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Vor hartem Fight gegen Liebenberg – Enrico Kölling: „Erfolg ist Charakterfrage“

Harte Arbeit zahlt sich aus! Dieses Motto ist bei Enrico Kölling Programm.
Vor seiner Titelverteidigung der WBA-Intercontinental Meisterschaft am 1.
Oktober gegen Ryno Liebenberg spricht der Halbschwergewichtler über den
Umgang mit Kritik, seiner Diabetes-Erkrankung und wieso Einstellung und
Fleiß wichtiger sind als Talent.

Enrico Kölling, ist das Box-Gym Ihr zweites Zuhause?

Enrico Kölling: Wohl eher mein Einziges – hier verbringe ich mehr Zeit, als
in meiner Wohnung. Meine Freundin bezeichnet es geradezu als Wunder, wenn
ich, außer zum Essen und Schlafen, daheim bin.

Kein Wunder, dass Sie so etwas wie der „Marathon-Mann“ im Team Sauerland
sind. Bereits seit knapp fünf Monaten befinden Sie sich fast ununterbrochen
im Training. Andere Boxer bereiten sich maximal acht bis zehn Wochen auf
einen Titelkampf vor und sind dann froh, erst einmal eine längere Pause
einzulegen. Wieso sind Sie da anders?

Enrico Kölling: Die lange Vorbereitungszeit hat verschiedene Gründe. Zum
einen hasse ich es, auf der faulen Haut zu liegen – ich muss immer sportlich
aktiv sein. Zum anderen will ich für meine Trainingskollegen da sein, die
abwechselnd in der Wettkampfvorbereitung standen und stehen. Egal ob
Sparring oder wertvolle Tipps – ich bin gerne für sie da.

Nach Ihrem letzten Ringauftritt, bei dem Sie sich die WBA-Intercontinental
Meisterschaft sichern konnten, wurde Ihnen eine klare Leistungssteigerung
attestiert. Inwiefern war und ist das ein Ansporn für Sie?

Enrico Kölling: Das motiviert definitiv. Allerdings habe ich gelernt, Kritik
richtig einzustufen – zum Glück, denn ansonsten macht sie einen kaputt. Als
ich Anfang 2015 meine erste Niederlage kassierte, haben sich die
Box-Experten mit ihren negativen Kommentaren auf eine ähnliche Weise nicht
zurückgehalten, wie jetzt mit ihren positiven Schlagzeilen. Wichtig ist,
sich selbst realistisch einzuschätzen und da bin ich auf einem guten Weg.

Kann man durch viel Arbeit fehlendes Talent wettmachen?

Enrico Kölling: Ich denke, dass Einstellung und Fleiß deutlich wichtiger als
Talent sind. Natürlich hat man mehr Hindernisse zu überwinden, braucht
länger, um seine Ziele zu erreichen. Erfolg ist im Endeffekt eine
Charakterfrage. Wer es schafft, immer wieder seine Grenzen zu überwinden und
somit besser wird, der hat auch langfristig mehr Erfolg.

Ihr kommender Gegner Ryno Liebenberg sagt, dass Sie für Ihn maßgeschneidert
sind, keine große Gefahr ausstrahlen und K.o. gehen werden. Nehmen Sie
solche Kampfansagen ernst?

Enrico Kölling: Nicht wirklich. Natürlich weiß ich, was da auf mich zukommt
– da muss ich mir nicht noch unnötig Gedanken über solche Sprüche machen.
Liebenberg behauptet ja auch, mich so klar abzufertigen, dass Jürgen Brähmer
danach Angst haben würde, gegen ihn anzutreten. Erst einmal muss er es mit
mir aufnehmen. Reden können sie vorher alle – im Ring ist dann spätestens
alles nach dem ersten Rundengong vergessen.

Im Ring bekommen Sie es aber nicht nur mit dem wort- und schlaggewaltigen
Liebenberg zu tun. Seit nunmehr 18 Monaten heißt Diabetes Ihr zweiter Gegner
im Ring. Wie kommen Sie mit diesem Handicap klar?

