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Zeuge vs. De Carolis: Der direkte Vergleich

 

TOTT_Zeuge_De_Carolis_Deutsch.jpg Foto: Public Address / Team De Carolis

Geht es nach Wilfried und Kalle Sauerland, sehen die Boxfans am Samstag (ab 22:50 Uhr live in SAT.1) DEN deutschen Boxer der kommenden Jahre. Tyron Zeuge heißt der 24-jährige Berliner, der sich in seiner Heimatstadt gegen den amtierenden WBA-Champion Giovanni De Carolis zum Weltmeister im Super-Mittelgewicht küren will.

 

„Tyron bringt dieses natürliche Talent für den Boxsport mit, das kann man nicht lernen“, sind sich die Sauerlands einig. „Wenn er das umsetzen kann, was ihm Jürgen Brähmer und sein Team in den letzten Monaten beigebracht haben, wird er sich den Titel holen.“ Leicht wird es allerdings laut Wilfried Sauerland nicht, denn „De Carolis ist ein ausgebuffter Profi, der weiß, seine Erfahrung gewinnbringend auszuspielen. Das wird ein heißer Tanz!“

 

Zeuge will WM-Titel – und Norwegen „Krieg“!

 Am Mittwoch trafen sich im Maritim proArte Hotel in Berlin die Hauptkämpfer der Boxgala am Samstag (ab 22:50 Uhr live in SAT.1) in der Max-Schmeling-Halle. Das Motto der Veranstaltung „Geschichte schreiben“ schwebte bereits bei dieser Pressekonferenz wie ein unsichtbarer Schleier über allen Beteiligten.

 

Tyron Zeuge kann jüngster deutscher Box-Weltmeister werden – Arthur Abraham muss siegen, um überhaupt noch einmal eine Chance auf einen WM-Titel zu bekommen. Kein Wunder, dass besonders Wilfried Sauerland seine extreme Anspannung zugab. „Normalerweise komme ich erst kurz vor dem Wiegen zu den Kämpfen, aber diesmal bin ich bereits seit einigen Tagen da. Tyron ist die Zukunft – das muss er beweisen. Und Arthur hat nur noch diese Chance, um noch einmal ganz oben anzuklopfen. Ich bin sehr gespannt, wie es am Samstag für beide ausgehen wird.“

 

Zeuge gab unumwunden zu, dass er keine Art von Druck verspürt. Zeuge: „Das Duell mit Giovanni De Carolis ist für mich ein Kampf, wie jeder andere zuvor. Es ist schön für meine Familie und Freunde, mich live boxen zu sehen. Im Ring blende ich das aber alles aus. Ich bin bereit, 12 Runden ein hohes Tempo anzuschlagen. Der Gürtel wäre die perfekte Belohnung für eine sehr gute Vorbereitung.“ Und Zeuges Mentor Jürgen Brähmer bestätigt: „Ich habe selten ein besseres Training vor einem bedeutenden Kampf erlebt – nicht einmal, wenn ich selbst in den Ring musste.“

 

Weltmeister Giovanni De Carolis glaubt hingegen an eine erfolgreiche Titelverteidigung. De Carolis: „Ich habe schon so viel in meiner Karriere erlebt, habe hart an mir gearbeitet und begriffen, was mich stark macht. Und diese Stärke wird es auch sein, die am Samstag den Unterschied zwischen Zeuge und mir ausmacht.“ Und die Buchmacher geben ihm Recht: De Carolis ist, laut den Wettanbietern, der Favorit!

 

Die Kraft, die ihn stark macht, glaubt Arthur Abraham wieder gefunden zu haben, wenn er vor dem WM-Fight zwischen De Carolis und Zeuge gegen Tim-Robin Lihaug den Ring betritt. Abraham: „Zuletzt ist einiges schief gelaufen, doch ich habe mich mit Herrn Wegner hingesetzt und alles besprochen. Jetzt schauen wir nach vorn. Erst schlage ich Lihaug und dann hoffe ich auf meine nächste WM-Chance noch in diesem Jahr. Ich weiß, dass ich das Zeug dazu habe, wieder Weltmeister zu werden!“

 

Abrahams Gegner sieht das allerdings anders. Lihaug: „Es gibt einen Grund, wieso Arthur früher Weltmeister war und es gibt auch einen Grund, wieso er es jetzt nicht mehr ist. Wenn ich Samstagabend mein bestes Boxen zeige, kann mich Abraham nicht schlagen!“

 

Promoter Kalle Sauerland spricht dabei die Bedeutung eines Sieges für Lihaug an. „Das wäre der größte Erfolg, den je ein norwegischer Boxer vollbracht hätte. Viele von Tim-Robins Landsleuten werden den Kampf am Fernseher verfolgen und einige werden ihn live in der Halle miterleben. Arthur trifft auf einen hochmotivierten Youngster, gegen den er sich keine Schwäche erlauben darf!“

 

Lihaugs Manager Kyrre Merg gab übrigens noch eine nicht ganz ernstgemeinte „Kriegserklärung“ ab: „Am Samstag macht es Tim-Robin wie einst die alten Wikinger und fällt über Arthur her. Wir nehmen erst die Max-Schmeling-Halle und nach einem Sieg ganz Berlin ein und nennen es Neu-Bergen!“

 

So oder so, es wird also in jedem Fall Geschichte geschrieben …

 

Rache für Nationalmannschaft? De Carolis will Zeuge abstrafen!

