Beiträge mit dem Schlagwort: boxing

Helsingborg getting events with German boxing club

Boxing is growing in Sweden. Professional boxing in Sweden  is now possibie with title fights again. Erik Skoglund showed the way. Mikaela Laurén, Otto, Wallin, Oscar Ahlin, Anthony Yigit to name some are fighting in Sweden. In Germany we find Adrian Granat, Maria Lindberg and Sven Fornling.

By the amateurs got Helsingborgs Boxningsklubb visit from Germany.

Roger Persson, coach at HBK, met Jimmy Jamal Abboud from BC Sportmann, Hamburg, and both boxing clubs decided to arrange events together. The Swedish boxers will come and fight with German boxers in Hamburg and German boxers will box in Helsingborg.

HBK has grown very well and have 600 acitve boxers. The noble art of self-defence is getting very popular.

At Idrottens Hus, Helsingborg, do girls learn how to protect themselves. Coach Roger Persson  is teaching the young women boxing technics.

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Culcay überzeugt von WM-Sieg, Gegner Prada kündigt K.o. an!

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Daheim ist es doch am schönsten! Zwar lebt Wilfried Sauerland bereits seit Jahrzehnten in Südafrika, doch wenn es ums Boxen geht, nennt er Deutschland sein Zuhause. Daher hat er seinem Sohn Kalle auch den Vortritt gelassen, an diesem Samstag bei der Titelverteidigung von Arthur Abraham in Las Vegas dabei zu sein. Sein anderer Nachkomme Nisse, sitzt indes in London bei George Groves am Ring, der sich wieder für einen WM-Kampf in Stellung bringen will. Das Familienoberhaupt weilt schließlich in Potsdam. Im Hauptkampf des Abends wird Jack Culcay versuchen, Weltmeister zu werden (live ab 23.05 Uhr in SAT.1)!

 

„In der MBS Arena steigen an diesem Wochenende unsere Nachwuchshoffnungen in den Ring“, so Sauerland Senior auf einer Pressekonferenz am Mittwoch zur Veranstaltung am 9. April. „Wer mich kennt, weiß, dass mir unsere jungen Boxer besonders am Herzen liegen. Ohne sie würde es hier in einigen Jahren kein Profiboxen auf Weltklasseniveau mehr geben.“

 

Dem Prädikat Talent ist Culcay schon entwachsen – mit 30 Jahren will er sich jetzt endlich zum vollwertigen Weltmeister krönen. Culcay: „Ich bin schon sechs Jahre lang Profi und träume seit dem ersten Kampf, mir diesen Titel zu holen. Nun ist es endlich so weit. Ich habe das für mich beste Trainerteam mit Ulli Wegner und Georg Bramowski an meiner Seite und glaube, wir haben alles dafür getan, den Ring am Samstag als Sieger zu verlassen!“ Betreut wird Culcay am Samstag von Bramowski, da Wegner in Las Vegas Abraham auf dessen wichtigen Kampf vorbereitet.

 

Vom Sieg ist jedoch auch Jean Carlos Prada überzeugt. Der Venezolaner erfuhr zwar erst vor knapp einem Monat von seiner Chance, den WM-Titel zu holen, fühlt sich trotzdem bestens in Form. Prada: „Ich habe jetzt ein achtwöchiges Trainingscamp hinter mir, da ich mich eigentlich auf einen anderen Gegner vorbereitet hatte. Seit ich vom Duell gegen Culcay weiß, habe ich mir seinen letzten Fight bestimmt einige Male täglich angeschaut. Er hat viele Stärken, aber auch einige Schwächen, die ich ausnutzen werde. Mein Tipp: Ich stoppe Culcay in Runde vier!“ Eine K.o.-Ansage, mit der Prada jedoch für keine Regung im Gesicht seines Gegners sorgen konnte.

