Monatsarchiv: November 2018

Denis Lebedev vs Mike Wilson

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7Sports und Petkos Boxpromotion gehen Partnerschaft ein

Pressekonferenz - Koop 7Sports _ Petkos (3)

 Bei Schuhbeck am Platzl, der ersten Adresse in München, tischte Petkos Boxpromotion viele Neuigkeiten auf. Bei der nächsten Fight-Night  „The Champ is back home“ am 15. Dezember im SPORTPARK Kühbach, nähe Augsburg klettert die WBC-Weltmeisterin Tina Rupprecht zur ersten Titelverteidigung im Minimumgewicht in den Ring (Gegnerin wird in den nächsten Tagen bekannt gegeben) und stehen weitere hochklassige Kämpfe auf der Fightcard. Der im nationalen wie internationalen Boxgeschäft bestens vernetzte Münchner Profiboxstall von Nadine Rasche und Alexander Petkovic mit Kämpfern wie Serge Michel, Petar Milas, Leon Harth, Howik Bebraham und vielen mehr verstärkt sich zudem mit zwei sehr umworbenen und ungeschlagenen Profis, Emir Amatovic, dem Bronzemedaillengewinner bei der EM 2013 in Minsk, und dem Berliner K.o.-Schreck Nick Hannig, und will auch ihnen auf dem Weg nach ganz oben mit Klassekämpfen neue Perspektiven in den renommierten Weltverbänden wie WBC, IBF, WBA, WBO oder der EBU eröffnen.

So wie Serge Michel, dem Olympiateilnehmer von Rio 2016, Chemiepokalsieger und WBC International Champion im Halbschwergewicht , der weiter als Hauptkämpfer aufgebaut werden und spätestens Ende 2019 um die Weltmeisterschaft oder zumindest eine WM-Ausscheidung boxen soll. „Gegen starke Gegner und nicht wie andernorts gegen Fallobst“, beschreibt Alexander Petkovic die sportliche Linie seines Profiteams. „Unsere Boxer sind echte Typen, die ihr Geschäft auch außerhalb des Rings verstehen, sich aktiv an der Vermarktung beteiligen, sich nicht nur beim Ticketverkauf engagieren, sondern ihre vielen Fans auch in den sozialen Medien unterhalten und bei Laune halten“, sagt Nadine Rasche zur Philosophie ihres Boxstalles, der schon bald den ersten Münchner Boxweltmeister stellen will.

Mehr Premium-Boxen für ran FIGHTING und HbbTV

7Sports, die Sportbusiness-Unit von ProSiebenSat.1, und Petkos Boxpromotion haben eine Partnerschaft geschlossen. 7Sports fungiert ab sofort als Veranstalter für kommende Box-Events des Profiboxstalls. Gleichzeitig werden alle Veranstaltungen auf www.ranFIGHTING.de live und auf Abruf zu sehen sein – mobil, online oder auf Smart TVs via App. Die Box-Eventreihe startet live vor Ort in Augsburg oder im Stream am 15. Dezember 2018. ran FIGHTING ist ein Angebot von 7Sports und die digitale Heimat nationaler und internationaler Kampfsportevents.

Zeljko Karajica, CEO von 7Sports: „Mit ran FIGHTING können wir dem deutschen Boxsport eine reichweitenstarke Bühne bieten. Außerdem freuen wir uns sehr, unsere Erfahrung als Veranstalter in die Zusammenarbeit mit Petkos Boxpromotion einbringen zu können. Sportveranstaltungen zu planen, durchzuführen und sie für die unterschiedlichsten Plattformen zu produzieren, ist eine wichtige Säule von 7Sports.“

Außerdem gibt es die Möglichkeit, die Kämpfe über HbbTV zu verfolgen: Zuschauer mit einem Smart-TV erhalten dann über die Sender von ProSiebenSat.1 einen Hinweis auf Boxübertragungen eingeblendet. Mit dem „Red Button“ auf der Fernbedienung können sie dann direkt zum Boxevent wechseln und die Kämpfe verfolgen.

