Monatsarchiv: Oktober 2016

Manege frei für die Box-Artisten

Das offizielle Wiegen der Boxer für den morgigen Kampftag in der Box-Hochburg Hamburg im Europa-Zirkuszelt (Alsterkrugchaussee/Ecke Deelböge) hat keine Überraschungen ergeben. Die Kämpfe der Boxer unter der Zirkuskuppel können starten, alle Fighter sind im Limit ihrer Gewichtsklassen.

Erol Ceylan (EC Boxing) und Winne Spiering (Winner Wiking Team), die zusammen die Box-Gala veranstalten erwarten spannende Kämpfe. „Wir geben auch Nachwuchshoffnungen eine Chance. Dafür ist diese Zusammenarbeit ideal“, betont der Hamburger Box-Promoter Ceylan.

Fatih Keles (ehemaliger Europameister bei den Amateuren und Olympia-Teilnehmer) brachte 65 kg auf die Waage, wird über vier Runden dem Leipziger Reza Rahimi die Fäuste kreuzen. „Fatih ist ein Rohdiamant, der nur noch geschliffen werden muss“, freut sich Erol Ceylan auf den siebten Auftritt seines Boxers in diesem Jahr.

ECB-Boxer Cruisergewichtler Mario Daser (11 Siege, davon durch 4 KO) hat mit 89,8 sein ideales Kampfgewicht. Der Münchener will gegen Drazan Janjanin (13 Siege/8 Niederlagen) überzeugen und weiterhin ungeschlagen bleiben. Für Daser ist Vorsicht geboten, denn sein 92 kg wiegender Kontrahent hat 12 seiner 13 Siege vorzeitig errungen.

Für den 26-jährigen Olympia-Teilnehmer Ali Eren Demirezen 110,2 kg) wird es in seinem zweiten Gefecht unter ECB-Flagge zu einer ersten Standortbestimmung kommen. Der erst vorgesehene 43-jährige Gegner Danny Williams kann aus gesundheitlichen Gründen nicht antreten. „Williams wollte in den Ring, doch gegen kranke Gegner boxe ich nicht. Dafür ist der Boxsport zu gefährlich. Danny sollte seine Karriere beenden und Trainer werden“, erklärte Demirezen. Der Bund Deutscher Berufsboxer will dem Briten zukünftig aus medizinischen Gründen keine Starterlaubnis mehr für Kämpfe in Deutschland erteilen.  Der  Gegenüber  des Türken wird jetzt kein geringer als der letzte Gegner von Odlanier Solis, Alexander Todorovic (98,2 kg) aus Norrköping (Schweden) sein. „Todorovic ist mit Solis über die Runden gegangen. Für Ali Eren Demirezen wird dies zweifellos der stärkere Gegner sein“, sagte Ceylan.

Im Hauptkampf geht es um die Deutsche Meisterschaft im Weltergewicht. Der 27-jährige Wiking-Boxer Angelo „Europa“ Frank (6 Sieg davon 4 KOs) liegt mit 66,5 kg genauso wie sein 36-jähriger Herausforderer  Andreas Reimer mit 65,6 im Limit. Beide haben Dampf in den Fäusten, in vielen Kämpfen siegten sie vorzeitig.

Im zweiten Hauptkampf steht der BDB-Gürtel für die Internationale Deutsche Meisterschaft im Halbschwergewicht auf dem Spiel. Der hoffnungsvolle Halbschwergewichtler Elvis „Hitman Hart“ ging in seinem sechsten Profikampf mit 78,5 kg über die Waage. Sein Kontrahent Steve Krökel wog 77,5 kg.

Eintrittskarten (50 € Ringside, 30 € Unterrang und 20 € Oberrang) sind noch am Zirkuszelt erhältlich.

ARTIKEL:

https://leifpm.co/2016/10/27/manege-frei-fuer-boxen-im-zirkuszelt/

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De Carolis verspricht vor WM-Fight gegen Zeuge: „Ich werde fair boxen und den Titel behalten!“

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Immer eine bessere Leistung zeigen, als zuletzt – nach diesem Vorsatz bereitet sich Giovanni De Carolis auf jeden Kampf vor. Das gilt auch für das WM-Rematch mit Tyron Zeuge am 5. November in der MBS Arena Potsdam (live ab 22.20 Uhr in SAT.1). Wie der Weltmeister aus Italien seinen deutschen Herausforderer einschätzt und wieso es dieses Mal einen noch besseren Kampf als im Juli geben wird, verrät De Carolis im folgenden Interview.