Enrico Kölling: Sehr gut! Ich muss echt gestehen, dass meine
Diabetes-Erkrankung Glück im Unglück war und ist. Dadurch bin ich gezwungen,
ein sehr gesundes Leben zu führen und noch besser auf meinen Körper zu
hören. Außerdem bin ich ja nicht der erste Boxer mit Diabetes. „Smokin“ Joe
Frazier und „Sugar“ Ray Robinson sind beide Legenden des Sports geworden.
Das zeigt mir doch, dass der WM-Titel, trotz Krankheit, keine Utopie ist!

Vor knapp drei Jahren boxten Sie schon einmal in Neubrandenburg. Welche
Erinnerungen haben Sie ans Jahnsportforum?

Enrico Kölling: Und das war nicht das erste Mal. Als Amateur habe ich dort
einige große Turniere, wie die Deutsche Meisterschaft gewonnen. Tatsächlich
bin ich hier noch unbesiegt und daran soll sich auch nichts ändern!

Gibt es schon eine Idee, mit was Sie sich bei einem Sieg am 1. Oktober
belohnen wollen?

Enrico Kölling: So weit denke ich nicht. Aber egal ob Sieg oder Niederlage –
ich werde meinen Kollegen für ihre anstehenden Wettkämpfe im November und
Dezember als Trainingspartner zur Seite stehen. Einer für alle und alle für
einen!

Im Hauptkampf des Abends will Jürgen Brähmer dann die WBA-Weltmeisterschaft
im Halbschwergewicht gegen Nathan Cleverly verteidigen. Eintrittskarten für
die Box-Nacht in Neubrandenburg sind bei http://www.tickethall.de und
http://www.eventim.de sowie unter der telefonischen Ticket-Hotline 01806-570044
erhältlich. Der komplette Kampfabend, inklusive aller Vorkämpfe, ist am 1.
Oktober zudem live auf http://www.ranFIGHTING.de zu sehen.

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„Löwe“ Liebenberg haut auf den Putz: „Erst Kölling vermöbeln, dann Brähmer herausfordern“

Laut, lauter, Ryno Liebenberg! Der Südafrikaner steigt am 1. Oktober gegen Enrico Kölling in den Ring, will ihm die WBA-Intercontinental Meisterschaft im Halbschwergewicht abnehmen und sich so für einen WM-Kampf empfehlen. Wieso sein Kampfname „Der Löwe“ nicht auf sein Mundwerk bezogen ist und weshalb er sich gegen Kölling als Favorit sieht, verrät der 31-Jährige hier im Interview.

Ryno Liebenberg, Ihr kommender Gegner Enrico Kölling scheint Ihnen ja nicht gerade Furcht einzuflößen?

Ryno Liebenberg: Wieso auch? Seine Schläge scheinen nicht mehr weh zu tun, als ein Mückenstich. Da werde ich ganz klar durchmarschieren – so einfach ist das!

Man könnte meinen, Sie nehmen ihn kein Stück ernst …

Ryno Liebenberg: Verstehen Sie mich nicht falsch. Enrico Kölling ist ein großartiger Techniker mit einer hervorragenden Bilanz – bei den Amateuren. Als Profi hat er jedoch schon gegen einen Nobody verloren. Wie kann man jemanden für voll nehmen, der gegen eine Flasche verloren hat? Natürlich habe ich auch schon Niederlagen auf meinem Konto, die kamen allerdings nur gegen Leute aus der absoluten Weltspitze!

Ihrem Kampfnamen „Der Löwe“ entsprechend, reißen Sie aber ganz schön das Maul auf. Wieso werden Sie denn in Wirklichkeit so genannt?

Ryno Liebenberg: Sie werden es mir nicht glauben, aber als Jugendlicher sah ich aus wie ein Rockstar aus den 80ern. Ich hatte langes, strohblondes Haar. In meinem damaligen Gym war ich der einzige Weiße und so machten sich die farbigen Jungs einen Spaß und nannten mich „Tau“, was in ihrer Sprache „Löwe“ heißt.

