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MBA-boxer Duncan Calleja fights in Italy tonight

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Duncan Calleja from Malta is going to fight in Italy tonight, Sunday October 30. His opponent is Mirko Geografo, 7-1-3, and the bout is in super welterweight over 6 rounds.

Good luck, Duncan!

 

Sunday 30 October 2016

Super Welterweight Mirko Geografo 7 1 0 S Duncan Calleja 2 0 0

Lightweight Valerio Nocera debut S Nicola Henchiri 1 0 1

Featherweight Mauro Forte 1 0 1 S Daniele Nucci debut
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KO-König Niels Schmidt boxt am 5. November

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Niels Schmidt hat bis jetzt 8 Profikämpfe bestritten. Es ist ihn gelungen sieben Mal vorzeitig zu gewinnen. Der Halbschwergewichtler aus Wismar wird bei PSP Promotions Veranstaltungsserie „Ostseefighters“ dabei sein. Am 5. November stiegt Niels in K2 Eventcenter, Am Lustgarten 1, 23936 Grevesmühlen im Ring.

Auch die deutsche Hoffnung mit dem 18-jährigen Chuck Honhold ist dabei uns zu zeigen The Noble Art of Self-defence.

Let´s get ready to rumble!

Karten im Vorverkauf für diese Veranstaltung:

im K2 Grevesmühlen und bei:

ARTIKELN:
https://leifpm.co/2016/10/26/chuck-honhold-boxt-am-05-11-2016/

https://leifpm.co/2016/10/03/neue-veranstaltungsserie-ostseefighters/

Saturday 5 November 2016

commission: German Boxing Association
promoter: Enrico Schuetze (PSP Boxteam), Ingolf Bluemle
matchmaker: Enrico Schuetze (PSP Boxteam)
tickets: http://www.psp-boxing.com / +49 173 7067988
Heavyweight Jens Tietze 7 1 0 S Attila Telek 1 2 0

Heavyweight David Wilken 6 0 0 S Laszlo Czene 3 27 0

Light Heavyweight Frank Bluemle 13 2 2 S Janos Lakatos 4 27 0

Light Heavyweight Nils Schmidt 8 0 0 S TBA

Super Middleweight Chuck Honhold 1 1 0 S TBA

Flyweight Steffi Schuenke 10 1 0 S TBA
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Havnaa boxt am 05.11.2016

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Der Norweger Kai-Robin Havnaa boxt am 5. November in Potsdam.

Der starke Norweger ist dabei sein Siegeszug fortzusetzen. Havnaa hat alle seine 7 Profikämpfe bis jetzt gewonnen, davon 6 durch KO. Wird es wieder ein KO-Sieg für Havnaa in Potsdam geben? Havnaas nächster Gegner oder das Opfer heißt Ihar Karavaeu mit einer Bilanz von 8(5)-12(9)-0. Der Weißrusse hat schon starke Gegner vor den Fäusten gehabt und gegen Issa Akberbaye von Team GGG zu verlieren ist keine Schande .

ARTIKEL/VIDEOS:
https://leifpm.co/2016/10/03/photos-kai-robin-havnaa-vs-mirnes-denadic/

https://leifpm.co/2016/03/20/kai-robin-havnaa-vs-miklos-kovacs/

Saturday 5 November 2016

commission: Austrian Boxing Federation
promoter: Wilfried Sauerland (Sauerland Event)
television: Germany SAT.1
Super Middleweight Giovanni De Carolis 24 6 1 S Tyron Zeuge 18 0 1

WBA World super middleweight title
Global Boxing Union World super middleweight title
Super Welterweight Jack Culcay 22 1 0 S Demetrius Andrade 23 0 0

WBA World super welterweight title
Super Middleweight Stefan Haertel 11 0 0 S Adasat Rodriguez 14 5 2

Cruiserweight Kai Robin Havnaa 7 0 0 S Ihar Karavaeu 8 12 0

Heavyweight Burak Sahin 10 0 0 S TBA
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Artur Mann und Wojcicki boxen in Potsdam – Weltmeisterin Kühne daheim nur als Zuschauerin dabei!

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Verletzungspech bei Ramona Kühne! Die große Box-Nacht am 5. November in Potsdam muss ohne Lokalmatadorin Ramona Kühne stattfinden. Die WBO-Weltmeisterin im Super-Federgewicht zog sich kurz vor Abschluss der Vorbereitung auf ihre Titelverteidigung gegen Kallia Kourouni eine Rippenverletzung zu.

