Monatsarchiv: März 2017

Photos: Maria Lindberg

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Selbstbewusste Amerikaner: Vater von US-Star Andrade plant schon WM-Feier!

 

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Blut ist dicker als Wasser! Wenn Demetrius Andrade am 11. März gegen WBA-Weltmeister Jack Culcay in den Ring steigt (live ab 22.15 Uhr bei ProSieben MAXX), steht sein Vater Paul in der Ecke. Seit Beginn seiner Karriere wird der US-Superstar von ihm trainiert. Im folgenden Interview erklärt Paul Andrade, was seinen Sohn so stark macht, wieso er vor Titelverteidiger Culcay als Gegner Respekt hat und wieso die „Familienbande“ in der Ringecke ein großer Vorteil ist.

 

Paul Andrade, Ihr Sohn ist nicht nur im Ring recht offensiv, sondern auch außerhalb – hat er das von Ihnen gelernt?

 

Paul Andrade: Demetrius trägt sein Herz auf seiner Zunge. Das sollte man ihm nicht übel nehmen. Wir stammen aus eine der ärmsten Gegenden der USA – da hilft es schon einmal Leute mit Worten einzuschüchtern. Und die psychologische Kriegsführung war schon immer ein Mittel im Boxsport, denken Sie nur an Muhammad Ali!

 

Und wie hat sich Ihr Sohn als Boxer entwickelt?

 

Paul Andrade: Einfach großartig und er wird von Tag zu Tag noch besser. Ich bin sehr stolz auf den Burschen und seine weltmeisterliche Einstellung. Ich kenne niemanden, der härter trainiert, als Demetrius. Daher holt er sich auch den Titel am 11. März.

 

Was halten Sie denn von seinem Gegner Jack Culcay? Kann er ihrem Schützling das Wasser reichen?

 

Paul Andrade: Ich erinnere mich noch an die Amateur-WM 2007, wo beide im Viertelfinale aufeinandertrafen. Ich habe Respekt vor Culcays kämpferischer Einstellung, doch Demetrius ist einfach damals wie heute in so vielen Bereichen besser als er, dass es eigentlich nur eine Frage ist, wie lange der Kampf dieses Mal dauern wird.

 

Was ist denn die größte Stärke von Demetrius Andrade?

 

Paul Andrade: Er ist unglaublich vielseitig. Demetrius kann dich mit der Führhand schwindelig boxen oder aber dahingehen, wo es weh tut. Mit den teilwiese permanenten Strategiewechseln kommt kaum jemand klar, der gegen ihn antritt.

 

Ist es eigentlich schwer, nicht nur als Trainer, sondern auch als Vater in der Ringecke zu stehen?

 

Paul Andrade: Das ist sogar ein großer Vorteil. Ich weiß genau, wie mein Sohn tickt. Das ist, als ob man eine Fernbedienung in der Hand hält.

 

Dann müssen Sie wohl nur aufpassen, nicht den „Stand-by“-Knopf zu drücken

 

Paul Andrade: Den gibt’s bei uns nicht. Nach dem Sieg über Culcay muss der Gewinn des WM-Titels ja noch ordentlich gefeiert werden und auch dabei ist Demetrius ein ganz Großer!

 

 

Heiße Vorbereitung auf WM: Culcay holt den Hammer raus !

  Wegner lässt Culcay heiß laufen! Am kommenden Samstag (live ab 22.15 Uhr bei ProSieben MAXX) wird in der Friedrich-Ebert-Halle Ludwigshafen der Ring brennen – mit WBA-Weltmeister Jack Culcay und US-Superstar Demetrius Andrade stehen sich dann zwei der besten Halb-Mittelgewichtler der Welt gegenüber. Dass Culcay perfekt auf diesen WM-Kampf der Superlative vorbereitet ist, dafür hat Coach Ulli Wegner in den letzten Wochen gesorgt. Eine Trainingseinheit setzte der Kulttrainer gar in einer Federschmiede an!