 

Giovanni De Carolis, nach Ihrer Titelverteidigung im Juli sagten Sie, dass Tyron Zeuge einer Ihrer bisher schwersten Gegner gewesen sei. Was machte den Kampf für Sie so hart?

 

Giovanni De Carolis: Das ‚Gesamtpaket‘ Tyron Zeuge! Ich stand einem flinken, reaktionsschnellen und technisch herausragenden Boxer gegenüber. Bislang boxte ich eher gegen Leute, die sich vor allem auf ihre Schlagkraft verlassen haben und den Vorwärtsgang gesucht haben. Daher hatte ich anfangs Schwierigkeiten mich richtig auf Zeuge einzustellen, da ich zuvor noch nie jemanden gegenüberstand, der solch einen Stil boxt.

 

Trotzdem konnten Sie ihn ja vorab auf Video studieren. Hat Sie Zeuge trotzdem mit etwas überraschen können?

 

Giovanni De Carolis: Ja, mit seiner Einstellung. Während des kompletten Kampfes blieb er fokussiert, selbst als er in den letzten Runden stark durch eine Verletzung beeinträchtigt war. Ich merkte: ‚Der Junge will dir unbedingt den Titel abnehmen‘. Zeuge hat nicht nur charakterliche Stärke bewiesen, sondern dass er zu den besten Super-Mittelgewichtlern der Welt gehört.

 

Werden Sie, im Wissen der erlittenen Verletzung Zeuges aus dem ersten Kampf, versuchen, seinen Arm besonders zu bearbeiten?

 

Giovanni De Carolis: Nein, so etwas würde ich nie absichtlich tun. Ich sehe mich als guten Sportsmann und halte mich dementsprechend an die Regeln. Ich will den Kampf fair und ohne jegliche Zweifel für mich entscheiden.

 

Haben Sie sich im Vergleich zum Titelgewinn Anfang dieses Jahres weiterentwickelt und konnten Sie Ihrer Meinung nach Ihr Potenzial im ersten Zeuge-Kampf abrufen?

 

Giovanni De Carolis: Ich versuche mich stetig zu verbessern – Sie kennen doch das Sprichwort „Wer rastet, der rostet“. Daher schaue ich mir immer ganz genau an, wo Verbesserungsmöglichkeiten im Vergleich zu meinen letzten Kämpfen liegen. Ich verspreche, dass am 5. November, im Vergleich zum Juli, ein stärkerer Giovanni De Carolis im Ring stehen wird.

 

Was müssen Sie dann anders tun, um Zeuge zu schlagen?

 

Giovanni De Carolis: Jeder Kampf hat seine eigene Geschichte. Das ist nicht einfach nur so daher gesagt – es stimmt tatsächlich! Der Umstand, dass ich zuletzt häufig in Deutschland geboxt habe kommt mir auf jeden Fall entgegen, ich kann völlig entspannt in den Ring steigen. Dazu habe ich immer noch einen großen Erfahrungsvorsprung gegenüber Zeuge, der entscheidend sein wird. Ich weiß, an welchen Schrauben ich drehen muss, um zu siegen. Welche das sind wird man dann sehen.

 

Glauben Sie an einen ähnlichen Verlauf wie in ihren Duellen mit Vincent Feigenbutz, wo das erste Duell auf Augenhöhe und Kampf Nummer zwei deutlich zu Ihren Gunsten verlief?

 

Giovanni De Carolis: Das zweite Aufeinandertreffen mit Feigenbutz hat gezeigt, dass unser Team Kämpfe genau analysiert und wir die Schwächen unserer Gegner sehr gut aufdecken können. Natürlich hoffe ich, dass uns das auch gegen Zeuge gelingen wird. Allerdings ist Zeuge, genau wie ich, ein sehr intelligenter Boxer. Daher denke ich, dass der Rückkampf gegen ihn eine noch größere Herausforderung sein wird, als der erste Fight. Die Boxfans dürfen sich somit auf ein hochklassiges Gefecht freuen!

 

Zuletzt waren Sie enttäuscht über die fehlende Würdigung Ihrer Person in Ihrer Heimat Italien. Hat sich in den letzten Monaten irgendetwas daran geändert?

 

Giovanni De Carolis: Die Öffentlichkeit, vor allem die Printmedien und das Fernsehen, nehmen weiterhin kaum Notiz davon, dass ich Weltmeister bin. Trotz dessen werde ich auf der Straße immer häufiger erkannt und angesprochen. Schön ist außerdem zu sehen, dass immer mehr junge Menschen in unsere Boxgyms strömen und da sind echt talentierte Jungen und Mädchen bei. Die Qualität des italienischen Boxsports steigt definitiv – jetzt müssen die Promoter und Sportfans dies nur noch unterstützen!

