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Erol Ceylan holt WM nach Hamburg – Sebastian Formella trifft am 6. Juli auf IBO-Champion Thulani Mbenge

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WM-Highlight in Hamburg

Darauf hat er lange Zeit hingearbeitet! Sebastian Formella (20 Kämpfe, 20 Siege, 10 Knockouts), Deutschlands Spitzenmann im Weltergewicht, erhält seine WM-Chance und darf diese vor heimischem Publikum in Hamburg wahrnehmen. Zweifelsohne die Erfüllung eines lange gehegten Traums. Im Sommer wird IBO-Weltmeister Thulani Mbenge (15 Kämpfe, 15 Siege, 12 Knockouts) aus Südafrika den Weg in die Hansestadt antreten, um es mit „Hafen-Basti“ aufzunehmen. „Ich habe wirklich lange an diesem Deal gearbeitet. Diese WM-Chance hat sich Sebastian verdient. Ein Hamburger boxt in Hamburg als Herausforderer um die Weltmeisterschaft – was will man als Sportfan mehr“, sagt Ceylan voller Vorfreude.

Nach zuletzt großen Kämpfen in den USA mit Christian Hammer und Alexander Dimitrenko holt Promoter Erol Ceylan nun den WM-Glanz in seine Heimatstadt. Ein „Herzenstraum“, wie der Chef von EC Boxing so schön sagt. Sein Boxstall ist derzeit der einzige in Deutschland, der einen Weltmeister führt. Zum IBO-Champion im Halbschwergewicht, Sven Fornling, soll sich nun Sebastian Formella gesellen.

„Er hat definitiv das Potenzial, um den WM-Titel nach Hamburg zu holen. In Deutschland wollte keiner mehr so recht gegen ihn boxen, jetzt greifen wir die Weltspitze an“, so Ceylan. Das Event wird in Kooperation mit Golden Gloves über die Bühne gehen, die Weltmeister Mbenge promoten. Details zum Ort und zum Ticketvorverkauf werden schon bald bekanntgegeben.

 

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Michael Wallisch unterschreibt Vertrag bei EC Boxing!

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EC Boxing ist seit Jahren bekannt für seine Förderung von diversen Schwergewichtlern. Nun ist ein weiterer interessanter Kandidat zu dieser Riege hinzugestoßen. Es handelt sich dabei um Michael Wallisch (33, 20 Kämpfe, 19 Siege, 12 Knockouts), der fortan unter dem ECB-Banner in den Ring steigen wird. Für beide Parteien eine Win-Win-Situation, denn zum einen gewinnt der Hamburger Boxstall einen weiteren guten Boxer, mit dem sich lukrative Duelle realisieren lassen, andererseits ist es für Wallisch die Gelegenheit, sich nach Jahren unregelmäßiger Aktivität endlich öfter im Ring zu beweisen.

„Ich bin bereit überall zu boxen, ob in Deutschland, in den USA oder England.“, so der gebürtige Münchener. Der 33-jährige sieht jetzt die Chance nochmal anzugreifen. Erol Ceylan, Chef von EC Boxing, hat viel vor mit seinem neuen Schwergewichtler: „Mit Michael lassen sich viele interessante Kämpfe realisieren. Kämpfe, die bisher viel zu selten oder gar nicht stattgefunden haben. Ich glaube, dass Box-Deutschland den wahren Michael Wallisch noch gar nicht kennengelernt hat.“

Bald wird der 1,96 m große Hüne sein Debüt für ECB geben. Danach soll es für den ehemaligen WBO-Europameister alsbald zu größeren Kämpfen kommen, die ihn in den Ranglisten der Verbände wieder nach oben bugsieren. Diese Kontinuität soll dazu führen, dass Wallisch sein Potenzial voll entfalten kann. Er will beweisen, dass seine Geschichte noch lange nicht am Ende ist.

Wallisch unterschreibt bei ECB

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Ostseefighters am 23.03.2019 in Wismar

Boxen-Dorf-Mecklenburg-23-03.2019

Die Mehrzweckhalle in Dorf Mecklenburg bei Wismar hat dutzende Boxveranstaltungen mit hunderten Kämpfen erlebt, von Turnieren über Landes- und Deutsche Meisterschaften und viele Jahre Bundesliga.