„Ich bin absolut unglücklich mit der Situation“, so Kühne, die sich nach ihrem letzten starken Auftritt im Juli gegen Ikram Kerwat wieder auf eine „Wohnzimmer-WM“ in der MBS Arena freute. „Es handelt sich um einen Rippenbruch“, so Trainer und Ehemann Stephan Kühne. „Vor Anfang 2017 ist daher nicht mehr an Boxen zu denken!“ Trotzdem will Kühne als Zuschauerin in der Halle dabei sein, Autogramme geben und die anderen Kämpfer am Ring unterstützen.

Statt einer Frauen-WM gibt es nun zwei weitere Kämpfe des „starken“ Geschlechts zu bewundern. Im Cruisergewicht will es Artur Mann (8-0, 6 K.o.´s) wieder krachen lassen. Bei seinem Gegner Adam Gadajew (16-12, 8 K.o.´s) sollte man sich nicht vom Kampfrekord täuschen lassen, denn Gadajew gewann seine letzten elf Kämpfe und ist seit fast vier Jahren ungeschlagen.

„Mein Kampfname lautet der Tiger und gegen Mann werde ich mir den Sieg krallen“, ist der im sächsischen Torgau lebende Gadajew sicher. Den Hannoveraner Mann, der als ‚Thunderman‘ den Ring betritt, schüchtern solche Worte nicht ein. „Statistiken interessieren mich nicht, genauso wenig wie seine Sprüche. Wichtig ist, dass ich dem Publikum etwas Spektakuläres bieten kann – am besten einen knackigen K.o. durch meinen ‚Donnerschlag‘!“

Außerdem will „Wirbelwind“ Patrick Wojcicki (5-0, 4 K.o.´s) erneut auf sich aufmerksam machen. Der Mittelgewichtler aus Wolfsburg bestreitet in Potsdam seinen sechsten Profikampf. „Aber ich verfüge schon über die Erfahrung von mehr als 250 Amateurfights, daher können die großen Kaliber langsam aber sicher kommen“, meint Wojcicki selbstbewusst.

Immerhin hat der 25-Jährige bisher nur einmal nicht vorzeitig gewonnen. Nun bekommt er es mit seinem vermeintlich bisher stärksten Kontrahenten zu tun: Frane Radnic (11-3, 10 K.o.´s) aus Kroatien. Erstmalig ist der Kampf dabei für den Schützling von Antony Spatola auf eine Distanz von sechs Runden angesetzt. Wojcicki: „Ich gehe nie auf den K.o., doch wenn ich spüre, dass mein Gegner nichts mehr entgegenzusetzen hat, dann suche ich die vorzeitige Entscheidung!“ Ob Wojcicki den K.o.-Sinn auch gegen Radnic abrufen kann, wird der 5. November zeigen …

Im Hauptkampf des Abends will Tyron Zeuge im zweiten Anlauf die WBA-Weltmeisterschaft im Super-Mittelgewicht gegen Titelverteidiger Giovanni De Carolis holen. Eintrittskarten für die Box-Nacht in Potsdam sind bei http://www.tickethall.de und http://www.eventim.de sowie unter der telefonischen Ticket-Hotline 01806-570044 erhältlich. Der komplette Kampfabend, inklusive aller Vorkämpfe, ist am 5. November zudem live auf http://www.ranFIGHTING.de zu sehen.

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Wiking-Boss Spierling: -Wir wollen Sieger boxen

DSC09613.JPG  Foto: Winfried Spierling mit Ünsal Arik

Nach einem gelungenen Boxabend im Zirkuszelt war Winnie Spierling zu Recht zufrieden. Die beiden Hauptkämpfe waren spektakulär und voller Action, zwei Meisterschaftskämpfe. Die Stimmung im Zelt war bombastisch.
– Angelos Kampf um die Deutsche Meisterschaft war der Kampf des Jahres, sagte Spierling stolz.
Ja, es war ein starker Kampf und das Publikum war laut und begeistert von dem spannenden Kampf.
Ünsal Arik gehört nunmehr auch zu Wiking Box Team. Eigentlich sollte Ünsal auch am Freitag boxen, aber da sein Gegner wegen einer Verletzung kurzfristig abgesagt hatte, konnte in der kurzen Zeit leider kein Ersatz-Gegner gefunden werden. Seit seinem Gewinn von dem GBU-Gürtel bei Susi Kentikians Veranstaltung im Sommer möchte Arik nun wieder in den Ring steigen und hofft auf starke und interessante Gegner.

