Beiträge mit dem Schlagwort: boxen

Mario Daser vs Drazan Janjanin


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Ali Eren Demirezen vs Aleksandar Todorovic



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Nico Venetis vs Erik Vondrasek


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Fatih Keles vs Reza Rahimi

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Erdogan Kadrija vs Rabie Ben Lakhbar Inoubli






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Darian Neumann vs Pavel Herman




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Manege frei für die Box-Artisten

Das offizielle Wiegen der Boxer für den morgigen Kampftag in der Box-Hochburg Hamburg im Europa-Zirkuszelt (Alsterkrugchaussee/Ecke Deelböge) hat keine Überraschungen ergeben. Die Kämpfe der Boxer unter der Zirkuskuppel können starten, alle Fighter sind im Limit ihrer Gewichtsklassen.

Erol Ceylan (EC Boxing) und Winne Spiering (Winner Wiking Team), die zusammen die Box-Gala veranstalten erwarten spannende Kämpfe. „Wir geben auch Nachwuchshoffnungen eine Chance. Dafür ist diese Zusammenarbeit ideal“, betont der Hamburger Box-Promoter Ceylan.

Fatih Keles (ehemaliger Europameister bei den Amateuren und Olympia-Teilnehmer) brachte 65 kg auf die Waage, wird über vier Runden dem Leipziger Reza Rahimi die Fäuste kreuzen. „Fatih ist ein Rohdiamant, der nur noch geschliffen werden muss“, freut sich Erol Ceylan auf den siebten Auftritt seines Boxers in diesem Jahr.

ECB-Boxer Cruisergewichtler Mario Daser (11 Siege, davon durch 4 KO) hat mit 89,8 sein ideales Kampfgewicht. Der Münchener will gegen Drazan Janjanin (13 Siege/8 Niederlagen) überzeugen und weiterhin ungeschlagen bleiben. Für Daser ist Vorsicht geboten, denn sein 92 kg wiegender Kontrahent hat 12 seiner 13 Siege vorzeitig errungen.

Für den 26-jährigen Olympia-Teilnehmer Ali Eren Demirezen 110,2 kg) wird es in seinem zweiten Gefecht unter ECB-Flagge zu einer ersten Standortbestimmung kommen. Der erst vorgesehene 43-jährige Gegner Danny Williams kann aus gesundheitlichen Gründen nicht antreten. „Williams wollte in den Ring, doch gegen kranke Gegner boxe ich nicht. Dafür ist der Boxsport zu gefährlich. Danny sollte seine Karriere beenden und Trainer werden“, erklärte Demirezen. Der Bund Deutscher Berufsboxer will dem Briten zukünftig aus medizinischen Gründen keine Starterlaubnis mehr für Kämpfe in Deutschland erteilen.  Der  Gegenüber  des Türken wird jetzt kein geringer als der letzte Gegner von Odlanier Solis, Alexander Todorovic (98,2 kg) aus Norrköping (Schweden) sein. „Todorovic ist mit Solis über die Runden gegangen. Für Ali Eren Demirezen wird dies zweifellos der stärkere Gegner sein“, sagte Ceylan.

Im Hauptkampf geht es um die Deutsche Meisterschaft im Weltergewicht. Der 27-jährige Wiking-Boxer Angelo „Europa“ Frank (6 Sieg davon 4 KOs) liegt mit 66,5 kg genauso wie sein 36-jähriger Herausforderer  Andreas Reimer mit 65,6 im Limit. Beide haben Dampf in den Fäusten, in vielen Kämpfen siegten sie vorzeitig.

Im zweiten Hauptkampf steht der BDB-Gürtel für die Internationale Deutsche Meisterschaft im Halbschwergewicht auf dem Spiel. Der hoffnungsvolle Halbschwergewichtler Elvis „Hitman Hart“ ging in seinem sechsten Profikampf mit 78,5 kg über die Waage. Sein Kontrahent Steve Krökel wog 77,5 kg.

