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07.05.2016 Hamburg; Hass-Duell und tolle Vorkämpfe

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Vor Hass-Duell: Chisora will Pulev schon beim Wiegen „kaputt“ machen!

 Diese beiden Boxer werden keine Freunde mehr! Vor der Schwergewichts-Europameisterschaft am Samstag in der Hamburger Barclaycard Arena (live ab 22.50 Uhr in SAT.1) geht der Psycho-Krieg zwischen Kubrat Pulev und Dereck Chisora nicht nur weiter – nein, es soll noch schlimmer werden!

 Bei der Pressekonferenz lieferten sich die beiden Schwergewichtler schon verbale Tiefschläge und eine ordentliche Rangelei. Beim Wiegen, am Freitag um 16.00 Uhr im „Fairmont Hotel Vier Jahreszeiten“, will vor allen Dingen Dereck Chisora noch einen drauflegen. Chisora: „Er hat schon bei der Pressekonferenz nur gestammelt und gezittert. Nach dem Wiegen wird er die Hosen restlos voll haben und am Samstag so fertig sein, dass ich leichtes Spiel mit ihm haben werde!“

 

Welche Gemeinheit hat der britische Box-Rüpel als nächstes vor? Kubrat Pulev bleibt gelassen. Gestern feierte der Schützling von Ulli Wegner seinen 35. Geburtstag. „Ich hab Dereck ein kleines Video geschickt“, sagt Pulev. In diesem verdrückt der Bulgare seinen Geburtstagskuchen und sagt: „Ich fresse Dich am Samstag auf!“ Die Video-Antwort des Engländers ließ nicht lange auf sich warten. Chisora: „Pulev muss immer etwas trinken, oder er stopft irgendetwas in sich herein, wenn über mich spricht. Ich sage: Er kann meinen S…. und mein E….. lutschen.“ Oha!

 

Kalle Sauerland ließ indes die Sicherheitsvorkehrungen für das morgige Wiegen verstärken. „Wir wollen nicht, dass unseren Sportlern irgendetwas passiert. Die beiden sollen sich ihre Energie für Samstag aufheben, doch Kubrat und Dereck stehen dermaßen unter Strom – wir können da nur versuchen, sie vor dem Kampf so gut wie möglich voneinander zu trennen.“ So liegen beispielsweise die Unterkünfte der „Giganten“ in Hamburg zwölf Kilometer auseinander. Sauerland: „So besteht jedenfalls nicht die Möglichkeit, dass sie sich beim Joggen oder Essen über den Weg laufen!“ Das wäre wohl auch fatal…

 

 

Tolles Vorprogramm: Box-Rüpel Dereck Chisora lobt Vincent Feigenbutz!

 

 

Er kann auch freundlich sein! Box-Rüpel Dereck Chisora, der am Samstag gegen Kubrat Pulev um die Europameisterschaft im Schwergewicht boxen wird (ab 22.50 Uhr live in SAT.1), äußert sich sehr positiv über das Vorprogramm der Boxgala in der Barclaycard-Arena. „Das werden elf gute Kämpfe. Die Boxfans bekommen was für ihr Geld geboten“, sagt Chisora.

 

Vor allen Dingen für Vincent Feigenbutz, der vor dem Hauptkampf boxen wird, hat der Engländer nur lobende Worte übrig. „Der Junge hat Eier! Er hat in sehr jungen Jahren im Ausland geboxt und sich dort durchgebissen. Sein Kampfstil ist explosiv, er hat einen richtigen Punch – und er ist nicht auf den Mund gefallen“, sagt Chisora über den Karlsruher. Feigenbutz wird nach seiner WM-Niederlage gegen den Italiener De Carolis zum ersten Mal unter Karsten Röwer als Coach in den Ring steigen. Gegner des 20-jährigen Youngsters ist der Argentinier Crispulo Javier Andino. Chisora: „Vincent hat eine große Zukunft vor sich. Ich denke, dass er im nächsten Jahr wieder um die WM boxen wird.“

 

Mit Stefan Härtel geht ein weiterer Schützling von Trainer Röwer in Hamburg an den Start. Nach einigen Sparringseinheiten mit Teamkollege Feigenbutz ist Härtel gar von seinem ersten vorzeitigen Sieg überzeugt. „Beim Training mit Vincent ist ein wenig Schlagkraft abgefärbt“, so der Berliner mit einem Augenzwinkern vor dem Aufeinandertreffen mit Ruslan Schelev.

 

Bums in den Fäusten hat Noel Gevor auf jeden Fall! Langsam aber sicher will Deutschlands wohl größtes Cruisergewichtstalent das auch gegen die Elite seiner Gewichtsklasse zeigen. Gegen Cristian Javier Medina soll nochmals die WBO-International Meisterschaft verteidigt werden. Gevor fordernd: „Danach bin ich bereit für einen großen Kampf!“

 

Noch nicht ganz so weit ist Artur Mann. Die Sauerland-Neuverpflichtung will es nichtsdestotrotz gegen Ex-Champion Valery Brudov krachen lassen und seinen siebten Knockout in ebenso vielen Kämpfen feiern. Manager Winfried Spiering kündigt vollmundig an: „Arturs rechter Dampfhammer wird nicht umsonst als ‚Donnerschlag‘ bezeichnet – wenn der einschlägt, steht alles unter Strom!“

 

Vor zu harten Schlägen haben scheinbar auch die Gegner von Patrick Wojcicki Angst. Bis Anfang dieser Woche dauerte es, bis endlich ein Gegner einen Kampfvertrag gegen den Mittelgewichtler aus Wolfsburg unterschrieben hatte. Der erfahrene Robizon Omsarashvili steht Wojcicki am Samstag nun gegenüber.

