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Sebastian Formella vs Nico Salzmann








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walk-in Nico Salzmann & Sebastian Formella

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Langer Boxabend mit 3 Titelkämpfe und 5 KOs

Freddy Kiwitt öffnete den Boxabend mit einem KO in Runde 2 gegen Igor Faniyan. Kiwitt hat nun ein Bilanz von 10 Kämpfe und ist immer noch unbesiegt. Gegners Bilanz war 15(7)-11-3. Der Kampf fand im Weltergewicht statt.

Alexander Peil macht einen Arbeitssieg mit KO in Runde 4 gegen den Ukrainer Igor Pylypenko, 5(1)-27-2. Es war Peils 5. Kampf und Sieg Nummer 5. Sein Aufbau ist gelungen und die Gegner dürfen nun auch starkeren Bilanz haben.

Charlie Edwards aus Großbritannien ging im Fliegengewicht gegen der Spanier Jose Aguilar über die Runden. Unbesiegt im 8. Kampf mit einem einstimmigen Punktsieg, UD, an Edwards.

Anthony Ogogo aus UK mit 10(6)-0-0 vs Bronislav Kubin 19(12)-20-2 dauerte nur 2 Runden. TKO-Sieg für Ogogo im Mittelgewicht. Ein spektakulärer Boxer das wir gerne wiedersehen wollen.

Den spannenden Kampf mit Hafenarbeiter Sebastian Formella gegen den Berliner Nico Salzmann reizte das Publikum ordentlich mit. Fans von beiden Lager machte sich lautstark. Das hier war Bastis starkste Gegner er gehabt hat. Ein KO-Sieg gegen Salzmann war kaum zu erwarten. Nico Salzmann hat früher einige WBC-Titeln erobert, WBC Youth, WBC Mediterannean und WBC Baltic Silver. Sein Bilanz war 17(3)-7-3. Basti bestimmte das Tempo von vorneran und war der Boxer der in allen Runden den Kampf führte. Ein harten Sieg in 8 Runden für Formella. Der Salzman wirkte konditionell eingeschränkt in den letzen Runden. Gratulation an Basti Formella! Dafür hatte die Reise nach Berlin für die Hamburger Fans sich gelohnt.

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Stefan Härtel machte einen suveränen Sieg gegen Mateo Damian Veron aus Argentinien. Der sehr erfahrener Argentinier mit 46 Kämpfe davon 24 Siege war gar kein Gefahr für Härtel.  Ein sehr schönen Kampf von Stefan Härtel.

Erste Titlekampf ging um WBA International im Leichtgewicht bei den Frauen. Die ungeschagene Ikram Kerwat, 6 Siege, 5 KOs, wollte es so gerne gegen Ramona Kühne versuchen. Nun ist Ramona Kühne ein von den besten Frauenboxer weltweit und das war in diesem Kampf mehr als deutlich zu sehen. Ramona lässt Ikram gar keine Chance reinzukommen. Es war ein grosser Klassenunterschied. Ramona technisch sehr gut, schnelle Beinarbeit, sauberen Boxstil hat alle 5 Runden Kerwat besiegt. Ich hatte meine Zweifel ob es überhaupt Sinn machte für Kerwat den Kampf  fortzusetzen, weil es war nur die Frage bevor der KO kommen sollte. Kerwat versuchte mit Schwingerschläge, aber hatte nichts gegen Kühne zu setzen. Ringrichter Jörg Milke gab Kerwat eine extra Pause um ihre Haare zu Recht zu legen. Ikram Kerwat ist eine gute Boxerin, aber gegen Ramona Kühne sah sie überhaupt nicht gut aus. Respekt an der Ecke die den Kampf zum Start Runde 6 aufgab. Somit TKO-Sieg für Ramona Kühne. Ikram hatte ihren Schulter  verletzt. Gute Genesung an Ikram, Kopf hoch und weiter gehts. Es steckt Potential bei Ikram Kerwat, diesen Kampf war nur zu früh für sie. Gratulation an Ramona Kühne für einen Superkampf!

