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Jürgen Brähmer: Kampf zwischen Feigenbutz und Zeuge kann kommen

Interview mit Jürgen Brähmer: Kampf zwischen Feigenbutz und Zeuge kann kommen

Jürgen Brähmer ist nicht nur Weltklasseboxer, sondern auch Coach im Sauerland Team. In seiner Schweriner Trainingsgruppe gibt es viel zu tun: Er muss Weltmeister Tyron Zeuge auf einen Kampf gegen Paul Smith vorbereiten. Denis Radovan würde er am liebsten gegen einen Stallgefährten boxen lassen. Araik Marutjan kann bald wieder ins Training einsteigen und Axel Schulz Wunsch nach einem Duell zwischen Vincent Feigenbutz und Tyron Zeuge begeistert ihn.

Als Boxer wird er sich demnächst zudem entscheiden, welche Richtung seine eigene Karriere nehmen soll.

 

Herr Brähmer ist ihr Ellenbogen wieder in Ordnung?

Falls sie meine Verletzung meinen, die ich mir gegen Nathan Cleverly zugezogen habe, dann ja, alles gut.

 

Bei ihrer Titelverteidigung gegen Cleverly hatten sie auf den Punktzetteln vorn gelegen und mussten wegen ihres lädierten Ellenbogens in der sechsten Runde aufgeben. Ärgert sie das noch?

Wenn ich daran denke, bekomme ich schlechte Laune. Deswegen arbeiten wir auch intensiv an einen Rückkampf. Es wird langsam Zeit, denn es ist nun acht Monate her. Es liegen aber auch weitere interessante Angebote auf dem Tisch. Eine Entscheidung werde ich spätestens im Juni treffen. Ganz klar, Cleverly hat Vorrang, aber ich kann ihn nicht zu einer Revanche zwingen.

 

Während seines Profidebuts Anfang März riss Araik Marutjan die Achillessehne. Araik ist Mitglied ihrer Trainingsgruppe. Wie geht es ihm?

Araik geht es sehr gut. Der Heilungsprozess verläuft blendend. Die Ärzte in den Schweriner Helioskliniken haben toll gearbeitet, dass muss man wirklich sagen. Er geht schon wieder freihändig, benötigt also keinen Gehhilfen. Wenn er uns im Gym besucht, fährt er auf dem Ergometer. Sollte alles gut verlaufen, sehen wir ihn schon im Oktober wieder im Ring.

 

Zum Sparring?

Nein, ich spreche von einem Fight. Ich möchte, dass er im letzten Quartal des Jahres insgesamt drei Kämpfe bestreitet, unter der Voraussetzung, dass die Heilung gut verläuft und es keine Rückschläge geben wird.

 

Am 17. Juni plant Sauerland Event den nächsten Kracher. Dann soll Tyron Zeuge in Wetzlar gegen Paul Smith boxen. Warum nicht Isaac Ekpo? Mit dem hat er eine Rechnung offen.

Ekpo läuft uns nicht davon. Der Umstand wie Tyron gegen ihn gewann, wurmt ihn gewaltig. Damals in Potsdam ist Ekpo zum Ringen angetreten und nicht zum Boxen. Tyrons schwerer Cut war eine Folge davon. Natürlich will keiner durch einen verletzungsbedingten Abbruch siegen. Deshalb will Tyron das unbedingt gerade rücken. Trotzdem, Ekpo muss warten, denn wir hatten Paul Smith zuerst geplant und wir halten uns an unsere Strategie.

 

Direkt nach seinem Sieg fluchte Tyron ins Moderatorenmikrofon. Dabei viel mehrfach das Wort „Scheiße“. Im Internet und in den sozialen Medien kam das nicht gut an.

Wissen sie Herr Wycisk, ich habe die Kommentare gelesen und möchte die Dinge gerne auch von einer anderen Seite beleuchten:
Der Kampf war keine zehn Minuten vorbei, da hielt man ihm bereits das Mikro ins Gesicht.
Tyron war voller Adrenalin, war wütend und enttäuscht über den Kampfverlauf und über sich selbst. Dann hatte er den schweren Cut über dem Auge. Wegen dem wurde der Kampf ja abgebrochen.

