Ich werde Bielefelds nächster Boxweltmeister – Dimitar Tilev unterschreibt bei ECB

Dimitar Tilev und Erol Ceylan

Dimitar Tilev, 23, will nach Marco Huck Bielefelds zweiter Profi-Boxweltmeister werden!
Wenn er über sein Karriereziel spricht, dann spürt man seine Leidenschaft für den Faustkampf und die Lust gegen die Besten anzutreten. Seine Worte werden von einem Willen angetrieben, der jeden Skeptiker bekehrt. Mit solchen Worten hat er Deutschlands erfolgreichsten Box-Promotor überzeugt. Seit dem 25. Juni ist Tilev Jungprofi in Erol Ceylans Hamburger ECB-Boxstall.

Tilev begann seine Amateurkarriere beim BC Vorwärts Bielefeld und Trainer Alexander Bich. Er ist mehrfacher Deutscher Meister, gewann internationale Turniere und wurde WM-Dritter. Dafür ist er Bich dankbar. „Alles was ich als Boxer kann, habe ich bei Alex gelernt.“
Nicht immer lief es rund bei dem Bielefelder. 2014 hätte er beinahe mit dem Sport aufgehört. Seine Freundin Neslihan brachte ihn zurück in die Spur. Er trainierte wieder regelmäßig, nahm an Turnieren teil und boxte im Halbschwer für den MBR Hamm in der Oberliga.

Was Tilev auszeichnet ist sein Dickkopf. So ist es auch mit seinem Ziel Welt-Champ zu werden. Er will beweisen, dass man im Leben alles erreichen kann. Man muss nur an sich glauben.
Tilev griff zum Hörer und rief Ceylan an. Nach dem Telefonat lud ihn der Boxpromotor zu einem Probetraining nach Hamburg ein.

„Ich lernte Marion Daser, Sebastian Formella und Nikola Milacic kennen. Absolut tolle Typen, genauso wie Hysein Cinkara, den ich als Sparringspartner hatte“ so Tilev. Dann weiter: „Headcoach Bülent Baser ist genial. Zwischen uns ist es wie damals zwischen Alex Bich und mir. 100% Vertrauen!“
Besonders dankbar ist Tilev für die Chance, die Ceylan ihm gibt. Aber auch für die Wechselwäsche die er ihm spendierte, denn eigentlich war sein Aufenthalt im ECB-Camp nur für einen Tag geplant. Geblieben ist er eine ganze Woche.

Erol Ceylan traut dem jungen Mann einiges zu. „Die Sparringsleistung, die Tilev gegen Hysein Cinkara ablieferte war beeindruckend, zumal Hysein als Cruiser um einiges schwerer ist als Dimi. Und – das ist mir wichtig, er passt menschlich ins Team!“ Tilev soll für ECB im Supermittelgewicht antreten. Dann hätte Ceylan mit Xhek Paskali und seinem Neuen auch in dieser Gewichtsklasse eine schlagstarke Mehrfachspitze.

Die erste Bewährungsprobe wartet bereits auf Tilev. Am 8. September wird er bei dem „Fritz Sdunek Memorial“ sein Debut absolvieren.
Dieses viel beachtete Box-Turnier zu Ehren der Trainerlegende Sdunek veranstaltet Winfried Spiering und das Wiking Box-Team in Zinnowitz, dem mondänen Ostseebad auf der Insel Usedom.

Mit Headcoach Bülent Baser in der Ecke, seiner brutalen Schlaghärte und seinem risikoreichen und aggressiven Boxstil wird er in Zinnowitz einen Spitzenkampf abliefern und die Fans schwer begeistern. Wetten?

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Boxen in Offenburg am 14.07.2018 mit Tyron Zeuge, Verena Kaiser etc.

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BOX-GALA AM 14. JULI 2018, BADEN ARENA, OFFENBURG

TYRON ZEUGE VS. ROCKY FIELDING

WBA-WELTMEISTERSCHAFT IM SUPER-MITTELGEWICHT

live ab 20:00 Uhr auf SPORT1

Neun Kämpfe und zwei WM-Fights in Offenburg!

Auf neun spannende Kämpfe dürfen sich die Box-Fans am Samstag (live ab 20 Uhr auf SPORT1) in der Offenburger Baden-Arena freuen, darunter zwei WM-Kämpfe! 

Der Hauptkampf: Tyron Zeuge vs. Rocky Fielding

Schwerer Gang für den einzigen amtierenden deutschen Box-Weltmeister aus einem der großen vier Weltverbänden, Tyron Zeuge (22-0-1). Der Engländer Rocky Fielding musste in 27 Kämpfen nur eine Niederlage hinnehmen, ist kämpferisch stark und technisch versiert. Allerdings boxte er noch nie im Ausland. Wird eine spannende Sache. Promoter Nisse Sauerland verspricht „eine Ringschlacht“ um den WBA-Titel im Super-Mittelgewicht.

Leon Bunn vs. Serhiy Demchenko

10-Runden-Kampf im Halbschwergewicht zwischen Wegner-Schützling Leon Bunn (9-0) und dem erfahrenen Ukrainer Demchenko (19-13-1). Wegner: „Leon gehört die Zukunft.“ Der Frankfurter sollte eigentlich gegen den Schweizer Kongolo kämpfen, freut sich aber auf seinen 10. Fight. Keine leichte Aufgabe.