 

Was sind Ihre nächsten sportlichen Ziele, falls Sie Ihren Titel gegen Zeuge erneut erfolgreich verteidigen können?

 

Giovanni De Carolis: Ich mache mir vor meinen Kämpfen nie Gedanken über die Zukunft – das Hier und Jetzt ist entscheidend. Natürlich bin ich Profi und schaue immer, was das Beste für mich ist. Dafür habe ich mit meinem Team und meiner Familie aber nach dem 5. November genügend Zeit.

 

Eintrittskarten für die Box-Nacht in Potsdam sind bei www.tickethall.de und www.eventim.de sowie unter der telefonischen Ticket-Hotline 01806-570044 erhältlich. Der komplette Kampfabend, inklusive aller Vorkämpfe, ist am 5. November zudem live auf www.ranFIGHTING.de zu sehen.

 

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Manege frei für Boxen im Zirkuszelt

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Auf die Idee muss man kommen. Promoter Winfried Spierling von Wiking Box Team arrangiert zusammen mit ECB ein Boxevent am Freitag 28.10.2016 in Hamburg, Ecke Alsterkrugchaussee / Deelböge. Hauptkampf wird der Deutscher Meister im Weltergewicht zwischen Angelo “ Europa“ Frank und Andreas Reimer.

Angelo Frank ist der Sohn vom Betreiber von Circus Europa und lässt das Zirkuszelt diesmal für eine Boxveranstaltung gelten. Eine tolle Idee.

Zweite Hauptkampf ist Internationale Deutsche Meisterschaft zwischen Elvis „Hitman Hart“ Hetemi und Stefan Krökel.

Wiking Box Team und ECB hat eine interessante Fightcard zusammengestellt.

ARTIKELN:

https://leifpm.co/2016/10/05/angelo-frank-boxt-am-28-10-2016-in-hh/

https://leifpm.co/2016/10/22/venetis-brueder-boxen-am-28-10-2016-in-hamburg/

https://leifpm.co/2016/10/22/uensal-arik-amtierender-gbu-champ-im-superweltergewicht-hat-nach-vielen-absagen-endlich-einen-gegner-fuer-seinen-einstandskampf-beim-wiking-box-team-gefunden/

https://leifpm.co/2016/10/22/vier-ec-boxing-fighter-lassen-im-zirkuszelt-die-faeuste-fliegen/

https://leifpm.co/2016/10/20/boxen-im-zirkuszelt-am-28-oktober-im-zirkus-europa-in-hamburg/

https://leifpm.co/2016/10/13/uensal-arik-verteidigt-gbu-titel/

VIDEO:

Angelo „Europa“ Frank vs Cenk Ulug

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Jürgen Brähmer: „Ich habe nur ein Ziel – Tyron zum Weltmeister zu machen!“

 

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Jürgen Brähmer hat erneut die Seiten gewechselt. Nach seinem WM-Kampf Anfang Oktober steckt der Schweriner aktuell seine volle Energie wieder in den Trainerjob. Schützling Tyron Zeuge soll dann am 5. November die Früchte des Erfolges einfahren und Giovanni De Carolis, den WBA-Weltmeister im Super-Mittelgewicht, entthronen. Wieso man aus der Verletzung Zeuges etwas Positives ziehen kann und weshalb das Publikum in Potsdam eine entscheidende Rolle spielen wird, erzählt Brähmer im folgenden Interview.

 

Jürgen Brähmer, Ihr Schützling Tyron Zeuge greift am 5. November erneut nach den Sternen. Was macht Sie so optimistisch, dass er sich dieses Mal gegen Giovanni De Carolis mit dem Gewinn der Weltmeisterschaft belohnt?

 

Jürgen Brähmer: Durch die Verletzung war Tyron im letzten Aufeinandertreffen bereits zur Hälfte des Kampfes stark beeinträchtigt und hat trotzdem weitergekämpft, so wie wir es von ihm sehen wollten. Wir haben uns sehr gut vorbereitet und Tyron weiß, was er von De Carolis erwarten kann. Ich bin überzeugt, dass es ein anderer Kampf wird und sich der Junge den Titel holen wird. 

 

Wieso hat es Ihrer Meinung nach im ersten Duell mit dem Italiener nicht für Zeuge gereicht?