PSP – Boxing veranstaltet zum zweiten Male dort und schickt seine Lokalmatadoren aus Wismar Jens Tietze, Niels Schmidt und David Wilken in den Ring. Für Niels (Halbschwergewicht) und Jens (Schwergewicht) geht es in Titelverteidigungen darum, die Gürtel in Wismar zu behalten. Beide sind Europachampion der UBF (Universal Boxing Federation). Für David wird es eine Art Comeback, nachdem er im vergangenen September vor heimischer Kulisse überraschend seine erste Niederlage als Profi nach 10 Siegen in Folge hinnehmen musste.

Vom AGON – Boxstall Berlin steigen Björn Schicke und Vincenzo Gualteri in den Ring und wollen weiter ungeschlagen bleiben, um sich in den Ranglisten weiter nach oben zu schieben.

Weitere Kämpfe sind in Verhandlung, so dass sich die Zuschauer auf 8 bis 10 spannende Duelle freuen können.

Kaufen sie ihre Karten im günstigen Vorverkauf und sparen sie 5,- Euro pro Karte in unserem Ticketshop →

SporthalleDorf MecklenburgMecklenburg-VorpommernGermany
promoter PSP Boxteam – Enrico Schuetze
matchmaker Enrico Schuetze
tickets http://www.psp-boxing.com
middleweight Bjoern Schicke 13 0 0
S
8 Christian Arvelo Segura 11 3 0
light heavyweight Nils Schmidt 16 0 0
S
8 Mika Joensuu 15 11 0
heavyweight Jens Tietze 12 1 0
S
8 Pavel Siska 6 50 1
middleweight Vincenzo Gualtieri 10 0 0
S
8 George Aduashvili 29 36 2
light heavyweight Enrico Koelling 26 3 0
S
8 TBA
featherweight Ramona Kuehne 28 1 0
S
8×2 TBA
middleweight Haro Matevosyan 6 0 0
S
8 Giorgi Gujejiani 11 12 2
Lulzim Bajrami 4 0 0
S
6 Branislav Dosenovic 0 12 0
middleweight Adam Amkhadov 3 0 0
S
6 Benjamin Skender 5 12 0
heavyweight David Wilken 10 1 0
S
4 Radovan Kuca 1 15 2
light heavyweight Tijan Kebbeh 1 1 2
S
4 Aleksandar Kuvac 11 56 0
super lightweight Heva Sharif 2 0 0
S
4 TBA

ARTIKELN:

https://leifpm.co/2019/03/07/dayron-lester-fordert-koelling-heraus/

https://leifpm.co/2019/03/07/the-black-cobra-is-fighting-in-wismar-germany-on-23-03-2019/

TICKETS:  https://www.psp-boxing.com/tickets/

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Hamburg Giants kommt zurück in erste Liga

Das Hamburg eine Boxstadt ist wissen viele und aus Hollywood war The Gladiator Mr Ralf Möller angereist. Bernd Bönte, Klitschko-Manager, folgte auch mit Spannung die Siege von Hamburg Giants.

Die Hamburg Giants schaffte mit Bravur die Prüfung am Samstag 09.03.2019 in der Boxhalle Braamkamp. Jeden Kampf gegen die Fishtown Fighters aus Bremerhaven konnte die Hamburger Jungs für sich entscheiden. Gratulation an alle Boxer für tolle Kämpfe, sehe die Videos.

Es gab viele aus der Boxwelt und auch Prominenz um Boxen in Hamburg zu unterstützen. Sehr sympathisch dass die Promis und Boxer für die Unterstützung von Straßenkinder und Obdachlosen aufgerufen hatten. Großen Respekt für Norbert Rudolph, Rudolph Immobilien, der als Sponsor dafür besorgt hat dass die Prominenz anwesend waren und die Spenden für Moma mit 2.200 Euro am Abend sammelte.

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Erster Titelkampf bestätigt: Petar Milas trifft im Kampf um EBU-EU-Titel auf Cyril Leonet!

Petar Milas (1)

Anfang April feiert das deutsche Profiboxen sein 70-jähriges Bestehen, denn der „Bund Deutscher Berufsboxer“ wird siebzig Jahre alt. Aus diesem Anlass wird es am Wochenende des 6. April 2019 eine BDB-Convention mit anschließender hochklassiger Box-Veranstaltung in München geben. Mit Petar Milas vs. Cyril Leonet steht nun auch der erste offizielle Titelkampf dieser Box-Gala fest!

