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WBA-WM: Jürgen Brähmer vs. Nathan Cleverly – Ein „tierischer“ Vergleich!

Direkter_Vergleich_Brähmer_Cleverly.jpgFoto: Getty Images / Public Address

 

Am Samstag (live ab 22.40 Uhr in SAT.1) steigt im Jahnsportforum Neubrandenburg die langerwartete WBA-Weltmeisterschaft im Halbschwergewicht. Und da geht ziemlich tierisch zu: Weltmeister Jürgen Brähmer, der sich selbst zum „scharfen Wolf“ taufte, verspricht Nathan Cleverly einen heißten Tanz. Brähmer: „In der ‚kleinen Hölle‘ Neubrandenburg hat sich schon so manch einer verbrannt.“ Kein Problem für den Herausforderer aus Wales. Cleverly: „Ich habe den Hunger eines „jungen Löwen“ und den Kampfgeist eines Drachen – dem Nationalwappen meiner Heimat. Es kann ruhig brennen am Samstag – ich hole mir den WM-Titel!“ Zur Einstimmung zeigte sich Cleverly nach der Pressekonferenz mit zwei Stoffpuppen (Drache und Wolf).

 Hinweis: Die Vorkämpfe der Veranstaltung sind ab ca. 18.15 Uhr im Livestream auf www.ranfighting.de und der Hauptkampf ab 22.40 Uhr in SAT.1 zu sehen.

Eintrittskarten für die Box-Nacht in Neubrandenburg sind bei www.tickethall.de und www.eventim.de sowie unter der telefonischen Ticket-Hotline 01806-570044 erhältlich.

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Chuck Honhold boxt am 14.10.2016 in Hamburg

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Chuck Honhold hat seine Profikarriere begonnen. Erster Kamp im September mit einem Sieg nach 2 Runden durch TKO gewonnen. Am 14. Oktober geht es für Chuck Honhold weiter im Ring als Profiboxer. Bei der Event mit Hamburger Jungs von Sauerland in der Inselparkarena, Wilhelmsburg, werden wir ihn nochmals erleben. Der Gegner hat eine sehr ähnliche Bilanz mit einem Sieg durch TKO in Runde 3. Chuck Honhold vs Nour Eddine „Eddy“ Benkacimi ist eine gute Kampfpaarung. Zwei junge unbesiegte Nachwuchsboxer.

Dieser Kampf hat es in sich.

Chuck trainiert in Hamburg mit Khoren Gevor und Eddy Benkacimi trainiert mit Matze Kluthmann. Zwei Boxer mit Qualität und beide mit guten Trainer bei ihrer Seite.

ARTIKELN:
https://leifpm.co/2016/05/29/ein-hammer-gym-in-hamburg/

https://leifpm.co/2016/09/03/ein-hammer-hostel-in-hamburg/

https://leifpm.co/2016/09/02/profidebut-fuer-chuck-honhold-am-14-09-2016/

https://leifpm.co/2016/08/26/ilja-mezencev-boxt-am-14-10-2016-in-hh/

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Prominente Unterstützung: Kontra-K begleitet Brähmer zum Ring – Box-Legende Calzaghe drückt Cleverly die Daumen!

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Prominente Unterstützung für die Protagonisten der Box-WM am Samstag (live ab 22.40 Uhr in SAT.1)! In Neubrandenburg will Jürgen Brähmer die WBA-Weltmeisterschaft im Halbschwergewicht erfolgreich gegen Nathan Cleverly verteidigen. Natürlich darf dann ein ganz spezieller Glücksbringer Brähmers nicht fehlen – Rapper Kontra-K zählt ja quasi schon zum Team des Schweriners!

 

Für Kontra-K, der Mitte Oktober mit den Songs seines Nummer-1-Albums „Labyrinth“ auf Tour geht, ist es eine Herzensangelegenheit, am 1. Oktober im Jahnsportforum mit dabei zu sein. „Zwischen Jürgen und mir hat sich eine echte Männerfreundschaft entwickelt – klar, dass ich da wieder fest die Daumen drücken werde – genau wie meinem Buddy Enrico Kölling“, so der Berliner Musiker, der mit bürgerlichem Namen Max heißt. „Es ist es natürlich das Größte, dass Jürgen zu einem meiner Songs einlaufen wird – wir überlegen aber noch, welcher Titel am besten passt.“

 

