Vincent Feigenbutz vor Keta-Kampf: „Ich habe aus meinen Fehlern gelernt!“

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Er ist zurück! Vincent Feigenbutz boxt am 3. Dezember nach fast einjähriger Abstinenz wieder vor der „eigenen Haustür“ (live bei ranFIGHTING.de)! Im „Duell der K.o.-Maschinen“ geht es in der Ufgauhalle Rheinstetten gegen Mike Keta um die vakante IBF-Intercontinental Meisterschaft im Super-Mittelgewicht. Wie stark der 21-jährige Karlsruher seinen Kontrahenten einschätzt und wieso er sich so gern in den slowenischen Bergen vorbereitet, verrät Feigenbutz im folgenden Interview.

 

Nach über einem Jahr boxen Sie wieder daheim in Karlsruhe. Wie groß ist die Vorfreude, sich endlich wieder Ihren Fans und Freunden zu präsentieren?

 

Vincent Feigenbutz: Sehr groß! Karlsruhe ist und bleibt meine Heimat. Ich muss nur fünf Minuten vom Haus meiner Eltern bis zur Ufgauhalle fahren. Und es kommen jede Menge Freunde und Fans. Es wollten noch viel mehr kommen aber leider ist alles nahezu ausverkauft. Alle, die keine Tickets mehr bekommen haben, können sich das Spektakel bei ranFIGHTING.de anschauen.

 

Anfang diesen Jahres haben Sie, zusammen mit Ihrem Manager Rainer Gottwald, nach der WM-Niederlage in Offenburg, den Reset-Knopf gedrückt und alles hinterfragt. Wie viel hat Ihnen das rückblickend gebracht?

 

Vincent Feigenbutz: Die einhellige Meinung war „Wir schauen nach vorne und nicht zurück!“. Man lernt aus seinen Fehlern und mit gerade einmal 21 Jahren habe ich noch alles vor mir und viel vor! Ich habe schon gehörig von mir reden gemacht und werde das auch in naher Zukunft weiterhin tun!

 

Definitiv haben Sie Ihren Stil angepasst, boxen mit sehr viel mehr Übersicht und wollen den K.o. nicht unbedingt erzwingen. Sind Sie stolz auf diese Entwicklung – quasi vom Schläger zum Boxer?

 

Vincent Feigenbutz: Selbst darüber zu urteilen, fällt mir sehr schwer. Man entwickelt sich im Leben wie im Sport immer weiter und lernt nie aus. Als Mensch bin ich definitiv gewachsen.

 

Waren Sie gewissermaßen froh, sich nicht direkt danach wieder dem Druck eines Kampfes in der Heimat auszusetzen? Konnten Sie so befreiter boxen und sich besser entwickeln?

 

Vincent Feigenbutz: Ja, da ist sicherlich etwas dran. Zuhause ist man doch immer einem riesigen Druck ausgeliefert. Aber jetzt ist es Zeit, auch darüber zu stehen – mental bin ich stärker, denn je!

 

Würden Sie sich trotzdem noch als K.o.-Maschine bezeichnen?

 

Vincent Feigenbutz: Das sollen andere entscheiden. Von meinen 26 Profi Kämpfen habe ich 22 durch Knockout für mich entschieden. Taten sagen mehr als Worte und ich werde weitere für mich sprechen lassen! Nur erzwingen werde ich nichts – das habe ich hinter mir gelassen. Überlegt und clever handeln ist jetzt meine Devise.

 

Trotz dessen Sie ruhiger und taktischer im Kampf sowie außerhalb des Rings vorgehen, werden Sie von vielen Boxfans in Deutschland noch als „Großmaul“ bezeichnet. Macht Sie das wütend oder blenden Sie so etwas einfach aus?

 

Vincent Feigenbutz: Man erinnert sich an andere große Stars des Boxsports – auch die haben frisch von der Leber weg geredet. Ich meine das ja nicht böse nur einige Leute haben das in diese Richtung gedreht. Doch abgesehen davon scheint sich das „Bad Boy“-Image gut zu verkaufen.