 

Jürgen Brähmer: Wir haben nicht verloren. Es war ein Unentschieden und damit durfte der Italiener seinen Titel behalten. Wie ich schon eingangs sagte, Tyron hatte mit einer Verletzung zu kämpfen und war dadurch natürlich nur eingeschränkt kampffähig. Ich war mit seiner Leistung dennoch zufrieden. Man darf nicht vergessen, dass Tyron damals erst den zweiten Kampf nach einer langen Pause absolvierte und er einen De Carolis vor den Fäusten hatte, der für mich die bis dato beste Leistung seiner Karriere zeigen konnte. 

 

Die Verletzung nach knapp sechs Runden war also, Ihrer Meinung nach, der Knackpunkt. Sind Sie besonders stolz auf Zeuge, dass er sich durch diese schwierige Situation durchgeboxt hat und hilft diese Erfahrung mit Blick auf die Zukunft?

 

Jürgen Brähmer: Es zeigt, dass Tyron auch beißen kann, wenn er will. Das ist wichtig. Diese Einstellung brauchst du nicht nur im Kampf, sondern jeden Tag im Training. Die Bereitschaft sich zu quälen, über die Schmerzgrenze zu gehen. Grundsätzlich hat Tyron aus dem ersten Duell gelernt. Je stärker der Gegner ist, desto mehr kannst du für deine eigene Entwicklung daraus ziehen. Und natürlich haben wir als Trainerteam versucht, Tyron bestmöglich auf das zweite Duell einzustellen.

 

Sie hatten zuletzt ähnliches Pech wie Zeuge im Juli und laborieren aktuell an den Nachwirkungen einer Verletzung, die zum Verlust Ihres WM-Titels im Halbschwergewicht an Nathan Cleverly Anfang Oktober führte. Schränkt Sie das in der Trainingsarbeit ein?

 

Jürgen Brähmer: Nein. Meinem Arm geht es schon wieder besser und für die Pratzenarbeit ist zudem Conny Mittermeier verantwortlich. 

 

Würde ein Sieg von Zeuge Ihrer Motivation, mit Blick auf das Rematch gegen Cleverly, noch einen Extra-Kick geben?

 

Jürgen Brähmer: Mich wurmt die Niederlage und ich freue mich auf das Rematch. Aber ich habe gesagt, dass es nach dem Cleverly-Kampf nur ein Ziel für mich gibt: Tyron Zeuge zum Weltmeister zu machen. Danach werde ich mich voll und ganz auf den Rückkampf gegen Cleverly konzentrieren. Zu einem Zeitpunkt einen Kampf verletzungsbedingt aufgeben zu müssen, in dem man auf den Punktzetteln führt, ist Ansporn genug. Da brauche ich keine andere Motivation. 

 

Zurück zum 5. November. Das zweite Duell zwischen Zeuge und De Carolis findet in der MBS Arena Potsdam statt. Dort boxte Zeuge vor knapp sieben Monaten zum ersten Mal mit Ihnen in der Ecke uns siegte – ein gutes Omen?

 

Jürgen Brähmer: Omen hin oder her. Es zählt allein die Leistung im Ring und ob er das im Training Erarbeitete im Ring umsetzen kann. Aber Potsdam hat ein boxbegeistertes Publikum und eine sehr schöne Arena – das sorgt sicherlich für einen zusätzlichen Auftrieb bei Tyron. Und wenn er die gute Vorbereitung am 5. November in den Ring bringen kann, dann hat er sehr gute Karten, in Potsdam Weltmeister zu werden.

 

Eintrittskarten für die Box-Nacht in Potsdam sind bei www.tickethall.de und www.eventim.de sowie unter der telefonischen Ticket-Hotline 01806-570044 erhältlich. Der komplette Kampfabend, inklusive aller Vorkämpfe, ist am 5. November zudem live auf www.ranFIGHTING.de zu sehen.

 

Locker beim Medientag – fokussiert auf den WM-Titel: Familie Zeuge/Brähmer/Mittermeier ist im Soll!

 

 

Alltag in der Trainingsfamilie Zeuge/Brähmer/Mittermeier: Einsatz, Härte aber auch mal ein flotter Spruch auf den Lippen – es läuft in der Vorbereitung auf Zeuges zweite WM-Chance. Das zeigte sich auch beim heutigen Medientag. Beim Training vor Journalisten am Olympiastützpunkt Schwerin zeigte Zeuge, dass seine Form bereits stimmt. Am 5. November (live ab 22:20 Uhr in SAT.1) kommt es für den Berliner zum erneuten Aufeinandertreffen mit Giovanni De Carolis. Nach einem Unentschieden im ersten Duell, soll dieses Mal der Sieg und die Weltmeisterschaft her.