Denis Radovan vs. Pavel Semjonov

In seinem zehnten Profikampf muss der Kölner (9-0) gegen den starken Esten Semjonov (22-9-2) ran. Coach Mittermeier fordert einen klaren Sieg. Für Radovan , der seinen ersten Kampf im Mittelgewicht (vorher Super-Mittelgewicht) machen wird, eine echte Bewährungsprobe.

Zach Parker vs. Geard Ajetovic

Englischer Shooting-Star (Parker ist 24, hat einen 15-0-Rekord) gegen serbischen Oldie (Ajetovic ist 37, hat 31-17-1) im Super-Mittelgewicht. Sollte trotzdem einen klare Sache für den Engländer werden, der demnächst um einen großen Titel boxen soll.

Xhek Paskali vs. Marco Miano

Dritter Kampf für den Jung-Profi von EC Boxpromotion, Team Sauerland und Managerin Etchika Pollex. Über sechs Runden geht es im Super-Mittelgewicht schon gegen den Italiener Marco Miano. Der hat immerhin 15 Kämpfe (davon 7 Siege).

Aniya Seki vs. Csilla Nemedi

Die gebürtige Japanerin mit Schweizer Pass (33-3-2) will sich im Bantamgewicht gleich zwei WM-Titel holen. In den Verbänden WIBF und GBU geht es um die begehrten Championsgürtel. Gegnerin ist Csilla Nemedi (Ungarn, 8-1, davon sechs Siege durch K.o.)

Verena Kaiser vs. Mari Tatunashvili

Die Karlsruherin Verena Kaiser (10-1) macht nach ihrer Niederlage gegen Weltmeisterin Larsson einen Aufbaukampf gegen die Georgierin Tatunashvili (3-3-2) im Super-Leichtgewicht. Lösbare Aufgabe für die Lokalheldin in Offenburg.

Weiter:

Mikael Lawal (England, 6-0) im Cruisergewicht gegen Istvan Kun (7-10-1, Ungarn). Die süddeutschen Fans dürfen sich zudem auf die nächste Vorstellung von Youngster Simon Zachenhuber (Erding, 20 Jahre) freuen, der von Conny Mittermeier trainiert wird.

Tyron Zeuge: Perfekte Vorbereitung, Gewicht stimmt – Vorfreude auf Fight in Offenburg!

Harter Gegner für Deutschlands Weltmeister Tyron Zeuge. Am 14. Juli muss der Berliner WBA-Champ im Super-MIttelgewicht gegen den englischen Meister Rocky Fielding in der Offenburger Baden-Arena (live ab 20 Uhr auf SPORT1) ran. Wie sich unser Weltmeister auf den Kampf vorbereitet hat und warum er u.a. schon lange keine Gewichtsprobleme mehr hat, verrät uns Tyron im folgenden Interview. 

Tyron Zeuge, wie lief die Vorbereitung auf den Kampf gegen Rocky Fielding? 
Tyron Zeuge: „Die intensive Phase haben wir wieder in Schwerin auf den Kampf absolviert. Vorher habe ich, wie zuletzt auch, von meinem Trainer Jürgen Brähmer einige Hausaufgaben mitbekommen, um mit den richtigen Grundlagen nach Schwerin zu kommen – das hat auch wieder sehr gut funktioniert.“ 

Gab es Veränderung im Vergleich zur Vorbereitung auf den letzten Kampf gegen Ekpo?

Tyron Zeuge: „Keine Großen, denn die Vorbereitung vor dem Ekpo-Kampf lief richtig gut, trotzdem versucht Jürgen immer wieder neue Akzente zu setzen, um die Spannung hochzuhalten und für Abwechslung zu sorgen. Ich muss gestehen – ich freue mich jeden Tag auf das Training sowie auf den Kampf gegen Rocky Fielding.“

Was weißt du über deinen nächsten Gegner?

Tyron Zeuge: „Ich beschäftige mich nicht all zu viel mit meinem Gegner. Jürgen hat sich Fielding genau angeschaut und analysiert. Natürlich habe ich auch ein paar Kämpfe vom ihm gesehen, er ist ein Kämpfer, schlägt viel – das wird sicherlich ein guter Kampf.“

Ist Rocky Fielding dein bislang stärkster Gegner?

Tyron Zeuge: „Schwer zu sagen – und ohne jetzt Phrasen zu dreschen: der nächste Gegner ist immer der Schwerste.“ 

Was sagst Du zum Austragungsort – Offenburg?

Tyron Zeuge: „Ich habe schon in vielen Städten geboxt, aber noch nie in Offenburg. Ich freue mich auf die Fans vor Ort.“

Du hattest früher einige Probleme mit dem „Gewichtmachen“ vor deinen Kämpfen, seit einigen Kämpfen nicht mehr. Was hast du verändert?

Tyron Zeuge: „Ja, das haben wir sehr gut in den Griff bekommen. Ich habe meine Ernährung umgestellt und seitdem immer weniger Probleme, bei den letzten Kämpfen hatte ich schon im Abschlußsparring mein Kampfgewicht, was alles etwas leichter macht. Aber auch zwischen den Kämpfen achte ich inzwischen auf die Ernährung, das ist ganz wichtig. Jürgen ist auch in diesem Bereich ein echtes Vorbild. Den kannst Du nachts wecken und er boxt um die WM wie ein 25-jähriger (grinst). Die obligatorische Currywurst gönne ich mir natürlich als Belohnung – das ist dann Luxus für mich!“

Wie lenkst du dich während der harten Vorbereitung ab? 