 

„Hier wollte ich schon einmal die Hitze des Gefechts simulieren“, erklärt Wegner, den es zuletzt in seiner Ausbildung vor über 50 Jahren das letzte Mal an solch einen Ort verschlagen hatte. „Im Kampf gegen Andrade muss Jack einen kühlen Kopf behalten und im richtigen Moment mit Genauigkeit treffen!“

 

Bei extrem hohen Temperaturen kam „Golden Jack“ jedenfalls gehörig ins Schwitzen, beweisen. Nach Einweisung durch den örtlichen Schmied ließ Culcay den Hammer ordentlich schwingen und brachte 1200 Grad heißes Eisen in Form. „Genauso werde ich am 11. März Andrade bearbeiten und mir den Sieg holen!“

 

Eintrittskarten für die Box-Nacht in der Friedrich-Ebert-Halle Ludwigshafen sind im Internet bei www.eventim.de sowie unter der telefonischen Ticket-Hotline 01806-570044 erhältlich.

 

Saturday 11 March 2017

commission: Austrian Boxing Federation
promoter: Wilfried Sauerland (Sauerland Event)
Super Welterweight Jack Culcay 22 1 0 S Demetrius Andrade 23 0 0

WBA World super welterweight title
Super Middleweight Nikki Adler 15 0 0 S Mery Rancier 7 7 3

vacant Women’s International Boxing Federation World super middleweight title
vacant Global Boxing Union Female World super middleweight title
Super Middleweight Leon Bauer 10 0 0 S Soso Abuladze 10 1 1

IBF Youth super middleweight title
Cruiserweight Alexander Peil 7 0 0 S Ramazi Gogichashvili 25 14 2

Super Bantamweight Gamal Yafai 10 0 0 S Khvicha Gigolashvili 14 17 0

Middleweight Ahmad Ali 2 0 1 S Besir Ay 1 0 0

Heavyweight Albon Pervizaj debut S Remigiusz Smolinski 2 1 0

Cruiserweight Emir Ahmatovic debut S Kamil Kulczyk 1 4 0

Cruiserweight Tomi Honka debut S Mateusz Gatek 5 8 0

Light Heavyweight Moise Lohombo 3 0 0 S Giorgi Kandelaki 18 20 3
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Profiboxer Timo Schwarzkopf bringt Wangen zum Beben – Araik Marutjan verletzt

Timo Schwarzkopf ist Deutschlands bester Superleichtgewichtler. Er organsierte in seiner Heimatstadt Wangen einen Box-Event der Extraklasse. Schwarzkopf war nicht nur der Organisator der Veranstaltung, er bestritt auch den Hauptkampf, über den seine unglaubliche Fan-Base noch lange reden wird.

Für die Statistiker: Nur eine der neun angesetzten Begegnungen ging über die Zeit. Wer an Fallobst-Kämpfer glaubte, sah sich getäuscht. Die Athleten waren gut vorbereitet und boxten bis zum sprichwörtlichen Umfallen. Kurios, alle Sieger kamen aus der blauen Ecke.

Das Sauerland Team nahm ebenfalls an der Gala teil und setzte Araik Marutjan und Denis Radovan ein. Die beiden werden in Schwerin von Jürgen Brähmer betreut. Selbstverständlich stand der bei ihnen in der Ecke. Unterstützt wurde er von Sebastian Förster, der ihn in Schwerin als Konditions- und Athletiktrainer unterstützt.

Brähmers Auftrag für Radovan und Marutjan war klar. „Superkontrollierte Kämpfe und das sie in der Lage sind, jede Hand aus jeder Stellung zu schlagen. Klares und schnelles Boxen wie bei den Profis“, forderte der Weltklasse-Sportler, „kein Sprints wie bei den Amateuren.“ Der Amateurvergleich war nicht herabwürdigend gemeint, sondern nahm Bezug zu den kürzeren Kampfzeiten.