 

Gute Laune, schnelle Fäuste und viel Unterhaltung – das darf man von Anthony Yigit erwarten. Der Halbweltergewichtler aus Schweden sorgte bereits einige Male für aufsehenerregende Kämpfe auf deutschem Boden. Das soll dieses Mal nicht anders werden. Im „Duell der Ungeschlagenen“ trifft Yigit auf Philip Sutcliffe Jr. aus Irland.

 

Mit Sebastian Formella steigt außerdem ein echter Lokalmatador am 7. Mai in den Ring. Für den 28-Jährigen wird das ein ganz besonderer Kampf, denn der talentierte Halb-Mittelgewichtler, der im normalen Leben die großen Containerbrücken im Hamburger Hafen fährt, präsentiert sich das erste Mal in seiner Heimatstadt vor so vielen Zuschauern. „Ein Kampf in dieser großen Arena, vor heimischem Publikum, motiviert unheimlich!“ Sein Gegner: Gyula Vajda aus Ungarn.

 

Mit Ismail Özen gesellt sich noch ein weiterer Hamburger Jung zu den Kämpfern am Samstag. Und der Super-Mittelgewichtler feiert gleich zwei Premieren: Erstmals boxt Özen mit der GBU-Intercontinental Meisterschaft um einen Titel – zudem war noch nie ein Kampf von ihm auf zehn Runden angesetzt. Özen: „Mein Trainer Mahir Oral hat in der Vorbereitung viel Wert auf eine gute Kondition gelegt. Die habe jetzt – den Titel hole ich mir!“

 

Sein Coach wird wiederum bei zwei weiteren Kämpfern an diesem Abend in der Ecke stehen: Dominik Ameri und Rifat Kwasniak wollen Oral mit Siegen beschenken. Für den 16-jährigen Kwasniak wird es übrigens der erste Profikampf überhaupt werden.

 

ACHTUNG: Die Veranstaltung am Samstag startet bereits um 17.00 Uhr – ab 16.50 Uhr wird mit dem Einlass in die Barclaycard Arena begonnen! Im Hauptkampf des Abends kommt es in der Hamburger Barclaycard Arena zur Europameisterschaft im Schwergewicht zwischen Kubrat Pulev und Dereck Chisora – ein Kampf, der gleichzeitig als Eliminator für die IBF-Weltmeisterschaft dient.

 

Eintrittskarten für die Box-Nacht sind im Internet bei www.eventim.de sowie unter der telefonischen Ticket-Hotline 01806-570044 erhältlich.

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Interview Kubrat Pulev

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Video: Press conference Pulev vs Chisora

 



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Interview Chisora & Pulev

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Großer Plan: Chisora verhöhnt Klitschko, will Pulev ausknocken und dann um die WM gegen Fury ran!

 Dereck Chisora will noch einmal zum Sprung auf die ganz große Bühne des Boxsports ansetzen. Bei einem Sieg über Kubrat Pulev hätte der „Del Boy“ nicht nur die Möglichkeit nochmals Europameister zu werden, sondern wieder um die Weltmeisterschaft zu boxen. Wieso ihm das gegen Pulev unbedingt gelingen muss, welchen Einfluss sein aktueller Trainer CJ Hussein auf ihn hat und mit wem Chisora noch eine Rechnung begleichen will, verrät er hier im Interview.

 

Herr Chisora, reisen Sie gern?

 

Dereck Chisora: Aber klar, am liebsten verbringe ich meine Freizeit in der Südsee und lasse es mir gut gehen. Für mich ist das meist eine Belohnung nach gewonnenen Kämpfen …

 

… doch als nächstes begeben Sie sich auf eine „Geschäftsreise“ …

 

Dereck Chisora: … die ich nicht so gerne mag. Leute sprechen häufig in einer anderen Sprache und verstehen dich nicht, das Essen ist nicht so gut wie daheim und ich bin dazu gezwungen, einem anderen Menschen weh zu tun.

 

Sie hören sich gerade nicht so nach einem begeisterten Profiboxer an …

 

Dereck Chisora: Vor knapp einem Jahr hätte ich dem zugestimmt. Da habe ich nur noch wegen des Geldes geboxt – man muss ja vorsorgen! Dann habe ich meinen aktuellen Trainer CJ Hussein kennengelernt und es hat geklickt. Meine Leidenschaft für den Sport war zurück. Und jetzt stehe ich kurz vor der Chance, erneut um die WM zu boxen. Ich muss einzig und allein diesen Langweiler Pulev besiegen …

 

… jetzt sind Sie also doch mit Spaß bei der Sache! Es klang erst so, als ob Sie ihrem Gegner nicht unbedingt Schmerzen zufügen wollen …

 

Dereck Chisora: Bevor solch ein osteuropäischer Roboter, der sich zu aller Ironie auch noch „Cobra“ nennt, Weltmeister wird, muss ich ihn aus dem Weg räumen. Damit tue ich doch allen einen Gefallen. Wer will schon sehen, wie sich Pulev den Titel holt? Wenn er gegen mich K.o. geht, ist mit Sicherheit die Freude riesengroß!