Ein Löwenherz haben Sie auf jeden Fall in Ihrem bislang letzten Kampf bewiesen. Gegen Erik Skoglund, einem Freund von Kölling, unterlagen Sie nur knapp nach Punkten. Skoglunds Hauptsparringspartner war damals Kölling – hat er dadurch gegen Sie einen Vorteil?

Ryno Liebenberg: Wollen Sie mich auf den Arm nehmen? Natürlich nicht! Beide haben einen komplett unterschiedlichen Kampfstil. Skoglund ist wie ein Reh – ein Fluchttier – und das obwohl er über einen guten Punch verfügt. Enrico ist hingegen das absolute Gegenteil und stellt sich dem Kampf. Nur dumm für ihn, dass ihm dabei die Power fehlt – das werde ich ausnutzen!

Was ist für Sie der Schlüssel zum Sieg?

Ryno Liebenberg: Das ich den Weg zum Ring finde. Dann ist es nur noch eine Frage der Zeit, bis ich Kölling ausknocke. Ich will unbedingt diesen Titel holen und dann um die WM boxen!

Falls Sie Kölling schlagen, könnten Sie am gleichen Abend in Neubrandenburg noch einen möglichen Gegner beobachten – schließlich verteidigt Jürgen Brähmer gegen Nathan Cleverly die Weltmeisterschaft im Halbschwergewicht …

Ryno Liebenberg: Das werde ich mit Sicherheit tun. Aber glauben Sie mir: wenn die erst einmal sehen, was ich mit Kölling angestellt habe, werden Sie den Teufel tun und mir eine Chance geben. Vor einem hungrigen Löwen ergreift halt jeder die Flucht – auch Jürgen Brähmer…

Im Hauptkampf des Abends will Jürgen Brähmer dann die WBA-Weltmeisterschaft im Halbschwergewicht gegen Nathan Cleverly verteidigen. Eintrittskarten für die Box-Nacht in Neubrandenburg sind bei http://www.tickethall.de und http://www.eventim.de sowie unter der telefonischen Ticket-Hotline 01806-570044 erhältlich. Der komplette Kampfabend, inklusive aller Vorkämpfe, ist am 1. Oktober zudem live auf http://www.ranFIGHTING.de zu sehen.

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Wie einst Rocky Balboa: Artur Mann will „Drago“ ausknocken!

„Thunderman“ wird zu „Rocky“! Jetzt steht das nächste Highlight der Box-Nacht am 1. Oktober in Neubrandenburg fest: Artur Mann (7-0, 6 K.o.´s), der Cruisergewichtler mit dem Donnerschlag, will ein filmreifes Spektakel bieten – kein Wunder beim Nachnamen seines kommenden Gegners! Denn der 25-Jährige trifft im Jahnsportforum auf den ungeschlagenen Paul Drago (9-0-1, 2 K.o.´s) aus England.

„Als ich den Nachnamen hörte, musste ich sofort an ‚Rocky IV‘ denken“, lacht Mann, „und es gibt tatsächlich Ähnlichkeiten zwischen Ivan Drago und meinem kommenden Gegner.“ Tatsächlich stammt Paul Drago aus Osteuropa und überragt mit einem Gardemaß von 1,91 Meter den Hannoveraner um sechs Zentimeter. Dazu beherrscht der 32-jährige Brite einen „bösen Blick“, der dem echten Film-Drago (gespielt von Dolph Lundgren) in nichts nachsteht.