 

„Wir sind sehr zufrieden mit Tyrons Leistungen“, sagt Mentor Jürgen Brähmer. „Doch wichtig ist vor allem, dass er das auch im eigentlichen Kampf zeigt. Da muss der Fokus von Beginn an stimmen!“

 

Die Trainerrolle teilt sich Brähmer weiterhin mit Conny Mittermeier. Auf die Frage, wer denn der Chef sei, reagieren beide allergisch. „So etwas gibt es bei uns nicht“, erklärt Mittermeier. „Bei uns hat jeder seine Aufgabe, die er zu erfüllen hat. Zusammen bilden wir eine heterogene Einheit. Einer ergänzt den anderen.“

 

Im Ring der MBS Arena Potsdam kann am 5. November aber nur Zeuge selbst für den Erfolg sorgen. „Jürgen und Conny haben mich darauf bestmöglich vorbereitet“, meint der 24-jährige WM-Herausforderer. „Ich weiß jetzt genau, was gegen De Carolis auf mich zukommt. Wir haben im Training die Fehler des ersten Fights abgestellt. Ich fühle mich noch stärker als zuletzt und werde mir den Sieg nicht noch einmal nehmen lassen.“

 

Dann kann sich die Trainingsfamilie Zeuge/Brähmer/Mittermeier bald täglich den WM-Gürtel als Bestätigung ihrer Arbeit anschauen.

 

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Chuck Honhold boxt am 05.11.2016

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Der Name Honhold verpflichtet und Chuck Honhold gehen die Verpflichtungen ein,  Chucks Opa Karsten Honhold war ein berühmter Boxer so wie auch sein Onkel Christian Honhold. Am 5. November steigt Chuck Honhold im Ring bei PSP Promotions Event in Grevesmühlen.

Am 14.10. bei Friday Fight Night machte Chuck seinen zweiten Profikampf. Der enge Kampf gegen Nasif Jihad sahen die Punktrichter doch für Jihad. Es gab auch die Meinung das es wäre mehr korrekt mit einem Unentschieden, da in Runde 2 und 3 Chuck die bessere und klarere Treffer hatte. Die Punktrichter belohnte das hohe Tempo und die höhere Aktivität bei Jihad, so ist es eben im Boxen. Honhold hat daraus seine Lehre gemacht und will uns am Samstag 5. November zeigen das er ein Boxer für die Zukunft ist.

Das Boxen in Deutschland lebt. Die neue Serie Ostseefighters ist ein Genuß für wahre Boxfans.

Karten im Vorverkauf für diese Veranstaltung bekommt Ihr im K2 Grevesmühlen und bei:

ARTIKELN:

https://leifpm.co/2016/10/03/neue-veranstaltungsserie-ostseefighters/
https://leifpm.co/2016/09/02/profidebut-fuer-chuck-honhold-am-14-09-2016/

https://leifpm.co/2016/10/15/friday-fight-night-neues-konzept-in-hamburg/

https://leifpm.co/2016/05/29/ein-hammer-gym-in-hamburg/

VIDEO:

https://leifpm.co/2016/09/11/chuck-honhold-vs-gordan-zoric/

FIGHTCARD:

Saturday 5 November 2016

K-2 Eventcenter, Grevesmuehlen, Mecklenburg-Vorpommern, Germany

commission: German Boxing Association
promoter: Enrico Schuetze (PSP Boxteam), Ingolf Bluemle
matchmaker: Enrico Schuetze (PSP Boxteam)
tickets: http://www.psp-boxing.com / +49 173 7067988
Heavyweight Jens Tietze 7 1 0 S Attila Telek 1 2 0

Heavyweight David Wilken 6 0 0 S Laszlo Czene 3 27 0

Light Heavyweight Frank Bluemle 13 2 2 S Janos Lakatos 4 27 0

Light Heavyweight Nils Schmidt 8 0 0 S TBA

Super Middleweight Chuck Honhold 1 1 0 S TBA

Flyweight Steffi Schuenke 10 1 0 S TBA
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Manuel Charr´s nächster Kampf

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Am 17.09.2016 gewann Manuel Charr den WBA International-Titel im Kampf gegen Sefer Seferi.

