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Enrico Kölling vs Artur Beterbiev

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Kein Visum für Beterbiev: Enrico Kölling muss weiter auf seine Chance warten!

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Dieser Kampf sollte die größte Herausforderung und gleichzeitig die größte Chance seines Boxerlebens werden: Enrico Kölling (27 Jahre) vom Sauerland-Stall sollte eigentlich am 29. Juli in den USA um den IBF-Eliminator im Halbschwergewicht boxen. Doch sein Gegner Artur Beterbiev, die 32-jährige russische K.o.-Maschine (11 Kämpfe, 11 K.o.`s), erhielt kein Visum für die USA. Kampf geplatzt!

 

„Ich bin sehr enttäuscht über die Absage, hatte mich mit meinem neuen Trainer Stephan Kühne sehr gut auf diesen Kampf vorbereitet. Ich hoffe jetzt, dass das Duell gegen Beterbiev zu einem späteren Zeitpunkt vielleicht doch noch stattfinden wird“, sagt der Berliner Enrico Kölling. Artur Beterbiev macht indesin einer eigenen Stellungnahme seinen Promoter (auch Ausrichter des Kampfes) für die Absage verantwortlich. Frederick Ness (Geschäftsführer Sauerland Event): „Die Absage ist bitter für Enrico. Zum Glück hat die IBF sofort reagiert. Wir werden alles tun, um schnellstmöglich einen neuen Termin für den Eliminator zu erhalten.“

 

Für den 25. Juli hat der renommierte Weltverband IBF einen Purse Bid (Versteigerung) für den Ausscheidungskampf angesetzt. Der Sieger des Duells darf um die Weltmeisterschaft boxen.

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Große Chance für Enrico Kölling: Berliner tritt im IBF-Eliminator gegen K.o.-Maschine Beterbiev an!

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Dieser Kampf wird die größte Herausforderung und gleichzeitig die größte Chance seines Boxerlebens werden: Enrico Kölling (27 Jahre) vom Sauerland-Stall darf um den IBF-Eliminator im Halbschwergewicht boxen. Gegner: Artur Beterbiev! Die 32-jährige russische K.o.-Maschine erzielte in seinen elf Profikämpfen auch elf Knockouts. Dazu kommt eine sehr erfolgreiche Amateurkarriere (u.a. zwei Teilnahmen an olympischen Spielen). Die aktuelle Nr. 2 der IBF-Rangliste gehört zu den stärksten Halbschwergewichtlern der Welt. Gegen ihn will keiner ran, viele Kandidaten kniffen vor einem Kampf gegen Beterbiev. Nicht so Enrico Kölling! Die Nummer fünf der IBF-Rangliste wird gegen K.o.-Maschine Beterbiev antreten. Sauerland-Geschäftsführer Chris Meyer: „Der Kampf wird in absehbarer Zeit Kanada oder in den USA stattfinden.“ Meyer organisierte das „Auswärtspiel“ für Kölling mit Beterbiev-Promoter Yvon Michel.

Kölling: „Ich freue mich sehr. Ich möchte gegen die besten der Welt boxen und Beterbiev gehört eindeutig dazu.“Dass der Kampf wahrscheinlich in der Wahlheimat des gebürtigenMannes aus Dagestan, nämlich in Montreal/Kanada stattfinden wird, stört Enrico Kölling nicht. „Er ist der haushohe Favorit und wird ein Heimspiel haben. Das stört mich alles nicht. Ich kann befreit in diesen Kampf gehen, habe nichts zu verlieren“, sagt der sympathische Berliner Profiboxer. Aber kann alles gewinnen! Der Sieger aus dem Duell trifft anschließend auf den Sieger des Superstar-Duells zwischen Andre Ward vs. Sergej Kovalev!