Eine Legende des Boxsports glaubt indessen an den Sieg des Herausforderers. Cleverlys Landsmann Joe Calzaghe zählt zu den besten Super-Mittelgewichtlern aller Zeiten, wurde 2014 in die „International Boxing Hall of Fame“ aufgenommen. Calzaghe: „Ich glaube, dass Nathan zum richtigen Zeitpunkt auf Brähmer trifft. Mit seiner Geschwindigkeit und einer hohen Aktivität kann er ihm den Zahn ziehen. Natürlich ist es nicht leicht in Deutschland oder generell im Ausland zu gewinnen – doch ich habe vorgemacht, wie es geht.“ 2005 besiegte der „Stolz von Wales“ damals Pflichtherausforderer Mario Veit vorzeitig. „Geschichte wiederholt sich – Nathan kann unsere Heimat Stolz machen!“

 

Eintrittskarten für die Box-Nacht in Neubrandenburg sind bei www.tickethall.de und www.eventim.de sowie unter der telefonischen Ticket-Hotline 01806-570044 erhältlich.

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Von Bayern in die Welt hinaus Siegsdorfer Petrusquelle neuer Premium – Partner bei Petkos Boxpromotion

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München/Siegsdorf – Als vor etwas mehr als einem Jahr Alexander Petkovic vor einem seiner ersten Kampfabende als Promoter verkündete: „Wir wollen mittelfristig unter die ersten drei Boxställe in Deutschland kommen und langfristig die Nummer eins werden,“ zogen die Branchenkenner höchsten falls amüsiert die Augenbrauen hoch angesichts der forschen Töne aus Bayern. In der Zwischenzeit sind Petkovic und seine Partnerin Nadine Rasche „Promotor des Jahres 2015“ geworden, in seinem Gym in Dachau trainieren mittlerweile mehrere Welt- und Europameister, Deutsche- und Intern. Deutsche Meister und mit dem vor zwei Wochen abgeschlossenem Vertrag mit SKY Deutschland hat man einen kompetenten TV-Partner gefunden.

 

Jetzt wurde ein weiterer, entscheidender Schritt auf dem Weg ganz nach oben vollzogen. In den vergangenen Tagen schloss der bayerische Boxstall mit einem Traditionsunternehmen aus Bayern einen Sponsorvertrag ab. Die Siegsdorfer Petrusquelle GmbH ist künftiger Premium-Partner für die Faustkämpfer – nach der gemeinsamen Marktstrategie „von Bayern in die Welt hinaus“.

 

Via TV wird die Welt erstmals am Samstag, 5. November, informiert, wenn SKY den Kampfabend aus dem BallhausForum Dolce Munich in Unterschleißheim, München  live übertragen wird. Dabei kommt es u.a. zum Vereinigungskampf der Frauen im Mittelgewicht mit der vierfachen WBO-Weltmeisterin Christina Hammer (25) und der WBC-Titelträgerin, dem Junioren-Weltmeisterschaftskampf im Halbschwergewicht zwischen Titelverteidiger Toni Kraft (23) und dem ko-König Abdallah Paziwapazi (23) aus Tanzsania, der zwölf seiner 13 Siege vorzeitig gewann und dem WBC-Weltmeisterschafts-Ausscheidungskampf der ungeschlagenen Supermittelgewichtler Avni Yilderim (Türkei) und Hyppolite Schiller (Kanada).

 

„Mit Petrusquelle können wir künftig strategisch weiter den Weg nach ganz oben planen,“ sind Nadine Rasche und Alexander Petkovic nach einer Werksbesichtigung mit dem Vorstandsvorsitzenden, Herrn Ingo Vialon, hoffnungsfroh. „Wir haben lange gesucht und sind mit Petrusquelle auf einer Wellenlänge in der Vermarktungsstrategie,“ wobei es sicher keine große Rolle gespielt hat, dass die Siegsdorfer Petrusquelle eine Horizontalbrunnen-Anlage ist und die Petko-Schützlinge ihre Gegner nur allzu gern in die horizontale Lage schicken.

 

Das heißt. Die Leitungen zum Wasserreservoir im Urgestein des Hochfelln verlaufen horizontal, geschützt vor oberirdischen Einflüssen. Herr Vialon: „Dadurch können wir auf den Einsatz von Pumpen verzichten. Aus eigener Kraft gibt die Siegsdorfer Petrusquelle sieben Liter naturreiner Mineralwasser pro Sekunde frei.“ Pumpen sollen bei den Petko-Kampfgalas vor allem die Gegner und seine Kämpfer schlagen bei ihren Serien oft viel mehr als sieben Mal in der Sekunde. Der Deutsche Meister Howik „der Löwe“ Bebraham schafft es zum Beispiel im Sparring bis zu 200 Jabs in drei Minuten. Zu bewundern ebenfalls am 5. November in Unterschleißheim, denn auch der Deutsche Meister steigt in den Ring, ebenso wie James Kraft, Vartan Avetisyan oder der „Neue“ in Petkos Stall, Schwergewichtler Francesco Pianeta, der nur zwei seiner 35 Profikämpfe verlor, zwei WM-Kämpfe gegen Klitschko und Chagaev. Und auch Pianeta will wieder von Bayern aus in die Welt hinaus. Via Petkovic und Petrusquelle…

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Vor WM-Kracher wird es tierisch: „Löwe“ Cleverly will „Wolf“ Brähmer erlegen!

