxen Sie mit Jürgen Brähmer den letzten Halbfinalteilnehmer der „World Boxing Super Series“ aus. Für die meisten Boxfans sind Sie der Nobody aus den Staaten. Was haben Sie dem zu entgegnen?

Rob Brant: Egal ob Groves – „der Champion“, Smith – „der Senkrechtstarter“ oder Eubank – „der Entertainer“ – ich dachte, einer von ihnen begeht den Fehler den „unbekannten Amerikaner“ auszuwählen. Jetzt wird „der Erfahrene“, Brähmer, die schmerzhafte Ehre haben herauszufinden, dass ich nicht umsonst für dieses Turnier ausgewählt wurde.

Sie bezeichnen sich ja ebenfalls als der unbekannte Amerikaner. Was sollte man denn über Sie wissen?

Rob Brant: Ich komme aus dem „Kälteloch“ Minnesota, lebe jetzt aber in Texas. Den Boxsport entdeckte ich erst mit 15 Jahren für mich und konnte auch erst richtig durchstarten, nachdem ich ein Jahr später den Führerschein machen konnte. Ein „Fun Fact“ zu meiner Person ist, dass ich meinen ersten Amateurkampf auf einer Pferderennbahn bestritten habe. Gewonnen habe ich damals übrigens vorzeitig, genauso wie 3 der nächsten 4 Kämpfe. Dabei sah meine Familie nicht nur, dass mir der Boxsport Spaß macht, sondern dass ich auch erfolgreich bin. Seitdem unterstützen sie mich bestmöglich.

Wer zählt denn zu Ihrer Familie?

Rob Brant: Da wäre in allererster Linie mein Vater, ein ehemaliger College-Footballspieler der UCLA. Mein 2 Jahre älterer Bruder hat sich daran ein Beispiel genommen und ist ein wahres Allroundtalent. Durch ihn habe ich überhaupt den Weg zum Boxen gefunden, da er mich in allen anderen Sportarten geschlagen hat. Wir sind ohne unsere Mutter aufgewachsen und haben sie auch erst vor einigen Jahren wieder getroffen. Jetzt haben wir glücklicherweise ein gutes Verhältnis zu ihr. Und wo wir eben schon bei „Fun Facts“ waren, habe ich noch einen: Mein Großvater ist Hobbyfotograf und hat viele meiner Kämpfe dokumentiert.

Wie kam es denn bei dieser großartigen Familie dazu, dass Sie von Minnesota nach Texas umgezogen sind?

Rob Brant: Ich war mit Anthony Mack und Errol Spence Jr. im US-Nationalteam und wir wurden gute Freunde. Wie der Zufall so will, sollte ich in meinem 10. Profikampf gegen einen gewissen Demetrius Walker antreten. Dieser hatte zuvor schon gegen Anthony geboxt. Also rief ich ihn an und fragte, wie ich diesen Typen boxen muss. Da sagte er: komm zu mir nach Dallas und ich zeig dir wie. Bis dahin hatte ich übrigens keinen festen Trainer, daher habe ich die Chance ergriffen und bin nach Texas geflogen. Dort traf ich meinen jetzigen Coach Derrick James. Er sagte mir im Detail, an was ich alles noch arbeiten muss, um es nach ganz oben zu schaffen. Da wusste ich, dass er der richtige Trainer für mich ist. Zunächst war ich immer nur einige Wochen vor den jeweiligen Kämpfen dort, um mich vorzubereiten. Dann traf ich die Liebe meines Lebens. Durch Tiffany, die zuvor als Ernährungsberaterin für Anthony arbeitete, wurde mir klar, dass ich nach Dallas ziehen muss. Jetzt haben wir gemeinsam ein Haus gekauft, besitzen drei Hunde und werden spätestens nach der WBSS heiraten – am besten mit der Ali Trophy im Gepäck.

Trauen Sie sich wirklich den Turniersieg zu?

Rob Brant: Muhammad Ali hat einmal gesagt: „Wer nicht mutig genug ist, Risiken einzugehen, wird es im Leben zu nichts bringen.“ Ich werde im Super-Mittelgewicht noch stärker sein und habe zudem den Geschwindigkeitsvorteil – vor allem gegen Brähmer. Nicht nur durch die Gewichtsklasse, sondern auch den Altersunterschied. Schlagkraft kommt einen nie abhanden, Athletik und Schnelligkeit schon. Ich bin in diesem Turnier um es zu gewinnen. Es wird bestimmt nicht leicht, aber ich werde die bis dato schwerste Aufgabe meines Lebens erfolgreich lösen. Ich habe die Power jeden der anderen Teilnehmer zu schlagen.

