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Pressekonferenz im Hard Rock Cafe: Schluss mit lustig – erst harte Worte dann harte Fäuste

„BIG DEAL“ am 19. Mai in der Barclaycard Arena

Mario Daser vs. Ola Afolabi + weitere vier internationale Titelkämpfe

 

Pressekonferenz im Hard Rock Cafe: Schluss mit lustig – erst harte Worte dann harte Fäuste

Der Hamburger Boxpromoter Erol Ceylan, Chef von EC Boxing, veranstaltet am 19. Mai in der Hamburger Barclay Card-Arena ein ganz spezielles Box-Event. „Wir werden fünf hochklassige Fights um internationale Titel präsentieren.“ Der Innenraum der Arena wird sich in ein exklusives
Dinner-Bankett mit über 60 Tischen verwandeln. Super Gesangs- und Showeinlagen von Lotto King Karl, Dave Kaufmann, Trevor Jackson und Footwork Deluxe wird es ebenso geben.

Der Ort der Pressekonferenz zum „Big Deal“ von EC Boxing am Freitag, den 19. Mai war mit dem Hard Rock Café an den St.Pauli-Landungsbrücken gut gewählt. Die Hauptkämpfer Mario Daser und Ola Afolabi schenken sich verbal schon mal gegenseitig harte Worte ein. Harte Fäuste sollen am Freitag folgen. „Es spricht alles für mich. Mario fehlen boxerisches Können und Erfahrung. Auf den wenigen Video, die ich gesehen habe, sieht er richtig schlecht aus. Der Kampf dauert keine fünf Runden“, gab der 37jährige Ola Afolabi eine Breitseite gegen Mario Daser ab. Der Münchener in Diensten von EC Boxing erwiderte prompt: „Ola geht mir gewaltig auf die Nerven. Der unterschätzt mich und macht sich lustig über mich. Sollte der Fight nur fünf Runden dauern werden diese hart für ihn werden.“ Afolabi (22 Siege, davon 11 durch K.o., 5 Niederlagen und 4 Unentschieden), ehemaliger Gegner von Marco Huck, schob nach: „Ich respektiere jeden Gegner. Doch Mario spielt nicht in meiner Liga.“ Mario Daser (unbesiegt in 12 Kämpfen, 5 davon durch K.o.) sieht die Chancen 50:50 und ließ keinen Zweifel an seiner guten Form: „Ich habe trainiert wie noch nie. Ola ist auch nur ein Mensch mit zwei Armen und zwei Beinen. Der soll sich ruhig in Sicherheit wiegen. Je länger der Kampf dauert desto besser für mich.“ Der Sieger aus dem Big Deal-Duell soll eine WM-Chance erhalten.

Für EC Boxing-Schwergewichtler Christian Hammer (21 Siege, davon 12 KOs in 25 Profi-Fights) kann der Kampf um seinen WBO EM-Titel gegen den Franzosen Zine Eddine Benmakhlouf (22 Siege, davon 12 KOs/ 5 Niederlagen/1 Unentschieden) zum „Big Deal“ führen. Im Februar hatte ihn in London der TKO-Sieg über den Briten David Price auf den zweiten Ranglistenplatz des WBO-Boxverbands katapultiert. „Christian hat jetzt alle  Chancen auf einen WM-Kampf. Doch der Franzose ist  nicht zu untereschätzen, hat schon tolle Ringschlachten hinter sich. Den darf Christian nicht auf die leichte Schulter nehmen“, betont EC Boxing-Chef Erol Ceylan. „Mit Coach Felix Paun habe ich mich intensiv vorbereitet. Da lasse ich am Freitag nichts anbrennen.“

ECB-Lokalmatador Sebastian Formella (14 Kämpfe, 14 Siege) trifft mit Denis Krieger (19 Kämpfe, 13 Siege, 2 Unentschieden) auf seinen bisher stärksten Gegner. Bei dem auf zehn Runden angesetzten Duell der beiden Hamburger geht es um den IBO International Titel im Halbmittelgewicht. „Denis kann hart hauen. Aus seinen linken Haken muss ich aufpassen. Doch ich bin gut vorbereitet und werde meine vielen Fans nicht enttäuschen.“ Denis Krieger gab sich bedeckt: „Ich bin kein Mann der großen Worte. Ich gebe im Ring die Antwort.“