Präsentations-Marathon beim öffentlichen Pressetraining vor der großen Boxgala am Samstag in Berlin (live ab 22:50 Uhr in SAT.1). Knapp zwei Stunden lang zeigte ein Großteil der Kämpfer vom Wochenende ihr Können. Allen voran Tyron Zeuge, der in der Max-Schmeling-Halle jüngster deutscher Box-Weltmeister aller Zeiten werden kann. Zusammen mit seinen Trainern Jürgen Brähmer und Conny Mittermeier bewies er Treffsicherheit beim Schlagen auf zwei Schaustangen, statt wie gewohnt auf Pratzen. „Schaumschläger“ Zeuge will gegen WBA-Weltmeister Giovanni De Carolis dann aber Samstagabend zeigen, dass er nicht mit Watte schlägt.

 

Der Champion aus Italien wurde indes mit dem leidigen Thema Fußball aufgezogen. Ein wenig gereizt, verkündete De Carolis: „Ich werde euch am 16. Juli zeigen, dass Italien immer noch ein deutscher Angstgegner ist!“ Will De Carolis Rache für die Elfmeter-Pleite seiner Mannschaft üben? Der Weltmeister grimmig: „Ich habe gar nichts von der Fußball-EM mitbekommen.“ Klar doch! Die Zuschauer vor Ort beeindruckte er danach mit fulminanten Schlagkombinationen, die klarmachen, dass WM-Herausforderer Zeuge vor der wohl härtesten Prüfung seiner Karriere steht.

 

Hart in die Pratzen schlug auch Arthur Abraham – so hart, dass sich Trainer Ulli Wegner lauthals aufregte. „Mach mal langsam Arthur und hebe dir deine Power für den Norweger auf“, so die Trainer-Ikone. Man merkte seinem Schützling deutlich an, dass er schnellstmöglich die Schmach der WM-Niederlage aus dem April wieder wettmachen will. Seinen kommenden Gegner beeindruckte das wenig. Tim-Robin Lihaug spaßte während seiner Einheit: „Ich werde Abraham ähnlich wie die Poster, die ich als Teenager von ihm hatte, entsorgen!“

 

Tickets (bereits ab 20 Euro) für die Kampf-Nacht in der Berliner Max-Schmeling-Halle sind im Internet bei www.tickethall.de und www.eventim.de sowie unter der telefonischen Ticket-Hotline 01806-570044 erhältlich.

 

 

 

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Tyron Zeuge vor Heim-WM: „Einfach reingehen und siegen!“

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Die Erfüllung des WM-Traums ist für Tyron Zeuge zum Greifen nah. Am 16. Juli kann der Berliner daheim gegen WBA-Champion Giovanni De Carolis jüngster deutscher Box-Weltmeister aller Zeiten werden. Was der 24-Jährige von Mentor Jürgen Brähmer alles lernen konnte, welchen Vorteil das Heimspiel für ihn hat und wieso Nervosität in seinem Vokabular nicht vorkommt, erzählt Zeuge hier im Interview.

 

Tyron Zeuge, was ist Ihr Favorit: Burger oder Pizza?

 

Tyron Zeuge: Den gibt es nicht. Am liebsten esse ich beides zusammen. Boxen ist zwar mein Traumberuf, doch Essen meine Leidenschaft!

 

Und, wann konnten Sie das letzte Mal Ihren Fast Food-Gelüsten nachgehen?

 

Tyron Zeuge: Zur Belohnung nach meinem letzten Kampf im April. Seitdem läuft alles strikt nach Plan. Ich habe meine Ernährung komplett umgestellt. Jetzt bin ich bereits seit Anfang Juli im Gewichtslimit. Früher hatte ich damit so meine Probleme.

 

Der Neuanfang bei Jürgen Brähmer hat Ihnen scheinbar gut getan …

 

Tyron Zeuge: Auch ich bin reifer geworden. Jürgen war für mich ein Augenöffner. Durch die Arbeit mit ihm habe ich eingesehen, dass man an alles diszipliniert herangehen muss, wenn man zur Weltspitze gehören will.

 

Was können Sie außer Disziplin noch von Brähmer lernen?

 

Tyron Zeuge: Autofahren und Einparken – da hat er mir mehr voraus, als beim Boxen (lacht). Im Ring zeigt er eine extreme Abgeklärtheit. Er hat immer die richtige Lösung parat und schlägt zudem mit einer ungeheuren Genauigkeit zu.

 

In Schwerin kümmert sich neben Brähmer ein großes Team um Sie. Welchen Einfluss hat das auf Ihre Leistung?

 

Tyron Zeuge: Die Bedingungen dort sind geradezu perfekt. Für alles gibt es einen Spezialisten, der sich um einen kümmert. Jürgen nennt das „Ganzheitliches Prinzip“. Ich kann nur sagen, dass ich bisher nirgendwo besser in meinem Leben trainiert habe. Der 16. Juli wird zeigen, wie viel stärker mich das gemacht hat.

 

Mit Conny Mittermeier wurde zuletzt ein erfahrener Boxlehrer mit ins Boot geholt. Sind zwei Trainer besser als einer?

 

Tyron Zeuge: In diesem speziellen Fall sage ich: ja! Jürgen und Conny kennen sich ja bereits sehr lange. Alles harmoniert großartig. Conny ist übrigens ein wahrer Könner in Sachen Pratzenarbeit, der mir viel Neues beigebracht hat.