 

Ihr Gegner am 3. Dezember lautet Mike Keta – wie Sie jemand, der einen großen Offensivdrang in seinen Kämpfen zeigt. Wie wollen Sie diese Herausforderung meistern?

 

Vincent Feigenbutz: Mike Keta ist ein großer Sportler und genießt, wie jeder Gegner, meinen Respekt. Er hat schon viel erreicht und ist ein Volksheld in seinem Geburtsland Albanien – ich würde das auch gerne in Deutschland sein. Deshalb will ich diesen Kampf unbedingt gewinnen. Ich muss den Titel für Deutschland holen!

 

Zur abschließenden Vorbereitung auf das Duell mit Keta hat es Sie und Ihr Team in die slowenischen Berge verschlagen. Wieso genau dorthin und was kann man dort besser trainieren, als anderswo?

 

Vincent Feigenbutz: Wer einmal hier war, der weiß warum. Die Luft, die Berge, das klare Wasser, diese einmalige Natur und die Ernährung sowie die kleinen Besonderheiten, die nicht verraten werden – es ist einfach einmalig! Für mich gibt es kein besseres Trainingslager. Wir waren nur einmal nicht zur Vorbereitung in Slowenien und das vor dem verlorenen WM-Kampf gegen Giovanni De Carolis. Daher werde ich in Zukunft hier immer meine Trainingslager abhalten.

 

Einen Sieg gegen Keta vorausgesetzt: Wo soll die Reise als nächstes für Sie hingehen?

 

Vincent Feigenbutz: Da will ich jetzt nichts überstürzen. Erst einmal wird der Kampf gegen Keta ein hartes Stück Arbeit. Und wie sagt man so schön: „Nach dem Kampf, ist vor dem Kampf.“ Wir werden mit meinem Manager Rainer Gottwald die Köpfe zusammen stecken und dann entscheiden, wie es weitergehen wird.

 

Neben dem „Duell der K.o.-Maschinen“ zwischen Feigenbutz und Keta will sich im zweiten Hauptkampf des Abends Super-Mittelgewichtler Leon Bauer die Junioren-WM gegen Gheorghe Sabau holen. Wenige verbleibende Eintrittskarten für die Box-Nacht in Rheinstetten sind im Internet bei www.eventim.de sowie unter der telefonischen Ticket-Hotline 01806-570044 erhältlich. Der komplette Kampfabend, inklusive aller Vorkämpfe, ist am 3. Dezember live und exklusiv bei www.ranFIGHTING.de zu sehen.

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Christian Hammer als bester Uni-Absolvent geehrt

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Zu Recht stolz war Christian Hammer jetzt mit seinem WBO-Gürtel auf Rumänien-Besuch in seiner Heimatstadt Galati. Der Schwergewichtler von EC Boxing hatte sich in einen mitreißenden Fight den Titel im Oktober in Hamburg gegen Erkan Teper erkämpft.

Doch nicht nur als herausragender Sportler wurde Hammer in Galati geehrt. Der Wahl-Hamburg erhielt auch eine Einladung von der Dunărea-de-Jos-Universität Galați (12000 Studenten sind dort eingeschrieben). Der Modellathlet studierte seit sechs Jahren an der Uni Sportwissenschaften. Jetzt schloss Christian Hammer sein Studium mit dem Master in Sportmanagement ab. Und dies als Jahrgangsbester mit der bestmöglichen Beurteilung! Die entsprechende Urkunde wurde ihm in einer offiziellen Feierstunde von Uni-Dekan Professor Dr. Constantin Ploesteanu, Professor Dr. Moisescu Petronel (Leiter der sportwissenschaftlichen Fakultät) und Professorin Dr. Gabriela Bahrain verliehen. „Die ECB-Familie gratuliert natürlich ebenfalls ganz herzlich“, freut sich sein Manager Erol Ceylan über diese besondere Auszeichnung seines Schützlings.

„Die Studienzeit mit dem Leistungssport zu verbinden war nicht immer ganz einfach. Nach meiner Boxkarriere möchte ich Promoter werden. In Rumänien gibt es viele Boxtalente, die darauf brennen Profi zu werden“, blickt Hammer in seine Zukunft.

