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Tyron Zeuge vor Heim-WM: „Einfach reingehen und siegen!“

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Die Erfüllung des WM-Traums ist für Tyron Zeuge zum Greifen nah. Am 16. Juli kann der Berliner daheim gegen WBA-Champion Giovanni De Carolis jüngster deutscher Box-Weltmeister aller Zeiten werden. Was der 24-Jährige von Mentor Jürgen Brähmer alles lernen konnte, welchen Vorteil das Heimspiel für ihn hat und wieso Nervosität in seinem Vokabular nicht vorkommt, erzählt Zeuge hier im Interview.

 

Tyron Zeuge, was ist Ihr Favorit: Burger oder Pizza?

 

Tyron Zeuge: Den gibt es nicht. Am liebsten esse ich beides zusammen. Boxen ist zwar mein Traumberuf, doch Essen meine Leidenschaft!

 

Und, wann konnten Sie das letzte Mal Ihren Fast Food-Gelüsten nachgehen?

 

Tyron Zeuge: Zur Belohnung nach meinem letzten Kampf im April. Seitdem läuft alles strikt nach Plan. Ich habe meine Ernährung komplett umgestellt. Jetzt bin ich bereits seit Anfang Juli im Gewichtslimit. Früher hatte ich damit so meine Probleme.

 

Der Neuanfang bei Jürgen Brähmer hat Ihnen scheinbar gut getan …

 

Tyron Zeuge: Auch ich bin reifer geworden. Jürgen war für mich ein Augenöffner. Durch die Arbeit mit ihm habe ich eingesehen, dass man an alles diszipliniert herangehen muss, wenn man zur Weltspitze gehören will.

 

Was können Sie außer Disziplin noch von Brähmer lernen?

 

Tyron Zeuge: Autofahren und Einparken – da hat er mir mehr voraus, als beim Boxen (lacht). Im Ring zeigt er eine extreme Abgeklärtheit. Er hat immer die richtige Lösung parat und schlägt zudem mit einer ungeheuren Genauigkeit zu.

 

In Schwerin kümmert sich neben Brähmer ein großes Team um Sie. Welchen Einfluss hat das auf Ihre Leistung?

 

Tyron Zeuge: Die Bedingungen dort sind geradezu perfekt. Für alles gibt es einen Spezialisten, der sich um einen kümmert. Jürgen nennt das „Ganzheitliches Prinzip“. Ich kann nur sagen, dass ich bisher nirgendwo besser in meinem Leben trainiert habe. Der 16. Juli wird zeigen, wie viel stärker mich das gemacht hat.

 

Mit Conny Mittermeier wurde zuletzt ein erfahrener Boxlehrer mit ins Boot geholt. Sind zwei Trainer besser als einer?

 

Tyron Zeuge: In diesem speziellen Fall sage ich: ja! Jürgen und Conny kennen sich ja bereits sehr lange. Alles harmoniert großartig. Conny ist übrigens ein wahrer Könner in Sachen Pratzenarbeit, der mir viel Neues beigebracht hat.

 

Welche Rolle spielt Spaß für Sie, insbesondere im Training?

 

Tyron Zeuge: Eine sehr wichtige – ohne Spaß habe ich keine Motivation, mich zu schinden. Und ohne gutes Training kann man natürlich keine ansprechende Leistung im Kampf zeigen. Zum Glück gestalten Jürgen und Conny die Einheiten in der Vorbereitung sehr abwechslungsreich – da quält man sich gerne.

 

Sie könnten am 16. Juli jüngster deutscher Box-Weltmeister werden. Kommt da nicht ein wenig Nervosität auf?

 

Tyron Zeuge: Nicht bei mir. Meine große Stärke liegt glaube ich darin, mir über solche Sachen keinen Kopf zu machen. Ich kann das Drumherum gut ausblenden und mich voll auf meine Aufgabe im Ring konzentrieren und die heißt „Reingehen und siegen!“.