In so einer Situation denkt man nicht nach, ob jedes Wort angebracht ist. Tyron ist kein Rhetoriker wie Henry Maske. Der würde es schaffen, eine Stunde ohne jeden Kraftausdruck zu fluchen.
Ja, Tyron hat „Scheiße“ gesagt. Aber – und darum geht es doch – Tyron war ehrlich und authentisch und nur das zählt für mich. Ob die Anzahl dann „klug“ war, darüber können wir sicherlich diskutieren. Aber ich denke, man sollte immer alle Seiten bei einer Beurteilung beleuchten. Und über das Phänomen der Internet-Basher muss ich hier ja nicht sprechen. Im Internet kritisiert es sich eben viel leichter und einige wollten einen 24-Jährigen verbal steinigen. Einige dieser Steinewerfer kenne ich sogar persönlich. Da sollten wir uns schon mal fragen, wo die Grenzen in einer Diskussion gezogen werden und wo es sich noch um sachliche Kritik handelt.

 

Letzte Woche hat Vincent Feigenbutz seinen Interconti-Titel gegen den Ungarn Norbert Nemesapati verteidigt. Wie hat ihnen der Kampf gefallen?

Es war eine sehr gute Leistung von Feigenbutz gegen einen überraschend starken Gegner.

 

Axel Schulz saß als Kommentator am Ring und hatte sich sofort nach dem Kampf ein Duell zwischen Feigenbutz und Tyron Zeuge gewünscht. Er sagte, dass das den deutschen Boxsport einen enormen Schub verleihen würde. Allerdings bezweifelte er, dass deren Management solch einem Kampf zustimmen würde. Zu groß wäre das Risiko einer Niederlage.

Ich halte das für eine brillante Idee. Zwei der besten deutschen Supermittelgewichtler boxen um eine WM. Es wäre der Mega-Fight schlechthin. Die Medienaufmerksamkeit wäre unbeschreiblich und die Fans wären aus dem Häuschen. Sicherlich, technisch würde es einen Verlierer geben, aber moralisch auf keinen Fall. Und das Risiko zu verlieren, hat jeder der in den Ring steigt. Ich finde Axels Idee super und für mich kann der Kampf kommen. Ich hoffe, dass ich unser Team überzeugen kann.
Gebt Axel, was Axel will! (J. Brähmer lacht)

 

Auf dem Feigenbutz-Event bestritt Denis Radovan gegen Francisco Duran seinen vierten Kampf. Radovan ist ein weiterer Athlet ihrer Trainingsgruppe. Er siegte durch Abbruch in der ersten Runde. Das Tempo, mit dem er die Entscheidung suchte, war unbeschreiblich. Hatten sie einen KO geplant?

So etwas kann man schwer planen. Der Kampf war für sechs Runden angesetzt und unser Ziel war es, dass Denis das Tempo der ersten Runde komplett durchboxen sollte.

 

Seine Körpersprache war anders. Es gab kein Taktieren, sondern Powerboxen ab der ersten Sekunde. Haben sie das trainiert?

Unser Ziel ist es brillantes Boxen zu zeigen und zwar in jedem Kampf. Das fängt bei der Körpersprache an. Denis sollte nichts Neues ausprobieren oder irgendwelche Spielchen machen, sondern das umsetzen, was er im Training gelernt hat. Da hat er gute Sparringspartner. Immerhin einen Weltmeister (gem. ist Tyron Zeuge) und mich. In seinem letzten Kampf hat er etwas zu lange abgewartet, bevor er loslegte. Das war diesmal anders.
Ich hab ihm vor dem Kampf gesagt: „Geh raus, halt dich an unseren Plan und hab einfach Spaß.“ Und genau das hat er getan, er hat losgelegt und den Zuschauern gezeigt, was er kann.

 

Sie haben einmal gesagt, dass sie für Denis Ende des Jahres etwas Größeres anpeilen. Wissen sie schon, was das sein wird?

Wir haben uns noch nicht entschieden. Zurzeit denken wir über eine kleine Meisterschaft nach. Eine Interconti- oder deutsche Meisterschaft oder gar eine Europameisterschaft.
Aber ich könnte mir auch einen Kampf zwischen Stefan Härtel und Denis gut vorstellen. Die beiden haben während ihrer Zeit beim DBV großartige Gefechte abgeliefert. Auf Stefans letzten Deutschen Amateur-Meisterschaft hat er Denis im Finale knapp geschlagen. Ich glaube in einer Art Revanche-Fight würden die Fans sensationellen Sport zu sehen bekommen, den auch die Medien dankbar aufgreifen würden.

 

Stefan Härtel gehört zu Ulli Wegners Trainingsgruppe. Sind interne Kämpfe bei Sauerland nicht tabu?