 

Dabei mussten Sie sich doch auch schon in einem WM-Duell geschlagen geben …

 

Dereck Chisora: … wobei ich jedoch dem Publikum einen echten Fight geboten habe und nicht jämmerlich ausgeknockt worden bin, wie Pulev. Außerdem war und ist Vitali deutlich stärker als Wladimir …

 

… den Sie sich auch gern einmal vornehmen würden?

 

Dereck Chisora: Gern, aber das wird nicht passieren. Wladimir wird im Juli erneut seinen Hintern von Tyson Fury versohlt bekommen und dann zurücktreten. Ich lege meinen Fokus auf die „neue Generation“ von Champions. Nach Pulev ist Anthony Joshua an der Reihe. Und schließlich will ich mich noch bei Fury revanchieren. Tyson, ich bin nicht mehr der lethargische Typ, den Du 2014 vorgeführt hast. Wenn wir uns noch einmal im Ring begegnen, wird die Sache anders ausgehen!

 

Das sind große Worte! Was darf das Publikum in der Kampfwoche von Ihnen erwarten?

 

Dereck Chisora: Eine völlig abgedrehte Show. Wenn ich Dienstagmorgen in den Flieger in Richtung Hamburg steige, lege ich den Schalter um – aus Dr. Jekyll wird Mr. Hyde, wenn man so will. Ich hoffe, dass nichts Schlimmes passiert, doch eines verspreche ich: Pulev wird am Boden liegen!

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Kubrat Pulev sicher: „Nach dem Kampf kann Chisora in Rente gehen!“

 

 

Alles oder Nichts! Auch das könnte gut und gerne das Motto des Schwergewichts-Duells zwischen Kubrat Pulev und Dereck Chisora sein. Am 7. Mai treffen die beiden Schwergewichtler in Hamburg im Kampf um die Europameisterschaft aufeinander. Im Interview erzählt Wegner-Schützling Pulev, welchen Einfluss die Trainerlegende auf ihn hat, was er zu den Provokationen Chisoras sagt und welchen Traum sich der Bulgare noch erfüllen möchte.

 

Kubrat Pulev, am 7. Mai stehen Sie vor der größten Herausforderung, seitdem Sie Wladimir Klitschko um die Weltmeisterschaft herausgefordert haben …

 

Kubrat Pulev: Das stimmt. Ich habe nach dieser schlimmen Niederlage vor 18 Monaten einen Neuanfang gestartet, habe mir Ulli Wegner in die Ecke geholt. Es war klar, dass ich nicht sofort wieder gegen die „dicken Brocken“ antreten konnte. Ich musste zunächst das Konzept von Herrn Wegner verinnerlichen. Dazu gehörte, einige Aufbaukämpfe zu bestreiten. Er wollte meine Psyche stärken, meine Siegermentalität neu beleben. Ich glaube, das ist ihm gut gelungen. Den Beweis werde ich gegen Chisora antreten …

 

… der ja behauptet, dass Sie außer Klitschko bisher keine echten Gegner vor die Fäuste bekommen haben. Der beste sein noch ein „Rentner“ namens Tony Thompson gewesen …

 

Kubrat Pulev: Merkwürdig, dass er das Maul so weit aufreißt und selbst einen Mann von der Klasse eines Thompson bislang nicht schlagen konnte. Ich sehe da nur Niederlagen gegen Vitali Klitschko, Tyson Fury und David Haye. Selbst einen mit gebrochener Hand boxenden Robert Helenius konnte Chisora nicht vorzeitig stoppen …

 

… stattdessen sollen Sie gegen ihn K.o. gehen!

 

Kubrat Pulev: Wenn Chisora den Knockout sucht, dann spielt er mir doch direkt in die Karten. Doch cleveres Boxen war halt noch nie sein Ding. Außer Physis hat Dereck nicht wirklich etwas zu bieten. Nimmt man die aus dem Spiel, ist er hilflos.

 

Das klingt so, als hätten Sie einen ausgeklügelten Plan vor Augen …

 

Kubrat Pulev: Natürlich – es geht hier schließlich um die Europameisterschaft und eine erneute Chance, um die Weltmeisterschaft zu boxen. Nicht umsonst habe ich mit über 14 Wochen die längste Vorbereitung meiner Profikarriere hinter mir. Diesem Kampf habe ich alles untergeordnet, nur der Sieg zählt. Mein großes Ziel ist und bleibt der WM-Titel …

 

… um den Sie wahrscheinlich am liebsten in Ihrer Heimatstadt Sofia boxen wollen würden …

 

Kubrat Pulev: Das wäre traumhaft, doch da mache ich mir keine Illusionen. Sowohl Tyson Fury als auch Anthony Joshua sind in Großbritannien echte Stars. Doch ein wahrer Champion ist, wer sich in die Höhle des Löwen wagt und diesem dort seinen Schatz entreißt. Dafür werde ich alles geben und dann meinem Volk einen WM-Kampf daheim schenken!