 

Hat es für Sie trotzdem eine Bedeutung, dass Sie in Ihrer Heimatstadt Berlin den WM-Titel erringen können?

 

Tyron Zeuge: Es ist immer schön, daheim zu boxen. Das hat nämlich gleich zwei Vorteile: Meine Freunde und Familie können live vor Ort mitfiebern und der Anreiseweg ist extrem kurz. Mal schauen, vielleicht fahre ich ja mit dem Fahrrad zum WM-Kampf in die Max-Schmeling-Halle.

 

Sieg oder Niederlage: gibt es etwas Bestimmtes, auf das Sie sich am Tag nach dem Kampf besonders freuen?

 

Tyron Zeuge: Lange ausschlafen, im Bett fernsehen und viele Leckereien essen. Und natürlich ein kühles Bier trinken – hoffentlich auf die gewonnene Weltmeisterschaft!

 

Tickets (bereits ab 20 Euro) für die Kampf-Nacht in der Berliner Max-Schmeling-Halle sind im Internet bei www.tickethall.de und www.eventim.de sowie unter der telefonischen Ticket-Hotline 01806-570044 erhältlich.

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Weltmeister De Carolis: „Zeuge wird gegen mich fallen!“

 

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Der 16. Juli ist für Giovanni ein ganz besonderer Tag, dann verteidigt der Mann aus Rom erstmals die WBA-WM im Super-Mittelgewicht. Gegen den Berliner Tyron Zeuge bekommt es De Carolis, nach seinem Erfolg über Vincent Feigenbutz, erneut mit einem jungen deutschen Talent zu tun. Wie er den Schützling von Jürgen Brähmer einschätzt und ob er bei einem Sieg über Zeuge seinem ehemaligen Bezwinger Arthur Abraham eine Chance auf ein Rematch geben würde, verrät De Carolis hier im Interview.

 

Herr De Carolis, wie lebt es sich als Weltmeister?

 

Giovanni De Carolis: Genauso gut, wie zuvor. In meinem Leben hat sich nicht wirklich viel verändert. Okay, ich habe einige Einladungen von wichtigen Persönlichkeiten erhalten, die ich auch wahrgenommen habe – z. B. von unserem ehemaligen Staatschef Silvio Berlusconi. Leider hat dies der öffentlichen Wahrnehmung des Boxsports in Italien nicht viel gebracht, der weiterhin ein Nischendasein fristet – und das zum 100-jährigen Jubiläum unseres Verbandes. Das finde ich traurig.

 

In Deutschland haben Sie hingegen eine größere Wertschätzung erfahren. Direkt nach dem WM-Sieg Anfang Januar war der Beifall des Publikums in Offenburg groß …

 

Giovanni De Carolis: Ja, es ist verrückt, dass ich hier ähnlich viele Fans habe, wie in meiner Heimat (lacht). Die Boxfans in Deutschland sind sehr fachkundig und respektieren den Boxer, der die bessere Leistung zeigt – egal ob es einer der ihren oder ein Ausländer ist. Das imponiert mir sehr. Trotzdem hoffe ich natürlich auch auf eine Vielzahl von Tifosi am 16. Juli in der der Max-Schmeling-Halle.

 

Mit Tyron Zeuge bekommen Sie dann das nächste deutsche Talent vor die Fäuste. Was unterscheidet ihn im Vergleich zu Vincent Feigenbutz?

 

Giovanni De Carolis: Zeuge ist ein Naturtalent – technisch versiert, dynamisch und mit einer guten Beinarbeit ausgestattet. Das wird also ein komplett anderer Kampf, als die Schlachten mit Feigenbutz. Ich glaube aber nicht, dass der Unterhaltungswert darunter leiden wird. Wir treten beide an, um zu siegen und werden alles dafür geben. Allein diese Zutaten sollten für einen Klasse-Fight sprechen.

