Monatsarchiv: Juli 2015

Aram Khachatryan fighting in Hamburg at 25.07.2015

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The promising super bantam boxer Aram Khachatryan will be in the ring on Saturday 25th July in Hamburg. This is a boxer to keep your eyes on! Aram has the techinique and looks promising in his boxing style.

Looking forward to see him fighting agian!

Video his last fight:
https://leifpm.co/2015/06/21/aram-khachatryan-vs-kemal-faix-mevilda/

ARTICLE:
https://leifpm.co/2015/07/08/fightcard-25-07-2015-hamburg-germany-mit-bejaran-doberstein-lindberg-etc/

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Als Teamkollegen: Olympia-Stars Härtel und Ogogo wollen gemeinsam an die Spitze!

AA vs RS 4

Am 18. Juli kommt es zum „Final Showdown“ zwischen Arthur Abraham und Robert Stieglitz. Doch die Box-Nacht im GERRY WEBER STADION wird neben dem Kampf um die WM-Krone des Weltverbandes WBO noch eine weitere Rivalität neu aufleben lassen, denn Stefan Härtel (5-0) und Anthony Ogogo (7-0, 4 K.o.´s) boxen beide erstmals als Profis auf der gleichen Veranstaltung – jedoch nicht gegeneinander! Härtel bekommt es in Halle/Westfalen mit Maurice Possiti (10-6, 5 K.o.´s) aus Italien zu tun, gegen wen Sauerland-Neuverpflichtung Ogogo in den Ring steigen wird, entscheidet sich in den nächsten Tagen, da der geplante Gegner verletzungsbedingt absagen musste.

„Die Erfahrung von Olympia 2012 schmerzt immer noch“, sagt Härtel über sein letztes Aufeinandertreffen mit Ogogo. Rückblick: Bei den Olympischen Sommerspielen vor drei Jahren fühlte sich der Deutsche benachteiligt, nachdem er in einem engen Gefecht gegen den Briten in London den Kürzeren zog. „Ein Blick auf die Stelle meines Trophäenschrankes, wo eigentlich die Medaille hängen sollte, sagt alles“, so der Berliner, „im Profigeschäft werden wir uns beide aber wohl nicht in die Quere kommen.“ Kein Wunder – Härtel boxt im Super-Mittelgewicht, sein früherer Kontrahent eine Gewichtsklasse darunter.

Ohnehin sagt Ogogo, dass er damals den Sieg und die Medaille verdient hatte, „aber das ist für mich Schnee von gestern – wir wollen ganz nach oben. Jetzt sind wir Teamkollegen und vielleicht irgendwann beide Weltmeister!“ Beim 26-jährigen Normalausleger aus Lowestoft drehte sich in den vergangenen Monaten alles um seine Gesundheit. Eine langwierige Verletzung der Achillessehnen musste operativ behandelt werden. Nach knapp einem Jahr ohne Kampf freut sich Ogogo jetzt auf sein Comeback: „Ich freue mich, beim Team Sauerland unterschrieben zu haben. Neben Golden Boy Promotions in den USA habe ich jetzt auch in Europa einen starken Partner an meiner Seite – jetzt will ich die Boxszene so richtig aufmischen!“

Begeistern will am 18. Juli auch Mike Keta (18-3, 15 K.o.´s)! Die „Iron“ genannte K.o.-Maschine aus München will erfolgreich seinen WBC-Euro-Asia-Titel im Mittelgewicht gegen Aliklych Kanbolatov (12-2, 6 K.o.´s) aus Russland verteidigen.

Zudem wird es eine Weltmeisterschaft im Kickboxen geben. Marie Lang, trainiert von Mladen Steko, will sich nach mehreren Deutschen Meisterschaften und dem EM-Titel nun auch die WM-Titel der WKU holen. Dafür muss das „Leichtgewicht“ allerdings die starke Engländerin Victoria Emma Lomax schlagen.

Eintrittskarten für die Box-Nacht am 18. Juli in Halle/Westfalen sind ab 38,00 Euro unter der telefonischen Hotline des GERRY WEBER Ticket-Centers (05201) 81 80, im Internet unter http://www.gerryweber-world.de und http://www.tickethall.de sowie an allen bekannten Vorverkaufsstellen erhältlich.