– Vielleicht bekomme ich die Chance gegen Culcay zu boxen, sagt Ünsal. Mit Wiking Box Team habe ich jetzt die Unterstützung die mir vorher fehlte.
Winfried Spierling:
– Unser Wiking Box Team will Sieger boxen. Deswegen boxt Eddy Gutknecht am 18. November George Groves in London. Wir wissen dass es ein harter Duell wird, aber wir wissen auch dass wir gute Jungs bei uns haben und nehmen die Herausforderung an. Groves ist imponiert von Eddy und hat größten Respekt vor ihm, da er weiß dass Eddy als Amateur gegen Golovkin gewonnen hat.
Nun haben wir Angelo Frank als Deutschen Meister und Elvis Hitman Hart Hetemi als Internationalen Deutschen Meister. Artur Mann wird demnächst auch einen Gürtel tragen und Ünsal wollen wir weiter nach vorne bringen.

Im Zirkuszelt boxte auch Nico Venetis. Vielleicht entdeckt Winnie Spierling und Erol Ceylan auch diesen Rohdiamant. Nico boxt spektakulär und ist für die Zuschauer immer ein Genuss zu sehen.
ARTIKELN:
https://leifpm.co/2016/10/08/die-wikinger-in-london/

https://leifpm.co/2016/10/23/groves-vs-gutknecht-18-11-2016-london/

https://leifpm.co/2016/10/29/ecb-fighter-machten-kurzen-prozess/

https://leifpm.co/2016/10/27/manege-frei-fuer-boxen-im-zirkuszelt/

VIDEOS:

https://leifpm.co/2016/10/29/angelo-europa-frank-vs-andreas-reimer/

https://leifpm.co/2016/10/29/elvis-hitman-hart-hetemi-vs-steve-kroekel/

https://leifpm.co/2016/10/29/nico-venetis-vs-richard-walter/

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Tyron Zeuge: „Noch einmal werde ich mir den Sieg nicht nehmen lassen!“

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Der Weltmeister-Gürtel muss endlich her! Mit dieser Einstellung geht Tyron Zeuge in das Rematch mit WBA-Champion Giovanni De Carolis am 5. November (live ab 22.20 Uhr in SAT.1) in der MBS Arena Potsdam. Mit welchen Mitteln der Herausforderer aus Deutschland für den Sieg über den italienischen Titelverteidiger sorgen will und was er über den verpassten Rekord „jüngster deutscher Box-Weltmeister“ sagt, erzählt Zeuge im folgenden Interview.

 

Tyron Zeuge, das erste Duell mit Giovanni De Carolis endete Unentschieden, obwohl Sie schon zur Mitte des Kampfes durch eine Verletzung am rechten Arm gehandicapt waren. Sind Sie im Nachhinein stolz auf sich, dass Sie sich da durchgebissen haben?

 

Tyron Zeuge: Ja, weil ich höllische Schmerzen hatte. Da bin ich schon ein wenig stolz auf mich. Aber das gehört auch zum Boxen – Zähne zusammenbeißen und weitermachen. Das ist ja nun einmal auch eine körperbetonte Sportart!

 

Den WM-Titel zu holen wäre trotzdem bestimmt schöner gewesen. Wer hat sich nach dem Kampf mehr über diese verpasste Chance geärgert: Sie oder Ihre Trainer?

 

Tyron Zeuge: Schwer zu sagen. Ich glaube, dass wir uns alle gleichviel geärgert haben – vor allen Dingen über das Unentschieden. Es war zwar knapp, aber ich glaube immer noch, dass ich den Kampf im Juli gewonnen habe. Noch einmal werde ich mir den Sieg nicht nehmen lassen!

 

Was waren die Hauptkritikpunkte, die Brähmer und Mittermeier bei der Analyse angesprochen haben. Was sollen Sie ihrer Meinung nach besser machen?

 

Tyron Zeuge: Ich hätte einfach von Beginn an mehr Hände und Kombinationen schlagen müssen, hätte gleich volle Power gehen sollen. Hinten raus hatte ich jedenfalls noch genügend Körner. Konditionell war ich an diesem Abend in einer herausragenden Verfassung.

 

Mit einem Sieg wären Sie jüngster deutscher Box-Weltmeister geworden. Können Sie dieses Mal befreiter in den Kampf gehen, da dieser Rekord nicht mehr auf dem Spiel steht?