Frederick Ness (Geschäftsführer Sauerland Event): „Enrico hat schon bei seinem letzten Kampf gegen Ryno Liebenberg in Südafrika gezeigt, dass er sich nicht scheut, im Ausland gegen starke Leute in den Ring zu steigen. Mit dieser Einstellung hat er auch Chancen gegen einen übermächtigen Gegner wie Beterbiev.“ Der Kampf gegen Beterbiev soll Mitte/Ende Juli steigen. Köllinghält sich mit seinem neuen Trainer, Stephan Kühne, derweil in Berlin-Köpenick fit. Kölling: „Die Zusammenarbeit mit Stephan läuft optimal. Wir werden bestens vorbereitet nach Amerika reisen.“

Auch Köllings ehemaliger Trainings-Kollege Vincent Feigenbutz, derschon am Samstag (live auf SKY und ranfighting.de) in Rheinstetten gegen den Russen Sirotkin ran muss, freut sich. Feigenbutz: „Ich vermisse Enrico sehr und habe viel von ihm gelernt. Ich freue mich sehr für Enrico, dass er diese Chance erhält. Er zeigt großen Mut, dass er im Ausland gegen Beterbiev antreten will. Davor können wir alle nur den Hut ziehen.“

 

Tickets für die Box-Veranstaltung mit Vincent Feigenbutz am 13. Mai in der Ufgauhalle sind bei www.eventim.de sowie unter der telefonischen Ticket-Hotline 01806-570044 erhältlich. 

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Auswärtserfolg für Enrico Kölling: Nach Punktsieg über Liebenberg reif für große Titel! 

 

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Starker Auftritt von Enrico Kölling! Auch im Rematch gegen Ryno Liebenberg behielt der Berliner am Samstagabend die Oberhand. Im Emperors Palace Casino bei Johannesburg ließ der Berliner nichts anbrennen, dominierte seinen südafrikanischen Gegner und siegte verdient durch eine einstimmige Punktentscheidung (96:94, 96:94 und 97:93). Jetzt will Kölling um die großen Titel boxen!

 

„Das war wohl einer meiner besten Leistungen, die ich bisher in meiner Profikarriere gezeigt habe“, so Kölling stolz über den Auswärtssieg. Von Beginn an machte der deutsche Halbschwergewichtler Druck mit der Führhand, ließ zudem Liebenberg an seiner brillanten Deckung geradezu verzweifeln. Die Punktrichter und seinen Gegner beeindruckte Kölling ein ums andere Mal mit knallharten Kombinationen zu Kopf und Körper.

 

„Ich danke dem Team Sauerland für das Vertrauen – nicht viele hatten mir solch einen Auftritt im Ausland zugetraut“, meint Kölling, der sich das größte Lob aber für seinen Trainer aufspart: „Karsten Röwer hat mich perfekt auf diesen Kampf eingestellt. Wir haben gemeinsam aus dem ersten Aufeinandertreffen gelernt und zusammen den Sieg errungen!“

 

Nach diesem großen Erfolg hat Kölling schon sein kommendes Ziel ausgemacht: den Europameistertitel! „Das ist der nächste logische Schritt, bevor ich meinen Traum von der WM angehe“, so der 26-Jährige. Dann allerdings ohne Röwer, der Team Sauerland nach diesem Kampf verlassen wird. Frederick Ness: „Wir danken Karsten für die erfolgreiche Zusammenarbeit und wünschen ihm alles Gute für die Zukunft.“

 

Zurück in Deutschland steht für Kölling die Entscheidung an, wie es zukünftig weitergehen wird, „doch darüber will ich gerade nicht nachdenken, sondern einfach nur eins: viel schlafen!“ Das hat er sich auch redlich verdient.

 

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Kölling will „Löwe“ Liebenberg auch in Südafrika bändigen!

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Gute Nachrichten für Boxfans: Das erste Highlight aus deutscher Sicht wird am 4. Februar bei ranFIGHTING.de live und exklusiv zu sehen sein! Dann überträgt Deutschlands Kampfsportportal Nr.1 das Rematch zwischen Enrico Kölling und Ryno Liebenberg live aus Johannesburg (Südafrika). Nachdem im ersten Aufeinandertreffen Kölling durch eine geteilte Punktentscheidung (117:111, 116:112 und 111:117) die Oberhand behielt, wollen beide Halbschwergewichtler dieses Mal für klare Verhältnisse sorgen.