Über 7Sports:

7Sports vereint das gesamte innovative und digitale Sportportfolio der ProSiebenSat.1 Group. Die Dachmarke für das Sportbusiness des Medienkonzerns setzt auf den Aufbau digitaler Sportplattformen, den Ausbau und die 360°-Vermarktungsstärke bei exklusiven Sportproduktionen, dem Management von Nachwuchs- und Profisportlern und hochklassigen Sport-Events. Mit der Marketing-Power von ProSiebenSat.1 im Sportumfeld zählt 7Sports zu einer der profitabelsten Plattformen für sport-affine Werbetreibende, Kooperations-Partner, Co-Investoren und Profi-Sportler im deutschsprachigen Raum. 7Sports ist eine Marke der ProSiebenSat.1 Sports GmbH.

Über ran FIGHTING:

ran FIGHTING bietet die gesamte Welt des Kampfsports – live und auf Abruf. Über Smartphone, Computer und via Smart TV erhalten Kunden Zugriff auf das größte Kampfsportarchiv Deutschlands. Im Angebot enthalten ist das Beste aus z.B. Mixed-Martial-Arts (MMA), Boxen, Kickboxen oder Karate von nationalen und internationalen Topveranstaltern und vieles mehr. ran FIGHTING ist ein Angebot von 7Sports.

Tickets für die Petko´s FIGHT NIGHT „The Champ is back home“ am 15.12.2018 im SPORTPARK Kühbach, nähe Augsburg, sind ab sofort erhältlich an allen bekannten Vorverkaufsstellen, unter www.eventim.de sowie unter der Petko`s Ticket-Hotline unter Tel. +49 176 24 15 61 41.

  1. Boxclub Haan Augsburg e.V.

Sterzinger Str. 5

86165 Augsburg

Tel. 0821 – 2485601 oder +49 177 840598

Reiseservice Topsonne

Schrobenhausener Str. 4

86556 Kühbach

Tel. 08251 – 896990

 

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Ronny Mittag siegessicher

 

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Große Sprüche: Wikinger vor Kampf gegen Kölner Radovan siegessicher! 

Die erste große Box-Gala am 1. Dezember in der Gummersbachener Schwalbe-Arena rückt immer näher. U.a. stehen drei hochkarätige Kämpfe mit Beteiligung von Sauerlands „NRW-Fightern“ auf dem Programm. Youngster Abass Baraou (Oberhausen) muss gegen den Armenier Sasha Yengoyan ran. Der Kölner Deniz Ilbay gegen Denis Krieger (Hamburg) – und Denis Radovan (ebenfalls aus Köln) muss gegen den erfahrenen Berliner Ronny Mittag vom Wiking-Boxstall in den Ring steigen. Dessen Chef, Winne Spiering, ist für markante Sprüche in der Box-Szene bekannt. Im folgenden Interview eröffnet er das Wortgefecht. 
Im Mai verlor Ronny Mittag gegen Patrick Wojcicki seine IBF- Intercontinental Krone. Drei Monate später platzte die Chance auf einen GBU Titelkampf gegen Vincent Feigenbutz. Ein grippaler Infekt verhinderte seinen Antritt. Nun soll Mittag am 1. Dezember in Gummersbach gegen Denis Radovan kämpfen und der ist, wie Patrick Wojcicki und Vincent Feigenbutz, ein Boxer von Team Sauerland.
Hatte Mittag in der Vergangenheit einfach nur Pech gegen Sauerland Boxer oder ist es das „Gesetz der Serie“, dass ihm auch gegen Radovan zum Schicksal werden könnte?
Davon will Wiking-Boss Winfried Spiering nichts wissen. „In Gummersbach dominieren die Wikinger“, so Spiering. 