Araik Marutjan debütierte in Wangen. Sauerlands neuer Mittelgewichtler stand dem Ukrainer Serhil Ksendzov gegenüber.
Marutjan jagte Ksendzov durch den Ring. Der Ukrainer konnte die schnell abgefeuerten Jabs nicht abwehren und fing an zu zerbröckeln. In der vierten Runde hatte Marutjan Brähmers Auftrag erfüllt, Ksendzov war endgültig geknackt. In wenigen Sekunden würde der Deutsche dem Ukrainer die Lichter ausschalten.

Plötzlich blieb Marutjan stehen, dreht sich um und schaut auf seine Wade. „Was war das?“, rief er, „WAS WAR DAS?“ Er hinkte in die Ecke. Sein Gesicht war schmerzverzerrt.
Der Fight wurde ohne Wertung abgebrochen. Mit Verdacht auf Achillessehnen-Abriss wurde Marutjan ins Krankenhaus gefahren.

Kurz nach dem Kampf bestätigte Sauerlands Geschäftsführer Freddy Ness die schwere Verletzung seines Schweriner Neuzugangs. „Jetzt müssen wir alle im Team zusammenhalten und Araik die beste Unterstützung geben.“ Ness war sichtlich bestürzt und sorgte sich zutiefst um seinen Sportler.

Natürlich wusste Supermittelgewichtler Denis Radovan, dass sich sein Team-Kamerad verletzt hatte.

Fraglich war, ob es ihn von seiner Mission „Zweiter Sieg im zweiten Profikampf“ ablenken würde.
Die Antwort gab Radovan im Ring. Mit wuchtigen Körperhaken klopfte er Ondrej Marvan weich. In der Vierten schickte er ihn runter. Nachdem der Kampf wieder freigegeben wurde, zerschoss Radovan den Tschechen. Marvan war wehrlos, der Referee brach ab.

Nina Meinke, die Box Lady aus Berlin feierte in Wangen ihren 24. Geburtstag und machte sich selbst das größte Geschenk. Sie gewann gegen Hasna Tukic den Jugend-Titel im Superfedergewicht der WBO. Allerdings konnte sie sich nicht wirklich über ihren Erfolg freuen, denn der Kampf war bereits nach wenigen Augenblicken zu Ende. Tukic hatte sich an der Hand verletzt und gab auf.

Sekundiert wurde Meinke von Boxlegende Sven Ottke. Der ehemalige IBF- und WBA- Weltmeister war sauer. Er hatte während des Kampfverlaufs nichts gesehen, was eine derart gravierende Verletzung hätte verursachen können.
„Freuen soll ich mich, worüber soll ich mich freuen? Nina hat sich fünf Monate auf diesen Kampf vorbereitet und dann das! Fünf Monate harte Arbeit für Nichts! Wenn sich Tukic wirklich verletzt hat, dann OK. Aber das soll man mir erst einmal bestätigen.“

Auf der Undercard ging es bereits heftig zur Sache. Doch Timo Schwarzkopf toppte alles in seinem Hauptkampf gegen den ungeschlagenen Artem Haroyan. Der in Spanien lebende Armenier boxt in der Rechtsauslage. Seine gnadenlose Schlaghand ist gefürchtet. Wenn sie trifft, tut es weh und der Fight kann ganz schnell zu Ende sein.

Aber darauf hat Conny Mittermeier seinen Supermittelgewichtler eingestellt. „Wir haben Timos Block gestählt und daran gearbeitet Schmerzen zu ertragen.“

Das war die beste Vorbereitung, denn Haroyan hatte vor, Schwarzkopfs Defensive zu zerhacken. Gnadenlose Schläge prasselten auf seine Doppeldeckung. Wie im Training geübt, stand Schwarzkopf stabil und antwortete mit Aufwärtshaken. Langsam aber sicher begann Schwarzkopf den Armenier abzuschichten. Der hatte Probleme dem hohen Tempo zu folgen. Schwarzkopf muss gesehen haben, das Haroyan innerlich zerbrach. Sein Fangschuss kam in der dritten Runde. Er feuerte einen wahnsingen Cross und riss Haroyan von den Beinen. Der kam nicht mehr zurück – KO in Runde 3. Alle Dämme waren gebrochen, Schwarzkopfs riesige Fan-Base war im Freudentaumel und stürmte den Ring.