 

Tyron Zeuge: Dieser Rekord hat mich überhaupt nicht interessiert. Ehrlich, das war mir völlig egal. Es geht für mich nur um den WM-Titel und nicht um irgendwelche Rekorde oder Statistiken.

 

Von Ihren bisherigen Gegnern zu einem Typ wie De Carolis war es ein großer Schritt. Wird daher der zweite Kampf gegen ihn für Sie leichter werden?

 

Tyron Zeuge: Klar, das war bis dato der härteste Gegner in meiner Profikarriere – eine echte Messlatte. Diese Aufgabe habe ich gut gemeistert, jetzt muss ich nur noch im zweiten Kampf die oben erwähnten Fehler abstellen – dann klappt das schon mit dem Sieg. Das heißt aber keinesfalls, dass der zweite Kampf gegen De Carolis ein Spaziergang wird – er ist nicht umsonst Weltmeister geworden!

 

Der Italiener hat gegen Sie sehr physisch geboxt, am Rande der Legalität. Wie wollen Sie solchen Aktionen im Rematch begegnen?

 

Tyron Zeuge: Da brauche ich wohl ein Messer im Handschuh (lacht)! Nein, das ist natürlich Quatsch. Ich boxe meinen Stil und werde weiterhin nicht zu unfairen Mitteln greifen. Aber es bleibt wichtig anzumerken, dass er mir schon einige ordentliche Kopfnüsse verpasst hat und dafür hätte verwarnt und sogar mit Punktabzug bestraft werden müssen. Ich hoffe, dass der Ringrichter am 5. November solche Vergehen besser ahndet. Aber wie gesagt, ich bin darauf vorbereitet und werde die passende Antwort liefern.

 

Sie trainieren jetzt seit Anfang des Jahres in Schwerin. Ist es Ihrer Meinung nach besser sich dort statt in Ihrer Heimat Berlin vorzubereiten, wo Sie eventuell vielen Ablenkungen ausgesetzt sind?

 

Tyron Zeuge: Schwerin ist der perfekte Ort für meine Vorbereitung. Ich habe hier Ruhe, um mich mit Jürgen, Conny und Sebastian Förster perfekt vorbereiten zu können. Natürlich vermisse ich meine Heimat Berlin, aber ich darf ja ab und zu auch nach Hause fahren. Das ist dann wie ein Kurzurlaub. Es passt also alles.

 

Ihren ersten Sieg unter Jürgen Brähmer haben Sie diesen April in der MBS Arena eingefahren. Nun steigen Sie erneut in Potsdam in den Ring. Ein gutes Omen?

 

Tyron Zeuge: Die Halle in Potsdam gefällt mir sehr. Die Stimmung war zuletzt sehr gut und ich hoffe, dass mich viele Fans erneut unterstützen und nach vorne peitschen werden!

 

Gibt es eine bestimmte Person, den Sie den WM-Titel widmen würden?

 

Tyron Zeuge: Nein – den Titel hole ich für mich allein. Natürlich bin ich Jürgen und Conny sehr dankbar, dass Sie mich auf diesem Wege so unterstützen. Aber vor allem will ich mir mit dem Gewinn der Weltmeisterschaft ein Geschenk machen.

 

Sie können mit einem Sieg am 5. November im Vergleich mit Ihrem Mentor Jürgen Brähmer vorlegen. Glauben Sie, dass ihn das vor dem Rematch mit Cleverly noch mehr pushen würde – Sie als Weltmeister und er aktuell ohne WM-Gürtel?

 

Tyron Zeuge: Jürgen ist schon genug gepusht und brennt auf das Rematch. Er war richtig sauer, dass er in Führung liegend gegen Cleverly verletzt aufgeben musste. Im zweiten Duell haut er ihn bestimmt K.o. Mein Kampf ist ein anderer. Da freuen wir uns gemeinsam, wenn wir gewonnen haben!

 

Eintrittskarten für die Box-Nacht in Potsdam sind bei www.tickethall.de und www.eventim.de sowie unter der telefonischen Ticket-Hotline 01806-570044 erhältlich. Der komplette Kampfabend, inklusive aller Vorkämpfe, ist am 5. November zudem live auf www.ranFIGHTING.de zu sehen.