Im Schwergewicht war es Burak Sahin gegen Jakov Gospic. Der Kroate konnte sich über die 8 zähe Runden retten. Burak startete in erste Runde mit Vollgas. Der Kroate wollte nicht zum Boden gehen und es schien als die Luft aus Sahin ausging. Sein Kondition war nicht ausreichend um den grossen Gospic vorzeitig zu besiegen.

Der Norweger Tim-Robin Lihaug verkaufte sich gut gegen Arthur Abraham. Die ersten Runden konnte Arthur nicht im Kampf reinkommen. Danach fand sich Abraham und feuerte mehrere Feuerwerke. Ein Wunder das Lihaug alles wegstecken konnte. Nach 1:09 in Runde 8 brach Ringrichter Hook den Kampf ab. Beide Boxer wunderte sich über den Abbruch, aber der Handtuch kam von Lihaugs Ecke. Eine richtige Entscheidung aus der rote Ecke. Den Kampf umzudrehen war für Lihaug ausgeschlossen und so wurde eine demütige KO erspart. Alles zum Wohle der Gesundheit.

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Giovanni de Carolis kann sein WM-Titel behalten nach einem Unentschieden gegen Tyron Zeuge. Tyron verkaufte sich gut, aber in den letzen Runden hatte er Schwierigkeiten sich zu seiner Ecke zu kommen. Das was so gut fing an für Tyron wendete sich und de Carolis spürte einen KO-Sieg. Mein Nachbar aus Kanada meinte es wird Punktsieg für de Carolis und ich vermutete eher ein Unentschieden. Mit einem Draw darf wohl Giovanni de Carolis nochmal nach Deutschland kommen um einen Rematch gegen Arthur Abraham zu boxen. Die Punktrichter werte 114-114, 115-114 (für Zeuge) und 114-114, somit eine Mehrheit für einen Unentschieden.

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walk-in Ramona Kühne & Ikram Kerwat

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Tyron Zeuge vs Giovanni de Carolis

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Arthur Abraham vs Tim-Robin Lihaug

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Box-WM in Berlin: „Kontra K“ singt für Tyron Zeuge!

 

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Die US-Stars 50 Cent und Justin Bieber halten zu Box-Megastar Floyd Mayweather – Kontra K, der deutsche Rapper, zu Tyron Zeuge, der morgen (live ab 22:50 Uhr live in SAT1) um die WBA-Weltmeisterschaft im Super-Mittelgewicht gegen den Italiener Giovanni de Carolis boxen wird. Chartstürmer Kontra K (Platz 1 der deutschen Charts mit seinem aktuellen Album „Labyrinth“) wird für den Berliner Youngster die Einlaufhymne singen.

 

„Tyron ist für mich eines der begabtesten Talente, die wir in Deutschland haben. Es ist mir eine Ehre, ihn beim Kampf gegen De Carolis zum Ring begleiten zu dürfen“, sagt Kontra K, der mit bürgerlichen Namen Max heißt und wie Zeuge Berliner ist. Der Box-Youngster und der Rapper sind seit langem befreundet. Max, der ebenfalls eine Karriere als Amateurboxer hinter sich hat, trainiert sogar regelmäßig mit Kumpel Zeuge sowie mit dessen Trainer Jürgen Brähmer. Max freut sich schon auf den Fight, sagt: „Freunde sind füreinander da. Ich werde ihn lautstark aus seiner Ecke unterstützen und glaube fest daran, dass er jüngster deutscher Weltmeister wird.“

 

Kontra K wird den Song „Atme tief ein“ als Walk-In für Tyron Zeuge performen.

 

Tickets (bereits ab 20 Euro) für die Kampf-Nacht in der Berliner Max-Schmeling-Halle sind im Internet bei www.tickethall.de und www.eventim.de sowie unter der telefonischen Ticket-Hotline 01806-570044 erhältlich.

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Zeuge vs. De Carolis: Der direkte Vergleich

 

TOTT_Zeuge_De_Carolis_Deutsch.jpg Foto: Public Address / Team De Carolis

Geht es nach Wilfried und Kalle Sauerland, sehen die Boxfans am Samstag (ab 22:50 Uhr live in SAT.1) DEN deutschen Boxer der kommenden Jahre. Tyron Zeuge heißt der 24-jährige Berliner, der sich in seiner Heimatstadt gegen den amtierenden WBA-Champion Giovanni De Carolis zum Weltmeister im Super-Mittelgewicht küren will.