Laut Kalle Sauerland stellt Drago aber auch boxerisch eine echte Herausforderung für Mann dar. „Artur ist mit dem Ziel zu uns gekommen, schnellstmöglich ganz oben anzuklopfen“, bestätigt der Promoter. „Paul Drago ist ein gut ausgebildeter Amateur, ungeschlagen und verfolgt einen offensiven Boxstil. Ein guter Test für Artur, der erst einmal bestanden werden will.“

Eine Prüfung, die Mann erfolgreich meistern will – ähnlich wie Anfang Mai in Hamburg. Da besiegte der Schützling von Hartmut Schröder mit Valery Brudov einen Ex-Weltmeister nach Punkten und zeigte, dass er schon locker eine Distanz von acht Runden gehen kann. Doch so lange will sich der „Thunderman“ am 1. Oktober nicht aufhalten. „Da will ich wieder den ‚Rocky‘ machen und Drago auf die Bretter schicken!“

Im Hauptkampf des Abends will Jürgen Brähmer dann die WBA-Weltmeisterschaft im Halbschwergewicht gegen Nathan Cleverly verteidigen. Eintrittskarten für die Box-Nacht in Neubrandenburg sind bei http://www.tickethall.de und http://www.eventim.de sowie unter der telefonischen Ticket-Hotline 01806-570044 erhältlich. Der komplette Kampfabend, inklusive aller Vorkämpfe, ist am 1. Oktober zudem live auf http://www.ranFIGHTING.de zu sehen.

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2 x Seferi am 17.09.2016 in Göppingen

Vier Fäuste für zwei Seferi-Siege – Arslan und Charr halten dagegen
Fighter topfit für Box-Event in Göppingen

Topfit und aufgeräumt zeigten sich die Boxer beim Showtraining in der Göppinger Kaufhof-Filiale für das Event am Sonnabend, den 17. September in der EWS Arena.

Mit dabei in in der Schweiz lebenden Box-Brüder Nuri und Sefer Seferi, die direkt aus ihrem mehrwöchigen Trainingslager anreisten und den Boxfans ihre schlagkräftigen Argumente für Sonnabend präsentierten. „Wir sind nicht zum Verlieren gekommen. Unsere Gegner müssen sich warm anziehen. Da warten auf sie einige Überraschungen“, sagten die beiden Athleten mit albanischen Wurzeln unisono. 

Beim Kampf gegen Lokalmatadoren Firat Arslan geht es für Nuri Seferi um den EM-Krone im Cruisergewicht (Version WBO). „Nach den harten Sparring mit den Schweizer Spitzenboxern XXXXXX bin mir sicher einen tollen Kampf hier abzuliefern“, kündigte der 39-jährige Seferi ein Ringschlacht an. „Meine permanenten Druck wird Nuri nicht standhalten. Die Chance auf ein WM-Kampf werde ich mir nicht entgehen lassen“, zeigte der 45jährige Firat Arslan Kante.

Sefer Seferi, bisher noch ungeschlagener KO-Matador, will sich den WM-International-Gürtel der WBA schnappen. Sein Kontrahent, der Kölner Schwergewichtler Manuel Charr, hat naturgemäß etwas dagegen: „Es geht hier auch um den WBA-Ranglistenplatz 3 und damit das Anrecht auf einen WM-Kampf. Mein Ehrgeiz ist ungebrochen. Das wird Sefer Seferi zu spüren bekommen.

Erol Ceylan (Chef der HambugerEC Boxpromotion), der mit Firat Arslan gemeinsam den Kampfabend veranstaltet, lässt sich keine Prognose für den Ausgang der Fights entlocken: „Das sind Kämpfe auf Augenhöhe. Die Chancen stehen  50:50. Auch beim Kampf von Karo Murat gegen Yevgeni Makhateienko um den WBA Internationl-Titel im Halbschwergewicht wird es hoch hergehen.“

Eintrittskarten sind im Internet unter www.easyticket.de oder an der Abendkasse (Beginn 18.30h) erhältlich. Die Fights werden auch live unterwww.ranFighting.de übertragen.
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Neue Helden für Hamburg – „Friday Night Boxing“ feiert am 14. Oktober Premiere!