 

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ECB-Fighter machten kurzen Prozess



Vor rund 500 Zuschauern im ausverkauften Europa-Zirkuszelt in Hamburg feierten die EC Boxing-Athleten des Hamburger Promoters Erol Ceylan kurzrundige Siege und konnten sich somit für höhere Aufgaben empfehlen. Außerdem durfte sich das Winner Wiking-Team, das zusammen mit EC Boxing das Boxen im Zirkuszelt veranstaltete, über zwei  deutsche Meistertitel freuen.

Fatih Keles (ehemaliger Europameister bei den Amateuren und Olympia-Teilnehmer) ließ in seinem siebten Profikampf im Super-Leichtgewicht nichts anbrennen. Sein Gegner Reza Rahimi hatte nicht den Hauch einer Chance. Mit harten Händen auf schnellen Beinen deckte Keles seinen Kontrahenten ein. Nach 2:15 Min. hatte die Ecke von Rahimi genug gesehen und gab den Kampf durch Handtuchwurf auf. „Ich bin kein einziges Mal getroffen worden. Da habe ich dann schnell Schluss gemacht“, zog Fatih Keles ain positives Fazit. „Mit Fatih werden wir noch große Erfolge feiern. Anfang des kommenden Jahres soll er schon einen ersten Titelkampf bestreiten“, blickt Erol Ceylan in die Zukunft.

ECB-Boxer Mario Daser zeigte gegenüber seinem ECB-Debut im August gute Fortschritte. Sehr beweglich immer mit der Führhand arbeitend ließ der Münchener Cruisergewichtler seinem Gegenüber Drazan Janjanin kaum Entfaltungsmöglichkeiten. Nach einem harten Körpertreffer ging dann der Bosnier Janjanin in der zweiten Runde nach Luft ringend zu Boden. Die Rundenpause reichte zur Erholung nicht aus, sodass an einer Fortsetzung des Fights nicht zu denken war. TKO-Sieger in der dritten Runde also Mario Daser. „Schritt für Schritt geht es vorwärts. Ein WM-Titel bleibt mein Ziel“, betonte der in 12 Fights ungeschlagene Daser, der in der Ecke von Bülent Baser und seinem Freund Manuel Charr (Weltranglisten Boxer im Schwergewicht) mit betreut wurde.

Der 26-jährigen Olympia-Teilnehmer Ali Eren Demirezen  setzte sich im Schwergewicht mit Alexandar Todorovic aus Norrköping (Schweden) auseinander. Im Vorwärtsgang ließ der Türke Demirezen von EC Boxing die Fäuste fliegen. Todorovic suchte sein Heil in der Doppeldeckung, machte keinen Versuch selbst einmal aktiv zu werden. Der Schwede wollte wohl einfach nur über die Runden kommen. Doch dies blieb ihm verwehrt. In der dritten Runde zwang eine Schulterverletzung Alexandar Todorovic zur Aufgabe. Der TKO-Sieg in der dritten Runde nach 1:40 Min. von Ali Eren Demirezen gibt zu Hoffnungen Anlass.

Im Hauptkampf ging es um die Deutsche Meisterschaft im Weltergewicht. Der 27-jährige Wiking-Boxer Angelo „Europa“ Frank (Wiking-Boxteam) lieferte sich mit dem  36-jähriger Herausforderer  Andreas Reimer (Bremen) eine wahre Ringschlacht. Lokalmatador Frank, frenetisch von den Zuschauern angefeuert, hatte immer eine Hand mehr im Ziel. Doch der unorthodox boxende Reimer hatte auch seine Momente. In der siebten Runde erwischte er Angelo Frank mit einer harten Rechten. Auf wackeligen Beinen rettete sich Spross einer Zirkusfamilie in die Rundenpause. Frank nahm das Herz in beide Boxerhände und fightete Reimer schließlich nieder. Die Punktrichter werteten den Kampf folgerichtig mit 98:94 und zweimal 99:91 für den noch ungeschlagenen Angelo Frank, der jetzt internationale Titel im Visier hat.

Elvis „Hitman Hart“ Hetemi (Wiking-Boxteam) konnte im Kampf um den deutschen Meistergürtel im Halbschwergewicht gegen Steve Krökel seiner Favoritenrolle gerecht werden. Gleich in der ersten Runde schickte er seinen Kontrahenten nach einer Schlagkombination in den Ringstaub. Gleiches wiederholte sich in Runde 3. Doch Hetemi hatte in vielen Szenen das Nachsetzen „vergessen“. So dauerte es bis zur neunten Runde. Eine krachende Linke zur Leber von Hetemi schickte Krökel dann weit über die Zeit zu Boden.

