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Arthur Abrahams Versprechen: „Das wird mein bester Kampf!“

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Der 9. April rückt unaufhörlich näher! In der MGM Grand Garden Arena will Arthur Abraham an diesem Tag Großes vollbringen und in die Annalen des Boxsports eingehen. Noch nie hat bis dato ein deutscher Boxer einen WM-Kampf in Las Vegas für sich entschieden. Im folgenden Interview spricht der Schützling von Trainerlegende Ulli Wegner über seine Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft. Abraham beantwortet auch die wichtigste Frage: Wird es der schwerste Kampf seiner Karriere?

 

Arthur Abraham, im Boxsport mit Superlativen zu werben ist ja gang und gäbe. Warum ist ausgerechnet Ihre kommende Pflichtverteidigung der wichtigste Kampf Ihrer Karriere?

 

Arthur Abraham: Der nächste Kampf ist immer der Wichtigste. Als Weltmeister musst du immer die Angriffe der Konkurrenz auf deinen Thron abwehren. Dieses „Spiel“ kenne ich, seitdem ich 2005 zum ersten Mal ganz oben stand. Ich glaube eher Sie wollen wissen, ob es meine bisher schwerste Aufgabe werden wird …

 

… Sie haben mich ertappt …

 

Arthur Abraham: … sehen Sie und genau so wird es auch Gilberto Ramirez ergehen. Natürlich ist er ein ernstzunehmender Gegner, doch es sind eher die Umstände, die diesen Fight zu einer echten Herausforderung machen. Der Kampf findet in Las Vegas statt – in der „Box-Hauptstadt der Welt“. Da will und muss ich natürlich besonders überzeugen. Vor allem, da die Punktrichter dort eher auf die Aktivität Wert legen …

 

… wofür Sie ja sonst nicht so bekannt sind …

 

Arthur Abraham: … und daher hat Herr Wegner darauf in dieser Vorbereitung ein besonderes Augenmerk gelegt. Dabei hat mir natürlich das Höhentrainingslager in Bulgarien besonders geholfen. Konditionell war ich selten besser drauf. Das Ganze erinnert mich stark an mein zweites Duell gegen Edison Miranda …

 

… den Sie 2008 beeindruckend durch technischen K.o. in Runde vier besiegen konnten. Box-Experten fingen an vom „Abrahammer“ zu sprechen. Holen Sie ihn gegen Ramirez wieder raus?

 

Arthur Abraham: Das kann ich zwar nicht versprechen, aber ich werde mein Bestes geben. Damals, bevor wir nach Florida flogen, waren wir in St. Nauen auf über 2.000 Meter trainieren. Die Vorzeichen ähneln sich also stark.

 

Außerdem müssen die deutschen Boxfans wieder früh aufstehen, um Ihren Kampf live mitzuverfolgen …

 

Arthur Abraham: … was für mich noch ein Ansporn mehr ist, überzeugend den Titel zu verteidigen. Ich will niemanden enttäuschen – weder mich selbst, noch mein Team und vor allen Dingen nicht die Leute, die mich zu dem gemacht haben, der ich heute bin: meine Fans! Als Belohnung kann ich ihnen jetzt schon einmal mitteilen, dass mein nächster Kampf wieder in Deutschland stattfinden wird.

 

Zunächst einmal muss allerdings ein Sieg gegen Gilberto Ramirez her. Der spricht von „Krieg im Ring“ gegen Sie. Wie lautet Ihre Antwort darauf?

 

Arthur Abraham: Glauben Sie mir, das will er nicht. Ich bin in Schlachten erprobt. Ramirez mag zwar ein Mexikaner sein und man weiß ja, dass dieses Volk echte Krieger wie Julio Cesar Chavez herausgebracht hat, doch er war noch nie in einer. Das wird die Überraschung seines Lebens und die wird für ihn nicht schön.

 

Wird der Fight am 9. April also nun Ihr schwerster Kampf?

 

Arthur Abraham: Nein, es wird mein Bester!

 

Die Pflichtverteidigung von WBO-Weltmeister Arthur Abraham gegen Gilberto Ramirez und das dritte Duell zwischen Superstar Manny Pacquiao und Timothy Bradley in der Nacht vom 9. auf den 10. April 2016, live ab 2:00 Uhr – exklusiv als Pay-Per-View bei ranFIGHTING.de und auf Sky Select.

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Jack Culcay: Nach WM-Titel will er die „großen Namen“ boxen!

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 Die Weltmeisterschaft ist für Jack Culcay (21-1, 10 K.o.´s) zum Greifen nah! Am 9. April (live ab 23.05 Uhr in SAT.1) will sich der Halb-Mittelgewichtler nach dem Interims-Titel nun die reguläre-WM nach Version der WBA sichern. Sein Gegner in der MBS-Arena lautet dann Jean Carlos Prada (31-1-1, 22 K.o.´s) aus Venezuela. Im Interview spricht Culcay über die Vorzüge des Wechsels nach Berlin im letzten Jahr und was er sich für die Zukunft vorgenommen hat.

 

Jack Culcay, stehen Sie karrieretechnisch ein wenig unter Zeitdruck?

 

Jack Culcay: Da haben Sie nicht ganz Unrecht. Als Boxer hat man nur einige Jahre Zeit, ganz oben mitzumischen. Als ich mit 23 Jahren Amateur-Weltmeister wurde und kurz darauf zu den Profis wechselte, dachte ich, innerhalb von zwei bis drei Jahren dort um die ganz großen Titel zu boxen.

 

Jetzt sind Sie 30 Jahre alt und statt WM-Gürtel zu erringen, haben Sie jede Menge Trainer durchprobiert …

 

Jack Culcay: Es läuft im Leben halt nicht alles so, wie man sich das vorstellt. Das Gute ist: ich habe bei jedem Einzelnen technisch, wie taktisch etwas dazugelernt. Allerdings habe ich durch die ständigen Wechsel auch viel Zeit verloren. Doch im letzten Jahr habe ich endlich das richtige Umfeld gefunden.

 

Ulli Wegner und Georg Bramowski …

 

Jack Culcay: … fordern und fördern mich perfekt. In Sachen Strategie und Kondition holen die Beiden das Optimum aus mir heraus. Dazu habe ich tolle Trainingspartner wie Kubrat Pulev und Arthur Abraham, zu denen ich ein gutes Verhältnis habe …

 

… und mit Pulev sind Sie sogar gut befreundet …

 

Jack Culcay: Ja, wir sind beide auf einer Wellenlänge und Kubrat ist ein richtiger Entertainer, mit dem man viel Spaß hat. Ich hatte davor ja nie wirkliche Teamkollegen. Bevor ich nach Berlin kam, hatte ich gar keine. Jetzt habe ich viel mehr Spaß beim Training. Ich glaube, dass ich auch dadurch besser geworden bin.

 

Auch Ihr privates Glück haben Sie in der Hauptstadt gefunden …

 

Jack Culcay: … was ein weiterer Grund ist, wieso der Wechsel zu Ulli Wegner eine goldrichtige Entscheidung war. Meine Freundin Anna habe ich hier kennen und lieben gelernt. Es fühlt sich alles immer mehr nach Heimat an, obwohl ich natürlich immer noch am liebsten in Darmstadt bin. Mit Anna war ich übrigens Ende März in Potsdam, wo ich am 9. April um die Weltmeisterschaft boxen werde.

 

Ein Sieg in der MBS-Arena soll laut Ihnen der Grundstein für die großen Kämpfe sein. Welche Ziele sind das denn?

 

Jack Culcay: Das Halb-Mittelgewicht ist zurzeit wohl einer der umkämpftesten Gewichtsklassen überhaupt. Dort haben Superstars wie Floyd Mayweather Jr., Miguel Cotto oder Saul Alvarez zuletzt gegeneinander gekämpft. Und das ist nur die Spitze. Weitere Ausnahmeboxer wie Erislandy Lara und Demetrius Andrade boxen ebenfalls in diesem Limit. Bevor ich aber an solche Gegner denken kann, muss natürlich erst einmal den WM-Titel gewinnen.

 

Dabei stellt sich Ihnen Jean Carlos Prada in den Weg – eine machbare Aufgabe?

 

Jack Culcay: Jeder Gegner ist schlagbar, allerdings auch immer eine Herausforderung! Prada ist Rechtsausleger und hat einen nicht zu unterschätzenden Punch. Da muss ich clever agieren. Darauf hat mich mein Team perfekt eingestellt. Daher bin ich mir sicher, den Ring am 9. April als neuer Weltmeister zu verlassen. Wenn das geschafft ist, können die großen Namen kommen!

 

Eintrittskarten für die Box-Nacht in der MBS Arena Potsdam sind im Internet bei www.tickethall.de und www.eventim.de sowie unter der telefonischen Ticket-Hotline 01806-570044 erhältlich.

 

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Robert Helenius vs Johann Duhaupas

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Tomasz Adamek vs Eric Molina

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Auf Titel-Kurs: Perfekte Vorbereitung bei Abraham & Culcay macht Wegner glücklich!

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Selten war Ulli Wegner so von Siegen seiner Schützlinge überzeugt! Am 9. April wollen sowohl Arthur Abraham, als auch Jack Culcay WM-Siege feiern und ihren Trainer damit stolz machen. Woher der Kulttrainer seinen Optimismus vor dieser Herausforderung nimmt, verrät er hier im Interview.

 

Ulli Wegner, Sie stehen am 9. April vor einer großen Aufgabe. In Las Vegas wollen Sie Arthur Abraham zur erfolgreichen WM-Titelverteidigung führen. Nur Stunden zuvor soll mit Jack Culcay ein weiterer Schützling von Ihnen Weltmeister werden. Wie bringen Sie das alles unter einen Hut?

 

Ulli Wegner: Ich habe zum Glück einen mehr als fähigen Assistenten mit Georg Bramowski an meiner Seite. Ohne ihn hätte ich mich nie dieser Herausforderung stellen können. Schon zu Ostern hat sich unsere Trainingstruppe aufgesplittet – ich flog mit Arthur in die USA, ‚Brame‘ kümmert sich seitdem um Jacks Feinschliff.

 

Sie sind erstaunlich früh in Richtung Amerika aufgebrochen – viele Teams reisen zumeist erst in der Kampfwoche an den Ort des Geschehens …

 

Ulli Wegner: Ich will einfach, dass alles passt. Am 9. April darf nichts schiefgehen. Arthurs Pflichtherausforderer wird ein echter Brocken. Nur wenn mein Junge sein volles Potenzial abruft, wird er diesen Kampf siegreich bestreiten. Aber nach den letzten Wochen der Vorbereitung habe ich ein sehr gutes Gefühl.

 

Ist alles so verlaufen, wie Sie es sich vorgestellt haben?

 

Ulli Wegner: Sogar noch viel besser. Arthur ist ja jemand, der schon einmal einen Tritt in den Hintern benötigt. Doch seitdem klar war, dass er die Chance bekommt wieder in den USA zu boxen – dazu auch noch in Las Vegas – ging er mit einer ungeheuren Eigeninitiative ins Training. Das habe ich so bei ihm noch nicht erlebt.

 

Sie hatten also nicht wirklich viel zu tun?

 

Ulli Wegner: Moment mal! Wollen und Können sind zwei unterschiedliche Paar Schuhe. Ich musste das Training genau durchplanen, vor allem der taktische Aspekt stand hier im Vordergrund – in den USA wird schließlich starken Wert auf Aktivität gelegt. Dazu war es schwer, passende Sparringspartner zu finden, die den Stil von Ramirez perfekt imitieren können. Doch auch für dieses Problem habe ich eine Lösung gefunden.

 

Haben Sie diese auch für Jack Culcay parat?

 

Ulli Wegner: Das wird sich zeigen. Sein Gegner ist ein knallharter Rechtsausleger aus Südamerika. Jack muss gegen Prada beweisen, dass er endgültig zu einem Boxer von Format gereift ist. Im letzten Jahr hat der Junge unter Georg Bramowskis und meiner Leitung einen riesigen Sprung gemacht. Vom Potenzial macht ihm keiner was vor – es im richtigen Moment zu zeigen, das ist die Kunst!

 

Was heißt das alles für den 9. April?

 

Ulli Wegner: Ich muss zugeben, dass ich selten so optimistisch war. Vieles lief einfach zu gut, um wahr zu sein – da bin ich ganz ehrlich. Doch ich spüre, dass sowohl Arthur als auch Jack wissen, was sie wollen: zu den besten Boxern in ihrer Gewichtsklasse zu gehören. Im Training haben sie es mir gezeigt. Jetzt wird es Zeit, diese Leistung im Wettkampf zu präsentieren!

 

Eintrittskarten für die Box-Nacht am9. April in der MBS Arena Potsdam sind im Internet bei www.tickethall.de und www.eventim.de sowie unter der telefonischen Ticket-Hotline 01806-570044 erhältlich. Dazu live und exklusiv in der Nacht auf den 10. April ab 2.00 Uhr im Pay-Per-View: der WM-Kampf von Arthur Abraham aus Las Vegas auf www.ranfighting.de und bei Sky Select.

 

 

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Als Trainer: Brähmer und Ottke wollen neue Champions hervorbringen!

In Potsdam wird am 9. April an der Zukunft des deutschen Boxsports gearbeitet! Beim Medien-Lunch mit Vertretern der Presse bestätigten sowohl Weltmeister Jürgen Brähmer und Ex-Champion Sven Ottke, dass ihr Engagement in der MBS-Arena nur der Anfang sein wird.

„Das ist keine einmalige Sache für mich, ich will mit Tyron voll durchstarten“, so Brähmer über seine Pläne mit Schützling Tyron Zeuge. „Potsdam ist für uns beide so etwas wie ein Warm-Up. Danach wird der Junge bereit für die Weltmeisterschaft sein.“ Und diese Chance wird nicht lange auf sich warten lassen – bei einem Sieg in der brandenburgischen Landeshauptstadt wird am 23. Juli ein Kampf gegen WBA-Titelträger Giovanni De Carolis folgen!

Etwas langsamer angehen lassen will es Sven Ottke. Der Rekord-Champion im Super-Mittelgewicht (21 WM-Titelverteidigungen, gemeinsam mit Joe Calzaghe), betreut in Potsdam Ikram Kerwat. „Ich mache keine halben Sachen. Als Aktiver wollte ich immer der Beste sein und genau das gleiche Ziel verfolge ich jetzt mit Ikram“, erklärte Ottke, „aber das muss alles Schritt für Schritt passieren. Als Coach bin ich noch in der Lernphase. Zum Glück unterstützen mich mein alter Trainer Ulli Wegner und sein Assistent Georg Bramowski. Bei den Beiden kann ich mir viel abschauen. Und wer weiß – vielleicht pendele ich bald regelmäßig zwischen Karlsruhe und meiner alten Heimat Berlin.“

Aber auch die Trainerveteranen bei Team Sauerland kamen zu Wort. Sehr zufrieden mit der Vorbereitung seiner Schützlinge ist Karsten Röwer. „Ob nun Enrico Kölling, Burak Sahin oder Alexander Peil. Ich bin überzeugt, dass sie alle am 9. April abliefern werden“, sagt Röwer. „Allen voran Enrico, der sich so gewissenhaft wie noch nie auf einen Kampf vorbereitet. Wenn er sich dann seinen ‚alten Titel‘ zurückgeholt hat, wird das nochmals ungeahnte Kräfte in der Zukunft freisetzen!“

Das verspricht sich ebenfalls Georg Bramowski, der im Hauptkampf des Abends Jack Culcay zur Weltmeisterschaft im Halb-Mittelgewicht führen will. „Jack muss sich mit 30 Jahren endlich diesen Titel holen“, setzt Bramowski seinen Schützling unter Druck. „Seitdem er mit Ulli Wegner und mir trainiert, hat Jack endlich kapiert, dass er Gas geben muss. Jetzt darf sich der Junge keinen Fehler mehr erlauben, denn der Weg geht nur noch nach oben.“

Die Teams versprühen Optimismus pur, planen erfolgreich für die Zukunft. Brähmer, Bramowski, Ottke und Röwer – mit diesen Trainern ist der deutsche Boxsport für die kommenden Jahre in guten Händen.

Eintrittskarten für die Box-Nacht in der MBS Arena Potsdam sind im Internet bei http://www.tickethall.de und http://www.eventim.de sowie unter der telefonischen Ticket-Hotline 01806-570044 erhältlich.

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Abraham vor WM-Kampf: „Ich werde Las Vegas als Weltmeister verlassen!“

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Es läuft alles nach Plan bei Arthur Abraham! Statt Ostern mit Familie und Freunden zu begehen, brach der WBO-Weltmeister zusammen mit seinem Coach Ulli Wegner am vergangenen Sonntag nach Las Vegas auf. Das Ziel ist klar: bestmöglich vorbereitet in den Kampf gegen Pflichtherausforderer Gilberto Ramirez am 9. April zu gehen! Seit seiner Ankunft standen dafür bereits die ersten Trainingseinheiten in der Zockermetropole für „King“ Arthur auf dem Programm.

 

„Las Vegas ist eine unglaublich interessante Stadt mit vielen Sehenswürdigkeiten“, lässt Abraham seine ersten Eindrücke Revue passieren, „doch ich bin hier um zu arbeiten und meinen WM-Titel zu verteidigen. Daher ist das Box-Gym der einzig wichtige Ort für mich!“

 

Trainer Wegner dankt vor allen Dingen einer höheren Macht. „Der Wettergott hat es gut mit uns gemeint“, so der Kulttrainer und begründet: „Der schnelle Klimawechsel von Berlin nach Las Vegas hatte mir vorab Sorgen bereitet – schließlich herrschen dort zu dieser Jahreszeit bis zu 31 Grad Celsius. Überraschenderweise und zu unserer Freude lagen die Temperatur aber nur ein paar Grad höher als in Deutschland und steigen die kommenden Tage erst langsam an. So kann sich Arthurs Körper perfekt an die Umstellung anpassen.“ Auch die Zeitdifferenz wird durch die frühe Anreise beim Kampf laut Wegner keine Rolle spielen.

 

Auf die Kampfansage seines Gegners, der einen „Krieg im Ring“ verspricht, reagiert Abraham gelassen. „Klar ist der Junge hungrig und will sich beweisen, doch er sollte sich davor hüten, sich einen Schlacht gegen mich zu wünschen“, entgegnet der Titelverteidiger Ramirez. „Wer mich kennt und meine Karriere verfolgt hat, weiß, dass ich in solcher Art von Kämpfen erprobt bin. Er hat so etwas noch nicht mitgemacht. Aber selbst wenn Ramirez versucht klug zu boxen, werde ich ihn dermaßen vor Probleme stellen, dass er jegliche strategische Vorgaben spätestens bei meinem ersten Volltreffer vergessen wird.“

 

Das Selbstvertrauen beim Champion ist groß: „Ich bin als Weltmeister nach Las Vegas gekommen und werde die Stadt auch als solcher wieder verlassen!“

 

Die Pflichtverteidigung von WBO-Weltmeister Arthur Abraham gegen Gilberto Ramirez und das dritte Duell zwischen Superstar Manny Pacquiao und Timothy Bradley am 9. April aus Las Vegas – live und exklusiv im Pay-Per-View bei ranFIGHTING.de.

 

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Toni Kraft vs. Tomas Adamek: „Harte Nuss“ für den WBC Junioren-Weltmeister

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+++ Toni Kraft vs. Tomas Adamek +++

„Harte Nuss“  für den WBC Junioren-Weltmeister

 

Intern. Deutsche Meisterschaft (BDB) im Halbschwergewicht

 

***Petko´s FIGHT NIGHT – Freitag, 08.04.2016***

LIVE auf ranfighting.de – Zusammenfassung in SAT.1

 

München – Der Weg ganz nach oben ist überall, aber besonders im Profi-Boxring steinig. Dies muss auch Toni Kraft (22 Jahre) aus Petkos Boxpromotion feststellen. Nach dem Gewinn der WBC-Junioren-Weltmeisterschaft zu Beginn dieses Jahres, klettert der Jungprofi in seinem 8. Kampf am Freitag, 8. April, Eisabach-Studio München-Pasing, wieder in den Ring. Und diesmal geht es nicht um einen Junioren-Titel, sondern um die Internationale Deutsche Meisterschaft des BDB.

 

Und da kommt ein ganz erfahrener Mann nach München: Tomas Adamek aus Prag (Tschechien), der nicht nur einen hervorragenden Kampfrekord (25-12-2 (9) hält, sondern bei seinen Niederlagen auch meist umstritten unterlag, u.a. gegen Robin Krasniqi nach Punkten.

Das Ziel der beiden Boxer ist klar. „Ab jetzt gibt es auch für Toni Kraft keine leichten Gegner mehr,“ stellt Trainer und Promoter Alexander Petkovic die weiteren Weichen für seinen Schützling. „Aber Toni hat eisern trainiert, sich nicht auf den Lorbeeren einer Junioren-WM ausgeruht.“

 

Der Kartenvorverkauf für den Abend in München (mit dabei auch Howik Bebraham, James Kraft, Vartan Avetisyan, Florian Wildenhof, Andrej Pesic,  Emre Cukur und Attila Korda) hat bereits begonnen.

 

Tickets sind ab sofort erhältlich an allen bekannten VVK-Stellen, bei www.muenchenticket.de und unter der Ticket-Hotline +49 176 24156141.

 

Für diesen Kampfabend, der wieder bei ranfighting.de live und in Zusammenfassungen bei SAT.1 am Samstag, 09.04.2016 zu sehen sein wird.

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Achtung, Arthur: WM-Gegner Ramirez spricht schon vom „Box-Krieg“!

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 Er will der Stolz einer ganzen Nation werden! Wenn Gilberto Ramirez am 9. April gegen Arthur Abraham in den Ring steigt, kann nicht nur sein deutscher Gegner Geschichte schreiben. Der 24-jährige Rechtsausleger kann als erster Mexikaner überhaupt einen WM-Titel im Super-Mittelgewicht erringen. Was das dem jungen Mann aus Mazatlan in der Provinz Sinaloa bedeutet und mit welcher Strategie er in das Duell mit dem deutschen Weltmeister geht, darüber spricht er hier im Interview.

 

 

Gilberto Ramirez, Sie stehen mit 24 Jahren vor dem größten Kampf Ihrer bisherigen Karriere. Mit Arthur Abraham treffen Sie auf die derzeitige Nummer eins im Super-Mittelgewicht …

 

Gilberto Ramirez: Es könnte nicht besser für mich laufen. Es ist für mich eine Ehre, gegen solch einen großartigen Champion wie Abraham antreten zu dürfen. Zudem ist es eine echte Genugtuung nach über einem Jahr an der Spitze der WBO-Weltrangliste endlich diese Chance zu bekommen. Viele Boxer gewinnen vakante WM-Titel, weil jemand zurücktritt oder die Gewichtsklasse wechselt. Ich habe die Möglichkeit gegen einen echten Champion Weltmeister zu werden!

 

Waren Sie erleichtert als Sie erfuhren, dass dieser Kampf in Las Vegas, nahe Ihrer Heimat Mexiko, und nicht in Deutschland stattfinden wird?

 

Gilberto Ramirez: Natürlich freut es mich, da mich viele meiner Landsleute am 9. April live vor Ort unterstützen werden. Allerdings hatte ich mich vor der Bekanntgabe darauf eingestellt, für das Duell mit Abraham nach Deutschland zu reisen. Im Endeffekt boxen wir in einem Ring – da ist es egal, ob in Deutschland, den USA oder sonstwo auf der Welt.

 

Und zwar nicht irgendwo, sondern im zweiten Hauptkampf vor Box-Ikone Manny Pacquiaos vielleicht allerletztem Kampf …

 

Gilberto Ramirez: Es geht kaum größer. Die Augen aller Boxfans auf dieser Welt werden an diesem Abend auf die MGM Garden Arena gerichtet sein, wo eine Legende möglicherweise die Handschuhe für immer an den Nagel hängt. Andere Boxer würde solch ein Umstand wohl unter immensen Druck setzen, doch für mich ist es einfach pure Motivation zu zeigen, was ich kann!

 

Erwarten Sie einen echten Fight gegen Abraham oder er ein strategisches Geplänkel?

 

Gilberto Ramirez: Ganz ehrlich – im Ring wird von der ersten bis zur letzten Sekunde Krieg herrschen! Darauf habe ich mich in meiner Vorbereitung eingestellt. Wir Mexikaner kennen keinen Schritt rückwärts – wir lieben den Boxsport und uns darin zu messen. Ich werde versuchen von Anfang bis Ende ein hohes Tempo zu halten und die härteren Schläge ins Ziel zu bringen. Es ist einfach meine Bestimmung Weltmeister zu werden!

 

Planst du insgeheim schon deine erste Titelverteidigung?

 

Gilberto Ramirez: So etwas verbietet mir mein Respekt vor Arthur Abraham. Momentan gibt es nur diesen Kampf für mich in meinem Kopf. Ihn zu schlagen und der erste mexikanische Weltmeister im Super-Mittelgewicht zu werden – das ist mein großes Ziel!

 

Aber wie wird dieser Sieg aussehen?

 

Gilberto Ramirez: Ich habe mir eine Strategie zurechtgelegt, die genau auf Abraham ausgelegt ist. Dabei muss ich vor allem wert auf die Genauigkeit meiner Schläge legen, denn Abraham herausragende Defensiv-Fertigkeiten. Wenn ich ihn nicht zur Entfaltung kommen lasse, habe ich schon so gut wie gewonnen. Ich muss einfach den taktisch cleversten Kampf meiner Karriere boxen.

 

Dabei drückt Ihnen ein ganz berühmter Landsmann die Daumen.

 

Gilberto Ramirez: Richtig, Julio Cesar Chavez ist ein Idol für uns Mexikaner und er hat mir persönlich gesagt, dass ich Abraham schlagen werde. Diese Worte aus seinem Mund sind ein echter Ritterschlag für mich. Ich werde ihn, meine Leute und unsere ganze Nation stolz machen!

 

Die Pflichtverteidigung von WBO-Weltmeister Arthur Abraham gegen Gilberto Ramirez und das dritte Duell zwischen Superstar Manny Pacquiao und Timothy Bradley am 9. April aus Las Vegas – live und exklusiv im Pay-Per-View bei ranFIGHTING.de.

 

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Boxen auf den Vormarsch

Boxen ist auf den Vormarsch.

Im Delphi Showpalast hat PSP Boxing Team das Boxen in Norden arrangiert. Zusammen mit Holger Petersen gab es für die 600 Zuschauer 10 Boxkämpfe.

Waldemar Schönbeck fing an mit 6 Runden in Cruisergewicht gegen Haris Radmilovic. In zweite Runde war den Kampf vorbei, TKO. Eilig hatte es auch Yosko Stoychev der Marko Kuvac aus Sarajevo in erste Runde KO schlug. Gabriel Tunic gab sein Debut und auch er lässt uns ein bisschen von seine Boxkünste zeigen. Nach 1:20 Minuten in Runde 2 war diesen Gefecht zu Ende, KO gegen Bohuslav Jano.

Mehr von Boxen zu genießen gab uns Sebastiano Lo Zito. Edis Dzambas kämpfte tapfer gegen Lo Zito. Im Runde 4 war es genug und der Ringrichter brach den Kampf im Super Mittelgewicht ab.

Die beste Kämpfe boten die Frauen an. Bintou Schmill hatte es schwer eine Gewichtsklasse höher zu boxen. Sie fand nicht richtig im Kampf gegen Ester Konecna rein. Schmill fing für die 6 Runden zu langsam an dass sie den sehr engen Kampf leider nicht schaffte den Punktrichtern ganz zu überzeugen. Bei 8 Runden würde es bestimmt anders aussehen, da Bintou fing an ihren Betriebstemperatur zu finden. Der Kampf endete nach 6 Runden in eine Split Decision mit Ester Konecna als Siegerin. Ein Rematch ist bestimmt zu erwarten. PSP Boxing Team legte Protest gegen den Urteil ein.

Tunahan Keser von Trainer Khoren Gevor zeigte auch das er es eilig hatte. KO in Runde 2 bei 1:07 gegen Sinisa Legen.

Ilja Mezencev zeigte das er wieder zurück ist. Der alte Ilja ist weider da und seine harte Schläge machte nach nur 2:26 den Kampf für Pavel Siska sein Schluß.

Der in Hamburg lebende Kubaner Henry Camps zeigte gute Boxkünste aber wegen eine Schulterverletzung musste er überraschend in Runde 3 gegen Borislav Gligoric aufgeben.

Maria Lindberg zeigte gegen die Europameisterin in Kickboxen Timea Belik wer das Sagen im Boxen hat. Drei Runde jagte und schlug Maria auf die Ungarin Belik ein, bis Ringrichter Timo Habighorst genug gesehen hatte und brach den ungleichen Kampf ab. TKO Runde 3 bei 0:48.

Hauptkampf Rafael Bejaran vs David Makaradze war ein Schlacht in 10 Runden. Immerhin Deutsche Internationale Meister nach ein überzeugende Sieg mit 100-90, 100-91 und 99-91 ist Bejaran. Glückwunsch Rafael!

 

 

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