Wie gesagt, müssen Sie erst einmal Jürgen Brähmer besiegen, um ins Halbfinale einzuziehen. Wie schätzen Sie denn Ihren kommenden Gegner ein?

Rob Brant: Brähmer ist der erfahrenste Boxer in diesem Turnier. Er gibt einen nur wenige Angriffspunkte, er macht die meisten Dinge im Ring richtig. Ich glaube nicht, dass ich ihn auf irgendeine Weise überraschen kann, dafür boxt er schon zu lange auf einem hohen Niveau. Um ihn zu schlagen, muss ich einfach alles ein wenig besser machen als er. Und selbst wenn er einen schlechten Start in den Kampf hat, besitzt Brähmer so viel Erfahrung, dass er einfach Plan B oder C auspackt. In meinen Augen ist dieses Turnier seine letzte Chance, denn er hat nie gegen die ganz großen Champions seiner Zeit geboxt. Das will er jetzt mit Sicherheit nachholen. Doch dazu muss Brähmer an mir vorbei und ich werde ihm nicht den Gefallen tun, dass er durch diese Tür gehen kann.

Tickets für das Viertelfinale im Super-Mittelgewicht der World Boxing Super Series am 27. Oktober in Schwerin zwischen Jürgen Brähmer und Rob Brant gibt es unter www.eventim.de und an allen weiteren bekannten Vorverkaufsstellen.

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Coach Timm überzeugt: Brähmer gewinnt die „Ali Trophy“!

 

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Den 27. Oktober sollten sich Boxfans rot in ihrem Kalender anstreichen. Dann startet mit Jürgen Brähmer der letzte verbliebene deutsche Teilnehmer in die „World Boxing Super Series“. Gegen den US-Amerikaner Rob Brant kämpft der Schweriner in der heimischen Sport- und Kongresshalle um den Einzug ins Halbfinale im Kampf um die „Muhammad Ali Trophy“ (live mit Sky Select und auf ranFIGHTING.de). Im Interview mit seinem neuen/alten Coach Michael Timm erinnert sich dieser an die Anfänge seines Schützlings und erklärt, wieso er an einen Turniersieg Brähmers glaubt.

Michael Timm, können Sie sich an den Moment erinnern, wo Sie das erste Mal auf Jürgen Brähmer trafen?

Michael Timm: Jürgen war damals 14 Jahre alt und wurde zu einem Trainingslager des DBV eingeladen. In dem Moment, wo ich ihn das erste Mal trainieren sah, war ich begeistert. Dabei wollte ich ihn erst gar nicht in meiner Trainingsgruppe haben, da ich so viele Kaderathleten betreute – da war gar kein Platz für ihn. Doch einer meiner Kollegen nötigte mich geradezu, mir den Jungen anzuschauen. Das tat ich zum Glück und in diesem Moment dachte ich „da ist ein Edelstein, den der Box-Himmel zur Erde geschickt hat“.

Welche seiner Qualitäten hat Sie damals so besonders fasziniert?

Michael Timm: Zum einen sein Bewegungstalent – er war ein großartiger Leichtathlet und Fußballer, sehr ausdauernd. Und Jürgen konnte natürlich Boxen. Das war zu diesem Zeitpunkt schon große Klasse, wie er das rübergebracht hat. Aber das für mich Wichtigste war schon damals, dass er Biss und Herz hatte. Jürgen wollte nach ganz oben und unbedingt die Nummer 1 sein. Und dieser Erfolgswille ist immer noch in seinem Kopf verankert.

Bei den Amateuren wurde Jürgen Brähmer Junioren-Weltmeister auf Kuba und schlug Leute wie Ricky Hatton und Carl Froch. Was war einige Jahre später das Entscheidende, dass er auch ein erfolgreicher Profi wird?

Michael Timm: Jürgen musste einfach nur das weiterführen, was er bis dahin gelernt hatte. Natürlich war es für ihn wichtig, noch stabiler zu werden und seine Athletik sowie Kondition zu erhöhen. Aber das Boxerische, das große Kämpferherz und das Auge, dass hat er alles gehabt – das musste Jürgen tatsächlich nur festigen.

In seinen jungen Jahren hatte Ihr Schützling neben Höhen allerdings auch Tiefen zu überstehen. Wie wichtig war es daher auf mentaler Ebene mit ihm zu arbeiten?