 

Erst im Februar konnte sich Petko’s Boxpromotion in einer sogenannten Purse Bid (Versteigerung) die Austragungsrechte für den Kampf um den vakanten EBU-EU-Titel im Schwergewicht sichern. Der europäische Boxverband hatte zuvor Petar Milas und den Franzosen Cyril Leonet als Gegner für diesen Titelkampf nominiert. Petko’s „schwerer Junge“ Petar Milas, ein gebürtiger Kroate mit österreichischen Wurzeln, bekommt damit am 6. April die Chance, seine Titelsammlung zu erweitern. Das talentierte Schwergewicht, dass bereits mit Olympiasieger Alexander Povetkin in Vorbereitung auf dessen WM-Fight gegen Anthony Joshua sparrte, konnte in seiner noch jungen Karriere bereits namhafte Gegner schlagen.

 

So bezwang „Anton“, wie ihn Promoter Alexander Petkovic getauft hat, im letzten Jahr nicht nur Ex-WM-Herausforderer Kevin Johnson vorzeitig. Milas sicherte sich zudem im Stallduell gegen Francesco Pianeta, der bereits in zwei Weltmeisterschaften boxte, einen klaren Punktsieg. Neben dem IBO International Titel, kann der 23-Jährige auch den WBC Mediterranean Gürtel sein Eigen nennen. Ein Spaziergang dürfte der Kampf gegen den 12 Jahre älteren Franzosen Cyril Leonet jedoch nicht werden. Leonet hat deutlich mehr Profierfahrung als Petar Milas vorzuweisen und stand allein im letzten Jahr viermal im Ring. Den teilte er unter anderem mit Olympiasieger Tony Yoka. Der Franzose kommt außerdem mit einem klaren Punktsieg über den Deutschen Dennis Lewandowski im Gepäck nach München.

 

Promoter Petkovic freut sich auf den EBU-Titelkampf: „Petar Milas ist auf dem besten Weg in Richtung Weltspitze. Schon jetzt ist er mit seinen 23 Jahren in der Lage vielen erfahrenen Schwergewichtlern das Leben schwer zu machen. Wenn er Cyril Leonet klar schlägt, öffnen sich ihm neue Wege. Vielleicht wird ihn die EBU auch als Pflichtherausforderer von Europameister Agit Kabayel benennen. Doch das ist für uns alles Zukunftsmusik. Jetzt blicken wir erstmal dem 6. April entgegen. Ich bin froh, dass wir den Titelkampf nach München geholt haben und dem Publikum erneut großes Boxen bieten können!“

 

Tickets für die Boxveranstaltung am 6. April im BallhausForum des INFINITY Munich in Unterschleißheim (München) sind ab sofort an allen bekannten Vorverkaufsstellen, unter www.eventim.de, sowie unter der Petko`s Ticket-Hotline unter Tel. +49 176 24 15 61 41 erhältlich.

 

Die Boxveranstaltung 70 Jahre Profiboxen in Deutschland wird kostenlos live und exklusiv auf ran FIGHTING ( (auf www.ranFIGHTING.de, mobil oder auf dem Smart-TV via App) und www.ran.de übertragen.

 

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Alexander Dimitrenko trifft am 20. April in den USA auf Andy Ruiz Jr.!

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Die US-Tour der ECB-Schwergewichte geht weiter! Nachdem am letzten Wochenende Christian Hammer mächtig Eindruck schinden konnte und im New Yorker Barclays Center für Furore sorgte, wird nun auch Alexander Dimitrenko (45 Kämpfe, 41 Siege, 26 Knockouts) den Weg über den Teich antreten. Für ihn geht es allerdings in wärmere Regionen, denn er darf am 20. April unter freiem Himmel des Dignity Health Sports Park in Carson, Kalifornien das Seilgeviert betreten. Ihm gegenüberstehen wird dabei der ehemalige WM-Herausforderer Andy Ruiz Jr. (32 Kämpfe, 31 Siege, 20 Knockouts), der in Kalifornien beheimatet und dementsprechend als Lokalmatador zu bezeichnen ist.

