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Beiträge mit dem Schlagwort: Feigenbutz

WBSS: Brähmer bestreitet letztes Viertelfinale und Vincent Feigenbutz WBSS-Reservekämpfer in Schwerin!

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JÜRGEN BRÄHMER vs. ROB BRANT – VIERTELFINALE „MUHAMMAD ALI TROPHY“

Spannendes Viertelfinale: Brähmer bestreitet letztes Viertelfinale

Gegner für Eubank und Smith gesucht! Nachdem bereits die Cruisergewichtler im Rahmen der „World Boxing Super Series“ für spektakuläre Aktionen gesorgt haben, hat am vergangenen Wochenende Chris Eubank Jr. für das erste Ausrufezeichen in der Gewichtsklasse bis 76,2 Kilogramm gesorgt. Mit einem krachenden Knockout-Erfolg über Avni Yildirim in Stuttgart ist der Sohn der britischen Boxsport-Legende Chris Eubank Sr. in die Vorschlussrunde im Kampf um die „Muhammad Ali Trophy“ eingezogen.

Damit stehen bereits zwei Halbfinalisten des Turnierbaums im Super-Mittelgewicht fest – neben Eubank Jr. auch dessen Landsmann Callum Smith, der Mitte September den Schweden Erik Skoglund durch einstimmigen Punktentscheid besiegen konnte. Diese Beiden warten nun auf ihre Gegner, die in Kämpfen am 14. Oktober (George Groves vs. Jamie Cox) und 27. Oktober (Jürgen Brähmer vs. Rob Brant) bestimmt werden.

Für Kalle Sauerland, Chief Boxing Officer des Veranstalters Comosa, ist aktuell Eubank Jr. der Favorit auf den Turniersieg: „Für mich war der Sieg von Chris in Stuttgart die bisher beste Vorstellung eines Boxers innerhalb der World Boxing Super Series. Er hat mit dieser Leistung klargemacht, dass der Sieg der Ali Trophy nur über ihn geht.“

Mit Spannung schaut vor allem Eubank Junior auf den kommenden Samstag. In der Londoner Wembley Arena treffen dann WBA-Weltmeister George Groves und Jamie Cox aufeinander. Eubank Jr: „Ich hoffe, dass sich Groves durchsetzt. Er gegen mich – diesen Kampf wünscht sich ganz England.“ Nicht einmal zwei Wochen später betritt schließlich Jürgen Brähmer die Bühne der WBSS, um mit einem Sieg über den US-Amerikaner Rob Brant ins Halbfinale gegen Callum Smith einzuziehen. Smith wird am 27. Oktober live aus der ersten Reihe in der Schweriner Sport- und Kongresshalle das Geschehen im Ring beobachten: „Dieses Duell wird unberechenbar. Jürgen Brähmer ist ein schlagstarker Rechtsausleger und Rob Brant die große Unbekannte. Egal, wer von beiden gewinnt – an mir kommt er nicht vorbei!“

Im Turnierbaum des Cruisergewichts steht bereits ein Halbfinale fest: WBO-Weltmeister Aleksandr Usyk trifft auf WBC-Champion Maris Briedis. Am 21. Oktober wird in Newark (New Jersey/USA) im Aufeinandertreffen zwischen IBF-Titelträger Murat Gassiev und Krysztof Wlodarczyk von Yunier Dorticos bestimmt.

Alle Halbfinale-Duelle werden im Januar/Februar des kommenden Jahres ausgetragen, bevor sich die jeweiligen Sieger im großen Finale im Mai 2018 gegenüberstehen werden.

Tickets für das Viertelfinale im Super-Mittelgewicht der World Boxing Super Series am 27. Oktober in Schwerin zwischen Jürgen Brähmer und Rob Brant gibt es unter www.eventim.de, www.StubHub.de und an allen weiteren bekannten Vorverkaufsstellen.

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Nach Vertragsverlängerung: Feigenbutz WBSS-Reservekämpfer in Schwerin!

Für Vincent Feigenbutz geht es Schlag auf Schlag! Nachdem am vergangenen Wochenende bekannt wurde, dass der 21-jährige Karlsruher bei Team Sauerland einen längerfristigen Vertrag unterschrieben hat, steht jetzt das Datum für seinen nächsten Kampf fest. Am 27. Oktober wird der „Iron Junior“ genannte Boxer im Rahmen der „World Boxing Super Series“ in den Ring zurückkehren. Dabei erhält er unter Umständen gar die Chance, ins Turnier um die „Muhammad Ali Trophy“ einzugreifen, denn Feigenbutz ist als Reservekämpfer im Super-Mittelgewicht gesetzt.

„Ich freue mich, in Schwerin ein Teil der WBSS zu sein und bin bereit für alles“, so Feigenbutz, dessen Gegner für den Ersatzkampf noch nicht feststeht. „In der Vergangenheit mussten bereits häufiger Kämpfe aufgrund von Verletzungen abgesagt oder verschoben werden. Durch meine Rolle als Reservekämpfer ist das ausgeschlossen. Ich bin jedenfalls zur Stelle und topvorbereitet – egal gegen wen es geht!“ Sauerland-Geschäftsführer Frederick Ness: „Vincent war vor 2 Jahren schon einmal kurz vor dem Durchbruch in die Weltspitze. Er hat sich mit Fleiß und Elan wieder in diese Position gebracht und wird sich im zweiten Anlauf jede sich ihm bietende Chance nutzen, sich mit den Besten der Welt zu messen!“