Michael Timm: Wie gesagt, im sportlichen Bereich war es eine wahre Freude mit ihm und ich hatte nicht viel meckern. Das Einzige, was ich als echte Arbeit empfand war, ihn immer wieder zu wecken, um sein Ziel nicht aus den Augen zu verlieren. Jürgen hatte immer einen Traum: er wollte einen großen Hof und eine Familie gründen. Daran hat er immer geglaubt und daher auch nie den Ehrgeiz verloren, sich im Training zu schinden und somit seinen Traum zu verwirklichen. Das Ergebnis sieht man heute: Jürgen ist 39 Jahre alt und zählt immer noch zur Weltspitze.

Diesen Traum konnte er sich ja erfüllen. Gibt es sonst noch einen Unterschied zwischen dem Jürgen von damals und dem Jürgen von heute?

Michael Timm: Als er 18 Jahre alt war, da kam rein sportlich alles von allein – Jürgen ist einfach ein Talent fürs Boxen. Wenn man älter wird, muss man sich, egal wie talentiert jemand ist, alles hart erarbeiten. Das hat Jürgen gelernt zu akzeptieren. Er denkt jetzt viel mehr nach in Sachen Trainingsgestaltung und wie er sich verbessern kann. In Sachen Ehrgeiz und Erfolgshunger sehe ich immer noch den gleichen Jürgen vor mir.

Waren Sie überrascht, als Sie erfahren haben, dass er mit 39 Jahren an der „World Boxing Super Series“ teilnimmt?

Michael Timm: Ja, im positiven Sinne. Es wird hier schließlich im Namen des größten Boxers aller Zeiten der beste Super-Mittelgewichtler der Welt ausgeboxt. Das Jürgen diese Chance nicht lang vor seinem Karriereende bekommt, sprich zu den Besten der Besten zählt, macht mich sehr glücklich.

Aufgrund seines Alters wird Jürgen Brähmer von vielen Experten als Außenseiter angesehen. Wie überzeugt sind Sie, dass er aus diesem Turnier als der Sieger hervorgeht?

Michael Timm: Ich glaube daran, ganz fest sogar. Seine Erfahrung und seine Routine geben ihm einen riesigen Vorteil gegenüber den anderen Turnierteilnehmern. Das heißt aber nicht, dass ich die anderen Boxer unterschätze. Aber so fit wie Jürgen momentan ist und auf welchem Level er immernoch imstande ist zu Boxen, sehe ich gute Chancen für ihn, das Turnier zu gewinnen.

Tickets für das Viertelfinale im Super-Mittelgewicht der World Boxing Super Series am 27. Oktober in Schwerin zwischen Jürgen Brähmer und Rob Brant gibt es unter www.eventim.de und an allen weiteren bekannten Vorverkaufsstellen.

VIDEO:

https://leifpm.co/2017/09/27/interview-trainer-michael-timm/

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In Schwerin: Mittag will Gegner zum Abend verspeisen!

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BOXGALA AM 27.10.2017, SPORT- UND KONGRESSHALLE, SCHWERIN

WORLD BOXING SUPER SERIES

JÜRGEN BRÄHMER vs. ROB BRANT – VIERTELFINALE „MUHAMMAD ALI TROPHY“

Ronny Mittag freut sich auf den 27.Okober. Der Wikinger wird im Rahmen der „World Boxing Super Series“ in Schwerin in den Ring zurückkehren. Den Hauptkampf bestreitet an diesem Abend Lokalmatador Jürgen Brähmer, der sich mit einem Sieg über US-Boy Rob Brant für das Halbfinale der „Muhammad Ali Trophy“ im Super-Mittelgewicht qualifizieren will. Zuletzt hatte Mittag beim Boxen im Zirkuszelt den Ungarn Mihaly Donath in der fünften Runde ausgeknockt. Das ist jetzt fast vier Monate her. Für den boxverrückten Mittag eine gefühlte Ewigkeit.„High Noon“, so der Kampfname des Brandenburgers, nennt das Mittelgewicht sein Zuhause. Sein Gegner in der Sport- und Kongresshalle wird der Georgier Sandro Jajanidze sein. Dessen acht KO-Siegen steht die gleiche Anzahl an Niederlagen gegenüber. Diese Bilanz ist das typische Markenzeichen eines Alles-oder-nichts-Boxers, der nur volles Risiko kennt. Mittag (30-2-1, 15 KOs) hat es sicherlich in den Fäusten, aber Achtung! Einmal nicht aufgepasst und schon gehen die Lichter aus.„Endlich klettere ich wieder in den Ring und dann auch noch bei einem so erstklassigen Event, wie der WBSS! Mein Dank dafür geht an Veranstalter Comosa und meinen Manager Winfried Spiering! Ich will endlich wieder ran und da kommt mir Jajanidze gerade recht“, so Mittag. „Sie fragen mich wirklich, ob Jajanidze den Schlussgong hören wird? Das ist lächerlich. Ich putz ihn weg!“Mittag ist im Übrigen der IBF-Intercontinental-Champion seiner Gewichtsklasse. Und ein Quervergleich mit Sauerland-Boxer Patrick Wojcicki in Schwerin ist kein Zufall: „High Noon“ und der „Wolf“ befinden sich auf Kollisionskurs! Deutschlands bester Mittelgewichtler wird Anfang 2018 zwischen Mittag und Wojcicki ausgeboxt.Sauerland-Geschäftsführer Frederick Ness: Wir freuen uns, dass sich das am 27. Oktober von der Qualität beider Boxer überzeugen kann. Patrick Wojcicki gegen Ronny Mittag ist ein Kampf, den die Boxfans in Deutschland sehen wollen“. Und Mittags Manager Winfried Spiering stellt fest: „Patrick Wojcickis Lehrjahre sind vorbei. Gegen Ronny kann er beweisen, ob er wirklich das Zeug hat, nach den Sternen zu greifen.“
Tickets für das Viertelfinale im Super-Mittelgewicht der World Boxing Super Series am 27. Oktober in Schwerin zwischen Jürgen Brähmer und Rob Brant gibt es unter www.eventim.de und an allen weiteren bekannten Vorverkaufsstellen.