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Starker Auftritt im Musikvideo: Tyron Zeuges erste Hauptrolle

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Tyron Zeuge – eines der größten deutschen Talente im Boxsport, Sonnyboy und Spaßvogel vom Dienst. Ein junger Mann mit vielen Facetten und jetzt auch noch Schauspieler! Denn der 23-jährige Super-Mittelgewichtler spielt die Hauptrolle im Musikvideo zur am Montag veröffentlichten Hitsingle „Fighting For“ von DJ Wee-O.

Die ungewöhnliche Zusammenarbeit der beiden Berliner Jungs war mehr oder weniger Zufall, denn Wee-O selbst ist noch nie mit dem Boxsport in Berührung gekommen. Der gebürtige Hamburger (legt übrigens bei Radio Energy auf) klärt auf: „Das haben wir alles meinem Kollegen Tiesto zu verdanken, der ein waschechter Boxfan ist!“ Richtig gehört! Tiesto, einer der bekanntesten und erfolgreichsten DJs der Welt verlieh ‚Fighting For‘ nicht nur den letzten Schliff, sondern wünschte sich ein dazu passendes Musikvideo, besetzt mit einem kommenden Star der Boxszene – Tyron Zeuge war schließlich die logische Wahl.

„Ich habe den Song erstmals beim Dreh gehört und ihn einfach nicht mehr aus meinem Kopf bekommen – eben ein echter Ohrwurm“, so Zeuge. Und Wee-O, der im Video selbst nicht auftaucht, kann dieses Kompliment nur zurückgeben: „Tyron hat das Motto von ‚Fighting For‘ perfekt dargestellt. Ob im Sport oder in der Liebe – der Junge weiß, dass es sich immer lohnt zu kämpfen!“

Seinen nächsten Auftritt im Ring wird der IBF-International Champion aufgrund einer Weisheitszahn-OP erst im September haben. Sein Ziel ist weiterhin klar: „Ich will Weltmeister werden!“ Und dafür lohnt es sich definitiv zu kämpfen …

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Richard Vella fighting 01.08.2015

Richard VellaPhoto: Chrissie´s Photography

Richard Vella had a very short fight on Friday 03.07.2015 of only 53 seconds. Richard will be in the ring next time at 01.08.2015 in Marsa at the Racing Club.

Further informations about this new boxing event in Malta sanctioned by MBA will be published soon!

Video:

https://leifpm.co/2015/07/04/richard-vella-vs-duane-keen/

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Fightcard 11.07.2015 Berlin mit Gutknecht, Granat & Milacic

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Eduard Gutknecht

DSC08323 Nikola Milacic & Adrian Granat

Saturday 11 July 2015 Landkostarena, Bestensee, Brandenburg, Germany
promoter: Winfried Spiering, Wiking-Boxteam

0 Super Middleweight Eduard Gutknecht 27-3-1
v Slavisa Simeunovic 17-11-0

0 Cruiserweight Nikola Milacic 8-1-0
v Zeljko Bojic 4-9-0

0 Heavyweight Adrian Granat 6-0-0
v Milos Dovedan 2-16-0

0 Middleweight Ronny Gabel 19-5-1
v TBA

0 Cruiserweight Artur Mann 1-0-0
v TBA

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Fightcard 25.07.2015 Hamburg, Germany mit Bejaran, Doberstein, Lindberg etc

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Saturday 25 July 2015 Boxsporthalle, Braamkamp, Hamburg, Germany
commission: Bund Deutscher Berufsboxer
promoter: Holger Petersen

8 Super Middleweight Rafael Bejaran 17-2-0
v Zura Mekereshvili 10-2-0

6×2 Super Welterweight Maria Lindberg 12-1-2
v Melinda Lazar 1-1-0

8 Super Middleweight Juergen Doberstein 17-2-1
v George Aduashvili 19-14-1

4 Super Welterweight Elias Espadas 8-1-0
v Renat Samedovi 14-13-1

4 Super Bantamweight Aram Khachatryan 4-0-0
v Nikoloz Berkatsashvili 25-13-0

8 Super Middleweight Roamer Alexis Angulo 15-0-0
v TBA

4 Super Middleweight Yunus Oezcan 1-0-0
v Ion Barsan 2-5-0

ARTIKEL:

Boxing in Hamburg 25.07.2015

Maria Lindberg fordert härtere Gegnerinnen

TICKETS:   Hammerbrock gym Gotenstrasse 4 oder Info@boxenimnorden.de

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Weltmeister Abraham: Erst Stieglitz schlagen, dann Titelvereinigung!