 

Der so von Wilfried Sauerland titulierte „Box-Nachwuchs“ kam ebenfalls zu Wort. Zum Beispiel Tyron Zeuge, dem bei einem Sieg gegen Ruben Eduardo Acosta noch in diesem Sommer ein WM-Kampf gegen Feigenbutz-Bezwinger Giovanni De Carolis winkt. Zeuge: „Das ist noch nicht in meinem Kopf. Einen Schritt nach dem anderen – so lebt es mir mein Trainer Jürgen Brähmer vor.“ Der Neu-Coach und WBA-Weltmeister im Halbschwergewicht ist gleichzeitig als TV-Experte für SAT.1 im Einsatz.

 

Auch Enrico Kölling gilt als Nachwuchshoffnung, will sich nach einem Rückschlag in 2015 mit dem Gewinn der WBA-Intercontinental Meisterschaft erfolgreich im Titelrennen zurückmelden. Er trifft auf Oleksandr Cherviak. Kölling: „Mit meiner Niederlage und der diagnostizierten Diabetes konnte ich am eigenen Leib erfahren, wie es ist, wenn die Karriere ins Stocken gerät. Diese Erfahrung hat mich stärker gemacht und am Samstag werde ich dafür den besten Beweis liefern.“

 

Der Kampfabend am 9. April wird zeigen, wer seinen Ansprüchen gerecht und zukünftig in Deutschland für die großen Kämpfe sorgen wird.

 

Eintrittskarten für die Box-Nacht in der MBS Arena Potsdam sind im Internet bei www.eventim.de sowie unter der telefonischen Ticket-Hotline 01806-570044 erhältlich.

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Abraham vor WM: Strikter Zeitablauf für den Erfolg – selbst das „Zocken“ plant der Weltmeister!

 

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Las Vegas – das Zockerparadies, hier brennt die ganze Nacht das Licht! Die Partymetropole der Welt schläft nie. Hier gibt es 24 Stunden „Halligalli“. Für Arthur Abraham, der sich auf seinen WM-Kampf am Samstag gegen Pflichtherausforderer Gilberto Ramirez konzentrieren muss, kein Problem. Der Weltmeister hält sich strikt an sein Programm. Hat eine feste Agenda. Lässt sich durch nichts aus der Ruhe bringen. Coach Ulli Wegner: „So fokussiert habe ich Arthur noch nie erlebt. In der Vorbereitung und jetzt auch hier – Arthurs Verhalten ist 100 % professionell.“ Nur eine Abwechslung lässt der Weltmeister zu…

 

…doch der Reihe nach: Residiert wird im MGM Grand Hotel – hier findet im berühmten „Garden“ auch der Kampf am Samstag statt. Morgens, Punkt 9 Uhr geht es zum gemeinsamen Frühstück mit Trainer Ulli Wegner. Um 10:30 Uhr steht die erste Trainingseinheit auf dem Programm (ebenfalls im Hotel). Um 13 Uhr steht das Mittagessen auf dem Programm. Es gibt leichte Kost. Um 14 Uhr legt sich Arthur aufs Ohr – Mittagsschlaf. Kraft tanken, denn um 17 Uhr geht es wieder zum Training, momentan Pratzentraining. Es waren aber auch extra zwei Sparringspartner mit in die USA gereist. Wegner: „Die Sparringsphase war erstklassig.“ Um 18 Uhr geht es in die Sauna – Entspannung dann noch mal um 20 Uhr, wenn Physio Ralf Lewandowski den Champion durchknetet. Das Abendessen steht um 21 Uhr an. Gegessen wird nur im MGM. Abraham bestellt immer Steak – mit ein wenig Gemüse. Abraham: „Das belastet den Magen nicht.“ Ausnahme: Einmal ging es mit dem ganzen Team ins China-Restaurant. Wegner: „Muss ja auch mal sein!“

 

Ablenkung gönnt sich Arthur anschließend für exakt 20 Minuten „keine Minute mehr“, sagt Abraham. Im MGM geht es mit 100 Dollar („das ist mein Maximum“ – Abraham) an die Spieltische. Ein gutes Omen? Abraham: „Bislang habe ich immer etwas gewonnen“. Um 23 Uhr gibt es einen kleinen Spaziergang. Dann ins Bett – natürlich mit Gürtel. Abraham: „Er ist immer in Blickweite – und das wird er auch nach dem Kampf sein!“