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Angelo Frank boxt bei „Ali Trophy“ (fast) zu Haus

 

JÜRGEN BRÄHMER vs. ROB BRANT – VIERTELFINALE „MUHAMMAD ALI TROPHY“

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Angelo Frank strahlt. Für jemanden, der aus dem unterkühlten Norden kommt, ist das untypisch. Der Hamburger muss sein Glück rauslassen und das geht am besten über ein Lächeln. Frank wird am 27. Oktober in Schwerin, im Vorprogramm des finalen Viertelfinales der „World Boxing Super Series“ zwischen Jürgen Brähmer und Rob Brant, kämpfen (live ab 20 Uhr mit Sky Select und bei ranFIGHTING.de)!

 

„Ich bin so stolz, dass mir der Veranstalter Comosa in Zusammenarbeit mit Team Sauerland und meinem Manager ermöglicht, mich auf einer derart großartigen Plattform wie der Ali Trophy zu präsentieren“, freut sich der GBC Intercontinental- und IBO International-Champion. „Und das Beste: Schwerin ist nicht einmal einen Steinwurf von meiner Heimatstadt Hamburg entfernt. Ich hoffe, dass meine Freude und Fans kommen werden, um mich anzufeuern.

 

„Europa“, so Franks (12-1, 8 KOs) Kampfname, wird auf Jemal Shalamberidze treffen, einen schwer auszurechnenden Heißsporn. Sieben Kämpfe bestritt er, sieben Kämpfe gewann er, vier davon vorzeitig.

 

„Der Georgier ist in Deutschland unbekannt“, weiß Frank, „ich hab ihn gegoogelt, doch man findet so gut wie nichts über ihn: Keine brauchbaren Videos, keine Presseartikel, einfach gar nichts. Nachdem was wir in Erfahrung bringen konnten, ist Shalamberidze ein unangenehmer und beweglicher Rechtsausleger.“
Frank ist sich sicher, dass der Georgier seinem Druck nicht standhalten wird. „Wenn ich am Mann arbeiten kann, werde ich ihn zertrümmern. Shalamberidze wird mich zwar nicht an die Spitze der deutschen Rangliste bringen, aber ein gutes Stück näher.“

Tickets für das Viertelfinale im Super-Mittelgewicht der World Boxing Super Series am 27. Oktober in Schwerin zwischen Jürgen Brähmer und Rob Brant gibt es unter www.eventim.de und an allen weiteren bekannten Vorverkaufsstellen.

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Angelo Frank und Ronny Mittag sowie Wojcicki vs Khattab am 27.10.2017 in Schwerin

 

Bei den Vorkämpfen am Freitag 27.10.2017 in der Sport- und Kongresshalle in Schwerin wird Angelo Frank, IBO InterConti Champion, und Ronny Mittag, IBF InterConti Champ auch im Ring steigen. Für die beide Boxer aus Wiking BoxingTeam sind die Gegner noch nicht bekannt.

Generalprobe für Titelkampf: Wojcicki trifft auf Khattab!