Eintrittskarten (50 € Ringside, 30 € Unterrang und 20 € Oberrang) sind noch am Zirkuszelt erhältlich.

ARTIKEL:

https://leifpm.co/2016/10/27/manege-frei-fuer-boxen-im-zirkuszelt/

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De Carolis verspricht vor WM-Fight gegen Zeuge: „Ich werde fair boxen und den Titel behalten!“

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Immer eine bessere Leistung zeigen, als zuletzt – nach diesem Vorsatz bereitet sich Giovanni De Carolis auf jeden Kampf vor. Das gilt auch für das WM-Rematch mit Tyron Zeuge am 5. November in der MBS Arena Potsdam (live ab 22.20 Uhr in SAT.1). Wie der Weltmeister aus Italien seinen deutschen Herausforderer einschätzt und wieso es dieses Mal einen noch besseren Kampf als im Juli geben wird, verrät De Carolis im folgenden Interview.

 

Giovanni De Carolis, nach Ihrer Titelverteidigung im Juli sagten Sie, dass Tyron Zeuge einer Ihrer bisher schwersten Gegner gewesen sei. Was machte den Kampf für Sie so hart?

 

Giovanni De Carolis: Das ‚Gesamtpaket‘ Tyron Zeuge! Ich stand einem flinken, reaktionsschnellen und technisch herausragenden Boxer gegenüber. Bislang boxte ich eher gegen Leute, die sich vor allem auf ihre Schlagkraft verlassen haben und den Vorwärtsgang gesucht haben. Daher hatte ich anfangs Schwierigkeiten mich richtig auf Zeuge einzustellen, da ich zuvor noch nie jemanden gegenüberstand, der solch einen Stil boxt.

 

Trotzdem konnten Sie ihn ja vorab auf Video studieren. Hat Sie Zeuge trotzdem mit etwas überraschen können?

 

Giovanni De Carolis: Ja, mit seiner Einstellung. Während des kompletten Kampfes blieb er fokussiert, selbst als er in den letzten Runden stark durch eine Verletzung beeinträchtigt war. Ich merkte: ‚Der Junge will dir unbedingt den Titel abnehmen‘. Zeuge hat nicht nur charakterliche Stärke bewiesen, sondern dass er zu den besten Super-Mittelgewichtlern der Welt gehört.

 

Werden Sie, im Wissen der erlittenen Verletzung Zeuges aus dem ersten Kampf, versuchen, seinen Arm besonders zu bearbeiten?

 

Giovanni De Carolis: Nein, so etwas würde ich nie absichtlich tun. Ich sehe mich als guten Sportsmann und halte mich dementsprechend an die Regeln. Ich will den Kampf fair und ohne jegliche Zweifel für mich entscheiden.

 

Haben Sie sich im Vergleich zum Titelgewinn Anfang dieses Jahres weiterentwickelt und konnten Sie Ihrer Meinung nach Ihr Potenzial im ersten Zeuge-Kampf abrufen?

 

Giovanni De Carolis: Ich versuche mich stetig zu verbessern – Sie kennen doch das Sprichwort „Wer rastet, der rostet“. Daher schaue ich mir immer ganz genau an, wo Verbesserungsmöglichkeiten im Vergleich zu meinen letzten Kämpfen liegen. Ich verspreche, dass am 5. November, im Vergleich zum Juli, ein stärkerer Giovanni De Carolis im Ring stehen wird.

 

Was müssen Sie dann anders tun, um Zeuge zu schlagen?

 

Giovanni De Carolis: Jeder Kampf hat seine eigene Geschichte. Das ist nicht einfach nur so daher gesagt – es stimmt tatsächlich! Der Umstand, dass ich zuletzt häufig in Deutschland geboxt habe kommt mir auf jeden Fall entgegen, ich kann völlig entspannt in den Ring steigen. Dazu habe ich immer noch einen großen Erfahrungsvorsprung gegenüber Zeuge, der entscheidend sein wird. Ich weiß, an welchen Schrauben ich drehen muss, um zu siegen. Welche das sind wird man dann sehen.