In der näheren Zukunft steht erst einmal eine Titelverteidigung an. „Im Februar soll ich meinen Titel verteidigen. Anfang Januar werde ich in Hamburg wieder ins Training einsteigen“, verriet Christian Hammer seine nächsten Pläne.

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Photos: Sparring in Hamburg at Hammer Gym

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Sauerland verpflichtet Denis Radovan!

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Er ist 24 Jahre jung, kommt aus Köln und ist einer der besten Amateurboxer
Deutschlands. Anfang des kommenden Monats wechselt er nun ins Profilager!
Denis Radovan hat beim Sauerland-Boxstall unterschrieben. Schon am 3.
Dezember (live auf ranFIGHTING.de) wird er in Rheinstetten sein Debüt geben,
trifft dabei auf Joszef Racz aus Ungarn. Trainiert wird der
Super-Mittelgewichtler fortan von Jürgen Brähmer und Conny Mittermeier, die
erst vor wenigen Wochen Tyron Zeuge (ebenfalls 24 Jahre alt) zum Weltmeister
in dieser Gewichtsklasse machten.

„Denis ist ein absoluter Gewinn für unseren Boxstall. Er bringt alles mit,
um ein großer Profiboxer zu werden. Er ist ein wichtiger Baustein für unsere
sportliche Zukunft“, sagt Sauerland-Geschäftsführer Frederick Ness.

Denis Radovan kam schon als Siebenjähriger zum Boxen. „Mein Vater hat mich
dazu gebracht. Und es hat mich sofort gepackt“, sagt der sympathische
Kölner. In der Jugend und bei den Junioren konnte Radovan u. a. fünf
Deutsche Meisterschaften erringen. Mit 14 Jahren wechselte er von seinem
Heimatverein SC Colonia 06 auf das Sportinternat in Heidelberg. 2007 holte
er EM-Bronze und 2010 ebenfalls Bronze bei der Jugend-Weltmeisterschaft. Bei
den Senioren konnte Radovan zwischen 2011 und 2016 zudem zwei Deutsche
Meisterschaften gewinnen und drei Mal die Vize-Meisterschaft feiern. 2016
krönte er seine erfolgreiche Amateur-Karriere mit dem Gewinn des
Chemie-Pokals.

Zuletzt trainierte Radovan unter Michael Timm am Olympiastützpunkt in
Schwerin. Hier wurde auch Jürgen Brähmer auf ihn aufmerksam. Brähmer: „Denis
gehört für mich zu den besten Nachwuchsboxern, die wir momentan in
Deutschland haben und ich freue mich, dass ich Denis gemeinsam mit Team
Sauerland davon überzeugen konnte, Profi zu werden. Er wird auch dort seinen
Weg gehen, davon bin ich überzeugt.“

Radovan, der in Wismar Sportmanagement studiert: „Ich bin glücklich, dass
ich mit Sauerland, Jürgen Brähmer sowie Conny Mittermeier starke Partner an
meiner Seite habe. Jetzt konzentriere ich mich voll auf meinen ersten
Profikampf am 3. Dezember in Rheinstetten, auf den ich mich wahnsinnig
freue!“

In den Hauptkämpfen des Abends will zunächst Super-Mittelgewichtler Leon
Bauer die Junioren-WM im gegen Gheorghe Sabau holen, bevor Vincent
Feigenbutz und Mike Keta im „Duell der K.o.-Maschinen“ aufeinandertreffen.
Wenige verbleibende Eintrittskarten für die Box-Nacht in Rheinstetten sind
im Internet bei www.eventim.de sowie unter der telefonischen Ticket-Hotline
01806-570044 erhältlich. Der komplette Kampfabend, inklusive aller
Vorkämpfe, ist am 3. Dezember live auf www.ranFIGHTING.de zu sehen.

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Sergey Kovalev vs Andre Ward

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Malik Zinad with Donny Lalonde at Hammer Gym, Hamburg

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The MBA-boxer Malik Zinad is on a camp in Hamburg. His manager the legendary Donny Lalonde even visited the Hammer Gym. Coach Khoren Gevor is taking care of Malik during his time in Hamburg.