Winne Spiering, in vier Wochen haben sie wieder einen Großkampftag vor der Brust. Dann wird Ronny Mittag gegen Denis Radovan boxen. Niederlage gegen Wojcicki, krank gegen Feigenbutz. Gibt es so etwas wie einen Sauerland-Fluch, der auf Mittag lastet?
Winne Spiering: „Blödsinn. Den Fight gegen Wojcicki hat er verloren. Der Kampf lief an ihm vorbei. Und daran ist kein „Team-Sauerland-Fluch“ schuld. Als er dann wegen einer Grippe Feigenbutz absagen musste, da fühlte er sich hundeelend. Trotz Fieber und Schüttelfrost wollte er boxen. Das habe ich verboten. Eines hat Ronny davon gelernt: Fahre niemals vor wichtigen Kämpfen mit öffentlichen Verkehrsmitteln! Da steckt man sich nur an“. 
Wie läuft seine Vorbereitung?

Winne Spiering: „Es läuft alles perfekt. Jetzt stößt noch William Scull zu uns ins Training und wird sich gemeinsam mit Ronny auf Gummersbach vorbereiten“. 
Radovan war bei den Amateuren ein Ausnahmetechniker. Unvergesslich sind seine Schlachten gegen Xhek Paskali…
Winne Spiering: „ …und gegen Stefan Härtel. Wir haben Radovan studiert. Wir kennen seine Kämpfe als Amateur, wir kennen seine Kämpfe für Sauerland“. 
Was haben sie denn über ihn herausgefunden? 
Winne Spiering: „Dass er als Profi im Supermittelgewicht angefangen hat. Man hatte sogar überlegt, ihn für das nächsthöhere Halbschwergewicht aufzubauen.
In seinen Kämpfen hat er ausschließlich Aufbaugegner geboxt. Deshalb sagt seine KO-Quote von 45% nichts aus.
Das muss man bei Sauerland erkannt haben, denn neuerdings startet er ja eine Gewichtsklasse tiefer im Mittelgewicht.
An das ganze „BLA, BLA, BLA“ in den Zeitungen, vom „ausgezeichneten Techniker, der im Mittelgewicht schneller an die Spitze kommt, glaubt doch eh keiner“. 

Woran glauben sie?
Winne Spiering: „Das Radovan keinen Bums hat. Ob er seinen Platz im Mittelgewicht finden wird, werden wir sehen“. 
Denis hat zuletzt Florian Wildenhof in der ersten Runde KO geschlagen. Und das war im Mittelgewicht. 
Winne Spiering: „Sie vergleichen Äpfel mit Birnen. Wildenhof ist kein Wikinger und schon gar nicht Ronny Mittag!
Für Radovan kommt der Kampf zu früh. Es ist ein Fehler ihn schon jetzt gegen Ronny antreten zu lassen und der wird bestraft“.

Verraten sie uns ein wenig zu Ronnys Taktik?
Winne Spiering: „Nein. Freuen sie sich einfach auf einen vorzeitigen Sieg des Wiking Teams“. 
 

Neuer Gentleman: Verbal-Schlacht gegen Ronny Mittag findet ohne Denis Radovan statt!

Auf der ersten großen Box-Gala am 1. Dezember in der Gummersbachener Schwalbe-Arena muss der Kölner Denis Radovan zu seinem bislang schwersten Profikampf in den Ring steigen. Gegner Ronny Mittag ist mit seinen 30 Jahren und einem Kampfrekord von 30-3-2 an Erfahrung definitiv reicher als der 26-jährige Sauerland-Boxer. Doch Radovan (11-0-0) will sich mit einem Sieg für einen ersten Titelkampf empfehlen und dabei nur mit Taten glänzen. Denn klar ist: „Eine Verbal-Schlacht findet ohne mich statt“!