 

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Wiedersehen in Hamburg! Es ist das Box-Highlight des Jahres auf deutschem Boden: die WBA-Weltmeisterschaft im Halbschwergewicht zwischen Jürgen Brähmer und Nathan Cleverly. Am 1. Oktober (live ab 22.40 Uhr in SAT.1) kommt es in Neubrandenburg zum Duell dieser zwei Weltklasse-Boxer. Zu Beginn der Kampfwoche hatte Sauerland-Geschäftsführer Frederick Ness am Montag ins Clubhaus des „Club an der Alster“ eingeladen. Hier bezogen beide Kämpfer bei einer Pressekonferenz Stellung zum WM-Duell.

 

„Das wird Boxen vom Feinsten – ein Kampf, auf den sich jeder Boxfan freuen kann“, erklärte Ness. „Beide Lager strahlen ein großes Selbstvertrauen aus und begegnen sich mit Respekt, doch glauben Sie mir: die Anspannung wird in den kommenden Tagen vor dem Kampf noch steigen“, spielte der Sauerland-Geschäftsführer auf die offiziellen Termine am Mittwoch in Berlin und am Freitag in Neubrandenburg an.

 

Dann war der Champion an der Reihe und bestätigte, dass dies keine Titelverteidigung wie jede andere ist. Brähmer: „Das liegt einfach an unserer gemeinsamen Vorgeschichte. Im Ring werde ich aber nicht anders auftreten, wie sonst auch – reingehen, mein Bestes geben und den Ring als Sieger verlassen.“

 

Diese Sichtweise vertritt auch der Herausforderer – natürlich aus seiner Sicht. Angesprochen auf die letzten Aussagen von Conny Mittermeier vor einigen Tagen, dass Brähmer auch wie ein „Straßenköter“ kämpfen kann, meinte Cleverly: „Ich stecke da nicht zurück und werde alles tun, was nötig ist, um Brähmer in Rente zu schicken! Er hat lange genug als Aushängeschild für den deutschen Boxsport gedient. Seine Zeit ist mit 38 Jahren abgelaufen – meine fängt mit 29 Jahren erst an. Der ‚junge Löwe‘ erlegt  am 1. Oktober seine Beute!“

 

Ein Spruch, der Brähmer nur ein Lächeln ins Gesicht zaubern konnte: „Nathan sollte mal mit meiner Frau sprechen, dann würde er wissen, dass ich immer noch ein ‚hungriger Wolf‘ bin!“ Zudem wird Brähmer erst am 5. Oktober 38 Jahre alt. Brähmer locker: „Ich bin doch noch jung.“

 

Der „Wolf im Schafspelz“ gegen den „König der Tiere“ – am Samstag werden beide aufeinander losgelassen!

 

Eintrittskarten für die Box-Nacht in Neubrandenburg sind bei www.tickethall.de und www.eventim.de sowie unter der telefonischen Ticket-Hotline 01806-570044 erhältlich.

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Malik Zinad new WBFed International champion

In Maribor, Slovenia, won Malik Zinad, the Lybian boxer from Malta, MBA, his 6th fight. In round 6 out of 10 he won on TKO. Malik Zinad is now the new International Champ of WBFed. He is unbeaten and won all his 6 bouts, 5 on KO.

Malta have boxers with high international quality and Malik Zinad is one of them!

Congratulations Malik!

VIDEO:

Results from Maribor:

Saturday 24 September 2016

Middleweight Attila Koros 11 5 1 W Ferenc Hafner 26 10 0 UD

vacant World Boxing Federation Intercontinental middleweight title
Super Lightweight Mikheil Avakyan 36 26 4 W Jean Moraiti 12 9 4 UD

World Boxing Federation International super lightweight title
vacant Universal Boxing Organization (UBO) Inter­Continental super lightweight title
Light Heavyweight Malik Zinad 5 0 0 W Attila Palko 23 25 0 TKO

vacant World Boxing Federation International light heavyweight title
Super Featherweight David Rajuili 7 5 1 W Giorgi Gachechiladze 21 23 1 UD

vacant World Boxing Federation International super featherweight title
Light Heavyweight Marco Calic debut P Vojtech Koncitik 2 1 0

Middleweight Ema Kozin debut P Ina Milovanovic debut
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Brähmers Drei-Stufen-Plan: 1. Cleverly schlagen, 2. Zeuge zum Weltmeister machen und 3. Kurzurlaub an der Ostsee!

