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De Carolis verspricht vor WM-Fight gegen Zeuge: „Ich werde fair boxen und den Titel behalten!“

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Immer eine bessere Leistung zeigen, als zuletzt – nach diesem Vorsatz bereitet sich Giovanni De Carolis auf jeden Kampf vor. Das gilt auch für das WM-Rematch mit Tyron Zeuge am 5. November in der MBS Arena Potsdam (live ab 22.20 Uhr in SAT.1). Wie der Weltmeister aus Italien seinen deutschen Herausforderer einschätzt und wieso es dieses Mal einen noch besseren Kampf als im Juli geben wird, verrät De Carolis im folgenden Interview.

 

Giovanni De Carolis, nach Ihrer Titelverteidigung im Juli sagten Sie, dass Tyron Zeuge einer Ihrer bisher schwersten Gegner gewesen sei. Was machte den Kampf für Sie so hart?

 

Giovanni De Carolis: Das ‚Gesamtpaket‘ Tyron Zeuge! Ich stand einem flinken, reaktionsschnellen und technisch herausragenden Boxer gegenüber. Bislang boxte ich eher gegen Leute, die sich vor allem auf ihre Schlagkraft verlassen haben und den Vorwärtsgang gesucht haben. Daher hatte ich anfangs Schwierigkeiten mich richtig auf Zeuge einzustellen, da ich zuvor noch nie jemanden gegenüberstand, der solch einen Stil boxt.

 

Trotzdem konnten Sie ihn ja vorab auf Video studieren. Hat Sie Zeuge trotzdem mit etwas überraschen können?

 

Giovanni De Carolis: Ja, mit seiner Einstellung. Während des kompletten Kampfes blieb er fokussiert, selbst als er in den letzten Runden stark durch eine Verletzung beeinträchtigt war. Ich merkte: ‚Der Junge will dir unbedingt den Titel abnehmen‘. Zeuge hat nicht nur charakterliche Stärke bewiesen, sondern dass er zu den besten Super-Mittelgewichtlern der Welt gehört.

 

Werden Sie, im Wissen der erlittenen Verletzung Zeuges aus dem ersten Kampf, versuchen, seinen Arm besonders zu bearbeiten?

 

Giovanni De Carolis: Nein, so etwas würde ich nie absichtlich tun. Ich sehe mich als guten Sportsmann und halte mich dementsprechend an die Regeln. Ich will den Kampf fair und ohne jegliche Zweifel für mich entscheiden.

 

Haben Sie sich im Vergleich zum Titelgewinn Anfang dieses Jahres weiterentwickelt und konnten Sie Ihrer Meinung nach Ihr Potenzial im ersten Zeuge-Kampf abrufen?

 

Giovanni De Carolis: Ich versuche mich stetig zu verbessern – Sie kennen doch das Sprichwort „Wer rastet, der rostet“. Daher schaue ich mir immer ganz genau an, wo Verbesserungsmöglichkeiten im Vergleich zu meinen letzten Kämpfen liegen. Ich verspreche, dass am 5. November, im Vergleich zum Juli, ein stärkerer Giovanni De Carolis im Ring stehen wird.

 

Was müssen Sie dann anders tun, um Zeuge zu schlagen?

 

Giovanni De Carolis: Jeder Kampf hat seine eigene Geschichte. Das ist nicht einfach nur so daher gesagt – es stimmt tatsächlich! Der Umstand, dass ich zuletzt häufig in Deutschland geboxt habe kommt mir auf jeden Fall entgegen, ich kann völlig entspannt in den Ring steigen. Dazu habe ich immer noch einen großen Erfahrungsvorsprung gegenüber Zeuge, der entscheidend sein wird. Ich weiß, an welchen Schrauben ich drehen muss, um zu siegen. Welche das sind wird man dann sehen.

 

Glauben Sie an einen ähnlichen Verlauf wie in ihren Duellen mit Vincent Feigenbutz, wo das erste Duell auf Augenhöhe und Kampf Nummer zwei deutlich zu Ihren Gunsten verlief?

 

Giovanni De Carolis: Das zweite Aufeinandertreffen mit Feigenbutz hat gezeigt, dass unser Team Kämpfe genau analysiert und wir die Schwächen unserer Gegner sehr gut aufdecken können. Natürlich hoffe ich, dass uns das auch gegen Zeuge gelingen wird. Allerdings ist Zeuge, genau wie ich, ein sehr intelligenter Boxer. Daher denke ich, dass der Rückkampf gegen ihn eine noch größere Herausforderung sein wird, als der erste Fight. Die Boxfans dürfen sich somit auf ein hochklassiges Gefecht freuen!

 

Zuletzt waren Sie enttäuscht über die fehlende Würdigung Ihrer Person in Ihrer Heimat Italien. Hat sich in den letzten Monaten irgendetwas daran geändert?

 

Giovanni De Carolis: Die Öffentlichkeit, vor allem die Printmedien und das Fernsehen, nehmen weiterhin kaum Notiz davon, dass ich Weltmeister bin. Trotz dessen werde ich auf der Straße immer häufiger erkannt und angesprochen. Schön ist außerdem zu sehen, dass immer mehr junge Menschen in unsere Boxgyms strömen und da sind echt talentierte Jungen und Mädchen bei. Die Qualität des italienischen Boxsports steigt definitiv – jetzt müssen die Promoter und Sportfans dies nur noch unterstützen!