 

Doch zunächst heißt Ihre Aufgabe Dereck Chisora. Wie geht es aus?

 

Kubrat Pulev: Der Ringrichter wird nach dem Kampf meinen Arm in die Höhe strecken. Was vom ersten bis zum letzten Gong passieren mag, kann ich nicht vorhersagen. Eins ist allerdings klar: Danach kann Chisora in die Boxer-Rente gehen!

 

Eintrittskarten für die Box-Nacht in der Barclaycard Arena sind im Internet bei www.tickethall.de und www.eventim.de sowie unter der telefonischen Ticket-Hotline 01806-570044 erhältlich.

 

 

 

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Pulev: Erst Chisora schlagen, dann Klitschko-Karriere beenden!

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Kubrat Pulev – der Wolf im Schafspelz! Beim Medientag vor seinem Kampf um die Europameisterschaft am 7. Mai (live ab 22.50 Uhr in SAT.1) schlug die „Cobra“ erst zielsicher in die Pratzen von Kultcoach Ulli Wegner, bevor er sich geduldig den Fragen der anwesenden Journalisten stellte. Eines ist klar: Pulev ist hochkonzentriert auf das Schwergewichts-Duell mit Dereck Chisora!

 

„Gegen ihn habe ich die Chance zu zeigen, dass ich nochmals eine WM-Chance verdiene“, so Pulev. Immerhin dient der proklamierte „Kampf der Giganten“ nicht nur dazu, einen neuen Europameister zu krönen, sondern ebenfalls als WM-Ausscheider beim Weltverband IBF. Doch statt gegen deren Champion Anthony Joshua anzutreten, will der Bulgare lieber eine Scharte auswetzen. „Wenn ich Chisora schlage – und das werde ich – wünsche ich mir nichts sehnlicher, als ein Rematch mit Wladimir Klitschko“, erklärt Pulev, der dem Ukrainer Ende 2014 unterlegen war. „Ich sehe ihn zwar im erneuten Aufeinandertreffen mit Tyson Fury als Außenseiter, drücke Wladimir aber die Daumen. Nicht Fury soll Klitschkos Karriere beenden – das werde ich tun! Dafür stehe ich bereit – selbst wenn der Austragungsort dann Kiew heißen würde!“

 

Trainer Ulli Wegner ging derweil auf die Kommentare von Chisora-Coach CJ Hussein („Pulev beherrscht genau drei Schläge – Jab, linker Haken und rechte Gerade“) ein. Wegner: „Mehr wird gegen Chisora auch nicht notwendig sein. Wenn Kubrat diese Grundschläge so perfekt wie im Training bringt, bin ich von einem klaren Sieg am 7. Mai überzeugt!“

 

Etwaigen Provokationen in den Tagen vor dem Fight in der Hamburger Barclaycard Arena sieht Pulev gelassen entgegen: „Chisora kann mich nicht aus der Ruhe bringen und das wird ihn nervös machen“, ist Pulev überzeugt. Ulli Wegner sieht das hingegen ganz anders: „Der bekommt von meinem Jungen direkt eins auf die Leber, wenn er Mätzchen macht!“

 

Eintrittskarten für die Box-Nacht am 7. Mai sind im Internet bei www.tickethall.de und www.eventim.de sowie unter der telefonischen Ticket-Hotline 01806-570044 erhältlich.

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Chisora vs Pulev: Was sagen die Trainer

 

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Chisora-Coach Hussein: „Dereck wird Pulev in Grund und Boden stampfen!“

Nicht nur Dereck Chisora geht mit einer gehörigen Portion Selbstbewusstsein in das Aufeinandertreffen mit Kubrat Pulev am 7. Mai in Hamburg (live ab 22.50 Uhr in SAT.1). Auch sein Trainer CJ Hussein glaubt fest an den Sieg des „Del Boy“ über die „Cobra“ in Hamburg. Wieso Chisoras Coach dem Schützling von Ulli Wegner keine Chance auf den in der Barclaycard Arena einräumt und wieso man vor einigen Monaten noch ein englisches Duell mit dem aktuellen IBF-Weltmeister Anthony Joshua ablehnte, verrät Hussein hier im Interview.

 

Herr Hussein, wie groß ist die Herausforderung, einen Boxer wie Dereck Chisora zu trainieren?

 

CJ Hussein: Sagen wir mal so, ich habe es schon mit einfacheren Charakteren zu tun gehabt. Dereck ist ein wahrer Temperamentsbolzen, der schon mal sagt, dass er keine Lust hat zu trainieren. Ich arbeite mit meinem Team um Garry Ines und Michael Collins zwar erst seit vier Kämpfen mit Dereck zusammen, kenne ihn aber bereits seit vielen Jahren persönlich. Eine Sache hat mich nach all den Jahren echt überrascht: der Junge macht dieses Mal keine Mätzchen, ist stattdessen hochkonzentriert bei der Sache.

 

Wie drückt sich das im Besonderen aus?