 

Anfang Juni haben Sie Zeuge das erste Mal getroffen. Was für einen Eindruck hat er auf Sie gemacht?

 

Giovanni De Carolis: Tyron ist ein höflicher, netter Junge mit guten Manieren. Er schien mir damals sehr entspannt und von seiner Sache überzeugt zu sein. Ich bin gespannt darauf, wie er sich dann im Ring gegen mich verhält. Immerhin ist es sein erster großer Kampf – dazu auch noch in seiner Heimatstadt. Daran ist schon so manch einer zerbrochen.

 

Wird am 16. Juli Ihre Erfahrung den Ausschlag geben?

 

Giovanni De Carolis: Erfahrung ist mit Sicherheit ein entscheidender Faktor, aber nicht alles. Nehmen wir beispielsweise meine Physis: Ich bin heute körperlich deutlich robuster und durchtrainierter, als ich es mit 24 Jahren war. Der De Carolis von heute würde den von vor acht Jahren problemlos schlagen. Und jetzt schaue ich auf Zeuges Karriere: In den letzten zwei Jahren hat er nicht häufig geboxt und wenn doch, dann gegen maßgeschneiderte Gegner. Irgendwie ist das bisher alles zu glatt für ihn gelaufen. Ich werde alles daran setzen, dass er gegen mich nicht nur ins Stolpern kommt, sondern fällt.

 

Im Vorprogramm steigt übrigens Ihr ehemaliger Gegner Arthur Abraham in den Ring. Würden Sie ihm bei einem Sieg über Zeuge die Chance auf den WM-Titel gewähren?

 

Giovanni De Carolis: Warum nicht? Er hat mir vor einigen Jahren die Chance gegeben, mich mit ihm zu messen – einem der besten Super-Mittelgewichtler der letzten Jahre. Ohne dieses Erlebnis, auch wenn es eine Niederlage für mich war, wäre ich heute nicht Weltmeister.

 

Ist Ihre nächste Titelverteidigung also schon in Sack und Tüten?

 

Giovanni De Carolis: Mitnichten. Momentan liegt meine volle Konzentration auf dem Duell mit Tyron Zeuge. Darauf habe ich mich fast drei Monate hart vorbereitet. Boxen ist mein Beruf, mein Leben und nur ein Sieg über Zeuge garantiert mir, dass ich in Zukunft die Chance auf die großen Kämpfe, wie z. B. gegen Abraham, habe. Wie es danach weitergeht, entscheide ich danach.

 

Tickets (bereits ab 20 Euro) für die Kampf-Nacht am 16. Juli in der Berliner Max-Schmeling-Halle sind im Internet bei www.tickethall.de und www.eventim.de sowie unter der telefonischen Ticket-Hotline 01806-570044 erhältlich.

 

 

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De Carolis-Coach Mattioli: Abraham hat uns zum Weltmeister gemacht – Zeuge fehlt Ausdauer und Härte!

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Bühne frei für Giovanni De Carolis‘ vierten Ringauftritt in Deutschland! Musste sich der sympathische Italiener zunächst zweimal geschlagen geben, so konnte der 31-jährige Römer Anfang dieses Jahres in Offenburg die WBA-Weltmeisterschaft im Super-Mittelgewicht erringen. Jetzt trifft De Carolis am 16. Juli in Berlin bei seiner ersten Titelverteidigung auf Youngster Tyron Zeuge. Was De Carolis-Coach Italo Mattioli zur Entwicklung seines Schützlings zu sagen hat und was er an Zeuge-Mentor Brähmer schätzt, sagt er hier im Interview.

 

Herr Mattioli, Sie haben Ihren Schützling Anfang des Jahres zum WM-Titel geführt. Zeit sich zurückzulehnen und den Erfolg zu genießen, oder?