 

Welche Rolle spielt Spaß für Sie, insbesondere im Training?

 

Tyron Zeuge: Eine sehr wichtige – ohne Spaß habe ich keine Motivation, mich zu schinden. Und ohne gutes Training kann man natürlich keine ansprechende Leistung im Kampf zeigen. Zum Glück gestalten Jürgen und Conny die Einheiten in der Vorbereitung sehr abwechslungsreich – da quält man sich gerne.

 

Sie könnten am 16. Juli jüngster deutscher Box-Weltmeister werden. Kommt da nicht ein wenig Nervosität auf?

 

Tyron Zeuge: Nicht bei mir. Meine große Stärke liegt glaube ich darin, mir über solche Sachen keinen Kopf zu machen. Ich kann das Drumherum gut ausblenden und mich voll auf meine Aufgabe im Ring konzentrieren und die heißt „Reingehen und siegen!“.

 

Hat es für Sie trotzdem eine Bedeutung, dass Sie in Ihrer Heimatstadt Berlin den WM-Titel erringen können?

 

Tyron Zeuge: Es ist immer schön, daheim zu boxen. Das hat nämlich gleich zwei Vorteile: Meine Freunde und Familie können live vor Ort mitfiebern und der Anreiseweg ist extrem kurz. Mal schauen, vielleicht fahre ich ja mit dem Fahrrad zum WM-Kampf in die Max-Schmeling-Halle.

 

Sieg oder Niederlage: gibt es etwas Bestimmtes, auf das Sie sich am Tag nach dem Kampf besonders freuen?

 

Tyron Zeuge: Lange ausschlafen, im Bett fernsehen und viele Leckereien essen. Und natürlich ein kühles Bier trinken – hoffentlich auf die gewonnene Weltmeisterschaft!

 

Tickets (bereits ab 20 Euro) für die Kampf-Nacht in der Berliner Max-Schmeling-Halle sind im Internet bei www.tickethall.de und www.eventim.de sowie unter der telefonischen Ticket-Hotline 01806-570044 erhältlich.

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Jürgen Brähmer vor Zeuge-WM: „Ich bin die ‚Mutter der Kompanie‘!“

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Am 16. Juli kann Jürgen Brähmer etwas einmaliges vollbringen: der Schweriner
will als erster aktiver Weltmeister einen anderen Boxer zum WM-Titel führen.
Zudem könnte Super-Mittelgewichtler Tyron Zeuge der jüngste deutsche
Box-Weltmeister aller Zeiten werden. Für dieses Vorhaben hat Multitalent
Brähmer keinen Stein auf dem anderen gelassen. In welchen Bereichen sich
sein Schützling weiterentwickelt hat und wie er Zeuges Gegner Giovanni De
Carolis einschätzt, erzählt Brähmer hier im Interview.

Jürgen Brähmer, was ist leichter – jemanden zu trainieren oder selbst im
Ring zu stehen?

Jürgen Brähmer: Das kann man nicht miteinander vergleichen. Als Aktiver hat
man die Entscheidung in den eigenen Fäusten. Der Trainer sorgt im Gegensatz
dazu für eine optimale Vorbereitung seines Schützlings, kann aber nur
Hinweise während des Kampfes geben. Beide Aufgaben haben auf jeden Fall
ihren Reiz.

Für das Training von Tyron Zeuge haben Sie sich mit Conny Mittermeier
zuletzt Verstärkung ins Team geholt. Wie teilen Sie sich die Arbeit auf?

Jürgen Brähmer: Conny ist einer der besten Trainer, die ich kenne. Als ich
dann seine erste Einheit mit Tyron an den Pratzen gesehen habe, war klar,
dass er eine unglaubliche Verstärkung an unserer Seite ist. Wir legen
gemeinsam den Trainingsablauf fest, diskutieren nach jeder Einheit, was man
noch besser machen kann. Mit uns beiden hat Tyron die perfekte Mischung an
seiner Seite.

Neben Mittermeier haben Sie für die Vorbereitung von Zeuge jede Menge
Experten um sich gescharrt. Fühlen Sie sich, wie einst Franz Beckenbauer,
mehr als Team-Manager, denn als Trainer?

Jürgen Brähmer: Ich bezeichne mich gern als „Mutter der Kompanie“. Von früh
morgens um 7.00 Uhr bis 22.00 Uhr abends arbeite ich am Projekt „Weltmeister
Zeuge“. Ich organisiere ja nicht nur das Training, sondern nehme ja selbst
aktiv daran teil. Es ist für mich eine Herzensangelegenheit, dass Tyron am
16. Juli siegt. Ich sage aber auch, dass ich diese Last so in Zukunft nicht
mehr tragen kann. Doch darüber machen wir uns nach dem Kampf Gedanken.

Tyron Zeuge kann jüngster deutscher Profi-Weltmeister werden. Merken Sie ihm
oder dem Team einen besonderen Druck an? Verspüren Sie gar selbst Druck?

Jürgen Brähmer: Überhaupt nicht! Als Athlet stehst du immer unter dem Druck
des Gewinnens. Das ist also nichts Neues – weder für ihn noch für mich! Ich
denke, dass wir dafür alles getan haben. In allen Bereichen wurden neue
Reize gesetzt. Wir haben so abwechslungsreich trainiert, wie ich es selbst
noch nicht erleben konnte. Und das Wichtigste, Spaß bei der Arbeit zu haben,
ist dabei nicht auf der Strecke geblieben.