 

CJ Hussein: Dereck hält sich zu 100 Prozent an meinen Trainingsplan, so diszipliniert habe ich ihn noch nie erlebt. Selbst in Sachen Fitnesswerten, wo er es in der Vergangenheit schon mal hat schleifen lassen, ist Dereck auf einem, für ihn, herausragenden Niveau. Momentan bringt er ein Gewicht von circa 107 Kilogramm auf die Waage. In einer besseren Form war Dereck nicht einmal gegen Vitali Klitschko. Der „Del Boy“ von damals würde den heutigen Pulev in Grund und Boden stampfen – und jetzt erst recht!

 

Das klingt vielversprechend. Was wird Ihrer Meinung nach der Schlüssel zum Sieg über Pulev sein?

 

CJ Hussein: Bei Dereck Chisora gibt es nur ein Kriterium, das über Sieg und Niederlage entscheidet und das ist sein Kopf. Wenn er voll bei der Sache ist und sich an unsere Taktik hält, wird Pulev gar nicht wissen, wie ihm geschieht. Durch unsere Vorbereitung, die uns im Übrigen mehrere Wochen nach Kalifornien führte, habe ich ein sehr gutes Gefühl, dass es so kommen wird.

 

Das hört sich so an, als ob Sie keinen großen Respekt vor Pulev und seinem Team haben …

 

CJ Hussein: Der Respekt ist schon da. Ich bewerte allerdings das, was ich in der Vergangenheit von ihm gesehen habe. Pulev boxt halt immer noch seinen alten, langweiligen und eindimensionalen Amateurstil. Er beherrscht genau drei Schläge – Jab, linker Haken und rechte Gerade – und von denen nur der Schlag mit der Führhand sehr gut ist. Selbst wenn Dereck einen Großteil seines Schlagarsenals vor dem Kampf vergisst, würde er immer noch mehr drauf haben als Pulev!

 

Sie sprechen davon, dass der Kampf über den Kopf entschieden wird. Es sollte daher kein unbedeutender Fakt sein, dass Pulev in Hamburg mehr Fans in seinem Rücken haben wird. Immerhin haben sich schon über tausend von ihnen angekündigt.

 

CJ Hussein: Das ist doch perfekt! Von mir aus kann das komplette Publikum nur aus Bulgaren bestehen, die uns auspfeifen. Gerade so etwas spornt Dereck doch an. Je mehr die Leute gegen ihn sind, desto mehr erwacht das Tier in ihm. Dereck hatte eigentlich damit gerechnet, dass dieser Kampf in Bulgarien stattfinden würde – ja, er hat es sich sogar gewünscht. Da sieht man doch, wie sehr es ihn anstachelt, in der „Höhle des Löwen“ zu boxen.

 

Und wie sieht nun der genaue Schlüssel zum Sieg aus?

 

CJ Hussein: Sie werden lachen, aber ich werde Ihnen verraten, wie dieser aussehen wird. Derecks Mobilität und Schlagvariationen werden im Endeffekt den Ausschlag geben. Er wird sich an Pulev, der außer seinem Jab alle anderen Schläge telegrafiert, heranschieben und ihm den Nahkampf aufzwingen. In diesen Situationen ist Pulev völlig hilflos und Dereck hat leichtes Spiel. Einen K.o. möchte ich trotzdem nicht vorhersagen, da die „Cobra“ eine Menge zu vertragen scheint.

 

Bei einem Sieg wäre Ihr Schützling nicht nur Europameister, sondern nähert sich einer neuerlichen WM-Chance …

 

CJ Hussein: … gegen Anthony Joshua! Den Kampf hätte Dereck auch so kürzlich bestreiten können, finanziell passte alles. Doch er sagte, dass es ihn zum damaligen Zeitpunkt nicht weitergebracht hätte – Dereck wollte eine Aussicht auf einen WM-Kampf. Jetzt ist Joshua IBF-Champion. Es ist also so, wie es sich aktuell entwickelt hat, perfekt. Nachdem er Pulev geschlagen hat, wird Dereck schließlich den Kampf gegen Joshua bekommen und dann als Weltmeister den Ring verlassen. Unser Ziel sind die großen Fights. Der Anfang wird jetzt am 7. Mai gegen Pulev gemacht!

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Ulli Wegner: Pulev muss mit einem Sieg für gute Laune sorgen!

 

Für Ulli Wegner zählt am 7. Mai nichts anderes als der Sieg von Kubrat Pulev. Ein Erfolg seines Schützlings über Dereck Chisora (live ab 22.50 Uhr in SAT.1) würde nicht nur den EM-Titel im Schwergewicht zurück ins Max-Schmeling-Gym bringen, sondern gleichzeitig Pulevs Weg in Richtung Weltmeisterschaft ebnen. Wie die Trainerlegende diesen Kampf einschätzt und wie er die zurückliegenden Wochen für sich persönlich bewertet, erzählt Wegner hier im Interview.

 

Ulli Wegner, in Ihrer Trainingsgruppe geht es momentan Schlag auf Schlag. Zuletzt zeigte erst Jack Culcay eine weltmeisterliche Vorstellung, kurz darauf verlor Arthur Abraham seinen WM-Titel. Am 7. Mai wollen Sie Kubrat Pulev zur Europameisterschaft im Schwergewicht führen. Haben Sie da überhaupt noch Zeit für ein Privatleben?