 

Was sind Ihre nächsten sportlichen Ziele, falls Sie Ihren Titel gegen Zeuge erneut erfolgreich verteidigen können?

 

Giovanni De Carolis: Ich mache mir vor meinen Kämpfen nie Gedanken über die Zukunft – das Hier und Jetzt ist entscheidend. Natürlich bin ich Profi und schaue immer, was das Beste für mich ist. Dafür habe ich mit meinem Team und meiner Familie aber nach dem 5. November genügend Zeit.

 

Eintrittskarten für die Box-Nacht in Potsdam sind bei www.tickethall.de und www.eventim.de sowie unter der telefonischen Ticket-Hotline 01806-570044 erhältlich. Der komplette Kampfabend, inklusive aller Vorkämpfe, ist am 5. November zudem live auf www.ranFIGHTING.de zu sehen.

 

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Jürgen Brähmer: „Ich habe nur ein Ziel – Tyron zum Weltmeister zu machen!“

 

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Jürgen Brähmer hat erneut die Seiten gewechselt. Nach seinem WM-Kampf Anfang Oktober steckt der Schweriner aktuell seine volle Energie wieder in den Trainerjob. Schützling Tyron Zeuge soll dann am 5. November die Früchte des Erfolges einfahren und Giovanni De Carolis, den WBA-Weltmeister im Super-Mittelgewicht, entthronen. Wieso man aus der Verletzung Zeuges etwas Positives ziehen kann und weshalb das Publikum in Potsdam eine entscheidende Rolle spielen wird, erzählt Brähmer im folgenden Interview.

 

Jürgen Brähmer, Ihr Schützling Tyron Zeuge greift am 5. November erneut nach den Sternen. Was macht Sie so optimistisch, dass er sich dieses Mal gegen Giovanni De Carolis mit dem Gewinn der Weltmeisterschaft belohnt?

 

Jürgen Brähmer: Durch die Verletzung war Tyron im letzten Aufeinandertreffen bereits zur Hälfte des Kampfes stark beeinträchtigt und hat trotzdem weitergekämpft, so wie wir es von ihm sehen wollten. Wir haben uns sehr gut vorbereitet und Tyron weiß, was er von De Carolis erwarten kann. Ich bin überzeugt, dass es ein anderer Kampf wird und sich der Junge den Titel holen wird. 

 

Wieso hat es Ihrer Meinung nach im ersten Duell mit dem Italiener nicht für Zeuge gereicht?

 

Jürgen Brähmer: Wir haben nicht verloren. Es war ein Unentschieden und damit durfte der Italiener seinen Titel behalten. Wie ich schon eingangs sagte, Tyron hatte mit einer Verletzung zu kämpfen und war dadurch natürlich nur eingeschränkt kampffähig. Ich war mit seiner Leistung dennoch zufrieden. Man darf nicht vergessen, dass Tyron damals erst den zweiten Kampf nach einer langen Pause absolvierte und er einen De Carolis vor den Fäusten hatte, der für mich die bis dato beste Leistung seiner Karriere zeigen konnte. 

 

Die Verletzung nach knapp sechs Runden war also, Ihrer Meinung nach, der Knackpunkt. Sind Sie besonders stolz auf Zeuge, dass er sich durch diese schwierige Situation durchgeboxt hat und hilft diese Erfahrung mit Blick auf die Zukunft?

 

Jürgen Brähmer: Es zeigt, dass Tyron auch beißen kann, wenn er will. Das ist wichtig. Diese Einstellung brauchst du nicht nur im Kampf, sondern jeden Tag im Training. Die Bereitschaft sich zu quälen, über die Schmerzgrenze zu gehen. Grundsätzlich hat Tyron aus dem ersten Duell gelernt. Je stärker der Gegner ist, desto mehr kannst du für deine eigene Entwicklung daraus ziehen. Und natürlich haben wir als Trainerteam versucht, Tyron bestmöglich auf das zweite Duell einzustellen.

 

Sie hatten zuletzt ähnliches Pech wie Zeuge im Juli und laborieren aktuell an den Nachwirkungen einer Verletzung, die zum Verlust Ihres WM-Titels im Halbschwergewicht an Nathan Cleverly Anfang Oktober führte. Schränkt Sie das in der Trainingsarbeit ein?

 

Jürgen Brähmer: Nein. Meinem Arm geht es schon wieder besser und für die Pratzenarbeit ist zudem Conny Mittermeier verantwortlich. 

 

Würde ein Sieg von Zeuge Ihrer Motivation, mit Blick auf das Rematch gegen Cleverly, noch einen Extra-Kick geben?

 

Jürgen Brähmer: Mich wurmt die Niederlage und ich freue mich auf das Rematch. Aber ich habe gesagt, dass es nach dem Cleverly-Kampf nur ein Ziel für mich gibt: Tyron Zeuge zum Weltmeister zu machen. Danach werde ich mich voll und ganz auf den Rückkampf gegen Cleverly konzentrieren. Zu einem Zeitpunkt einen Kampf verletzungsbedingt aufgeben zu müssen, in dem man auf den Punktzetteln führt, ist Ansporn genug. Da brauche ich keine andere Motivation. 

 

Zurück zum 5. November. Das zweite Duell zwischen Zeuge und De Carolis findet in der MBS Arena Potsdam statt. Dort boxte Zeuge vor knapp sieben Monaten zum ersten Mal mit Ihnen in der Ecke uns siegte – ein gutes Omen?