Für Dimitrenko ist dies alles aber kein Neuland. Erst im vergangenen August stellte er sich in Atlantic City dem Ex-Klitschko-Gegner Bryant Jennings. Mit einem Sieg über Ruiz, der bei den Weltverbänden WBA und IBF in den Top 15 vertreten ist, wäre er auf einen Schlag wieder sehr weit oben im Schwergewicht vertreten. „Sascha“, wie Dimitrenko liebevoll genannt wird, macht keinen Hehl daraus, dass sich mit 36 Jahren seine aktive Karriere im Boxsport langsam dem Ende nähert. Dementsprechend wichtig sei es, die verbliebenen Gelegenheiten zu nutzen. Der 20. April wäre prädestiniert dafür. 

Das Event an jenem Tag wird unter der Regie von TGB Promotion über die Bühne gehen. In den USA wird FOX die Card übertragen, wo sich neben dem Kracher im Schwergewicht auch bekannte Namen wie die Ex-Weltmeister Danny Garcia oder Brandon Figueroa die Ehre geben. Wo man das ganze in Deutschland verfolgen kann, wird rechtzeitig bekanntgegeben.

Saturday 20, April 2019

Dignity Health Sports Park CarsonCaliforniaUSA

commission California State Athletic Commission
promoter TGB Promotions – Tom Brown
matchmaker Tom Brown
television USA FOX
division boxer w-l-d
last 6
rounds opponent w-l-d
last 6
Pending Approval
welterweight Danny Garcia 34 2 0
S
12 Adrian Granados 20 6 2
super bantamweight Brandon Figueroa 18 0 0
S
12 Yonfrez Parejo 22 3 1
heavyweight Andy Ruiz Jr 31 1 0
S
10 Alexander Dimitrenko 41 4 0

 

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Dayron Lester fordert Kölling heraus

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Am 23.03.2019 steigt Enrico Kölling im Ring bei PSP Boxing Promotion´s Veranstlatung in Dorf Mecklenburg, bei Wismar. Der letzter Gegner von Khoren Gevor hat wieder Lust zu boxen. Der Kubaner fordert Enrico Kölling heraus.

Auf die Fightcard ist einen 8 Runden Kampf für Kölling vorgesehen. Falls das Management für Enrico schon einen Gegner hat, da es ja nicht so viel Zeit bis dahin ist, stellt sich Lester bereit in wenige Monaten gegen den vorherige Olympia-Boxer im Ring zu steigen.

In Hamburg zeigte Lester dass er boxen kann und der in Finnland beheimate Halbschwergewichtler traut sich gerne zu gegen den mehrfachen Deutschen Meister zu kämpfen.

Es wäre eine interessante Kampf-Paarung.

Das Event in Wismar wird bestimmt sehenswert!

TICKETS:  https://www.psp-boxing.com/tickets/

FOTOS:
https://leifpm.co/2019/02/20/photos-khoren-gevor-vs-dayron-lester/

VIDEO:

https://leifpm.co/2019/02/18/khoren-gevor-vs-dayron-lester/

ARTIKEL:

https://leifpm.co/2019/03/07/the-black-cobra-is-fighting-in-wismar-germany-on-23-03-2019/

DSC06590 Enrico Kölling.JPG

 

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The Black Cobra is fighting in Wismar, Germany on 23.03.2019

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The Swedish boxer Tijan Kebbeh alias The Black Cobra is back in Wismar again. He has been fighing in Dorf Mecklenburg in 2018 and now it is time for him to return and show the audience he´s a real fighter. Tijan is born in Gambia and living in Sweden, same story like the famous Badou Jack (belonging to Mayweather´s Team).

The event on 23.03.2019 will be a great event of PSP Boxing Promotion. Famous boxers like Enrico Kölling and Ramona Kühne will even entering the ring in Wismar.

The local heroes Niels Schmidt, Jens Tietze and David Wilken do even take part n this show.