 

Ulli Wegner: Boxen ist mein Leben! Daher sind die letzten Wochen und Monate extrem schwer zu verkraften. Ich bin zum einen unheimlich stolz auf Jack, der mit einer extrem disziplinierten Leistung seine WM-Ambitionen unterstreichen konnte. Darauf folgte die herbe Enttäuschung mit Arthur. Meine Gefühlslage ist momentan am besten mit „Himmelhoch jauchzend, zu Tode betrübt“ zu beschreiben …

 

… also muss Kubrat Pulev jetzt für gute Stimmung sorgen?

 

Ulli Wegner: Absolut! Der Junge ist mein Rezept für gute Laune. Immer, wenn ich ihn trainieren sehe, ist Kubrat wieder ein Stück besser geworden. Ich konnte ja über zwei Wochen lang seinen Trainingsprozess nur aus der Ferne beobachten. Als ich dann Mitte April, mit Beginn des Sparrings, wieder vor Ort war, habe ich große Augen gemacht. Kubrat imponiert mir immer mehr mit seiner Einstellung zum Boxsport – da ist deutlich etwas von Jack abgefärbt.

 

Die Freundschaft zwischen Pulev und Culcay scheint sich positiv auszuwirken …

 

Ulli Wegner: Das sehe ich genauso. Jack ist ein Musterschüler, wenn es ums Training geht und hat das zuletzt auch nahezu perfekt im Wettkampf umgesetzt. Kubrat musste erst lernen, wer der „Chef“ ist und dass er schon in der Vorbereitung das zeigen muss, was ich von ihm erwarte, wenn es darauf ankommt. Dabei hat mir allen voran Jack sehr geholfen …

 

… und mit Sicherheit auch Ihr Assistenz-Coach Georg Bramowski …

 

Ulli Wegner: … der für mich von unschätzbarem Wert ist. Wie er mich täglich unterstützt und hilft, die Jungs mit einzustellen – im Rila-Gebirge hat er sich größtenteils allein um die harten Konditionseinheiten gekümmert – das ist einmalig und gibt es so garantiert kein zweites Mal. Der Chef bin aber immer noch ich!

 

Das hört sich nicht so an, als ob Sie sonderlich amtsmüde sind …

 

Ulli Wegner: Definitiv nicht! Ich habe noch so viele Aufgaben vor mir: Culcay soll gegen die Besten der Welt boxen, Abraham wieder Leistung zeigen und Pulev erst Europa- und dann Weltmeister werden! Die Jungs brauchen mich an ihrer Seite, um erfolgreich zu sein und ich kann sie unmöglich im Stich lassen.

 

Mit Blick auf den 7. Mai: Wie schwer ist denn für Kubrat Pulev die Aufgabe, Dereck Chisora zu schlagen?

 

Ulli Wegner: Chisora steht doch am Scheideweg, da müssen wir uns nichts vormachen. Wenn der Engländer diesen Kampf verliert, dann ist für ihn Schicht im Schacht! Er wird alles mobilisieren, um noch einmal die Chance zu bekommen, oben anzuklopfen. Das ist natürlich für uns gefährlich. Aber ich weiß, welche Qualitäten in Pulev stecken. Das wird für ihn ein hartes Stück Arbeit – doch ich bin mir sicher, dass wir siegreich aus diesem Duell hervorgehen werden …

 

… um sich dann in Richtung WM zu orientieren?

 

Ulli Wegner: Es ist ja kein Geheimnis, dass ich noch das große Ziel habe, einen Schwergewichts-Champion hervorzubringen. Ich hoffe nicht – nein, ich glaube, dass mir Kubrat Pulev diesen Traum schon bald erfüllen wird!

 

Eintrittskarten für die Box-Nacht in der Hamburger Barclaycard Arena sind im Internet bei www.tickethall.de und www.eventim.de sowie unter der telefonischen Ticket-Hotline 01806-570044 erhältlich.

 

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Pulev vor EM gegen Chisora: „Ich bin endlich aufgewacht!“

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Pulev vor EM gegen Chisora: „Ich bin endlich aufgewacht!“

 „Vorbereitung ist die halbe Miete“ – ein Spruch, der nirgends so gut zutrifft wie im Leistungssport. Im Boxsport sagen Spitzentrainer wie Ulli Wegner, dass der Anteil des Trainings für einen späteren Erfolg gar bei 80 bis 90 Prozent liegt. Wenn es danach geht, hat Kubrat Pulev schon so gut wie gewonnen. Seit nunmehr zwölf Wochen bereitet sich der schwergewichtige Schützling von Kultcoach Wegner auf die Europameisterschaft am 7. Mai gegen Dereck Chisora vor. Eine Horrorvorstellung – selbst für gestandene Profis. Nicht so für Pulev!