DSC_1559Foto: Uwe Koch, boxing-photo.com

Am 18. Juli ist es soweit. Arthur Abraham und Robert Stieglitz stehen sich beim „Final Showdown“ gegenüber – zumindest wenn es nach Titelverteidiger Abraham geht. Der will nämlich mit einem Sieg gegen seinen ewigen Widersacher Stieglitz diese Rivalität erfolgreich beenden. Was er über das nunmehr vierte Duell um die Weltmeisterschaft im Super-Mittelgewicht, den Austragungsort und ein großes Karriereziel zu sagen hat, können Sie im folgenden Interview nachlesen.

Arthur Abraham, am 18. Juli steht für Sie Kampf Nummer vier gegen Robert Stieglitz an. Wie stark motiviert Sie dieses erneute Aufeinandertreffen?

Arthur Abraham: Die Tatsache, dass es erneut um die Weltmeisterschaft geht, ist Motivation genug. Wenn ich in den Ring steige, gebe ich meinen Titel mit dem ersten Rundengong ab. Ich bin erst dann wieder Weltmeister, wenn der Ringrichter nach dem Kampf meine Hand hebt. Wenn ich als Profiboxer anders denken würde, wäre ich fehl am Platz und könnte die Handschuhe sofort an den Nagel hängen.

Vor einigen Wochen gaben Sie dem Playboy ein Interview, waren zum Fotoshooting in München. Im Juni drehten Sie ein Musikvideo, nahmen zudem diverse öffentliche Termine wahr. Man könnte denken, Sie nehmen Ihren Gegner nicht ernst genug …

Arthur Abraham: Wir sind im Profigeschäft – Boxen ist schließlich zum einen Leistungssport, zum anderen Unterhaltung. Man muss den Leuten etwas bieten, sie am eigenen Leben teilhaben lassen. Das ist wie bei einem Hollywood-Schauspieler: Man kann noch so gut sein – wenn einen die Öffentlichkeit nicht wahrnimmt, will dich niemand sehen! Übrigens fanden alle diese Termine an trainingsfreien Tagen statt – ich unterschätze Robert Stieglitz also keinesfalls.

Wie bereitet man sich überhaupt auf einen Gegner vor, den man bereits dreimal geboxt hat? Sind da überhaupt noch Überraschungen möglich? Sie kennen sich doch bestimmt in- und auswendig …

Arthur Abraham: Bei jeder Vorbereitung, jedem Kampf fangen wir wieder bei null an. Beim letzten Mal habe ich ihn in der 12. Runde niedergeschlagen – das hat den Unterschied auf den Punktrichterzetteln ausgemacht. Doch das gibt mir keinen Vorteil für den 18. Juli. Der Kampf geht wieder von vorn los, die Chancen stehen dann 50 zu 50. Aber glauben Sie mir, mein Trainer hat noch genügend Strategien parat, mit denen wir Stieglitz überraschen können.

Etwas Neues stellt der Austragungsort für Sie beide dar. Was für eine Stimmung erwarten Sie im GERRY WEBER STADION?

Arthur Abraham: Ich boxe zwar zum ersten Mal in Halle/Westfalen, habe aber bereits schon einige Kämpfe live im Publikum mitverfolgt. Die Zuschauer sind in dieser Arena ganz nah dran am Geschehen und werden uns beide nach vorn peitschen. Das wird eine Schlacht, bei der wir beide über unsere Grenzen gehen müssen um zu siegen!

Dirk Dzemski, der Trainer von Robert Stieglitz, hat vor Kurzem verlautbaren lassen, dass der Verlierer dieses Kampfes seine Karriere wohl beenden wird. Stimmen Sie dem zu?

Arthur Abraham: Ich persönlich denke nicht an so etwas. Ich bin Weltmeister und will es noch mindestens zwei bis drei Jahre lang bleiben. Die Tatsache, dass sein Trainer öffentlich von so etwas spricht, hört sich für mich so an, als ob er nicht wirklich an ihn glaubt. Wahrscheinlich will er ihn damit reizen – ich bin jedenfalls darauf vorbereitet.

Was macht Sie eigentlich so sicher, dass Sie den „Final Showdown“ für sich entscheiden werden?

Arthur Abraham: Der Glaube an meine Fähigkeiten und mein hartes Training. Ich kann alles genauso gut, wenn nicht besser als Stieglitz – davon bin ich überzeugt. Mein Promoter hat daher das Motto goldrichtig ausgewählt. Ich will diese Rivalität erfolgreich zu Ende bringen und danach eine Titelvereinigung anstreben – das ist mein großes Ziel!