 

„Das erste Duell zwischen Kölling und Liebenberg war Werbung fürs Boxen“, so Sauerland-Geschäftsführer Frederick Ness. „Enrico hat nach unserem Empfinden den ersten Kampf zu Recht gewonnen, doch das gegnerische Team war anderer Meinung und bot ein sofortiges Rematch an. Da Enrico sofort einwilligte, hatten wir damit keine Probleme. Wir sind uns sicher, dass er auch in der „Höhle des Löwen“ gegen Liebenberg bestehen wird!“

 

Tobias Drews, der das Rematch zwischen Kölling und Liebenberg für ran FIGHTING kommentieren wird, freut sich auf ein erneut actionreiches Gefecht: „Chapeau, Enrico Kölling! Diese Einstellung sieht man heute nicht mehr oft und das spricht für seinen Sportsgeist. Besteht er diese Bewährungsprobe, ist Kölling definitiv bereit für die Weltspitze des Halbschwergewichts!“

 

Kölling befindet sich momentan in den letzten Zügen der Vorbereitung. In der Abgeschiedenheit der Sportschule Güstrow ist der Berliner Anfang des neuen Jahres in die „heiße Phase“ seiner Vorbereitung gestartet. „Alles läuft bis dato perfekt. Im Sparring merke ich, dass ich Tag für Tag ein besseres Feeling für den aggressiven Stil von Liebenberg bekomme“, so der 26-Jährige – am besten soll es laufen wie zu Beginn des ersten Fights, „da hatte ich sofort Zugriff auf das Geschehen im Ring und habe ihn klar bestimmt. Danach wurde ich unkonzentriert und habe Liebenberg in den Kampf gelassen, doch das wird mir nicht ein zweites Mal passieren!“

 

Über die Umstände, im Ausland zu boxen, macht sich der Deutsche indes keine Sorgen. Kölling: „Ich freue mich auf das Abenteuer Südafrika! Die Menschen, das Essen, die Luft – das wird eine tolle Erfahrung.“ Apropos Luft: die wird dünn, denn geboxt wird in einer Höhe von 1.700 Metern. Doch auch dieser Faktor stört Kölling nicht. „Ich habe schon in Mexiko Stadt gekämpft und gewonnen! Ausreden sind mir fremd. Kämpfe werden im Kopf entschieden und nirgendwo anders.“

 

Die Form stimmt, das Selbstbewusstsein ist da – jetzt fehlt für Kölling nur noch der erneute Sieg gegen den „Löwen“ Liebenberg! Am 4. Februar live und exklusiv bei ranFIGHTING.de!

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Photos: Enrico Kölling vs Ryno Liebenberg

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Enrico Kölling vs Ryno Liebenberg










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Kölling-Coach Röwer will aus „Löwe“ Liebenberg ein „Miezekätzchen“ machen!

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Diese Zwei sind wie Tag und Nacht! Trotzdem haben Karsten Röwer und Colin Nathan das gleiche Ziel: aus ihren Schützlingen Weltmeister zu formen! Am 1. Oktober treffen nun beide im Trainer-Duell aufeinander – Röwer sekundiert Enrico Kölling bei dessen Titelverteidigung der WBA-Intercontinental Meisterschaft gegen Ryno Liebenberg, der von Nathan gecoacht wird.

 

Der Weg Röwers hin zum Boxlehrer war nach einer erfolgreichen Amateurkarriere in der früheren DDR wie vorgezeichnet. Komplett anders hingegen die Route seines südafrikanischen Kontrahenten: Nathans Vater brachte seinem Sprössling schon früh dem Boxsport nahe. Mit bereits 12 Jahren sekundierte er bei einem Profikampf – Rekord! Und auch in der Boxphilosophie gibt es gravierende Unterschiede: setzt Nathan auf bedingungslose Offensive, versucht Röwer seine Boxer aus einer kontrollierten Defensive zu Siegen zu führen.