 

Italo Mattioli: Wie bitte? Jetzt geht es erst richtig los! Weltmeister werden ist die eine Sache, den Gürtel erfolgreich zu verteidigen, eine andere. Das ist meiner Meinung nach auch ein viel größeres Unterfangen. Es gibt dabei verschiedene Herausforderungen: Kann man als Titelverteidiger die Motivation hochhalten? Wie kommt man mit dem Stil des nächsten Gegners zurecht? Können Faktoren, wie mediales Interesse und Sponsorentermine sauber in die Vorbereitung integriert werden? Meiner Meinung nach, ist es schwerer, Weltmeister zu bleiben, als es zu werden.

 

Ist Ihr Boxer dieser Aufgabe gewachsen?

 

Italo Mattioli: Ich trainiere Giovanni seit seiner Jugend, habe alle Höhen und Tiefen mit ihm durchgemacht. Er hat sich nie verändert und ist immer noch der freundliche und ruhige Junge von nebenan. Nach dem Sieg über Feigenbutz kamen viele Leute in Italien auf ihn zu, um sich in seinem Erfolg zu sonnen. Im Gegensatz zu den meisten anderen Boxprofis, die ich kenne, hat Giovanni das aber schnell erkannt. Da ist er schon sehr clever.

 

Menschlich ist De Carolis also der Gleiche, aber wie sieht es denn mit der sportlichen Entwicklung aus?

 

Italo Mattioli: Da hat Giovanni einen riesigen Sprung gemacht, für den wir uns besonders bei Arthur Abraham bedanken können. Der Kampf vor drei Jahren war ein Schlüsselerlebnis – Giovanni sah, dass er mit der Weltspitze mithalten kann. Er wurde selbstbewusster und kniete sich noch mehr ins Training rein, war fokussierter. Das alles hat schließlich zum Gewinn der Weltmeisterschaft geführt.

 

Sie selbst ähneln in Ihrer Art während eines Kampfes dem scheidenden Fußball-Nationaltrainer Antonio Conte, sind immer mit großer Leidenschaft dabei – ist das Ihr Schlüssel zum Erfolg?

 

Italo Mattioli: Wir sind wie Ying und Yang. Ulli Wegner ist da ja auch ein gutes Beispiel, der wie ich, immer mit vollem Einsatz und Stimme bei der Sache ist. Wenn man so lange mit jemand zusammenarbeitet und eine starke emotionale Bindung aufgebaut hat, sind solche Gefühlsausbrüche ganz normal. Der Sportler muss dieses Vertrauen zu seiner Ecke haben. Nur dann geht er für sie durchs Feuer.

 

Nach Vincent Feigenbutz bekommt es Ihr Schützling mit dem nächsten jungen Deutschen zu tun. Wie schätzen Sie WM-Herausforderer Tyron Zeuge ein?

 

Italo Mattioli: Zeuge ist ein komplett anderer Boxer. Feigenbutz kommt fast ausschließlich über die Physis, will alles mit maximalem Kraftaufwand machen. Zeuge ist technisch beschlagener und boxt daher einen deutlich flüssigeren Stil. Allerdings bin ich mir nicht so sicher, ob er über die nötige Härte und Ausdauer verfügt. Aber das wird dann ja der 16. Juli zeigen.

 

In Sachen Weltmeister steht es ja zwischen Team De Carolis und Team Zeuge unentschieden, denn Halbschwergewichts-Champion Jürgen Brähmer steht in der gegnerischen Ecke. Was halten Sie von ihm?

 

Italo Mattioli: Brähmer ist ein Weltklasseboxer, aber als Coach steckt er noch in den Kinderschuhen. Das hat er aber erkannt und mit Conny Mittermeier die perfekte Ergänzung an seine Seite geholt. Eine Sache, die Zeuge voranbringen kann, schätze ich aber besonders bei Brähmer: Nur durch harte Arbeit kann man Erfolg haben.

 

Mit den Fights gegen Feigenbutz hat sich De Carolis in die Herzen der deutschen Fans geboxt. Glauben Sie daher auch am 16. Juli an eine große Unterstützung?