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Da simmer dabei, dat is prima: Deniz Ilbay boxt in Potsdam!

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De Prinz kütt! Eine Woche vor Karnevalsbeginn in Köln – das nächstes Highlight bei der Box-Nacht am kommenden Samstag in Potsdam (ab 22:20 Uhr live in SAT.1)! Deniz Ilbay hat in der MBS Arena die Chance, Sport-Geschichte zu schreiben: Der erst 21-jährige Profiboxer aus Köln kämpft am 5. November um seinen sechsten Weltmeistertitel und kann damit einmal mehr zeigen, dass er eine der größten Hoffnungen des deutschen Boxsports ist. Im Kampf um die vakante Meisterschaft des Verbandes GBU tritt ‚El Pistolero‘ Ilbay gegen Paata Varduashvili an. Der Georgier ist mit 42 Kämpfen ein erfahrener Gegner.

Ilbay ist der einzige Boxer weltweit, der gleich vier Junioren-Weltmeisterschaften in vier verschiedenen Verbänden gewinnen konnte. Seinen fünften Titel, den ersten im Seniorenbereich, hat er im Juni dieses Jahres im namibischen Walvis Bay erkämpft. Dort triumphierte der Mann mit den schnellen Fäusten über Bethuel Ushona aus Windhoek und konnte sich den Gürtel des Verbandes WBF umschnallen.

Im April 2016 hatte Ilbay zuvor die Chance, sich in den legendären Hallen des MGM Grand Casinos in Las Vegas auf der ganz großen Bühne zu präsentieren. Dort bekam er den in Amerika bekannten K.o.-Schläger Egidijus Kavaliauskas vor die Fäuste. Doch dieses Mal gab es keinen Knockout für den Litauer: Nach einem harten Kampf über acht Runden gewann der 28-jährige Kavaliauskas lediglich nach Punkten.

Ein kleiner Rückschlag, doch das junge Boxtalent lässt sich davon nicht unterkriegen: Mit Zielstrebigkeit, Disziplin, Ehrgeiz und Köpfchen geht Deniz Ilbay seinen Weg. Manager und Trainer ist sein Vater Garip: Das perfekt aufeinander eingespielte Vater-Sohn-Duo kann am 5. November einmal mehr zeigen, wie gutes Familien-Teamwork aussieht.

Deniz, der mit zweitem Vornamen Ralf heißt, ist „ne echte kölsche Jung“, in der Domstadt geboren und aufgewachsen. Zur Aufstiegsstory im Boxring kommt auch die private Lovestory – Ilbay ist gerade mit seiner Freundin Lyna zusammengezogen, Sängerin und Schwester von FC-Fußballer Marcel Risse.

Im Hauptkampf des Abends will Tyron Zeuge im zweiten Anlauf die WBA-Weltmeisterschaft im Super-Mittelgewicht gegen Titelverteidiger Giovanni De Carolis holen. Eintrittskarten für die Box-Nacht in Potsdam sind bei http://www.tickethall.de und http://www.eventim.de sowie unter der telefonischen Ticket-Hotline 01806-570044 erhältlich. Der komplette Kampfabend, inklusive aller Vorkämpfe, ist am 5. November zudem live auf http://www.ranFIGHTING.de zu sehen.

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Manege frei für die Box-Artisten

Das offizielle Wiegen der Boxer für den morgigen Kampftag in der Box-Hochburg Hamburg im Europa-Zirkuszelt (Alsterkrugchaussee/Ecke Deelböge) hat keine Überraschungen ergeben. Die Kämpfe der Boxer unter der Zirkuskuppel können starten, alle Fighter sind im Limit ihrer Gewichtsklassen.

Erol Ceylan (EC Boxing) und Winne Spiering (Winner Wiking Team), die zusammen die Box-Gala veranstalten erwarten spannende Kämpfe. „Wir geben auch Nachwuchshoffnungen eine Chance. Dafür ist diese Zusammenarbeit ideal“, betont der Hamburger Box-Promoter Ceylan.

Fatih Keles (ehemaliger Europameister bei den Amateuren und Olympia-Teilnehmer) brachte 65 kg auf die Waage, wird über vier Runden dem Leipziger Reza Rahimi die Fäuste kreuzen. „Fatih ist ein Rohdiamant, der nur noch geschliffen werden muss“, freut sich Erol Ceylan auf den siebten Auftritt seines Boxers in diesem Jahr.