 

„Tyron bringt dieses natürliche Talent für den Boxsport mit, das kann man nicht lernen“, sind sich die Sauerlands einig. „Wenn er das umsetzen kann, was ihm Jürgen Brähmer und sein Team in den letzten Monaten beigebracht haben, wird er sich den Titel holen.“ Leicht wird es allerdings laut Wilfried Sauerland nicht, denn „De Carolis ist ein ausgebuffter Profi, der weiß, seine Erfahrung gewinnbringend auszuspielen. Das wird ein heißer Tanz!“

 

Zeuge will WM-Titel – und Norwegen „Krieg“!

 Am Mittwoch trafen sich im Maritim proArte Hotel in Berlin die Hauptkämpfer der Boxgala am Samstag (ab 22:50 Uhr live in SAT.1) in der Max-Schmeling-Halle. Das Motto der Veranstaltung „Geschichte schreiben“ schwebte bereits bei dieser Pressekonferenz wie ein unsichtbarer Schleier über allen Beteiligten.

 

Tyron Zeuge kann jüngster deutscher Box-Weltmeister werden – Arthur Abraham muss siegen, um überhaupt noch einmal eine Chance auf einen WM-Titel zu bekommen. Kein Wunder, dass besonders Wilfried Sauerland seine extreme Anspannung zugab. „Normalerweise komme ich erst kurz vor dem Wiegen zu den Kämpfen, aber diesmal bin ich bereits seit einigen Tagen da. Tyron ist die Zukunft – das muss er beweisen. Und Arthur hat nur noch diese Chance, um noch einmal ganz oben anzuklopfen. Ich bin sehr gespannt, wie es am Samstag für beide ausgehen wird.“

 

Zeuge gab unumwunden zu, dass er keine Art von Druck verspürt. Zeuge: „Das Duell mit Giovanni De Carolis ist für mich ein Kampf, wie jeder andere zuvor. Es ist schön für meine Familie und Freunde, mich live boxen zu sehen. Im Ring blende ich das aber alles aus. Ich bin bereit, 12 Runden ein hohes Tempo anzuschlagen. Der Gürtel wäre die perfekte Belohnung für eine sehr gute Vorbereitung.“ Und Zeuges Mentor Jürgen Brähmer bestätigt: „Ich habe selten ein besseres Training vor einem bedeutenden Kampf erlebt – nicht einmal, wenn ich selbst in den Ring musste.“

 

Weltmeister Giovanni De Carolis glaubt hingegen an eine erfolgreiche Titelverteidigung. De Carolis: „Ich habe schon so viel in meiner Karriere erlebt, habe hart an mir gearbeitet und begriffen, was mich stark macht. Und diese Stärke wird es auch sein, die am Samstag den Unterschied zwischen Zeuge und mir ausmacht.“ Und die Buchmacher geben ihm Recht: De Carolis ist, laut den Wettanbietern, der Favorit!

 

Die Kraft, die ihn stark macht, glaubt Arthur Abraham wieder gefunden zu haben, wenn er vor dem WM-Fight zwischen De Carolis und Zeuge gegen Tim-Robin Lihaug den Ring betritt. Abraham: „Zuletzt ist einiges schief gelaufen, doch ich habe mich mit Herrn Wegner hingesetzt und alles besprochen. Jetzt schauen wir nach vorn. Erst schlage ich Lihaug und dann hoffe ich auf meine nächste WM-Chance noch in diesem Jahr. Ich weiß, dass ich das Zeug dazu habe, wieder Weltmeister zu werden!“

 

Abrahams Gegner sieht das allerdings anders. Lihaug: „Es gibt einen Grund, wieso Arthur früher Weltmeister war und es gibt auch einen Grund, wieso er es jetzt nicht mehr ist. Wenn ich Samstagabend mein bestes Boxen zeige, kann mich Abraham nicht schlagen!“

 