In welchen Punkten hat sich Zeuge zuletzt denn speziell weiterentwickelt?

Jürgen Brähmer: Besonders in Sachen Beweglichkeit und Schlagauswahl hat der
Junge gewaltig zugelegt. Ob er dazu die nötige Kaltschnäuzigkeit hat, unsere
Strategie umzusetzen, wird erst der Kampf gegen De Carolis zeigen.

Wie stark sehen Sie denn den WBA-Weltmeister im Super-Mittelgewicht?

Jürgen Brähmer: Das ist ein starker und erfahrener Mann, der mit allen
Wassern gewaschen ist. Ihm den Schneid im Duell „Mann gegen Mann“
abzukaufen, wird für Tyron der Schlüssel zum Sieg sein. Gegen Feigenbutz hat
man ja sehen können, was für ein Fuchs dieser De Carolis ist.

Um das zu üben, standen Sie kürzlich auch mal mit Zeuge im Ring, da ein
Trainingspartner ausfiel. Wer war da eigentlich der Stärkere?

Jürgen Brähmer: Im Sparring geht es nicht darum, wer besser oder schlechter
ist. Da passt zum Beispiel der Vergleich mit einem Testspiel im Fußball gut
– Abläufe werden einstudiert, Fehler aufgedeckt und abgestellt. Deutschland
besiegte Italien Anfang des Jahres problemlos 4:1, doch bei der EM kam man
nur nach Elfmeterschießen weiter. Im Endeffekt zählt eben die Leistung im
Wettkampf!

Das ist die perfekte Überleitung zur finalen Frage: bleibt der Italiener De
Carolis am 16. Juli ein deutscher Angstgegner oder nicht?

Jürgen Brähmer: Für mich waren italienische Boxer nie Angstgegner – ich habe
sie alle klar geschlagen. Ich hoffe, dass sich Tyron an mir ein Beispiel
nimmt und sich dann den WM-Titel holt. So ein Zitterspiel, wie zuletzt beim
Fußball, muss es aber nicht sein.

Tickets (bereits ab 20 Euro) für die Kampf-Nacht in der Berliner
Max-Schmeling-Halle sind im Internet bei
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ttp://www.tickethall.de/> www.tickethall.de und
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ttp://www.eventim.de/> www.eventim.de sowie unter der telefonischen
Ticket-Hotline 01806-570044 erhältlich.

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Härtel, Peil und dreienglische Youngsters – fünf weitere Kämpfe in Berlin!

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Nächster Ringauftritt von Stefan Härtel (10-0). Der Berliner Super-Mittelgewichtler hat am Samstag (live ab 22:50 Uhr in SAT.1) gegen den Argentinier Mateo Damian Veron (24-17-3, 7 K.o.´s) in der Max-Schmeling-Halle ein Heimspiel. Laut seinem Coach Karsten Röwer nicht der schwerste Gegner, „aber einer, gegen den Stefan überzeugen muss, wenn er in die Weltranglisten der wichtigen Verbände vordringen will!“ Bisher gelang Härtel noch kein vorzeitiger Erfolg als Profi. Man darf gespannt sein, ob ihm diesmal ein Knockout gelingt.

Ungeschlagen bleiben will auf jeden Fall Alexander Peil (4-0, 1 K.o.)! Der, wie Stefan Härtel, von Karsten Röwer trainierte Cruisergewichtler bekommt es in seinem dritten Profikampf mit dem erfahrenen Ukrainer Igor Pylypenko (34 Kämpfe!) zu tun.

Außerdem haben sich gleich drei talentierte Boxer aus England angekündigt. Anthony Ogogo bestreitet in der deutschen Hauptstadt seinen elften Fight. Bisher gewann der Mittelgewichtler jeden seiner Kämpfe, siegte schon sechsmal vorzeitig. Dazu gesellt sich Charlie Edwards. In der leichtesten Gewichtsklasse an diesem Kampfabend – im Fliegengewicht – will der Mann aus Epsom seine weiße Weste bewahren und seinen achten Sieg einfahren. Last, but not least, steigt mit Freddy Kiwitt (9-0, 4 K.o.´s) ein weiterer Boxer aus dem Vereinten Königreich in den Ring. Auf Team Sauerland-Veranstaltungen ist er kein Unbekannter. Dort siegte er zuletzt zweimal in Folge vorzeitig – kommt heute der nächste K.o.-Erfolg hinzu? Die Gegner des englischen Trios werden unter der Kampfwoche bekanntgegeben.

Im Hauptkampf des Abends hat Tyron Zeuge gegen WBA-Champion Giovanni De Carolis die Chance jüngster deutscher Box-Weltmeister aller Zeiten zu werden. Zudem boxt Arthur Abraham gegen den Norweger Lihaug.

Tickets (bereits ab 20 Euro) für die Kampf-Nacht am 16. Juli in der Berliner Max-Schmeling-Halle sind im Internet bei http://www.tickethall.de und http://www.eventim.de sowie unter der telefonischen Ticket-Hotline 01806-570044 erhältlich.

