Advertisements

Beiträge mit dem Schlagwort: Artur

Enrico Kölling vs Artur Beterbiev

Advertisements
Kategorien: Video | Schlagwörter: , , , , , , | Hinterlasse einen Kommentar

Photos: Artur Mann vs Isossa Mondo

DSC09100
Kategorien: Foto u Text | Schlagwörter: , , , , , , , , | Hinterlasse einen Kommentar

Fotos: Wiegen Schwerin für WBSS Brähmer vs Brant 27.10.2017

Photos (click here):

DSC06236

 

FIGHTCARD

middleweight Oliver Flodin 1 0 0 S 4 Pavel Hryshkavets 3 2 0

DSC06295.JPG

super bantamweight Dina Thorslund 9 0 0 S 8×2 Nevenka Mikulic 7 9 1

DSC06313.JPG

cruiserweight Micki Nielsen 23 1 0 S 8 Taras Oleksiyenko 8 3 0

DSC06365.JPG

super welterweight Angelo Frank 12 1 0 S 8 Jemal Shalamberidze 7 0 0

DSC06430.JPG

heavyweight Kem Ljungquist debut S 6 Revaz Karelishvili 8 2 0

DSC06473.JPG

heavyweight Filip Hrgovic 1 0 0 S 6 Pavel Sour 6 0 0

DSC06534.JPG

middleweight Ronny Mittag 30 2 1 S 8 Abdul Khattab 15 2 0

DSC06607.JPG

cruiserweight Artur Mann 11 0 0 S 6 Isossa Mondo 7 12 0

DSC06710.JPG

super middleweight Vincent Feigenbutz 26 2 0 S 10 Gaston Alejandro Vega 27 11 2

DSC06814.JPG

super middleweight Juergen Braehmer 48 3 0 S 12 Rob Brant 22 0 0

DSC06961.JPG

Kategorien: Blog, Foto u Text | Schlagwörter: , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , | Hinterlasse einen Kommentar

Vor Brähmer: Doppelpack im Cruisergewicht 

JB vs Brant

Cruisergewichts-Doppelpack bei „World Boxing Super Series“ in Schwerin. Am Freitag steigen Jürgen Brähmer und Rob Brant im Kampf um das letzte Halbfinal-Ticket der „Ali Trophy“ in den Ring (live ab 20 Uhr mit Sky Select und bei ranFIGHTING.de). Bevor es die beiden Super-Mittelgewichtler im Hauptkampf des Abends aber krachen lassen, wollen unter anderem zwei Cruisergewichts-Hoffnungen aus dem Team Sauerland ihre Qualitäten unter Beweis stellen. Dabei trifft Artur Mann (11-0, 7 KOs) auf Isossa Mondo (7-12, 3 KOs) und Micki Nielsen (23-1, 14 KOs) auf Taras Oleksiyenko (8-3, 7 KOs).

Sowohl Mann, als auch Nielsen, hatten zuletzt große Prüfsteine vor der Nase: Der Hannoveraner Mann konnte sich im Sommer nur hauchdünn gegen seinen Landsmann Leon Harth in Ludwigshafen durchsetzen, der Däne Nielsen verlor indes vor einem Jahr knapp gegen Weltklassemann Kevin Larena in dessen Heimat Südafrika. Für beide ist klar, dass es sich dabei um Lernerfahrungen handelt und der Weg auf jeden Fall weiter nach oben führt.

So hat zum Beispiel Mann zuletzt an den Vorbereitungen von WBC-Weltmeister Maris Briedis teilgenommen, der Ende September mit einem klaren Sieg ins Halbfinale der WBSS einzog. Dabei war der 27-jährige Deutsche Hauptsparringspartner des Letten und machte dabei eine sehr gute Figur.

Nielsen wird am Freitag übrigens nicht der einzige Skandinavier sein, der den Kampfabend in Schwerin verstärkt. Neben ihm steigen auch noch Oliver Flodin aus Schweden (Mittelgewicht, kämpft gegen Pavel Hryshkavets) und seine Landsleute Kem Ljungquist (Schwergewicht, trifft auf Revaz Karelishvili) und Dina Thorslund (Super-Bantamgewicht, Gegnerin: Mary Romero) in den Ring der Sport- und Kongresshalle.
Tickets für das Viertelfinale im Super-Mittelgewicht der World Boxing Super Series am 27. Oktober in Schwerin zwischen Jürgen Brähmer und Rob Brant gibt es unter www.eventim.de und an allen weiteren bekannten Vorverkaufsstellen.