Promoter Kalle Sauerland spricht dabei die Bedeutung eines Sieges für Lihaug an. „Das wäre der größte Erfolg, den je ein norwegischer Boxer vollbracht hätte. Viele von Tim-Robins Landsleuten werden den Kampf am Fernseher verfolgen und einige werden ihn live in der Halle miterleben. Arthur trifft auf einen hochmotivierten Youngster, gegen den er sich keine Schwäche erlauben darf!“

 

Lihaugs Manager Kyrre Merg gab übrigens noch eine nicht ganz ernstgemeinte „Kriegserklärung“ ab: „Am Samstag macht es Tim-Robin wie einst die alten Wikinger und fällt über Arthur her. Wir nehmen erst die Max-Schmeling-Halle und nach einem Sieg ganz Berlin ein und nennen es Neu-Bergen!“

 

So oder so, es wird also in jedem Fall Geschichte geschrieben …

 

Rache für Nationalmannschaft? De Carolis will Zeuge abstrafen!

Präsentations-Marathon beim öffentlichen Pressetraining vor der großen Boxgala am Samstag in Berlin (live ab 22:50 Uhr in SAT.1). Knapp zwei Stunden lang zeigte ein Großteil der Kämpfer vom Wochenende ihr Können. Allen voran Tyron Zeuge, der in der Max-Schmeling-Halle jüngster deutscher Box-Weltmeister aller Zeiten werden kann. Zusammen mit seinen Trainern Jürgen Brähmer und Conny Mittermeier bewies er Treffsicherheit beim Schlagen auf zwei Schaustangen, statt wie gewohnt auf Pratzen. „Schaumschläger“ Zeuge will gegen WBA-Weltmeister Giovanni De Carolis dann aber Samstagabend zeigen, dass er nicht mit Watte schlägt.

 

Der Champion aus Italien wurde indes mit dem leidigen Thema Fußball aufgezogen. Ein wenig gereizt, verkündete De Carolis: „Ich werde euch am 16. Juli zeigen, dass Italien immer noch ein deutscher Angstgegner ist!“ Will De Carolis Rache für die Elfmeter-Pleite seiner Mannschaft üben? Der Weltmeister grimmig: „Ich habe gar nichts von der Fußball-EM mitbekommen.“ Klar doch! Die Zuschauer vor Ort beeindruckte er danach mit fulminanten Schlagkombinationen, die klarmachen, dass WM-Herausforderer Zeuge vor der wohl härtesten Prüfung seiner Karriere steht.

 

Hart in die Pratzen schlug auch Arthur Abraham – so hart, dass sich Trainer Ulli Wegner lauthals aufregte. „Mach mal langsam Arthur und hebe dir deine Power für den Norweger auf“, so die Trainer-Ikone. Man merkte seinem Schützling deutlich an, dass er schnellstmöglich die Schmach der WM-Niederlage aus dem April wieder wettmachen will. Seinen kommenden Gegner beeindruckte das wenig. Tim-Robin Lihaug spaßte während seiner Einheit: „Ich werde Abraham ähnlich wie die Poster, die ich als Teenager von ihm hatte, entsorgen!“

 

Tickets (bereits ab 20 Euro) für die Kampf-Nacht in der Berliner Max-Schmeling-Halle sind im Internet bei www.tickethall.de und www.eventim.de sowie unter der telefonischen Ticket-Hotline 01806-570044 erhältlich.

 

 

 

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Tyron Zeuge vor Heim-WM: „Einfach reingehen und siegen!“

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Die Erfüllung des WM-Traums ist für Tyron Zeuge zum Greifen nah. Am 16. Juli kann der Berliner daheim gegen WBA-Champion Giovanni De Carolis jüngster deutscher Box-Weltmeister aller Zeiten werden. Was der 24-Jährige von Mentor Jürgen Brähmer alles lernen konnte, welchen Vorteil das Heimspiel für ihn hat und wieso Nervosität in seinem Vokabular nicht vorkommt, erzählt Zeuge hier im Interview.

 

Tyron Zeuge, was ist Ihr Favorit: Burger oder Pizza?

 

Tyron Zeuge: Den gibt es nicht. Am liebsten esse ich beides zusammen. Boxen ist zwar mein Traumberuf, doch Essen meine Leidenschaft!

 

Und, wann konnten Sie das letzte Mal Ihren Fast Food-Gelüsten nachgehen?