 

Glauben Sie an einen ähnlichen Verlauf wie in ihren Duellen mit Vincent Feigenbutz, wo das erste Duell auf Augenhöhe und Kampf Nummer zwei deutlich zu Ihren Gunsten verlief?

 

Giovanni De Carolis: Das zweite Aufeinandertreffen mit Feigenbutz hat gezeigt, dass unser Team Kämpfe genau analysiert und wir die Schwächen unserer Gegner sehr gut aufdecken können. Natürlich hoffe ich, dass uns das auch gegen Zeuge gelingen wird. Allerdings ist Zeuge, genau wie ich, ein sehr intelligenter Boxer. Daher denke ich, dass der Rückkampf gegen ihn eine noch größere Herausforderung sein wird, als der erste Fight. Die Boxfans dürfen sich somit auf ein hochklassiges Gefecht freuen!

 

Zuletzt waren Sie enttäuscht über die fehlende Würdigung Ihrer Person in Ihrer Heimat Italien. Hat sich in den letzten Monaten irgendetwas daran geändert?

 

Giovanni De Carolis: Die Öffentlichkeit, vor allem die Printmedien und das Fernsehen, nehmen weiterhin kaum Notiz davon, dass ich Weltmeister bin. Trotz dessen werde ich auf der Straße immer häufiger erkannt und angesprochen. Schön ist außerdem zu sehen, dass immer mehr junge Menschen in unsere Boxgyms strömen und da sind echt talentierte Jungen und Mädchen bei. Die Qualität des italienischen Boxsports steigt definitiv – jetzt müssen die Promoter und Sportfans dies nur noch unterstützen!

 

Was sind Ihre nächsten sportlichen Ziele, falls Sie Ihren Titel gegen Zeuge erneut erfolgreich verteidigen können?

 

Giovanni De Carolis: Ich mache mir vor meinen Kämpfen nie Gedanken über die Zukunft – das Hier und Jetzt ist entscheidend. Natürlich bin ich Profi und schaue immer, was das Beste für mich ist. Dafür habe ich mit meinem Team und meiner Familie aber nach dem 5. November genügend Zeit.

 

Eintrittskarten für die Box-Nacht in Potsdam sind bei www.tickethall.de und www.eventim.de sowie unter der telefonischen Ticket-Hotline 01806-570044 erhältlich. Der komplette Kampfabend, inklusive aller Vorkämpfe, ist am 5. November zudem live auf www.ranFIGHTING.de zu sehen.

 

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Manege frei für Boxen im Zirkuszelt

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Auf die Idee muss man kommen. Promoter Winfried Spierling von Wiking Box Team arrangiert zusammen mit ECB ein Boxevent am Freitag 28.10.2016 in Hamburg, Ecke Alsterkrugchaussee / Deelböge. Hauptkampf wird der Deutscher Meister im Weltergewicht zwischen Angelo “ Europa“ Frank und Andreas Reimer.

Angelo Frank ist der Sohn vom Betreiber von Circus Europa und lässt das Zirkuszelt diesmal für eine Boxveranstaltung gelten. Eine tolle Idee.

Zweite Hauptkampf ist Internationale Deutsche Meisterschaft zwischen Elvis „Hitman Hart“ Hetemi und Stefan Krökel.

Wiking Box Team und ECB hat eine interessante Fightcard zusammengestellt.

ARTIKELN:

https://leifpm.co/2016/10/05/angelo-frank-boxt-am-28-10-2016-in-hh/

https://leifpm.co/2016/10/22/venetis-brueder-boxen-am-28-10-2016-in-hamburg/

https://leifpm.co/2016/10/22/uensal-arik-amtierender-gbu-champ-im-superweltergewicht-hat-nach-vielen-absagen-endlich-einen-gegner-fuer-seinen-einstandskampf-beim-wiking-box-team-gefunden/

https://leifpm.co/2016/10/22/vier-ec-boxing-fighter-lassen-im-zirkuszelt-die-faeuste-fliegen/

https://leifpm.co/2016/10/20/boxen-im-zirkuszelt-am-28-oktober-im-zirkus-europa-in-hamburg/

https://leifpm.co/2016/10/13/uensal-arik-verteidigt-gbu-titel/

VIDEO:

Angelo „Europa“ Frank vs Cenk Ulug

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Jürgen Brähmer: „Ich habe nur ein Ziel – Tyron zum Weltmeister zu machen!“

 

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Jürgen Brähmer hat erneut die Seiten gewechselt. Nach seinem WM-Kampf Anfang Oktober steckt der Schweriner aktuell seine volle Energie wieder in den Trainerjob. Schützling Tyron Zeuge soll dann am 5. November die Früchte des Erfolges einfahren und Giovanni De Carolis, den WBA-Weltmeister im Super-Mittelgewicht, entthronen. Wieso man aus der Verletzung Zeuges etwas Positives ziehen kann und weshalb das Publikum in Potsdam eine entscheidende Rolle spielen wird, erzählt Brähmer im folgenden Interview.

 

Jürgen Brähmer, Ihr Schützling Tyron Zeuge greift am 5. November erneut nach den Sternen. Was macht Sie so optimistisch, dass er sich dieses Mal gegen Giovanni De Carolis mit dem Gewinn der Weltmeisterschaft belohnt?

 

Jürgen Brähmer: Durch die Verletzung war Tyron im letzten Aufeinandertreffen bereits zur Hälfte des Kampfes stark beeinträchtigt und hat trotzdem weitergekämpft, so wie wir es von ihm sehen wollten. Wir haben uns sehr gut vorbereitet und Tyron weiß, was er von De Carolis erwarten kann. Ich bin überzeugt, dass es ein anderer Kampf wird und sich der Junge den Titel holen wird. 

 

Wieso hat es Ihrer Meinung nach im ersten Duell mit dem Italiener nicht für Zeuge gereicht?

 

Jürgen Brähmer: Wir haben nicht verloren. Es war ein Unentschieden und damit durfte der Italiener seinen Titel behalten. Wie ich schon eingangs sagte, Tyron hatte mit einer Verletzung zu kämpfen und war dadurch natürlich nur eingeschränkt kampffähig. Ich war mit seiner Leistung dennoch zufrieden. Man darf nicht vergessen, dass Tyron damals erst den zweiten Kampf nach einer langen Pause absolvierte und er einen De Carolis vor den Fäusten hatte, der für mich die bis dato beste Leistung seiner Karriere zeigen konnte. 

 

Die Verletzung nach knapp sechs Runden war also, Ihrer Meinung nach, der Knackpunkt. Sind Sie besonders stolz auf Zeuge, dass er sich durch diese schwierige Situation durchgeboxt hat und hilft diese Erfahrung mit Blick auf die Zukunft?

 

Jürgen Brähmer: Es zeigt, dass Tyron auch beißen kann, wenn er will. Das ist wichtig. Diese Einstellung brauchst du nicht nur im Kampf, sondern jeden Tag im Training. Die Bereitschaft sich zu quälen, über die Schmerzgrenze zu gehen. Grundsätzlich hat Tyron aus dem ersten Duell gelernt. Je stärker der Gegner ist, desto mehr kannst du für deine eigene Entwicklung daraus ziehen. Und natürlich haben wir als Trainerteam versucht, Tyron bestmöglich auf das zweite Duell einzustellen.

 

Sie hatten zuletzt ähnliches Pech wie Zeuge im Juli und laborieren aktuell an den Nachwirkungen einer Verletzung, die zum Verlust Ihres WM-Titels im Halbschwergewicht an Nathan Cleverly Anfang Oktober führte. Schränkt Sie das in der Trainingsarbeit ein?

 

Jürgen Brähmer: Nein. Meinem Arm geht es schon wieder besser und für die Pratzenarbeit ist zudem Conny Mittermeier verantwortlich. 

 

Würde ein Sieg von Zeuge Ihrer Motivation, mit Blick auf das Rematch gegen Cleverly, noch einen Extra-Kick geben?