Grund für Radovans Aussage. Im gestrigen Interview polterte Mittag-Manager Winne Spiering ordentlich los. Beispiele: „Radovan hat keinen Bums…“ oder „für Radovan kommt der Kampf gegen Ronny viel zu früh“. Doch die Aussagen des Wikinger-Häuptlings Spiering lassen Radovan völlig kalt: „Mir ist klar, dass solche Aussagen oft benötigt werden, um einen Kampf künstlich spannender zu machen, aber das braucht dieser Kampf definitiv nicht“, so Radovan.

Der Kölner machte zuletzt mit dem ebenfalls erfahrenen Florian Wildenhof (29-5-1) kurzen Prozess auf der Box-Gala in Wolfsburg Anfang Oktober. Radovan: „Deswegen bin ich nach dem einründigen Kampf sehr froh, dass ich schnell wieder in den Ring steigen werde“. Der Mittelgewichtler, der sich letzte Woche bei Kult-Coach Ulli Wegner in Berlin trainierte (weil Home-Coach Conny Mittermeier Artur Mann bei dessen WBSS-Auftritt in den USA coachte) und sich jetzt wieder in Stuttgart vorbereitet, weiß aber, dass der Kampf gegen Mittag um einiges härter werden wird. Radovan: „Ronny hat eine ganz andere Qualität. Ich schätze ihn sehr“.

Für den als „Edeltechniker“ bekannten Denis Radovan ist der Kampf gegen „Wikinger-Kämpfer“ Mittag die „Generalprobe“ für den angestrebten Titelkampf und zudem eine ganz besondere Premiere. „Zum ersten Mal werde ich in meiner Profilaufbahn in NRW boxen. Das ist eine tolle Sache – und ich möchte meinen Fans und meiner Familie, die nur eine kurze Anreise haben und zahlreich erscheinen werden, einen guten Kampf zeigen“, sagt Radovan.

Und für das Team Wiking um Winne Spiering und Ronny Mittag hat er sich für die Begegnungen in der Kampfwoche auch schon etwas ausgedacht. Radovan: „Ich werde allen die Hand geben und ´Guten Tag´ sagen“.

Scheint fast so, als ob Sauerland einen neuen „Gentleman“-Boxer hat…

Tickets für die Box-Gala in Gummersbach am 1. Dezember gibt es ab sofort unter www.ticketmaster.de, der telefonischen Karten-Hotline 01806 – 999 0000 sowie unter http://www.eventim.de und an allen bekannten Vorverkaufsstellen. 

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EBU ordnet an: Igor Mikhalkin neuer Pflichtherausforderer für Europameister Dominic Bösel

 

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Es könnte der erste Mega-Kampf im neuen Jahr werden! Die EBU hat Igor Mikhalkin (24 Kämpfe, 22 Siege, 10 durch K.o.) zum Pflichtherausforderer von Europameister Dominic Bösel ernannt. Mikhalkin war bereits verdienter Europameister. 2014 sicherte er sich im Kampf gegen Mohamed Belkacem den EBU-Titel und verteidigte ihn drei mal erfolgreich. Beindruckend: Alle drei Mal im europäischen Ausland! Jetzt könnte er sich seinen angestammten Titel zurückerobern. Mikhalkin ist es gewohnt, um große Titel zu boxen. Er stand bereits im legendären Madison Square Garden im Ring, kämpfte um die WBO-Weltmeisterschaft gegen Sergej Kovalev. Er besiegte Thomas Oosthuizen aus Südafrika und wurde in Hamburg IBO-Weltmeister. Jetzt also erneut die Chance Europameister im Halbschwergewicht zu werden.