 

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Nach fünf Jahren Verzögerung ist es endlich soweit: am 1. Oktober verteidigt Jürgen Brähmer die WM im Halbschwergewicht gegen Nathan Cleverly. Dafür fühlt sich der Schweriner Weltmeister in der Form seines Lebens. Welche Veränderungen ihn zuletzt positiv beeinflusst haben, wieso er das Jahnsportforum Neubrandenburg extrem schätzt und wie und wann er sich für einen Sieg über Cleverly belohnen würde, können Sie im folgenden Interview nachlesen.

 

Jürgen Brähmer, erstmals seit Anfang März stehen Sie bei einer Box-WM wieder als Boxer im Ring. Ist es einfacher, im Endeffekt selbst den Erfolg in den Fäusten zu haben?

 

Ich freue mich in jedem Fall darauf, wieder selbst im Ring zu stehen. Natürlich hat man als Trainer von außen während des Kampfes nur eingeschränkte Möglichkeiten. Als Trainer nimmt man vor allem in der Vorbereitung und in der taktischen Ausrichtung Einfluss. Aber letztlich steht der Sportler alleine im Ring und muss um den Sieg kämpfen. 

 

Tyron Zeuge, den Sie seit Jahresbeginn betreuen, sagt, Sie seien ein echtes Arbeitstier und können selbst mit 38 Jahren immer noch zulegen. Macht Ihnen Ihr Können und Ihre Qualität nicht selbst manchmal Angst?

 

Warum sollte es mir Angst machen? Ich boxe seit 24 Jahren und mein Körper war immer mein Kapital. Ich habe in den vergangenen Jahren mein Training und meine Ernährung umgestellt, bin noch akribischer geworden. Dazu gehört für mich auch mit der Zeit zu gehen und neue Trainingsmethodik einfließen zu lassen. Zudem trainiere ich heute mit meinem Coach Conny Mittermeier viel individueller. Man ist wesentlich flexibler, wenn man nicht mehr nur ein Teil einer Trainingsgruppe ist. Ich glaube einfach daran, dass es ein Team aus Experten geben muss, um einen Sportler auf allen Ebenen bestmöglich zu betreuen. Und ich fühle mich in allen Belangen in sehr guten Händen.

 

Zeuge bezeichnet Sie nicht nur als Weltklassesportler und Trainer, sondern auch als Vertrauensperson in allen Lebenslagen. Wie sehr liegt Ihnen diese Rolle und wünschen Sie sich manchmal nicht ein wenig mehr Abstand vom Boxsport?

 

Der Sport gehört einfach zu meinem Leben dazu. Ich kenne das Profigeschäft seit mittlerweile 17 Jahren. Ich kann verstehen, wenn junge Sportler zu mir kommen und um einen Rat oder Tipp bitten. Dafür ist das Geschäft zu komplex. Natürlich unterstütze ich dann, schließlich geht es mir ja auch um die Entwicklung des Boxsports insgesamt und ich hoffe, dass ich einen Teil dazu beitragen kann, um junge Talente zu fördern und für den Sport zu begeistern.

 

Bis vor ein paar Monaten waren Sie als Pendler unterwegs – wohnen in Schwerin, Wettkampfvorbereitung in Berlin. Jetzt passiert beides in Ihrer Heimatstadt. Ist Ihr Leben dadurch einfacher geworden?

 

Es ist sehr viel einfacher und entspannter, hier am Standort die Vorbereitung zu absolvieren. Ich bin in meinem gewohnten Umfeld und Mecklenburg-Vorpommern bietet optimale, professionelle Trainingsbedingungen. Ich kann mein Training abwechslungsreich gestalten und auch in der Natur trainieren.

 

In Ihrer Ecke hat es ebenfalls einen Wechsel gegeben. Haben Sie sich unter Conny Mittermeier komplett neuerfunden oder wurde an Bewährtem festgehalten?

 

Wir kennen uns lange, vertrauen einander völlig und sprechen die gleiche Sprache. Conny kennt mich, weiß wie ich ticke. Er stellt sich einerseits sehr gut auf mich ein, ohne die physischen Grundlagen zu vernachlässigen. Gleichzeitig setzt er aber auch immer wieder neue Reize und variiert die Trainingsmethoden. Um die optimalen Grundlagen zu legen, haben wir zu Beginn der Vorbereitung ein Trainingslager am Olympiastützpunkt in Stuttgart absolviert. Das war für mich eine sehr intensive, aber auch sehr wertvolle Zeit.