 

Jürgen Brähmer: Omen hin oder her. Es zählt allein die Leistung im Ring und ob er das im Training Erarbeitete im Ring umsetzen kann. Aber Potsdam hat ein boxbegeistertes Publikum und eine sehr schöne Arena – das sorgt sicherlich für einen zusätzlichen Auftrieb bei Tyron. Und wenn er die gute Vorbereitung am 5. November in den Ring bringen kann, dann hat er sehr gute Karten, in Potsdam Weltmeister zu werden.

 

Eintrittskarten für die Box-Nacht in Potsdam sind bei www.tickethall.de und www.eventim.de sowie unter der telefonischen Ticket-Hotline 01806-570044 erhältlich. Der komplette Kampfabend, inklusive aller Vorkämpfe, ist am 5. November zudem live auf www.ranFIGHTING.de zu sehen.

 

Locker beim Medientag – fokussiert auf den WM-Titel: Familie Zeuge/Brähmer/Mittermeier ist im Soll!

 

 

Alltag in der Trainingsfamilie Zeuge/Brähmer/Mittermeier: Einsatz, Härte aber auch mal ein flotter Spruch auf den Lippen – es läuft in der Vorbereitung auf Zeuges zweite WM-Chance. Das zeigte sich auch beim heutigen Medientag. Beim Training vor Journalisten am Olympiastützpunkt Schwerin zeigte Zeuge, dass seine Form bereits stimmt. Am 5. November (live ab 22:20 Uhr in SAT.1) kommt es für den Berliner zum erneuten Aufeinandertreffen mit Giovanni De Carolis. Nach einem Unentschieden im ersten Duell, soll dieses Mal der Sieg und die Weltmeisterschaft her.

 

„Wir sind sehr zufrieden mit Tyrons Leistungen“, sagt Mentor Jürgen Brähmer. „Doch wichtig ist vor allem, dass er das auch im eigentlichen Kampf zeigt. Da muss der Fokus von Beginn an stimmen!“

 

Die Trainerrolle teilt sich Brähmer weiterhin mit Conny Mittermeier. Auf die Frage, wer denn der Chef sei, reagieren beide allergisch. „So etwas gibt es bei uns nicht“, erklärt Mittermeier. „Bei uns hat jeder seine Aufgabe, die er zu erfüllen hat. Zusammen bilden wir eine heterogene Einheit. Einer ergänzt den anderen.“

 

Im Ring der MBS Arena Potsdam kann am 5. November aber nur Zeuge selbst für den Erfolg sorgen. „Jürgen und Conny haben mich darauf bestmöglich vorbereitet“, meint der 24-jährige WM-Herausforderer. „Ich weiß jetzt genau, was gegen De Carolis auf mich zukommt. Wir haben im Training die Fehler des ersten Fights abgestellt. Ich fühle mich noch stärker als zuletzt und werde mir den Sieg nicht noch einmal nehmen lassen.“

 

Dann kann sich die Trainingsfamilie Zeuge/Brähmer/Mittermeier bald täglich den WM-Gürtel als Bestätigung ihrer Arbeit anschauen.

 

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Zeuge-Trainer Mittermeier mit Kampfansage: „Tyron muss zeigen, wer der ‚Herr im Haus‘ ist!“

 

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Das Streben nach Perfektion ist der Garant für den Sieg! Mit dieser Philosophie will Conny Mittermeier, zusammen mit Jürgen Brähmer, aus Tyron Zeuge einen Weltmeister formen. Die Chance auf den Titel bekommt Zeuge am 5. November im Rematch gegen WBA-Champion Giovanni De Carolis. Neben seinen Eindruck des ersten Kampfes spricht der Trainer im folgenden Interview über Erfahrung, Verletzungspech und dem Willen zum Sieg.

 

Conny Mittermeier, wie sahen Sie den Kampf im Juli? Was hat ihnen an Tyron Zeuge gefallen und was muss er am 5. November besser machen?

 

Conny Mittermeier: Die ersten sechs Runden zeigte Tyron eine gute Leistung, wenngleich er ein wenig zu zögerlich agierte – das war aber der mangelnden Erfahrung geschuldet. Dann verletzte er sich und der Kampf drohte komplett zu kippen. Wie sich Tyron da durchgebissen hat, ist aller Ehren wert. Es hat gezeigt, dass er das Herz eines Champions in sich trägt. Jetzt wissen wir erst recht, dass der Junge für den Erfolg brennt und sind noch optimistischer, dass er sich im Rematch den WM-Titel holen wird!

 

War der Mangel an Erfahrung einer der Hauptgründe, wieso Tyron den ersten Kampf nicht gewinnen konnte?

 

Conny Mittermeier: Das war nur ein Baustein in einer Mauer, die Tyron einreißen sollte. Der dickste Block war Giovanni De Carolis, der an diesem Abend seine bis dato beste Leistung im Ring zeigte. Beide sind sich über den kompletten Verlauf des Kampfes auf Augenhöhe begegnet, was auch das Ergebnis widerspiegelte. Nun muss Tyron ein paar Schippen drauflegen, um für klare Verhältnisse zu sorgen.

 

Und was sagen Sie zur Vorbereitungszeit auf den ersten De Carolis-Kampf? War die Arbeit mit Brähmer & Zeuge noch nicht so ausgereift, wie Sie sich das vorgestellt hatten?