Tyron Zeuge: „Ich gehe mit meinem Hund spazieren und laufen – und natürlich versuche ich die Spiele der Fußball-WM zu verfolgen.“

Kannst du während deiner Vorbereitung denn überhaupt die WM verfolgen ? 

Tyron Zeuge: „Ja, Jürgen hat uns auch für die deutschen Spiele freigegeben. Als wenn er gewusst hat, dass die drei Einheiten verschmerzbar waren.“

Wärst du lieber Fußballer bei der WM oder doch lieber Einzelkämpfer im Boxen ?

Tyron Zeuge: „Schwere frage, ich war zwar ein passabler Fußballer, aber boxen ist meine Passion – ich kann mir gar nicht vorstellen als Fußballer jede Woche zu spielen – ich bleibe lieber beim Boxen.“

Wer wird Weltmeister ? 
Tyron Zeuge: „Alles ist offen, die Favoriten sind raus oder rücken näher zusammen. Soll es am Ende die beste Truppe werden.“

 

Rocky Fielding: Der „nette“ Engländer will große Kämpfe!

Die Beschreibung „nett“ auf einen Boxer anzuwenden klingt vielleicht für den betreffenden Akteur nicht gerade schmeichelhaft. Doch auf Rocky Fielding, bürgerlich Michael, geboren am 5. August 1987 in Liverpool, der Tyron Zeuge am 14. Juli (Baden-Arena Offenburg, live ab 20 Uhr auf SPORT1) den WM-Gürtel im Super-Mittelgewicht abnehmen will, trifft diese Beschreibung durchaus zu.

Keine großen Worte und Sprüche vor dem Fight in Deutschland gegen den Champion, Respekt vor der bisher erbrachten Leistung des Deutschen, viel Lob für die Konkurrenz – so präsentiert sich der Engländer vor dem größten Kampf seiner Karriere.

Rocky Fielding wurde, wie schon erwähnt, am 5. August 1987 in Liverpool geboren. Seine Eltern nannten ihn Michael, „aber so nennen mich nur noch meine Mutter und meine Frau“, sagt Fielding. Denn: Bereits auf der Entbindungsstation nannte man ihn „Rocky“ oder auch „The Rock“, weil der kleine Michael mit über 10 Pfund auf die Welt kam – und wie er selbst sagt, „ein ganz schöner Brocken war“.

Sportlich konnte Fielding durchweg Erfolge feiern. 26 Siege und nur eine Niederlage stehen auf seinem Box-Konto. Die Niederlage gab es 2015 gegen Landsmann und WBSS-Finalist Callum Smith. Fielding: „Ich ging in der 1. Runde k.o. Das war ein schwarzer Tag für mich. Ich weiß nicht, was passiert war. Danach habe ich einiges geändert und hoffe jetzt, dass ich die Chance auf große Kämpfe bekomme, da ich in den Weltranglisten gut platziert bin.“

U.a. konnte Fielding seine Landsleute David Brophy und John Ryder schlagen. Allerdings waren auch dies immer Heimspiele, denn Rocky Fielding (u.a. englischer, britischer und Commonwealth-Champion sowie WBC International-Meister) boxte bislang nur in seiner Heimat. Fielding: „Deswegen freue ich mich auf den Kampf in Deutschland. Als der Anruf kam, dass ich gegen Tyron boxen darf, ging für mich ein Traum in Erfüllung.“

Zeuge lobt Fielding vor dem Fight in Offenburg. „Ich habe fast seine ganze Karriere verfolgt und muss sagen, dass Tyron ein ausgezeichneter Techniker ist. Das wird bestimmt für die Fans ein toller und sauberer Kampf.“

Angst vor den Punktrichterentscheidungen in Deutschland hat er zudem auch nicht. „Ich glaube, dass alles fair ablaufen wird. Natürlich werde ich versuchen ein K.o. zu erzielen, aber es kommt wie es kommt. Am Ende soll doch einfach der Bessere gewinnen“, sagt der nette Herr Fielding.

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Geard Ajetovic boxt am 14.07.2018 in Offenburg

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Saturday 14, July 2018

Baden-ArenaOffenburgBaden-WürttembergGermany

promoter Sauerland Event – Wilfried Sauerland
matchmaker Tom Dallas
super middleweight Tyron Zeuge 22 0 1
S
12 Rocky Fielding 26 1 0
light heavyweight Leon Bunn 9 0 0
S
10 Yoann Kongolo 11 1 0
bantamweight Aniya Seki 33 3 2
S
10×2 Csilla Nemedi 8 1 0
super middleweight Zach Parker 15 0 0
S
8 Geard Ajetovic 31 17 1
middleweight Denis Radovan 9 0 0
S
8 Pavel Semjonov 22 10 2
super lightweight Verena Kaiser 10 1 0
S
6×2 Mari Tatunashvili 3 4 2

Zehnter Kampf in Offenburg: Auch neuer Gegner wird Leon Bunn nicht stoppen!

Er git als größte deutsche Hoffnung im Halbschwergewichts-Boxen: Leon Bunn, 25 Jahre aus Frankfurt/am Main. Noch in diesem Jahr soll der erste Titelfight für den sympathischen Bunn folgen. Doch vorher muss der Schützling von Kult-Coach Ulli Wegner zunächst mal in Offenburg seinen zehnten Sieg einfahren. Wie Bunn sich vorbereitet hat, wie er sich fit hält und was über die Fußball-WM denkt, erfahren sie im folgenden Interview.