Die Verhandlungen zwischen Manuel Charr und Senad Gashi laufen weiter. Die Parteien planen wann und wo der Kampf stattfinden soll. Im Gespräch ist ein Event von Charr im Dezember. Höchst wahrscheinlich wird es zu einer Titelverteidigung von Charr´s WBA-Titel im Dezember kommen. Im Interview vom 18.09.2016 erklärt Manuel dass sein nächster Kampf im Dezember vorgesehen ist.

Da Gespräche mit Senad Gashi vor dem Kampf am 17.09 stattgefunden haben kann man vermuten dass die Verteidigung von Charr gegen Gashi stattfinden wird. Es ist eine hochinteressante Kampfpaarung!

Wir sind gespannt auf wo und wann!

INTERVIEW:

https://leifpm.co/2016/09/19/interview-manuel-charr/

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Zeuge-Trainer Mittermeier mit Kampfansage: „Tyron muss zeigen, wer der ‚Herr im Haus‘ ist!“

 

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Das Streben nach Perfektion ist der Garant für den Sieg! Mit dieser Philosophie will Conny Mittermeier, zusammen mit Jürgen Brähmer, aus Tyron Zeuge einen Weltmeister formen. Die Chance auf den Titel bekommt Zeuge am 5. November im Rematch gegen WBA-Champion Giovanni De Carolis. Neben seinen Eindruck des ersten Kampfes spricht der Trainer im folgenden Interview über Erfahrung, Verletzungspech und dem Willen zum Sieg.

 

Conny Mittermeier, wie sahen Sie den Kampf im Juli? Was hat ihnen an Tyron Zeuge gefallen und was muss er am 5. November besser machen?

 

Conny Mittermeier: Die ersten sechs Runden zeigte Tyron eine gute Leistung, wenngleich er ein wenig zu zögerlich agierte – das war aber der mangelnden Erfahrung geschuldet. Dann verletzte er sich und der Kampf drohte komplett zu kippen. Wie sich Tyron da durchgebissen hat, ist aller Ehren wert. Es hat gezeigt, dass er das Herz eines Champions in sich trägt. Jetzt wissen wir erst recht, dass der Junge für den Erfolg brennt und sind noch optimistischer, dass er sich im Rematch den WM-Titel holen wird!

 

War der Mangel an Erfahrung einer der Hauptgründe, wieso Tyron den ersten Kampf nicht gewinnen konnte?

 

Conny Mittermeier: Das war nur ein Baustein in einer Mauer, die Tyron einreißen sollte. Der dickste Block war Giovanni De Carolis, der an diesem Abend seine bis dato beste Leistung im Ring zeigte. Beide sind sich über den kompletten Verlauf des Kampfes auf Augenhöhe begegnet, was auch das Ergebnis widerspiegelte. Nun muss Tyron ein paar Schippen drauflegen, um für klare Verhältnisse zu sorgen.

 

Und was sagen Sie zur Vorbereitungszeit auf den ersten De Carolis-Kampf? War die Arbeit mit Brähmer & Zeuge noch nicht so ausgereift, wie Sie sich das vorgestellt hatten?

 

Conny Mittermeier: Im Nachhinein muss man feststellen, dass die erste Vorbereitung mit Tyron im Eiltempo erledigt werden musste. In sechs Wochen kannst du nicht komplett einen Stil verinnerlichen, den du zuvor nie geboxt hattest. Vor dem zweiten Anlauf haben wir nun mehr Zeit gehabt und wenn ich mir Tyron im Training anschaue, kann ich mit Stolz behaupten, dass er jetzt deutlich besser weiß, was wir von ihm wollen.

 

Wie bewerten Sie eigentlich die Verletzungsmisere bei Zeuge und Brähmer?

 

Conny Mittermeier: Allein als Trainer muss ich sagen, dass es schon sehr schwer zu verdauen ist. Man bereitet sich wochen- oder monatelang auf solch wichtige Kämpfe vor, nimmt Entbehrungen in Kauf und dann wird einem der Boden unter den Füßen weggezogen – schließlich waren beide ja bis zum jeweiligen Zeitpunkt der Verletzung auf der Siegerstraße. Glücklicherweise sind beide mental sehr stark, so dass es für die jeweiligen Rückkämpfe keine Rolle spielt. Tyron hat das vor kurzem schon sehr gut formuliert, als er sagte, dass man sich sein Glück erarbeiten muss.

 

Mussten Sie größere Umstellungen in der Vorbereitung auf das Rematch vornehmen?

 

Conny Mittermeier: Wir machen dort weiter, wo wir aufgehört haben – Tyrons Stärken wollen wir weiter ausbauen und seine Schwächen versuchen abzustellen. Mit knapp 110 Sparringsrunden wird der Junge bestens vorbereitet in den Kampf gehen.