Friday 27, October 2017

Sport and Congress CenterSchwerinMecklenburg-VorpommernGermany

commission Austrian Boxing Federation
promoter Wilfried Sauerland (Sauerland Event)
division boxer w-l-d
last 6
rounds opponent w-l-d
last 6
super middleweight Juergen Braehmer 48 3 0
S
12 Rob Brant 22 0 0
super middleweight Vincent Feigenbutz 26 2 0
S
10 Gaston Alejandro Vega 27 11 2
super bantamweight Dina Thorslund 9 0 0
S
8×2 Nevenka Mikulic 7 9 1
cruiserweight Nenad Pagonis 6 0 0
S
8 Bjoern Blaschke 11 8 1
heavyweight Filip Hrgovic 1 0 0
S
6 Pavel Sour 6 0 0
middleweight Ronny Mittag 30 2 1
S
? Sandro Jajanidze 8 8 0
super welterweight Angelo Frank 12 1 0
S
? Jemal Shalamberidze 7 0 0
cruiserweight Micki Nielsen 23 1 0
S
? Taras Oleksiyenko 8 3 0
heavyweight Kem Ljungquist debut
S
? Revaz Karelishvili 8 2 0
middleweight Oliver Flodin 1 0 0
S
? Pavel Hryshkavets 3 2 0

 

Kategorien: Blog | Schlagwörter: , , , , , , , , , | 2 Kommentare

Toller Fightcard in Schwerin am 27.10.2017, auch Artur Mann boxt

 

DSC02432.JPG

Artur Mann, „Thunder“ von Wiking BoxTeam wird auch auf die Undercard in Schwerin dabei sein. Es gestaltet sich eine außergewöhnlich gute Fightcard mit 9-10 Kämpfen insgesamt.

Von Wiking sind auch Angelo Frank und Ronny Mittag im Ring zu sehen.

Hauptkampf der Schweriner Jürgen Brähmer!

Friday 27, October 2017

Sport and Congress CenterSchwerinMecklenburg-VorpommernGermany

commission Austrian Boxing Federation
promoter Wilfried Sauerland (Sauerland Event)
super middleweight Juergen Braehmer 48 3 0
S
12 Rob Brant 22 0 0
super middleweight Vincent Feigenbutz 26 2 0
S
10 TBA
cruiserweight Nenad Pagonis 6 0 0
S
8 Bjoern Blaschke 11 8 1
heavyweight Filip Hrgovic 1 0 0
S
6 Pavel Sour 6 0 0
middleweight Ronny Mittag 30 2 1
S
? Sandro Jajanidze 8 8 0
super welterweight Angelo Frank 12 1 0
S
? Jemal Shalamberidze 7 0 0

Werbung für die Heimatstadt: Brähmer freut sich auf Heimspiel

Wer zieht als letzter Teilnehmer der „World Boxing Super Series“ im Super-Mittelgewicht ins Halbfinale im Kampf um die „Muhammad Ali Trophy ein? Diese Frage werden Jürgen Brähmer und Rob Brant am 27. Oktober beantworten. Der Schweriner Brähmer freut sich dabei auf ein Heimspiel vor der eigenen Haustür. Wie der ehemalige Weltmeister im Halbschwergewicht seinen Gegner einschätzt und wie er aktuell versucht den Boxsport unabhängig von seiner sportlichen Leistung voranzubringen, verrät Brähmer im folgenden Interview.

Jürgen Brähmer, am 27. Oktober boxen Sie in Schwerin gegen den Amerikaner Robert Brant, ein international noch unbekannter Mann. Planen Sie schon für das Halbfinale der World Boxing Super Series?