 

„Ich will der Beste sein“, sagt Pulev, ohne zu zögern. „Unter meinem Trainerteam Ulli Wegner und Georg Bramowski ist mir von Beginn an klar geworden, dass ich dazu noch viel an mir arbeiten muss.“ Daher tut dem 34-Jährigen, nach eigenem Befinden, die lange Vorbereitungszeit sehr gut. „Mitte Januar habe ich mit den ersten Grundlageneinheiten in Berlin begonnen. Nach einem dreiwöchigen Camp in der Höhe habe ich mich gefühlt, als ob ich Bäume ausreißen könnte.“ Vor allem diese Zeit im Rila-Gebirge mag Pulev nicht missen. „Es war schön, dem Team meine Heimat zu zeigen.“

 

Danach ging es mit einer kurzen Unterbrechung ins Bundesleistungszentrum Kienbaum, wo sich Pulev jetzt wieder befindet. „Dort standen viele Übungen an den Geräten an, zudem viel Videostudium“, weiß der Mann mit dem Spitznamen „Cobra“ zu berichten. „Fehleranalyse war dabei das Hauptaugenmerk – was mache ich falsch. Im Training wurden dann immer wieder solche Situationen simuliert. Dadurch konnte ich schon viele schlechte Angewohnheiten abstellen.“ Aktuell befindet sich Pulev in der Sparringsphase. „Jetzt muss ich das, was wir einstudiert haben, in der Wettkampfsituation abrufen“, erklärt Pulev die aktuelle Phase seiner Vorbereitung, „es muss einfach alles in Fleisch und Blut übergehen.“

 

Angesprochen auf seine Ziele, denkt Pulev nicht weiter als an den EM-Fight am 7. Mai: „Schritt für Schritt muss ich besser werden – eine Hürde nach der anderen nehmen. Zunächst einmal muss ich Chisora schlagen, das ist momentan meine einzige und schwerste Aufgabe. Wenn mir das gelingt, kann ich die Latte höher legen.“ Der Weg ist zwar nicht Kubrat Pulevs Ziel, aber das Mittel zum Zweck, irgendwann wieder um den wertvollsten Preis im Boxsport zu kämpfen. „Mein Traum ist immer noch Weltmeister zu werden. Doch ich bin endlich aufgewacht, um zu realisieren, was dafür notwendig ist.“ Und dazu gehört scheinbar ein Vorbereitungs-Marathon …

 

Kubrat Pulev will Trainer Ulli Wegner wieder stolz machen!

Ulli Wegner steckt den Kopf nicht in den Sand. Nach seiner Rückkehr aus Las Vegas steht für den Kulttrainer schon die nächste Aufgabe an. Für die Europameisterschaft am 7. Mai muss schließlich Kubrat Pulev der entscheidende Feinschliff verpasst werden. Daher ist Wegner am Dienstagabend ins Trainingslager nach Kienbaum aufgebrochen, wo die entscheidende Phase der Vorbereitung für Pulev auf seinen Kampf gegen Dereck Chisora begonnen hat.

 

„Meine volle Aufmerksamkeit gehört jetzt Kubrat“, sagt Wegner. „Wir haben einen Titel in unserer Trainingsgruppe verloren. Das war sehr schmerzhaft, doch ich muss meinen Blick nach vorne richten. Das bin ich dem Jungen schuldig. Sein Freund Jack Culcay hat am Samstag schon gezeigt, dass unsere harte Vorbereitung Früchte getragen hat. Das gleiche erwarte ich jetzt von ihm!“

 

Der Mann, welcher in seiner Heimat Bulgarien ein Volksheld ist, stimmt seinem Trainer zu. Pulev: „Das Trainerteam Ulli Wegner und Georg Bramowski leistet hervorragende Arbeit. Es liegt im Endeffekt immer an uns Boxern, unsere Leistung im Ring abzurufen. Beim einen funktioniert das besser als beim anderen.“ Der 34-Jährige gibt zu, dass er am Fernseher bei der Niederlage von Teamkollege Arthur Abraham mitgelitten hat, „doch mir wird so etwas nicht passieren. Trainer Wegner darf kein zweites Mal so stark enttäuscht werden, wie zuletzt!“

 

Pulevs Vorbereitung steuerte in den letzten Wochen Assistenz-Coach Georg Bramowski. „Kubrats Leistungswerte sind, genau wie schon zuletzt bei Jack und Arthur, sehr gut“, so Bramowski, bestätigt aber gleichzeitig: „Es ist immer eine Frage, was man daraus macht. Im Endeffekt spielt immer die Tagesform die entscheidende Rolle. Wenn man mental nicht bereit ist, den Kampf anzunehmen, hat man im Wettkampf keine Chance – doch da machen wir uns bei Kubrat absolut keine Sorgen.“

 

Nun heißt es also volle Konzentration auf den 7. Mai. Und Pulev unkt: „Vielleicht hat die aktuelle Situation auch etwas Gutes und Chisora unterschätzt mich. Das kann er ruhig tun – in Hamburg wird es dann für ihn ein böses Erwachen geben!“

 

Eintrittskarten für die Box-Nacht in der Hamburger Barclaycard Arena sind im Internet bei www.tickethall.de und www.eventim.de sowie unter der telefonischen Ticket-Hotline 01806-570044 erhältlich.