 

Conny Mittermeier: Im Nachhinein muss man feststellen, dass die erste Vorbereitung mit Tyron im Eiltempo erledigt werden musste. In sechs Wochen kannst du nicht komplett einen Stil verinnerlichen, den du zuvor nie geboxt hattest. Vor dem zweiten Anlauf haben wir nun mehr Zeit gehabt und wenn ich mir Tyron im Training anschaue, kann ich mit Stolz behaupten, dass er jetzt deutlich besser weiß, was wir von ihm wollen.

 

Wie bewerten Sie eigentlich die Verletzungsmisere bei Zeuge und Brähmer?

 

Conny Mittermeier: Allein als Trainer muss ich sagen, dass es schon sehr schwer zu verdauen ist. Man bereitet sich wochen- oder monatelang auf solch wichtige Kämpfe vor, nimmt Entbehrungen in Kauf und dann wird einem der Boden unter den Füßen weggezogen – schließlich waren beide ja bis zum jeweiligen Zeitpunkt der Verletzung auf der Siegerstraße. Glücklicherweise sind beide mental sehr stark, so dass es für die jeweiligen Rückkämpfe keine Rolle spielt. Tyron hat das vor kurzem schon sehr gut formuliert, als er sagte, dass man sich sein Glück erarbeiten muss.

 

Mussten Sie größere Umstellungen in der Vorbereitung auf das Rematch vornehmen?

 

Conny Mittermeier: Wir machen dort weiter, wo wir aufgehört haben – Tyrons Stärken wollen wir weiter ausbauen und seine Schwächen versuchen abzustellen. Mit knapp 110 Sparringsrunden wird der Junge bestens vorbereitet in den Kampf gehen.

 

Sie und Jürgen Brähmer sprachen vor und nach dem Kampf die teils grenzwertigen Aktionen des Weltmeisters an. Ist Tyron diesmal besser auf Kopfstöße, Abducken & Co. besser eingestellt?

 

Conny Mittermeier: Ich denke, dass Tyron genug aus dem ersten Aufeinandertreffen mit De Carolis mitgenommen hat, um sich am 5. November entsprechend zu wehren. Wichtig ist, dass er den entscheidenden Biss zeigt. Du kannst vor und nach dem Kampf freundlich mit deinem Gegner umgehen, aber nicht im Ring! Da gebe ich einem Jürgen Blin Recht, wen er sagt, dass Tyron von Beginn an klarmachen muss, wer der ‚Herr im Haus‘ ist. Dann wir er auch siegen!

 

Eintrittskarten für die Box-Nacht in Potsdam sind bei www.tickethall.de und www.eventim.de sowie unter der telefonischen Ticket-Hotline 01806-570044 erhältlich. Der komplette Kampfabend, inklusive aller Vorkämpfe, ist am 5. November zudem live auf www.ranFIGHTING.de zu sehen.

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De Carolis-Coach Mattioli glaubt an Sieg: Wir lassen uns nicht mehr überraschen!

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Man sieht sich immer zwei Mal im Leben! Im Fall von Giovanni De Carolis und Tyron Zeuge ist das nächste Aufeinandertreffen nicht mehr fern. Am 5. November kommt es zum Rematch zwischen dem italienischen WBA-Weltmeister im Super-Mittelgewicht und seinem deutschen Herausforderer (live ab 22.20 Uhr in SAT.1). Italo Mattioli, der Trainer von De Carolis, sieht dieser kommenden Titelverteidigung seines Schützlings optimistisch entgegen. Wieso Kampf Nummer zwei für De Carolis einfacher wird und weshalb Deutschland besser als Italien ist, erklärt der Coach im folgenden Interview.

 

Italo Mattioli, Ihr Schützling Giovanni De Carolis bestätigte nach dem ersten Duell mit Tyron Zeuge, dass er anfangs Probleme hatte, sich auf ihn einzustellen. Sie sagten vor dem Kampf, dass Sie Zweifel an seiner Qualität hätten. Hat Zeuge Sie beide überrascht?

 

Italo Mattioli: Zeuge hatte zuvor noch nie auf diesem Niveau geboxt, also war es doch ganz normal, Zweifel anzumelden. Was der Junge dann aber vor allem zu Beginn des ersten Fights zeigte, hat mich tief beeindruckt. Seine Beinarbeit, wie er sich zum Gegner stellt und diese schnellen Schlagabfolgen – Zeuge ist ein sehr guter Boxer und würdiger WM-Gegner. Giovanni hat lange gebraucht, mit ihm zurechtzukommen. Doch wie es Champions nun einmal machen, fand er einen Weg, seinen Titel zu verteidigen. Wir wissen jetzt, was Zeuge im Stande ist zu leisten. Giovanni wird dementsprechend besser auf ihn vorbereitet sein und dieses Mal gewinnen!

 

Zeuge verletzte sich ja Mitte des Kampfes am Arm. Sein Trainerteam Jürgen Brähmer/Conny Mittermeier ist der Meinung, dass ihr Boxer ohne dieses Handicap De Carolis geschlagen hätte. Wie ist Ihre Meinung dazu?

 

Italo Mattioli: Ein kleiner Moment kann einen Kampf entscheiden oder dessen Ausgang maßgeblich verändern, aber wenn es über die Punkte geht, werden alle zwölf Runden zu Rate gezogen. „Hätte, Wenn und Aber“ sollten wir bitte den Boxfans überlassen. Ich meine ja auch, dass Giovanni nicht seine beste Leistung gezeigt hat. Trotzdem fange ich nicht an zu sagen, was passiert wäre, wenn ihm das gelungen wäre. Im Endeffekt entscheidet die Tagesform auf solch einem Level. Das soll auch als ein Kompliment an Zeuge und sein Team verstanden werden.