ARTIKELN:

https://leifpm.co/2016/07/09/fightcard-16-07-2016-berlin/

https://leifpm.co/2016/06/25/sebastian-formella-boxt-am-16-07-2016-in-berlin/

VIDEO:

https://leifpm.co/2015/11/23/alexander-peil-vs-lukasz-zygmunt/

Saturday 16 July 2016

Max Schmeling Halle, Prenzlauer Berg, Berlin, Germany

commission: Austrian Boxing Federation
promoter: Wilfried Sauerland (Sauerland Event)
television: Germany SAT.1
Super Middleweight Tyron Zeuge 18 0 0 S Giovanni De Carolis 24 6 0

WBA World super middleweight title
Global Boxing Union World super middleweight title
Super Middleweight Arthur Abraham 44 5 0 S Tim Robin Lihaug 15 1 0

vacant WBO International super middleweight title
Super Featherweight Ramona Kuehne 24 1 0 S Ikram Kerwat 6 0 0

WBO World female super featherweight title
Women’s International Boxing Federation World super featherweight title
Super Welterweight Sebastian Formella 12 0 0 S Nico Salzmann 17 7 3

Super Middleweight Stefan Haertel 10 0 0 S Mateo Damian Veron 24 17 3

Cruiserweight Alexander Peil 4 0 0 S Igor Pylypenko 5 27 2

Heavyweight Burak Sahin 9 0 0 S Jakov Gospic 17 14 0

Flyweight Charlie Edwards 7 0 0 S TBA

Super Welterweight Freddy Kiwitt 9 0 0 S TBA

Middleweight Anthony Ogogo 10 0 0 S TBA
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Weltmeister De Carolis: „Zeuge wird gegen mich fallen!“

 

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Der 16. Juli ist für Giovanni ein ganz besonderer Tag, dann verteidigt der Mann aus Rom erstmals die WBA-WM im Super-Mittelgewicht. Gegen den Berliner Tyron Zeuge bekommt es De Carolis, nach seinem Erfolg über Vincent Feigenbutz, erneut mit einem jungen deutschen Talent zu tun. Wie er den Schützling von Jürgen Brähmer einschätzt und ob er bei einem Sieg über Zeuge seinem ehemaligen Bezwinger Arthur Abraham eine Chance auf ein Rematch geben würde, verrät De Carolis hier im Interview.

 

Herr De Carolis, wie lebt es sich als Weltmeister?

 

Giovanni De Carolis: Genauso gut, wie zuvor. In meinem Leben hat sich nicht wirklich viel verändert. Okay, ich habe einige Einladungen von wichtigen Persönlichkeiten erhalten, die ich auch wahrgenommen habe – z. B. von unserem ehemaligen Staatschef Silvio Berlusconi. Leider hat dies der öffentlichen Wahrnehmung des Boxsports in Italien nicht viel gebracht, der weiterhin ein Nischendasein fristet – und das zum 100-jährigen Jubiläum unseres Verbandes. Das finde ich traurig.

 

In Deutschland haben Sie hingegen eine größere Wertschätzung erfahren. Direkt nach dem WM-Sieg Anfang Januar war der Beifall des Publikums in Offenburg groß …

 

Giovanni De Carolis: Ja, es ist verrückt, dass ich hier ähnlich viele Fans habe, wie in meiner Heimat (lacht). Die Boxfans in Deutschland sind sehr fachkundig und respektieren den Boxer, der die bessere Leistung zeigt – egal ob es einer der ihren oder ein Ausländer ist. Das imponiert mir sehr. Trotzdem hoffe ich natürlich auch auf eine Vielzahl von Tifosi am 16. Juli in der der Max-Schmeling-Halle.

 

Mit Tyron Zeuge bekommen Sie dann das nächste deutsche Talent vor die Fäuste. Was unterscheidet ihn im Vergleich zu Vincent Feigenbutz?

 

Giovanni De Carolis: Zeuge ist ein Naturtalent – technisch versiert, dynamisch und mit einer guten Beinarbeit ausgestattet. Das wird also ein komplett anderer Kampf, als die Schlachten mit Feigenbutz. Ich glaube aber nicht, dass der Unterhaltungswert darunter leiden wird. Wir treten beide an, um zu siegen und werden alles dafür geben. Allein diese Zutaten sollten für einen Klasse-Fight sprechen.

 

Anfang Juni haben Sie Zeuge das erste Mal getroffen. Was für einen Eindruck hat er auf Sie gemacht?

 

Giovanni De Carolis: Tyron ist ein höflicher, netter Junge mit guten Manieren. Er schien mir damals sehr entspannt und von seiner Sache überzeugt zu sein. Ich bin gespannt darauf, wie er sich dann im Ring gegen mich verhält. Immerhin ist es sein erster großer Kampf – dazu auch noch in seiner Heimatstadt. Daran ist schon so manch einer zerbrochen.

 

Wird am 16. Juli Ihre Erfahrung den Ausschlag geben?

 

Giovanni De Carolis: Erfahrung ist mit Sicherheit ein entscheidender Faktor, aber nicht alles. Nehmen wir beispielsweise meine Physis: Ich bin heute körperlich deutlich robuster und durchtrainierter, als ich es mit 24 Jahren war. Der De Carolis von heute würde den von vor acht Jahren problemlos schlagen. Und jetzt schaue ich auf Zeuges Karriere: In den letzten zwei Jahren hat er nicht häufig geboxt und wenn doch, dann gegen maßgeschneiderte Gegner. Irgendwie ist das bisher alles zu glatt für ihn gelaufen. Ich werde alles daran setzen, dass er gegen mich nicht nur ins Stolpern kommt, sondern fällt.