 

Das Duell Brähmer vs. Cleverly klingt wie eine unendliche Geschichte. Ihr kommender Gegner sagt, es wäre vorherbestimmt, erst jetzt aufeinanderzutreffen. Sind Sie da ähnlich abergläubisch oder ist Nathan Cleverly einfach ein weiterer Name in Ihrem Rekord?

 

Abergläubisch war ich noch nie, aber ich bin froh, dass es jetzt endlich zu diesem Duell kommt und ich das Kapitel schließen kann. Vor allem freut es mich für die Fans, die lange auf diesen Fight gehofft haben. Wir boxen beide einen unterschiedlichen Stil, er ist sehr aktiv, ich komme eher über die Schlaghärte. Das wird sicherlich ein sehr spannendes Duell für die Zuschauer.

 

Diese WM-Titelverteidigung findet erneut im Jahnsportforum statt, nirgendwo anders haben Sie in den vergangenen drei Jahren öfter geboxt. Was ist das Besondere an den Fans in Neubrandenburg?

 

Da kommen mehrere Dinge zusammen, die ich am Jahnsportforum schätze. Zum einen sind die Zuschauer wahnsinnig fachkundig und schon früh in der Halle, schauen sich auch die Vorkämpfe an. Zum anderen peitschen sie einen ununterbrochen nach vorne und sind absolut leidenschaftlich. Die hitzige Stimmung spürst Du schon in den Katakomben der Arena.

 

Egal wie Ihr Kampf am 1. Oktober ausgeht, wechseln Sie danach wieder zurück in die Trainerecke. Kennt ein Jürgen Brähmer überhaupt noch das Wort Urlaub?

 

Wenn ich etwas mache, dann zu 100 Prozent. Dazu gehört dann auch, dass ich am Montag nach dem Kampf wieder als Trainer Tyron Zeuge auf seinen Rückkampf gegen de Carolis vorbereiten werde. Tyron ist ein großes Talent und hat sich im ersten Kampf trotz Verletzung durchgebissen und eine tolle Leistung gezeigt. Ich möchte ihn am 5. November zu meinem ersten Weltmeister machen. Danach können wir vielleicht über einen Kurzurlaub an der Ostsee nachdenken.

 

Eintrittskarten für die Box-Nacht in Neubrandenburg sind bei www.tickethall.de und www.eventim.de sowie unter der telefonischen Ticket-Hotline 01806-570044 erhältlich.

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Nathan Cleverlys „unheimliche“ Fakten: „Ich kann nur gewinnen“

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Für Nathan Cleverly kann der 1. Oktober nicht schnell genug kommen! Mehr als fünf Jahre nachdem das erste angesetzte Duell gegen Weltmeister Jürgen Brähmer platzte, kommt es für den Waliser jetzt endlich zum ersehnten Wunsch-Fight! Welche Fakten, laut dem 29-jährigen Herausforderer, alle für ihn sprechen und wieso es daher seine Bestimmung ist, den Ring des Jahnsportforums als Sieger zu verlassen, erklärt Cleverly hier im Interview.

 

Nathan Cleverly, es hat lange gedauert, doch am 1. Oktober ist es endlich soweit und Sie stehen Jürgen Brähmer im Kampf um die Weltmeisterschaft gegenüber. Wie fühlt sich das an?

 

Nathan Cleverly: Das ist ein echt langer Anlauf für einen WM-Kampf. Es fühlt sich wie eine Bestimmung an, dass wir nun aufeinandertreffen. Ich bin zwar kein gläubiger Mensch, aber alles hat seinen Grund. Ich denke, dass nun der Moment gekommen ist, der Welt zu zeigen, wer von uns beiden der Bessere ist.

 

Gehen wir doch einmal kurz zurück. Wie ging es Ihnen 2011, als Sie von der Absage Brähmers erfahren haben?

 

Nathan Cleverly: Gelinde gesagt, ging es mir beschissen. Ich war perfekt vorbereitet und bereit ihm den Titel wegzunehmen, mich selbst zum Weltmeister zu krönen. Den Gürtel habe ich dann zwar gegen einen Ersatzgegner gewonnen, aber es war nicht das Gleiche. Ich wollte den Champion entthronen. Brähmer hat mich dieser Chance beraubt. Jetzt ist es an der Zeit, sich dafür zu rächen!

 

Wie gut vorbereitet sind Sie denn dieses Mal?