Donny Lalonde, well-known as The Golden Boy, has a succesful professional boxing career behind him. The Canadian Golden Boy won WBC world title at the famous Caesers Palace in Las Vegas and made totally 47 pro bouts. Donny find that Malik is a very talented boxer and does even see Malik as a coming champion in the same weightclass as he self fought, light heavy.

Malik is enjoying to be in the boxing city of Germany and has here a great opportunity to train and make sparring. Coaches Khoren and Pavel at Hammer Gym are doing a great job with their boxers, so it is easy to understand that Malik is feeling well here.

VIDEOS:

ARTICLES:
https://leifpm.co/2016/11/24/photos-mba-boxer-malik-zinad-at-hammer-gym/
https://leifpm.co/2016/11/16/mba-boxer-malik-zinad-on-training-camp-in-hamburg/
https://leifpm.co/2016/11/17/sparring-at-hammer-gym-hamburg/

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Photos: MBA-boxer Malik Zinad at Hammer Gym

The talented Libyan light heavyweight boxer from Malta Malik Zinad is on a training camp in Hamburg. Zinad, licensed from MBA, Malta Boxing Association, will be fighting vs Beka Aduashvili on the 18.12.2016 in Bielefeld, Germany.

PHOTOS:

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ARTICLE:

https://leifpm.co/2016/11/16/mba-boxer-malik-zinad-on-training-camp-in-hamburg/

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Leon Bauer: „Ich werde die passende Medizin für Sabau haben!“

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Seine Karriere steht gerade erst am Anfang, doch bereits am 3. Dezember boxt Leon Bauer um die Junioren-Weltmeisterschaft (am 3. Dezember live bei ranFIGHTING.de)! Mit Gheorghe Sabau erwartet das 18-jährige Ausnahmetalent in der Ufgauhalle Rheinstetten bei Karlsruhe seinen bisher härtesten Gegner – immerhin hat der Rumäne bereits gegen Vincent Feigenbutz und Weltmeister Tyron Zeuge geboxt. Im Interview spricht der selbsternannte „Löwe aus der Pfalz“ über sein erstes „Heimspiel“ nach fast einem Jahr und vergleicht seine Karriere mit einem 100 Meter-Lauf.

 

Leon Bauer, am 3. Dezember stehen Sie vor Ihrem bisher größten Kampf. Wie ist Ihre Vorbereitung darauf bis dato verlaufen?

 

Leon Bauer: Bisher läuft alles planmäßig. Mein Vater zeigt sich zufrieden mit meinen Fortschritten und das Sparring verläuft verletzungsfrei. Alles ist gut, aber es geht immer ein Stück besser. Nur wer nach Perfektion strebt, kann sich mit wachsenden Aufgaben steigern.

 

Neben dem Leistungssport gehen Sie aktuell noch zur Schule, machen das Fachabitur. Ihr Vater bezeichnet Ihr Pensum wörtlich als „nahezu unmenschlich“. Wie schaffen Sie das alles unter einen Hut zu bringen?

 

Leon Bauer: Ich glaube, wenn man ein Ziel verfolgt und fest an das glaubt, was man tut, ist alles möglich! Ich denke wenig darüber nach, was ich mache – das lenkt mich nur vom Handeln ab.

 

Bleibt da überhaupt noch Zeit für Freizeit und Freunde?

 

Leon Bauer: Boxen ist für mich Hobby und Berufung zugleich. In der Kampfvorbereitung spielt alles andere keine Rolle. Zum einen mache ich das, was ich liebe und zum anderen, was mir die Zukunft ebnet. Meine Freunde respektieren es und halten mir den Rücken frei.

 

Erstmals könnte es für Sie über zehn Runden gehen. Gab und gibt es daher große Unterschiede in der Trainingsgestaltung und der Intensität?