 

Die weiteren Ergebnisse

Welter: Omar Darwich PTS über Milos Janjanin
Cruiser: Agron Dzila, TKO RD 3 über Branislav Plavsic
Halbschwer: Alis Sijaric, TKO RD 4 über Attila Orsos
Schwer: Senad Gashi, TKO RD 2 über Davit Gorgiladze
Supermittel: Anatoli Muratov TKO RD 2 über Renato Goman

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Serge Michel „AIBA Boxer des Jahres 2016“ Petko-Neuzugang wird vom Boxsport-Magazin auf Platz eins in Deutschland gewählt   Profi-Debüt im Halbschwergewicht gegen schlagstarken Afrika Meister

 

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Im Boxstall von Alexander Petkovic und Nadine Rasche gab es gestern allen Grund das Training kurz zu unterbrechen und ein Glas zu heben. Das Boxsport-Magazin, das Fachorgan für die Faustkämpfer, wird in der nächsten Ausgabe kommende Woche die Boxer des Jahres küren. Auf dem Online-Portal wurde gestern schon das Ergebnis bekannt: Petkos Neuzugang Serge Michel ist AIBA-Boxer des Jahres in Deutschland. Die Wahl wird von einer Experten-Jury (u.a. mit Henry Maske, Jean-Marcel Nartz,  Regina Halmich, Tobias Drews und Hartmut Scherzer), sowie von den Lesern entschieden.

 

„Ich habe mich unheimlich gefreut, dass meine Leistungen im vergangenen Jahr jetzt von den Fans und den Experten so gewürdigt worden sind,“ sagte Serge Michel nach der Bekanntgabe des Ergebnisses – um sich aber sofort wieder seiner Arbeit zu widmen und auf sein Profi-Debüt am 4. März in der ASV-Arena in Dachau hinzuarbeiten. „Das ist eine riesige Ehre, aber zugleich auch Ansporn und Verpflichtung für meine Profi-Laufbahn.“

 

Für seinen Promoter Alexander Petkovic ist das Ergebnis aber nicht überraschend gekommen. „Serge war im vergangenen Jahr ganz klar der beste deutsche Amateur-Boxer, die Nummer 1 im Halbschschwergewicht. Die Teilnahmen bei den Olympischen Spielen in Rio 2016 aber vor allem hat er den Chemie-Pokal in Halle gewonnen, den Weltmeister geschlagen. Das ist den Fans und Experten nicht entgangen.“ Für Petko und Nadine steht fest, dass sie ein neues Juwel in ihrem Boxstall haben, das nicht nur bei den Amateuren ganz oben stand, sondern auch bei den Profis nach den großen Titeln schielt.

 

Bei seinem Profi-Debüt muss der 28-Jährige Halbschwergewichtler gleich über acht Runden gehen. „Das hat es auf der ganzen Welt nur selten gegeben, dass ein Boxer bei seinem Einstieg ins Profi-Geschäft gleich einen Achtrunder bestreitet,“ weiß Petkovic. „Aber wer als Amateur ganz oben angeklopft hat, Weltklasse war, kann nicht bei den Profis mit Fallobst über vier Runden einsteigen.“ Nadine Rasche ist sich freilich bewusst, dass es schon eine gewisse Gefahr in sich birgt, wenn Serge nicht vorsichtig wie jeder andere Profi-Neuling aufgebaut wird, sondern gleich gegen einen erfahrenen Ring-Fuchs debütiert. „Serge war aber sofort einverstanden, als wir Mbaruku Kheri aus Dar Es Salaam aus Tanzania verpflichtet haben.“ Der Afrika-Meister hat 14 seiner 16 Profi-Siege vorzeitig gewonnen.