Wojcicki auf Kurs in Richtung Titelkampf! Die „World Boxing Super Series“ lässt nicht nur die Besten der Besten im Super-Mittelgewicht und Cruisergewicht gegeneinander antreten, sondern gibt auch aufstrebenden Talenten eine großartige Plattform. So auch Patrick Wojcicki (10-0, 4KOs), der nach seinem Sieg im Vorprogramm der WBSS-Premiere in Berlin, nun auch beim abschließenden Viertelfinale in Schwerin boxen wird. Sein Gegner in der Sport- und Kongresshalle lautet Abdul Khattab (15-2, 4 KOs) aus Dänemark.

„Berlin war bereits eine tolle Erfahrung und das gleiche erwarte ich von der WBSS-Veranstaltung in Schwerin“, erklärt der 26-jährige Mittelgewichtler, allerdings hofft er auf einen aggressiveren Gegner: „Zwar steht der Sieg immer im Vordergrund, aber das Publikum soll natürlich auch unterhalten werden. In der Max-Schmeling-Halle hat dies der Franzose El Massoudi nicht zugelassen. Zum Glück steige ich am 27.Oktober gegen Khattab in den Ring, der nicht den Kampf verhindern, sondern gewinnen will.“

Die Einstellung seines kommenden Kontrahenten kommt „Wolf“ Wojcicki (kommt aus Wolfsburg) entgegen, „trotzdem darf ich Khattab nicht auf die leichte Schulter nehmen. Für ihn ist es schließlich die letzte Chance, wieder auf die Beine zu kommen.“ Technisch und athletisch boxt Khattab auf einem hohen Niveau, allerdings hat ihn sein riskanter Stil bereits zwei vorzeitige Niederlagen beschert. Wojcicki: „Eine davon steckte er gegen meinen früheren Trainingskollegen Arman Torosyan ein, obwohl er klar nach Punkten führte.“

Auf das Duell mit Khattab bereitet sich Wojcicki in intensiven Sparringseinheiten gegen Jack Culcay vor. „Ich denke, das bringt uns beiden extrem viel. Jack wird eine Woche vor meinem Kampf sein US-Debüt gegen den hocheingestuften Polen Maciej Sulecki feiern. Sofern wir siegen werden wir beide in Kürze um Titel boxen“, weiß der Schützling von Antonino Spatola zu berichten. Für Wojcicki wäre es die erste Chance auf einen Gürtel im Profigeschäft. Diese soll er dann spätestens Anfang 2018 erhalten. Doch erst einmal muss Khattab aus dem Weg geräumt werden …

Tickets für das Viertelfinale im Super-Mittelgewicht der World Boxing Super Series am 27. Oktober in Schwerin zwischen Jürgen Brähmer und Rob Brant gibt es unter www.eventim.de, www.StubHub.de und an allen weiteren bekannten Vorverkaufsstellen.

super middleweight Juergen Braehmer 48 3 0
S
12 Rob Brant 22 0 0
super middleweight Vincent Feigenbutz 26 2 0
S
10 TBA
cruiserweight Nenad Pagonis 6 0 0
S
8 Bjoern Blaschke 11 8 1
heavyweight Filip Hrgovic 1 0 0
S
6 Pavel Sour 6 0 0
middleweight Patrick Wojcicki 10 0 0
S
? Abdul Khattab 15 2 0
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WBSS: Brähmer bestreitet letztes Viertelfinale und Vincent Feigenbutz WBSS-Reservekämpfer in Schwerin!

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JÜRGEN BRÄHMER vs. ROB BRANT – VIERTELFINALE „MUHAMMAD ALI TROPHY“

Spannendes Viertelfinale: Brähmer bestreitet letztes Viertelfinale

Gegner für Eubank und Smith gesucht! Nachdem bereits die Cruisergewichtler im Rahmen der „World Boxing Super Series“ für spektakuläre Aktionen gesorgt haben, hat am vergangenen Wochenende Chris Eubank Jr. für das erste Ausrufezeichen in der Gewichtsklasse bis 76,2 Kilogramm gesorgt. Mit einem krachenden Knockout-Erfolg über Avni Yildirim in Stuttgart ist der Sohn der britischen Boxsport-Legende Chris Eubank Sr. in die Vorschlussrunde im Kampf um die „Muhammad Ali Trophy“ eingezogen.

Damit stehen bereits zwei Halbfinalisten des Turnierbaums im Super-Mittelgewicht fest – neben Eubank Jr. auch dessen Landsmann Callum Smith, der Mitte September den Schweden Erik Skoglund durch einstimmigen Punktentscheid besiegen konnte. Diese Beiden warten nun auf ihre Gegner, die in Kämpfen am 14. Oktober (George Groves vs. Jamie Cox) und 27. Oktober (Jürgen Brähmer vs. Rob Brant) bestimmt werden.