 

Leon Bauer: Ja, unser Training orientiert sich generell immer an der kommenden Herausforderung. Und die lautet dieses Mal einen Rechtsausleger über zehn Runden zu boxen. Das ist der Deal und darauf stellt mich mein Vater hervorragend ein. Jeder Kampf bedeutet einen Schritt nach vorn und die Qualität der Gegner steigt. Daher steigen auch automatisch die Anforderungen an mich und ich werde immer stärker!

 

Gheorghe Sabau, mit dem Sie es zu tun bekommen, hat schon gute Fights gegen Vincent Feigenbutz und Tyron Zeuge geliefert. Wie schätzen Sie ihn als Gegner ein?

 

Leon Bauer: Sabaus Stil ist unberechenbar – er bewegt sich sehr viel und macht oft unorthodoxe Bewegungen. Doch dagegen entwickeln wir gerade die passende „Medizin“.

 

Sie boxen erstmalig seit fast einem Jahr wieder in Ihrer Heimatregion. Wie sehr freuen Sie sich darauf?

 

Leon Bauer: Die Freude ist riesig, wieder nahe der Heimat in den Ring zu steigen. Der Druck ist dadurch zwar deutlich höher, aber Zuhause ist es immer noch am Schönsten. Es ist schon etwas Besonderes, wenn circa 1.000 Leute kommen, nur um dich kämpfen zu sehen. Da will ich niemanden enttäuschen –

das habe ich mir vorgenommen!

 

Werden die Erwartungen des Publikums vielleicht eine größere Herausforderung für Sie darstellen, als Ihr Gegner?

 

Leon Bauer: Das einzige Versprechen, das ich meinen Fans je gegeben habe, ist immer alles zu geben. Ich bin immer bereit zu fighten und an meine Leistungsgrenze zu gehen. Bisher hat sich diese einfache Strategie bezahlt gemacht.

 

Bei einem Sieg am 3. Dezember wären Sie Junioren-Weltmeister. An welchem Punkt sehen Sie sich selbst in Ihrer Karriere?

 

Leon Bauer: Ich ziehe da einfach mal den Vergleich mit einem 100 Meter-Lauf. Aktuell habe ich gerade erst den Startblock verlassen, hoffe nicht zu stolpern, um mich langsam an die Spitze vorzuarbeiten. Doch das wird auf jeden Fall sehr viel länger als knapp 10 Sekunden dauern (lacht).

 

Mit 1,88 Meter sind Sie sehr groß fürs Super-Mittelgewicht. Wie wahrscheinlich ist ein Aufstieg ins Halbschwergewicht in der nahen Zukunft?

 

Leon Bauer: Das ist definitiv eine Option für die Zukunft. Allerdings kann ich nur schwer sagen, wann es so weit ist. Ich bin ja gerade einmal 18 Jahre alt und denke, dass sich bei mir körperlich noch einiges tun wird.

 

Im Hauptkampf des Abends treffen Vincent Feigenbutz und Mike Keta im „Duell der K.o.-Maschinen“ aufeinander. Wenige verbleibende Eintrittskarten für die Box-Nacht in Rheinstetten sind im Internet bei www.eventim.de sowie unter der telefonischen Ticket-Hotline 01806-570044 erhältlich. Der komplette Kampfabend, inklusive aller Vorkämpfe, ist am 3. Dezember live auf www.ranFIGHTING.de zu sehen.

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Bauer-Gegner Sabau lästert: „Leon ist noch grün hinter den Ohren!“

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Am 3. Dezember steht Leon Bauer vor seinem ersten Titelkampf als Profi (am 3. Dezember live bei ranFIGHTING.de). In der Ufgauhalle in Rheinstetten bei Karlsruhe kann der 18-jährige Youngster aus Hatzenbühl IBF-Junioren-Weltmeister im Super-Mittelgewicht werden. Doch der Mann, dem er an diesem Abend gegenüberstehen wird, verfolgt sein eigenes, großes Ziel: Gheorghe Sabau will endlich einen Sieg in Deutschland einfahren! Wieso das dem Rumänen so wichtig ist und weshalb er sich nach den schmerzlichen Niederlagen gegen Feigenbutz und Zeuge jetzt besser denn je fühlt, verrät er hier im Interview.