Ein Fight zwischen Stefan und Denis wäre kein Tabubruch, aber ich gebe ihnen Recht, interne Duelle sind bei uns im Sauerland-Team eher die Ausnahme. Wir werden das im Management besprechen.

 

Zurück zum Feigenbutz Event. Wie fanden sie die weiteren Kämpfe?

Leider habe ich nicht alle soweit gesehen, dass ich mir ein Urteil erlauben könnte.

Über Vincent und Denis hatten wir gesprochen. Emir Ahmatovic hat mir gut gefallen, vor allem wie druckvoll er attackierte.

Alexander Peil hat mir nicht ganz so gut gefallen. Klarer Sieg von ihm, aber er hat viel mehr Potential, das er nicht abgerufen hat.

 

Nehmen wir an, sie hätten die Aufgabe, die Fightcard für einen Boxevent ganz nach ihren Wünschen zu planen. Wie würden die Kampfpaarungen aussehen?

Über zwei Ansetzungen hatten wir gesprochen

  • Vincent Feigenbutz gegen Tyron Zeuge im Hauptkampf
  • Denis Radovan gegen Stefan Härtel

Weiterhin

  • Deniz Ilbay gegen Timo Schwarzkopf.
    Schwarzkopf müsste eine Klasse höher gehen. Sollte er das nicht schaffen, dann wünsche ich mir das Rematch zwischen Angelo Frank und Denis Ilbay.
  • Und dann wünsche ich mir Alexander Peil gegen Arthur Mann. Der Kampf muss jetzt auf alle Fälle kommen. Die Fans sind heiß.

Und weil ich ja immer noch mit dem Wünschen dran bin, dann wünsche ich mir, dass alle Kämpfe Titelkämpfe sind.

 

Herr Brähmer, vielen Dank für das Gespräch und ich würde mich freuen, wenn ihre Wünsche in Erfüllung gehen würden.

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Dschungel-Training vor WM: Zeuge-Gegner Ekpo im Regenwald untergetaucht!

 

Tyson Z Potsdam 

 

Zeuge-Gegner im Dschungelcamp! Am 25. März steigt in der MBS Arena Potsdam wieder eine Box-WM und erneut ist Tyron Zeuge der Hauptprotagonist. Der „Berliner Junge“ kann die Halle in der Nähe des Luftschiffhafens langsam, aber sicher, als sein „zweites Wohnzimmer“ bezeichnen – immerhin ist es bereits sein dritter Kampf innerhalb eines Jahres an gleicher Stelle. Sein Gegner fühlt sich indessen im feucht-tropischen Klima wohler. Aktuell bereitet sich die nigerianische „K.o.-Granate“ daher im Dschungel vor. Abgeschieden von der Außenwelt, nur mit seinem Trainer an der Seite, soll sich das „Dschungelcamp“ zirka 60 Kilometer von der nächsten menschlichen Siedlung befinden.

 

Interviews oder Stellungnahmen von Ekpo – Fehlanzeige! Selbst für Promoter-Legende Don King ist der 34-Jährige Super-Mittelgewichtler momentan nicht zu erreichen. „Rumble young man, rumble!“, gibt King aus den USA telefonisch zu verstehen. „Mein Boxer hat sich komplett in den Regenwald zurückgezogen, arbeitet an einem Spezialschlag. Mit dem soll Zeuge nicht nur auf den Ringboden, sondern auf den Mond befördert werden!“ Einen großen WM-Kampf zu bewerben – dabei fühlt sich der 85-jährige Don King noch immer voll in seinem Element.

 

Spätestens in der Kampfwoche, wenn vor dem eigentlichen WM-Duell zunächst am Dienstag das Pressetraining, die finale Pressekonferenz (Mittwoch) und schließlich Freitag das offiziellen Wiegen ansteht, muss Ekpo wieder auftauchen. Für einen neuerlichen „Phantom-Schlag“, wie ihn einst der ehemalige King-Schützling Muhammad Ali zeigte, braucht es zumindest den Boxer im Ring der Potsdamer MBS Arena …

 

Am 25. März gibt es definitiv ein Wiedersehen mit Artur Mann (9-0, 7 K.o.´s)! Der Cruisergewichtler mit dem „Donnerschlag“ will den nächsten Schritt in Richtung deutsches Duell gegen Alexander Peil machen. Dazu muss in Potsdam ein Sieg her!