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Tolles Vorprogramm zu „Internationalen“ Howik Bebraham und Toni Kraft Hauptkämpfer bei Petkos Fight-Night

 

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***Petko´s FIGHT NIGHT – Freitag, 08.04.2016***

LIVE auf ranfighting.de – Zusammenfassung in SAT.1

 

München – Wenn am kommenden Freitag, 8. April, um 18.50 Uhr der erste Gong in den Eisbach Studios in München-Pasing erklingt, stehen natürlich die beiden Hauptkämpfer Howik „der Löwe“ Bebraham (gegen Domenico Urbano aus Italien, 31 Kämpfe, davon 26 Siege, ein Unentschieden) und Toni Kraft (gegen Tomas Adamek aus Tschechien, 39 Kämpfe, davon 25 Siege, zwei Unentschieden), im Focus der Boxsportfans. Schließlich geht es in diesen Kämpfen über zehn Runden jeweils um die Internationale Deutsche Meisterschaft des BDB. Aber auch das Rahmenprogramm, das Veranstalter Alexander Petkovic und Nadine Rasche zusammengestellt haben, kann sich mehr als sehen lassen, auch wenn sich James Kraft im Abschluss-Sparring einen Bändereinriss zugezogen hat und passen muss.

 

Hervorzuheben sind dabei in erster Linie die WBC-Europameister Vartan Avetisyan, der gegen den Kroaten Marko Matinjak boxt, und Florian Wildenhof (26 Kämpfe, 23 Siege) der es mit einem der größten Mittelgewichtstalente in Deutschland zu tun bekommt: Jama „the Hammer“ Saidi aus Düren, in bislang acht Profikämpfen achtmal Sieger.

 

Ganz München wird aber auch auf das Profi-Debüt von Emre Cukur im Supermittelgewicht schauen. Der langjährige Amateur des TSV 1860 München folgt seinem früheren Vereinskollegen Howik Bebraham ins Lager der Profiboxer. Als Sohn des Ex-Profiboxers Levent Cukur hat der 23-jährige Emre natürlich eine ganz klare Vorstellung: „Ich will es ganz weit nach oben auf die große Box-Bühne schaffen.“

 

Weitere Kämpfe im Eisbach-Studio: Attila Korda (München) vs Mirza Ganic (Stuttgart), Luka Brkovic (Bosnien) vs Edi Delibaltaoglu (München), Goran Delic (Bosnien) vs Ata Dogan (Homburg), Andrej Pesic (Serbien) vs Astrit Klimenta (Österreich).

 

Wer live im Eisbach Studio dabei sein will, muss sich sputen. Es gibt nur noch Restkarten an allen bekannten VVK-Stellen, bei www.muenchenticket.de und unter der Ticket-Hotline +49 176 24156141.

 

ranfighting.de überträgt den Kampfabend im Internet live, SAT.1 zeigt in seiner großen Box-Nacht am Samstag, 9. April, 22 Uhr bis 3 Uhr morgens, die Kämpfe von Howik Bebraham und Toni Kraft in Aufzeichnungen.

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Box-Legende Tyson rät Abraham: „Du musst durch K.o. gewinnen!“

 

IMG_0317 AA u Tyson Foto: Team Sauerland

 

Großer Moment für Arthur Abraham in Las Vegas: Gestern traf der Weltmeister im Super-Mittelgewicht, der am Samstag auf Pflichtherausforderer Gilberto Ramirez trifft, erstmals sein großes Vorbild – Box-Legende Mike Tyson!

 

Gänsehaut-Moment für Abraham im MGM Grand Hotel. Hier wohnt Abraham mit Coach Wegner. Als kleine Belohnung fürs gute Training gab es Abends einen Besuch in der „Mike Tyson-Show“, die zur Zeit ebenfalls im MGM läuft. Kurz vor Mitternacht schlug Arthur Abrahams große Stunde. „Endlich habe ich mein Vorbild Mike Tyson getroffen.“

 

Und so lief die Begegnung ab: „Ich habe mich ganz brav vorgestellt. Hallo Mike, ich bin Arthur Abraham. Ich boxe am Samstag um die WM hier im MGM“, sagt der deutsche Champion. Der schönste Moment für Arthur folgte prompt. Tyson zu Abraham: „Ich kenne Dich doch. Ich wünsche Dir am Samstag gegen Ramirez viel Erfolg!“ Daraufhin verriet Abraham Tyson, warum er als Jugendlicher mit dem Boxen anfing. „Ich habe Dich im Fernsehen gesehen. Von diesem Augenblick an wollte ich Profiboxer – und auch irgendwann Weltmeister werden. Du bist mein großes Vorbild!“

 

Abrahams Trainer Ulli Wegner bestätigt: „Als Arthur damals ins Gym kam, nur mit einer Plastiktüte und ein paar alten Turnschuhen in der Hand, hat er gesagt, dass er Weltmeister werden will – wie Tyson. Ihn jetzt vor dem Kampf zu treffen, war eine große Sache. Das wird ihn zusätzlich motivieren.“

 

Abraham muss gegen den ungeschlagenen mexikanischen Riesen (1,89 m) auf der Hut sein. Das Erfolgs-Rezept, um als erster deutscher Boxer überhaupt in Las Vegas zu gewinnen, gab es dann von Mike Tyson höchstpersönlich: „Arthur, mach es wie ich – gewinne durch Knockout! Du schaffst das – Knockout!“

 

Abraham verspricht: „Wenn Mike das sagt, dann mach ich das natürlich. Ich hole für ihn und meine Fans am Samstag den Abrahammer wieder raus!“ Eventuell wird Tyson sogar beim Arthur-Kampf dabei sein. „Das wäre natürlich das Größte“, sagt Abraham.

 

www.ranFIGHTING.de und Sky Select zeigen die Kämpfe von Abraham und Pacquiao aus Las Vegas in der Nacht vom 9. auf den 10. April 2016, live ab 2:00 Uhr exklusiv als Pay-per-view.

 

Eintrittskarten für die Box-Nacht am 9. April in der MBS Arena Potsdam sind im Internet bei www.tickethall.de und www.eventim.de sowie unter der telefonischen Ticket-Hotline 01806-570044 erhältlich.

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Arthur Abrahams Versprechen: „Das wird mein bester Kampf!“

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Der 9. April rückt unaufhörlich näher! In der MGM Grand Garden Arena will Arthur Abraham an diesem Tag Großes vollbringen und in die Annalen des Boxsports eingehen. Noch nie hat bis dato ein deutscher Boxer einen WM-Kampf in Las Vegas für sich entschieden. Im folgenden Interview spricht der Schützling von Trainerlegende Ulli Wegner über seine Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft. Abraham beantwortet auch die wichtigste Frage: Wird es der schwerste Kampf seiner Karriere?

 

Arthur Abraham, im Boxsport mit Superlativen zu werben ist ja gang und gäbe. Warum ist ausgerechnet Ihre kommende Pflichtverteidigung der wichtigste Kampf Ihrer Karriere?

 

Arthur Abraham: Der nächste Kampf ist immer der Wichtigste. Als Weltmeister musst du immer die Angriffe der Konkurrenz auf deinen Thron abwehren. Dieses „Spiel“ kenne ich, seitdem ich 2005 zum ersten Mal ganz oben stand. Ich glaube eher Sie wollen wissen, ob es meine bisher schwerste Aufgabe werden wird …

 

… Sie haben mich ertappt …

 

Arthur Abraham: … sehen Sie und genau so wird es auch Gilberto Ramirez ergehen. Natürlich ist er ein ernstzunehmender Gegner, doch es sind eher die Umstände, die diesen Fight zu einer echten Herausforderung machen. Der Kampf findet in Las Vegas statt – in der „Box-Hauptstadt der Welt“. Da will und muss ich natürlich besonders überzeugen. Vor allem, da die Punktrichter dort eher auf die Aktivität Wert legen …

 

… wofür Sie ja sonst nicht so bekannt sind …

 

Arthur Abraham: … und daher hat Herr Wegner darauf in dieser Vorbereitung ein besonderes Augenmerk gelegt. Dabei hat mir natürlich das Höhentrainingslager in Bulgarien besonders geholfen. Konditionell war ich selten besser drauf. Das Ganze erinnert mich stark an mein zweites Duell gegen Edison Miranda …

 

… den Sie 2008 beeindruckend durch technischen K.o. in Runde vier besiegen konnten. Box-Experten fingen an vom „Abrahammer“ zu sprechen. Holen Sie ihn gegen Ramirez wieder raus?

 

Arthur Abraham: Das kann ich zwar nicht versprechen, aber ich werde mein Bestes geben. Damals, bevor wir nach Florida flogen, waren wir in St. Nauen auf über 2.000 Meter trainieren. Die Vorzeichen ähneln sich also stark.

 

Außerdem müssen die deutschen Boxfans wieder früh aufstehen, um Ihren Kampf live mitzuverfolgen …

 

Arthur Abraham: … was für mich noch ein Ansporn mehr ist, überzeugend den Titel zu verteidigen. Ich will niemanden enttäuschen – weder mich selbst, noch mein Team und vor allen Dingen nicht die Leute, die mich zu dem gemacht haben, der ich heute bin: meine Fans! Als Belohnung kann ich ihnen jetzt schon einmal mitteilen, dass mein nächster Kampf wieder in Deutschland stattfinden wird.

 

Zunächst einmal muss allerdings ein Sieg gegen Gilberto Ramirez her. Der spricht von „Krieg im Ring“ gegen Sie. Wie lautet Ihre Antwort darauf?

 

Arthur Abraham: Glauben Sie mir, das will er nicht. Ich bin in Schlachten erprobt. Ramirez mag zwar ein Mexikaner sein und man weiß ja, dass dieses Volk echte Krieger wie Julio Cesar Chavez herausgebracht hat, doch er war noch nie in einer. Das wird die Überraschung seines Lebens und die wird für ihn nicht schön.

 

Wird der Fight am 9. April also nun Ihr schwerster Kampf?

 

Arthur Abraham: Nein, es wird mein Bester!

 

Die Pflichtverteidigung von WBO-Weltmeister Arthur Abraham gegen Gilberto Ramirez und das dritte Duell zwischen Superstar Manny Pacquiao und Timothy Bradley in der Nacht vom 9. auf den 10. April 2016, live ab 2:00 Uhr – exklusiv als Pay-Per-View bei ranFIGHTING.de und auf Sky Select.

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Jack Culcay: Nach WM-Titel will er die „großen Namen“ boxen!

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 Die Weltmeisterschaft ist für Jack Culcay (21-1, 10 K.o.´s) zum Greifen nah! Am 9. April (live ab 23.05 Uhr in SAT.1) will sich der Halb-Mittelgewichtler nach dem Interims-Titel nun die reguläre-WM nach Version der WBA sichern. Sein Gegner in der MBS-Arena lautet dann Jean Carlos Prada (31-1-1, 22 K.o.´s) aus Venezuela. Im Interview spricht Culcay über die Vorzüge des Wechsels nach Berlin im letzten Jahr und was er sich für die Zukunft vorgenommen hat.

 

Jack Culcay, stehen Sie karrieretechnisch ein wenig unter Zeitdruck?

 

Jack Culcay: Da haben Sie nicht ganz Unrecht. Als Boxer hat man nur einige Jahre Zeit, ganz oben mitzumischen. Als ich mit 23 Jahren Amateur-Weltmeister wurde und kurz darauf zu den Profis wechselte, dachte ich, innerhalb von zwei bis drei Jahren dort um die ganz großen Titel zu boxen.

 

Jetzt sind Sie 30 Jahre alt und statt WM-Gürtel zu erringen, haben Sie jede Menge Trainer durchprobiert …

 

Jack Culcay: Es läuft im Leben halt nicht alles so, wie man sich das vorstellt. Das Gute ist: ich habe bei jedem Einzelnen technisch, wie taktisch etwas dazugelernt. Allerdings habe ich durch die ständigen Wechsel auch viel Zeit verloren. Doch im letzten Jahr habe ich endlich das richtige Umfeld gefunden.

 

Ulli Wegner und Georg Bramowski …

 

Jack Culcay: … fordern und fördern mich perfekt. In Sachen Strategie und Kondition holen die Beiden das Optimum aus mir heraus. Dazu habe ich tolle Trainingspartner wie Kubrat Pulev und Arthur Abraham, zu denen ich ein gutes Verhältnis habe …

 

… und mit Pulev sind Sie sogar gut befreundet …

 

Jack Culcay: Ja, wir sind beide auf einer Wellenlänge und Kubrat ist ein richtiger Entertainer, mit dem man viel Spaß hat. Ich hatte davor ja nie wirkliche Teamkollegen. Bevor ich nach Berlin kam, hatte ich gar keine. Jetzt habe ich viel mehr Spaß beim Training. Ich glaube, dass ich auch dadurch besser geworden bin.

 

Auch Ihr privates Glück haben Sie in der Hauptstadt gefunden …

 

Jack Culcay: … was ein weiterer Grund ist, wieso der Wechsel zu Ulli Wegner eine goldrichtige Entscheidung war. Meine Freundin Anna habe ich hier kennen und lieben gelernt. Es fühlt sich alles immer mehr nach Heimat an, obwohl ich natürlich immer noch am liebsten in Darmstadt bin. Mit Anna war ich übrigens Ende März in Potsdam, wo ich am 9. April um die Weltmeisterschaft boxen werde.

 

Ein Sieg in der MBS-Arena soll laut Ihnen der Grundstein für die großen Kämpfe sein. Welche Ziele sind das denn?

 

Jack Culcay: Das Halb-Mittelgewicht ist zurzeit wohl einer der umkämpftesten Gewichtsklassen überhaupt. Dort haben Superstars wie Floyd Mayweather Jr., Miguel Cotto oder Saul Alvarez zuletzt gegeneinander gekämpft. Und das ist nur die Spitze. Weitere Ausnahmeboxer wie Erislandy Lara und Demetrius Andrade boxen ebenfalls in diesem Limit. Bevor ich aber an solche Gegner denken kann, muss natürlich erst einmal den WM-Titel gewinnen.

 

Dabei stellt sich Ihnen Jean Carlos Prada in den Weg – eine machbare Aufgabe?

 

Jack Culcay: Jeder Gegner ist schlagbar, allerdings auch immer eine Herausforderung! Prada ist Rechtsausleger und hat einen nicht zu unterschätzenden Punch. Da muss ich clever agieren. Darauf hat mich mein Team perfekt eingestellt. Daher bin ich mir sicher, den Ring am 9. April als neuer Weltmeister zu verlassen. Wenn das geschafft ist, können die großen Namen kommen!

 

Eintrittskarten für die Box-Nacht in der MBS Arena Potsdam sind im Internet bei www.tickethall.de und www.eventim.de sowie unter der telefonischen Ticket-Hotline 01806-570044 erhältlich.

 

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Robert Helenius vs Johann Duhaupas

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Tomasz Adamek vs Eric Molina

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Auf Titel-Kurs: Perfekte Vorbereitung bei Abraham & Culcay macht Wegner glücklich!

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Selten war Ulli Wegner so von Siegen seiner Schützlinge überzeugt! Am 9. April wollen sowohl Arthur Abraham, als auch Jack Culcay WM-Siege feiern und ihren Trainer damit stolz machen. Woher der Kulttrainer seinen Optimismus vor dieser Herausforderung nimmt, verrät er hier im Interview.

 

Ulli Wegner, Sie stehen am 9. April vor einer großen Aufgabe. In Las Vegas wollen Sie Arthur Abraham zur erfolgreichen WM-Titelverteidigung führen. Nur Stunden zuvor soll mit Jack Culcay ein weiterer Schützling von Ihnen Weltmeister werden. Wie bringen Sie das alles unter einen Hut?

 

Ulli Wegner: Ich habe zum Glück einen mehr als fähigen Assistenten mit Georg Bramowski an meiner Seite. Ohne ihn hätte ich mich nie dieser Herausforderung stellen können. Schon zu Ostern hat sich unsere Trainingstruppe aufgesplittet – ich flog mit Arthur in die USA, ‚Brame‘ kümmert sich seitdem um Jacks Feinschliff.

 

Sie sind erstaunlich früh in Richtung Amerika aufgebrochen – viele Teams reisen zumeist erst in der Kampfwoche an den Ort des Geschehens …

 

Ulli Wegner: Ich will einfach, dass alles passt. Am 9. April darf nichts schiefgehen. Arthurs Pflichtherausforderer wird ein echter Brocken. Nur wenn mein Junge sein volles Potenzial abruft, wird er diesen Kampf siegreich bestreiten. Aber nach den letzten Wochen der Vorbereitung habe ich ein sehr gutes Gefühl.

 

Ist alles so verlaufen, wie Sie es sich vorgestellt haben?

 

Ulli Wegner: Sogar noch viel besser. Arthur ist ja jemand, der schon einmal einen Tritt in den Hintern benötigt. Doch seitdem klar war, dass er die Chance bekommt wieder in den USA zu boxen – dazu auch noch in Las Vegas – ging er mit einer ungeheuren Eigeninitiative ins Training. Das habe ich so bei ihm noch nicht erlebt.

 

Sie hatten also nicht wirklich viel zu tun?

 

Ulli Wegner: Moment mal! Wollen und Können sind zwei unterschiedliche Paar Schuhe. Ich musste das Training genau durchplanen, vor allem der taktische Aspekt stand hier im Vordergrund – in den USA wird schließlich starken Wert auf Aktivität gelegt. Dazu war es schwer, passende Sparringspartner zu finden, die den Stil von Ramirez perfekt imitieren können. Doch auch für dieses Problem habe ich eine Lösung gefunden.

 

Haben Sie diese auch für Jack Culcay parat?

 

Ulli Wegner: Das wird sich zeigen. Sein Gegner ist ein knallharter Rechtsausleger aus Südamerika. Jack muss gegen Prada beweisen, dass er endgültig zu einem Boxer von Format gereift ist. Im letzten Jahr hat der Junge unter Georg Bramowskis und meiner Leitung einen riesigen Sprung gemacht. Vom Potenzial macht ihm keiner was vor – es im richtigen Moment zu zeigen, das ist die Kunst!

 

Was heißt das alles für den 9. April?

 

Ulli Wegner: Ich muss zugeben, dass ich selten so optimistisch war. Vieles lief einfach zu gut, um wahr zu sein – da bin ich ganz ehrlich. Doch ich spüre, dass sowohl Arthur als auch Jack wissen, was sie wollen: zu den besten Boxern in ihrer Gewichtsklasse zu gehören. Im Training haben sie es mir gezeigt. Jetzt wird es Zeit, diese Leistung im Wettkampf zu präsentieren!

 

Eintrittskarten für die Box-Nacht am9. April in der MBS Arena Potsdam sind im Internet bei www.tickethall.de und www.eventim.de sowie unter der telefonischen Ticket-Hotline 01806-570044 erhältlich. Dazu live und exklusiv in der Nacht auf den 10. April ab 2.00 Uhr im Pay-Per-View: der WM-Kampf von Arthur Abraham aus Las Vegas auf www.ranfighting.de und bei Sky Select.

 

 

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