Leon, bist du sehr enttäuscht, dass die Fußball-WM für uns vorzeitig vorbei war?

Leon Bunn: „Ich muss ehrlich sagen, dass ich aufgrund meiner Vorbereitung auf den Kampf in Offenburg nicht so tief im WM-Fieber stecke. Das Ausscheiden unserer Nationalmannschaft finde ich natürlich schade, das ist eine dumme Sache.“

Wer wird jetzt Weltmeister? 

Leon Bunn: „Das ist richtig schwer zu sagen, auch nach den ersten Achtelfinal-Spielen. Viele Mannschaften sind gleichauf. Die krassen Abstände zwischen den Teams wie früher gibt es nicht mehr.“

Zurück zu dir. Wie lief deine Vorbereitung?

Leon Bunn: „Sehr gut bislang. Die letzten Wochen in Berlin waren sehr intensiv.“

Du pendelst zwischen deiner Heimat Frankfurt und Berlin und trainierst an zwei Standorten. Wie genau läuft das ab?

Leon Bunn: „Das Grundlagen-Training absolviere ich mit meinem Vater in Frankfurt, die letzten Wochen vor dem Kampf trainiere ich mit Georg Bramowski und Ulli Wegner immer in Berlin.“

Du gehörst zu Wegners Musterschülern. Er hätte dich bestimmt gern immer in Berlin, oder?

Leon Bunn (lächelt): „Ja, wenn es nach Herrn Wegner ginge, wäre ich nur in Berlin. Aber ich brauche meine Heimat, meine Familie, mein Frankfurt. Ich glaube, dass wir so eine gute Lösung gefunden haben.“

Du musst dich kurzfristig auf einen neuen Gegner einstellen. Ist das ein Problem?

Leon Bunn: „Nein, das nicht, aber ich hätte sehr gerne gegen den Schweizer Kongolo (Anm: 11-1) geboxt. Er musste aber verletzungsbedingt absagen. Jetzt boxe ich gegen den erfahrenen Ukrainer Demchenko. Ein harter Brocken.“

Wie lenkst du dich während der harten Vorbereitungsphase ab? 

Leon Bunn: „Ich lese sehr viel. Allerdings kann ich auch da nicht richtig abschalten. Die Bücher haben zumeist einen Bezug auf mein Leben als Sportler. Zuletzt habe ich ein sehr interessantes Buch gelesen, in dem es darum geht seine Ängste zu überwinden.“

Ernährung und Fitness sind immer ein großes Thema für euch. Hast du einen Fitness-Trainer oder einen Ernährung-Coach? 

Leon Bunn: „Nein, ich schaue mir aber überall etwas ab. Hole mir viele Tipps. Ich denke, dass im Boxen noch vieles möglich ist, wenn ich den Quervergleich zu anderen Sportarten ziehe. Zum Thema Ernährung: Ich koche selbst. Zwar einfach, aber sehr gesund. “

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Maria Lindberg hat gewonnen

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Diesmal hat Maria Lindberg im Gericht gewonnen. Es war keinen Boxkampf, sondern einen Kampf um ihren Ruf. Für Rufschädigung/Verleumdung wurde der Journalist Per-Åke Persson nun vom Gericht in Lund, Schweden, zu einer Geldstrafe verurteilt. Die Gesamtkosten für Persson zu zahlen beträgt etwa 60.000:- SEK.

Lange hat Persson wie einen Schatten Lindberg verfolgt. Wurde einen Kampf mit Maia Lindberg geplant hat er über ihr Schaden im Amateurkampf 1999 die Beteiligten informiert und sie verunsichert ob sie wirklich Maria Lindberg engagieren sollen. Somit hatte Lindberg immer auch außerhalb der Ring zu kämpfen um überhaupt Boxkämpfe zu bekommen. Der Schwedischer Verband suspendierte Lindberg von Boxen, aber mit Hilfe von Ärzte und Funktionäre in Deutschland bekam sie ihr Profilizenz bei BDB, Deutschland. Maria Lindberg wohnt in Hamburg.

Bei einer Boxveranstaltung von ECB in Hamburg 2016 war Persson als Journalist dabei. Maria boxte nicht dort, aber sie war als Zuschauer anwesend. Persson hat erst mehrere Tagen danach bei der Polizei in Schweden, nicht in Deutschland wo die Veranstaltung war, eine Anzeige gegen Unbekannt abgegeben. In der Anzeige behauptet Persson dass er wurde gedroht und hat eine Morddrohung erhalten. Kein andere Anwesender bei der Veranstaltung hat davon etwas mitbekommen. Persson beschuldigte Maria Lindberg für da hinter zustehen und nannte sie The Killer etc. Auf die Anschuldigungen lass sich Lindberg nicht sitzen, sondern reichte eine Klage wegen Verleumdung beim Gericht in Schweden ein.

Am 29.06.2018 kam der Urteil. Persson darf Lindberg so nicht diffamieren und wurde zu einer Geldstrafe verurteilt.

Gratulation an Maria Lindberg!

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Yigit fighing about the Ali-Trophy

 

Yigit WBSS

140lb rising stars ready to compete for IBF World Title and Ali Trophy

The IBF Super-Lightweight Championship will be contested between Anthony Yigit and his IBF Mandatory Ivan Baranchyk in one of the quarter-finals of the World Boxing Super Series after both fighters enter the tournament.