 

Italo Mattioli: Das ist schwer zu sagen. Im Endeffekt muss Giovanni versuchen, durch seine Leistung die Fans auf seine Seite zu ziehen. Das ist uns ja schon in Karlsruhe und Offenburg sehr gut gelungen. Ich denke, der Boxsport spricht überall die gleiche Sprache. Wenn du einen guten Kampf zeigst, dann werden es die Zuschauer auch gebührend honorieren.

 

Tickets (bereits ab 20 Euro) für die Kampf-Nacht am 16. Juli in der Berliner Max-Schmeling-Halle sind im Internet bei www.tickethall.de und www.eventim.de sowie unter der telefonischen Ticket-Hotline 01806-570044 erhältlich.

 

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Vincent Feigenbutz vs Giovanni de Carolis

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Feigenbutz wie Rooney: „Am Samstag geht es um alles!“

Vincent Feigenbutz - Portrait Session

Super middleweight fighter Vincent Feigenbutz of Germany pose during at Portrait Session at Bulldog Gym on January 4, 2016 in Karlsruhe, Germany. *** Local Caption *** Vincent Feigenbutz

Vincent Feigenbutz ist bereit in den Box-Krieg zu ziehen – mit Kriegsbemalung! Wie einst der englische Fußballstar Wayne Rooney setzte die Fotoagentur Getty Images den 20-jährigen Karlsruher, der am Samstag (ab 22.20 Uhr live in SAT.1) mit einem Sieg über den Italiener Giovanni De Carolis jüngster deutscher Boxweltmeister aller Zeiten werden kann, passend in Szene.

Fotograf Martin Rose: „Dieses Motiv passt hundertprozentig zum Kampf!“ Im ersten Duell zwischen Feigenbutz und De Carolis flogen zwölf Runden lang die Fäuste, beide schenkten sich nichts. Kalle Sauerland: „Das war Werbung fürs Boxen. Das zweite Aufeinandertreffen wird noch dramatischer, da es jetzt auch noch um die reguläre WBA-Weltmeisterschaft geht.“

Vincent Feigenbutz: „Das Fotoshooting hat mir sehr viel Spaß gemacht. Ich finde, dass Wayne Rooney und ich einiges gemeinsam haben. Die Boxfans dürfen sich am Samstag auf eine Ringschlacht freuen!“

headtohead_deutsch.jpg Fotoquelle: Sportart3 / Team De Carolis

WBA-WM: Vincent Feigenbutz vs. Giovanni De Carolis II – der direkte Vergleich

Am Samstag (live ab 22.20 Uhr in SAT.1) steigt in der Offenburger Baden-Arena die WBA-Weltmeisterschaft im Super-Mittelgewicht.

Neben Vincent Feigenbutz werden u.a. auch Noel Gevor (WBO-International Meisterschaft im Cruisergewicht gegen Valery Brudov) – und Dereck Chisora im Schwergewicht gegen Andras Csomor (Ungarn) boxen. Insgesamt finden am Samstag in der Baden-Arena 10 Kämpfe (ab 17.30 Uhr) statt. SAT.1 überträgt live. Alle Kämpfe können live über das Kampfsportportal „ranfighting.de“ verfolgt werden.

Schlacht im Schwarzwald: Feigenbutz will Römer De Carolis vernichtend schlagen!

 

 

Geschichte wiederholt sich – oder doch nicht? Bei der Pressekonferenz am Donnerstag vor dem zweiten Duell zwischen Vincent Feigenbutz und Giovanni De Carolis wurde von beiden Seiten gescherzt, provoziert und erinnert. Der Tenor war im Endeffekt der gleiche: Am Samstag wird endgültig entschieden, wer der Bessere von beiden ist und sich danach WBA-Weltmeister im Super-Mittelgewicht nennen darf!