Kalle Sauerland, Chief Boxing Officer vom Veranstalter Comosa, freut sich in jedem Fall auf einen würdigen Abschluss der Viertelfinals mit dem Event in Schwerin. Sauerland: „Im Duell der deutschen Nummer 1 im Super-Mittelgewicht Jürgen Brähmer und dem amerikanischen Edel-Techniker Rob Brant suchen wir den letzten Halbfinalteilnehmer im Kampf um die Ali Trophy. Und mit Vincent Feigenbutz steht im Fall der Fälle ein hochattraktiver Reservegegner bereit, dem die Zukunft gehört. Den Fans können wir in jedem Fall eine hochattraktive Kampfpaarung bieten!“

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Jürgen Brähmer: Kampf zwischen Feigenbutz und Zeuge kann kommen

Interview mit Jürgen Brähmer: Kampf zwischen Feigenbutz und Zeuge kann kommen

Jürgen Brähmer ist nicht nur Weltklasseboxer, sondern auch Coach im Sauerland Team. In seiner Schweriner Trainingsgruppe gibt es viel zu tun: Er muss Weltmeister Tyron Zeuge auf einen Kampf gegen Paul Smith vorbereiten. Denis Radovan würde er am liebsten gegen einen Stallgefährten boxen lassen. Araik Marutjan kann bald wieder ins Training einsteigen und Axel Schulz Wunsch nach einem Duell zwischen Vincent Feigenbutz und Tyron Zeuge begeistert ihn.

Als Boxer wird er sich demnächst zudem entscheiden, welche Richtung seine eigene Karriere nehmen soll.

 

Herr Brähmer ist ihr Ellenbogen wieder in Ordnung?

Falls sie meine Verletzung meinen, die ich mir gegen Nathan Cleverly zugezogen habe, dann ja, alles gut.

 

Bei ihrer Titelverteidigung gegen Cleverly hatten sie auf den Punktzetteln vorn gelegen und mussten wegen ihres lädierten Ellenbogens in der sechsten Runde aufgeben. Ärgert sie das noch?

Wenn ich daran denke, bekomme ich schlechte Laune. Deswegen arbeiten wir auch intensiv an einen Rückkampf. Es wird langsam Zeit, denn es ist nun acht Monate her. Es liegen aber auch weitere interessante Angebote auf dem Tisch. Eine Entscheidung werde ich spätestens im Juni treffen. Ganz klar, Cleverly hat Vorrang, aber ich kann ihn nicht zu einer Revanche zwingen.

 

Während seines Profidebuts Anfang März riss Araik Marutjan die Achillessehne. Araik ist Mitglied ihrer Trainingsgruppe. Wie geht es ihm?

Araik geht es sehr gut. Der Heilungsprozess verläuft blendend. Die Ärzte in den Schweriner Helioskliniken haben toll gearbeitet, dass muss man wirklich sagen. Er geht schon wieder freihändig, benötigt also keinen Gehhilfen. Wenn er uns im Gym besucht, fährt er auf dem Ergometer. Sollte alles gut verlaufen, sehen wir ihn schon im Oktober wieder im Ring.

 

Zum Sparring?

Nein, ich spreche von einem Fight. Ich möchte, dass er im letzten Quartal des Jahres insgesamt drei Kämpfe bestreitet, unter der Voraussetzung, dass die Heilung gut verläuft und es keine Rückschläge geben wird.

 

Am 17. Juni plant Sauerland Event den nächsten Kracher. Dann soll Tyron Zeuge in Wetzlar gegen Paul Smith boxen. Warum nicht Isaac Ekpo? Mit dem hat er eine Rechnung offen.

Ekpo läuft uns nicht davon. Der Umstand wie Tyron gegen ihn gewann, wurmt ihn gewaltig. Damals in Potsdam ist Ekpo zum Ringen angetreten und nicht zum Boxen. Tyrons schwerer Cut war eine Folge davon. Natürlich will keiner durch einen verletzungsbedingten Abbruch siegen. Deshalb will Tyron das unbedingt gerade rücken. Trotzdem, Ekpo muss warten, denn wir hatten Paul Smith zuerst geplant und wir halten uns an unsere Strategie.

 

Direkt nach seinem Sieg fluchte Tyron ins Moderatorenmikrofon. Dabei viel mehrfach das Wort „Scheiße“. Im Internet und in den sozialen Medien kam das nicht gut an.

Wissen sie Herr Wycisk, ich habe die Kommentare gelesen und möchte die Dinge gerne auch von einer anderen Seite beleuchten:
Der Kampf war keine zehn Minuten vorbei, da hielt man ihm bereits das Mikro ins Gesicht.
Tyron war voller Adrenalin, war wütend und enttäuscht über den Kampfverlauf und über sich selbst. Dann hatte er den schweren Cut über dem Auge. Wegen dem wurde der Kampf ja abgebrochen.

In so einer Situation denkt man nicht nach, ob jedes Wort angebracht ist. Tyron ist kein Rhetoriker wie Henry Maske. Der würde es schaffen, eine Stunde ohne jeden Kraftausdruck zu fluchen.
Ja, Tyron hat „Scheiße“ gesagt. Aber – und darum geht es doch – Tyron war ehrlich und authentisch und nur das zählt für mich. Ob die Anzahl dann „klug“ war, darüber können wir sicherlich diskutieren. Aber ich denke, man sollte immer alle Seiten bei einer Beurteilung beleuchten. Und über das Phänomen der Internet-Basher muss ich hier ja nicht sprechen. Im Internet kritisiert es sich eben viel leichter und einige wollten einen 24-Jährigen verbal steinigen. Einige dieser Steinewerfer kenne ich sogar persönlich. Da sollten wir uns schon mal fragen, wo die Grenzen in einer Diskussion gezogen werden und wo es sich noch um sachliche Kritik handelt.