Eintrittskarten für die Box-Nacht am 18. Juli in Halle/Westfalen sind ab 38,00 Euro unter der telefonischen Hotline des GERRY WEBER Ticket-Centers (05201) 81 80, im Internet unter http://www.gerryweber-world.de und http://www.tickethall.de sowie an allen bekannten Vorverkaufsstellen erhältlich.

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Lydon „Beqqu“ Chircop vs Warren Page

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Robert Stieglitz: Schlauer und dosierter zum WM-Titel?

DSC_3220Foto: Uwe Koch, Boxing-photo.com

Der „Final Showdown“ rückt unaufhaltsam näher. Bevor in den kommenden Tagen die Trainer ihre Meinungen kundtun werden, sind zunächst die beiden Protagonisten des 18. Juli an der Reihe. Den Anfang macht der Herausforderer. Robert Stieglitz gibt im folgenden Interview Aufschluss darüber, wie er das vierte Duell gegen Weltmeister Arthur Abraham angehen will und wieso sich der „Bodenbesuch“ beim bis dato letzten Aufeinandertreffen nicht wiederholen wird. Außerdem gibt er ein Versprechen ab, aber lesen Sie selbst …

Herr Stieglitz, für Sie steht das nunmehr vierte Aufeinandertreffen mit Arthur Abraham vor der Tür. Hat sich bei Ihnen irgendetwas zu den bisherigen drei Kämpfen verändert?

Robert Stieglitz: Nicht wirklich, wir haben zumindest in der Vorbereitung ein ähnliches Programm durchgezogen. Die letzten Wochen haben wir uns unter dem Motto „back to the roots“ im Sportinternat Halle/an der Saale einen anderen Ort für das Trainingslager gesucht. Es war etwas spartanischer, aber es hat für mich und meine Stallkollegen Pianeta, Wallisch und Schwarz, die sich ja auf ihre große „Schwergewichtsnacht“ am 11. Juli in Magdeburg vorbereiten, ein paar neue Impulse gesetzt. Ansonsten wurmen mich noch die Erinnerungen und das Urteil aus dem letzten Kampf mit Arthur. Die Motivation ist riesig, das Urteil wieder gerade zu rücken!

Arthur Abraham genießt das Rampenlicht, ist häufig in der Öffentlichkeit präsent. Von Ihnen hört man selten etwas außerhalb des Boxrings. Konzentrieren Sie sich eher auf das Sportliche?

Robert Stieglitz: Ich gehöre eher zu den zurückhaltenden Typen, bin kein lauter Vertreter. Ich bin viel in meinem Umfeld unterwegs, mag gerne Zuhause in Magdeburg sein und brauche das Rampenlicht nicht als „mein täglich Brot“. Mein Sport ist mein Leben und so lebe ich auch!

Bei der ersten Pressekonferenz sprachen Sie von taktischen Veränderungen, mit denen Sie ihren Gegner diesmal überraschen wollen. Geht so etwas überhaupt noch gegen jemanden, der einen in- und auswendig kennt?

Robert Stieglitz: Überraschen, naja, das ist in einem vierten Kampf wohl schwer. Aber anders boxen, schlauer und dosierter auftreten, das ist schon mal die klare Marschroute.

Als Sie Abraham das letzte Mal im Ring gegenüberstanden, gingen Sie kurz vor Ende der 12. Runde zu Boden. Können oder müssen Sie gar diese Erfahrung am 18. Juli verdrängen?

Robert Stieglitz: Das ist verdrängt und nicht mehr präsent, da es ja nur ein „Abknien“ war, kein direkter Niederschlag. Ich habe in der letzten Runde zu viel gemacht, wollte nach der Info meines Trainers den ungerechten Rückstand auf den Punktzetteln ausgleichen – „überpacen“ nennt man das wohl – und bekam die Quittung. Ein Fehler von mir und meinem Team. Das passiert uns so schnell nicht wieder!

Magdeburg ist deutlich näher an Halle/Westfalen als Berlin. Erwarten Sie eine große Unterstützung durch die Fans im GERRY WEBER STADION?

Robert Stieglitz: Klar hoffe ich auf eine große Unterstützung, auf viele Fans. Die kommen aber nicht nur aus Magdeburg, sondern inzwischen aus der ganzen Republik. Man muss ja nicht immer ein „Lauter“ sein, um eine große Fangemeinde zu haben!