 

Nathan Cleverly: Ohne zu übertreiben, kann ich sagen, dass ich noch einen Tick zugelegt habe. Ich bin jetzt reifer und abgeklärter als mit 24. Körperlich muss ich mich ebenfalls nicht verstecken – schließlich habe ich dem aktuellen Cruisergewichts-Champion Tony Bellew 2014 ein offenes Gefecht geliefert, das ich nur knapp verlor. Natürlich ist Brähmer seitdem nicht schlechter geworden – er ist ja auch nicht grundlos Weltmeister. Dennoch fühle ich mich im Vergleich zu damals in der besseren Position.

 

Was macht Sie so sicher, Brähmer zu besiegen?

 

Nathan Cleverly: Im Englischen heißt es so schön „Styles make fights“ und ich habe einen Stil, der Brähmer einfach nicht liegt. Ich kann von der ersten bis zur zwölften Runde Druck ausüben, habe schnelle Hände und bewege mich gut auf den Füßen – es ist einfach das perfekte Gesamtpaket gegen jemanden wie Jürgen Brähmer.

 

Überzeugt vom Sieg haben es schon viele mit Brähmer aufgenommen, erinnern Sie sich nur an Ihren Landsmann Enzo Maccarinelli!

 

Nathan Cleverly: Enzo hatte einfach Pech, in der ersten Runde gleich eine Kombination aus Schlag und unabsichtlichem Kopfstoß zu kassieren. Doch schauen Sie sich noch einmal den Kampf an. In der Folge wurde „Macca“ immer stärker bevor das Auge komplett zu war. Er hat gezeigt, dass wir Waliser wie Drachen kämpfen können. Am 1. Oktober werde ich sein Werk vollenden!

 

Wenn Ihnen das gelingt, wären Sie seit 2005 der erste Waliser, der in Deutschland Weltmeister wird …

 

Nathan Cleverly: Ahh, noch so ein Wink des Schicksals. Mein einstiges Idol und Mentor Joe Calzaghe holte diesen Sieg. Langsam werden all diese Fakten unheimlich. Ich kann diesen Kampf einfach nicht verlieren!

 

Die Chance auf dieses Duell hatten Sie allerdings auch schon im Juli 2015. Wieso sagten Sie so kurzfristig ab?

 

Nathan Cleverly: Weltmeisterschaft hin oder her – es geht schließlich immer auch ein wenig ums Geld. Ich hatte letztes Jahr ein wirklich gutes Angebot für den Kampf gegen Brähmer, doch zeitgleich gab es allerdings die Möglichkeit, einen noch lukrativeren Kampf in den USA zu machen. Wenn ich später auf meine Karriere zurückblicke, will ich mir nicht vorwerfen, nicht genug für meine Familie verdient zu haben. Also sagte ich zum damaligen Zeitpunkt ab und bin jetzt umso glücklicher, doch noch gegen Brähmer boxen zu dürfen.

 

Sie könnten der 15. Brite sein, der in den vergangenen zwei Jahren Weltmeister wird. Aktuell gibt es zwölf Titelträger aus Großbritannien im Profi-Boxen. Haben Sie eine Erklärung für diese Übermacht?

 

Nathan Cleverly: Wir haben wohl momentan einfach das beste Trainingssystem sowie einige Ausnahmetalente. Vor einigen Jahren waren Länder wie die USA oder Deutschland spitze und hatten Unmengen von Weltmeistern. So wie wir früher bei ihnen, schauen sie sich jetzt bei uns etwas ab. 2013 war ich übrigens der einzige Weltmeister im Vereinigten Königreich – es wird also Zeit, mich wieder oben einzureihen. Ich sage ja, es ist einfach meine Bestimmung!

 

Eintrittskarten für die Box-Nacht in Neubrandenburg sind bei www.tickethall.de und www.eventim.de sowie unter der telefonischen Ticket-Hotline 01806-570044 erhältlich.

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Hopp oder Top

 

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Hopp oder Top – am 1. Oktober stehen fast alle Team Sauerland-Boxer vor richtungsweisenden Fights. Im Jahnsportforum Neubrandenburg sind natürlich vor allem die Scheinwerfer auf Weltmeister Jürgen Brähmer gerichtet. Doch auch die Boxer aus der zweiten Reihe sowie der talentierte Nachwuchs wollen einen großen Schritt nach vorn machen.

 

Für Leon Bauer (8-0, 6 K.o.´s) geht es darum, weiter an Erfahrung zu sammeln. Der 18-jährige „Löwe aus der Pfalz“ kann zwar schon gehörig die Krallen ausfahren, hat aber laut Promoter Kalle Sauerland noch genügend Zeit, um sich zu entwickeln. Sauerland: „In ein paar Jahren traue ich Leon den ganz großen Wurf zu. Bis dahin soll er aber in Ruhe aufgebaut werden. Dann werden die Fans noch viel Freude an ihm haben!“ Bauer darf sich in der Vier-Tore-Stadt gegen Giorgi Khulelidze (8-1, 2 K.o.´s) aus Georgien beweisen.