Für Kalle Sauerland, Chief Boxing Officer des Veranstalters Comosa, ist aktuell Eubank Jr. der Favorit auf den Turniersieg: „Für mich war der Sieg von Chris in Stuttgart die bisher beste Vorstellung eines Boxers innerhalb der World Boxing Super Series. Er hat mit dieser Leistung klargemacht, dass der Sieg der Ali Trophy nur über ihn geht.“

Mit Spannung schaut vor allem Eubank Junior auf den kommenden Samstag. In der Londoner Wembley Arena treffen dann WBA-Weltmeister George Groves und Jamie Cox aufeinander. Eubank Jr: „Ich hoffe, dass sich Groves durchsetzt. Er gegen mich – diesen Kampf wünscht sich ganz England.“ Nicht einmal zwei Wochen später betritt schließlich Jürgen Brähmer die Bühne der WBSS, um mit einem Sieg über den US-Amerikaner Rob Brant ins Halbfinale gegen Callum Smith einzuziehen. Smith wird am 27. Oktober live aus der ersten Reihe in der Schweriner Sport- und Kongresshalle das Geschehen im Ring beobachten: „Dieses Duell wird unberechenbar. Jürgen Brähmer ist ein schlagstarker Rechtsausleger und Rob Brant die große Unbekannte. Egal, wer von beiden gewinnt – an mir kommt er nicht vorbei!“

Im Turnierbaum des Cruisergewichts steht bereits ein Halbfinale fest: WBO-Weltmeister Aleksandr Usyk trifft auf WBC-Champion Maris Briedis. Am 21. Oktober wird in Newark (New Jersey/USA) im Aufeinandertreffen zwischen IBF-Titelträger Murat Gassiev und Krysztof Wlodarczyk von Yunier Dorticos bestimmt.

Alle Halbfinale-Duelle werden im Januar/Februar des kommenden Jahres ausgetragen, bevor sich die jeweiligen Sieger im großen Finale im Mai 2018 gegenüberstehen werden.

Tickets für das Viertelfinale im Super-Mittelgewicht der World Boxing Super Series am 27. Oktober in Schwerin zwischen Jürgen Brähmer und Rob Brant gibt es unter www.eventim.de, www.StubHub.de und an allen weiteren bekannten Vorverkaufsstellen.

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Nach Vertragsverlängerung: Feigenbutz WBSS-Reservekämpfer in Schwerin!

Für Vincent Feigenbutz geht es Schlag auf Schlag! Nachdem am vergangenen Wochenende bekannt wurde, dass der 21-jährige Karlsruher bei Team Sauerland einen längerfristigen Vertrag unterschrieben hat, steht jetzt das Datum für seinen nächsten Kampf fest. Am 27. Oktober wird der „Iron Junior“ genannte Boxer im Rahmen der „World Boxing Super Series“ in den Ring zurückkehren. Dabei erhält er unter Umständen gar die Chance, ins Turnier um die „Muhammad Ali Trophy“ einzugreifen, denn Feigenbutz ist als Reservekämpfer im Super-Mittelgewicht gesetzt.

„Ich freue mich, in Schwerin ein Teil der WBSS zu sein und bin bereit für alles“, so Feigenbutz, dessen Gegner für den Ersatzkampf noch nicht feststeht. „In der Vergangenheit mussten bereits häufiger Kämpfe aufgrund von Verletzungen abgesagt oder verschoben werden. Durch meine Rolle als Reservekämpfer ist das ausgeschlossen. Ich bin jedenfalls zur Stelle und topvorbereitet – egal gegen wen es geht!“ Sauerland-Geschäftsführer Frederick Ness: „Vincent war vor 2 Jahren schon einmal kurz vor dem Durchbruch in die Weltspitze. Er hat sich mit Fleiß und Elan wieder in diese Position gebracht und wird sich im zweiten Anlauf jede sich ihm bietende Chance nutzen, sich mit den Besten der Welt zu messen!“

Kalle Sauerland, Chief Boxing Officer vom Veranstalter Comosa, freut sich in jedem Fall auf einen würdigen Abschluss der Viertelfinals mit dem Event in Schwerin. Sauerland: „Im Duell der deutschen Nummer 1 im Super-Mittelgewicht Jürgen Brähmer und dem amerikanischen Edel-Techniker Rob Brant suchen wir den letzten Halbfinalteilnehmer im Kampf um die Ali Trophy. Und mit Vincent Feigenbutz steht im Fall der Fälle ein hochattraktiver Reservegegner bereit, dem die Zukunft gehört. Den Fans können wir in jedem Fall eine hochattraktive Kampfpaarung bieten!“

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Jürgen Brähmer ist wieder da, am 27.10.2017 in Schwerin!