26-year-old Yigit ( 21-0-1, 7 KOs) from Sweden competed at the London 2012 Olympics losing by a single point to eventual silver medallist Denys Berinchyk. He is the EBU European Super-Lightweight Champion and IBF Mandatory and is now bringing his explosive and entertaining style to the World Boxing Super Series.

“It’s a great opportunity and I’m honored to have been chosen to fight among the best in the division,” said Yigit.

“This Ali Trophy tournament is a great example of how boxing should be promoted: the best fighting the best. That’s where I want to be and these are the fighters I want to face!”

25-year-old Ivan Baranchyk (18-0, 11 KOs) from Belarus is an IBF Mandatory, comes from a solid amateur career and he won the world championship as a junior in 2009. As a professional, he has lived up to his ‘The Beast” moniker.

“I am really happy to be a part of the tournament because there are chances to take all the titles and show everyone that I am the best in the division,” said Baranchyk.

“My nature, effort and my love of boxing will help me to get the Ali Trophy.”

Three weight classes will feature in Season II of the World Boxing Super Series with two categories, Bantamweight and Super-Lightweight, already announced.
Fighters announced:

Bantamweight:

Ryan Burnett, WBA Super World Bantamweight Champion

Emmanuel Rodriguez, IBF World Bantamweight Champion

Zolani Tete, WBO World Bantamweight Champion
Super-Lightweight:

Kiryl Relikh, WBA World Super-Lightweight Champion

Anthony Yigit, European Super-Lightweight Champion and IBF Mandatory

Ivan Baranchyk, IBF Mandatory

Further details on Season II, the 2018/2019 season of the World Boxing Super Series, will be announced in the coming days and weeks.

ARTICLE:

https://leifpm.co/2018/06/03/ebu-honours-anthony-yigit-as-the-european-boxer-of-the-year/

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Conny Mittermeier will Denis Radovan zum nächsten Champion machen!

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Er trainierte zahlreiche Akteure für die großen deutschen Boxställe. Mit Jürgen Brähmer machte er Tyron Zeuge, der am 14. Juli in Offenburg seinen WBA-Titel gegen den Engländer Rocky Fielding verteidigen muss, zum Weltmeister – zudem trainierte er u.a. Marco Huck und Vital Tajbert. Seinen nächsten Champion bereitet Conny Mitermeier in seiner Wahlheimat Stuttgart vor, Denis Radovan.

Conny, am 14. Juli muss dein Schützling Denis Radovan in Offenburg gegen den erfahrenen Pavel Semjonov ran. Was erwartest du von dem Kampf?

Conny Mittermeier: „Semjonov ist ein sehr guter Boxer mit viel Erfahrung. Aber ich erwarte von Denis einen klaren Sieg. Das ist eine Pflichtaufgabe. Den muss er umhauen!“

Wie lief die Vorbereitung? 

Conny Mittermeier: „Bestens. Denis ist in einer sehr guten Form.“

Denis wird erstmals im Mittelgewicht antreten. Kann er in dieser Gewichtsklasse mehr erreichen als im Super-Mittelgewicht? 

Conny Mittermeier: „Ich bin der Meinung, dass Denis sowohl im Super- als auch im Mittelgewicht viel erreichen kann. Er ist über 1,80 m – und vom Mittel- bis zum Supermittel sind es nur vier Kilo. Aber wir probieren das jetzt mal aus.“

Was zeichnet Denis aus? Und woran muss er noch arbeiten?

Conny Mittermeier: „Er ist ein sehr guter Techniker. Er muss nur noch an Härte zulegen, aber auch das wird stetig besser. Seinen letzten Sparrings waren beeindruckend.“

Wird Denis dein nächster Champion?

Conny Mittermeier: „Davon bin ich überzeugt. Er bringt alles mit um einmal Weltmeister zu werden.“

Wen trainierst du noch? 

Conny Mittermeier: „Ich habe zwei große deutsche Talente in der Gruppe. Simon Zachenhuber aus Erding im Mittelgewicht und Florian Sparakowski aus Stuttgart im Super-Mittelgewicht. Die beiden Jungs können was werden. Das wäre auch für das deutsche Boxen wichtig.“

Bekommen deine Schützlinge frei, um sich die Fußball-WM anschauen zu können?

Conny Mittermeier: „Klar, wenn Deutschland spielt, ist trainingsfrei!“

Wer wird Weltmeister?

Conny Mittermeier: „Ich hoffe natürlich Deutschland. Das Spiel gegen Schweden sollte den Jungs neuen Mut gegeben haben.“

Und bleibt dein Ex-Schützling Tyron Weltmeister?

Conny Mittermeier: „Sicher, technisch ist er besser als Fielding. Aber es wird ein harter und spannender Fight gegen den Engländer.“

 

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Frauen-Power in Offenburg: Kaiser und Seki wollen Siege und Titel!

 

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Frauen-Power in Offenburg: Verena Kaiser und Aniya Seki werden im Vorprogramm von Super-Mittelgewichts-Weltmeister Tyron Zeuge, der seinen WBA-Titel gegen den starken Engländer Rocky Fielding in der Baden-Arena verteidigen muss, am 14. Juli in Offenburg (live ab 20 Uhr auf SPORT1) in den Ring steigen.