 

Das spiegelt auch gut den Stil von Kölling und Liebenberg wieder, wenn man beide Trainer zum Schützling des anderen befragt. „Enrico Kölling boxt einen technisch ansehnlichen Stil, seine große Stärke ist eine stabile Doppeldeckung“, meint Nathan. Über Köllings Gegner sagt Röwer: „Liebenberg macht von Beginn an Druck, boxt teilweise am Rande der Legalität.“ Beim Thema Strategie und Taktik reagiert Nathan gereizt, verbietet sich jede Nachfrage – Röwer hingegen ist da offener: „Enrico muss selbst die Initiative ergreifen und auf Angriffe Liebenbergs mit harten und platzierten Kontern antworten. So wird aus dem Löwen ein Miezekätzchen.“

 

So unterschiedlich sie auch sein mögen, eins verbindet Röwer und Nathan: der Erfolg! Beide konnten schon Weltmeister hervorbringen, doch wer wird im Jahnsportforum den nächsten Schritt in diese Richtung machen: Kölling mit Röwer oder Liebenberg mit Nathan? Die Entscheidung fällt am 1. Oktober!

 

Im Hauptkampf des Abends will Jürgen Brähmer dann die WBA-Weltmeisterschaft im Halbschwergewicht gegen Nathan Cleverly verteidigen. Eintrittskarten für die Box-Nacht in Neubrandenburg sind bei www.tickethall.de und www.eventim.de sowie unter der telefonischen Ticket-Hotline 01806-570044 erhältlich. Der komplette Kampfabend, inklusive aller Vorkämpfe, ist am 1. Oktober zudem live auf www.ranFIGHTING.de zu sehen.

 

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Hopp oder Top

 

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Hopp oder Top – am 1. Oktober stehen fast alle Team Sauerland-Boxer vor richtungsweisenden Fights. Im Jahnsportforum Neubrandenburg sind natürlich vor allem die Scheinwerfer auf Weltmeister Jürgen Brähmer gerichtet. Doch auch die Boxer aus der zweiten Reihe sowie der talentierte Nachwuchs wollen einen großen Schritt nach vorn machen.

 

Für Leon Bauer (8-0, 6 K.o.´s) geht es darum, weiter an Erfahrung zu sammeln. Der 18-jährige „Löwe aus der Pfalz“ kann zwar schon gehörig die Krallen ausfahren, hat aber laut Promoter Kalle Sauerland noch genügend Zeit, um sich zu entwickeln. Sauerland: „In ein paar Jahren traue ich Leon den ganz großen Wurf zu. Bis dahin soll er aber in Ruhe aufgebaut werden. Dann werden die Fans noch viel Freude an ihm haben!“ Bauer darf sich in der Vier-Tore-Stadt gegen Giorgi Khulelidze (8-1, 2 K.o.´s) aus Georgien beweisen.

 

Nur drei Jahre älter, aber schon mit der Erfahrung zweier WM-Kämpfe, ist Vincent Feigenbutz (23-2, 21 K.o.´s). Nach seiner Niederlage gegen WBA-Champion Giovanni De Carolis und dem Trainerwechsel nach Berlin zu Karsten Röwer, geht es wieder bergauf für „Iron Junior“. Drei vorzeitige Siege aus ebenso vielen Fights sprechen eine deutliche Sprache. Mit einem weiteren Sieg in Neubrandenburg will sich der Karlsruher auf sein geplantes Heimspiel gegen Mike Keta Anfang Dezember einstimmen. Doch Vorsicht: Guillermo Ruben Andino (10-1, 5 K.o.´s) will am 1. Oktober seinen Bruder rächen, den Feigenbutz erst im Mai durch K.o. schlagen konnte!