Bei Ihren bisherigen Duellen mit Arthur Abraham verließ immer der Herausforderer den Ring mit dem WM-Titel. Sehen Sie das als gutes Omen für Kampf Nummer vier?

Robert Stieglitz: Wenn es denn so ein Omen gibt, dann spricht das wohl klar für mich!

Unabhängig vom Kampfausgang am 18. Juli: Wie lange wollen Sie noch als Boxer im Ring stehen. Gibt es noch Ziele, die Sie erreichen wollen, und planen Sie eventuell schon für Ihre Karriere danach?

Robert Stieglitz: Achtung, jetzt kommt der Standardspruch: Ich denke nur von Kampf zu Kampf! Aber klar, ich habe mir immer Gedanken gemacht, war nicht „blauäugig“ und habe die Zeit nach meiner Karriere vorbereitet. Eines ist sicher, ich werde dem Boxsport erhalten bleiben!

Eintrittskarten für die Box-Nacht am 18. Juli in Halle/Westfalen sind ab 38,00 Euro unter der telefonischen Hotline des GERRY WEBER Ticket-Centers (05201) 81 80, im Internet unter http://www.gerryweber-world.de und http://www.tickethall.de sowie an allen bekannten Vorverkaufsstellen erhältlich.

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Für Titelchancen: Gevor und Kölling trotzen Hitzewelle!

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Schwitzen für den Erfolg! Unter diesem Motto trainieren dieser Tage unter anderem Noel Gevor (17-0, 10 K.o.´s) und Enrico Kölling (17-1, 6 K.o.´s). Sowohl der 24-jährige Hamburger als auch der ein Jahr ältere Berliner bereiten sich auf Ihre Kämpfe am 18. Juli in Halle/Westfalen vor. Im Vorprogramm zum 4. WM-Duell zwischen Arthur Abraham und Robert Stieglitz wollen sich beide für größere Aufgaben empfehlen.

„Das ist bei diesen Temperaturen eine ganz schöne Plackerei“, sagt Gevor. Der talentierte Cruisergewichtler trifft im GERRY WEBER STADION auf Hamza Wandera (18-8-3, 13 K.o.´s) aus Uganda. „Bei uns in der Boxhalle haben wir an diesem Wochenende über 40 Grad Celsius. Da ist die Gefahr zu dehydrieren sehr groß.“ Also hat der junge Gevor seinem Stiefvater Khoren den Vorschlag unterbreitet, das Vormittagstraining an den Strand zu verlegen. Gevor: „Da kann ich beim Schwimmen etwas für meine Kondition tun. Und anstatt nachmittags arbeiten wir einfach erst abends im Gym.“ Ob der „Hitze-Trainingsplan“ der Gevors aufgeht, wird sich in knapp zwei Wochen zeigen! Die Belohnung könnte dann schon in Kürze folgen. Gevor: „Bei einem Sieg boxe ich im September um einen Titel!“

In Berlin schuftet unterdessen Enrico Kölling. Der Halbschwergewichtler aus der Trainingsgruppe von Trainer Karsten Röwer bekommt es am 18. Juli mit Vasyl Kondor (18-14-1, 5 K.o.´s) aus der Ukraine zu tun. Kölling: „Nach dem Rückschlag zu Beginn des Jahres hoffe ich, dass es Stück für Stück wieder bergauf geht. Bei meinem Fight im April war ich noch nicht wieder der Alte, hatte mir durch meinen Kampfeswillen den Sieg verdient. In Halle/Westfalen will ich wieder mit boxerischen Mitteln überzeugen!“ Keine leichte Aufgabe, immerhin hat Kondor zuletzt dem kommenden WM-Herausforderer von Teamkollege Jürgen Brähmer das Leben schwer gemacht. „Gegen Konni Konrad hat Kondor bis zum Abbruch gezeigt, dass er technisch gut ausgebildet ist“, so Kölling, der aber nichts von Quervergleichen hält, „wichtig ist, dass ich siege und mir eine erneute Titelchance verdiene!“ Und was sagt er zur momentanen Hitzewelle: „Tagsüber kalt duschen und nur früh und abends trainieren, denn auch Leistungssportler sind keine Maschinen!“

Eintrittskarten für die Box-Nacht am 18. Juli in Halle/Westfalen sind ab 38,00 Euro unter der telefonischen Hotline des GERRY WEBER Ticket-Centers (05201) 81 80, im Internet unter http://www.gerryweber-world.de und http://www.tickethall.de sowie an allen bekannten Vorverkaufsstellen erhältlich.

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