 

Letzte Woche hat Vincent Feigenbutz seinen Interconti-Titel gegen den Ungarn Norbert Nemesapati verteidigt. Wie hat ihnen der Kampf gefallen?

Es war eine sehr gute Leistung von Feigenbutz gegen einen überraschend starken Gegner.

 

Axel Schulz saß als Kommentator am Ring und hatte sich sofort nach dem Kampf ein Duell zwischen Feigenbutz und Tyron Zeuge gewünscht. Er sagte, dass das den deutschen Boxsport einen enormen Schub verleihen würde. Allerdings bezweifelte er, dass deren Management solch einem Kampf zustimmen würde. Zu groß wäre das Risiko einer Niederlage.

Ich halte das für eine brillante Idee. Zwei der besten deutschen Supermittelgewichtler boxen um eine WM. Es wäre der Mega-Fight schlechthin. Die Medienaufmerksamkeit wäre unbeschreiblich und die Fans wären aus dem Häuschen. Sicherlich, technisch würde es einen Verlierer geben, aber moralisch auf keinen Fall. Und das Risiko zu verlieren, hat jeder der in den Ring steigt. Ich finde Axels Idee super und für mich kann der Kampf kommen. Ich hoffe, dass ich unser Team überzeugen kann.
Gebt Axel, was Axel will! (J. Brähmer lacht)

 

Auf dem Feigenbutz-Event bestritt Denis Radovan gegen Francisco Duran seinen vierten Kampf. Radovan ist ein weiterer Athlet ihrer Trainingsgruppe. Er siegte durch Abbruch in der ersten Runde. Das Tempo, mit dem er die Entscheidung suchte, war unbeschreiblich. Hatten sie einen KO geplant?

So etwas kann man schwer planen. Der Kampf war für sechs Runden angesetzt und unser Ziel war es, dass Denis das Tempo der ersten Runde komplett durchboxen sollte.

 

Seine Körpersprache war anders. Es gab kein Taktieren, sondern Powerboxen ab der ersten Sekunde. Haben sie das trainiert?

Unser Ziel ist es brillantes Boxen zu zeigen und zwar in jedem Kampf. Das fängt bei der Körpersprache an. Denis sollte nichts Neues ausprobieren oder irgendwelche Spielchen machen, sondern das umsetzen, was er im Training gelernt hat. Da hat er gute Sparringspartner. Immerhin einen Weltmeister (gem. ist Tyron Zeuge) und mich. In seinem letzten Kampf hat er etwas zu lange abgewartet, bevor er loslegte. Das war diesmal anders.
Ich hab ihm vor dem Kampf gesagt: „Geh raus, halt dich an unseren Plan und hab einfach Spaß.“ Und genau das hat er getan, er hat losgelegt und den Zuschauern gezeigt, was er kann.

 

Sie haben einmal gesagt, dass sie für Denis Ende des Jahres etwas Größeres anpeilen. Wissen sie schon, was das sein wird?

Wir haben uns noch nicht entschieden. Zurzeit denken wir über eine kleine Meisterschaft nach. Eine Interconti- oder deutsche Meisterschaft oder gar eine Europameisterschaft.
Aber ich könnte mir auch einen Kampf zwischen Stefan Härtel und Denis gut vorstellen. Die beiden haben während ihrer Zeit beim DBV großartige Gefechte abgeliefert. Auf Stefans letzten Deutschen Amateur-Meisterschaft hat er Denis im Finale knapp geschlagen. Ich glaube in einer Art Revanche-Fight würden die Fans sensationellen Sport zu sehen bekommen, den auch die Medien dankbar aufgreifen würden.

 

Stefan Härtel gehört zu Ulli Wegners Trainingsgruppe. Sind interne Kämpfe bei Sauerland nicht tabu?

Ein Fight zwischen Stefan und Denis wäre kein Tabubruch, aber ich gebe ihnen Recht, interne Duelle sind bei uns im Sauerland-Team eher die Ausnahme. Wir werden das im Management besprechen.

 

Zurück zum Feigenbutz Event. Wie fanden sie die weiteren Kämpfe?

Leider habe ich nicht alle soweit gesehen, dass ich mir ein Urteil erlauben könnte.

Über Vincent und Denis hatten wir gesprochen. Emir Ahmatovic hat mir gut gefallen, vor allem wie druckvoll er attackierte.

Alexander Peil hat mir nicht ganz so gut gefallen. Klarer Sieg von ihm, aber er hat viel mehr Potential, das er nicht abgerufen hat.

 

Nehmen wir an, sie hätten die Aufgabe, die Fightcard für einen Boxevent ganz nach ihren Wünschen zu planen. Wie würden die Kampfpaarungen aussehen?

Über zwei Ansetzungen hatten wir gesprochen

  • Vincent Feigenbutz gegen Tyron Zeuge im Hauptkampf
  • Denis Radovan gegen Stefan Härtel

Weiterhin

  • Deniz Ilbay gegen Timo Schwarzkopf.
    Schwarzkopf müsste eine Klasse höher gehen. Sollte er das nicht schaffen, dann wünsche ich mir das Rematch zwischen Angelo Frank und Denis Ilbay.
  • Und dann wünsche ich mir Alexander Peil gegen Arthur Mann. Der Kampf muss jetzt auf alle Fälle kommen. Die Fans sind heiß.

Und weil ich ja immer noch mit dem Wünschen dran bin, dann wünsche ich mir, dass alle Kämpfe Titelkämpfe sind.