TICKETShttps://www.psp-boxing.com/tickets/

VIDEO:

https://leifpm.co/2018/11/04/tijan-kebbeh-the-black-cobra-vs-slobodan-vukic/

Saturday 23, March 2019

  

SporthalleDorf MecklenburgMecklenburg-VorpommernGermany

promoter PSP Boxteam – Enrico Schuetze
matchmaker Enrico Schuetze
tickets http://www.psp-boxing.com
light heavyweight Nils Schmidt 16 0 0
S
8 Mika Joensuu 15 11 0
heavyweight Jens Tietze 12 1 0
S
8 TBA
light heavyweight Enrico Koelling 26 3 0
S
8 TBA
heavyweight David Wilken 10 1 0
S
6 TBA
middleweight Vincenzo Gualtieri 10 0 0
S
6 TBA
middleweight Bjoern Schicke 13 0 0
S
6 TBA
light heavyweight Tijan Kebbeh 1 1 2
S
4 Aleksandar Kuvac 11 56 0
super lightweight Heva Sharif 2 0 0
S
4 TBA
featherweight Ramona Kuehne 28 1 0
S
?x2 TBA
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Mohammed Ali boxt in Geesthacht am 30.03.2019

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Im Geesthacht wird es Prämiere für Mohammed Ali zu boxen.  Der 17-jährige Mohammed Ali aus Hamburg tritt seinen ersten Boxkampf bei den Amateuren am 30. März an. Als Ehrengast wird der bekannte Ali-Boxer Jürgen Blin dabei sein.

Es wird eine Veranstaltung mit 14 Amateurkämpfen mit Schleswig-Holstein vs Italien. Als Hauptkampf kommt dann einen Profi-Boxkampf mit „Sicilian Stallion“ Sebastiano Lo Zito.

Die BSG Boxschule Geesthacht freut sich, dass sie mit Mohammed Ali einen weiteren tollen jungen Sportler verpflichten konnten. Mohammed Ali wird am 30.3.19 auf der Boxgala im Autohaus Brinkmann seinen ersten Kampf für die Boxschule Geesthacht absolvieren.

Musikalisch begleitet wird die Veranstaltung von Geff Harrison und Jan Hayston, Ringsprecher ist Bedo B. Kayaturan (Hamburg1).

TICKETS: www.boxen-geesthacht.cortex-tickets.de

 

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Für Culcay-Coach Stachewicz ist WM-Eleminator gegen Derevyanchenko ein Kampf auf Augenhöhe

AGON Boxgala Potsdam 
Agon Sports + Events GmbH

Seit Jahresbeginn ist Michael Stachewicz Headcoach des Berliner AGON Boxstalls. Der 58-jährige ist Nachfolger von Thorsten Schmitz. Stachewicz war ein erfolgreicher Amateur: 1981 gewann er die Goldmedaille beim Chemiepokal. Zwei Jahre später, 1983, wurde er in Frankfurt/Oder Vize-Militärweltmeister. Seine Trainerlaufbahn begann er als Assistent von Manfred Wolke und Karl-Heinz Krüger, der mit ihm zuvor in Wolkes Gruppe trainierte. Nach der Wiedervereinigung wechselte Stachewicz an den Olympiastützpunkt (OSP) Frankfurt/Oder. Zuletzt war er für die Betreuung der spanischen Junioren-Nationalmannschaft zuständig.

Am 13. April wird AGONs Ex-Weltmeister Jack Culcay gegen Sergiy Derevyanchenko in den USA einen WM-Ausscheidungskampf bestreiten und Stachewicz wird Culcay sekundieren.
Gewänne Culcay, dann könnte ihm als zukünftiger Pflicht-Herausforderer der IBF sogar ein Fight gegen Saul Alvarez winken, einem der Superstars im Berufsboxen.

Doch ehe es soweit ist, muss das Tandem Culcay/Stachewicz den Ukrainer Sergiy Derevyanchenko bezwingen. Wahrlich eine Herkulesaufgabe, zumal Stachewicz keine Erfahrung im Profiboxen besitzt.
Im Interview steht Michael Stachewicz Rede und Antwort zu Culcays Kampf gegen den Ukrainer Derevyanchenko, seinen Zielen bei AGON und den Beweggründen zu den Berufsboxern zu wechseln.

Herr Stachewicz, Sie bereiten Jack Culcay in Ecuadors Hauptstadt Quito auf Sergiy Derevyanchenko vor. Wie läuft’s?