 

Einen großen Sprung nach vorn kann am gleichen Abend Patrick Wojcicki (6-0, 4 K.o.´s) machen. Der Mittelgewichtler aus Wolfsburg trifft auf den hocheingeschätzten Robert Talarek (17-12-2, 11 K.o.´s). Der Pole rangiert in der unabhängigen Weltrangliste auf Platz 35 (Wojcicki liegt 112 Plätze dahinter) – ein erster echter Bewährungstest für den Schützling von Antonino Spatola!

 

Außerdem mit am Start: Der von Graciano „Rocky“ Rocchigiani betreute Mittelgewichtler Vincenzo Gualtieri (7-0, 3 K.o.´s). Sein Profidebüt wird dazu noch Nick Hannig im Super-Mittelgewicht geben.

 

Tickets für die Box-Nacht in Potsdam sind im Internet bei www.eventim.de sowie unter der telefonischen Ticket-Hotline 01806-570044 erhältlich.

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Vor Titelschlacht – Wiking-Boxteam bescheinigt Kölner Weltmeister „Angst-Euphorie“

Am 25. März kommt es in der Potsdamer MBS-Arena zum Showdown um den WBO-Titel im Supermittelgewicht. Weltmeister Tyron Zeuge tritt in seiner ersten Pflichtverteidigung an, um Isaac Epko, alias „Grenade“ den Zünder zu ziehen.
Ekpo hat eine große Klappe: „Mit meinen Fäusten sorge ich für den großen Knall, den Zeuge erst wahrnehmen wird, nachdem der Ringrichter ihn ausgezählt hat.“

Auch auf der Undercard wird es zur Sache gehen, denn zwei brillante Boxer werden sich um die GBU-Krone im Weltergewicht fetzen. Zum einen der Kölner Deniz Ralf Ilbay, der von seinem Vater Garip trainiert und von Rainer Gottwald gemanagt wird, zum anderen Angelo „Europa“ Frank,  Profiboxer und Zirkusartist aus Hamburg. Er steht in den Diensten des Wiking Boxteams.
Über die sozialen Medien ist die Battle der beiden Hardcore-Fighter längst entbrannt und hat die Fans angesteckt. Deutschland ist im Boxfieber.

„Grünschnabel“ nannte Frank den Kölner Ilbay. „Internet-Rambo“ antwortete der Kölner.
Jetzt will Deniz Ralf Ilbay – Kampfname „El Pistolero“ und Welt-Champion in sechs Verbänden – nichts mehr sagen. „Das Reden hat mein Vater übernommen.“ Und Ilbay Senior legt los. „Wir freuen uns auf Angelo Frank als weiteren Aufbaugegner auf dem Weg zu den großen Titeln.“ Er prophezeit dem Hamburger einen KO in der achten Runde.
Ilbay hat im Internet eine Umfrage gesehen, die das bestätigt. „Fast 40% sehen Deniz Ralf als KO-Sieger.“

Dann bricht „El Pistolero“ sein Schweigen: „Ich kann höchstens durch einen Lucky Punch verlieren, anders kann er mich nicht schlagen.“
Die Frage, ob er sich denn besonders auf den Kampf vorbereiten würde, verneint er. „Zweimal täglich Training und mittags mit dem Hund spazieren.“ Dennoch: „Wir nehmen Frank als Gegner ernst – so wie jeden anderen Gegner auch.“

Vater Ilbay hat noch einen Rat für Wiking Coach Hartmut Schröder, der „Europa“ auf die Potsdamer Schlacht vorbereitet. „Wie wir trainieren kann man sich im Internet auf unseren offiziellen Facebook Seite anschauen.“

Ilbays Manager, Rainer Gottwald schließt alles andere als dessen klaren Sieg aus. „Deniz ist ein heißer Hund, der will weg von der Leine, der will zerreißen.“

Wiking Chef Winfried Spiering reagiert nordisch kühl. Er diagnostiziert bei Vater und Sohn Ilbay eine sonderbare Mischung aus Furcht und Glück. Einen Namen dafür hat er auch schon: „Angst-Euphorie“.

„Auch im Wikingerlager geht die Angst um“, stichelt Spiering, „die Angst, dass Ilbay nicht antreten wird, denn „Europa“ ist kein Anzor Gamgebeli.“
Spiering spielt damit auf  Ilbays letzten Kampf an, in dem er Gamgebeli vorzeitig  besiegte. Was viele nicht wissen: Der Georgier ging drei Wochen zuvor schwer KO.