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Comeback im Super-Mittelgewicht: Brähmer freut sich auf WBSS-Premiere

Zurück in die Zukunft! Unter diesem Motto steht für Jürgen Brähmer der Start in die „World Boxing Super Series“. Am 27. Oktober (live auf SKY Select und ranFIGHTING.de) will der Schweriner in der heimischen Sport- und Kongresshalle mit einem Sieg über den US-Amerikaner Rob Brant ins Viertelfinale des Turniers um die „Muhammad Ali Trophy“ einziehen. Mehr als zehn Jahre stand der mittlerweile 38-jährige Ex-Weltmeister nicht mehr als Super-Mittelgewichtler im Ring. Die Gewichtsklasse, in der er zur damaligen Zeit als einer der gefürchtetsten Puncher weltweit galt (24 Knockouts in 31 Kämpfen). Jetzt kehrt der Rechtsausleger zurück. Beim Medientag vor der versammelten Presse zeigte Brähmer am Mittwoch, dass definitiv mit ihm im Rennen um die „Ali Trophy“ zu rechnen sein wird!

„Ich habe und hatte noch nie Gewichtsprobleme“, erklärt Brähmer gleich zu Beginn der Einheit. Locker und scheinbar ohne große Anstrengung spult er seine 6-ründige Einheit beim Pratzentraining ab. Diese hält wiederum ein altes, bekanntes Gesicht: Michael Timm! Mit dem Bundestrainer der Amateure am Leistungsstützpunkt Schwerin bereitet sich Brähmer auf seinen kommenden Kampf vor.

Brähmer: „Ich schätze an ihm, dass er sich als Coach immer weiterentwickelt. ‚Timmi‘ versucht immer das Optimum aus seinem Sportler herauszukitzeln und setzt dabei häufig auf die neuesten wissenschaftlichen Erkenntnisse. Aus eigener Erfahrung als Trainer weiß ich, wie schwer es ist, jemand auf dem Höhepunkt seiner Leistungsfähigkeit ins Gefecht zu schicken und das kann er wie kaum ein anderer!“

Auf diese Expertise wird der Mann aus Mecklenburg-Vorpommern am Wettkampftag jedoch verzichten müssen, denn Timm hat laut eigener Aussage fast zeitgleich einen anderen Kampf zu bestreiten: „Ich werde in Indien meine Tochter zum Altar führen.“ Seiner Ansicht nach stört seinen neuen, alten Schützling das allerdings wenig. „Jürgen war und ist das Wichtigste, dass wir die Vorbereitung auf den 27. Oktober gemeinsam bestreiten. In der Ringecke kommt er auch ohne mich zurecht. Den Kampf muss er sowieso allein gewinnen.“ Dieses Experiment hätte Timm jedoch nicht mit jedem gemacht, „aber Jürgen hat ja bereits einige Erfahrung als Coach gesammelt und eine lange erfolgreiche Karriere hinter sich.“

Brähmer bringt die Konstellation genau auf den Punkt: „Im Kampf muss mir niemand eine Motivationsspritze geben, denn ich weiß, um was es geht. Ich brauche auch niemanden, der mir erzählt was ich selber schon weiß. Alles was ich brauche, lerne ich im Training – ob nun Plan A, B oder C. Und das rufe ich situationsbedingt im Kampf ab. Sich plötzlich in der Rundenpause komplett neu zu erfinden, ist meiner Meinung nach nicht möglich.“

Und daher kann der Box-Veteran auf seinen Coach an diesem Tag verzichten. Der gibt wiederum aber schon einmal Bewerbungstipps an seinen potenziellen Vertreter. Timm: „Jürgen reichen normal drei kurze, prägnante Sätze in den Pausen. Der einfachste und effektivste Satz lautet: Hau ihn um!“ Das konnte Brähmer als Super-Mittelgewichtler ja schon immer gut …

Tickets für das Viertelfinale im Super-Mittelgewicht der World Boxing Super Series am 27. Oktober in Schwerin zwischen Jürgen Brähmer und Rob Brant gibt es unter www.eventim.de und an allen weiteren bekannten Vorverkaufsstellen.

super middleweight Juergen Braehmer 48 3 0
S
12 Rob Brant 22 0 0

 

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Timo Schwarzkopf boxt am 07.10.2017 in Stuttgart

DSC05211.JPG

WBSS macht weiter am Samstag 7. Oktober in Stuttgart.