Jürgen Brähmer: Mit Sicherheit nicht. Ich habe noch nie einen Gegner unterschätzt und bin bisher gut damit gefahren. Er hat als Amateur das Golden Gloves Turnier gewonnen und dabei unter anderem einen Marcus Browne geschlagen. Und die drei gesetzten Boxer vor mir, die ihre Gegner wählen konnten, wollten ihn ja offensichtlich nicht als Gegner.

Wie bereiten Sie sich auf Brant vor?

Jürgen Brähmer: Die Vorbereitung absolviere ich in Schwerin mit Michael Timm. Wir kennen uns mittlerweile seit 24 Jahren, haben bei den Amateuren und Profis erfolgreich miteinander gearbeitet. Eine bessere Vorbereitung kann es für mich derzeit nicht geben.

Auch wenn Michael Timm nicht beim Kampf in der Ecke sein kann?

Jürgen Brähmer: Die wichtigen Dinge passieren in der Vorbereitung. In der Ecke kann der Trainer nur noch motivieren, maximal kleine Einstellungen vornehmen. Aber die taktische Marschroute und boxerischen Grundlagen werden in der Vorbereitung gelegt, von daher ist das für mich in Ordnung.

Sie sind vor kurzem 39 Jahre alt geworden. Fühlen Sie sich noch fit genug für ein solches Turnier?

Jürgen Brähmer: Absolut, sonst würde ich nicht antreten. Der Turniermodus und auch die nicht allzu langen Pausen zwischen den Kämpfen sagen mir sehr zu. Ich merke, dass mein Körper besser funktioniert bei regelmäßigen Wettkampfbelastungen. Leider hatte ich in der letzten Zeit zu lange Pausen zwischen den Kämpfen.

Am ersten Oktober-Wochenende waren Sie noch als Trainer von Denis Radovan und Timo Schwarzkopf im Einsatz. Haben Sie überhaupt ausreichend Zeit für Ihre eigene Vorbereitung?

Jürgen Brähmer: Ja, auch wenn ich froh bin, dass ich mich die letzten drei Wochen voll und ganz auf mich konzentrieren kann. Die Arbeit mit diesen jungen Talenten bereitet mir unglaublich viel Freude. Zu verfolgen, wie junge Sportler sich im Training reinhängen, zuhören, Dinge umsetzen und sich erfolgreich entwickeln, ist wirklich ein Geschenk. Nichts desto trotz ist es natürlich auch viel Arbeit und Zeit, die ich jeden Tag investiere. Schließlich geht es nicht nur um den Trainingsbetrieb. Ich kümmere mich auch noch um viele andere organisatorische Dinge drumherum.

Und der Kampf findet auch noch in Ihrem Wohnzimmer, der Schweriner Sport- und Kongresshalle statt. Wie gehen Sie mit dem Druck um?

Jürgen Brähmer: Man merkt in der Stadt schon, dass sich die Menschen auf den Kampf und die Veranstaltung freuen. Die Erwartungshaltung ist natürlich groß. Aber ich konzentriere mich ausschließlich auf meine Vorbereitung und versuche alles andere auszublenden. Ich freue mich einfach, dass wir ein internationales Format wie die World Boxing Super Series nach Schwerin holen konnten.

Hinzu kommt noch Ihr aktuelles Bauprojekt in Schwerin. Sie errichten dort ein eigenes Gym und investieren privates Geld in den Standort. 

Jürgen Brähmer: Ich habe ein altes Wasserwerk am Medeweger See gekauft und baue es aktuell zu einem großen Trainingszentrum um mit angeschlossenem Sozialtrakt für Büros, Physiotherapie, Ernährungsberater und allem was sonst zu professionellen Rahmenbedingungen gehört, um Leistungssport auf einem Höchstniveau ausüben zu können. Wir möchten Bewährtes mit Neuem verbinden ohne den ursprünglichen Charakter einer Boxhalle zu verlieren. Da ich mit meiner Familie in Schwerin lebe, hier verwurzelt bin, kam für mich ein anderer Standort nie in Frage. Diese Stadt lebt den Boxsport und das spürt man. Das ist eine tolle Energie.

Das klingt als hätten Sie eine Mission für den Deutschen Boxsport zu erfüllen?