 

Gheorghe Sabau, am 3. Dezember präsentieren Sie sich erneut dem deutschen Box-Publikum. Wie verlief Ihre bisherige Vorbereitung?

 

Gheorghe Sabau: Alles verläuft bestens, danke der Nachfrage. Nach langer Zeit habe ich wieder ein intensives Trainingscamp genossen und muss sagen, dass ich mich nie besser gefühlt habe. Meine Vorfreude auf diesen Kampf ist riesig, denn ich weiß, was ich im Stande bin zu leisten!

 

Allerdings haben Sie ihre zwei bisherigen Niederlagen genau in Deutschland kassiert – sowohl gegen Tyron Zeuge, als auch gegen Vincent Feigenbutz sind Sie K.o. gegangen. Befinden Sie sich auf einem Rachefeldzug?

 

Gheorghe Sabau: So weit würde ich nicht gehen, aber ein kleines Stück Wahrheit steckt schon dahinter. Diese beiden Niederlagen haben mich zunächst einmal enttäuscht. Doch mit ein wenig Abstand fühlte ich mich wachgerüttelt. Ich habe verstanden, dass mich nur ein gutes, zielführendes Training zum Erfolg führen kann. In den letzten Monaten habe ich so hart und konzentriert an mir gearbeitet, wie nie zuvor. Das werde ich im Ring gegen Bauer beweisen!

 

Wie schätzen Sie Leon Bauer ein?

 

Gheorghe Sabau: Er ist ein junger, aufstrebender Bursche. Ein Rohdiamant mit guten Anlagen, aber noch sehr ungeschliffen. Nichts gegen ihn und sein Potenzial, aber nach dem 3. Dezember sollte er lieber erst einmal wieder die Schulbank drücken!

 

Physisch überragt er Sie allerdings um ganze 13 Zentimeter. Wie wollen Sie diesen Nachteil ausgleichen?

 

Gheorghe Sabau: Wenn ich Bauer die Distanz bestimmen lassen würde, hätte ich gegen ihn keine Chance. Ich weiß, dass ich ihm nur im Nahkampf beikommen kann und genau das plane ich – mich aggressiv an ihn heranzuschieben, um ihm dann richtig weh zu tun!

 

Wird Erfahrung eine Rolle in diesem Kampf spielen?

 

Gheorghe Sabau: Ich denke, das wird ein entscheidender Faktor sein. Wie ich schon sagte: der Junge hat großes Potenzial, ist allerdings noch einfach zu „grün hinter den Ohren“.

 

Wie stark schätzen Sie Bauer im Vergleich zu Feigenbutz und Zeuge ein?

 

Gheorghe Sabau: Die Frage stellt sich für mich erst gar nicht – Feigenbutz und Zeuge spielen in einer ganz anderen Liga. Beide haben schon um WM-Titel geboxt, Zeuge ist sogar der aktuelle WBA-Weltmeister im Super-Mittelgewicht. Das ist ja so, als ob man Äpfel mit Birnen vergleichen würde. Das beste Beispiel ist doch ihre Kampfübersicht – Feigenbutz und Zeuge wissen, wann sie effektiv attackieren können. Bauer verlässt sich hingegen fast ausschließlich auf seinen Instinkt und ist bei seinen Angriffen teils offen, wie ein Scheunentor.

 

Nach der schweren K.o.-Niederlage gegen Feigenbutz haben Sie eine längere Auszeit vom Boxsport genommen. Wieso standen sie so lange nicht mehr im Ring?

 

Gheorghe Sabau: Wie gesagt, der Feigenbutz-K.o. war die bisher größte Enttäuschung in meiner Karriere. Ich war so niedergeschlagen, dass ich am liebsten alles hingeworfen hätte – das endete schließlich im Streit und der Trennung von meinem damaligen Trainer. In der dunkelsten Stunde traf ich dann auf den Mann, der mir das Boxen beibrachte und entfachte in mir erneut die Motivation, mich im Ring zu messen – Giordano Mosconi! Jetzt fühle ich mich besser als je zuvor und bin bereit, Bauer zu schlagen!