 

Für Serge Michel geht mit diesem Kampf Anfang März ein Wunsch in Erfüllung, den er vor gut zehn Jahren nicht zu träumen wagte. Als Jugendlicher war er nach anfänglichen Erfolgen im Boxring völlig aus der Bahn gekommen, mit dem Gesetz in Konflikt geraten. Dank seines Vaters, der ihn von Anfang an trainierte und immer an ihn glaubte, und seiner Frau (Serge ist jetzt Vater dreier Kinder) aber bekam das Aussiedler-Kind aus Russland die Kurve, trainierte schon in der Zelle am Sandsack für die Zeit nach der Haft – und war wenige Monate nach seiner Entlassung bayrischer Meister für seinen Heimatverein TuS Traunreut. „Dachau wird am 4. März der Ausgangspunkt für eine steile Profi-Laufbahn,“ prophezeit Alexander Petkovic.

 

Die Tickets sind ab sofort erhältlich in allen bekannten VVK-Stellen, sowie unter www.eventim.de, im Call-Center unter der Tickethotline: +49 (0) 1806-991186 oder per Email: kundenservice-petkos@eventim.de.

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„Wieder ein ganzes Stück weiter“:   Boxer aus Petkos Team überzeugen auf ganzer Linie vor ausverkauftem Haus in Dachau

 

„Wir sind wieder ein großes Stück weiter gekommen.“ Das Promoter-Paar des Jahres 2015 Alexander Petkovic und Nadine Rasche strahlte nach dem Profiboxabend in der seit Wochen ausverkauften ASV-Arena in Dachau über das ganze Gesicht – und dies obwohl erstmals nicht alle ihrer Schützlinge den Ring als Sieger verließen. Noch im Ring versprach Petkovic vor den laufenden TV-Kameras, dass man den eingeschlagenen Weg konsequent weitergeht Duelle auf Augenhöhe zu liefern. Für den einen oder anderen Boxer aus dem Gym in Dachau soll dieser Weg schon in Kürze ganz nach oben führen. „Wir planen nun so einige Titelkämpfe.“

 

Howik Bebraham brilliert gegen Ex-IBF Weltmeister über 8 Runden

 

Dies dürfte in erster Linie wohl für Leichtgewichtler Howik „der Löwe“ Bebraham gelten. Mzonke Fana aus Südafrika wurde 2007 IBF Weltmeister, hat mehrfach internationale Titel errungen. In seinem vorletzten Kampf, Juli 2016, verlor er gegen den amtierenden WBO Weltmeister aus England, Terry Flanagen, nach Punkten. In dem über acht Runden angesetztem Kampf gegen den zweifachen Ex-Weltmeister Mzonke Fana (Südafrika) bewies Bebraham, dass er boxerisch in der Spitze angekommen ist. Sein siebter Sieg in seinem siebten Profikampf haben ihn auch in der Rangliste so weit nach oben gespült, dass bei der nächsten Petko Fight Night ein intern. Titelkampf ansteht. „Wir gehen Schritt für Schritt,“ versprach Howik seinen Fans mit einem lächeln. „Als nächstes soll die Europameisterschaft kommen.“

 

James Kraft lässt Aro Schwartz „schwarz“ aussehen

 

Von einem Titelkampf in einem der größeren Verbände darf nach der Leistungen in Dachau auch Junioren-Weltmeister James Kraft träumen. James „007“ Kraft ließ im Prestige-Duell gegen den Karlsruher Aro Schwartz erkennen, dass er mittlerweile auch einen Kampf taktisch glanzvoll bestimmen kann. Im Vorhinein versprach dieses Duell einen brisanten Verlauf. Beim „Offiziellen Wiegen“ im VI VADI Hotel in München, ging es bereits heiß her. In den sozialen Netzwerken wurden regelrecht brisante „Wortgefechte“ der Fan-Gemeinschaft beider Boxer-Lager ausgetragen. Der „kleine Kraft“ war an diesem Abend ein ganz „Großer“. James Kraft deklassierte Schwartz, schickte ihn auf die Bretter und gewann jede der acht Runden.