Jürgen Brähmer: Der Sport hat mir unglaublich viel gegeben. Ich fühle mich daher schon verpflichtet. Wir haben so viel Potenzial in Deutschland, aber weil in der Förderung falsche Akzente gesetzt werden, bleibt leider vieles auf der Strecke. Das gilt übrigens nicht nur für den Boxsport, sondern für viele Sportler in Deutschland. Der Spitzensport muss viel intensiver gefördert werden. Wenn ich sehe für was alles Geld da ist, dann ärgert es mich, wenn im Sport wieder gestrichen wird. Ich möchte mit dem neuen Gym natürlich meinen eigenen Teil dazu beitragen.
Tickets für das Viertelfinale im Super-Mittelgewicht der World Boxing Super Series am 27. Oktober in Schwerin zwischen Jürgen Brähmer und Rob Brant gibt es unter www.eventim.de und an allen weiteren bekannten Vorverkaufsstellen.

Ali Trophe

ARTIKELN:

https://leifpm.co/2017/10/18/unbekannter-amerikaner-will-braehmer-karriere-beenden/

https://leifpm.co/2017/10/17/coach-timm-ueberzeugt-braehmer-gewinnt-die-ali-trophy/

https://leifpm.co/2017/10/16/in-schwerin-mittag-will-gegner-zum-abend-verspeisen/

https://leifpm.co/2017/10/15/angelo-frank-boxt-bei-ali-trophy-fast-zu-haus/

https://leifpm.co/2017/10/12/angelo-frank-und-ronny-mittag-sowie-wojcicki-vs-khattab-am-27-10-2017-in-schwerin/

Kategorien: Foto u Text | Schlagwörter: , , , , , , , , , , , | Hinterlasse einen Kommentar

Kein Visum für Beterbiev: Enrico Kölling muss weiter auf seine Chance warten!

DSC06590 Enrico Kölling.JPG

Dieser Kampf sollte die größte Herausforderung und gleichzeitig die größte Chance seines Boxerlebens werden: Enrico Kölling (27 Jahre) vom Sauerland-Stall sollte eigentlich am 29. Juli in den USA um den IBF-Eliminator im Halbschwergewicht boxen. Doch sein Gegner Artur Beterbiev, die 32-jährige russische K.o.-Maschine (11 Kämpfe, 11 K.o.`s), erhielt kein Visum für die USA. Kampf geplatzt!

 

„Ich bin sehr enttäuscht über die Absage, hatte mich mit meinem neuen Trainer Stephan Kühne sehr gut auf diesen Kampf vorbereitet. Ich hoffe jetzt, dass das Duell gegen Beterbiev zu einem späteren Zeitpunkt vielleicht doch noch stattfinden wird“, sagt der Berliner Enrico Kölling. Artur Beterbiev macht indesin einer eigenen Stellungnahme seinen Promoter (auch Ausrichter des Kampfes) für die Absage verantwortlich. Frederick Ness (Geschäftsführer Sauerland Event): „Die Absage ist bitter für Enrico. Zum Glück hat die IBF sofort reagiert. Wir werden alles tun, um schnellstmöglich einen neuen Termin für den Eliminator zu erhalten.“

 

Für den 25. Juli hat der renommierte Weltverband IBF einen Purse Bid (Versteigerung) für den Ausscheidungskampf angesetzt. Der Sieger des Duells darf um die Weltmeisterschaft boxen.

Kategorien: Blog | Schlagwörter: , , , , , , , | Hinterlasse einen Kommentar

Revanche Mann gegen Harth – Wer in der Jury sitzt ist Wiking-Boss Jacke wie Hose

Fotos: go4boxing.com

Seit dem grandiosen Gefecht zwischen Deniz Ilbay und dem Wikinger Angelo Europa Frank ist ein Umdenken bei den Box-Fans zu beobachten. Das Interesse an „sterilen“ Titelkämpfen schwindet.  Gefragt sind Boxer zum Anfassen. Boxer, die ihr Handwerk verstehen und sich im Ring auf Augenhöhe bekriegen. Jetzt kann jeder hautnah dabei sein, wenn der Kampf schon vor dem Kampf“ beginnt. Battleground sind Facebook, Twitter oder Snapchat. Und wenn sich dann noch die Manager wortgewaltig einschalten, dann hat man ganz großes Kino.