Lokalmatadorin Verena Kaiser aus Karlsruhe lieferte sich zuletzt eine tollen Kampf gegen die schwedische Spitzenboxerin Mikaela Lauren (21.4.2018 in Sundsvall). Zwar verlor Kaiser, genannt „The Empress“ (deutsch: logisch – die Kaiserin) knapp, doch die 25-jährige Süddeutsche erntete viel Lob von den Box-Experten.

In Offenburg will Kaiser (10-1) gegen Mari Tatunashvili (2-3-2, Georgien) wieder mit einem klaren Sieg überzeugen: Kaiser: „Ich freue mich sehr, dass ich in meiner Heimat vor einem großen Publikum boxen kann – und möchte meinen Fans einen spannenden Kampf zeigen.“

Für die gebürtige Japanerin Aniya Seki (33-3-2) geht es in Offenburg um einen wichtigen Titel im Bantamgewicht. Die 39-Jährige will ihren WBC Silver Titel verteidigen. Sekis Gegnerin soll in Kürze bekanntgegeben werden.

Zudem boxen in Offenburg: Leon Bunn (Frankfurt), Denis Radovan (Köln), Zach Parker (England), Wanik Awdijan (Nürnberg) und Slawa Spomer.

Zeuge vs Fielding

Saturday 14, July 2018

Baden-ArenaOffenburgBaden-WürttembergGermany

promoter Sauerland Event – Wilfried Sauerland
matchmaker Tom Dallas
super middleweight Tyron Zeuge 22 0 1
S
12 Rocky Fielding 26 1 0
light heavyweight Leon Bunn 9 0 0
S
10 Yoann Kongolo 11 1 0
super middleweight Zach Parker 15 0 0
S
8 Geard Ajetovic 31 17 1
middleweight Denis Radovan 9 0 0
S
8 Pavel Semjonov 22 10 2
super lightweight Verena Kaiser 10 1 0
S
6×2 Mari Tatunashvili 3 – 4 – 2
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Dimitrenko fights in USA at 18.08.2018 vs Jennings

 

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Saturday 18, August 2018

  

Ocean Resort CasinoAtlantic CityNew JerseyUSA

commission New Jersey Athletic Control Board
promoter Top Rank – Bob Arum
matchmaker Brad Goodman
tickets 215-765-0922
television USA ESPN
division boxer w-l-d
last 6
rounds opponent w-l-d
last 6
Pending Approval
heavyweight Bryant Jennings 23 2 0
S
12 Alexander Dimitrenko 41 3 0
super middleweight Jesse Hart 24 1 0
S
10 Mike Gavronski 24 2 1
super featherweight Jason Sosa 20 3 4
S
8 Reynaldo Blanco 14 4 0
featherweight Shakur Stevenson 7 0 0
S
8 Carlos Ruiz 16 4 2
bantamweight Christian Carto 15 0 0
S
8 Javier Gallo 25 15 1
welterweight Thomas Lamanna 25 2 1
S
8 Matthew Strode 25 6 0
lightweight Joseph Adorno 7 0 0
S
6 TBA

Promo-VIDEO:

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Boxpromotor Erol Ceylan: Wer weltweit erfolgreich sein will, muss sich weltweit vermarkten

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Erol Ceylan, 46, ist erfolgreicher Speditionsunternehmer und Immobilien-Manager. Als Promotor und Chef des EC Box-Teams musste er lernen, mit Rückschlägen umzugehen. Seit 2009 hat der Hamburger einen zweistelligen Millionenbetrag in seinen Stall investiert. Nachdem er mit einem skandinavischen Fernsehsender einen TV-Vertrag über sechs Kämpfe aushandelte, stand er kurz vor dem Durchbruch. Dann verlor sein schwedisches Zugpferd, Adrian Granat, durch KO. Der Sender sprang ab, was ihn viel Geld kostete. Eine seiner schwierigsten Niederlagen war allerdings die seines Boxers Sefer Seferi gegen Tyson Fury.

G4B: Herr Ceylan, Tyson Fury plante sein Comeback und hatte sich dafür als Gegner Sefer Seferi ausgesucht. Wie ist es dazu gekommen?

Erol Ceylan: Wir hatten für Sefer Seferi zwei Angebote vorliegen. Das eine bezog sich auf Mairis Bridis, das anderen auf Tyson Fury, allerdings im Schwergewicht. Da Seferi einen guten Kampf im Schwergewicht gegen Manuel Charr abgeliefert hatte, rechneten wir uns reelle Chancen gegen Fury aus.

G4B: Lassen sie mich das Ringgeschehen zusammenfassen: Fury haute ein paar harte Punches und machte Mätzchen. Seferi boxte ohne Konzept und suchte sein Heil im Rückwärtsgang. Von Siegeswillen war bei ihm nichts zu sehen.  Nach der vierten Runde gab seine Ecke auf.
Die Highlights: Ein dicker Kuss zwischen den beiden nach dem Touch Gloves und eine prächtige Keilerei auf den Rängen, die zehnmal besser war, als das was Fury und Seferi ablieferten.

Ist hieran etwas falsch?