Dann folgt ein weiterer Hieb des Wikingers: „Angelo „Europa“ Frank ist Profi und bereitet sich wie ein Profi vor. Er geht nicht mit Fiffi spazieren, er legt sich mit Tigern an.“

Auch er hat er einen Rat für die Ilbays über. „Vergesst die Schubkarre nicht, damit ich hinterher euer Gürtelsammelsurium aus der Halle fahren kann.“

Tickets: Tickethotline 030-2966 8734 und unter info@wikingboxteam.de

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Don King ruft zur Pflicht: Weltmeister Zeuge trifft auf Ekpo!

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Schwere Aufgabe für Tyron Zeuge (19-0-1, 11 K.o.´s)! Nachdem sich der Schützling von Jürgen Brähmer Anfang November zum WBA-Weltmeister im Super-Mittelgewicht krönen konnte, setzt er nun seinen WM-Titel erstmalig aufs Spiel. Dabei kommt es in der Potsdamer MBS Arena (live in SAT.1) im wahrsten Sinne des Wortes zu einem explosiven Aufeinandertreffen, denn Zeuges Pflichtherausforderer Isaac Ekpo (31-2, 24 K.o.´s) ist eine echte „K.o.-Granate“! Und der knochenharte Nigerianer hat die wohl immer noch schillerndste Persönlichkeit des Boxsports an seiner Seite: Promoter-Legende Don King!

 

Kalle Sauerland glaubt jedenfalls an einen echten Härtetest für den frischgebackenen Weltmeister: „Jetzt ist Tyron der Gejagte! Gegen Ekpo bekommt er es nicht nur mit dessen physischer Härte, sondern auch mit den Psycho-Spielchen von Don King zu tun. Das ist definitiv eine nicht zu unterschätzende Aufgabe!“

 

Zeuge nimmt seine erste Titelverteidigung daher sehr ernst. „Ich befinde mich seit Mitte Dezember im Grundlagentraining, bereite mich gewissenhaft vor“, so der 24-jährige Berliner, welcher in der Vergangenheit einiges dazu gelernt hat. „Seitdem ich bei Jürgen Brähmer in Schwerin trainiere, bin ich auch ein Stück erwachsener geworden.“ Flotte Sprüche hat er aber immer noch auf Lager. Zeuge: „Ich werde die ‚K.o.-Granate‘ entschärfen – Ekpo ist danach nur noch Altmetall und reif für den Schrottplatz!“

 

Der zehn Jahre ältere Nigerianer sagt dagegen ein böses Erwachen für den jungen Champion aus Deutschland voraus. Ekpo: „Mit meinen Fäusten sorge ich für den großen Knall, den Zeuge erst wahrnehmen wird, nachdem der Ringrichter ihn ausgezählt hat!“ Scheinbar keine leeren Versprechungen – immerhin siegte Ekpo zuletzt sieben Mal in Folge vorzeitig.

 

Siegessicher ist dementsprechend auch Don King: „Zeuge kann sich Plan A, B und C zurechtlegen – die Kombination zur Entschärfung meiner ‚K.o.-Granate‘ wird er nicht finden. Wenn sich nach dem Kampf der Staub wieder gelegt hat, gibt es einen neuen Weltmeister und der heißt Isaac Ekpo!“

 

Doch Zeuge meint: „Wenn hier etwas explodiert, dann sind es meine Fäuste an Ekpos Kinn. Den WM-Gürtel gebe ich nicht her!“

 

Eintrittskarten für die Box-Nacht in der MBS Arena Potsdam werden im Internet bei www.eventim.de sowie unter der telefonischen Ticket-Hotline 01806-570044 in Kürze erhältlich sein.

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Tyron Zeuge vs Giovanni de Carolis II

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Der neue Weltmeister im Supermittelgewicht der WBA, einst Spross von Eintracht Berlin, ist Tyron Zeuge!

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Nun konzentriert sich die Box Welt, insbesondere die WBA, und schaut auf den Ausgang des Kampfes Groves vs. Gutknecht am 18. November 2016 in London. Laut Umfragen hat Gutknecht eine 30% Chance! Freunde, Familie und Boxbegeisterte gehen davon aus: Eduard „Energy Eddy“ Gutknecht wird seine Chance nutzen!

Der Sieger des Kampfes soll der neue Herausforderer des Weltmeisters werden! Aber auch in den anderen Verbänden, nicht nur der WBA, eröffnen sich für den Gewinner viele Chancen.