Für Insider der Boxszene ist der Kampf des 31-jährigen Igor Mikhalkin (Irkutsk, Russland) gegen den 28 Fights ungeschlagenen Thomas Oosthuizen (Gauteng, Südafrika) um den vakanten IBO WM-Titel im Halbschwergewicht ein Höhepunkt der Fightcard. „Jetzt habe ich endlich den WM-Kampf den ich mir so sehr gewünscht habe. Ein Big Deal für mich. Ich habe mich top vorbereitet“, freut sich der stets bescheiden und freundlich auftretende Mikhalkin (19 Siege, davon 9 KOs/1 Niederlage) über die Chance, die ihm sein Promoter Erol Ceylan ermöglichte. „Mit Blick auf den Kampfrekord von Oosthuizen ist Igor der Außenseiter. Doch Igor kann gegen jeden Boxer der Welt im Halbschwergewicht bestehen, da bin ich mir sicher“, meint Erol Ceylan. „Thomas „Tommy Gun“ Oosthuizen ließ sich nicht viel entlocken: „Es wird ein harten Kampf. Möge der bessere gewinnen. Ich habe mich jedenfalls akribisch auf Igor vorbereitet.“

Der zweifache Familienvater und EC Boxing-Hoffnungsträger  Fatih Keles (28, Super-Leichtgewicht) zum ersten internationalen Titel greifen. Und dies schon in seinem neunten Profi-Fight. Der WBO EM-Gürtel dürfte allerdings nur eine Zwischenstation zu höheren Meriten sein. „Es wird sich nun zeigen, ob ein WM-Kampf in naher Zukunft eine realistische Option ist. Das boxerische Talent hat Fatih dazu“, setzt EC Boxing-Chef Erol Ceylan auf seinen bisher unbesiegten Athleten. „Jeden Gegner respektiere ich. Der Titelkampf öffnete mir Türen zu höheren Aufgaben. Da lasse ich mich von Rafik Harutjunjan nicht aufhalten. Ich bin bereit für den Big Deal“, verkündete Fatih Keles. Der in Den Bosch (Niederlande) lebende 29-jährige Armenier hat in seinem Kampfrekord 10 Siege (5 davon durch KO) und eine Niederlage, die er in China bezog, stehen.

Eintrittskarten für den EC Boxing-Kampfabend sind im Internet bei  www.eventim.de und an allen angeschlossenen Vorverkaufsstellen ab 25,13 € erhältlich.

FOTOS:
https://leifpm.co/2017/05/15/fotos-pressekonferenz-ecb-hamburg/
VIDEOS:
https://leifpm.co/2017/05/15/video-pressekonferenz-ecb/
https://leifpm.co/2017/05/15/crash-talk-mario-daser-vs-ola-afolabi/

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Ilja boxt am 23.06.2017 in Hamburg

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Ilja Mezencev aus Hamburg, er kämpft für den Boxstall PSP – Boxing, wird am 23.06.2017 in der edel-optics.de-Arena in Wilhelmsburg, Hamburg, boxen.

Ilja wird von Khoren Gevor trainiert, sein Kampfgewicht ist 90,8 kg. Das Cruisergewicht die zweithöchste Gewichtsklasse im Profiboxen. Er hat in seiner jungen Laufbahn bereits 15 Kämpfe auf dem Konto davon 14 Siege und dann auch noch diese 14 durch KO gewonnen.

Wir freuen uns daß Ilja bei „Rumble on the Island“ am 23.06. in der
„Edel – Optics.de Arena“ in den Ring steigt um seinen zahlreichen Fans in Hamburg einen starken Kampf zu zeigen.

ARTIKEL:

https://leifpm.co/2017/05/10/dima-weimer-boxt-am-23-06-2017-in-hamburg/

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Interview Denis Krieger

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Crash talk Mario Daser vs Ola Afolabi

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Fotos: Pressekonferenz ECB Hamburg

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Petko´s nächste Fight Night am 17.06.2017 in Traunreut

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Francesco Pianeta kehrt nach Verletzungspause zurück in den Ring

Olympiateilnehmer Serge Michel will unter die TOP 150 der Welt im 3. Profikampf

 

 

München/Traunreut – Der Erfolg beim ersten Profi-Boxabend in der Heimat von Serge Michel, in Traunreut, schrie förmlich nach einer Fortsetzung. „Für uns stand bereits nach dem letzten Rundengong in Traunreut fest, dass wir wieder in die TuS-Halle zurückkehren,“ betont das Promoter-Paar Alexander Petkovic und Nadine Rasche unisono. Und der Ankündigung folgt die Tat auf dem Fuß. Am Samstag, 17. Juni 2017, folgt die zweite Petko´s Fight Night in Traunreut.