 

Sie und Jürgen Brähmer sprachen vor und nach dem Kampf die teils grenzwertigen Aktionen des Weltmeisters an. Ist Tyron diesmal besser auf Kopfstöße, Abducken & Co. besser eingestellt?

 

Conny Mittermeier: Ich denke, dass Tyron genug aus dem ersten Aufeinandertreffen mit De Carolis mitgenommen hat, um sich am 5. November entsprechend zu wehren. Wichtig ist, dass er den entscheidenden Biss zeigt. Du kannst vor und nach dem Kampf freundlich mit deinem Gegner umgehen, aber nicht im Ring! Da gebe ich einem Jürgen Blin Recht, wen er sagt, dass Tyron von Beginn an klarmachen muss, wer der ‚Herr im Haus‘ ist. Dann wir er auch siegen!

 

Eintrittskarten für die Box-Nacht in Potsdam sind bei www.tickethall.de und www.eventim.de sowie unter der telefonischen Ticket-Hotline 01806-570044 erhältlich. Der komplette Kampfabend, inklusive aller Vorkämpfe, ist am 5. November zudem live auf www.ranFIGHTING.de zu sehen.

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Norrköpingsboxare boxar i Hamburg fredagen 28:e okt

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I Norrköping bor boxaren Aleksandar Todorovic.
Han var den 4:e augusti i år i ringen på en mindre gala hos boxningsstallet ECB i Hamburg. Där mötte han boxningsstallets cruiservikt-boxare Mario Daser i en 6-ronders match. Även om Todorovic förlorade matchen imponerande han med sin teknik och styrka. På den lilla galan fanns även nytillskottet för ECB med som är ingen mindre än den tidigare olympiasegraren i tungvikt Odlanier Solis.
Den 17:e sept mötte Aleksandar Todorovic i en 8-ronders match ingen mindre än Odlanier Solis!
Todorovic imponerade med att klara av de 8 ronderna och utan att gå i golvet en enda gång mot den förre olympiasegraren.
Denna gång ska Aleksandar boxa i ett cirkustält i Hamburg. Anledningen till att boxningsgalaln hålls i ett cirkustält är därför att huvudmatchen är ett tyskt mästerskap med Angelo Frank. Franks familj bedriver Cirkus Europa. På denna boxningsgala kommer Todorovic att möta det nya stjärnskottet hos ECB i cruiservikt, Hüseyin Cinkara. Cinkara har slagit ut alla sina motståndare på knock. Mot Todorovic får Cinkara ett tufft motstånd. Experter utgår från att matchen på 6 ronder kommer att avgöras utav poängdomarna.
Vi önskar vår svenske boxare lycka till på denna gala som är ett samarrangemang utav Wiking Box Team och ECB.
Biljetter till galan (50 euro Ringside, 30 euro Unterrang und 20 euro Oberrang) finns att köpas via:
info@wikingboxteam.de

 

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De Carolis-Coach Mattioli glaubt an Sieg: Wir lassen uns nicht mehr überraschen!

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Man sieht sich immer zwei Mal im Leben! Im Fall von Giovanni De Carolis und Tyron Zeuge ist das nächste Aufeinandertreffen nicht mehr fern. Am 5. November kommt es zum Rematch zwischen dem italienischen WBA-Weltmeister im Super-Mittelgewicht und seinem deutschen Herausforderer (live ab 22.20 Uhr in SAT.1). Italo Mattioli, der Trainer von De Carolis, sieht dieser kommenden Titelverteidigung seines Schützlings optimistisch entgegen. Wieso Kampf Nummer zwei für De Carolis einfacher wird und weshalb Deutschland besser als Italien ist, erklärt der Coach im folgenden Interview.

 

Italo Mattioli, Ihr Schützling Giovanni De Carolis bestätigte nach dem ersten Duell mit Tyron Zeuge, dass er anfangs Probleme hatte, sich auf ihn einzustellen. Sie sagten vor dem Kampf, dass Sie Zweifel an seiner Qualität hätten. Hat Zeuge Sie beide überrascht?