 

Nur drei Jahre älter, aber schon mit der Erfahrung zweier WM-Kämpfe, ist Vincent Feigenbutz (23-2, 21 K.o.´s). Nach seiner Niederlage gegen WBA-Champion Giovanni De Carolis und dem Trainerwechsel nach Berlin zu Karsten Röwer, geht es wieder bergauf für „Iron Junior“. Drei vorzeitige Siege aus ebenso vielen Fights sprechen eine deutliche Sprache. Mit einem weiteren Sieg in Neubrandenburg will sich der Karlsruher auf sein geplantes Heimspiel gegen Mike Keta Anfang Dezember einstimmen. Doch Vorsicht: Guillermo Ruben Andino (10-1, 5 K.o.´s) will am 1. Oktober seinen Bruder rächen, den Feigenbutz erst im Mai durch K.o. schlagen konnte!

 

Knockouts sind auch das Markenzeichen von Artur Mann (7-0, 6 K.o.´s). „Der Mann mit dem Donnerschlag“ hat zwar bisher nur sieben Kämpfe bestritten, doch zuletzt konnte er immerhin schon Ex-Champion Valery Brudov klar in die Schranken weisen. Mann selbstbewusst: „Mein Ziel ist klar: Ich will schnellstmöglich um die WM boxen!“ Doch dazu muss der 25-jährige Cruisergewichtler einen furchteinflößenden Namen aus dem Weg räumen: Paul Drago (9-0-1, 2 K.o.´s)! „Kein Problem“, sagt Mann, „dann spiele ich halt den ‚Rocky‘ und knocke ihn aus!“

 

Nicht mehr weit entfernt von einer WM-Chance ist Enrico Kölling (21-1, 6 K.o.´s). Mit Ryno Liebenberg (17-3, 12 K.o.´s) hat der Halbschwergewichtler im Jahnsportforum nicht nur einen sportlich hochwertigen, sondern auch einen wortgewaltigen Gegner aus dem Weg zu räumen. WBA-International Champion Kölling energisch: „Liebenberg kann so viel erzählen, wie er will – im Ring werde ich ihm die passende Antwort geben. Niemand bringt mich von meinem Traum ab, Weltmeister zu werden!“

 

In der gleichen Gewichtsklasse wie Kölling vs. Liebenberg findet dann auch der Hauptkampf des Abends statt: die WBA-Weltmeisterschaft zwischen Jürgen Brähmer (48-2, 35 K.o.´s) und Nathan Cleverly (29-3, 15 K.o.´s). Der Titelverteidiger weiß um die Stärke seines Herausforderers: „Natürlich ist jeder Kampf eine Herausforderung für sich, die man als Boxer annehmen muss, doch Nathan Cleverly ist wohl meine bislang größte und darauf freue ich mich! Mich reizen Kämpfe gegen Gegner auf Augenhöhe“. Und das ist Cleverly als ehemaliger Weltmeister definitiv. Einen Sieg gegen den Waliser vorausgesetzt, peilt der 37-jährige Schweriner weitere „Superfights“ an: „Ich will unbedingt Titelvereinigungen gegen die anderen Halbschwergewichts-Weltmeister boxen!“

 

Doch erst einmal ist Cleverly an der Reihe …

 

Eintrittskarten für die Box-Nacht in Neubrandenburg sind bei www.tickethall.de und www.eventim.de sowie unter der telefonischen Ticket-Hotline 01806-570044 erhältlich. Der komplette Kampfabend ist am 1. Oktober zudem live auf www.ranFIGHTING.de zu sehen.

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Arslan schlägt Seferi – Karo Murat gewinnt spektakulär

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Mit knapp 4000 Zuschauern war die EWS Arena in Göppingen beim Profiboxabend der Hamburger EC Boxpromotion gut gefüllt. Und das Publikum bekam in internationalen Titelkämpfen spektakuläre Fights auf Augenhöhe zu sehen. Hauptkämpfer Firat Arslan freute sich gleich zweifach. Den Wahl-Schweizer mit albanischen Wurzeln Nuri Seferi besiegt der 46jährige Donzdorfer knapp nach Punkten und als Co-Veranstalter konnte er mit der Zuschauerzahl zufrieden sein.