„Ich freue mich über diese Ansetzung“, so der Rechtsausleger. „Der EBU-Titel war für mich immer von besonderem Wert. Ich hoffe, dass wir den Kampf gegen Bösel gleich Anfang des neues Jahres machen können.“ Für Promoter Erol Ceylan ist Mikhalkin der bisher stärkste Gegner von Dominic Bösel. „Igor ist technisch versiert, Rechtsausleger und hat schon große Kämpfe gemacht. Gegen einen Gegner mit diesem Format hat Bösel noch nicht im Ring gestanden. Ich hoffe für die Fans, dass der Kampf auch kommt“, so Ceylan. Der Promoter aus Hamburg hat gute Erinnerungen an Bösel und Europameisterschaften. Im Juli 2017 besiegte sein Schützling Karo Murat den Mann Freyburg durch Technischen Knockout in Runde 11. „Der Ball liegt bei SES. Wir sind bereit gegen Bösel zu boxen – auch auswärts in seinem Wohnzimmer.“ Klare Ansage.

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William Scull – der kubanische Wikinger

Scull Sieger

Foto: Erik Spiering

70 Jahre Boxsektion Fortschritt Neustadt Glewe – Einstimmiger Punktsieg für Gerrit Elfert und Wiking Box-Team

 Bei der Geburtstagsparty der Boxsektion von Fortschritt Neustadt-Glewe zeigten die Athleten ihr ganzes Repertoire: Vom ästhetischen Faustkampf bis hin zu krachenden Knockouts! Die Amateure legten die Messlatte für die Profis auf Rekordhöhe.
Der Kubaner William Scull, alias „El Indomable“ – der Unbezwingbare sprang mit Leichtigkeit darüber. Er könnte der neue Stern am Firmament der Wikinger werden.

Ausverkauft! Über 700 Zuschauer feierten mit Kämpfern aus Polen, Berlin und dem Wiking Profistall den 70-jährigen Geburtstag der Boxsektion von Fortschritt Neustadt-Glewe.

Bei den Amateuren standen acht Wertungskämpfe auf der Agenda. Hierfür lud Neustadt Glewe Athleten des polnischen Clubs Wisla Tczew und der Eintracht Berlin ein.

Forstschritt schickte Pascal Schwittlich und Carsten Bötefür in den Ring.
Juniorengewichtler Schwittlich fand gegen den Berliner Arbi Khamzatov nicht in den Kampf und unterlag nach Punkten. Bötefür kam über ein Unentschieden nicht hinaus. Der Halbschwergewichtler verschlief die erste Runde gegen den ebenfalls für Berlin startenden Pascal Le Vrang. In Runde zwei wurde Bötefür wach und übernahm die Initiative. Dafür packte er die Brechstange aus.  Heftig hieb er auf den Berliner ein, der antwortete wütend. Beide zeigten wenig von ihrer definitiv vorhandenen Technik. Zweimal spuckte Le Vrang seinen Mundschutz aus und wurde dafür verwarnt. Runde drei war ein Abbild der Zweiten,  unkontrollierte Schlagstafetten statt technisch sauber vorbereiteter Angriffe. Mit dem abschließenden Unentschieden konnten beide Athleten nicht zufrieden sein.

Wenn auch kurz, aber absolut sehenswert war der Kampf des Berliner Mittelgewichtlers Mink Khoa Nguyen gegen den Polen David Dysarz. Mit einer knallharten Rechten schoss Nguyen den Polen von den Beinen.

Der Referee brach sofort ab. Für seine Leistung erhielt Nguyen die Auszeichnung des besten Amateurkämpfers.

Nguyens Sieg war einer von vier für Eintracht Berlin.  Damit war der Verein der erfolgreichste des Events. Eintracht-Präsident Harald Lange brachte es auf den Punkt: „Gute Boxschule ist die Voraussetzung für jeden Erfolg.“

Winfried Spiering, Chef des Wiking Box-Teams hatte als Geburtstagsgeschenk drei Profikämpfe vorbereitet. Alle Siege gingen in die Ecke des Gastgebers.