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Die „Boxhochburg“ Hamburg ist demnächst um eine Attraktion reicher. Am 14. Oktober feiert „Friday Night Boxing“ Premiere. Die in regelmäßigen Abständen stattfindende Kampfserie wurde am heutigen Mittwoch von Team Sauerland und „More Than Sports“ bei einer Pressekonferenz im BLOCKBRÄU vorgestellt.

 

„Wir freuen uns sehr, dass wir mit der Friday Night Boxing-Reihe einem spannenden Profi-Sportevent ein Zuhause in der Inselparkhalle geben können und sich die einzigartige Atmosphäre in der immer noch relativ neuen Location weiter herumspricht“, so Peter Berg, Geschäftsführer der More Than Sports GmbH. Die junge Hamburger Agentur für Marketing- und Veranstaltungskonzepte ist als Vermarkter der Inselparkhalle tätig und zählt u. a. die Basketballer der Hamburg Towers zu ihren Kunden. Mit dem WM-Kampf von Jack Culcay letzten Dezember gab es bereits einen sehr erfolgreichen Piloten. „Nach den guten Erfahrungen waren die Überlegungen zu einer regelmäßigen Kooperation zwischen Sauerland und More Than Sports für beide Seiten naheliegend“, erklärt Berg weiter.

 

Sauerland-Geschäftsführer Frederick Ness: Wir freuen uns, dieses spannende Projekt zusammen mit More Than Sports zu starten. Die Konzeptidee für „Friday Night Boxing“ lässt sich sehr knapp auf den Punkt bringen: Qualitätsboxen, für das Sauerland seit Jahrzehnten steht, bekommt in Hamburg regelmäßig eine Plattform, auf der immer auch lokale Größen und Talente ihren Platz finden sollen.“

 

Für die in den letzten Monaten bekanntermaßen leidgeprüfte Sportstadt Hamburg soll die Veranstaltungsreihe „Friday Night Boxing“ ebenfalls ein positives Signal setzen und eine Gelegenheit bieten, wieder gemeinsam mit den lokalen Sportlern zu fiebern und zu feiern. Dementsprechend könnte das Motto „Neue Hamburger Helden“ für die Auftaktveranstaltung natürlich kaum passender gewählt sein.

 

Das findet auch Hauptkämpfer Noel Gevor, der am 14. Oktober die WBO-International Meisterschaft im Cruisergewicht gegen den früheren WM-Herausforderer Mirko Larghetti verteidigt. Gevor: „Das Hamburger Boxpublikum steht wie eine Wand hinter seinen Kämpfern. Hier kannst du als Boxer in den Ring steigen und nach einer guten Leistung selbigen als Held verlassen. Und genau das ist mein Ziel!“

 

Unterstützt wird Gevor im Rahmenprogramm von seinem Bruder Abel. „Nach knapp einem Jahr endlich wieder einen Kampf zu bestreiten, ist schon großartig. Aber dann auch noch in dieser tollen Halle mit den Hamburger Fans im Rücken – besser geht’s nicht!“

 

Sebastian Formella ist einer der weiteren „Helden“ der ersten „Friday Night Boxing“-Veranstaltung. „Hafen-Basti“ setzt vor allem auf die Unterstützung seiner Arbeitskollegen. Der Profiboxer fährt hauptberuflich die großen Containerbrücken im nahegelegenen Hamburger Hafen. „Vom Kai zur Halle sind es nicht einmal 5.000 Meter“, verrät Formella. „Hier will ich meinen bis dato besten Kampf zeigen!“

 

Für Recht und Ordnung will außerdem Dmitrij Weimer sorgen. Der fünffache Kickbox-Weltmeister, der tagsüber als Polizist in Alsterdorf arbeitet und jetzt als Berufsboxer durchstarten möchte, freut sich auf den Kampfabend im Hamburger Süden. Weimer: „Als ich mit meinen Eltern nach Deutschland gekommen bin, haben wir zwei Jahre in einem Containerdorf für Spätaussiedler in Neugraben gewohnt, anschließend in Neuwiedenthal. Ich bin hier aufgewachsen und es erfüllt mich mit Stolz bei einem solchen Event in den Ring zu steigen.“ Kein Wunder, hat der 31-Jährige schließlich zwei Jahre Streifendienst an der Wilhelmsburger Wache geschoben.