 

Natürlich ist Olympiateilnehmer und Profi-Neuling Serge Michel (zwei Kämpfe, zwei Siege durch KO) in seiner Wahlheimat wieder Hauptkämpfer. „Wir werden für Serge Michel einen Gegner suchen, der unter den TOP 150 der Welt gelistet ist. Wir bringen wieder für das Publikum spannende Kämpfe auf Augenhöhe. Das ist es was die Zuschauer bei unseren Event begeistert. “, betont Alexander Petkovic.

 

Im zweiten Hauptkampf des Abends wird Schwergewichtler Francesco Pianeta seinen ersehnten Einstand für Petko´s Boxpromotion geben. Francesco Pianeta: „Ich freue mich riesig nach der langen Verletzungspause wieder im Ring zu stehen. Letztes Mal war ich als Gast in Traunreut  und  von der großartigen Stimmung in der Eventhalle beeindruckt. Jetzt brenne ich selbst dort im Ring zu stehen und mit meinem neuen Team durchzustarten.“

 

Mit Howik Bebraham und Vartan Avetisyan klettern erneut zwei Spitzen-Kämpfer von Team Petkovic in den Traunreuter Ring, die nicht nur vor wenigen Wochen dort die Zuschauer in Stimmung brachten, sondern auch kurz vor großen Titelkämpfen stehen. Alexander Petkovic: „Beide werden in allernächster Zeit, sogar noch in diesem Jahr, um große internationale Titel kämpfen.“

Vorgesehen sind für Traunreut aus dem Petko-Boxstall u.a. auch noch Karwan Al Bewani, Andrej Pesic, Waldemar Beck und ein weiterer Neuzugang, Cruisergewichtler Petar Milas. Das Programm und die Gegner werden in den nächsten Tagen bekanntgegeben.

 

 

Tickets sind verfügbar ab Donnerstag, 18.05.2016 bei allen bekannten VVK-Stellen über eventim  oder unter http://www.eventim.de, sowie im Reischl´s Reisebüro (Carl-Köttgen-Straße 2A, 83301 Traunreut) Tel. 08669 850850 oder unter der Petko´s Ticket-Hotline unter Tel. +49 176 241 15 61 41

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Video: Pressekonferenz ECB

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IBF-Interconti-Meisterschaft – Nach Feigenbutz-Sieg wünscht sich Axel Schulz Kampf gegen Tyron Zeuge