Cruisergewichtler Arslan (90,4 kg) boxte im EM-Gefecht, wie bei ihm üblich, aus der geschlossenen Doppeldeckung heraus. Mit seinen Führhänden hielt er meist den 30-jährigen Seferi in Schach, entschied in der Mitte des Gefechts die Runden für sich. Nuri Seferi, der wohl genauso viele albanische Landsleute wie Arslan türkische Fans in die Halle lockte, versuchte es mit überfallartigen Angriffen. Einige Aufwärtshaken und geraden des ECB-Boxer schlugen dann auch beim Donzdorfer gefährlich ein. Doch der Schlussspurt des im schweizerischen Burgdorf lebenden Athleten kam zu spät. Die Punktrichter werten einstimmig 118:111 und zwei Mal 115:113 für Firat Arslan. ECB Chef Erol Ceylan erkannte den Sieg des Lokalmatadoren an: „Firat hat eindeutig den Kampf gemacht und zu Recht gewonnen. Ich helfe ihn gerne jetzt eine WM-Chance zu realisieren. Firat ist für alle Weltmeister ein gefährlicher Gegner. Nuri muss sich nun erst einmal hinten anstellen. Ob er das will und es Sinn macht weiter zu boxen, werden wir zusammen besprechen.“

Der zweite Hauptkampf gestaltete sich ebenso spannend. Der Berliner Murat, der vor einiger Zeit der Box-Legende Bernard Hopkins in den USA ehrenvoll nach Punkten unterlag, hatte es mit den starken Yevgeni Makhteinenko zu tun. Beide lieferte sich eine wahre Ringschlacht. Gleich drei schickte Murat seinen Kontrahenten zu Boden. Doch der Ukrainer wehrte sich und kam seinerseits mit einigen harten Händen durch. In der 12. Runde deckte Karo Murat, der selbst fast stehend KO schien, seinen Gegner mit einer Schlagserie an den Ringseilen ein. Der Ringrichter hatte genug gesehen und brach den Kampf nach 2:46 Minuten kurz vor dem Schlussgong ab. Murat, der sich jetzt WBA International Champion nennen darf, strebt ebenfalls ein WM-Fight im Halbschwergewicht an. „Ein toller Kampf. Wir würden auch Jürgen Brähmer als WBA-Weltneister als Gegner nicht ablehnen.“

Der Kölner Schwergewichtler Manuel Charr klettert nach seinem Punktsieg (97:92, 98:91 und 96:93) gegen Sefer Seferi und dem WBA-International Titelgewinn auf Platz 3. der WBA-Weltrangliste. Charr war seinem Gegner körperlich deutlich überlegen. Er wog über 13 kg mehr wie der Wahl-Sxchweizer. Von Runde zu Runde baute der Kölner größeren Druck auf und zermürbte den tapferen Seferi, der durchaus seine Momente hatte. mit Serien zu Kopf und Körper.“Nach meiner Schussverletzung im vergangenen Jahr hatten die Ärzte prophezeit nie wieder boxen zu können. Gott hat entschieden, dass es doch geht. Nun will ich einen erneuten Kampf um die WM-Krone im Schwergewicht.

Olympiasieger Odlanier Solis legte ein durchwachsenen Auftritt hin. Der in Miami lebende Exil-Kubaner bestimmte zwar den Kampf gegen den Schweden Aleksandar Todorovic, konnte jedoch dem nicht glänzen. Todorovic entzog sich auf schnellen Beinen immer wieder den Attakten vom ehemaligen Klitschko-Herausforder, ohne allerdings selbst das Zepter zu übernehmen. Der Punktsieg für Solis war damit ungefährdet. „Der Kampf von Solis hat mich doch etwas enttäuscht. Diesen Gegner muss man deutlicher beherrschen. Solis braucht jetzt Kämpfe um wieder Praxis zu bekommen“, erklärte Erol Ceylan.

Über den Auftritt seiner Nachwuchshoffnung Fatih Keles durfte sich der Hamburger Boxpromoter freuen. Der Halbweltergewichtler deckte seinen Gegner Pavel Mozga mit Schlagserien ein. Der Tscheche wehrte sich zwar tapfer, doch in der dritten Runde konnte er sich dem Schlaghagel nicht mehr entziehen, ging zu Boden und wurde vom Ringrichter aus dem ungleich gewordenen Kampf genommen. „Auf Fatih Keles, der bei den Amateuren zu Europameister-Ehren gelangte und an den Olympischen Spielen 2012 teilnahm, können wir in der Zukunft bauen. Mit ihm haben wir noch viel vor“, sagte Ceylan.

„Die Kampfe waren sehenswert, eine Werbung für den Boxsport. Göppingen ist ein gutes Pflaster. Wir werden wieder hier veranstalten“, versprach Erol Ceylan. Der donnernde Applaus der Boxfans für alle Protagonisten des Abends, zeigte dass der Box-Event gefallen hatte.

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