Ilbay und Frank lebten es vor, Artur Mann und Leon Harth entwickelten es weiter. Mit der Frage „Mann oder Memme“ eröffnete Leon Harth die Facebook Schlacht um den WBO international Titel gegen den Wikinger Artur Thunder Mann.
Nach dem heftigen Schlagabtausch in den Medien kam es zu dem grandiosen Showdown in der Ludwigshafener Friedrich-Ebert-Halle. Artur Mann siegte. (95:95, 96:94, 97:93) Wer daran glaubte, dass nach dem Shakehands der beiden Warriors der Fight zu Ende war, der hatte die Rechnung ohne Harths Manager Rainer Gottwald gemacht.

Gottwald war sauer und ließ seinen Unmut freien Lauf:

„Wir waren den gesamten Abend in der blauen Ecke, aber eben bei diesem Kampf hat man uns in die rote Gastecke verbannt.  Warum wohl?….
….Man hat mich vom Punktrichter weggesetzt, aus der Ecke verbannt. Alles damit wir benachteiligt werden.“

Sauerland Geschäftsführer Freddy Ness wollte die Vorwürfe so nicht stehen lassen: „Die blaue Ecke ist den Boxern des Gastgebers vorbehalten und der Gastgeber des Events war das Sauerland Team. Artur Mann hat einen Promotions-Vertrag mit uns, Leon Harth nicht. Damit ist Mann ein Sauerland-Boxer und startet aus der blauen Ecke.“

Gottwalds Beschwerde „vom Punktrichter weggesetzt worden zu sein“ kommentierte Ness ebenfalls: „Rainer Gottwald hat sich auf einen Presseplatz direkt neben einen der Punktrichter gesetzt und Leon Harth lautstark unterstützt. Dadurch wurde der Judge bei seiner Arbeit beeinträchtigt. Ich war technischer Leiter des Events und in dieser Funktion für den störungsfreien Ablauf der Boxkämpfe verantwortlich. Unter diesen Umständen war der nicht gegeben. Deshalb habe ich ihn gebeten, seinen ihn zugewiesenen Platz in der roten Ecke einzunehmen.

Für Ness war es ein enges Urteil, in dem zwei echte Fighter einen ungemein spannenden Kampf ablieferten.  Als erfahrener Box-Manager weiß er, dass knappe Urteile Freiräume für Spekulationen bieten, an denen er sich auf keinen Fall beteiligen wird.
Ein Kompliment für den „Thunderman“ gibt es dennoch: „Artur Mann hat in seinem elften Kampf das erste Mal über zehn Runden geboxt. Daher ist es für mich eine großartige Leistung, einen derart erfahrenen Boxer wie Leon Harth zu schlagen und WBO International Champion zu werden.“

Gottwald fühlte sich um den Sieg betrogen. Aus seiner Sicht boxte Harth zehn Runden nach vorn, Artur Mann war nur im Rückwärtsgang. „Ein echter Mann geht vorwärts, eine Memme geht rückwärts“, legte er nach.

Der Konter von Wiking-Promoter Winfried Spiering kam postwendend. „Erst einmal gratuliere ich Levon Hakobyan zu seinem zweiten Platz. Der Sieg geht zweifelsfrei an den Thunderman. Unsere Strategie war es, Hakobyans stürmische Attacken abzukontern und die ist voll aufgegangen. Artur hatte die Angriffe erstklassig übernommen und immer eine Hand mehr drin gehabt.“
Auch für Spiering war der Kampf knapp, der bessere Boxer mit den klaren Treffern war für ihn eindeutig sein Thunderman. Spierings Fazit: „Um Artur zu besiegen gehört mehr dazu, als wie ein Panzer durch den Ring zu fahren.“
Faire Geste von dem Wikinger – Noch im Ring bot er Harth einen Rückkampf an.
Den will Gottwald unbedingt. Aber dann will er mitentscheiden wer im Kampfgericht sitzen wird.