Neben dem Berliner Robert Huth, zur Zeit im Dienst vom englischen Fußballverein Leicester City, haben sich schon mehrere prominente Unterstützer, welche sich für die Veranstaltung interessieren, angekündigt!

Nicht nur aus der Sportwelt sondern auch aus dem Showbusiness, wie zum Beispiel das in London lebende Model Marinika Smirnova als letzter Spross der Smirnoff Dynastie, freut sich auf den Kampf und möchte das Leben im VIP-Bereich und die Aftershow-Parties genießen und bereichern. Dabei wird sie von einem Produktionsteam (Pro7) begleitet und es soll, so ihr deutscher Manager Frank Leistner, die Einstimmung auf ein neues TV Format a`la Kardashians werden. In England ist die ehemalige Miss Russland schon sehr erfolgreich und bei dem Sender Fox TV mit einer Serie bekannt geworden.

Unser „Energy Eddy“ bereitet sich derzeit in der „Box Halle“ in Marzahn, von unserem Kooperationspartner Eintracht Berlin, unter Anleitung von seinem Coach Hartmut Schröder vor.

Eine Entspannungswoche gibt es für den „Thunderman“, der seine Aufgabe am Samstag in Potsdam konzentriert und bravourös gelöst hat. Er schlug den, in den letzten 4 Jahren, ungeschlagenen Adam Gadajew durch TKO in der 5. Runde! Angekündigt war aber ein Kampf gegen den ebenfalls ungeschlagenen Alexander Peil. Diese Begegnung soll nun als Internationale Meisterschaft im neuen Jahr nachgeholt werden! Artur „Thunder“ Mann freut sich schon darauf und will unbedingt seinen ersten Titel gewinnen! Nun heißt es auch für ihn erstmal „Energy Eddy“ unterstützen und auf nach London!

Unser neues Teammitglied, der Weltmeister Ünsal Arik (nach GBU Version) im Superweltergewicht, sowie das gesamte Wiking-Team steht geschlossen, einmal mehr, hinter dem Kapitän des Wiking German Future Team!

Manager Winfried G. Spiering gibt den Schlachtruf: Die Wikinger werden London erobern!!! Als Ansporn und Motivationsschub für den Weg in das Vereinigte Königreich.

ARTIKELN:

https://leifpm.co/2016/11/01/gutknecht-vs-groves-der-sieger-wird-den-weltmeister-fordern/

https://leifpm.co/2016/10/23/groves-vs-gutknecht-18-11-2016-london/

https://leifpm.co/2016/10/15/eduard-gutknecht-vs-george-groves-energy-eddy-boxt-gegen-die-besten/

ENERGY EDDY walk-in Song:

https://leifpm.co/2016/06/24/energy-eddy-gutknecht/

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Im Video: Zeuge-Interview vor WM am Samstag

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Vor Rematch: Unentschieden zwischen Zeuge und De Carolis beim Pressetraining!

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Gute Stimmung beim Pressetraining in Potsdam! Vor dem mit Spannung erwarteten WM-Rückkampf im Super-Mittelgewicht zwischen WBA-Champion Giovanni De Carolis und Herausforderer Tyron Zeuge trafen sich heute beide Protagonisten des kommenden Samstags im Stern-Center, um sich dem boxverrückten Publikum vor Ort zu präsentieren. Doch nicht nur Lokalmatador Zeuge, der nur einen Katzensprung entfernt in Berlin wohnt, wurde von den Zuschauern bejubelt, sondern auch der Weltmeister aus Italien!

 

„Ich freue mich erneut, hier so herzlich von den deutschen Fans aufgenommen zu werden“, erklärte De Carolis, der erst tags zuvor aus Rom eintraf. „Die Leute fragen mich nach Autogrammen und Selfies, drücken mir die Daumen. Das bedeutet mir sehr viel.“ Im Ring zeigte der 32-jährige Titelverteidiger harte Kombinationen, „mit denen ich das Rematch für mich entscheiden werde“, so De Carolis, der sich zu einem K.o.-Versprechen hinreißen ließ: „Ich respektiere Tyron Zeuge als Sportler und meine das nicht despektierlich. Aber für mein Herz und mein Gewissen will ich dieses Mal vorzeitig siegen – dann bleiben auch keine Fragen offen!“

 