Seyfo Matheus Okbi, der von Ali „Fitnesstrainer“ bestens sekundiert wurde, debütierte in einem Vierrunder gegen Miroslav Cembic aus Bijeljina, Bosnien-Herzegowina. Der Kampf begann mit einigen kleineren aber guten Aktionen auf beiden Seiten. Nach einem vermeintlichen Kopfstoß signalisierte Cembic Augenprobleme. „Kein Kopfstoß“ entschied der Referee und lag richtig, denn auch die erfahrene Ringärztin Dr. Beatrix Raudszus konnte nichts Auffälliges entdecken. Es war ein Ende mit Ansage. Cembic Ecke gab das Gefecht kurz nach  dem Gong  zur zweiten Runde auf. Der Berliner Okbi hatte sich seinen ersten Sieg sicherlich anders vorgestellt.

Fight Nummer zwei war ein Hingucker in Cruisergewicht zwischen dem Neuberliner Romano Kujak und dem Ungarn Laszlo Ivanyi. Nach leichtem Abtasten zeigten sie tolles, vor allem attraktives Powerboxen. Kujak, der nun von Serguei Mitchnik promotet wird, übernahm die Führung und baute sie im Minutentakt aus. So sah es auch die Jury und erklärte ihn zum verdienten Punktsieger.

Der KO Sieg von Wikings Neuentdeckung William Scull gegen Ivan Sakic war der gelungene Höhepunkt einer fantastischen Geburtstagsparty.
Pedro Carrion, Vizeweltmeister im Schwergewicht und guter Freund von Winfried Spiering, machte ihn auf den kubanischen Supermittelgewichtler aufmerksam. Der lud Scull für zwei Kämpfe nach Deutschland ein. Bei seiner Premiere in Neustadt-Glewe zeigte der sympathische Kubaner, welches Talent in ihm schlummert.
Spiering fand in einem Facebook Post für Sculls Auftritt lobende Worte. Gleichzeitig wies er auf die Schwierigkeiten hin, für Scull einen Gegner zu finden und forderte zwei der führenden deutschen Supermittelgewichtler heraus:
„Unsere kubanische Hoffnung, William „El Indomable“ Scull holt sich einen klaren KO-Sieg in der 2. Runde!
Willi ließ den 5 kg schwereren, als Ersatz eingesprungen, Ivan „The Policeman“ Sakic keine Chance. Ein krachender Leberhaken in der 1. Runde läutete schon das vorzeitige Ende ein. Ein präziser Haken zum Kopf brachte den perfekten KO-Sieg in der 2. Runde. Wir hoffen, dass sich wenigstens ein in Deutschland lebender Boxer traut, gegen William anzutreten … Bevor wir die Jagd auf Zeuge und Feigenbutz eröffnen!!!“

Boxfans haben noch eine Gelegenheit Scull zu erleben. Am 1. Dezember soll er in Gummersbach einen weiteren Kampf bestreiten. Als möglicher Gegner wurde Sauerlands Oliver Flodin genannt.
Bis dahin unterstützt Scull Ronny Mittag als Sparringspartner bei der Vorbereitung auf seinen Kampf gegen Denis Radovan. Mittag und Radovan werden in Gummersbach einen der Hauptkämpfe bestreiten.

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Leon Harth unterschreibt bei Petkos Boxpromotion

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Leon Harth unterschreibt bei Petko´s Boxpromotion

 Der amtierende IBO-Intercontinental-Champion im Halbschwergewicht setzt erfolgreiche Profi-Karriere beim „Promotor des Jahres“ fort

Prominenter Neuzugang für den Münchner Boxstall. Der amtierende IBO-Continental-Champion im Halbschwergewicht Leon Harth hat einen Vertrag beim Erfolgs-Promoter-Paar aus der bayerischen Landeshauptstadt unterschrieben. Harth: „Alex und Nadine werden mir den entscheidenden Schub auf meiner Karriere-Leiter geben.“ Harth war auf der „Schwergewichts-Nacht“ von Petko im Juni in München. Ab da stand sein Entschluss fest: „Ich wechsel zu den beiden.“