Das ist Spiering „Jacke wie Hose.“ „Der Thunderman wird Hakobyan schlagen. Jederzeit, überall und egal wer in der Jury sitzen wird. In 25 Jahren Profiboxen kann ich nur darüber schmunzeln, dass Rainer Gottwald sich neben den Punktrichter gesetzt hat, um ihn zu beeinflussen. Er sollte nicht weiter wie ein Elefant durch den Porzellanladen stolpern, sondern sich lieber um den Rückkampf Ilbay – Frank kümmern, genauso wie um den Fight Besir Ay gegen Ahmad Ali. Dann hätten wir schon einmal drei Kämpfe für eine großartige Veranstaltung zusammen. Genau so etwas wollen doch alle Boxfans sehen.“

Kategorien: Blog | Schlagwörter: , , , , , , , , , , | Hinterlasse einen Kommentar

Große Chance für Enrico Kölling: Berliner tritt im IBF-Eliminator gegen K.o.-Maschine Beterbiev an!

dsc06583

 

Dieser Kampf wird die größte Herausforderung und gleichzeitig die größte Chance seines Boxerlebens werden: Enrico Kölling (27 Jahre) vom Sauerland-Stall darf um den IBF-Eliminator im Halbschwergewicht boxen. Gegner: Artur Beterbiev! Die 32-jährige russische K.o.-Maschine erzielte in seinen elf Profikämpfen auch elf Knockouts. Dazu kommt eine sehr erfolgreiche Amateurkarriere (u.a. zwei Teilnahmen an olympischen Spielen). Die aktuelle Nr. 2 der IBF-Rangliste gehört zu den stärksten Halbschwergewichtlern der Welt. Gegen ihn will keiner ran, viele Kandidaten kniffen vor einem Kampf gegen Beterbiev. Nicht so Enrico Kölling! Die Nummer fünf der IBF-Rangliste wird gegen K.o.-Maschine Beterbiev antreten. Sauerland-Geschäftsführer Chris Meyer: „Der Kampf wird in absehbarer Zeit Kanada oder in den USA stattfinden.“ Meyer organisierte das „Auswärtspiel“ für Kölling mit Beterbiev-Promoter Yvon Michel.

Kölling: „Ich freue mich sehr. Ich möchte gegen die besten der Welt boxen und Beterbiev gehört eindeutig dazu.“Dass der Kampf wahrscheinlich in der Wahlheimat des gebürtigenMannes aus Dagestan, nämlich in Montreal/Kanada stattfinden wird, stört Enrico Kölling nicht. „Er ist der haushohe Favorit und wird ein Heimspiel haben. Das stört mich alles nicht. Ich kann befreit in diesen Kampf gehen, habe nichts zu verlieren“, sagt der sympathische Berliner Profiboxer. Aber kann alles gewinnen! Der Sieger aus dem Duell trifft anschließend auf den Sieger des Superstar-Duells zwischen Andre Ward vs. Sergej Kovalev!

Frederick Ness (Geschäftsführer Sauerland Event): „Enrico hat schon bei seinem letzten Kampf gegen Ryno Liebenberg in Südafrika gezeigt, dass er sich nicht scheut, im Ausland gegen starke Leute in den Ring zu steigen. Mit dieser Einstellung hat er auch Chancen gegen einen übermächtigen Gegner wie Beterbiev.“ Der Kampf gegen Beterbiev soll Mitte/Ende Juli steigen. Köllinghält sich mit seinem neuen Trainer, Stephan Kühne, derweil in Berlin-Köpenick fit. Kölling: „Die Zusammenarbeit mit Stephan läuft optimal. Wir werden bestens vorbereitet nach Amerika reisen.“

Auch Köllings ehemaliger Trainings-Kollege Vincent Feigenbutz, derschon am Samstag (live auf SKY und ranfighting.de) in Rheinstetten gegen den Russen Sirotkin ran muss, freut sich. Feigenbutz: „Ich vermisse Enrico sehr und habe viel von ihm gelernt. Ich freue mich sehr für Enrico, dass er diese Chance erhält. Er zeigt großen Mut, dass er im Ausland gegen Beterbiev antreten will. Davor können wir alle nur den Hut ziehen.“

 

Tickets für die Box-Veranstaltung mit Vincent Feigenbutz am 13. Mai in der Ufgauhalle sind bei www.eventim.de sowie unter der telefonischen Ticket-Hotline 01806-570044 erhältlich. 