 

Im Vorprogramm steigt übrigens Ihr ehemaliger Gegner Arthur Abraham in den Ring. Würden Sie ihm bei einem Sieg über Zeuge die Chance auf den WM-Titel gewähren?

 

Giovanni De Carolis: Warum nicht? Er hat mir vor einigen Jahren die Chance gegeben, mich mit ihm zu messen – einem der besten Super-Mittelgewichtler der letzten Jahre. Ohne dieses Erlebnis, auch wenn es eine Niederlage für mich war, wäre ich heute nicht Weltmeister.

 

Ist Ihre nächste Titelverteidigung also schon in Sack und Tüten?

 

Giovanni De Carolis: Mitnichten. Momentan liegt meine volle Konzentration auf dem Duell mit Tyron Zeuge. Darauf habe ich mich fast drei Monate hart vorbereitet. Boxen ist mein Beruf, mein Leben und nur ein Sieg über Zeuge garantiert mir, dass ich in Zukunft die Chance auf die großen Kämpfe, wie z. B. gegen Abraham, habe. Wie es danach weitergeht, entscheide ich danach.

 

Tickets (bereits ab 20 Euro) für die Kampf-Nacht am 16. Juli in der Berliner Max-Schmeling-Halle sind im Internet bei www.tickethall.de und www.eventim.de sowie unter der telefonischen Ticket-Hotline 01806-570044 erhältlich.

 

 

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Fightcard 16.07.2016 Berlin

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Saturday 16 July 2016

 commission: Austrian Boxing Federation
promoter: Wilfried Sauerland (Sauerland Event)
television: Germany SAT.1
Super Middleweight Tyron Zeuge 18 0 0 S Giovanni De Carolis 24 6 0

WBA World super middleweight title
Global Boxing Union World super middleweight title
Super Middleweight Arthur Abraham 44 5 0 S Tim Robin Lihaug 15 1 0

vacant WBO International super middleweight title
Super Featherweight Ramona Kuehne 24 1 0 S Ikram Kerwat 6 0 0

WBO World female super featherweight title
Women’s International Boxing Federation World super featherweight title
Super Welterweight Sebastian Formella 12 0 0 S Nico Salzmann 17 7 3

Heavyweight Burak Sahin 9 0 0 S Jakov Gospic 17 14 0
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De Carolis-Coach Mattioli: Abraham hat uns zum Weltmeister gemacht – Zeuge fehlt Ausdauer und Härte!

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Bühne frei für Giovanni De Carolis‘ vierten Ringauftritt in Deutschland! Musste sich der sympathische Italiener zunächst zweimal geschlagen geben, so konnte der 31-jährige Römer Anfang dieses Jahres in Offenburg die WBA-Weltmeisterschaft im Super-Mittelgewicht erringen. Jetzt trifft De Carolis am 16. Juli in Berlin bei seiner ersten Titelverteidigung auf Youngster Tyron Zeuge. Was De Carolis-Coach Italo Mattioli zur Entwicklung seines Schützlings zu sagen hat und was er an Zeuge-Mentor Brähmer schätzt, sagt er hier im Interview.

 

Herr Mattioli, Sie haben Ihren Schützling Anfang des Jahres zum WM-Titel geführt. Zeit sich zurückzulehnen und den Erfolg zu genießen, oder?

 

Italo Mattioli: Wie bitte? Jetzt geht es erst richtig los! Weltmeister werden ist die eine Sache, den Gürtel erfolgreich zu verteidigen, eine andere. Das ist meiner Meinung nach auch ein viel größeres Unterfangen. Es gibt dabei verschiedene Herausforderungen: Kann man als Titelverteidiger die Motivation hochhalten? Wie kommt man mit dem Stil des nächsten Gegners zurecht? Können Faktoren, wie mediales Interesse und Sponsorentermine sauber in die Vorbereitung integriert werden? Meiner Meinung nach, ist es schwerer, Weltmeister zu bleiben, als es zu werden.

 

Ist Ihr Boxer dieser Aufgabe gewachsen?

 

Italo Mattioli: Ich trainiere Giovanni seit seiner Jugend, habe alle Höhen und Tiefen mit ihm durchgemacht. Er hat sich nie verändert und ist immer noch der freundliche und ruhige Junge von nebenan. Nach dem Sieg über Feigenbutz kamen viele Leute in Italien auf ihn zu, um sich in seinem Erfolg zu sonnen. Im Gegensatz zu den meisten anderen Boxprofis, die ich kenne, hat Giovanni das aber schnell erkannt. Da ist er schon sehr clever.

 

Menschlich ist De Carolis also der Gleiche, aber wie sieht es denn mit der sportlichen Entwicklung aus?

 

Italo Mattioli: Da hat Giovanni einen riesigen Sprung gemacht, für den wir uns besonders bei Arthur Abraham bedanken können. Der Kampf vor drei Jahren war ein Schlüsselerlebnis – Giovanni sah, dass er mit der Weltspitze mithalten kann. Er wurde selbstbewusster und kniete sich noch mehr ins Training rein, war fokussierter. Das alles hat schließlich zum Gewinn der Weltmeisterschaft geführt.