ECB-Boxer Cruisergewichtler Mario Daser (11 Siege, davon durch 4 KO) hat mit 89,8 sein ideales Kampfgewicht. Der Münchener will gegen Drazan Janjanin (13 Siege/8 Niederlagen) überzeugen und weiterhin ungeschlagen bleiben. Für Daser ist Vorsicht geboten, denn sein 92 kg wiegender Kontrahent hat 12 seiner 13 Siege vorzeitig errungen.

Für den 26-jährigen Olympia-Teilnehmer Ali Eren Demirezen 110,2 kg) wird es in seinem zweiten Gefecht unter ECB-Flagge zu einer ersten Standortbestimmung kommen. Der erst vorgesehene 43-jährige Gegner Danny Williams kann aus gesundheitlichen Gründen nicht antreten. „Williams wollte in den Ring, doch gegen kranke Gegner boxe ich nicht. Dafür ist der Boxsport zu gefährlich. Danny sollte seine Karriere beenden und Trainer werden“, erklärte Demirezen. Der Bund Deutscher Berufsboxer will dem Briten zukünftig aus medizinischen Gründen keine Starterlaubnis mehr für Kämpfe in Deutschland erteilen.  Der  Gegenüber  des Türken wird jetzt kein geringer als der letzte Gegner von Odlanier Solis, Alexander Todorovic (98,2 kg) aus Norrköping (Schweden) sein. „Todorovic ist mit Solis über die Runden gegangen. Für Ali Eren Demirezen wird dies zweifellos der stärkere Gegner sein“, sagte Ceylan.

Im Hauptkampf geht es um die Deutsche Meisterschaft im Weltergewicht. Der 27-jährige Wiking-Boxer Angelo „Europa“ Frank (6 Sieg davon 4 KOs) liegt mit 66,5 kg genauso wie sein 36-jähriger Herausforderer  Andreas Reimer mit 65,6 im Limit. Beide haben Dampf in den Fäusten, in vielen Kämpfen siegten sie vorzeitig.

Im zweiten Hauptkampf steht der BDB-Gürtel für die Internationale Deutsche Meisterschaft im Halbschwergewicht auf dem Spiel. Der hoffnungsvolle Halbschwergewichtler Elvis „Hitman Hart“ ging in seinem sechsten Profikampf mit 78,5 kg über die Waage. Sein Kontrahent Steve Krökel wog 77,5 kg.

Eintrittskarten (50 € Ringside, 30 € Unterrang und 20 € Oberrang) sind noch am Zirkuszelt erhältlich.

ARTIKEL:

https://leifpm.co/2016/10/27/manege-frei-fuer-boxen-im-zirkuszelt/

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De Carolis verspricht vor WM-Fight gegen Zeuge: „Ich werde fair boxen und den Titel behalten!“

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Immer eine bessere Leistung zeigen, als zuletzt – nach diesem Vorsatz bereitet sich Giovanni De Carolis auf jeden Kampf vor. Das gilt auch für das WM-Rematch mit Tyron Zeuge am 5. November in der MBS Arena Potsdam (live ab 22.20 Uhr in SAT.1). Wie der Weltmeister aus Italien seinen deutschen Herausforderer einschätzt und wieso es dieses Mal einen noch besseren Kampf als im Juli geben wird, verrät De Carolis im folgenden Interview.

 

Giovanni De Carolis, nach Ihrer Titelverteidigung im Juli sagten Sie, dass Tyron Zeuge einer Ihrer bisher schwersten Gegner gewesen sei. Was machte den Kampf für Sie so hart?

 

Giovanni De Carolis: Das ‚Gesamtpaket‘ Tyron Zeuge! Ich stand einem flinken, reaktionsschnellen und technisch herausragenden Boxer gegenüber. Bislang boxte ich eher gegen Leute, die sich vor allem auf ihre Schlagkraft verlassen haben und den Vorwärtsgang gesucht haben. Daher hatte ich anfangs Schwierigkeiten mich richtig auf Zeuge einzustellen, da ich zuvor noch nie jemanden gegenüberstand, der solch einen Stil boxt.

 

Trotzdem konnten Sie ihn ja vorab auf Video studieren. Hat Sie Zeuge trotzdem mit etwas überraschen können?

 

Giovanni De Carolis: Ja, mit seiner Einstellung. Während des kompletten Kampfes blieb er fokussiert, selbst als er in den letzten Runden stark durch eine Verletzung beeinträchtigt war. Ich merkte: ‚Der Junge will dir unbedingt den Titel abnehmen‘. Zeuge hat nicht nur charakterliche Stärke bewiesen, sondern dass er zu den besten Super-Mittelgewichtlern der Welt gehört.