 

Knockouts sind auch das Markenzeichen von Artur Mann (7-0, 6 K.o.´s). „Der Mann mit dem Donnerschlag“ hat zwar bisher nur sieben Kämpfe bestritten, doch zuletzt konnte er immerhin schon Ex-Champion Valery Brudov klar in die Schranken weisen. Mann selbstbewusst: „Mein Ziel ist klar: Ich will schnellstmöglich um die WM boxen!“ Doch dazu muss der 25-jährige Cruisergewichtler einen furchteinflößenden Namen aus dem Weg räumen: Paul Drago (9-0-1, 2 K.o.´s)! „Kein Problem“, sagt Mann, „dann spiele ich halt den ‚Rocky‘ und knocke ihn aus!“

 

Nicht mehr weit entfernt von einer WM-Chance ist Enrico Kölling (21-1, 6 K.o.´s). Mit Ryno Liebenberg (17-3, 12 K.o.´s) hat der Halbschwergewichtler im Jahnsportforum nicht nur einen sportlich hochwertigen, sondern auch einen wortgewaltigen Gegner aus dem Weg zu räumen. WBA-International Champion Kölling energisch: „Liebenberg kann so viel erzählen, wie er will – im Ring werde ich ihm die passende Antwort geben. Niemand bringt mich von meinem Traum ab, Weltmeister zu werden!“

 

In der gleichen Gewichtsklasse wie Kölling vs. Liebenberg findet dann auch der Hauptkampf des Abends statt: die WBA-Weltmeisterschaft zwischen Jürgen Brähmer (48-2, 35 K.o.´s) und Nathan Cleverly (29-3, 15 K.o.´s). Der Titelverteidiger weiß um die Stärke seines Herausforderers: „Natürlich ist jeder Kampf eine Herausforderung für sich, die man als Boxer annehmen muss, doch Nathan Cleverly ist wohl meine bislang größte und darauf freue ich mich! Mich reizen Kämpfe gegen Gegner auf Augenhöhe“. Und das ist Cleverly als ehemaliger Weltmeister definitiv. Einen Sieg gegen den Waliser vorausgesetzt, peilt der 37-jährige Schweriner weitere „Superfights“ an: „Ich will unbedingt Titelvereinigungen gegen die anderen Halbschwergewichts-Weltmeister boxen!“

 

Doch erst einmal ist Cleverly an der Reihe …

 

Eintrittskarten für die Box-Nacht in Neubrandenburg sind bei www.tickethall.de und www.eventim.de sowie unter der telefonischen Ticket-Hotline 01806-570044 erhältlich. Der komplette Kampfabend ist am 1. Oktober zudem live auf www.ranFIGHTING.de zu sehen.

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Vor hartem Fight gegen Liebenberg – Enrico Kölling: „Erfolg ist Charakterfrage“

Harte Arbeit zahlt sich aus! Dieses Motto ist bei Enrico Kölling Programm.
Vor seiner Titelverteidigung der WBA-Intercontinental Meisterschaft am 1.
Oktober gegen Ryno Liebenberg spricht der Halbschwergewichtler über den
Umgang mit Kritik, seiner Diabetes-Erkrankung und wieso Einstellung und
Fleiß wichtiger sind als Talent.

Enrico Kölling, ist das Box-Gym Ihr zweites Zuhause?

Enrico Kölling: Wohl eher mein Einziges – hier verbringe ich mehr Zeit, als
in meiner Wohnung. Meine Freundin bezeichnet es geradezu als Wunder, wenn
ich, außer zum Essen und Schlafen, daheim bin.

Kein Wunder, dass Sie so etwas wie der „Marathon-Mann“ im Team Sauerland
sind. Bereits seit knapp fünf Monaten befinden Sie sich fast ununterbrochen
im Training. Andere Boxer bereiten sich maximal acht bis zehn Wochen auf
einen Titelkampf vor und sind dann froh, erst einmal eine längere Pause
einzulegen. Wieso sind Sie da anders?

Enrico Kölling: Die lange Vorbereitungszeit hat verschiedene Gründe. Zum
einen hasse ich es, auf der faulen Haut zu liegen – ich muss immer sportlich
aktiv sein. Zum anderen will ich für meine Trainingskollegen da sein, die
abwechselnd in der Wettkampfvorbereitung standen und stehen. Egal ob
Sparring oder wertvolle Tipps – ich bin gerne für sie da.

Nach Ihrem letzten Ringauftritt, bei dem Sie sich die WBA-Intercontinental
Meisterschaft sichern konnten, wurde Ihnen eine klare Leistungssteigerung
attestiert. Inwiefern war und ist das ein Ansporn für Sie?