Be der Verastaltung boxt auch Timo Schwarzkopf. Timo trainiert nun in Schwerin and sein Trainer ist Jürgen Brähmer. Jürgen wird in Stuttgart in der Ecke von Timo sein und auch von Denis Radovan.

super middleweight Chris Eubank Jr 25 1 0
S
12 Avni Yildirim 16 0 0
cruiserweight Firat Arslan 40 8 2
S
10 Mauricio Barragan 16 2 0
super middleweight Leon Bauer 12 0 0
S
10 TBA
super lightweight Timo Schwarzkopf 17 1 0
S
8 Massimiliano Ballisai 20 4 0
super middleweight Denis Radovan 6 0 0
S
? Tiran Metz 14 2 4
super middleweight Emre Cukur 7 0 0
S
? Soso Abuladze 11 6 1

Erfolgreicher Start für die „World Boxing Super Series“! Das größte Boxsport-Turnier aller Zeiten kann sich bisher sehen lassen. Dieser Meinung ist Kalle Sauerland, der Chief Boxing Officer des Veranstalters Comosa. Drei verschiedene Kämpfe, drei verschiedene Ergebnisse, doch eine Konstante: unterhaltsamer Kampfsport auf höchstem Niveau! „Und ich kann versprechen, dass es so in den nächsten Wochen weitergeht“, so Sauerland mit Blick auf die Kampfabende am 30. September in Riga (Briedis vs. Perez), 7. Oktober in Stuttgart (Eubank Jr. vs. Yildirim), am 14. Oktober in London (Groves vs. Cox), am 21. Oktober in Newark (Gassiev vs. Wlodarczyk) und am 27. Oktober in Schwerin (Brähmer vs. Brant).

„Alle diese Fights stehen für atemberaubendes Entertainment und eine große Show“, stellt Sauerland klar. Wenn der Produktions-Tross um die Ali Trophy vorbeikommt, ist es das Stadtgespräch schlechthin. So war es bisher und so wird es weiterhin sein.“

Angefangen hat alles am 9. September in Berlin, wo Olympiasieger und WBO-Champion Aleksandr Usyk ein klares Ausrufezeichen setzte. Der Turnierfavorit im Cruisergewicht zeigte einem aufopferungsvoll kämpfenden Marco Huck deutlich seine Grenzen auf und siegte durch technischen Knockout in Runde 10. Darauf folgte das erste Viertelfinale im Super-Mittelgewicht, wo sich im englischen Liverpool Lokalmatador Callum Smith und der Schwede Erik Skoglund gegenüberstanden. In einem engen Gefecht, bei dem Skoglund in der vorletzten Runde zu Boden musste, setzte sich der Engländer nach Punkten durch. Und erst am letzten Wochenende feierte die WBSS eine glanzvolle Premiere in den USA, wo der kubanische WBA-Cruisergewichts-Weltmeister Yunier Dorticos im Duell der KO-Könige kurzen Prozess mit Dmitry Kudryashov machte und den Russen in nur zwei Runden spektakulär ausknockte.

„Jeder Kampf für sich war ein Highlight: Usyk erteilte Huck eine boxerische Lehrstunde, wobei Marco ein Riesenherz zeigte. Smith und Skoglund lieferten sich ein Duell auf Augenhöhe, welches Callum aufgrund des Niederschlags für sich entschied. Und dass wir bei Dorticos gegen Kudryashov den KO-Schlag des Jahres zu sehen bekommen haben, war so sicher wie das Amen in der Kirche. Es war einfach ein grandioser Start“, freut sich Sauerland, ohne zu vergessen darauf hinzuweisen, „dass es in diesem Tempo und dieser Qualität die nächsten Wochen weitergehen wird!“

Dabei ist es Sauerland wichtig zu erwähnen, dass die Comosa AG als Veranstalter aufgrund der bisherigen Events das Konzept des Turniers weiter verbessert – sowohl für die Zuschauer an den Bildschirmen, als auch für die Fans live vor Ort. „Beispielsweise produzieren wir in den jeweiligen Hallen seit Beginn ein Arena-TV, um die Menschen auf den Hauptkampf des Abends einzustimmen. Dieses Konzept bauen wir immer mehr aus und unser Anspruch ist, über den Abend verteilt eine komplette Geschichte mit vielen Einspielern zu erzählen – vergleichbar mit einem Hollywood-Film. Dieses 360-Grad-Erlebnis ist bisher einmalig.“

Die Erfolgsgeschichte der „World Boxing Super Series“ geht weiter …

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Interview Trainer Michael Timm

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