 

Herr Brähmer, vielen Dank für das Gespräch und ich würde mich freuen, wenn ihre Wünsche in Erfüllung gehen würden.

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IBF-Interconti-Meisterschaft – Nach Feigenbutz-Sieg wünscht sich Axel Schulz Kampf gegen Tyron Zeuge


Boxpromoter Rainer Gottwald rief und geschätzte 3.000 Zuschauer kamen. In der Rheinstättener Ufgauhalle bezwang sein Supermittelgewichtler Vincent Feigenbutz den Ungarn Norbert Nemesapati mit 118:110, 116:112 und 117:111 Punkten. Durch den Sieg verteidigte der 21-jährige Karlsruher seinen IBF-Intercontinental-Titel und stieß das Tor für eine erneute WM-Chance weit auf.
SKY und ranFIGHTING.de übertrugen live, wie „Iron Junior“ seinen Kontrahenten unter Druck hielt und permanent angriff. Nemesapati beschränkte sich aufs Kontern. Das war allerdings zu wenig, um Feigenbutz und die Jury zu beeindrucken.
Trotz seiner Niederlage ist Nemesapatis Leistung hoch einzuschätzen, denn eigentlich war der Russe Andrej Witali Sirotkin als Feigenbutz Gegner vorgesehen. Als der wenige Tage vor dem Fight absagte, übernahm der Ungar kurzfristig seinen Platz.
TV Kommentator und Schwergewichtslegende Axel Schulz sah Parallelen zu dem grandiosen Fight zwischen Deniz Ilbay und Angelo Frank, die sich Ende März in einer wahren Ringschlacht bekriegten und furiosen Kampfsport boten.
„Frank hat damals verloren, aber mal ehrlich hat er wirklich verloren? Für mich gab es nur Gewinner, allen voran der deutsche Boxsport.“
sagte Schulz gegenüber dem Internetportal go4boxing.com.
„Jetzt wünsche ich mir ein Duell zwischen Vincent Feigenbutz und Tyron Zeuge. Klar, einer wird verlieren und ich weiß nicht, ob deren Management das Risiko einer Niederlage eingehen würde. Aber anstatt des Risikos sollten die Manager die Chancen sehen, die so ein Gefecht bieten würde. Will man dem Boxsport etwas Gutes tun, dann muss der Kampf her.“
In dem auf zehn Runden angesetzten Kampf zwischen „Pink Tyson“ Kallia Kourouni und Grecia Nova Mateo aus der Dominikanischen Republik setzte Kourouni ihren WIBF WM-Titel aufs Spiel. Das wäre beinahe ins Auge gegangen, denn mit ihrem unsauberen Kampfstil zerstörte Mateo alle Angriffsbemühungen der Griechin. Trotz ihrer Reichweitenvorteile bekam Kourouni den Fight nicht in den Griff.
Mateo schlug und clinchte. Dafür gab es in der siebten Runde eine Verwarnung. Unterm Strich setzte Kourouni mehr Treffer und verteidigte knapp, aber verdient ihren Titel.
Auf der Undercard zeigten die Sauerland Rookies allerfeinstes Boxen, allen voran Dennis Radovan und Emir Ahmatovic.
Supermittelgewichtler Radovan bleibt weiter ungeschlagen. In seinem vierten Kampf zeigte der Sauerland Jungprofi seinem Gegner Francisco Duran, woran er und Coach Jürgen Brähmer gearbeitet haben: Athletik, Explosivität und Stabilität. Vor allem vermied der Kölner leichtfertige Treffer. Das bemängelte Brähmer zuletzt bei seinem Schützling.
Schon in der ersten Runden trommelte der 24 jährige Kölner den überforderten Spanier runter und hätte ihn sicherlich aus den Boxstiefeln geschossen, wenn der Ringrichter nicht dazwischen gesprungen wäre – TKO Runde eins.
Im Februar gab Brähmer in einem Presseinterview bekannt, dass Radovan noch dieses Jahr um einen Titel boxen würde, wenn seine Leistung stimmen würde. Gegen Duran stimmte sie. Man darf gespannt sein, welche Überraschung sich das Schweriner Jahrhunderttalent für Radovan ausdenken wird.
Kulttrainer Ulli Wegner reiste aus Berlin mit Emir Ahmatovic und Michael Wallisch an.
Cruisergewichtler Ahmatovic nahm seinen „Sechs-Runder“ gegen Mateusz Gatek im Sprint. Der Chemiepokal-Gewinner und Europameisterschafts-Dritte von 2013 zog virtuos Gateks Deckung auseinander und schlug in die Lücken. Zweimal klingelte er Gatek schwer an. In der dritten Runde machte der Hesse Schluss. Ein gut vorbereiteter „Ahmatovic-Hammer“ fällte den Polen. Der umsichtige Referee gab den Kampf nicht mehr frei.
Schwergewichtler Michael Wallisch wechselte vom SES Boxstall zu Sauerland und gehört nun ebenfalls zu Wegners Trainingsgruppe. Wegen Vertragsschwierigkeiten mit seinem alten Arbeitgeber kam der Ex-WBO Europameister seit Januar 2016 nicht mehr zum Einsatz. Deshalb muss sich der in 16 Kämpfen ungeschlagene Wallisch erst einmal wieder in das Ringgeschehen reinfummeln. Das gelang ihm gut gegen seinen Gegner Andre Bunga, einem Aachener mit angolanischen Wurzeln. Der war um Schadensbegrenzung bemüht. Geschickt mied er die die Schlaghand des Wegner Neuzugangs, die der gut hörbar zum Kopf und Körper zog. Wallisch gewann den „Sechs-Runder“ nach Punkten und wird sicherlich schon bald wieder oben mitmischen

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Auf dem Weg zur WM: Feigenbutz will sich von Nemesapati nicht aufhalten l

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Am Samstag muss Vincent Feigenbutz seinen IBF-Intercontinental-Titel gegen Nobert Nemesapati (21 Jahre, Ungarn) in der Ufgauhalle/Rheinstetten (ab 22.30 Uhr live bei SKY Select und ranfighting.de) verteidigen. Auf der Pressekonferenz vor diesem Fight war der junge Karlsruher bestens gelaunt, obwohl er sich vor wenigen Tagen auf einen anderen Gegner umstellen musste.