 

Werden Sie, im Wissen der erlittenen Verletzung Zeuges aus dem ersten Kampf, versuchen, seinen Arm besonders zu bearbeiten?

 

Giovanni De Carolis: Nein, so etwas würde ich nie absichtlich tun. Ich sehe mich als guten Sportsmann und halte mich dementsprechend an die Regeln. Ich will den Kampf fair und ohne jegliche Zweifel für mich entscheiden.

 

Haben Sie sich im Vergleich zum Titelgewinn Anfang dieses Jahres weiterentwickelt und konnten Sie Ihrer Meinung nach Ihr Potenzial im ersten Zeuge-Kampf abrufen?

 

Giovanni De Carolis: Ich versuche mich stetig zu verbessern – Sie kennen doch das Sprichwort „Wer rastet, der rostet“. Daher schaue ich mir immer ganz genau an, wo Verbesserungsmöglichkeiten im Vergleich zu meinen letzten Kämpfen liegen. Ich verspreche, dass am 5. November, im Vergleich zum Juli, ein stärkerer Giovanni De Carolis im Ring stehen wird.

 

Was müssen Sie dann anders tun, um Zeuge zu schlagen?

 

Giovanni De Carolis: Jeder Kampf hat seine eigene Geschichte. Das ist nicht einfach nur so daher gesagt – es stimmt tatsächlich! Der Umstand, dass ich zuletzt häufig in Deutschland geboxt habe kommt mir auf jeden Fall entgegen, ich kann völlig entspannt in den Ring steigen. Dazu habe ich immer noch einen großen Erfahrungsvorsprung gegenüber Zeuge, der entscheidend sein wird. Ich weiß, an welchen Schrauben ich drehen muss, um zu siegen. Welche das sind wird man dann sehen.

 

Glauben Sie an einen ähnlichen Verlauf wie in ihren Duellen mit Vincent Feigenbutz, wo das erste Duell auf Augenhöhe und Kampf Nummer zwei deutlich zu Ihren Gunsten verlief?

 

Giovanni De Carolis: Das zweite Aufeinandertreffen mit Feigenbutz hat gezeigt, dass unser Team Kämpfe genau analysiert und wir die Schwächen unserer Gegner sehr gut aufdecken können. Natürlich hoffe ich, dass uns das auch gegen Zeuge gelingen wird. Allerdings ist Zeuge, genau wie ich, ein sehr intelligenter Boxer. Daher denke ich, dass der Rückkampf gegen ihn eine noch größere Herausforderung sein wird, als der erste Fight. Die Boxfans dürfen sich somit auf ein hochklassiges Gefecht freuen!

 

Zuletzt waren Sie enttäuscht über die fehlende Würdigung Ihrer Person in Ihrer Heimat Italien. Hat sich in den letzten Monaten irgendetwas daran geändert?

 

Giovanni De Carolis: Die Öffentlichkeit, vor allem die Printmedien und das Fernsehen, nehmen weiterhin kaum Notiz davon, dass ich Weltmeister bin. Trotz dessen werde ich auf der Straße immer häufiger erkannt und angesprochen. Schön ist außerdem zu sehen, dass immer mehr junge Menschen in unsere Boxgyms strömen und da sind echt talentierte Jungen und Mädchen bei. Die Qualität des italienischen Boxsports steigt definitiv – jetzt müssen die Promoter und Sportfans dies nur noch unterstützen!

 

Was sind Ihre nächsten sportlichen Ziele, falls Sie Ihren Titel gegen Zeuge erneut erfolgreich verteidigen können?

 

Giovanni De Carolis: Ich mache mir vor meinen Kämpfen nie Gedanken über die Zukunft – das Hier und Jetzt ist entscheidend. Natürlich bin ich Profi und schaue immer, was das Beste für mich ist. Dafür habe ich mit meinem Team und meiner Familie aber nach dem 5. November genügend Zeit.

 

Eintrittskarten für die Box-Nacht in Potsdam sind bei www.tickethall.de und www.eventim.de sowie unter der telefonischen Ticket-Hotline 01806-570044 erhältlich. Der komplette Kampfabend, inklusive aller Vorkämpfe, ist am 5. November zudem live auf www.ranFIGHTING.de zu sehen.

 

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