Boxpromoter Rainer Gottwald rief und geschätzte 3.000 Zuschauer kamen. In der Rheinstättener Ufgauhalle bezwang sein Supermittelgewichtler Vincent Feigenbutz den Ungarn Norbert Nemesapati mit 118:110, 116:112 und 117:111 Punkten. Durch den Sieg verteidigte der 21-jährige Karlsruher seinen IBF-Intercontinental-Titel und stieß das Tor für eine erneute WM-Chance weit auf.
SKY und ranFIGHTING.de übertrugen live, wie „Iron Junior“ seinen Kontrahenten unter Druck hielt und permanent angriff. Nemesapati beschränkte sich aufs Kontern. Das war allerdings zu wenig, um Feigenbutz und die Jury zu beeindrucken.
Trotz seiner Niederlage ist Nemesapatis Leistung hoch einzuschätzen, denn eigentlich war der Russe Andrej Witali Sirotkin als Feigenbutz Gegner vorgesehen. Als der wenige Tage vor dem Fight absagte, übernahm der Ungar kurzfristig seinen Platz.
TV Kommentator und Schwergewichtslegende Axel Schulz sah Parallelen zu dem grandiosen Fight zwischen Deniz Ilbay und Angelo Frank, die sich Ende März in einer wahren Ringschlacht bekriegten und furiosen Kampfsport boten.
„Frank hat damals verloren, aber mal ehrlich hat er wirklich verloren? Für mich gab es nur Gewinner, allen voran der deutsche Boxsport.“
sagte Schulz gegenüber dem Internetportal go4boxing.com.
„Jetzt wünsche ich mir ein Duell zwischen Vincent Feigenbutz und Tyron Zeuge. Klar, einer wird verlieren und ich weiß nicht, ob deren Management das Risiko einer Niederlage eingehen würde. Aber anstatt des Risikos sollten die Manager die Chancen sehen, die so ein Gefecht bieten würde. Will man dem Boxsport etwas Gutes tun, dann muss der Kampf her.“
In dem auf zehn Runden angesetzten Kampf zwischen „Pink Tyson“ Kallia Kourouni und Grecia Nova Mateo aus der Dominikanischen Republik setzte Kourouni ihren WIBF WM-Titel aufs Spiel. Das wäre beinahe ins Auge gegangen, denn mit ihrem unsauberen Kampfstil zerstörte Mateo alle Angriffsbemühungen der Griechin. Trotz ihrer Reichweitenvorteile bekam Kourouni den Fight nicht in den Griff.
Mateo schlug und clinchte. Dafür gab es in der siebten Runde eine Verwarnung. Unterm Strich setzte Kourouni mehr Treffer und verteidigte knapp, aber verdient ihren Titel.
Auf der Undercard zeigten die Sauerland Rookies allerfeinstes Boxen, allen voran Dennis Radovan und Emir Ahmatovic.
Supermittelgewichtler Radovan bleibt weiter ungeschlagen. In seinem vierten Kampf zeigte der Sauerland Jungprofi seinem Gegner Francisco Duran, woran er und Coach Jürgen Brähmer gearbeitet haben: Athletik, Explosivität und Stabilität. Vor allem vermied der Kölner leichtfertige Treffer. Das bemängelte Brähmer zuletzt bei seinem Schützling.
Schon in der ersten Runden trommelte der 24 jährige Kölner den überforderten Spanier runter und hätte ihn sicherlich aus den Boxstiefeln geschossen, wenn der Ringrichter nicht dazwischen gesprungen wäre – TKO Runde eins.
Im Februar gab Brähmer in einem Presseinterview bekannt, dass Radovan noch dieses Jahr um einen Titel boxen würde, wenn seine Leistung stimmen würde. Gegen Duran stimmte sie. Man darf gespannt sein, welche Überraschung sich das Schweriner Jahrhunderttalent für Radovan ausdenken wird.
Kulttrainer Ulli Wegner reiste aus Berlin mit Emir Ahmatovic und Michael Wallisch an.
Cruisergewichtler Ahmatovic nahm seinen „Sechs-Runder“ gegen Mateusz Gatek im Sprint. Der Chemiepokal-Gewinner und Europameisterschafts-Dritte von 2013 zog virtuos Gateks Deckung auseinander und schlug in die Lücken. Zweimal klingelte er Gatek schwer an. In der dritten Runde machte der Hesse Schluss. Ein gut vorbereiteter „Ahmatovic-Hammer“ fällte den Polen. Der umsichtige Referee gab den Kampf nicht mehr frei.
Schwergewichtler Michael Wallisch wechselte vom SES Boxstall zu Sauerland und gehört nun ebenfalls zu Wegners Trainingsgruppe. Wegen Vertragsschwierigkeiten mit seinem alten Arbeitgeber kam der Ex-WBO Europameister seit Januar 2016 nicht mehr zum Einsatz. Deshalb muss sich der in 16 Kämpfen ungeschlagene Wallisch erst einmal wieder in das Ringgeschehen reinfummeln. Das gelang ihm gut gegen seinen Gegner Andre Bunga, einem Aachener mit angolanischen Wurzeln. Der war um Schadensbegrenzung bemüht. Geschickt mied er die die Schlaghand des Wegner Neuzugangs, die der gut hörbar zum Kopf und Körper zog. Wallisch gewann den „Sechs-Runder“ nach Punkten und wird sicherlich schon bald wieder oben mitmischen

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Auf dem Weg zur WM: Feigenbutz will sich von Nemesapati nicht aufhalten l

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Am Samstag muss Vincent Feigenbutz seinen IBF-Intercontinental-Titel gegen Nobert Nemesapati (21 Jahre, Ungarn) in der Ufgauhalle/Rheinstetten (ab 22.30 Uhr live bei SKY Select und ranfighting.de) verteidigen. Auf der Pressekonferenz vor diesem Fight war der junge Karlsruher bestens gelaunt, obwohl er sich vor wenigen Tagen auf einen anderen Gegner umstellen musste.

 

Denn eigentlich sollte es im „Heimspiel“ in Rheinstetten gegen den ungeschlagenen Russen Andrej Sirotkin zur Sache gehen. Doch der sagte verletzungsbedingt ab. Feigenbutz: „Kein Problem, Nemesapati boxt zwar einen anderen Stil, doch darauf hat mich mein Coach schon eingestellt.“ Gegner Nemesapati glänzte auf der Pressekonferenz hingegen mit Abwesenheit! „Sorry, es tut mir so leid“, sagte der sympathische Ungar. Ein Stau, knappe 90 Kilometer vor Karlsruhe, verhinderte die pünktliche Ankunft auf der Pressekonferenz bei den Stadtwerken Karlsruhe.