 

Sie selbst ähneln in Ihrer Art während eines Kampfes dem scheidenden Fußball-Nationaltrainer Antonio Conte, sind immer mit großer Leidenschaft dabei – ist das Ihr Schlüssel zum Erfolg?

 

Italo Mattioli: Wir sind wie Ying und Yang. Ulli Wegner ist da ja auch ein gutes Beispiel, der wie ich, immer mit vollem Einsatz und Stimme bei der Sache ist. Wenn man so lange mit jemand zusammenarbeitet und eine starke emotionale Bindung aufgebaut hat, sind solche Gefühlsausbrüche ganz normal. Der Sportler muss dieses Vertrauen zu seiner Ecke haben. Nur dann geht er für sie durchs Feuer.

 

Nach Vincent Feigenbutz bekommt es Ihr Schützling mit dem nächsten jungen Deutschen zu tun. Wie schätzen Sie WM-Herausforderer Tyron Zeuge ein?

 

Italo Mattioli: Zeuge ist ein komplett anderer Boxer. Feigenbutz kommt fast ausschließlich über die Physis, will alles mit maximalem Kraftaufwand machen. Zeuge ist technisch beschlagener und boxt daher einen deutlich flüssigeren Stil. Allerdings bin ich mir nicht so sicher, ob er über die nötige Härte und Ausdauer verfügt. Aber das wird dann ja der 16. Juli zeigen.

 

In Sachen Weltmeister steht es ja zwischen Team De Carolis und Team Zeuge unentschieden, denn Halbschwergewichts-Champion Jürgen Brähmer steht in der gegnerischen Ecke. Was halten Sie von ihm?

 

Italo Mattioli: Brähmer ist ein Weltklasseboxer, aber als Coach steckt er noch in den Kinderschuhen. Das hat er aber erkannt und mit Conny Mittermeier die perfekte Ergänzung an seine Seite geholt. Eine Sache, die Zeuge voranbringen kann, schätze ich aber besonders bei Brähmer: Nur durch harte Arbeit kann man Erfolg haben.

 

Mit den Fights gegen Feigenbutz hat sich De Carolis in die Herzen der deutschen Fans geboxt. Glauben Sie daher auch am 16. Juli an eine große Unterstützung?

 

Italo Mattioli: Das ist schwer zu sagen. Im Endeffekt muss Giovanni versuchen, durch seine Leistung die Fans auf seine Seite zu ziehen. Das ist uns ja schon in Karlsruhe und Offenburg sehr gut gelungen. Ich denke, der Boxsport spricht überall die gleiche Sprache. Wenn du einen guten Kampf zeigst, dann werden es die Zuschauer auch gebührend honorieren.

 

Tickets (bereits ab 20 Euro) für die Kampf-Nacht am 16. Juli in der Berliner Max-Schmeling-Halle sind im Internet bei www.tickethall.de und www.eventim.de sowie unter der telefonischen Ticket-Hotline 01806-570044 erhältlich.

 

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Brähmer führt Regie bei neuem Zeuge-Trailer!

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Jürgen Brähmer hat in diesen Tage viel um die Ohren. Neben seiner eigenen Karriere, kümmert sich der amtierende Weltmeister im Halbschwergewicht auch um Shooting-Star Tyron Zeuge, der am 16. Juli in Berlin (ab 22:50 Uhr live in SAT.1) um die WBA-Weltmeisterschaft gegen den Italiener Giovanni De Carolis boxen wird. Brähmer, der mittlerweile mehr als 16 Jahre Erfahrung im professionellen Boxgeschäft mitbringt, hilft auch bei der Vermarktung des Kampfes. Für das mit Spannung erwartete Duell in der Berliner Max-Schmeling-Halle wurde nun eigens ein Trailer produziert, an dem der Trainer Brähmer maßgeblich mitgewirkt hat.

Der Schweriner Weltmeister hat im und außerhalb des Ringes fast alles erlebt. Ein wertvoller Erfahrungsschatz, von dem sein Schützling Tyron Zeuge tagtäglich in der Trainingsarbeit profitiert. Aber nicht nur sportlich scheint das Gespann Brähmer-Zeuge bestens zu funktionieren, auch außerhalb des Gyms versucht Brähmer als Ratgeber zu unterstützen, zum Beispiel beim aktuellen Trailer zum WM-Kampf, bei dem Brähmer federführend beteiligt war.

„Der Kampf Zeuge gegen de Carolis ist ein sportlich großartiges Duell mit viel Brisanz. Mir war es wichtig, die Intensität während unserer Vorbereitung einzufangen und auch die Boxfans mitzunehmen und zu begeistern“, erklärt Brähmer sein Engagement. Mit im Boot war auch wieder Kontra K. Der Berliner Rapper, der beim letzten Kampf von Brähmer den Walk-In-Song live performt hat – und auch am 16. Juli vor dem WM-Kampf seines Freundes Tyron Zeuge auftreten wird, stellte dieses Mal den Kontakt zu seinem Filmteam her.

Sauerland-Geschäftsführer Frederick Ness begeistert: „Jürgen und Tyron bereiten sich nicht nur sportlich professionell auf den WM-Kampf am 16. Juli vor, sondern unterstützen unsere Veranstaltung auch mit solchen kreativen Ideen, die wir gerne fördern und unterstützen.“ Der Trailer ist ab sofort auf http://www.ran.de zu sehen.

https://www.dropbox.com/s/kehoima5ffkudxo/Zeuge%20vs.%20De%20Carolis%20v5.mp4?dl=0

Tickets (bereits ab 20 Euro) für die Kampf-Nacht in der Berliner Max-Schmeling-Halle sind im Internet bei http://www.tickethall.de und http://www.eventim.de sowie unter der telefonischen Ticket-Hotline 01806-570044 erhältlich.