 

Auf was muss Giovanni De Carolis achten, um dieses Mal gegen Zeuge als Sieger hervorzugehen?

 

Italo Mattioli: Wichtig ist vor allem, dass er den Kampf ruhig angeht und auf seine Stärken vertraut. Im Juli war er sehr verspannt und wollte seine Aktionen erzwingen. Giovanni muss konzentriert sein Ding durchziehen und sich auf den Augenblick konzentrieren.

 

Gab es irgendwelche Veränderungen in der Vorbereitung im Vergleich zum ersten Aufeinandertreffen?

 

Italo Mattioli: Wir haben kaum etwas verändert. Kleine Anpassungen sind natürlich immer drin, aber das muss sein, um neue Reize zu setzen. Einzig an der Taktik haben wir etwas verändert. Giovanni muss von Beginn an zeigen, wer der Chef im Ring ist, Zeuge früher unter Druck setzen.

 

Sind Sie optimistischer als vor Kampf Nummer eins?

 

Italo Mattioli: Ja, denn wir wissen nun, mehr mit Zeuge und seinem Stil anzufangen. Der erste Fight war so etwas wie ein „Überraschungs-Ei“ – wir wussten nicht, was wirklich auf Giovanni zukommt. Dementsprechend war es anfänglich ein Abtasten. Am 5. November können wir von Beginn an Gas geben. Natürlich werden sich Zeuge und sein Team auch etwas einfallen lassen, aber ich glaube, dass es bei Ihnen nicht so viel Raum für Veränderungen gibt.

 

Kommen wir doch mal auf Ihre Heimat zu sprechen. Erhält Ihr Schützling als Weltmeister dort genügend Aufmerksamkeit?

 

Italo Mattioli: Leider muss ich sagen, dass Giovannis Erfolg in Deutschland mehr gewürdigt wird, als in Italien und das ist wirklich traurig. Ich ziehe gern einen Vergleich zum Fußball: Länder wie die USA, Großbritannien und Deutschland spielen in der Champions League – Italien ist leider nicht einmal zweite Liga. Bei uns geht es wirklich nur um den Fußball und ums Radfahren – alles andere interessiert nicht.

 

Wollen Sie daher gern nach Deutschland kommen und hier Boxer trainieren?

 

Italo Mattioli: Diese Aussage im Juli war vielleicht ein wenig übertrieben und ich wollte damit niemanden beleidigen. Die Intention dahinter war aufzuzeigen, welch eine großartige Basis Deutschland für das Profiboxen bietet. Jemand wie ich, der von solchen Verhältnissen nur träumen kann, würde sich freuen, in so einem Land zu trainieren. Ich wollte vor allem meinen Respekt vor dem deutschen Boxsport zum Ausdruck bringen.

 

Eintrittskarten für die Box-Nacht in Potsdam sind bei www.tickethall.de und www.eventim.de sowie unter der telefonischen Ticket-Hotline 01806-570044 erhältlich. Der komplette Kampfabend, inklusive aller Vorkämpfe, ist am 5. November zudem live auf www.ranFIGHTING.de zu sehen.

 

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Gürtelwahnsinn in Potsdam: Im Kampf zwischen Kühne und Kourouni geht es um drei WM-Titel!

 

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Frauen-WM spielt sich in den Vordergrund! Den 5. November sollten sich Boxfans rot im Kalender anstreichen, denn in der Potsdamer MBS Arena finden gleich zwei Weltmeisterschaften statt. Im Hauptkampf des Abends tritt der Berliner Tyron Zeuge zum Rematch gegen WBA-Weltmeister Giovanni De Carolis an (live ab 22.20 Uhr live in SAT.1). Doch ein anderer Fight zieht immer größere Aufmerksamkeit auf sich – die Federgewichts-WM der Frauen zwischen WBO-Champion Ramona Kühne und ihrer Herausforderin Kallia Kourouni. Jetzt ist klar, dass es in diesem Duell sogar um drei Titel gehen wird! WIBF und GBU haben dafür ihr Einverständnis gegeben.

 

„Dadurch erfährt dieser Kampf nochmals eine Aufwertung“, glaubt Sauerland-Geschäftsführer Frederick Ness. „Ramona Kühne ist seit über sechs Jahren ungeschlagen und hat bereits 14 Mal um die WM geboxt, doch Kallia Kourouni ist als frühere Weltmeisterin im Kickboxen nicht zu unterschätzen und genießt dadurch eine gewisse Reputation. Das Publikum kann sich auf ein hochklassiges Gefecht freuen.“

 

Egal, wie die sportlichen Vorzeichen lauten, die klare Favoritin bei den Fans in der brandenburgischen Landeshauptstadt heißt Ramona Kühne. „In Potsdam in den Ring zu steigen, ist immer etwas ganz Besonderes für mich“, so die Lokalmatadorin. „Die Leute stehen hier wie eine Eins hinter mir. Dadurch kann ich, selbst in schwierigen Situationen, immer wieder eine Schippe drauflegen.“

 