 

Denn eigentlich sollte es im „Heimspiel“ in Rheinstetten gegen den ungeschlagenen Russen Andrej Sirotkin zur Sache gehen. Doch der sagte verletzungsbedingt ab. Feigenbutz: „Kein Problem, Nemesapati boxt zwar einen anderen Stil, doch darauf hat mich mein Coach schon eingestellt.“ Gegner Nemesapati glänzte auf der Pressekonferenz hingegen mit Abwesenheit! „Sorry, es tut mir so leid“, sagte der sympathische Ungar. Ein Stau, knappe 90 Kilometer vor Karlsruhe, verhinderte die pünktliche Ankunft auf der Pressekonferenz bei den Stadtwerken Karlsruhe.

 

Nemesapati: „Am Samstag werde ich rechtzeitig in der Halle sein – und nur das zählt. Ich habe mehr Erfahrung als Vincent und stand schon gegen andere Kaliber im Ring als er, deswegen hole ich mir am Samstag den IBF-Intercontinental-Gürtel.“ Feigenbutz-Coach Valentin Silaghi konnte darüber nur lachen. „Das kann er vergessen“, war die knappe Antwort. Seit vier Monaten trainiert der erfahrene Coach den Karlsruher. Und machte klar: „Die Boxfans werden schon am Samstag die Entwicklung von Vincent bestaunen dürfen. Im Januar wollen wir um die Weltmeisterschaft boxen.“

 

Neben dem Hauptkampf stehen u. a. der zweite Profikampf von Wegner-Schützling Emir Ahmatovic (gegen Mateusz Gatek, Polen) und der bereits vierte Auftritt als Profiboxer von Denis Radovan (gegen Francisco Duran aus Spanien), der von Jürgen Brähmer und Michael Timm trainiert wird, auf dem Programm. Seine Premiere bei Team Sauerland wird hingegen Michael Wallisch geben! Der ungeschlagene Schwergewichtler (16 Siege, 10 durch K.o.) aus München musste eine lange Zwangspause einlegen. Sauerland-Geschäftsführer Frederick Ness: „Wir freuen uns sehr, dass Michael endlich für uns starten kann.“

 

Wenige Tickets für die Box-Veranstaltung am 13. Mai in der Ufgauhalle sind bei www.eventim.de sowie unter der telefonischen Ticket-Hotline 01806-570044 erhältlich. 

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Vincent Feigenbutz: Hoffnung auf einen großen WM-Kampf!

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„Eye for an Eye“ – live auf SKY und ranfighting.de

  Am kommenden Samstag muss Vincent Feigenbutz seinen IBF-Intercontinental-Titel gegen den ungeschlagenen Russen Andrej Sirotkin in Rheinstetten (live auf SKY und ranfighting.de) verteidigen. Was der junge Karlsruher über das „Heimspiel“, seinen neuen Trainer, Team-Kollegen sowie über seinen Gegner denkt, verrät der 21-Jährige hier im Interview.

 

Vincent, wie geht es Ihnen, Sie hatten wohl ein hartes Trainingslager?

 

Vincent Feigenbutz: Hatten ist gut… habe… ist dieses Mal noch höllischer als jemals zuvor… aber im positiven Sinne.

 

Gut vorbereitet auf Sirotkin?

 

Vincent Feigenbutz: Die Vorbereitung war eigentlich viel zu lange, da ich ja ursprünglich im April hätte boxen sollen. Das hat uns etwas Umstellung gekostet, aber jetzt ist alles auf Sieg eingestellt. 

 

Ist es schön, wieder in der Heimat zu boxen?

 

Vincent Feigenbutz: Es ist immer schön, in der Heimat boxen zu dürfen. Ich kann Benzin sparen und mit dem Fahrrad zur Halle radeln, sowie viele Freunde und Bekannte treffen. Zudem kann ich in meinem Bettchen schlafen. Natürlich ist der Druck auch höher, aber damit komme ich klar.

 

Was wissen Sie von Sirotkin?

 

Vincent Feigenbutz: Dass er brandgefährlich ist… Weltmeister im K-1 und Kickboxen war. Zudem ein erfolgreicher Amateur war und bisher im Profigeschäft ungeschlagen ist. Dazu noch zweifacher Asian Champion der WBC. Also, kein Schlechter! Aber ich schaffe das schon.

 

Wie wollen Sie ihn schlagen?

 

Vincent Feigenbutz: Mit seinen eigenen Waffen … mehr darf ich nicht sagen…

 

Sie haben seit vier Monaten mit Valentin Silaghi einen neuen Trainer und sind wieder von Berlin nach Karlsruhe gezogen. Fühlen Sie sich in der neuen/alten Umgebung wohl?

 

Vincent Feigenbutz: Und wie! …mein Hund, meine Familie und Freunde, mein Umfeld und eine super Trainingsgruppe unter Valentin Silaghi… was will man mehr.

 

Sie haben auch viele neue Kollegen in der Trainingsgruppe. Passen Sie gut zueinander? 