Kategorien: Blog | Schlagwörter: , , , , , , , , | Hinterlasse einen Kommentar

Arthur Abraham: Ohne WM-Titel höre ich nicht auf!


dsc04373

 

Klare Ansage von Arthur Abraham vor seinem schweren Kampf am Samstag (Messe Erfurt, ab 22.30 Uhr live im MDR) gegen Robin Krasniqi. „Ohne WM-Titel höre ich garantiert nicht auf“, sagt Abraham. Die erste Hürde muss der Berliner Profiboxer in drei Tagen überwinden. Dann steht ihm mit Robin Krasniqi ein harter Brocken gegenüber. Dem Sieger winkt im „WBO-Eliminator“ eine baldige Chance auf eine Weltmeisterschaft. Für den Verlierer wird es indes ganz hart. Eine Niederlage könnte das Karriereende bedeuten!

 

„Egal, wer vor mir steht, muss geschlagen werden. Ich möchte Robin jetzt nicht loben, wir respektieren uns. Aber im Ring geht es zur Sache und ich will und werde gewinnen“, sagt Abraham. Sein Coach Ulli Wegner, der mit seinem „Liebling“ schon alle Höhen und Tiefen im Profisport durchgemacht hat, spricht vor dem Duell in Erfurt Klartext. Wegner: „Es geht um Alles für Arthur! Es ist Arthurs letzte Chance auf eine Weltmeisterschaft. Jetzt wird es ernst. Wir nehmen die Sache sehr, sehr ernst, denn Arthur hat zum Ausdruck gebracht, wo er hin will!“

 

Klar, wieder nach oben, auf den Thron! Abraham brennt auf den Fight gegen Krasniqi. „Ich habe im Training alles gegeben. Bin völlig fokussiert auf Krasniqi.“ Doch in seinen Gedanken ist er längst ein, zwei Schritte weiter. „Es ist kein Geheimnis, ich werde nicht ewig boxen. Ich habe eine Familie und möchte mit ihnen Zeit verbringen, doch ich bin noch hungrig auf sportliche Erfolge. Ich will einfach meinen Gürtel zurück – dann kann ich (vielleicht) aufhören, vorher definitiv nicht“, sagt der Ex-Weltmeister vehement.

Saturday 22 April 2017

Messehalle, Erfurt, Thüringen, Germany

commission: Bund Deutscher Berufsboxer
promoter: Ulf Steinforth (SES Sports Events GmbH)
television: Germany MDR
Super Middleweight Robin Krasniqi 46 4 0 S Arthur Abraham 45 5 0

Heavyweight Tom Schwarz 18 0 0 S Adnan Redzovic 18 1 0

vacant WBO Inter-Continental heavyweight title
Light Heavyweight Adam Deines 10 0 1 S Lukasz Golebiewski 8 0 0

Super Middleweight Emre Cukur 5 0 0 S Zoltan Sera 28 12 0

Light Heavyweight Marko Calic 3 0 0 S Attila Koros 13 10 1

Welterweight Mohammed Rabii 1 0 0 S Jean Pierre Habimana 6 8 3

Light Heavyweight Tom Dzemski 2 0 0 S Dominik Landgraf 0 1 0

Heavyweight Tom Salek debut S Elvis Smajlovic 1 1 0

 

Kategorien: Blog | Schlagwörter: , , , , , , , , , | Hinterlasse einen Kommentar

Robin Krasniqi mit neuem Trainer

AA vs Robin K

Eine wunderbare Präsentation von Robin Krasniqi um seinen nächsten großen Kampf.

Mit Trainer Maga Schaburow bei seiner Seite:

Video von MDR:

http://www.mdr.de/boxen/video-98762_zc-e20e3168_zs-fd94f71e.html

Kategorien: Video | Schlagwörter: , , , , , , , , | Hinterlasse einen Kommentar

Bloggen auf WordPress.com.

%d Bloggern gefällt das: