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Interview Chisora & Pulev

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Großer Plan: Chisora verhöhnt Klitschko, will Pulev ausknocken und dann um die WM gegen Fury ran!

 Dereck Chisora will noch einmal zum Sprung auf die ganz große Bühne des Boxsports ansetzen. Bei einem Sieg über Kubrat Pulev hätte der „Del Boy“ nicht nur die Möglichkeit nochmals Europameister zu werden, sondern wieder um die Weltmeisterschaft zu boxen. Wieso ihm das gegen Pulev unbedingt gelingen muss, welchen Einfluss sein aktueller Trainer CJ Hussein auf ihn hat und mit wem Chisora noch eine Rechnung begleichen will, verrät er hier im Interview.

 

Herr Chisora, reisen Sie gern?

 

Dereck Chisora: Aber klar, am liebsten verbringe ich meine Freizeit in der Südsee und lasse es mir gut gehen. Für mich ist das meist eine Belohnung nach gewonnenen Kämpfen …

 

… doch als nächstes begeben Sie sich auf eine „Geschäftsreise“ …

 

Dereck Chisora: … die ich nicht so gerne mag. Leute sprechen häufig in einer anderen Sprache und verstehen dich nicht, das Essen ist nicht so gut wie daheim und ich bin dazu gezwungen, einem anderen Menschen weh zu tun.

 

Sie hören sich gerade nicht so nach einem begeisterten Profiboxer an …

 

Dereck Chisora: Vor knapp einem Jahr hätte ich dem zugestimmt. Da habe ich nur noch wegen des Geldes geboxt – man muss ja vorsorgen! Dann habe ich meinen aktuellen Trainer CJ Hussein kennengelernt und es hat geklickt. Meine Leidenschaft für den Sport war zurück. Und jetzt stehe ich kurz vor der Chance, erneut um die WM zu boxen. Ich muss einzig und allein diesen Langweiler Pulev besiegen …

 

… jetzt sind Sie also doch mit Spaß bei der Sache! Es klang erst so, als ob Sie ihrem Gegner nicht unbedingt Schmerzen zufügen wollen …

 

Dereck Chisora: Bevor solch ein osteuropäischer Roboter, der sich zu aller Ironie auch noch „Cobra“ nennt, Weltmeister wird, muss ich ihn aus dem Weg räumen. Damit tue ich doch allen einen Gefallen. Wer will schon sehen, wie sich Pulev den Titel holt? Wenn er gegen mich K.o. geht, ist mit Sicherheit die Freude riesengroß!

 

Dabei mussten Sie sich doch auch schon in einem WM-Duell geschlagen geben …

 

Dereck Chisora: … wobei ich jedoch dem Publikum einen echten Fight geboten habe und nicht jämmerlich ausgeknockt worden bin, wie Pulev. Außerdem war und ist Vitali deutlich stärker als Wladimir …

 

… den Sie sich auch gern einmal vornehmen würden?

 

Dereck Chisora: Gern, aber das wird nicht passieren. Wladimir wird im Juli erneut seinen Hintern von Tyson Fury versohlt bekommen und dann zurücktreten. Ich lege meinen Fokus auf die „neue Generation“ von Champions. Nach Pulev ist Anthony Joshua an der Reihe. Und schließlich will ich mich noch bei Fury revanchieren. Tyson, ich bin nicht mehr der lethargische Typ, den Du 2014 vorgeführt hast. Wenn wir uns noch einmal im Ring begegnen, wird die Sache anders ausgehen!

 

Das sind große Worte! Was darf das Publikum in der Kampfwoche von Ihnen erwarten?

 

Dereck Chisora: Eine völlig abgedrehte Show. Wenn ich Dienstagmorgen in den Flieger in Richtung Hamburg steige, lege ich den Schalter um – aus Dr. Jekyll wird Mr. Hyde, wenn man so will. Ich hoffe, dass nichts Schlimmes passiert, doch eines verspreche ich: Pulev wird am Boden liegen!

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Kubrat Pulev sicher: „Nach dem Kampf kann Chisora in Rente gehen!“

 

 

Alles oder Nichts! Auch das könnte gut und gerne das Motto des Schwergewichts-Duells zwischen Kubrat Pulev und Dereck Chisora sein. Am 7. Mai treffen die beiden Schwergewichtler in Hamburg im Kampf um die Europameisterschaft aufeinander. Im Interview erzählt Wegner-Schützling Pulev, welchen Einfluss die Trainerlegende auf ihn hat, was er zu den Provokationen Chisoras sagt und welchen Traum sich der Bulgare noch erfüllen möchte.

 

Kubrat Pulev, am 7. Mai stehen Sie vor der größten Herausforderung, seitdem Sie Wladimir Klitschko um die Weltmeisterschaft herausgefordert haben …

 

Kubrat Pulev: Das stimmt. Ich habe nach dieser schlimmen Niederlage vor 18 Monaten einen Neuanfang gestartet, habe mir Ulli Wegner in die Ecke geholt. Es war klar, dass ich nicht sofort wieder gegen die „dicken Brocken“ antreten konnte. Ich musste zunächst das Konzept von Herrn Wegner verinnerlichen. Dazu gehörte, einige Aufbaukämpfe zu bestreiten. Er wollte meine Psyche stärken, meine Siegermentalität neu beleben. Ich glaube, das ist ihm gut gelungen. Den Beweis werde ich gegen Chisora antreten …

 

… der ja behauptet, dass Sie außer Klitschko bisher keine echten Gegner vor die Fäuste bekommen haben. Der beste sein noch ein „Rentner“ namens Tony Thompson gewesen …

 

Kubrat Pulev: Merkwürdig, dass er das Maul so weit aufreißt und selbst einen Mann von der Klasse eines Thompson bislang nicht schlagen konnte. Ich sehe da nur Niederlagen gegen Vitali Klitschko, Tyson Fury und David Haye. Selbst einen mit gebrochener Hand boxenden Robert Helenius konnte Chisora nicht vorzeitig stoppen …

 

… stattdessen sollen Sie gegen ihn K.o. gehen!

 

Kubrat Pulev: Wenn Chisora den Knockout sucht, dann spielt er mir doch direkt in die Karten. Doch cleveres Boxen war halt noch nie sein Ding. Außer Physis hat Dereck nicht wirklich etwas zu bieten. Nimmt man die aus dem Spiel, ist er hilflos.

 

Das klingt so, als hätten Sie einen ausgeklügelten Plan vor Augen …

 

Kubrat Pulev: Natürlich – es geht hier schließlich um die Europameisterschaft und eine erneute Chance, um die Weltmeisterschaft zu boxen. Nicht umsonst habe ich mit über 14 Wochen die längste Vorbereitung meiner Profikarriere hinter mir. Diesem Kampf habe ich alles untergeordnet, nur der Sieg zählt. Mein großes Ziel ist und bleibt der WM-Titel …

 

… um den Sie wahrscheinlich am liebsten in Ihrer Heimatstadt Sofia boxen wollen würden …

 

Kubrat Pulev: Das wäre traumhaft, doch da mache ich mir keine Illusionen. Sowohl Tyson Fury als auch Anthony Joshua sind in Großbritannien echte Stars. Doch ein wahrer Champion ist, wer sich in die Höhle des Löwen wagt und diesem dort seinen Schatz entreißt. Dafür werde ich alles geben und dann meinem Volk einen WM-Kampf daheim schenken!

 

Doch zunächst heißt Ihre Aufgabe Dereck Chisora. Wie geht es aus?

 

Kubrat Pulev: Der Ringrichter wird nach dem Kampf meinen Arm in die Höhe strecken. Was vom ersten bis zum letzten Gong passieren mag, kann ich nicht vorhersagen. Eins ist allerdings klar: Danach kann Chisora in die Boxer-Rente gehen!

 

Eintrittskarten für die Box-Nacht in der Barclaycard Arena sind im Internet bei www.tickethall.de und www.eventim.de sowie unter der telefonischen Ticket-Hotline 01806-570044 erhältlich.

 

 

 

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Titelkampf daheim: Gevor will gegen Medina in Hamburg glänzen!

 

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Er steht kurz vor dem ganz großen Karriere-Durchbruch: Noel Gevor (20-0, 10 K.o.´s)! Das wohl aktuell größte deutsche Talent im Cruisergewicht ist nicht mehr weit von einer WM-Chance entfernt und immerhin schon die Nummer zwei bei der WBO. Die Internationale Meisterschaft beim in Puerto Rico ansässigen Weltverband will der Hamburger am 7. Mai daheim verteidigen – sozusagen als Visitenkarte für größere Aufgaben. Herausgefordert wird Gevor in der Barclaycard Arena von Cristian Javier Medina (12-1-3, 4 K.o.´s) aus Argentinien.

 

„Medina ist nicht die ‚Creme de la Creme‘, aber ein ernstzunehmender Gegner“, sagt Gevor, der von seinem letzten Ringauftritt nicht wirklich begeistert war: „Obwohl ich den früheren Interims-Weltmeister Valery Brudov klar beherrscht habe, hätte ich mir einen vorzeitigen Sieg gewünscht.“ Der 25-jährige, 1,89 Meter große Modellathlet konnte Brudov Anfang Januar erst mit dem Schlussgong an den Rand eines Knockouts bringen, „da ich zuvor viel zu sehr überlegt und abgewartet habe. Als ich dann mit einer Schlagkombination einmal ins Rollen kam, war der Kampf so gut wie vorbei.“

 

Bei seinem Heimspiel gegen den Argentinier Medina soll das natürlich anders für Gevor laufen. „Immerhin habe ich seit fast vier Jahren nicht mehr in Hamburg geboxt. Damals bestritt ich meinen fünften Profikampf in einer kleinen Sporthalle. Am 7. Mai boxe ich vor Tausenden in der Barclaycard Arena“, so Gevor stolz und bestätigt: „Meine Motivation könnte nicht größer sein!“

 

Diesmal bestreitet der Schützling und Stiefsohn von Ex-Europameister Khoren Gevor noch einen Vorkampf, doch damit könnte bald Schluss sein. „Noel ist bei drei der führenden Weltverbände unter den Top-10 eingestuft, ist bereits eine Option für alle Champions“, bestätigt Promoter Kalle Sauerland. „Ich glaube, dass er demnächst seine Chance bekommen wird!“

 

Eine weitere Empfehlung will Gevor zunächst gegen Medina abgeben.

 

Im Hauptkampf des Abends kommt es in der Hamburger Barclaycard Arena zur Europameisterschaft im Schwergewicht zwischen Kubrat Pulev und Dereck Chisora – ein Kampf, der gleichzeitig als Eliminator für die IBF-Weltmeisterschaft dient. Eintrittskarten für die Box-Nacht am 7. Mai sind im Internet bei www.tickethall.de und www.eventim.de sowie unter der telefonischen Ticket-Hotline 01806-570044 erhältlich.

INTERVIEW Abel Gevor:

https://leifpm.co/2016/03/26/interview-abel-gevor-4/

 

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Arthur Mann boxt am 07.05.2016 in Hamburg

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Im Hauptkampf des Abends kommt es in der Hamburger Barclaycard Arena zur Europameisterschaft im Schwergewicht zwischen Kubrat Pulev und Dereck Chisora – ein Kampf, der gleichzeitig als Eliminator für die IBF-Weltmeisterschaft dient. Eintrittskarten für die Box-Nacht am 7. Mai sind im Internet beiwww.tickethall.de und www.eventim.de sowie unter der telefonischen Ticket-Hotline 01806-570044 erhältlich.

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Für Kampf am 7. Mai: Hamburger Sebastian Formella holt sich Tipps bei Weltmeister Brähmer!

 

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Er ist flink und verfügt über eine exzellente Technik. Halb-Mittelgewichtler Sebastian Formella bereitet sich aktuell auf sein Heimspiel am 7. Mai in der Hamburger Barclaycard Arena vor. Der 28-Jährige trifft dort auf den Ungarn Gyula Vajda. Um sich optimal auf den Kampf vor heimischer Kulisse vorzubereiten, absolviert Formella auch einige Einheiten in Schwerin bei Halbschwergewichts-Weltmeister Jürgen Brähmer! Für Formella und seinen Trainer Mark Haupt ein großes Geschenk. „Jürgen hat wahnsinnig viel Erfahrung als Profi, da kann ich nur lernen“, sagt Formella, der hauptberuflich als Containerbrückenfahrer im Hamburger Hafen sein Geld verdient.

 

Der Hamburger hatte schon am 12. März im Vorprogramm von Brähmer geboxt. In Neubrandenburg besiegte er damals die kroatische Nummer eins Frane Radnic einstimmig nach Punkten. Champion Brähmer verfolgte damals das Duell in der Kabine auf einem Bildschirm. „Man hat gesehen, dass er eine gute Schule als Amateur durchlaufen hat. Sebastian ist sehr beweglich und technisch gut geschult. Es fehlte am Ende aber noch etwas die Luft“, erinnert sich Brähmer.

 

Damit dies in Hamburg anders wird, trainiert Formella seit Wochen intensiv – unter anderem auch mit Trainingsplänen des Weltmeisters. „Jürgen arbeitet mit sehr modernen Trainingsmethoden und entsprechender Leistungsdiagnostik“, erklärt Formella. „Wir haben neben konditionellen Grundlagen auch an meiner Explosivität gearbeitet. Ich fühle mich topfit.“

 

Dass der Kampf in Hamburg der bislang größte für Formella wird, das spürt der im Hamburger Süden lebende Boxer jeden Tag. „Es kommen mehr als 400 Leute, um mich zu unterstützen. Darunter meine Familie, Freunde und Kollegen“, so Formella. Für „Hafen-Basti“, wie er kürzlich von einer großen Tageszeitung getauft wurde, ist das nur zusätzliche Motivation. „Dafür bin ich Profi geworden. Ich kann es kaum erwarten!“

 

Vom Hafen in den Ring – Heimspiel für Sebastian Formella!

 Am 7. Mai boxt Sebastian Formella (11-0, 7 K.o.´s) gegen den Ungarn Gyula Vajda (18-14, 12 K.o.´s) in der Barclaycard Arena. Für Formella wird das ein ganz besonderer Kampf, denn der talentierte Halb-Mittelgewichtler, der im normalen Leben die großen Containerbrücken im Hamburger Hafen fährt, präsentiert sich das erste Mal in seiner Heimatstadt vor so vielen Zuschauern. „Ein Kampf in dieser großen Arena, vor heimischen Publikum, motiviert unheimlich“, sagt Formella, der nach seinem Kampf im März in Neubrandenburg bereits zum zweiten Mal auf einer Sauerland-Veranstaltung boxt. Sauerland-Geschäftsführer Frederick Ness: „Der Junge zeigt technisch anspruchsvolles Boxen und mobilisiert als Lokalmatador die Massen in der Hansestadt. Wir freuen uns, ihn am 7. Mai erneut präsentieren zu dürfen.“

 

Unterstützt wird „Hafen-Basti“, wie Formella jüngst von der „BILD“ getauft wurde, neben seiner Familie auch von vielen Kollegen aus dem Hafen. „Der Zuspruch von meinen Kollegen ist unglaublich. Ich freue mich sehr über diesen Rückhalt und die Unterstützung. Wir im Hafen halten eben zusammen“, erklärt der 28-Jährige. Arbeit und Vorbereitung unter einen Hut zu bekommen verlangt zudem viel Disziplin. „Mein Arbeitgeber, die Gesamthafenbetriebsgesellschaft, unterstützt mich bestmöglich und ich habe ein tolles Team, welches mir viel Arbeit abnimmt, sodass ich mich voll und ganz auf den Sport konzentrieren kann.“

 

Die Zielsetzung ist in jedem Fall klar: Vajda besiegen und in diesem Jahr noch mindestens zwei Mal boxen, um sich für einen Titelfight zu positionieren.

 

Im Hauptkampf des Abends kommt es in der Hamburger Barclaycard Arena zur Europameisterschaft im Schwergewicht zwischen Kubrat Pulev und Dereck Chisora – ein Kampf, der gleichzeitig als Eliminator für die IBF-Weltmeisterschaft dient. Eintrittskarten für die Box-Nacht am 7. Mai sind im Internet bei www.tickethall.de und www.eventim.de sowie unter der telefonischen Ticket-Hotline 01806-570044 erhältlich.

 

 

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Pulev: Erst Chisora schlagen, dann Klitschko-Karriere beenden!

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Kubrat Pulev – der Wolf im Schafspelz! Beim Medientag vor seinem Kampf um die Europameisterschaft am 7. Mai (live ab 22.50 Uhr in SAT.1) schlug die „Cobra“ erst zielsicher in die Pratzen von Kultcoach Ulli Wegner, bevor er sich geduldig den Fragen der anwesenden Journalisten stellte. Eines ist klar: Pulev ist hochkonzentriert auf das Schwergewichts-Duell mit Dereck Chisora!

 

„Gegen ihn habe ich die Chance zu zeigen, dass ich nochmals eine WM-Chance verdiene“, so Pulev. Immerhin dient der proklamierte „Kampf der Giganten“ nicht nur dazu, einen neuen Europameister zu krönen, sondern ebenfalls als WM-Ausscheider beim Weltverband IBF. Doch statt gegen deren Champion Anthony Joshua anzutreten, will der Bulgare lieber eine Scharte auswetzen. „Wenn ich Chisora schlage – und das werde ich – wünsche ich mir nichts sehnlicher, als ein Rematch mit Wladimir Klitschko“, erklärt Pulev, der dem Ukrainer Ende 2014 unterlegen war. „Ich sehe ihn zwar im erneuten Aufeinandertreffen mit Tyson Fury als Außenseiter, drücke Wladimir aber die Daumen. Nicht Fury soll Klitschkos Karriere beenden – das werde ich tun! Dafür stehe ich bereit – selbst wenn der Austragungsort dann Kiew heißen würde!“

 

Trainer Ulli Wegner ging derweil auf die Kommentare von Chisora-Coach CJ Hussein („Pulev beherrscht genau drei Schläge – Jab, linker Haken und rechte Gerade“) ein. Wegner: „Mehr wird gegen Chisora auch nicht notwendig sein. Wenn Kubrat diese Grundschläge so perfekt wie im Training bringt, bin ich von einem klaren Sieg am 7. Mai überzeugt!“

 

Etwaigen Provokationen in den Tagen vor dem Fight in der Hamburger Barclaycard Arena sieht Pulev gelassen entgegen: „Chisora kann mich nicht aus der Ruhe bringen und das wird ihn nervös machen“, ist Pulev überzeugt. Ulli Wegner sieht das hingegen ganz anders: „Der bekommt von meinem Jungen direkt eins auf die Leber, wenn er Mätzchen macht!“

 

Eintrittskarten für die Box-Nacht am 7. Mai sind im Internet bei www.tickethall.de und www.eventim.de sowie unter der telefonischen Ticket-Hotline 01806-570044 erhältlich.

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Chisora vs Pulev: Was sagen die Trainer

 

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Chisora-Coach Hussein: „Dereck wird Pulev in Grund und Boden stampfen!“

Nicht nur Dereck Chisora geht mit einer gehörigen Portion Selbstbewusstsein in das Aufeinandertreffen mit Kubrat Pulev am 7. Mai in Hamburg (live ab 22.50 Uhr in SAT.1). Auch sein Trainer CJ Hussein glaubt fest an den Sieg des „Del Boy“ über die „Cobra“ in Hamburg. Wieso Chisoras Coach dem Schützling von Ulli Wegner keine Chance auf den in der Barclaycard Arena einräumt und wieso man vor einigen Monaten noch ein englisches Duell mit dem aktuellen IBF-Weltmeister Anthony Joshua ablehnte, verrät Hussein hier im Interview.

 

Herr Hussein, wie groß ist die Herausforderung, einen Boxer wie Dereck Chisora zu trainieren?

 

CJ Hussein: Sagen wir mal so, ich habe es schon mit einfacheren Charakteren zu tun gehabt. Dereck ist ein wahrer Temperamentsbolzen, der schon mal sagt, dass er keine Lust hat zu trainieren. Ich arbeite mit meinem Team um Garry Ines und Michael Collins zwar erst seit vier Kämpfen mit Dereck zusammen, kenne ihn aber bereits seit vielen Jahren persönlich. Eine Sache hat mich nach all den Jahren echt überrascht: der Junge macht dieses Mal keine Mätzchen, ist stattdessen hochkonzentriert bei der Sache.

 

Wie drückt sich das im Besonderen aus?

 

CJ Hussein: Dereck hält sich zu 100 Prozent an meinen Trainingsplan, so diszipliniert habe ich ihn noch nie erlebt. Selbst in Sachen Fitnesswerten, wo er es in der Vergangenheit schon mal hat schleifen lassen, ist Dereck auf einem, für ihn, herausragenden Niveau. Momentan bringt er ein Gewicht von circa 107 Kilogramm auf die Waage. In einer besseren Form war Dereck nicht einmal gegen Vitali Klitschko. Der „Del Boy“ von damals würde den heutigen Pulev in Grund und Boden stampfen – und jetzt erst recht!

 

Das klingt vielversprechend. Was wird Ihrer Meinung nach der Schlüssel zum Sieg über Pulev sein?

 

CJ Hussein: Bei Dereck Chisora gibt es nur ein Kriterium, das über Sieg und Niederlage entscheidet und das ist sein Kopf. Wenn er voll bei der Sache ist und sich an unsere Taktik hält, wird Pulev gar nicht wissen, wie ihm geschieht. Durch unsere Vorbereitung, die uns im Übrigen mehrere Wochen nach Kalifornien führte, habe ich ein sehr gutes Gefühl, dass es so kommen wird.

 

Das hört sich so an, als ob Sie keinen großen Respekt vor Pulev und seinem Team haben …

 

CJ Hussein: Der Respekt ist schon da. Ich bewerte allerdings das, was ich in der Vergangenheit von ihm gesehen habe. Pulev boxt halt immer noch seinen alten, langweiligen und eindimensionalen Amateurstil. Er beherrscht genau drei Schläge – Jab, linker Haken und rechte Gerade – und von denen nur der Schlag mit der Führhand sehr gut ist. Selbst wenn Dereck einen Großteil seines Schlagarsenals vor dem Kampf vergisst, würde er immer noch mehr drauf haben als Pulev!

 

Sie sprechen davon, dass der Kampf über den Kopf entschieden wird. Es sollte daher kein unbedeutender Fakt sein, dass Pulev in Hamburg mehr Fans in seinem Rücken haben wird. Immerhin haben sich schon über tausend von ihnen angekündigt.

 

CJ Hussein: Das ist doch perfekt! Von mir aus kann das komplette Publikum nur aus Bulgaren bestehen, die uns auspfeifen. Gerade so etwas spornt Dereck doch an. Je mehr die Leute gegen ihn sind, desto mehr erwacht das Tier in ihm. Dereck hatte eigentlich damit gerechnet, dass dieser Kampf in Bulgarien stattfinden würde – ja, er hat es sich sogar gewünscht. Da sieht man doch, wie sehr es ihn anstachelt, in der „Höhle des Löwen“ zu boxen.

 

Und wie sieht nun der genaue Schlüssel zum Sieg aus?

 

CJ Hussein: Sie werden lachen, aber ich werde Ihnen verraten, wie dieser aussehen wird. Derecks Mobilität und Schlagvariationen werden im Endeffekt den Ausschlag geben. Er wird sich an Pulev, der außer seinem Jab alle anderen Schläge telegrafiert, heranschieben und ihm den Nahkampf aufzwingen. In diesen Situationen ist Pulev völlig hilflos und Dereck hat leichtes Spiel. Einen K.o. möchte ich trotzdem nicht vorhersagen, da die „Cobra“ eine Menge zu vertragen scheint.

 

Bei einem Sieg wäre Ihr Schützling nicht nur Europameister, sondern nähert sich einer neuerlichen WM-Chance …

 

CJ Hussein: … gegen Anthony Joshua! Den Kampf hätte Dereck auch so kürzlich bestreiten können, finanziell passte alles. Doch er sagte, dass es ihn zum damaligen Zeitpunkt nicht weitergebracht hätte – Dereck wollte eine Aussicht auf einen WM-Kampf. Jetzt ist Joshua IBF-Champion. Es ist also so, wie es sich aktuell entwickelt hat, perfekt. Nachdem er Pulev geschlagen hat, wird Dereck schließlich den Kampf gegen Joshua bekommen und dann als Weltmeister den Ring verlassen. Unser Ziel sind die großen Fights. Der Anfang wird jetzt am 7. Mai gegen Pulev gemacht!

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Ulli Wegner: Pulev muss mit einem Sieg für gute Laune sorgen!

 

Für Ulli Wegner zählt am 7. Mai nichts anderes als der Sieg von Kubrat Pulev. Ein Erfolg seines Schützlings über Dereck Chisora (live ab 22.50 Uhr in SAT.1) würde nicht nur den EM-Titel im Schwergewicht zurück ins Max-Schmeling-Gym bringen, sondern gleichzeitig Pulevs Weg in Richtung Weltmeisterschaft ebnen. Wie die Trainerlegende diesen Kampf einschätzt und wie er die zurückliegenden Wochen für sich persönlich bewertet, erzählt Wegner hier im Interview.

 

Ulli Wegner, in Ihrer Trainingsgruppe geht es momentan Schlag auf Schlag. Zuletzt zeigte erst Jack Culcay eine weltmeisterliche Vorstellung, kurz darauf verlor Arthur Abraham seinen WM-Titel. Am 7. Mai wollen Sie Kubrat Pulev zur Europameisterschaft im Schwergewicht führen. Haben Sie da überhaupt noch Zeit für ein Privatleben?

 

Ulli Wegner: Boxen ist mein Leben! Daher sind die letzten Wochen und Monate extrem schwer zu verkraften. Ich bin zum einen unheimlich stolz auf Jack, der mit einer extrem disziplinierten Leistung seine WM-Ambitionen unterstreichen konnte. Darauf folgte die herbe Enttäuschung mit Arthur. Meine Gefühlslage ist momentan am besten mit „Himmelhoch jauchzend, zu Tode betrübt“ zu beschreiben …

 

… also muss Kubrat Pulev jetzt für gute Stimmung sorgen?

 

Ulli Wegner: Absolut! Der Junge ist mein Rezept für gute Laune. Immer, wenn ich ihn trainieren sehe, ist Kubrat wieder ein Stück besser geworden. Ich konnte ja über zwei Wochen lang seinen Trainingsprozess nur aus der Ferne beobachten. Als ich dann Mitte April, mit Beginn des Sparrings, wieder vor Ort war, habe ich große Augen gemacht. Kubrat imponiert mir immer mehr mit seiner Einstellung zum Boxsport – da ist deutlich etwas von Jack abgefärbt.

 

Die Freundschaft zwischen Pulev und Culcay scheint sich positiv auszuwirken …

 

Ulli Wegner: Das sehe ich genauso. Jack ist ein Musterschüler, wenn es ums Training geht und hat das zuletzt auch nahezu perfekt im Wettkampf umgesetzt. Kubrat musste erst lernen, wer der „Chef“ ist und dass er schon in der Vorbereitung das zeigen muss, was ich von ihm erwarte, wenn es darauf ankommt. Dabei hat mir allen voran Jack sehr geholfen …

 

… und mit Sicherheit auch Ihr Assistenz-Coach Georg Bramowski …

 

Ulli Wegner: … der für mich von unschätzbarem Wert ist. Wie er mich täglich unterstützt und hilft, die Jungs mit einzustellen – im Rila-Gebirge hat er sich größtenteils allein um die harten Konditionseinheiten gekümmert – das ist einmalig und gibt es so garantiert kein zweites Mal. Der Chef bin aber immer noch ich!

 

Das hört sich nicht so an, als ob Sie sonderlich amtsmüde sind …

 

Ulli Wegner: Definitiv nicht! Ich habe noch so viele Aufgaben vor mir: Culcay soll gegen die Besten der Welt boxen, Abraham wieder Leistung zeigen und Pulev erst Europa- und dann Weltmeister werden! Die Jungs brauchen mich an ihrer Seite, um erfolgreich zu sein und ich kann sie unmöglich im Stich lassen.

 

Mit Blick auf den 7. Mai: Wie schwer ist denn für Kubrat Pulev die Aufgabe, Dereck Chisora zu schlagen?

 

Ulli Wegner: Chisora steht doch am Scheideweg, da müssen wir uns nichts vormachen. Wenn der Engländer diesen Kampf verliert, dann ist für ihn Schicht im Schacht! Er wird alles mobilisieren, um noch einmal die Chance zu bekommen, oben anzuklopfen. Das ist natürlich für uns gefährlich. Aber ich weiß, welche Qualitäten in Pulev stecken. Das wird für ihn ein hartes Stück Arbeit – doch ich bin mir sicher, dass wir siegreich aus diesem Duell hervorgehen werden …

 

… um sich dann in Richtung WM zu orientieren?

 

Ulli Wegner: Es ist ja kein Geheimnis, dass ich noch das große Ziel habe, einen Schwergewichts-Champion hervorzubringen. Ich hoffe nicht – nein, ich glaube, dass mir Kubrat Pulev diesen Traum schon bald erfüllen wird!

 

Eintrittskarten für die Box-Nacht in der Hamburger Barclaycard Arena sind im Internet bei www.tickethall.de und www.eventim.de sowie unter der telefonischen Ticket-Hotline 01806-570044 erhältlich.

 

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Neues Team, große Ziele: Feigenbutz und Röwer wollen „dicke Fische“ an Land ziehen!

Neue Impulse für den Erfolg! Erst Anfang des Jahres musste Vincent
Feigenbutz seinen Traum vom „jüngsten deutschen Box-Weltmeister aller
Zeiten“ vorerst begraben. Doch nur wenige Monate später ist der erst
20-jährige Super-Mittelgewichtler wieder oben auf. In Berlin bereitet sich
der Karlsruher momentan auf sein „Comeback“ am 7. Mai vor. Dann steigt er,
mit einem neuen Team an seiner Seite, in der Hamburger Barclaycard Arena
wieder in den Ring.

„Ich kann es kaum abwarten zu zeigen, was mir mein neuer Coach Karsten Röwer
alles beigebracht hat“, so Feigenbutz, der seit Anfang März im Gym in
Berlin-Marzahn trainiert. „Der Wechsel von Karlsruhe nach Berlin war für
mich zunächst eine größere Herausforderung, als jede Box-WM. Auf der einen
Seite wollte ich mein Umfeld nicht verlassen. Doch andererseits war mir auch
klar, dass ich diesen Schritt wagen muss, um mich weiterzuentwickeln“,
gestand sich Feigenbutz nach Gesprächen mit seinem Promoter Kalle Sauerland,
Manager Rainer Gottwald und Röwer ein.

„Für uns war es wichtig, dass Vincent zunächst seine Ausbildung gut
abschließt“, bestätigt Rainer Gottwald. „Nun kann sich der Junge voll und
ganz auf den Boxsport konzentrieren. Mit Karsten Röwer hat er jetzt einen
Coach an seiner Seite, der bereits Weltmeister hervorgebracht hat und ich
habe keinen Zweifel, dass auch Vincent von ihm zu einem großen Champion
geformt werden kann!“

„Man darf von Vincent in der Kürze der Zeit jedoch keine Wunderdinge
erwarten“, warnt Röwer. Der neue Mann in der Ecke von Feigenbutz ist sehr
davon angetan, wie sich dieser in seine Trainingsgruppe eingefügt hat.
„Vincent war schon nach kurzer Zeit voll integriert. Das liegt vor allem an
seinem ungeheuren Ehrgeiz und seiner Lernbereitschaft. Ob nun Technikübungen
mit Jürgen Brähmer oder beim bedingen Sparring mit Stefan Härtel: Vincent
versucht sich von jedem etwas abzuschauen“, freut sich Röwer.

Auch abseits des Rings verstehen sich Feigenbutz und sein neuer Trainer
hervorragend. „Wir sind ja beide leidenschaftliche Angler und waren schon
gemeinsam neues Angelzubehör shoppen“, verrät Röwer, „doch bevor ich Vincent
beibringe, wie man einen richtig dicken Fisch an Land zieht, soll er in
Hamburg mit einer guten Leistung überzeugen.“

Sein Fight in der Hansestadt soll für Feigenbutz der Beginn zur
erfolgreichen Rückkehr an die Spitze der Weltrangliste sei . „Meine Ziele
haben sich nicht verändert. Über kurz oder lang will ich wieder ganz oben
angreifen!“

Im Hauptkampf des Abends kommt es in der Hamburger Barclaycard Arena zur
Europameisterschaft im Schwergewicht zwischen Kubrat Pulev und Dereck
Chisora – ein Kampf, der gleichzeitig als Eliminator für die
IBF-Weltmeisterschaft dient. Eintrittskarten für die Box-Nacht am 7. Mai
sind im Internet bei www.tickethall.de <http://www.tickethall.de/>  und
www.eventim.de <http://www.eventim.de/>  sowie unter der telefonischen
Ticket-Hotline 01806-570044 erhältlich.

INTERVIEW RÖWER:

https://leifpm.co/2016/03/24/interview-karsten-roewer/

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Pulev vor EM gegen Chisora: „Ich bin endlich aufgewacht!“

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Pulev vor EM gegen Chisora: „Ich bin endlich aufgewacht!“

 „Vorbereitung ist die halbe Miete“ – ein Spruch, der nirgends so gut zutrifft wie im Leistungssport. Im Boxsport sagen Spitzentrainer wie Ulli Wegner, dass der Anteil des Trainings für einen späteren Erfolg gar bei 80 bis 90 Prozent liegt. Wenn es danach geht, hat Kubrat Pulev schon so gut wie gewonnen. Seit nunmehr zwölf Wochen bereitet sich der schwergewichtige Schützling von Kultcoach Wegner auf die Europameisterschaft am 7. Mai gegen Dereck Chisora vor. Eine Horrorvorstellung – selbst für gestandene Profis. Nicht so für Pulev!

 

„Ich will der Beste sein“, sagt Pulev, ohne zu zögern. „Unter meinem Trainerteam Ulli Wegner und Georg Bramowski ist mir von Beginn an klar geworden, dass ich dazu noch viel an mir arbeiten muss.“ Daher tut dem 34-Jährigen, nach eigenem Befinden, die lange Vorbereitungszeit sehr gut. „Mitte Januar habe ich mit den ersten Grundlageneinheiten in Berlin begonnen. Nach einem dreiwöchigen Camp in der Höhe habe ich mich gefühlt, als ob ich Bäume ausreißen könnte.“ Vor allem diese Zeit im Rila-Gebirge mag Pulev nicht missen. „Es war schön, dem Team meine Heimat zu zeigen.“

 

Danach ging es mit einer kurzen Unterbrechung ins Bundesleistungszentrum Kienbaum, wo sich Pulev jetzt wieder befindet. „Dort standen viele Übungen an den Geräten an, zudem viel Videostudium“, weiß der Mann mit dem Spitznamen „Cobra“ zu berichten. „Fehleranalyse war dabei das Hauptaugenmerk – was mache ich falsch. Im Training wurden dann immer wieder solche Situationen simuliert. Dadurch konnte ich schon viele schlechte Angewohnheiten abstellen.“ Aktuell befindet sich Pulev in der Sparringsphase. „Jetzt muss ich das, was wir einstudiert haben, in der Wettkampfsituation abrufen“, erklärt Pulev die aktuelle Phase seiner Vorbereitung, „es muss einfach alles in Fleisch und Blut übergehen.“

 

Angesprochen auf seine Ziele, denkt Pulev nicht weiter als an den EM-Fight am 7. Mai: „Schritt für Schritt muss ich besser werden – eine Hürde nach der anderen nehmen. Zunächst einmal muss ich Chisora schlagen, das ist momentan meine einzige und schwerste Aufgabe. Wenn mir das gelingt, kann ich die Latte höher legen.“ Der Weg ist zwar nicht Kubrat Pulevs Ziel, aber das Mittel zum Zweck, irgendwann wieder um den wertvollsten Preis im Boxsport zu kämpfen. „Mein Traum ist immer noch Weltmeister zu werden. Doch ich bin endlich aufgewacht, um zu realisieren, was dafür notwendig ist.“ Und dazu gehört scheinbar ein Vorbereitungs-Marathon …

 

Kubrat Pulev will Trainer Ulli Wegner wieder stolz machen!

Ulli Wegner steckt den Kopf nicht in den Sand. Nach seiner Rückkehr aus Las Vegas steht für den Kulttrainer schon die nächste Aufgabe an. Für die Europameisterschaft am 7. Mai muss schließlich Kubrat Pulev der entscheidende Feinschliff verpasst werden. Daher ist Wegner am Dienstagabend ins Trainingslager nach Kienbaum aufgebrochen, wo die entscheidende Phase der Vorbereitung für Pulev auf seinen Kampf gegen Dereck Chisora begonnen hat.

 

„Meine volle Aufmerksamkeit gehört jetzt Kubrat“, sagt Wegner. „Wir haben einen Titel in unserer Trainingsgruppe verloren. Das war sehr schmerzhaft, doch ich muss meinen Blick nach vorne richten. Das bin ich dem Jungen schuldig. Sein Freund Jack Culcay hat am Samstag schon gezeigt, dass unsere harte Vorbereitung Früchte getragen hat. Das gleiche erwarte ich jetzt von ihm!“

 

Der Mann, welcher in seiner Heimat Bulgarien ein Volksheld ist, stimmt seinem Trainer zu. Pulev: „Das Trainerteam Ulli Wegner und Georg Bramowski leistet hervorragende Arbeit. Es liegt im Endeffekt immer an uns Boxern, unsere Leistung im Ring abzurufen. Beim einen funktioniert das besser als beim anderen.“ Der 34-Jährige gibt zu, dass er am Fernseher bei der Niederlage von Teamkollege Arthur Abraham mitgelitten hat, „doch mir wird so etwas nicht passieren. Trainer Wegner darf kein zweites Mal so stark enttäuscht werden, wie zuletzt!“

 

Pulevs Vorbereitung steuerte in den letzten Wochen Assistenz-Coach Georg Bramowski. „Kubrats Leistungswerte sind, genau wie schon zuletzt bei Jack und Arthur, sehr gut“, so Bramowski, bestätigt aber gleichzeitig: „Es ist immer eine Frage, was man daraus macht. Im Endeffekt spielt immer die Tagesform die entscheidende Rolle. Wenn man mental nicht bereit ist, den Kampf anzunehmen, hat man im Wettkampf keine Chance – doch da machen wir uns bei Kubrat absolut keine Sorgen.“

 

Nun heißt es also volle Konzentration auf den 7. Mai. Und Pulev unkt: „Vielleicht hat die aktuelle Situation auch etwas Gutes und Chisora unterschätzt mich. Das kann er ruhig tun – in Hamburg wird es dann für ihn ein böses Erwachen geben!“

 

Eintrittskarten für die Box-Nacht in der Hamburger Barclaycard Arena sind im Internet bei www.tickethall.de und www.eventim.de sowie unter der telefonischen Ticket-Hotline 01806-570044 erhältlich.

 

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Sebastian Formella boxing in Hamburg at 07.05.2016

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Sebastian Formella will enter the ring in the BarclayArena in Hamburg at 07.05.2016 . Formella will be on the undercard of mainfight Pulev vs Chisora for the EBU Championship.

Formella fought last time 12.03.2016 in Neubrandenburg at the event of Brähmer vs Gutknecht of the WBA world light heavyweight tile.

Another Championship battle will Noel Gevor fight. Gevor has to protect his WBO Internationalt title in a 10 rounds bout of cruiserweight.

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Saturday 07 May 2016
Barclaycard ArenaHamburg, Hamburg, Germany
commission Austrian Boxing Federation
promoter Nisse Sauerland (SPAG)
television Germany SAT.1, United Kingdom SKY
division boxer record boxer record
Heavyweight Dereck Chisora 25 5 0 S Kubrat Pulev 22 1 0

EBU (European) heavyweight title (supervisor: Bob Logist)
Light Heavyweight Ismail Oezen 16 2 0 S TBA

Cruiserweight Noel Gevor 20 0 0 S TBA

Light Heavyweight Abel Gevor 11 0 0 S TBA

Super Middleweight Vincent Feigenbutz 21 2 0 S TBA
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Kubrat Pulev vs Derek Chisora EBU Championship 07.05.2016

 

 

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