An einen K.o. denkt Zeuge nicht vorrangig. Mit einem Lächeln auf den Lippen absolvierte der Schützling von Jürgen Brähmer und Conny Mittermeier konzentriert eine leichte Einheit, wollte sich nicht in die Karten schauen lassen. „Giovanni ist ein cleverer Fuchs, dem darf man nicht zu viel anbieten“, sagte der 24-jährige Berliner mit einem Augenzwinkern. „Wir haben im Training da weiter gemacht, wo wir vor dem ersten WM-Kampf im Juli aufgehört haben. Ohne die damalige Verletzung wäre ich jetzt schon Weltmeister.“ Angesprochen auf die Unterstützung des Publikums für De Carolis, meinte Zeuge: „Am Samstag wird das in der MBS Arena anders aussehen. Die Potsdamer sind ein sportbegeistertes Publikum und honorieren die bessere Leistung und die werde ich am Samstag zeigen!“

 

Fotos vom heutigen Pressetraining können bei Photo Wende (photowende@photowende.com) und über dpa/Picture Alliance bestellt werden.

 

Eintrittskarten für die Box-Nacht in Potsdam sind bei www.tickethall.de und www.eventim.de sowie unter der telefonischen Ticket-Hotline 01806-570044 erhältlich. Der komplette Kampfabend, inklusive aller Vorkämpfe, ist am 5. November zudem live auf www.ranFIGHTING.de zu sehen.

 

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De Carolis vs. Zeuge: Beim zweiten Mal wird alles besser!

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„Ich will diesen Titel – für mich!“ Der 24-jährige Berliner Tyron Zeuge brennt seit Wochen auf seine zweite WM-Chance. In der Potsdamer MBS Arena will er am 5. November (live ab 22.20 in SAT.1) den amtierenden Champion im Super-Mittelgewicht, Giovanni De Carolis, entthronen. Eine harte Aufgabe für den Neuköllner. Der acht Jahre ältere De Carolis konnte sich in seinen letzten Kämpfen immer wieder steigern, gehört mittlerweile zu Recht zur Weltspitze. Im Juli trennten sich die beiden Kontrahenten im ersten Duell Unentschieden.

 

Zeuge: „Es war zwar knapp, aber ich glaube immer noch, dass ich den Kampf im Juli gewonnen habe. Noch einmal werde ich mir den Sieg nicht nehmen lassen!“ Zwei der Punktrichter werteten Unentschieden, einer der Unparteiischen sah Zeuge vorn. Mit dem Unentschieden blieb De Carolis Weltmeister.

 

Zeuge verpasste den Rekord „jüngster Deutscher Weltmeister aller Zeiten“ zu werden knapp. „Dieser Rekord hat mich überhaupt nicht interessiert. Ehrlich, das war mir völlig egal. Es geht für mich nur um den WM-Titel und nicht um irgendwelche Rekorde oder Statistiken“, erklärt der Berliner Youngster. Trotzdem ärgerte sich Zeuge zusammen mit seinen Trainern Jürgen Brähmer und Conny Mittermeier über die verpasste Chance. „Ich hätte einfach von Beginn an mehr Hände und Kombinationen schlagen müssen, hätte gleich volle Power gehen sollen. Hinten raus hatte ich jedenfalls noch genügend Körner. Konditionell war ich an diesem Abend in einer herausragenden Verfassung“, sagt der deutsche WM-Herausforderer rückblickend.

 

Trotzdem bekam Zeuge für seinen Auftritt Lob von allen Seiten, vor allen Dingen, weil er sechs Runden mit einer kaputten Schulter boxte. Promoter Kalle Sauerland: „Es war ein harter und spannender Kampf. Tyron hat sehr gut geboxt, viel Pech mit der Verletzung gehabt, aber er hat auch bewiesen, dass er ein großer Kämpfer ist. Ich glaube, dass er im zweiten Duell siegen wird.“

 

Nur der italienische Champion will dabei natürlich nicht mitspielen. „Tyron ist ein toller Boxer, technisch stark, aber ich habe die größere Erfahrung. So werde ich auch den zweiten Kampf für mich entscheiden.“ Auch De Carolis freut sich auf den zweiten Kampf. Zum vierten Mal in Folge muss er in Deutschland (vorher zwei Mal gegen Vincent Feigenbutz) antreten – und hat damit anscheinend überhaupt keine Probleme, im Gegenteil. Er sagt: „Boxen hat in Deutschland einen viel größeren Stellenwert, als in Italien. Ich erfahre hier viel größere Anerkennung als zu Hause. Zudem werden mich wieder einige Fans unterstützen.“

 

Der Heimvorteil ist trotzdem auf Seiten des Berliners. „Die Halle in Potsdam gefällt mir sehr. Die Stimmung war zuletzt top und ich hoffe, dass mich viele Fans erneut unterstützen und nach vorne peitschen werden“, meint Zeuge und verspricht: „Beim zweiten Mal wird alles besser!“

 

Eintrittskarten für die Box-Nacht in Potsdam sind bei www.tickethall.de und www.eventim.de sowie unter der telefonischen Ticket-Hotline 01806-570044 erhältlich. Der komplette Kampfabend, inklusive aller Vorkämpfe, ist am 5. November zudem live auf www.ranFIGHTING.de zu sehen.