 

Vincent Feigenbutz: MEHR ALS GUT…das stärkste Team in Deutschland meiner Meinung nach mit Alexander Ramo, Nadir Häusler Unsal, Alexander Peil, Arijan Sherifi, Alexander Hofmann, Ahmad Ali, Alexandru Gabroveanu und natürlich mit Leon Bauer in Hatzenbühl. Alle kommen sehr gut miteinander aus. Das ist perfekt!

 

Vermissen Sie Ihre Ex-Kollegen aus Berlin?

 

Vincent Feigenbutz: Um ehrlich zu sein, es war eine tolle Zeit in Berlin und vor allem Enrico Kölling fehlt mir sehr.

 

Was dürfen die Fans am 13. Mai von Ihnen erwarten?

 

Vincent Feigenbutz: Ich werde in Karlsruhe und für Karlsruhe meine allerbeste Leistung versuchen abzurufen und verspreche einen actionreichen Fight.

 

Sie würden am liebsten schnellstmöglich wieder um die WM boxen. Wann können wir damit rechnen?

 

Vincent Feigenbutz: Hoffentlich noch in diesem Jahr. Davon gehen wir aus. Wobei ich natürlich aus den Fehlern gegen De Carolis gelernt habe und wir ja auch noch Zeit haben. Ich bin gerade mal 21 Jahre alt und habe meine boxerische Zukunft noch vor mir. Ich bin aber jederzeit bereit, gegen jeden und wo auch immer anzutreten.

 

Tickets für die Box-Veranstaltung am 13. Mai in der Ufgauhalle sind bei www.eventim.de sowie unter der telefonischen Ticket-Hotline 01806-570044 erhältlich. 

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Wieder daheim: Vincent Feigenbutz verteidigt am 13. Mai seinen IBF-Titel  

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Am 13. Mai darf der K.o.-Prinz wieder in den Ring! Vincent Feigenbutz muss in Rheinstetten (Karlsruhe) seinen IBF-Intercontinental-Titel verteidigen. Gutes Omen: In der Ufgauhalle holte sich der 21-jährige Karlsruher am 3. Dezember 2016 mit einem eindrucksvollen K.o.-Sieg über Mike Keta den IBF-Gürtel.

„Ich freue mich, dass ich wieder in der Heimat boxen kann“, sagt Feigenbutz. 2017 soll sein Jahr werden! Mit seinem neuen Trainer Valentin Silaghi bereitet sich Feigenbutz seit Wochen in Karlsruhe auf die anstehenden Aufgaben vor. Feigenbutz: „Ich möchte so schnell wie möglich wieder um die Weltmeisterschaft boxen.“ Dafür muss natürlich ein Sieg in der Ufgauhalle her. Der Gegner von Vincent Feigenbutz wird in den nächsten Tagen verkündet.

Feigenbutz Manager Rainer Gottwald: „2017 wird Vincents Jahr, davon bin ich überzeugt. Er wird schon in Rheinstetten zeigen, dass er ganz nach oben gehört und er wird mit seinem Kampf die Fans begeistern.“ Für Stimmung dürfte in Rheinstetten ohnehin gesorgt sein. Im Dezember war die Halle restlos ausverkauft. „Die Ufgauhalle ist ein wahrer Hexenkessel. Darum wollten wir auch unbedingt wieder hier boxen“, ergänzt Frederick Ness.

Der Run auf die Karten hat begonnen! Eintrittskarten sind in Kürze im Internet bei www.eventim.de sowie unter der telefonischen Ticket-Hotline 01806-570044 erhältlich.  

Saturday 13 May 2017

commission: Austrian Boxing Federation
promoter: Wilfried Sauerland (Sauerland Event)
Super Middleweight Vincent Feigenbutz 25 2 0 S TBA

IBF Inter-Continental super middleweight title

 

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Mit Feigenbutz, Bauer, Adler & Co.: Rainer Gottwald macht den Box-Süden wieder stark!

ITS Promotion 09.03.2013 Hamburg

 

 

 

Er ist wohl aktuell Deutschlands umtriebigster Box-Manager: Rainer Gottwald! Der ehemalige Kampftaucher hat dem Faustkampf im Südwesten der Republik wieder Leben eingehaucht. Dank seiner Unterstützung werden am 11. März erstmals mehrere große Box-Weltmeisterschaften in der Friedrich-Ebert-Halle Ludwigshafen veranstaltet (live ab 22.15 Uhr auf ProSieben MAXX). Mit den WM-Kämpfen von Jack Culcay, Leon Bauer und Nikki Adler bietet Team Sauerland dadurch das erste boxerische Highlight in 2017!

 

„Viele Experten sagen, der Boxsport verschwindet aktuell mehr und mehr in der Versenkung“, so Gottwald. „Ich sage: das Boxen befindet sich momentan kurz vor dem nächsten großen Durchbruch!“ Und der Optimismus des platinblonden Zweimeter-Hünen ist nicht unbegründet. Gottwald: „Wir haben mittlerweile in Karlsruhe so viele Talente um uns geschart, dass wir zusammen mit Team Sauerland auf Jahre hinweg gut aufgestellt sein werden!“

 

Tatsächlich ist der südwestdeutsche Raum zurzeit ein ‚Brennpunkt‘ junger, talentierter Boxer. Das zu erkennen und diese zu fördern, darin sieht Gottwald seine Aufgabe. „Jungs wie Vincent Feigenbutz und Leon Bauer sind durch meine Arbeit schon heute Namen mit hohem Wiedererkennungswert – dabei hat der eine gerade erst mit 20 seine Ausbildung abgeschlossen und der andere ist gerade dabei sein Abitur zu machen“, betont Gottwald. Gerade an dieser Stelle zeigt Gottwald jedoch auch, dass er das Herz am rechten Fleck hat. „Für mich sind meine Sportler wie meine Familie – ich gebe jedem eine zweite Chance und stehe in größter Not fest an seiner Seite.“