 

Nemesapati: „Am Samstag werde ich rechtzeitig in der Halle sein – und nur das zählt. Ich habe mehr Erfahrung als Vincent und stand schon gegen andere Kaliber im Ring als er, deswegen hole ich mir am Samstag den IBF-Intercontinental-Gürtel.“ Feigenbutz-Coach Valentin Silaghi konnte darüber nur lachen. „Das kann er vergessen“, war die knappe Antwort. Seit vier Monaten trainiert der erfahrene Coach den Karlsruher. Und machte klar: „Die Boxfans werden schon am Samstag die Entwicklung von Vincent bestaunen dürfen. Im Januar wollen wir um die Weltmeisterschaft boxen.“

 

Neben dem Hauptkampf stehen u. a. der zweite Profikampf von Wegner-Schützling Emir Ahmatovic (gegen Mateusz Gatek, Polen) und der bereits vierte Auftritt als Profiboxer von Denis Radovan (gegen Francisco Duran aus Spanien), der von Jürgen Brähmer und Michael Timm trainiert wird, auf dem Programm. Seine Premiere bei Team Sauerland wird hingegen Michael Wallisch geben! Der ungeschlagene Schwergewichtler (16 Siege, 10 durch K.o.) aus München musste eine lange Zwangspause einlegen. Sauerland-Geschäftsführer Frederick Ness: „Wir freuen uns sehr, dass Michael endlich für uns starten kann.“

 

Wenige Tickets für die Box-Veranstaltung am 13. Mai in der Ufgauhalle sind bei www.eventim.de sowie unter der telefonischen Ticket-Hotline 01806-570044 erhältlich. 

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Sebastian Formella: „Ich möchte meine Leute nicht enttäuschen“

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„BIG DEAL“ am 19. Mai in der Barclaycard Arena

Mario Daser vs. Ola Afolabi

 Sebastian Formella vs. Denis Krieger um den IBO international Titel

Sebastian Formella: „Ich möchte meine Leute nicht enttäuschen“

Halbmittelgewichtler Sebastian Formella (14 Kämpfe, 14 Siege) von EC Boxing trifft am 19. Mai in der Hamburger Barclaycard Arena mit Denis Krieger (19 Kämpfe, 13 Siege, 2 Unentschieden) auf seinen bisher stärksten Gegner. Bei dem auf zehn Runden angesetzten Duell der Hamburger geht es um den IBO International Titel und um die Stilfrage: Beweglicher Techniker Formella gegen den physisch starken Puncher Krieger.

 

Die Vorbereitung für Sebastian Formella lief nach Plan. Der 29-jährige wird am 19. Mai in seinem erst zweiten Kampf für den Hamburger Promoter Erol Ceylan schon um einen Titel boxen. Mit Denis Krieger wartet ein gefährlicher Mann auf „Hafen-Basti“, der neben dem Boxen hauptberuflich Containerbrückenfahrer im Hamburger Hafen ist. „Denis ist stark, keine Frage. Aber ich habe mich optimal vorbereitet, war im Trainingslager in der Türkei und hatte gute Sparringspartner“, so Formella, der sich unter anderem mit Stallkollege und Krieger-Besieger Fatih Keles vorbereitet hat. Für den 29-jährigen Formella ist der Kampf ein wichtiger Schritt in seiner Karriere und ein Auftritt vor heimischem Publikum, welches ihn in seiner Heimatstadt zahlreich unterstützt. Von Druck möchte der Schützling von Trainer Mark Haupt allerdings nichts wissen. „Ich boxe im Endeffekt nur für mich. Aber klar, ich möchte meine Leute natürlich nicht enttäuschen, vor allem nicht meinen Vater“, gesteht Formella. Papa Zdzislaw hat nahezu jeden Kampf seines Sohnes live verfolgt, hat sogar die meisten der 140 Amateurkämpfe auf Videokassette gebannt, während Mutter Renata zu Hause auf den erlösenden Anruf nach dem Kampf wartet. Promoter Erol Ceylan, der den Hamburger zu Jahresbeginn unter Vertrag nahm, freut sich auf das Duell: „Ich denke, die Paarung ist sportlich sehr viel versprechend und ich bin überzeugt, dass die Zuschauer sich auf einen packenden Kampf freuen dürfen. Basti hat im Sparring wirklich gute Leistungen gezeigt trotz Doppelbelastung durch Job und Training“, sagt Ceylan anerkennend.

 

Karten für den Kampfabend gibt es ab 25,13 €, Plätze an den exklusiven VIP-Tischen (Verköstigung inklusive) ab 250,00 €. Karten sind online bei eventim und an allen angeschlossenen Vorverkaufsstellen erhältlich.

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