Dabei ist der in Detmold lebende Profi schon recht erfolgreich, amtierender IBO-Continental-Champion (gewann den Titel heuer in Hamburg gegen die tschechische Nummer 1 Karel Horejesek), hat 17 seiner 20 Profikämpfe gewonnen, zwölf davon durch KO. Umstritten war seine Niederlage um den WBO-Gürtel gegen Artur Mann mit 1:2 Richterstimmen. „Diese Niederlage schmerzt mich besonders, die will ich korrigieren.“

Leon Harth wurde 1988 als Levon Hakobyan in Armenien geboren, kam mit zwölf Jahren mit seinen Eltern nach Deutschland, wo er zunächst Fußball spielte, sich aber schnell für den Boxsport interessierte. Nach einer erfolgreichen Amateur-Laufbahn (u.a. zweimal westdeutscher Meister), wechselte er 2012 zu den Profis, erfolgreich, wie seine Kampfbilanz zeigt.

Privat ist der KO-Matador ein ganz friedlicher Mensch, für den seine Familie (zwei Kinder) an erster Stelle steht. Die beiden Hobbies Schach und Poker helfen ihm auch im Ring. Den Gegner ausrechnen und keine eigene Schwäche zeigen. Sein drittes Hobby (schnelle Autos) ist auch sein Markenzeichen im Profiring – schnelle KO-Siege. Die will er nun unter der Regie von Petko´s Boxpromotion zeigen.

VIDEO:
https://leifpm.co/2018/05/26/leon-harth-vs-kabel-horejsek/

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Artur Mann vs Alexey Zubov

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Tony Bellew vs Oleksander Usyk


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Ali Eren Demirezen vs. Izuagbe Ugonoh am 08.12.2018 in Gdansk

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Co-Promotion von EC Boxpromotion und Tiger Promotions am 8. Dezember 2018 in Danzig

Hauptkampf des Abends:
Ali Eren Demirezen vs. Izuagbe Ugonoh

Am 8. Dezember feiert der “Tiger” Dariusz Michalchewski seine Premiere als Promoter. Bei der Co-Promotion von Tiger Promotions und EC Boxpromotion in der Ergo Arena dürfen sich die Fans auf einen tollen Hauptkampf freuen. Beide Promoter gehen volles Risiko und stellen ihre aktuell besten Schwergewichtler gegeneinander: WBO-Europameister Ali Eren Demirezen (10 Kämpfe, 10 Siege, 10 durch K.o.) verteidigt seinen Titel gegen Izuagbe Ugonoh (19 Kämpfe, 18 Siege, 15 durch K.o.). Ob der auf 12 Runden angesetzte Kampf über die volle Distanz geht, bleibt abzuwarten. Demirezen gewann bisher alle Kämpfe vorzeitig, Ugonoh hat eine K.o.-Quote von 79%. So oder so ein echter Leckerbissen für alle Box-Fans. Demirezen, geboren im türkischen Samsun, konnte sich zuletzt gegen den Polen Sergiej Werwejko vorzeitig durchsetzen. Ugonoh fertigte im letzten Kampf Fred Kassi in zwei Runden ab. Seine einzige Niederlage kassierte er gegen den US-Amerikaner Dominic Angelo Breazeale durch Knockout in Runde 5.

„Das sind Kämpfe, die begeistern“, sagt Promoter Erol Ceylan. „Als Promoter sind wir verpflichtet solche Duelle zu machen. Dariusz denkt da genau wie ich. Jeder von uns ist davon überzeugt, dass sein Mann gewinnt. Und die Fans kriegen einen großartigen Kampf zu sehen.“

Für beide Promoter ist die Veranstaltung in Danzig ein Auftakt für weitere gemeinsame Events. Bei der WBO-Convention in Panama wurden bereits weitere Shows für das kommende Jahr angeschoben. Gut möglich, dass der „Tiger“ dann auch wieder in seine alte Heimat Hamburg zurückkehrt. Dann aber als Promoter.