 

Selbst das Frauenboxen sieht Gottwald wieder im Kommen und hat dabei, neben Team Sauerland, tatkräftige Hilfe an seiner Seite. „Regina Halmich ist eine Ikone des Sports und ich freue mich über Ihre Unterstützung.“ Dabei soll Nikki Adler, ihres Zeichens mehrfache Weltmeisterin im Super-Mittelgewicht, das neue Aushängeschild werden, „und das schaffen wir – gemeinsam“, sagt Gottwald selbstbewusst.

 

Eintrittskarten für die Box-Nacht in der Friedrich-Ebert-Halle Ludwigshafen sind im Internet bei www.eventim.de sowie unter der telefonischen Ticket-Hotline 01806-570044 erhältlich.

 

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Perfekte K.o.-Nacht: Feigenbutz, Bauer, Radovan und Pulev feiern klare Siege!

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Erfolgreiche K.o.-Nacht für das Team Sauerland! Am Samstagabend gab es gleich an zwei Orten erfolgreiche Veranstaltungen: In der Ufgauhalle Rheinstetten machten Vincent Feigenbutz und Mike Keta dem Motto „Duell der K.o.-Maschinen“ alle Ehre, circa 1.300 Kilometer weiter östlich bestritt Kubrat Pulev seinen ersten Profikampf in seiner Heimatstadt Bulgarien – und auch hier ging es nicht über die volle Distanz!

 

Überzeugender hätte das heimatliche Comeback für Vincent Feigenbutz nach knapp einem Jahr nicht laufen können! Vor einem ausverkauften Haus mit über 2.400 begeisterten Boxfans feierte der 21-jährige Karlsruher einen krachenden K.o.-Erfolg über den kampfstarken und angriffslustigen Mike Keta. Doch genau dieser Offensivdrang wurde zum Verhängnis für den 12 Jahre älteren Münchener! Nachdem Keta den jungen Lokalmatadoren noch in der ersten Runde mit harten Schlägen vor sich hertrieb, konnte sich dieser mit Beginn der zweiten Runde gut darauf einstellen. Das Ergebnis ließ nicht lange auf sich warten: Durch einen gezielten Konter mit der Rechten ans Kinn, sowie eines weiteren Körpertreffers mit der Schlaghand, beförderte Feigenbutz seinen Gegner zu Boden. Dort musste Keta sich mit schmerzverzerrtem Gesicht schließlich nach 1:46 Minuten auszählen lassen.

 

„Ich bin überglücklich, dass ich mich so meinen Fans präsentieren konnte“, freute sich Feigenbutz, der nach Kampfabbruch direkt ein Rad im Ring schlug und durch den Sieg über Keta neuer IBF-Intercontinental Champion im Super-Mittelgewicht wurde. „Das musste einfach raus!“ Der Kampf war aber nicht so leicht, wie es das Ergebnis zeigt. Feigenbutz: „Keta wollte mich mit aller Macht beeindrucken – da war es wichtig, stabil in der Deckung zu stehen. Schließlich konnte ich ihn mir ausgucken und habe ihn punktgenau getroffen.“

 

Ähnlich Eindrucksvoll schlug sich Leon Bauer, der sich im zweiten Hauptkampf des Box-Abends in Rheinstetten seinen ersten Titel als Profi holte. Gerade einmal zehn Sekunden länger als Teamkollege Feigenbutz hielt sich der erst 18-jährige Hatzenbühler mit seinem Kontrahenten, dem Rumänen Gheorghe Sabau auf. Nach einem Niederschlag mit der Schlaghand zum Ende des ersten Durchgangs, ereilte den sechs Jahre älteren Sabau in der zweiten Runde das gleiche Schicksal wie später Mike Keta. Der Ringrichter gab das Kampfgeschehen zwar nochmals frei, doch nach einem linken Haken zum Kopf war Bauers Gegner kampfunfähig und dessen Ecke warf nach 1:56 Minuten folgerichtig das Handtuch zur Aufgabe.

 

„Es war ein geiles Gefühl vor diesem Publikum zu boxen und zu siegen“, sagte Bauer danach in der Kabine. „Wenn ich mir ein Ziel setze, dann will ich es bestmöglich umsetzen und das ist mir heute gelungen.“ Nächster Vorsatz des Megatalents: Das Abitur in 2017 und „dann weitere Titel holen“!

 

Vor den Kämpfen von Feigenbutz und Bauer feierte einer von Deutschlands besten Amateuren sein Profidebüt: Denis Radovan! Durch eine kontrollierte und abgeklärte Leistung holte sich der Schützling von Jürgen Brähmer und Conny Mittermeier einen ungefährdeten Punktsieg gegen den erfahrenen Ungarn Jozsef Racz. Brähmer: „Das war eine sehr gute Leistung von Denis. Wir werden in Zukunft noch viel Freude an ihm haben.“

 

Entsprechend begeistert zeigte sich Sauerland-Geschäftsführer Freddy Ness nach den gezeigten Leistungen: „Das war eine von Anfang bis Ende rundum gelungene Veranstaltung. Alle drei Jungs haben überzeugt und gezeigt, dass das deutsche Boxen auch in Zukunft sehr gut aufgestellt ist.“ Ein besonderes Lob sprach Ness an die Zuschauer aus: „Ich habe es selten erlebt, dass vom ersten bis zum letzten Kampf alle Fans auf ihren Plätzen mitfiebern. Die Begeisterung in Baden für den Boxsport ist riesig!“

 

Nicht minder groß war der Enthusiasmus in Sofia, wo Kubrat Pulev erstmals in seiner Profikarriere in den Ring stieg. Mit einem technischen K.o. über Ex-Weltmeister Samuel Peter in Runde vier riss der bulgarische Volksheld 15.000 seiner Landsleute in der ausverkauften Armeec Arena von den Sitzen.