Michael Stachewicz: Die Umstellung auf die Höhe war für das Team nicht ganz einfach. Immerhin liegt Quito auf 2800 Meter. Ich telefoniere täglich mit Harry Kappell und gebe ihm die Puls- und Sauerstoffwerte unserer Athleten durch. (Anm. Dr. Kappell ist AGONS Leistungsdiagnostiker) Danach stimme ich mit ihm die individuellen Trainingsinhalte, -umfänge und die Belastungen der Sportler ab. Dank Harry gelang uns die Höhenumstellung recht gut.

Es ist unglaublich, wie beliebt Jack in Ecuador ist. Die Fans schauen im Camp vorbei und alle wollen ein Selfie oder Autogramm ergattern. Wenn es seine Zeit zulässt, macht er das sehr gerne.

AGON hatte geplant, den Fight in Culcays Geburtsstadt in Ecuador auszutragen. Jetzt wird in den USA geboxt. Nagt das?

Michael Stachewicz: Ein wenig schon. Eigentlich war der Kampf auf den 27. Februar terminiert. Hätte AGON die Purse Bid (Kampfversteigerung) gewonnen, hätten wir in Ambato geboxt. Das wäre natürlich ein kluger Schachzug gewesen, weil dann der Ukrainer mit der Höhe zu kämpfen gehabt hätte.

Nach dem letzten Kampf von Derevyanchenko gegen Daniel Jacobs hatte Culcay gesagt: „ Ich habe den Fight live gesehen und nun weiß ich, wie ich ihn schlagen kann.“ Was hat er denn gesehen?

Michael Stachewicz: Jack hat Derevyanchenkos letzten Fight nicht nur live verfolgt. Wir haben zusammen viele Kämpfe analysiert. Darauf aufbauend haben wir unsere Taktik entwickelt. Jack und ich schwingen auf der gleichen Wellenlänge. Deshalb glaube ich, dass wir das Gefecht gewinnen, wenn wir unsere Taktik in allen Runden durchsetzen können.

Sie sind zum Höhentraining in Quito. Das lässt vermuten, dass sie Culcay jede Runde angreifen lassen werden. Technisch gibt’s nichts, was sie ihm noch beibringen könnten. Jetzt fehlt ihm nur noch ein harter Punch. Ist es das, woran sie arbeiten?

Michael Stachewicz: Da muss ich schmunzeln. Ob wir angreifen oder in der Defensive auf Konter lauern, werde ich nicht verraten. Da müssen sie sich schon überraschen lassen. Aber eins werde ich ihnen verraten. Für mich ist der Ukrainer der Favorit! Nicht weil er besser ist, sondern weil er den Heimvorteil genießt. Es wird ein Kampf auf Augenhöhe.

Jack Culcay wurde 2009 Amateur-Weltmeister. Sie bereiteten ihn damals vor und Dr. Harry Kappell war sein Diagnostiktrainer. Jetzt ist das Dreamteam wieder zusammen, denn Dr. Kappell ist AGONs Leistungsdiagnostiker und sie werden bei Culcay in der Ecke stehen.

Michael Stachewicz: Das ist nicht ganz richtig, Harry Kappell war damals der Bundestrainer und hat Jack betreut. Ich arbeite schon lange mit Kappell zusammen, auch während meiner Zeit am OSP Frankfurt/Oder. Jack kennt uns beide und vertraut uns. Das hilft bei der Vorbereitung ungemein und gibt zusätzliche Sicherheit.

Herr Stachewicz, sie schauen auf eine beinahe 30-jährige Karriere als Amateur-Trainer zurück. Bei den Profis fangen sie von vorn an. Warum tun sie sich das an?

Michael Stachewicz: Es ist der Reiz des Neuen, die Aufgaben, die auf mich warten. Natürlich habe ich das Für und Wider abgewogen und ich habe mit Freunden und Bekannten gesprochen. Mit Henry Maske zum Beispiel. Letztendlich waren aber die Gespräche mit Ingo Volckmann auschlaggebend, das Angebot anzunehmen. Er ist ein Visionär, der eigene Talente aufbauen und zu großen Boxern entwickeln will. Das ist in meinem Sinne und genau die Herausforderung, die ich suche.

Wiegt es schwer, keine Erfahrung als Profi-Coach zu besitzen?