Erol Ceylan: Daran ist gar nichts falsch, das passt. Tyson Fury ist ein Entertainer, der seine Fans mit Show-Einlagen – sie nennen es Mätzchen- zu unterhalten weiß. Seferi ließ sich darauf ein, machte mit. Dadurch entwickelte sich das Gefecht zu einer Farce. Seferi kann boxen, sonst hätten wir ihm Frank Warren neben unseren anderen Cruisern nicht angeboten. (Anm. Frank Warren ist der Manager von Tyson Fury). Warren hat sich für weniger Risiko entschieden und sich den vermeintlich schwächsten Gegner ausgesucht. Das war Seferi.

G4B: Fury stand nach seinem Sieg gegen Wladimir Klitschko und der anschließenden Dopingsperre für zweieinhalb Jahren nicht mehr im Ring. Sein Comeback gegen Seferi sollte etwas Besonderes werden. Nach dem Fight wurde der Engländer massiv kritisiert, weil er sich „einen derart schwachen Gegner ausgesucht hätte.“

Erol Ceylan: Wir haben uns natürlich Fury im Vorfeld angeschaut. Der Riese hatte zu dem Zeitpunkt kiloweise Übergewicht. Fury hatte über 30 Monate keine Ringpraxis. Vor dem Kampf hatten wir eine klare Marschrichtung. Natürlich haben wir uns auch mit einer möglichen Niederlage beschäftigt. Letztendlich hat uns Furys Physis überrascht. Was sich daraus entwickelte, das hat man gesehen.

G4B: Warum hat Headcoach Bülent Baser nach der vierten Runde aufgegeben?

Erol Ceylan: „Seferi war schlicht und ergreifend eingefroren. Bülent hat ganz ruhig auf ihn eingewirkt und versucht ihn zum Weitermachen zu bewegen. Aber er konnte Seferis Seele nicht erreichen. Dass da kein Feuer mehr brannte, das habe auch ich gesehen. Was wir zu dem Zeitpunkt nicht wussten, Seferi hatte sich die Nase gebrochen.

G4B: Fury-Manager Frank Warren sagte in einem Interview, dass man sich Seferi ausgesucht hätte, weil er gegen Manuel Charr zehn Runden geboxt hat. Das heißt, dass der Fight zwischen Fury und Charr wohl kommen wird. In den englischen Zeitungen war zu lesen, dass das Treffen für September geplant ist.

Erol Ceylan: In einem Gespräch teilte mir Warren mit, dass der Kampf wohl kommen wird und ich freue mich darauf. Allerdings glaube ich nicht an einen Termin im September. Denn am 18. August wird Fury in Belfast auf der Undercard von Carl Frampton zu einem weiteren Aufbaukampf antreten. Vermutlich wird Charr gegen Fury erst im letzten Quartal antreten oder Anfang 2019.

G4B: ECB boxt rund um den Globus. Beispielsweise kämpfte Igor Mikhalkin im New Yorker Madison Square Garden gegen Sergey Kovalev. Andere Stationen ihrer Fighter waren Kanada, Schweden, Serbien, Russland, Afrika und natürlich die großen Arenen in Deutschland. Zuletzt, einen Tag vor Sefer Seferis Auftritt boxte sein Bruder Nuri in Afrika gegen Taylor Mabika. Wie berichtet wurde, ging er in den Kampf mit dem gebrochenen rechten Zeigefinger und boxte zwölf Runden faktisch nur mit der Führhand. ECB mischt überall mit. Was ist die Strategie des Promotors Erol Ceylan?

Erol Ceylan: ECB will die Position eines Global Players einnehmen. Und wer weltweit erfolgreich sein will, muss sich weltweit vermarkten. Genau das tun wir. In Deutschland haben wir den Durchbruch geschafft. Das war am Anfang meiner Karriere ganz anders. Hier gab es einen Verdrängermarkt mit Universum Box-romotion und dem Team Sauerland als Platzhirschen. Doch mit dem schwindenden Interesse der Fernsehsender änderte sich auch das Beuteschema.  Die Großen fraßen nicht mehr die Kleinen, sondern die Schnellen die Langsamen. Erstes Opfer war Universum und ich bin mir sicher, dass wir mit der Marktbereinigung noch nicht am Ende sind. ECB  ist es gelungen ein verlässliches Netzwerk aufzubauen. Beispielsweise kooperieren wir mit Winne Spiering und seinem Wiking Box-Team. Das Team Sauerland gehört ebenfalls zu unseren Partnern. Wir haben erkannt, nicht der Boxstall von Nebenan ist der Feind, sondern der Mangel an attraktiven Kämpfen. Dadurch schwindet das Interesse bei den Zuschauern und einhergehend sinken die Einschaltquoten. Beim Kampf von ECB’s Sebastian Formella und Angelo Frank stand die Halle Kopf. Beim Kampf von Ronny Mittag gegen Patrick Wojcicki stand die Halle Kopf. Natürlich gibt es in den Fights Verlierer, aber Verlieren gehört nun einmal zum Boxen dazu. Das Problem lässt sich ganz einfach isolieren: Haben wir Boxställe nicht den Mut unsere vermeintlichen Juwelen gegeneinander antreten zu lassen, dann werden wir hier in Deutschland auf ein Desaster zusteuern. Deshalb kann unsere Strategie nur sein, spektakuläre Kämpfe zu präsentieren.

G4B: Welche Veranstaltungen sind als nächstes in der Pipeline?

Erol Ceylan: Dieses Jahr werden wir am

  • September in Lübeck, am
  • Oktober in Stuttgart und am
  • Dezember in Hamburg

veranstalten. Das sind unsere eigenen Events. Zudem kommen noch folgende Auslandseinsätze:

  • Juli, Nikola Milacic in Moskau,
  • August Alexander Dimitrenko gegen Bryant Jennings in Atlantic City und
  • Agron Smakici am 8. September in Sagreb.