Dass neben ihrem WBO-Gürtel auch die Titel der WIBF und GBU auf dem Spiel stehen, ist für Kühne eine zusätzlichen Motivation, „das bestätigt nur noch mehr, dass ich bei einem Sieg wirklich zu den Besten in meiner Gewichtsklasse zähle“, so die 36-jährige Weltmeisterin. Und auch die acht Jahre jüngere Herausforderin lässt diese dreifache Titelchance nicht kalt. „Im Kickboxen stand ich ganz oben. Jetzt will ich das Gleiche im Eiltempo auch im Boxsport schaffen“, so Kourouni. Dann giftet die Griechin in Richtung ihrer Gegnerin: „Ich boxe wie ein Wirbelwind, mache ständig Druck – meiner jugendlichen Frische hat Ramona nichts entgegenzusetzen!“

 

Diesen Ambitionen will Kühne jedoch einen Riegel vorschieben. „Kallia wird am 5. November herausfinden, dass Erfahrung ein wichtiger Schlüssel zum Sieg ist und es gibt nur eine von uns beiden, die ausreichend darüber verfügt.“

 

Eintrittskarten für die Box-Nacht in Potsdam sind bei www.tickethall.de und www.eventim.de sowie unter der telefonischen Ticket-Hotline 01806-570044 erhältlich. Der komplette Kampfabend, inklusive aller Vorkämpfe, ist am 5. November zudem live auf www.ranFIGHTING.de zu sehen.

 VIDEO:
https://leifpm.co/2016/07/18/ramona-kuehne-vs-ikram-kerwat/

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Abraham lobt Zeuge: „Vor Tyron ziehe ich meinen Hut – er wird der nächste Weltmeister!“

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Abraham ist von Zeuge beeindruckt! Für Tyron Zeuge und Arthur Abraham stehen die Wochen der Wahrheit auf dem Programm. Beide Super-Mittelgewichtler bereiten sich aktuell auf richtungsweisende Kämpfe vor. Den Anfang macht Zeuge im Rematch gegen WBA-Champion Giovanni De Carolis am 5. November (live ab 22:20 Uhr in SAT.1), bevor sich Abraham eine Woche später, ebenfalls in einem Rückkampf, gegen Martin Murray für eine weitere WM-Chance empfehlen will. Angesprochen auf beide Fights, ist der Musterschüler von Trainer Ulli Wegner sicher: „Erst wird Zeuge Weltmeister, dann hole ich den Doppelpack-Sieg in Monaco!“

 

Seinen letzten Kampf gewann Abraham im Juli vorzeitig. Auf der gleichen Veranstaltung reichte es für Zeuge indes nur zu einem Unentschieden gegen De Carolis. Trotzdem imponierte „King Arthur“ die Leistung seines Team Sauerland-Stallkollegen ungemein. „Vor seiner Leistung muss ich echt den Hut ziehen“, so der 36-Jährige, „wie sich Tyron trotz Verletzung durch die zweite Hälfte des Kampfes gefightet hat, ist nicht hoch genug einzuschätzen – und ich weiß, wovon ich rede!“

 

Stimmt! Vor über zehn Jahren vollbrachte Abraham fast Unmögliches, boxte acht Runden lang mit gebrochenem Kiefer und siegte! Abraham: „Jetzt werden viele sagen, dass ich es deutlich schwerer hatte. Aber um ehrlich zu sein glaube ich, dass es nicht minderschwierig ist, sechs Runden lang einarmig um die WM zu boxen.“ Daher ist laut Abraham klar: „Zeuge hat den unbedingten Siegeswillen in seinen Genen!“

 

Den Ehrgeiz zu Siegen hat der frischgebackene Vater ebenfalls noch in seinen Fäusten. „Ich weiß, dass dies wohl eine meiner letzten Chancen auf einen WM-Kampf ist“, so Abraham über den Kampf gegen Martin Murray in Monaco. „Dafür mobilisiere ich alles im Training. Ich will unbedingt als Weltmeister abtreten und nur ein Sieg am 12. November bringt mich diesem Ziel näher!“

 

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Härtels Auftrag: Culcha Candela und Weltmeister Häßler fit machen – Spanier Rodriguez aus dem Ring feuern!

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Stefan Härtel gibt den Lehrmeister! Am 5. November steht für den Berliner Profiboxer die nächste große Prüfung an. Dann muss der Super-Mittelgewichtler erstmals einen auf zehn Runden angesetzten Kampf bestreiten. Das Ziel ist klar: mit einem Sieg über den Spanier Adasat Rodriguez beweisen, dass er bereit für seinen ersten Titelkampf ist. Am besten durch einen K.o.-Sieg! In seiner Vorbereitung auf diesen wichtigen Fight in der MBS Arena Potsdam wechselt Härtel zur Abwechslung die Seiten und steigt als Trainer in den Ring – seine Schützlinge: keine Geringeren als die Band „Culcha Candela“!

 

„Die Jungs um Mateo haben mich gefragt, ob ich Sie als Personal-Trainer für ihre anstehenden Auftritte fit machen kann“, verrät der 28-Jährige, „da konnte ich natürlich nicht ‚Nein‘ sagen. Außerdem lässt sich das prima mit meinem Studium verbinden.“ Passenderweise studiert Härtel neben seiner Profikarriere Sport und Geschichte auf Lehramt – in Sachen Schulung kennt er sich also bestens aus.