 

 

Serge Michel siegt durch KO im Profi-Debüt

 

Ein „großes Problem“ wird das Promoter-Paar wohl mit ihrem Neuzugang Serge Michel bekommen. Es wird nicht einfach werden, für den Profi-Neuling entsprechende Gegner zu finden. Der Debüt-Gegner Slavisa Simeunovic (Bosnien Herzegovina) war jedenfalls in seinem 47. Profikampf restlos überfordert und verlor schon in der zweiten Runde nach drei Niederschlägen durch technischen ko. „Das  Problem, für Serge gute Gegner auf dem Weg zu einem WM-Titelkampf zu finden, haben wir freilich gerne,“ sagt Nadine Rasche über die Zukunft des AIBA-Boxer des Jahres in Deutschland.

 

 

Vartan Avetisyan glänzt in „Ringschlacht“ mit Tiran Metz

 

Europameister Vartan Avetisyan machte im Super-Mittelgewicht deutlich, dass Petkovic und Rasche ihn gegen jeden Mann in den Ring schicken können. Von der ersten bis zur letzten Runde lies dieser Fight die Zuschauer nicht auf ihren Stühlen sitzen. Im technisch vielleicht besten Kampf des Abends fügte er Tiran Metz (Essen) in dessen 20. Kampf die zweite Niederlage zu.

 

Toni Kraft im harten Fight an Erfahrung gewonnen

 

Ja selbst mit Junioren-Weltmeister Toni Kraft waren Alex und Nadine zufrieden, obwohl er in seinem elften Profikampf nach zehn Siegen diesmal mit einem Unentschieden zufrieden sein musste. Der Olympia-Teilnehmer von Athen 2004 und seit Jahren in den USA lebende Ukrainer Viktor Polyankov verlangte dem „alten  Kraft“ alles ab, so dass dieser nach acht Runden erkennen konnte, was noch fehlt, wenn er den Weg nach oben weiter verfolgen will.

 

Die Ergebniss:

 

Und es gab auch noch einen Titel an diesem Kampfabend in Dachau. Goran Delic (Bosnien Herzegovina) wurde WBC-Europameister im Cruisergewicht durch ko in Runde vier gegen den Ungarn Balasz Horvath.

Frauen-Mittelgewicht: Ema Kozin (Slovenien) ko-S. 3.R. über Klaudia Vigh (Ungarn)

 

Mittelgewicht: Attila Korda (München) PS über Slvoljub Mitic (Serbien)

 

Schwergewicht: Edi Delibaltaoglu (München) TKO 1. R. über Ervin Dzinic (Bosnien Herzegovina)

 

Mittelgewicht: Al Bewani Karwan (München) PS über Aleksandar Janovic (Serbien)

 

Schwergewicht: Goran Delic (Bosnien Herzegovina) ko-S. 4.R. über Balasz Horvath (Ungarn)

 

Schwergewicht: Petar Milas (Kroatien) TKO 3.R. über Andrej Pesic (München)

 

Halbschwergewicht: Toni Kraft (München) gegen Viktor Polyakov (USA) unentschieden

 

Super-Mittelgewicht: Vartan Avestisyan (München) PS über Tiran Metz (Essen)

 

Halbschwergewicht: Serge Michel (Traunreut) TKO 2.R. über Slavisa Simeunovic (Bosnien Herzegovina)

 

Halbschwergewicht: James Krasft (Waldkraiburg) PS über Aro Schwartz (Karlsruhe)

 

Leichtgewicht: Howik „der Löwe“ Bebraham (München) PS über Mzonke Fana (Südafrika)

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Ulli Wegners WM-Weisheiten: „Wer den Besten schlägt, ist der Beste!“

 

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Er will die Nummer eins werden! Jack Culcay tritt am 11. März zur WM-Titelverteidigung gegen Demetrius Andrade in Ludwigshafen an (live ab 22.15 Uhr bei ProSieben MAXX). Und obwohl „Golden Jack“ als Weltmeister den Ring betritt, zählt er gegen den US-Superstar nur als Außenseiter. Kein Problem für Ulli Wegner! Der Kulttrainer liebt die Herausforderung und hat Erfahrung darin, den vermeintlichen „Underdog“ zum Sieg zu führen. Mit welchem Konzept Culcay gegen Andrade zum Erfolg kommen soll, erklärt der 74-Jährige im folgenden Interview.