 

Promoter Kalle Sauerland ist davon überzeugt, dass die Zuschauer dabei einen ähnlich guten Kampf wie zuletzt im Oktober sehen werden. Sauerland: „Wenn ein Kampf so spannend und knapp war, dann muss einfach ein zweites Duell her. In den USA wurde der Fight zu einem der besten europäischen Kämpfe in 2015 erklärt – zu Recht! Der Promoter glaubt: „Vincent hat zuletzt viele offene Fragen, wie zum Beispiel zu seiner Moral beantwortet – der Junge hat ein riesen Kämpferherz! Am 9. Januar werden wir dann auch wissen, was ein gesunder „Iron Junior“ im Stande ist zu leisten.“

 

Feigenbutz-Manager Rainer Gottwald ist sicher, dass sein junger Boxer am Samstag auf Wiedergutmachung aus ist: „Das waren vor knapp drei Monaten ein paar unbedachte Worte. Damit hat er den Zorn vieler Zuschauer und Experten auf sich gezogen. In der Neuauflage gegen De Carolis hat er die Chance, diese Leute wieder auf seine Seite zu ziehen und Vincent wird sie nutzen! Und er wird Geschichte schreiben. Er wird nicht nur jüngster deutscher Weltmeister, sondern weltweit auch jüngster Weltmeister im Super-Mittelgewicht werden.“

 

Feigenbutz: „Wir haben am Training nicht viel verändert. Jetzt bin ich topfit und bin selbst gespannt, was ich mit meiner Power leisten kann.“ Mit Coach Hansi Brenner hat er eine „perfekte Vorbereitung“ hinter sich. „Ein K.o. wäre jedenfalls das Sahnehäubchen“, so der Schützling von Hansi Brenner.

 

Sein Coach brachte dann Stimmung in die Runde, verglich den Kampf am Samstag mit der Schlacht im Teutoburger Wald (9 n. Chr.). Brenner: „Das wird 2000 Jahre später ‚Die Schlacht im Schwarzwald‘ und Vincent wird Giovanni, wie damals die Germanen die römischen Legionen, vernichten!“

 

Diese Provokation amüsierte den WM-Herausforderer. De Carolis: „Geschichte wiederholt sich – aber vielleicht nicht so, wie sich das Team von Vincent das vorstellt. Meine Form ist herausragend und das werde ich Vincent am Samstag zeigen. Ich habe nicht nur Rom, sondern ganz Italien hinter mir.“

 

Neben Vincent Feigenbutz werden u.a. auch Noel Gevor (WBO-International Meisterschaft im Cruisergewicht gegen Valery Brudov) – und Dereck Chisora im Schwergewicht gegen Andras Csomor (Ungarn) boxen. Insgesamt finden am Samstag in der Baden-Arena 10 Kämpfe (ab 17.30 Uhr) statt. SAT.1 überträgt live. Alle Kämpfe können live über das Kampfsportportal „ranfighting.de“ verfolgt werden.

 

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Scorecards Feigenbutz vs de Carolis

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The scorecards are understandable till the 4th round, then it seems to be very different views of the fight.

The boxer Axel  Schultz told that the official winner Vincent Feigenbutz is not getting helped with this won. A loss would have educate and develop him much more, which is obviously necessary. The event in Karlsrueh, Germany, was named Home Game and so it even ended with these hard understandable scores.

Vincent was not fit, he had an infection, but fought even with this sickness. It is always to recommend the boxer to be totally fit when he has to fight. Giovanni de Carolis has as well as the audience earned a rematch. This will even be good for the „Iron Junior“ to clean up his demolaged reputation after this bout.

De Caroli looked better yesterday as his fight against Abraham. Arthur Abraham explained that a boxer look even as good as how you are fighting agianst him. The request from Team Feigenbutz of a bout vs Abraham does Arthur answering with a smile and coach Wegner said that Vince is young, just 20 y.o., and has time, the bout can wait another 3 years.