 

Am Mittwoch bat „Lehrmeister“ Härtel zur ersten Übungseinheit ins Berliner Max-Schmeling-Gym. Nach schweißtreibenden 60 Minuten waren sich Chino, Johnny, Mateo und Don einig: „Stefan ist nicht nur ein herausragender Boxer sondern auch ein großartiger Coach. Er weiß zu motivieren und hat das Letzte aus uns herausgeholt.“ In Potsdam wollen die Popstars ihrem Box-Lehrer am Ring den Rücken freihalten. Der sieht wiederum großes Potenzial bei seinen Schützlingen: „Die Vier haben richtig Bock gequält zu werden, dazu ist auch noch Talent vorhanden. Darauf können wir definitiv aufbauen.“

 

Härtel ist übrigens zuletzt ein gefragter Mann in Sachen Trainingsgestaltung. Erst im September unterstützte er den früheren Fußball-Weltmeister Thomas „Icke“ Häßler, dessen Mannschaft Club Italia für die Saison in Bestform zu bringen. Und diese Arbeit trägt Früchte: aktuell befindet sich der Berliner Bezirksligist als Tabellenerster auf Aufstiegskurs. Als Dank wird Häßler seinen „Box-Coach“ bei dessen nächsten Kampf vor Ort aus der ersten Reihe unterstützen.

 

Apropos Unterstützung: am kommenden Samstag schaut Härtel beim Heimspiel der Basketballer von Alba Berlin vorbei, „da jedoch nur zum Anfeuern, denn die Jungs sind fit genug!“

 

Im Hauptkampf des Abends will Tyron Zeuge im zweiten Anlauf die WBA-Weltmeisterschaft im Super-Mittelgewicht gegen Titelverteidiger Giovanni De Carolis holen. Außerdem im Programm: Härtels Trainingskollege Burak Sahin gegen Ferenc Zsalek aus Ungarn.

 

Eintrittskarten für die Box-Nacht in Potsdam sind bei www.tickethall.de und www.eventim.de sowie unter der telefonischen Ticket-Hotline 01806-570044 erhältlich. Der komplette Kampfabend, inklusive aller Vorkämpfe, ist am 5. November zudem live auf www.ranFIGHTING.de zu sehen.

 

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24 Stunden mit Tyron Zeuge in Schwerin – Hartes Training und keine „Sprite“!

 

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Wenn Tyron Zeuge am 5. November (live ab 22.20 Uhr in SAT.1) zum WM-Duell gegen Giovanni De Carolis in den Ring steigt, liegen knapp drei Monate Wettkampfvorbereitung hinter dem 24-jährigen Berliner und seinem Trainer-Duo Jürgen Brähmer/Conny Mittermeier. Das Trio, das sich komplett in Schwerin auf den Weltmeisterschafts-Kampf vorbereitet, gibt Einblicke in den Trainingsalltag.

 

Aufstehen! Jürgen Brähmer ist bereits um 6 Uhr auf den Beinen. Conny Mittermeier startet um 7 Uhr in den Tag – nur Tyron Zeuge schläft etwas länger. Mittermeier: „Vor 8:30 Uhr steht Tyron nicht auf, aber dann muss er schnell seinen Kreislauf in Schwung bringen.“ Denn: …

 

  1. Training: … ist (meistens) um 9:30 Uhr. Trainiert wird zirka 90 Minuten. Brähmer zum Leistungsstand seines Schützlings: „Wir sind voll im Soll und zufrieden, weil Tyron sich permanent gesteigert hat. Deswegen gehen wir optimistisch in den Kampf gegen De Carolis.“

 

Mittag: Zwischen 12 und 13 Uhr wird gegessen. Fleisch, Fisch und Salat stehen auf dem Ernährungsplan, den Brähmer, Mittermeier und Physio Sebastian Förster für Zeuge ausgearbeitet haben. Mittermeier: „Abweichungen und Belohnungen gibt es natürlich auch, denn einen Ernährungsplan muss man immer wieder individuell anpassen.“ Nur bei Zeuges „Sprite“-Verbrauch verstehen Brähmer und Mittermeier keinen Spaß. „Das Zeug gibt es nur nach dem Kampf, als Belohnung“, sagt Brähmer. 

 

Pause: Tyron Zeuge genießt die „große“ Pause. „Ich lege mich hin und schlafe direkt ein. Hole mir so die nötige Power für das 2. Training“, sagt Zeuge. Nach dem Aufwachen steht nur noch der Spaziergang mit Hund „Odin“ gegen 15:30 Uhr an. Zeuge: „Herrlich entspannend und Schwerin hat sehr schöne Ecken. Wir fühlen uns hier sehr wohl.“

 

  1. Training: Zwischen 17 bis 18/18:30 Uhr wird dem Youngster noch einmal alles abverlangt. Anschließend kümmert sich Physio Förster um Zeuge. Und wann geht es ins Bett? Brähmer: „Jeder benötigt unterschiedlich viel Schlaf. Wir kontrollieren Tyron auch nicht 24 Stunden lang. Jeder braucht seine Freiräume.“ Und Conny Mittermeier ergänzt: „Bis zum Kampf sind wir für Tyron da, im Ring muss er es selbst richten – und das wird er auch packen!“

 

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„Ich bin ein Berliner!“ – Lokalmatadoren Härtel, Sahin und Kühne wollen volles Haus in Potsdam

 

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Voller Einsatz bei Plakataktionen in Berlin und Potsdam! In weniger als 3 Wochen findet in der Potsdamer MBS Arena die nächste große Boxgala von Team Sauerland statt. Am 5. November will Tyron Zeuge seine zweite Chance gegen WBA-Champion Giovanni De Carolis nutzen und sich selbst zum Weltmeister krönen. Aber der 24-jährige Schützling von Jürgen Brähmer ist nicht der einzige Boxer aus der Region Berlin/Brandenburg, der die Zuschauer an diesem Abend in den Bann ziehen will.