 

Italo Mattioli: Zeuge hatte zuvor noch nie auf diesem Niveau geboxt, also war es doch ganz normal, Zweifel anzumelden. Was der Junge dann aber vor allem zu Beginn des ersten Fights zeigte, hat mich tief beeindruckt. Seine Beinarbeit, wie er sich zum Gegner stellt und diese schnellen Schlagabfolgen – Zeuge ist ein sehr guter Boxer und würdiger WM-Gegner. Giovanni hat lange gebraucht, mit ihm zurechtzukommen. Doch wie es Champions nun einmal machen, fand er einen Weg, seinen Titel zu verteidigen. Wir wissen jetzt, was Zeuge im Stande ist zu leisten. Giovanni wird dementsprechend besser auf ihn vorbereitet sein und dieses Mal gewinnen!

 

Zeuge verletzte sich ja Mitte des Kampfes am Arm. Sein Trainerteam Jürgen Brähmer/Conny Mittermeier ist der Meinung, dass ihr Boxer ohne dieses Handicap De Carolis geschlagen hätte. Wie ist Ihre Meinung dazu?

 

Italo Mattioli: Ein kleiner Moment kann einen Kampf entscheiden oder dessen Ausgang maßgeblich verändern, aber wenn es über die Punkte geht, werden alle zwölf Runden zu Rate gezogen. „Hätte, Wenn und Aber“ sollten wir bitte den Boxfans überlassen. Ich meine ja auch, dass Giovanni nicht seine beste Leistung gezeigt hat. Trotzdem fange ich nicht an zu sagen, was passiert wäre, wenn ihm das gelungen wäre. Im Endeffekt entscheidet die Tagesform auf solch einem Level. Das soll auch als ein Kompliment an Zeuge und sein Team verstanden werden.

 

Auf was muss Giovanni De Carolis achten, um dieses Mal gegen Zeuge als Sieger hervorzugehen?

 

Italo Mattioli: Wichtig ist vor allem, dass er den Kampf ruhig angeht und auf seine Stärken vertraut. Im Juli war er sehr verspannt und wollte seine Aktionen erzwingen. Giovanni muss konzentriert sein Ding durchziehen und sich auf den Augenblick konzentrieren.

 

Gab es irgendwelche Veränderungen in der Vorbereitung im Vergleich zum ersten Aufeinandertreffen?

 

Italo Mattioli: Wir haben kaum etwas verändert. Kleine Anpassungen sind natürlich immer drin, aber das muss sein, um neue Reize zu setzen. Einzig an der Taktik haben wir etwas verändert. Giovanni muss von Beginn an zeigen, wer der Chef im Ring ist, Zeuge früher unter Druck setzen.

 

Sind Sie optimistischer als vor Kampf Nummer eins?

 

Italo Mattioli: Ja, denn wir wissen nun, mehr mit Zeuge und seinem Stil anzufangen. Der erste Fight war so etwas wie ein „Überraschungs-Ei“ – wir wussten nicht, was wirklich auf Giovanni zukommt. Dementsprechend war es anfänglich ein Abtasten. Am 5. November können wir von Beginn an Gas geben. Natürlich werden sich Zeuge und sein Team auch etwas einfallen lassen, aber ich glaube, dass es bei Ihnen nicht so viel Raum für Veränderungen gibt.

 

Kommen wir doch mal auf Ihre Heimat zu sprechen. Erhält Ihr Schützling als Weltmeister dort genügend Aufmerksamkeit?

 

Italo Mattioli: Leider muss ich sagen, dass Giovannis Erfolg in Deutschland mehr gewürdigt wird, als in Italien und das ist wirklich traurig. Ich ziehe gern einen Vergleich zum Fußball: Länder wie die USA, Großbritannien und Deutschland spielen in der Champions League – Italien ist leider nicht einmal zweite Liga. Bei uns geht es wirklich nur um den Fußball und ums Radfahren – alles andere interessiert nicht.

 

Wollen Sie daher gern nach Deutschland kommen und hier Boxer trainieren?

 

Italo Mattioli: Diese Aussage im Juli war vielleicht ein wenig übertrieben und ich wollte damit niemanden beleidigen. Die Intention dahinter war aufzuzeigen, welch eine großartige Basis Deutschland für das Profiboxen bietet. Jemand wie ich, der von solchen Verhältnissen nur träumen kann, würde sich freuen, in so einem Land zu trainieren. Ich wollte vor allem meinen Respekt vor dem deutschen Boxsport zum Ausdruck bringen.

 

Eintrittskarten für die Box-Nacht in Potsdam sind bei www.tickethall.de und www.eventim.de sowie unter der telefonischen Ticket-Hotline 01806-570044 erhältlich. Der komplette Kampfabend, inklusive aller Vorkämpfe, ist am 5. November zudem live auf www.ranFIGHTING.de zu sehen.

 

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Anthony Ogogo vs Craig Cunningham

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