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Zeuge-Coach Mittermeier: „Ich bin gierig auf den gemeinsamen Erfolg!“

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Perfekte Zusammenarbeit in der Vorbereitung auf den 16. Juli! Anders kann das Training von Tyron Zeuge laut den Aussagen von Jürgen Brähmer und Conny Mittermeier nicht bezeichnet werden. Das Trainer-Duo ist mit Blick auf den Leistungsstand des WM-Anwärters überzeugt, dass Zeuge Titelverteidiger Giovanni De Carolis in der Berliner Max-Schmeling-Halle in die Schranken weisen wird.

„Ich bin richtig gierig auf den gemeinsamen Erfolg“, sagt Mittermeier und fügt hinzu: „Jürgen hat hier in Schwerin ein großartiges Umfeld geschaffen und steckt jeden mit seiner positiven Energie an.“ Das Lob gibt Brähmer postwendend zurück: „Ich merke, hier mit allen Beteiligten etwas Großartiges schaffen zu können. Immer, wenn ich Tyron trainieren sehe, ist er wieder ein Stück besser – und dann mache ich mir immer gleich Gedanken, wie wir das noch steigern können.“

Aus diesem Grund sind Brähmer und Mittermeier im ständigen Dialog. „Wir arbeiten nicht nach einem sturen Trainingsplan, sondern sind flexibel“, erklärt der 55-jährige Mittermeier. „Nach jeder Einheit suchen wir das Gespräch, werten aus und diskutieren eventuelle Anpassungen. Dadurch können wir immer neue Reize bei Tyron setzen.“ Kompetenzgerangel? Fehlanzeige!

Aktuell läuft die Sparringsphase, dabei soll Zeuge der nötige Feinschliff verpasst werden. „Es mangelt noch ein wenig an der Kaltschnäuzigkeit“, analysiert Mittermeier. „Doch mit einem Mentor wie Jürgen Brähmer wird Tyron das auch noch in Fleisch und Blut übergehen. Und dann wird er sich auch den WM-Titel schnappen!“

Tickets (bereits ab 20 Euro) für die Kampf-Nacht in der Berliner Max-Schmeling-Halle sind im Internet bei http://www.tickethall.de und http://www.eventim.de sowie unter der telefonischen Ticket-Hotline 01806-570044 erhältlich.

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Neue Aufgabe für Abraham-Coach: Ulli Wegner wird Kolumnist!

 

 

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Ulli Wegner geht unter die Kolumnisten! Dass der Kult-Trainer nicht nur Ahnung vom Boxen hat, ist seit jeher bekannt. Seine Meinung darf er ab sofort im Magazin „No Sports“ kundtun, in dem es sich um alle möglichen Sportarten dreht – außer um Fußball. „Ich rede ja bekanntlich viel und äußere mich gern zu allen möglichen Themen des Sports“, so Wegner, der mit Trainern und Athleten aus den verschiedensten Bereichen befreundet ist. „Als die Anfrage von ‚No Sports‘ kam, war für mich sofort klar: Das musst du machen, Ulli!“

 

Gesagt, getan! In der Erstausgabe, die am 24. Juni erschienen ist, gab Wegner seine Weisheiten zum Thema Radsport und Fitness im Alter zum Besten. Und auch das Thema Boxsport durfte nicht fehlen. Der 74-Jährige sollte erklären, wieso der kürzlich verstorbene Muhammed Ali ‚der Größte‘ war. „Das lag allen voran an seiner Persönlichkeit und seinem Charisma. Für Ali war Boxen Mittel zum Zweck. Durch seine Erfolge konnte er Dinge in der Welt bewegen, die Politiker nicht fertigbrachten.“ Eine Eigenschaft, die ihm heute bei vielen Athleten – insbesondere beim Boxen – fehlt. Wegner: „Ohne die nötige Ausstrahlung kann ich vielleicht sportlich der Beste sein – doch die Öffentlichkeit wird davon keine Notiz nehmen. Nur wenn man das Publikum für sich gewinnt, hat man eine echte Chance.“

 

Ein gutes Beispiel ist Arthur Abraham, dessen Karriere aber zuletzt einen Rückschlag erlitten hat. „Diese katastrophale Darbietung in Las Vegas hat mir im Herzen weh getan“, ist Wegner ehrlich. „In dieser schweren Zeit muss nicht nur Arthur, sondern auch ich Verantwortung übernehmen.“ Am 16. Juli soll Abraham in Berlin vom Trainerfuchs wieder auf die Siegerstraße geführt werden. Und Wegner ist überzeugt: „Arthur wird diese Schmach vergessen machen und zeigen, wieso er einer meiner erfolgreichsten Schützlinge war und ist!“

 

Tickets (bereits ab 20 Euro) für die Kampf-Nacht am 16. Juli in der Berliner Max-Schmeling-Halle sind im Internet bei www.tickethall.de und www.eventim.de sowie unter der telefonischen Ticket-Hotline 01806-570044 erhältlich.

 

 

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