Worauf ich mich besonders freue, ist das Fritz Sdunek Memorial. Winne Spiering organisiert am 8. September in Zinnowitz eine Gedenkveranstaltung zu Ehren der Trainerlegende. Ich glaube für die Boxställe, die mit „Fritzer“ zu tun hatten, ist der Event ein Muss. Das wird ein tolles Boxspektakel und ich werde zwei Kämpfe beisteuern.

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Marco Huck is back

Fotos: Serkiz Buldukoglu

Ex-Weltmeister im Cruisergewicht meldet sich mit kurzrundigem Erfolg im Schwergewicht an

 

Petar Milas siegt über Ex-Klitschko Gegner Francesco Pianeta

 

 

München – Marco Huck ist zurück. Am Samstag meldete sich der 13-fache Weltmeister im Cruisergewicht in der Königsklasse der Profiboxer, im Schwergewicht, an und machte deutlich, dass seine Aussage im Vorfeld des Kampfes nicht nur als Drohung anzusehen war: „Saglam ist nur eine Durchgangsstation. Ich will auch im Schwergewicht Weltmeister werden.“ In der vierten Runde war es nach 24 Sekunden geschafft. Aus der Ecke des deutsch-türkischen KO-Königs Yakup Saglam (37 kurzrundige Siege bei 40 Erfolgen) flog nach einem der vielen Schlaghagel von Huck das Handtuch. Die Fans im vollbesetzten BallhausForum des INFINITY Hotels in Unterschleißheim feierten ihren „Captain“ Huck wie in früheren Zeiten. Marco Huck hat ganz offensichtlich die Lust am Boxen wieder entdeckt, nachdem er jetzt nicht mehr brutal „abkochen“ muss wie am Ende seiner Cruisergewichtszeit. Man darf von Huck in den nächsten Monaten einiges erwarten, war sich die versammelte Box-Prominenz rund um den Ring einig. Schließlich ist der Captain mit 33 Jahren im besten Schwergewichtsalter.

 

Huck stand zwar im Mittelpunkt des Interesses bei Petkos Gala, seine Schützlinge aber leistungsmäßig keineswegs im Schatten dieses Comeback-Kampfes. So entschied nach einer Klasse-Vorstellung Petar Milas (22) das Stall-Duell im Schwergewicht um die Nummer 1 im Petko-Gym gegen den Ex-Klitschko Gegner Francesco Pianeta (33) klar nach Punkten mit 3:0 (97:93, 96:94, 99:91) und machte deutlich, wohin für den jungen Kroaten die Reise geht. Nach zwölf Siegen in zwölf Kämpfen und den Erfolgen zuletzt über den US-Boy Johnson und jetzt gegen Pianeta stehen Petar Milas die Türen zu den ganz großen Fleischtöpfen im Schwergewicht weit offen.

 

Das gilt im Halbschwergewicht auch für Serge „The Bavarian Sniper“ Michel (29), der sich gegen Armenak Hovhannisyan (31) in überzeugender Manier den Titel eines internationalen Deutschen Meisters (BDB) holte und mit 3:0-Punktrichterstimmen (97:91, 98:90, 97:91) alle in der Halle überzeugte. Michel bleibt damit im Profiring ungeschlagen, während sein Gegner aus dem Stall von Marco Huck seine erste Niederlage quittieren musste.

 

Ebenfalls ungeschlagen bleibt aus dem Petko-Stall der neue IBO Intercontinental Champion Vartan „The Punch“ Avetisyan, der am Samstag allerdings zwölf Runden lang höllisch aufpassen musste, um den Erfolg gegen Ruben Eduardo Acosta aus Argentinien zu erreichen. In einem teilweise bedingungslosen Schlagabtausch setzte sich der 27-jährige Münchner am Ende mit 3:0 Punktrichterstimmen (115:113, 116:114, 115:113) knapp aber verdient durch. Sieg Nummer 17 im 18. Kampf bei einem Unentschieden.

 

Tina Rupprecht (25) aus Augsburg ist neue Weltmeisterin der WBC im Minimumgewicht. Sie holte sich den vakanten Titel gegen Yakosta Valle aus Costa Rica nach zehn Runden einstimmig nach Punkten. Ebenfalls einstimmige Punktsiege gab es für die Petko Schützlinge Edgar Walth gegen Marko Dmitrovic (Bosnien und Herzegowina) und Nick Morsink gegen Slavisa Simeuonovic, ebenfalls aus Bosnien und Herzegowina.

 

 

 

Am Ende der insgesamt zwölf Profikämpfe (zehn davon gingen über die volle Distanz) verließen nicht nur die 4000 Fans zufrieden das  BallhausForum, sondern auch das Promoter-Paar Alexander Petkovic und Nadine Rasche. Die erstmalige Zusammenarbeit mit dem Team Sauerland und Huck-Promotion hatte sich ausgezahlt. Nadine Rasche: „Ein großer Abend für unser Team.“ Alexander Petkovic richtete den Blick schon wieder nach vorne: „Milas, Michel und Avetisyan haben heute vor einem großen TV-Publikum den Nachweis geliefert, dass sie künftig auch als Hauptkämpfer Publikumsmagneten sein können.

 

 

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