 

Weimer, Formella und die Gevor-Brüder: Vier Boxer, die Hamburg mit Stolz erfüllen wollen – und vielleicht bald echte Helden der Hansestadt!

 

Tickets für die erste „Friday Night Boxing“-Veranstaltung am 14. Oktober in der Hamburger Inselparkhalle sind im Internet bei www.tickethall.de und www.eventim.de sowie unter der telefonischen Ticket-Hotline 01806-570044 erhältlich.

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„Jürgen ist cleverer als Cleverly“ – Youngster Zeuge glaubt an Brähmer-Sieg

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Noch zweieinhalb Wochen, dann ist es soweit: am 1. Oktober heißt es für Jürgen Brähmer gegen Nathan Cleverly „Jetzt oder Nie“. Aus Sicht des amtierenden WBA-Weltmeisters genau der richtige Zeitpunkt – das glaubt auch Tyron Zeuge. Und der muss es ja wissen – schließlich trainiert er tagtäglich an der Seite des WBA-Champions im Halbschwergewicht, wird sogar von ihm trainiert.

 

„Jürgen ist ein echtes Arbeitstier“, stellt Zeuge klar. „Während meiner letzten Vorbereitung hatte er, parallel zu mir, seine Einheiten absolviert – damals hielt sich Jürgen nur fit. Wie er in den letzten Wochen noch einmal an der Schraube gedreht hat, dafür gibt es nur ein Wort: Krass!“ Körperlich und mental hat der 24-Jährige seinen Mentor nie in einer besseren Verfassung erlebt.

 

Dass der Kampf gegen Cleverly für Brähmer jedoch kein Selbstläufer wird, das weiß auch Zeuge. „Jürgen muss von Beginn an hellwach sein, denn der Waliser wird ab dem ersten Rundengong versuchen, die Initiative zu ergreifen“, warnt der Berliner. Er glaubt allerdings auch, dass die Vorteile seines Trainingskollegen überwiegen. Zeuge: „Jürgen verfügt über den härteren Punch und ist zudem durch seinen Erfahrungsvorsprung deutlich abgeklärter – cleverer als Cleverly, wenn man so will. Wenn er seine Trainingsleistung bestätigt, wird der Sieger am Ende Brähmer heißen!“

 

Und dann wird der Boxer wieder zum Trainer. Doch nicht nur in dieser Rolle wird Zeuge von Brähmer unterstützt. „Jürgen ist Coach, Trainingspartner und Kumpel in einer Person. Er hilft mir in allen Lebenslagen und hat immer ein offenes Ohr für mich. Als Mensch und für meine Karriere ist Jürgen Gold wert!“

 

Eintrittskarten für die Box-Nacht in Neubrandenburg sind bei www.tickethall.de und www.eventim.de sowie unter der telefonischen Ticket-Hotline 01806-570044 erhältlich.

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Brähmer-Coach Mittermeier: „Jürgen hat den 360-Grad-Blick“

 

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Am 1. Oktober will Jürgen Brähmer in Neubrandenburg (live in SAT.1) seinen WM-Titel zum nunmehr siebten Mal verteidigen. Mit einem Sieg über Nathan Cleverly würde er sich vorab das passende Geschenk zum 38. Geburtstag nur wenige Tage später machen – ein Alter, in dem die meisten Boxkollegen längst die Handschuhe an den Nagel gehängt haben. Brähmer strotzt stattdessen nur so vor Elan, hat die körperlichen Leistungswerte eines Mitzwanzigers. Was macht der Halbschwergewichts-Champion besser als viele Ex-Profis? Trainer Conny Mittermeier hat die Antwort!