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Artur Mann und Wojcicki boxen in Potsdam – Weltmeisterin Kühne daheim nur als Zuschauerin dabei!

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Verletzungspech bei Ramona Kühne! Die große Box-Nacht am 5. November in Potsdam muss ohne Lokalmatadorin Ramona Kühne stattfinden. Die WBO-Weltmeisterin im Super-Federgewicht zog sich kurz vor Abschluss der Vorbereitung auf ihre Titelverteidigung gegen Kallia Kourouni eine Rippenverletzung zu.

„Ich bin absolut unglücklich mit der Situation“, so Kühne, die sich nach ihrem letzten starken Auftritt im Juli gegen Ikram Kerwat wieder auf eine „Wohnzimmer-WM“ in der MBS Arena freute. „Es handelt sich um einen Rippenbruch“, so Trainer und Ehemann Stephan Kühne. „Vor Anfang 2017 ist daher nicht mehr an Boxen zu denken!“ Trotzdem will Kühne als Zuschauerin in der Halle dabei sein, Autogramme geben und die anderen Kämpfer am Ring unterstützen.

Statt einer Frauen-WM gibt es nun zwei weitere Kämpfe des „starken“ Geschlechts zu bewundern. Im Cruisergewicht will es Artur Mann (8-0, 6 K.o.´s) wieder krachen lassen. Bei seinem Gegner Adam Gadajew (16-12, 8 K.o.´s) sollte man sich nicht vom Kampfrekord täuschen lassen, denn Gadajew gewann seine letzten elf Kämpfe und ist seit fast vier Jahren ungeschlagen.

„Mein Kampfname lautet der Tiger und gegen Mann werde ich mir den Sieg krallen“, ist der im sächsischen Torgau lebende Gadajew sicher. Den Hannoveraner Mann, der als ‚Thunderman‘ den Ring betritt, schüchtern solche Worte nicht ein. „Statistiken interessieren mich nicht, genauso wenig wie seine Sprüche. Wichtig ist, dass ich dem Publikum etwas Spektakuläres bieten kann – am besten einen knackigen K.o. durch meinen ‚Donnerschlag‘!“

Außerdem will „Wirbelwind“ Patrick Wojcicki (5-0, 4 K.o.´s) erneut auf sich aufmerksam machen. Der Mittelgewichtler aus Wolfsburg bestreitet in Potsdam seinen sechsten Profikampf. „Aber ich verfüge schon über die Erfahrung von mehr als 250 Amateurfights, daher können die großen Kaliber langsam aber sicher kommen“, meint Wojcicki selbstbewusst.

Immerhin hat der 25-Jährige bisher nur einmal nicht vorzeitig gewonnen. Nun bekommt er es mit seinem vermeintlich bisher stärksten Kontrahenten zu tun: Frane Radnic (11-3, 10 K.o.´s) aus Kroatien. Erstmalig ist der Kampf dabei für den Schützling von Antony Spatola auf eine Distanz von sechs Runden angesetzt. Wojcicki: „Ich gehe nie auf den K.o., doch wenn ich spüre, dass mein Gegner nichts mehr entgegenzusetzen hat, dann suche ich die vorzeitige Entscheidung!“ Ob Wojcicki den K.o.-Sinn auch gegen Radnic abrufen kann, wird der 5. November zeigen …

Im Hauptkampf des Abends will Tyron Zeuge im zweiten Anlauf die WBA-Weltmeisterschaft im Super-Mittelgewicht gegen Titelverteidiger Giovanni De Carolis holen. Eintrittskarten für die Box-Nacht in Potsdam sind bei http://www.tickethall.de und http://www.eventim.de sowie unter der telefonischen Ticket-Hotline 01806-570044 erhältlich. Der komplette Kampfabend, inklusive aller Vorkämpfe, ist am 5. November zudem live auf http://www.ranFIGHTING.de zu sehen.

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