 

Promoter Kalle Sauerland: „Das war eine rundumgelungene Box-Nacht für unser Team. Unseren Youngsters Feigenbutz, Bauer und Radovan gehört die Zukunft und ein Kubrat Pulev wird schon bald seine nächste WM-Chance erhalten!“

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Heimspiel für Sauerland-Talente: Feigenbutz und Bauer sind heiß auf Titel!

 

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Heimelige Atmosphäre vor „Box-Spektakel“ in Karlsruhe (live am 3. Dezember bei ranFIGHTING.de)! Am Donnerstag fand im Badisch Brauhaus die Pressekonferenz vor dem „Duell der K.o.-Maschinen“ am Samstag statt. Dann treffen Lokalmatador Vincent Feigenbutz und der Münchener Mike Keta im Kampf um die IBF-Intercontinental Meisterschaft aufeinander. Beide bezeugten heute größten Respekt gegenüber dem anderen, bevor in zwei Tagen keine Rücksicht auf Verluste genommen wird.

 

„Feigenbutz vs. Keta – das verspricht eine knallharte Schlacht. Beide siegen am liebsten vorzeitig und wollen die Fans gut unterhalten. Daher kann es nur ein herausragender Fight werden“, verspricht Sauerland-Geschäftsführer Frederick Ness und Feigenbutz-Manager Rainer Gottwald ergänzt: „Das ist ein Kampf, den Box-Deutschland sehen will und jetzt kriegen sie ihn. Am Samstag treffen im Ring zwei Naturgewalten aufeinander und werden für explosive Action sorgen!“

 

Ungewohnt ruhig gibt sich Feigenbutz vor seinem ersten Kampf in der Heimat seit circa einem Jahr. „Ich habe gut trainiert und fühle mich bestens vorbereitet. Der Trainerwechsel nach Berlin hat mir gut getan, dort habe ich mich weiterentwickelt“, erklärt der 21-jährige Youngster, fügt allerdings hinzu: „Ich bin immer noch ich, doch ich habe gelernt, nicht mehr verbissen auf den Knockout zu gehen.“ Feigenbutz Ziel für Samstag lautet daher: „Hauptsache siegen – egal wie!“

 

Für seinen Gegner zählt auch nur der Sieg. „Es heißt zwar ‚Duell der K.o.-Maschinen‘ und wir haben entsprechende Kampfrekorde, aber wir haben auch größten Respekt voreinander“, sagt Mike Keta. „Vincent hat ein riesiges Kämpferherz und steckt nie auf – von der Einstellung sehe ich mein Spiegelbild, wenn ich ihn kämpfen sehe. Aber es kann eben nur Einen geben – möge der Bessere gewinnen!“

 

Seinen ersten Titel als Profi will am 3. Dezember Leon Bauer gewinnen. Der Hatzenbühler tritt, wie Feigenbutz und Keta, im Super-Mittelgewicht an. Der Fight um die IBF-Junioren-WM gegen Gheorghe Sabau soll den krönenden Abschluss eines grandiosen Jahres für den „Löwen aus der Pfalz“ bilden. „Ich habe mir einen Traum erfüllt und im April in Las Vegas geboxt und mich mit meinem Idol Roy Jones Jr. unterhalten. Aber jetzt trete ich wieder dort an, wo ich mich am wohlsten fühle“, so das erst 18-jährige Riesentalent. „Mit jedem Wettkampf will ich einen neuen Level erreichen. Sabau boxt unorthodox, doch ich denke die passende Medizin für ihn parat zu haben!“

 

Im dritten Hauptkampf gibt es zudem eine Frauen-WM zu bestaunen. Im Duell um die WIBF-Weltmeisterschat im Super-Federgewicht boxt Kallia Kourouni gegen Irma Balijagic Adler. Und die „Pink Tyson“ genannte Kourouni wird definitiv für eine außergewöhnliche Performance sorgen – geschminkt und ganz in pink wird sie ladylike den Ring betreten. „Doch im Ring bin ich kein Popsternchen – da erwacht das Monster in mir!“ Da liegt dann wohl mindestens ein K.o. in der Luft!

 

Der Kampfabend aus der Ufgauhalle Rheinstetten bei Karlsruhe, inklusive der Vorkämpfe, ist am 3. Dezember live und exklusiv bei www.ranFIGHTING.de zu sehen.

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Fightcard 03.12.2016 Karlsruhe

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Photo: Yosko Stoychev

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Saturday 3 December 2016

commission: Austrian Boxing Federation
promoter: Wilfried Sauerland (Sauerland Event)

Super Middleweight Vincent Feigenbutz 24 2 0 S Mike Keta 21 3 0

vacant IBF Inter-Continental super middleweight title
Welterweight Deniz Ilbay 17 1 0 S TBA

Super Middleweight Leon Bauer 9 0 0 S Gheorghe Sabau 11 2 1

vacant IBF Youth super middleweight title
Super Featherweight Kallia Kourouni 6 1 0 S Irma Balijagic Adler 16 6 0

Women’s International Boxing Federation World super featherweight title
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