Eine Woche später veranstaltet Erol Ceylan mit Promi-Koch Michael Wollenberg eine große Dinner-Boxgala in der Sporthalle Hamburg. Unter anderem mit der IBO-WM zwischen Karo Murat und Sven Fornling sowie dem Schwergewichtskampf zwischen Christian Hammer und Michael Wallisch. Karten für die „Night of the Champions“ gibt es online auf reservix.de.

Ali D vs Izuaghe

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Tina Rupprecht unterschreibt Vertrag bei Petko

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Erste Neuverpflichtung fix:

Deutsche WBC Weltmeisterin verstärkt Petko´s Boxpromotion


Tina Rupprecht aus Augsburg unterschreibt Vertrag bei dem

„Promotor des Jahres“ aus München

Die 25-jährige Tina Rupprecht ist die amtierende WBC-Weltmeisterin im Minimalgewicht mit einem idealen Kampfrekord von acht Kämpfen und acht siegen. Schon im Amateurlager sammelte sie fleißig Deutsche Meistertitel in 36 Kämpfen mit 30 Siegen, einem Unentschieden und fünf Niederlagen. Auch bei den Professionals ging es schnell bergauf und gegen Anna Sophie Costa sprang schon im siebten Kampf der WBC-Interimstitel heraus. Sie wurde zur Pflichtverteidigerin von Titelträgerin Momo Koseki ernannt, die jedoch mit 35 Jahren ihren Rücktritt erklärte. Im Kampf um den vakanten WM-Gürtel schlug Tina die schlagstarke Yokasta Valle aus Costa Rica überzeugend bei der diesjährigen Petko´s FIGHT NIGHT „SchwergewichtsNacht“ im INFINITY Hotel in Unterschleißheim. Alexander Petkovic erzählt stolz:“ Unter unserer Regie haben wir bereits Christina Hammer zur WBC Weltmeisterin gekrönt. Im Juni dieses Jahres veranstalteten wir erneut einen hochklassigen Frauen WM-Fight, in dem sich Tina zur einzigen Weltmeisterin aus Bayern gekürt hat.  Tina ist für mich eine echte Kämpferin mit einer unglaublichen boxerischen Qualität und sehr sympathisch – sie hat das Zeug in die Fußstapfen von Regina Halmich zu treten.“

Trainer und Entdecker Alexander Haan betreut Tina Rupprecht schon von Kindesbeinen an. Mit zwölf Jahren holte er die kleine Tina von den Kickboxern zu den Faustkämpfern, wo sie bei den Jugendlichen und später bei den Amateuren respektable Erfolge feierte. Nach Querelen mit den Amateur-Funktionären wechselte die Augsburgerin zu den Profiboxern, blieb aber ihrem Trainer Haan treu. Seither mischt Tina auch die Profiszene auf, eilte von Sieg zu Sieg. „Mit dem Wechsel in den Boxstall von Alex und Nadine gehe ich nun den nächsten Schritt,“ strahlt die Titelträgerin. „Alexander Haan habe ich sehr viel zu verdanken. Er wird auch zukünftig an meiner Seite bleiben. Die Augsburgerin  fügt lächelnd hinzu: „Ich will zeigen, dass Frauenboxen auch bei den Profis eine große Nummer sein kann, auch wenn man knapp 50 Kilogramm auf die Waage bringt.“

Das erfolgreiche Münchner Promoter-Paar ist sicher, dass der Box-Floh aus der Fuggerstadt eine große Zukunft noch vor sich hat. „Auch als Weltmeisterin kann Tina bei uns noch einen weiteren Schritt nach vorne machen. Unser Ziel wird es sein, die Titel aller vier bedeutenden Boxverbände zu gewinnen.“ sagt Nadine Rasche. Und Alexander Petkovic glaubt: „Tina wird zeigen, dass es auch in Deutschland wieder möglich sein wird, mit Frauenboxen eine große Anhängerschar zu begeistern.“ Schon bei ihrem Titelgewinn in Unterschleißheim unterstützte ein großer Fanclub die Augsburgerin.

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