Vince is very ambitious and hungry to reach the top, but a fight vs Abraham will definitly not end good for him right now. Please, clear up the business and organize a rematch. It will be another thrilling slaught everybody want to see!

VIDEO:

https://leifpm.co/2015/10/18/vincent-feigentbutz-vs-giovanni-de-carolis/

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Vincent Feigenbutz vs Giovanni de Carolis

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Vincent Feigenbutz vs Giovanni de Carolis in Karlsruhe am 17.10.2015

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Heimspiel für Feigenbutz: K.o.-Versprechen gegen De Carolis!

Heimspiel für Vincent Feigenbutz! Am 17. Oktober wird der 20-jährige Karlsruher erstmals als Hauptkämpfer bei „ran Boxen“ in SAT.1 in Erscheinung treten. Sein Gegner in der heimischen dm-arena: der Italiener Giovanni De Carolis. Am Donnerstag fand dazu, einen Monat vor dem Kampf mit „K.o.-Prinz“ Feigenbutz, eine Pressekonferenz am Baden-Airpark statt.

„Endlich werde ich mit einem ‚Heimspiel‘ belohnt“, freut sich der schlagstarke Super-Mittelgewichtler, „und zum ersten Mal bin ich als Hauptkämpfer live auf SAT.1 zu sehen. Dieses Vertrauen will ich mit einer tollen Leistung zurückzahlen!“

Leicht wird das jedoch nicht, schließlich steht Feigenbutz mit De Carolis vor der wohl größten Herausforderung seiner bisherigen Karriere. Hans-Peter Brenner: „Giovanni De Carolis ging bereits mit Arthur Abraham problemlos über zwölf Runden, ist ein zäher Bursche und zudem unangenehm zu boxen. Daher ist eine intensive Vorbereitung nötig, die wir erneut in einem Trainingslager in den slowenischen Bergen absolvieren werden.“

Frederick Ness (Geschäftsführer Sauerland Event): „Viele Jahre nach Sven Ottke und Regina Halmich wird in Karlsruhe endlich wieder eine große Box-Gala stattfinden. Der Name Vincent Feigenbutz steht dabei für großartige Unterhaltung und die wird er gegen Giovanni De Carolis mit Sicherheit bieten!“

Feigenbutz-Manager Rainer Gottwald ist dabei ganz besonders stolz, dass dieser Fight nach Karlsruhe geholt worden ist. „Wir haben uns seit über einem Jahr für diese Veranstaltung stark gemacht“, so Gottwald, der bereits über 1.300 Kartenvorbestellungen vorliegen hat. „Vincent hat hart gearbeitet und durch spektakuläre K.o.´s auf sich aufmerksam gemacht. Er ist nicht mehr weit von der Weltspitze entfernt und das wird man am 17. Oktober sehen.“

Erst am Anfang seiner Karriere steht Leon Bauer. Knapp drei Jahre jünger als Feigenbutz (Bauer ist am 19. August 1998, Feigenbutz am 11. September 1995 geboren), sieht er diesen als Vorbild. Bauer: „Vincent hat es vorgemacht. Nach nur drei Jahren steht er schon ganz oben in der Weltrangliste. Da will ich auch irgendwann einmal hin.“ In seinem vierten Profikampf bekommt es Bauer mit dem erfahrenen Aleksandar Jankovic zu tun. Weitere Ansetzungen werden in Kürze verkündet.

Aber egal wer noch auf der Veranstaltung boxen wird, Feigenbutz verspricht, sich nicht die Show stehlen lassen zu wollen: „Ich will am 17. Oktober ein Ausrufezeichen setzen – auch De Carolis wird liegen!“

Eintrittskarten für die Box-Nacht am 17. Oktober in Karlsruhe sind ab heute unter der Ticket-Hotlines 0721-25000 und 0721-161122, im Internet unter http://www.tickethall.de und http://www.eventim.de sowie an allen bekannten Vorverkaufsstellen erhältlich.

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