 

Mit Stefan Härtel, Ramona Kühne und Burak Sahin, wollen gleich drei weitere Namen in Potsdam auf sich aufmerksam machen. Doch damit fangen sie nicht erst am Tag der Veranstaltung an. Unter dem Motto „Ich bin ein Berliner“ fiel am Montag der Startschuss zu ihrem persönlichen „Plakatmarathon“! Am ehemaligen Grenzübergang Bornholmer Straße trafen sich Härtel, Kühne und Sahin, um exemplarisch die ersten Plakate mit ihrem Konterfei aufzuhängen.

 

„Das ist eine tolle Sache“, freut sich Stefan Härtel, der erstmals einen auf zehn Runden angesetzten Kampf bestreiten wird. „Normalerweise sind ja die Poster nur den Hauptkämpfern vorbehalten. Daher bin ich sehr stolz, nun selbst auf diesem Wege für meinen Ringauftritt in Potsdam zu werben.“

 

Auch WBO-Federgewichts-Weltmeisterin Ramona Kühne ist begeistert: „Wir wollen ja nicht nur das sportbegeisterte Publikum aus Berlin anlocken, sondern natürlich auch die Potsdamer für diesen Event gewinnen.“ Daher hat sich Kühne eine pfiffige Idee für Ihre Plakatversion einfallen lassen. „Ich habe das  Wort ‚Berliner‘ durchgestrichen. Stattdessen steht darauf ‚Ich bin von hier‘ – aus Potsdam, für Potsdam!“

Besonders viel verspricht sich Schwergewichtler Burak Sahin von der Aktion. „Die Leute auf der Straße fragen immer, wann ich wieder boxe. Jetzt hänge ich ganz Kreuzberg mit meinen Plakaten voll, dann weiß jeder auch so Bescheid. Ich glaube, so erreichen wir außerdem noch viel mehr Menschen und machen sie auf uns und unseren Sport aufmerksam.“

 

Eintrittskarten für die Box-Nacht in Potsdam sind bei www.tickethall.de und www.eventim.de sowie unter der telefonischen Ticket-Hotline 01806-570044 erhältlich. Der komplette Kampfabend, inklusive aller Vorkämpfe, ist am 5. November zudem live auf www.ranFIGHTING.de zu sehen.

 

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Ex-Ali-Gegner Jürgen Blin: So kann Tyron Zeuge Weltmeister werden!

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„Kämpfen, Tyron, Kämpfen!“ Diesen wichtigen Rat für Tyron Zeuge, vor seinem Rematch am 5. November in Potsdam gegen WBA-Weltmeister Giovanni De Carolis, hat jemand parat, der sein Leben lang kämpfen musste: Jürgen Blin! Ob nun gegen Mobbing in seiner Kindheit oder gegen den übermächtigen Muhammad Ali, gegen den er 1971 in den Ring stieg – Blin weiß, von was er redet.

 

„Ich war immer der Schmächtige, der körperlich Unterlegene. Daher musste ich immer auf mein Kämpferherz setzen und doppelt so hart arbeiten, wie meine Gegner“, erinnert sich Blin. Der frühere Europameister im Schwergewicht ist der Meinung, dass der hochtalentierte Zeuge ebenfalls diese „Niemals-Aufgeben“-Mentalität in sich trägt. Blin: „Das hat er bereits im ersten Kampf gegen De Carolis bewiesen, wo er sechs Runden mit einer Armverletzung boxen musste. Einzig die Unerfahrenheit hat Zeuge den Sieg verwehrt.“

 

Erfahrung, die er in den letzten Monaten unter Jürgen Brähmer hoffentlich weiter sammeln konnte, meint Blin. „Jürgen Brähmer hat schon viel im Ring erlebt und viele kritische Situationen überstanden. Der Typ weiß, wie man Weltmeister wird. Wenn Zeuge die Ohren aufmacht und alles aufsaugt, was ihm in der Vorbereitung gesagt und gezeigt wird, muss er das Ding dieses Mal reißen!“

 

Gegen den italienischen Super-Mittelgewichts-Weltmeister wird es vor allem darauf ankommen, aus Duell Nummer eins gelernt zu haben. „De Carolis ist das, was ich einen ‚abgewichsten Profi‘ nenne. Der kennt alle schmutzigen Tricks und weiß, wann man sie auspackt“, sagt der 73-jährige Blin und hat einen weiteren Tipp parat: „Zeuge muss ihm eins klarmachen: ‚Nicht mit mir Freundchen!‘ Dann schlägt er den Italiener, denn Zeuge ist der klar bessere Techniker.“

 

Verfolgen will der Hamburger den erneuten Schlagabtausch zwischen Zeuge und De Carolis auf jeden Fall live vor Ort in Potsdam am 5. November. Blin: „Zeuge ist einer der talentiertesten Nachwuchsboxer, die wir in Deutschland haben. Talente sind für unseren Sport extrem wichtig, daher muss man sie unterstützen.“

 

Eintrittskarten für die Box-Nacht in Potsdam sind bei www.tickethall.de und www.eventim.de sowie unter der telefonischen Ticket-Hotline 01806-570044 erhältlich. Der komplette Kampfabend, inklusive aller Vorkämpfe, ist am 5. November zudem live auf www.ranFIGHTING.de zu sehen.

 

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