 

Ulli Wegner, von fast allen Experten wird das Duell zwischen Jack Culcay gegen Demetrius Andrade als der qualitativ hochwertigste Kampf der letzten Jahre auf deutschem Boden bezeichnet. Würden Sie da zustimmen?

 

Ulli Wegner: Das würde ich definitiv so unterschreiben. Ich würde sogar so weit gehen, dass es im letzten Jahrzehnt nicht solch ein Klasse-Duell in Deutschland gegeben hat. Unser Arthur ist zwar unter anderem gegen Andre Ward und Carl Froch angetreten, aber diese Kämpfe fanden alle im Ausland statt.

 

Das hört sich aber nach einer extrem schweren Aufgabe für Culcay an …

 

Ulli Wegner: Auch das ist richtig. Und das nicht nur aufgrund der boxerischen Qualitäten von Andrade. Der Amerikaner ist mit 1,85 Meter nicht nur unglaublich groß fürs Halb-Mittelgewicht, sondern dazu auch noch Rechtsausleger. Weltweit kann man Boxer mit diesen Eigenschaften an einer Hand abzählen. Das bereitete mir bei der Planung fürs Training zunächst echte Kopfschmerzen …

 

… die doch aber sicherlich verflogen sind?

 

Ulli Wegner: Natürlich! Ich habe mir die Nächte um die Ohren geschlagen und nach einem passenden Trainingspartner für Jack gesucht, der Andrade nahezu perfekt imitieren kann – nicht nur vom Stil, sondern auch von der Physis. Das Sparring ist schließlich die Generalprobe für den eigentlichen Wettkampf. Und tatsächlich habe ich jemanden gefunden!

 

Können Sie genaueres zu diesem Mann sagen?

 

Ulli Wegner: Nur so viel: er kommt aus den schottischen Highlands. Eine bessere Vorbereitung hätte Jack nicht auf den WM-Kampf gegen Andrade haben können. Daher bin ich überzeugt, dass wir diese Herausforderung gemeinsam erfolgreich lösen werden.

 

Wie soll Culcay das gelingen?

 

Ulli Wegner: Ich möchte nicht viele Worte zu unserer Taktik verlieren, dass würde nur dem gegnerischen Lager einen Vorteil verschaffen. Nur so viel: Jack muss im richtigen Moment dagegenhalten, um etwaige Verschnaufpausen oder Schwächephasen von Andrade auszunutzen …

 

… was definitiv kein leichtes Unterfangen gegen den besten Boxer der Gewichtsklasse ist, oder?

 

Ulli Wegner: Da gebe ich Ihnen Recht. Es muss wirklich alles passen, doch jemanden mit Jacks Potenzial traue ich so etwas zu. Ich war übrigens schon häufig der Trainer des vermeintlichen Außenseiters und meine Siegquote in solchen Kämpfen ist recht hoch. Außerdem: wer den Besten schlägt, ist der Beste und nichts anderes ist der Anspruch an meine Schützlinge!

 

Eintrittskarten für die Box-Nacht in der Friedrich-Ebert-Halle Ludwigshafen sind im Internet bei www.eventim.de sowie unter der telefonischen Ticket-Hotline 01806-570044 erhältlich.

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David Haye vs Tony Bellew

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Photos: Mario Daser

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VIDEO:

https://leifpm.co/2017/03/04/mario-daser-hat-grosse-plaene/

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Photos: Ali Eren Demirezen

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Photos: Adrian „The Pike“ Granat

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