 

Bleibenden Eindruck hat bei ihren bisherigen Kämpfen in Deutschland ihre offensive und unterhaltsame Kampfweise hinterlassen. Wird man Sie wieder so erleben oder hat sich daran etwas verändert?

 

Gheorghe Sabau: Im Großen und Ganzen ist alles beim Alten geblieben, doch auch ich habe dazugelernt und boxe jetzt mit mehr Übersicht und Strategie.

 

Wie geht der Kampf gegen Leon Bauer ihrer Meinung nach aus?

 

Gheorghe Sabau: Ich komme jedenfalls nicht nach Deutschland, um erneut den Kürzeren zu ziehen. Das bessere Gesamtpaket wird gewinnen und das habe definitiv ich!

 

Im Hauptkampf des Abends treffen Vincent Feigenbutz und Mike Keta im „Duell der K.o.-Maschinen“ aufeinander. Wenige verbleibende Eintrittskarten für die Box-Nacht in Rheinstetten sind im Internet bei www.eventim.de sowie unter der telefonischen Ticket-Hotline 01806-570044 erhältlich. Der komplette Kampfabend, inklusive aller Vorkämpfe, ist am 3. Dezember live auf www.ranFIGHTING.de zu sehen.

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Tijan Kebbeh „The Black Cobra“ fights 04.12.2016 in Hamburg

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What a start for The Black Cobra. His first professional fight will be in Hamburg. At the event of „Boxen im Norden“ he will fight a 4 rounds bout vs Mansur Elsaev. Normally a too hard start, but Tijan is confident and says:

  • I want to box professional and I know that Mansur Elsaev is a very tough and hard boxer. I am coming to do my best and I am going into the ring to win the fight.

A brave guy is Kebbeh. Other promoters would give their boxer an easy journeyman who is just paid to lose the fight. Tijan takes a big risk. The audience will be glad to see a tough fight with two great boxers. This is a bout for real boxing-fans!

Mainfight is the WBO Eurpoean Championship with Rafael Bejaran vs Soufiene Ouerghi in middleweight.
Tickets: € 30, 40, 50, 60, 80
über eventim.de (http://d.pr/W8dl)
Hotline (040) 450 118 676
BILD-Box-Europapassage
Radio Hamburg Wandelhalle HBF
und Abendkasse

ARTICLES:

https://leifpm.co/2016/11/14/kebbeh-the-black-cobra-goer-sin-foersta-proffsmatch/

https://leifpm.co/2016/11/07/tijan-kebbeh-gets-pro/

https://leifpm.co/2016/11/08/tijan-the-black-cobra-fights-in-december/

https://leifpm.co/2016/11/09/sicilian-stallion-vs-hitman-04-12-2016-in-hamburg/

„Dobermann“ vs Zeller am 4.12.2016 in Hamburg

Bester Mittelgewichtler in Deutschland

https://leifpm.co/2016/11/12/maria-lindberg-boxt-am-04-12-2016/

Sunday 4 December 2016

commission: Bund Deutscher Berufsboxer
promoter: Holger Petersen
Middleweight Rafael Bejaran 23 2 0 S Soufiene Ouerghi 10 4 0

vacant WBO European middleweight title
Lightweight Nicole Wesner 11 0 0 S Diafana Salazar 9 0 0

Global Boxing Union Female World lightweight title
Women’s International Boxing Federation World lightweight title
World Boxing Federation female lightweight title
Super Middleweight Juergen Doberstein 20 3 1 S Istvan Zeller 34 13 0

Super Welterweight Maria Lindberg 14 1 2 S Selma Music debut

Super Middleweight Gabriell Tunici 3 0 1 S Anando Agovic 4 4 0

Super Welterweight Henry Camps 2 1 0 S Deni Gajrabekov debut

Light Heavyweight Mansur Elsaev 2 0 0 S Tijan Kebbeh debut

Super Middleweight Sebastiano Lo Zito 6 0 0 S Uladzimir Kharkevich 2 5 1
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