 

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Kubrat Pulev vs Derek Chisora EBU Championship 07.05.2016

 

 

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Chisora wants to fight with Granat

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Derek Chisora will be fighting on the 07.05.2016 in Hamburg, Germany, vs Kubrat Pulev. The bout is about the EBU European Championship. Derek has heard about Adrian Granat and Derek was fighting himself on the same event as Granat knocked out Michael Sprott. Derek would love to fight with Adrian Granat in sparring. It would be a great preparation for Derek Chisora for his fight against Pulev.

Pulev himself would like to make sparring with Derek Chisora.

It will be a very interesting fight on 07.05.2016.

Adrian Granat is taking a rest after his victory in Bucarest against Samir Kurtagic. He was the first one who got Kurtagic to end a bout before the last round. The corner of Kurtagic through the towel in the 6th round.

Adrian Granat is moving in the ranking  The Pike Granat is #35 at Boxrec, Chisora #20 and Pulev #5.

Granat has made sparring with high ranked heayweight boxers like Pianeta preparing for Wladimir Klitschko, Ruslan Chagaev, Christian Hammer and even Wladimir Klitschko used him to prepare for his fight vs Tyson Fury.

Very soon we will see title belts around Adrian Granat. Will he meet the winner of Pulev vs Chisora? Will he be EBU European Champion in 2016?

The 07.06.2016 will Granat be fighting his next bout in Germany, in the meantime he is taking a rest after his victoriees this year.

ARTICLE:

https://leifpm.co/2016/03/19/victories-in-bucarest-for-ecb-boxing-team/

https://leifpm.co/2015/12/19/sauerland-says-swedish-super-fight-between-wallin-and-granat-could-happen-in-2016/

DSC01164 Adrian „The Pike“ Granat

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EBU Titelkampf Pulev vs Chisora 07.05.2016 in Hamburg

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Giganten-Duell zwischen Pulev und Chisora – Sieger darf um WM boxen!

Explosives Duell um den EM-Titel im Schwergewicht! Doch wenn am 7. Mai die „Cobra“ Kubrat Pulev (22-1, 12 K.o.´s) und „Del Boy“ Dereck Chisora (25-5, 17 K.o.´s) in Hamburg aufeinandertreffen, geht es um weitaus mehr. „Das Duell der Giganten“ dient nämlich gleichzeitig als Ausscheidungskampf für die Weltmeisterschaft nach Version der IBF! Am Dienstag fand in der Barclaycard Arena, in der die beiden Schwergewichts-Riesen in weniger als acht Wochen kämpfen, eine erste Pressekonferenz dazu statt.

 

Dabei betonte Kalle Sauerland nicht nur den Stellenwert dieses Kampfes, sondern vor allem dessen Attraktivität. Sauerland: „Das ist wohl seit Jahren, rein von den Namen her, die beste Schwergewichts-EM. Sowohl Pulev als auch Chisora, haben diesen Titel bereits gehalten und um die WM geboxt. Dereck lieferte 2012 Vitali ein hartes Gefecht – Kubrat zeigte 2014 eine beherzte Leistung gegen dessen Bruder Wladimir.“ Durch die Entthronung des jüngeren Klitschkos durch Tyson Fury, ergeben sich im Schwergewicht ganz neue Konstellationen, wie Sauerland betont. „Der Sieger dieses Fights ist mehr als würdig, erneut um die Weltmeisterschaft zu boxen. Ich bin daher froh, dieses Duell in Hamburg zu präsentieren!“

 

Die beiden Kontrahenten sehen das nicht anders. „Man muss ein gewisses Risiko gehen, denn an der Weltspitze wird die Luft dünn“, erklärte Chisora, weshalb er sich auf den Kampf gegen Pulev einlässt. „Er ist ein guter Boxer“, so der Mann aus London respektvoll, „aber er ist nicht besser als ich!“

 

„Das entscheiden wir im Ring“, raunte Pulev daraufhin sofort in Richtung Chisora. „Ich bin hungrig, mir meinen ‚alten‘ Titel wieder zurückzuholen. Doch noch viel mehr bin ich motiviert durch einen Sieg erneut die Chance auf die Weltmeisterschaft zu bekommen“, so das ehrliche Statement des Schützlings von Ulli Wegner.

 

In Form sind laut eigener Aussage beide schon. Pulev trainierte drei Wochen im Höhentrainingslager in seiner Heimat – Chisora bestätigte, dass er durch ein hartes Konditionstraining daheim schon sein Kampfgewicht bringt. Zudem hatte der Engländer noch eine nicht ganz ernstgemeinte Idee. „Lass uns doch gemeinsam sparren. Dann weißt du, was dich am 7. Mai im Ring erwartet.“ Pulevs Konter ließ nicht lange warten: „Wenn ich dich vorher schon umhaue, fällt dieser Kampf aus. Lass uns noch die knapp acht Wochen Zeit. Im Gym sehen nur ein paar Leute, wie du auf die Bretter gehst. Das ist es nicht wert.“

 

Die Provokationen haben also begonnen – Pulev gegen Chisora wird auf jeden Fall eines: Explosiv!

 

Eintrittskarten für die Box-Nacht in der Hamburger Barclaycard Arena sind in Kürze im Internet bei www.tickethall.de und www.eventim.de sowie unter der telefonischen Ticket-Hotline 01806-570044 erhältlich.

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