Enrico Kölling: Das motiviert definitiv. Allerdings habe ich gelernt, Kritik
richtig einzustufen – zum Glück, denn ansonsten macht sie einen kaputt. Als
ich Anfang 2015 meine erste Niederlage kassierte, haben sich die
Box-Experten mit ihren negativen Kommentaren auf eine ähnliche Weise nicht
zurückgehalten, wie jetzt mit ihren positiven Schlagzeilen. Wichtig ist,
sich selbst realistisch einzuschätzen und da bin ich auf einem guten Weg.

Kann man durch viel Arbeit fehlendes Talent wettmachen?

Enrico Kölling: Ich denke, dass Einstellung und Fleiß deutlich wichtiger als
Talent sind. Natürlich hat man mehr Hindernisse zu überwinden, braucht
länger, um seine Ziele zu erreichen. Erfolg ist im Endeffekt eine
Charakterfrage. Wer es schafft, immer wieder seine Grenzen zu überwinden und
somit besser wird, der hat auch langfristig mehr Erfolg.

Ihr kommender Gegner Ryno Liebenberg sagt, dass Sie für Ihn maßgeschneidert
sind, keine große Gefahr ausstrahlen und K.o. gehen werden. Nehmen Sie
solche Kampfansagen ernst?

Enrico Kölling: Nicht wirklich. Natürlich weiß ich, was da auf mich zukommt
– da muss ich mir nicht noch unnötig Gedanken über solche Sprüche machen.
Liebenberg behauptet ja auch, mich so klar abzufertigen, dass Jürgen Brähmer
danach Angst haben würde, gegen ihn anzutreten. Erst einmal muss er es mit
mir aufnehmen. Reden können sie vorher alle – im Ring ist dann spätestens
alles nach dem ersten Rundengong vergessen.

Im Ring bekommen Sie es aber nicht nur mit dem wort- und schlaggewaltigen
Liebenberg zu tun. Seit nunmehr 18 Monaten heißt Diabetes Ihr zweiter Gegner
im Ring. Wie kommen Sie mit diesem Handicap klar?

Enrico Kölling: Sehr gut! Ich muss echt gestehen, dass meine
Diabetes-Erkrankung Glück im Unglück war und ist. Dadurch bin ich gezwungen,
ein sehr gesundes Leben zu führen und noch besser auf meinen Körper zu
hören. Außerdem bin ich ja nicht der erste Boxer mit Diabetes. „Smokin“ Joe
Frazier und „Sugar“ Ray Robinson sind beide Legenden des Sports geworden.
Das zeigt mir doch, dass der WM-Titel, trotz Krankheit, keine Utopie ist!

Vor knapp drei Jahren boxten Sie schon einmal in Neubrandenburg. Welche
Erinnerungen haben Sie ans Jahnsportforum?

Enrico Kölling: Und das war nicht das erste Mal. Als Amateur habe ich dort
einige große Turniere, wie die Deutsche Meisterschaft gewonnen. Tatsächlich
bin ich hier noch unbesiegt und daran soll sich auch nichts ändern!

Gibt es schon eine Idee, mit was Sie sich bei einem Sieg am 1. Oktober
belohnen wollen?

Enrico Kölling: So weit denke ich nicht. Aber egal ob Sieg oder Niederlage –
ich werde meinen Kollegen für ihre anstehenden Wettkämpfe im November und
Dezember als Trainingspartner zur Seite stehen. Einer für alle und alle für
einen!

Im Hauptkampf des Abends will Jürgen Brähmer dann die WBA-Weltmeisterschaft
im Halbschwergewicht gegen Nathan Cleverly verteidigen. Eintrittskarten für
die Box-Nacht in Neubrandenburg sind bei http://www.tickethall.de und
http://www.eventim.de sowie unter der telefonischen Ticket-Hotline 01806-570044
erhältlich. Der komplette Kampfabend, inklusive aller Vorkämpfe, ist am 1.
Oktober zudem live auf http://www.ranFIGHTING.de zu sehen.

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