 

„Ich kenne Jürgen ja schon aus unserer gemeinsamen Zeit in Hamburg bei Universum“, so Mittermeier. „Er war schon damals ein außergewöhnliches Talent, der seinen eigenen Weg gegangen ist und daran hat sich auch nichts geändert.“ Brähmer habe, laut dem Boxlehrer, eine ganz besondere Fähigkeit: „Jürgen hat den 360-Grad-Blick, hat schon immer alles hinterfragt: Trainingsmethoden, Ernährung und Strategie. Zudem kann er sehr gut in sich hineinhören – eine Gabe, die nur die wenigsten besitzen.“

 

Seit knapp vier Monaten arbeiten der Weltmeister und Mittermeier wieder zusammen. Die Partnerschaft Brähmer/Mittermeier startete als Trainer-Paar mit der gemeinsamen WM-Vorbereitung von Super-Mittelgewichtler Tyron Zeuge, auf dessen ersten Fight gegen Champion Giovanni De Carolis. Das passte wiederum so gut, dass der Stuttgarter den Schweriner seit Kurzem ebenfalls sekundiert. Mittermaier: „Wir sprechen beide die gleiche Sprache, verstehen uns blind.“

 

Und blindes Verständnis zwischen Brähmer und Mittermeier ist am 1. Oktober im Jahnsportforum auch gefragt, schließlich ist Cleverly einer der stärksten Herausforderer, die das Halbschwergewicht zu bieten hat!

 

Eintrittskarten für die Box-Nacht in Neubrandenburg sind bei www.tickethall.de und www.eventim.de sowie unter der telefonischen Ticket-Hotline 01806-570044 erhältlich.

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Cleverly ist von Brähmer besessen: „Es ist meine Bestimmung gegen ihn Weltmeister zu werden!“

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Vorsicht vor diesem Gegner, Jürgen Brähmer! Wenn Nathan Cleverly am 1. Oktober gegen den WBA-Weltmeister in den Ring des Neubrandenburger Jahnsporforums steigt, ist dies sein erster Kampf nach fast einem Jahr Pause. Wer jetzt allerdings denkt, dass der WM-Herausforderer aus Wales nach so einer langen Zeit eingerostet ist, der irrt gewaltig! Seit Anfang Dezember letzten Jahres bereitet sich Cleverly auf seine große Chance vor.

 

„Nach meinem letzten Fight Mitte Oktober 2015 habe ich mich nach einem kurzen Urlaub in mein Gym zurückgezogen“, erklärt der 29-Jährige aus Cefn Fforest und verrät: „Eigentlich wollte ich schnellstmöglich wieder boxen, doch mit der Zeit reifte in mir der Gedanke, dass es nur einen logischen Gegner für mich gibt: Jürgen Brähmer!“ Cleverly ist geradezu besessen von der Idee, dem Schweriner den WM-Titel abzunehmen: „Es ist einfach meine Bestimmung, ausgerechnet gegen ihn, erneut Weltmeister zu werden.“

 

Bei seinem Plan wird Cleverly von Darren Wilson unterstützt. Der Coach bestätigt: „Nathan hat pausenlos in der Trainingshalle geackert. Wir haben viel Neues ausprobiert und der Junge hat unzählige Sparringseinheiten absolviert.“ Laut Wilson wäre sein Schützling seit Ende Februar wieder bereit für einen Kampf gewesen, „aber Nathan hat die ganze Zeit nur von Brähmer gesprochen. Er hat immer daran geglaubt, dass es doch noch zu diesem Aufeinandertreffen kommt.“ Noch nie sei Cleverly so auf einen Gegner fokussiert gewesen, so sein Coach.

 

Verrückt, besessen – erfolgreich? Vor diesem Nathan Cleverly sollte sich Jürgen Brähmer in Acht nehmen!

 

Eintrittskarten für die Box-Nacht am 1. Oktober in Neubrandenburg sind bei www.tickethall.de und www.eventim.de sowie unter der telefonischen Ticket-Hotline 01806-570044 erhältlich.