Michael Stachewicz: Ich war in der DDR der Assistenztrainer von Manfred Wolke und Karl-Heinz Krüger. Die Organisation, die Prozesse und das Training waren sehr professionell. Darüber hinaus war ich mit Henry Maske, Axel Schulz und Karl-Heinz Krüger in einer Trainingsgruppe und habe gesehen wie man Weltmeister und Olympiasieger entwickelt. Für das Amt des AGON-Chefcoachs sind das sehr gute Voraussetzungen.

Jack wird nicht der Erste sein, bei dem ich in der Ecke stehen werde. Ich werde schon vorher AGON Boxer sekundieren und zwar am 2. März in Kaiserslautern und am 23. März in Mecklenburg.

Was macht den Unterschied zwischen Profi- und Amateurboxen aus?

Michael Stachewicz: Lassen sie uns einmal eine Amateur- mit einer Profiweltmeisterschaft vergleichen. Während einer Amateur-Weltmeisterschaft muss ein Athlet fünf bis sechs Kämpfe innerhalb von zehn Tagen bestehen. Vielleicht boxt er zuerst gegen einen Afrikaner, danach gegen einen Asiaten und später gegen einen Amerikaner. In diesem Beispiel sind es drei landestypische Boxstile und drei Persönlichkeiten, auf die er sich einstellen muss. Und dass auf allerhöchstem Niveau. Ein Profiboxer weiß im Voraus, wer ihm bei seinem Weltmeisterschaftskampf gegenüber stehen wird und er hat mindestens drei bis vier Monate Zeit, sich auf den Gegner einzustellen.

Ein weiterer Unterschied ist, dass Profiboxer behutsam an die großen Kämpfe herangeführt werden. Am Anfang sucht der Boxstall schwächere Gegner für ihn aus, die über die Zeit immer stärker werden. Im Gegensatz dazu kann sich ein Amateur die Gegner nicht aussuchen. Er muss boxen, was ihm auf einem Turnier oder einer Meisterschaft zugelost wurde und das könnte bereits im ersten Kampf der Weltmeister sein.

AGON Chef Ingo Volckmann will sich fünf Jahre Zeit lassen und danach ein Fazit ziehen. Welchen Beitrag wollen sie leisten?

Michael Stachewicz: Ich bin noch nicht lang genug bei AGON, um hierauf ehrlich antworten zu können. Wenn sie mich das in drei Monaten fragen würden, dann würde meine Antwort davon abhängen, wie sehr sich jeder einzelne Athlet reingehangen hat. Viele von unseren Boxern stehen am Anfang ihrer Karriere. Bei ihnen ist meine Erwartungshaltung hoch. Bei unseren Ex-Weltmeistern Tyron Zeuge und Jack Culcay muss es gelingen, neue Reize zu setzen.

Überrascht es sie, dass es keinen deutschen Profiweltmeister mehr gibt?

Michael Stachewicz: Nein, denn zurzeit gibt es nur sehr wenige deutsche Athleten, die das Zeug dazu hätten. Unsere Ex-Weltmeister Tyron Zeuge und Jack Culcay gehören dazu. Abass Baraou ist einer, der nachrücken könnte.

Schauen sie einmal. Nahezu alle Großen im Profisport standen als Amateure bei Weltmeisterschaften und Olympischen Spielen auf dem Podest.
Abass Baraou einmal außen vor gelassen. Welcher deutsche Amateurboxer hat das denn in den letzten Jahren erreicht? Ich sehe die Talente viel zu früh die Lager wechseln. Damit nehmen sie sich die Chance, ihre Fähigkeiten zu entwickeln.

Ich weiß nicht warum, aber es wird immer wieder verdrängt, dass das Profiboxen vom Amateursport lebt!

Deshalb sollte der Deutsche Boxverband mit den Profi-Ställen vernünftig zusammenarbeiten und darüber hinaus für seine Amateurboxer attraktive Anreize schaffen.

In den sozialen Medien melden sich viele, die Jack als Sieger sehen. Es gibt aber beinahe genauso viele, die nicht an ihn glauben. Was rufen sie denen zu?

Michael Stachewicz: Denen rufe ich gar nichts zu. Sie sollen sich Jack am 13. April anschauen und sich schon jetzt auf einen super Kampf freuen.

 

Vielen Dank für das Gespräch Herr Stachewicz

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