 

Jürgen Brähmer: Mich wurmt die Niederlage und ich freue mich auf das Rematch. Aber ich habe gesagt, dass es nach dem Cleverly-Kampf nur ein Ziel für mich gibt: Tyron Zeuge zum Weltmeister zu machen. Danach werde ich mich voll und ganz auf den Rückkampf gegen Cleverly konzentrieren. Zu einem Zeitpunkt einen Kampf verletzungsbedingt aufgeben zu müssen, in dem man auf den Punktzetteln führt, ist Ansporn genug. Da brauche ich keine andere Motivation. 

 

Zurück zum 5. November. Das zweite Duell zwischen Zeuge und De Carolis findet in der MBS Arena Potsdam statt. Dort boxte Zeuge vor knapp sieben Monaten zum ersten Mal mit Ihnen in der Ecke uns siegte – ein gutes Omen?

 

Jürgen Brähmer: Omen hin oder her. Es zählt allein die Leistung im Ring und ob er das im Training Erarbeitete im Ring umsetzen kann. Aber Potsdam hat ein boxbegeistertes Publikum und eine sehr schöne Arena – das sorgt sicherlich für einen zusätzlichen Auftrieb bei Tyron. Und wenn er die gute Vorbereitung am 5. November in den Ring bringen kann, dann hat er sehr gute Karten, in Potsdam Weltmeister zu werden.

 

Eintrittskarten für die Box-Nacht in Potsdam sind bei www.tickethall.de und www.eventim.de sowie unter der telefonischen Ticket-Hotline 01806-570044 erhältlich. Der komplette Kampfabend, inklusive aller Vorkämpfe, ist am 5. November zudem live auf www.ranFIGHTING.de zu sehen.

 

Locker beim Medientag – fokussiert auf den WM-Titel: Familie Zeuge/Brähmer/Mittermeier ist im Soll!

 

 

Alltag in der Trainingsfamilie Zeuge/Brähmer/Mittermeier: Einsatz, Härte aber auch mal ein flotter Spruch auf den Lippen – es läuft in der Vorbereitung auf Zeuges zweite WM-Chance. Das zeigte sich auch beim heutigen Medientag. Beim Training vor Journalisten am Olympiastützpunkt Schwerin zeigte Zeuge, dass seine Form bereits stimmt. Am 5. November (live ab 22:20 Uhr in SAT.1) kommt es für den Berliner zum erneuten Aufeinandertreffen mit Giovanni De Carolis. Nach einem Unentschieden im ersten Duell, soll dieses Mal der Sieg und die Weltmeisterschaft her.

 

„Wir sind sehr zufrieden mit Tyrons Leistungen“, sagt Mentor Jürgen Brähmer. „Doch wichtig ist vor allem, dass er das auch im eigentlichen Kampf zeigt. Da muss der Fokus von Beginn an stimmen!“

 

Die Trainerrolle teilt sich Brähmer weiterhin mit Conny Mittermeier. Auf die Frage, wer denn der Chef sei, reagieren beide allergisch. „So etwas gibt es bei uns nicht“, erklärt Mittermeier. „Bei uns hat jeder seine Aufgabe, die er zu erfüllen hat. Zusammen bilden wir eine heterogene Einheit. Einer ergänzt den anderen.“

 

Im Ring der MBS Arena Potsdam kann am 5. November aber nur Zeuge selbst für den Erfolg sorgen. „Jürgen und Conny haben mich darauf bestmöglich vorbereitet“, meint der 24-jährige WM-Herausforderer. „Ich weiß jetzt genau, was gegen De Carolis auf mich zukommt. Wir haben im Training die Fehler des ersten Fights abgestellt. Ich fühle mich noch stärker als zuletzt und werde mir den Sieg nicht noch einmal nehmen lassen.“

 

Dann kann sich die Trainingsfamilie Zeuge/Brähmer/Mittermeier bald täglich den WM-Gürtel als Bestätigung ihrer Arbeit anschauen.

 

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