 

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Francesco Pianeta startet Comeback unter Petko´s Flagge

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WM-Gürtel sind das erklärte Ziel

Francesco Pianeta startet Comeback unter Petko´s Flagge

Hammer mit Titelvereinigungskampf / WBO & WBC WM im Mittelgewicht

Kraft steht vor großer Aufgabe im Duell gegen schlagstarken Afrikaner

München – Die Ziele sind klar formuliert. „Wir wollen möglichst viele WM-Gürtel nach Bayern holen.“ Dies sagte Promoter Alexander Petkovic anlässlich der Pressekonferenz für die nächste Petko´s FIGHT NIGHT am Samstag, 5. November, im BallhausForum des Hotel Dolce Munich in Unterschleißheim / München. Dort soll schon der nächste Schritt dazu erfolgen.

Christina Hammer (25) steht vor Titelvereinigungskampf. Hammer wird nicht nur ihren WBO-Weltmeistertitel im Mittelgewicht verteidigen, sondern will auch den WM-Titel nach WBC-Version erringen. „Das ist ein Traum von mir,“ strahlt Christina. Und ihr persönlicher Manager Harald Pia ergänzt: „Dann stehen uns in Amerika viele Türen offen.“ Und Alex Petkovic ist sicher: „Sie ist die beste Boxerin der Welt und wird einmal alle vier Gürtel haben.“

Um einen WM-Titel der Junioren boxt an diesem Abend auch Toni Kraft (23), der seinen WBC-Gürtel gegen einen Afrikaner verteidigen will, der in Weltrangliste einige Plätze vor ihm steht: Abdallah Paziwapazi (23) aus Tansania, der mit einem Kampfrekord von 13 Siegen (12 durch ko) in den Ring steigt. Bruder James Kraft ist ebenso dabei wie Lokalmatador Howik „der Löwe“ Bebraham, Vartan Avestisyan, Andrej Pesic, Goran Delic und Florian Wildenhof.

Alexander Petkovic und Nadine Rasche – gemeinsam „Promotor des Jahres 2015“ – haben auch einen neuen Mann in ihrem Boxstall begrüßt: einen „schweren Jungen“: Francesco Pianeta (31), der 32 seiner Profikämpfe gewann und nur zwei verlor. Zwei WM-Kämpfe, einmal gegen Klitschko und einmal gegen Chagaev. „Wir werden Francesco zu einem dritten WM-Kampf führen,“ ist sich Alex Petkovic sicher. Und der Trainer glaubt auch, dass er den in Gelsenkirchen lebenden Pianeta auch boxerisch noch weiterbringen kann. Nach einigen Aufbaukämpfen hat er einen neuen Titelfight gegen Anthony Joshua im Visier.

Einen Ausscheidungskampf im Super-Mittelgewicht um die WBC-Weltmeisterschaft werden am 5. November der Gast-Boxer Avni Yilderim (Türkei) gegen Hypolite Schiller (Kanada) kämpfen. Die ungeschlagene Nummer 4 gegen die Nummer 7 der WBC Rangliste .

Sky wird den Kampfabend live übertragen. Details zur Live-Übertragung bei Sky folgen in den kommenden Wochen.

Der Vorverkauf hat an den bekannten Vorverkaufsstellen bereits begonnen. Tickets für die Petko´s FIGHT NIGHT sind ab sofort bei http://www.muenchenticket.de, sowie allen bekannten Vorverkaufsstellen, erhältlich oder unter der Ticket-Hotline +49 176 24156141.

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Sefer Seferi fights Manuel Charr 17.09.2016

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At the event with the mainfight of Firat Arslan vs Nuri Seferi will now the brother Sefer Seferi even enter the ring.

Manuel Charr will fight about the WBA International title in heavyweight and iit will be vs Sefer Seferi. Sefer is changing from cruiser to hevyweight for this title bout in Göppingen, Germany.

Sefer Seferi has a fantastic record with 21 fights and no losses, 21-0-0.

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