 

Tyron Zeuge: Zur Belohnung nach meinem letzten Kampf im April. Seitdem läuft alles strikt nach Plan. Ich habe meine Ernährung komplett umgestellt. Jetzt bin ich bereits seit Anfang Juli im Gewichtslimit. Früher hatte ich damit so meine Probleme.

 

Der Neuanfang bei Jürgen Brähmer hat Ihnen scheinbar gut getan …

 

Tyron Zeuge: Auch ich bin reifer geworden. Jürgen war für mich ein Augenöffner. Durch die Arbeit mit ihm habe ich eingesehen, dass man an alles diszipliniert herangehen muss, wenn man zur Weltspitze gehören will.

 

Was können Sie außer Disziplin noch von Brähmer lernen?

 

Tyron Zeuge: Autofahren und Einparken – da hat er mir mehr voraus, als beim Boxen (lacht). Im Ring zeigt er eine extreme Abgeklärtheit. Er hat immer die richtige Lösung parat und schlägt zudem mit einer ungeheuren Genauigkeit zu.

 

In Schwerin kümmert sich neben Brähmer ein großes Team um Sie. Welchen Einfluss hat das auf Ihre Leistung?

 

Tyron Zeuge: Die Bedingungen dort sind geradezu perfekt. Für alles gibt es einen Spezialisten, der sich um einen kümmert. Jürgen nennt das „Ganzheitliches Prinzip“. Ich kann nur sagen, dass ich bisher nirgendwo besser in meinem Leben trainiert habe. Der 16. Juli wird zeigen, wie viel stärker mich das gemacht hat.

 

Mit Conny Mittermeier wurde zuletzt ein erfahrener Boxlehrer mit ins Boot geholt. Sind zwei Trainer besser als einer?

 

Tyron Zeuge: In diesem speziellen Fall sage ich: ja! Jürgen und Conny kennen sich ja bereits sehr lange. Alles harmoniert großartig. Conny ist übrigens ein wahrer Könner in Sachen Pratzenarbeit, der mir viel Neues beigebracht hat.

 

Welche Rolle spielt Spaß für Sie, insbesondere im Training?

 

Tyron Zeuge: Eine sehr wichtige – ohne Spaß habe ich keine Motivation, mich zu schinden. Und ohne gutes Training kann man natürlich keine ansprechende Leistung im Kampf zeigen. Zum Glück gestalten Jürgen und Conny die Einheiten in der Vorbereitung sehr abwechslungsreich – da quält man sich gerne.

 

Sie könnten am 16. Juli jüngster deutscher Box-Weltmeister werden. Kommt da nicht ein wenig Nervosität auf?

 

Tyron Zeuge: Nicht bei mir. Meine große Stärke liegt glaube ich darin, mir über solche Sachen keinen Kopf zu machen. Ich kann das Drumherum gut ausblenden und mich voll auf meine Aufgabe im Ring konzentrieren und die heißt „Reingehen und siegen!“.

 

Hat es für Sie trotzdem eine Bedeutung, dass Sie in Ihrer Heimatstadt Berlin den WM-Titel erringen können?

 

Tyron Zeuge: Es ist immer schön, daheim zu boxen. Das hat nämlich gleich zwei Vorteile: Meine Freunde und Familie können live vor Ort mitfiebern und der Anreiseweg ist extrem kurz. Mal schauen, vielleicht fahre ich ja mit dem Fahrrad zum WM-Kampf in die Max-Schmeling-Halle.

 

Sieg oder Niederlage: gibt es etwas Bestimmtes, auf das Sie sich am Tag nach dem Kampf besonders freuen?

 

Tyron Zeuge: Lange ausschlafen, im Bett fernsehen und viele Leckereien essen. Und natürlich ein kühles Bier trinken – hoffentlich auf die gewonnene Weltmeisterschaft!

 

Tickets (bereits ab 20 Euro) für die Kampf-Nacht in der Berliner Max-Schmeling-Halle sind im Internet bei www.tickethall.de und www.eventim.de sowie unter der telefonischen Ticket-Hotline 01806-570044 erhältlich.

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Jürgen Brähmer vor Zeuge-WM: „Ich bin die ‚Mutter der Kompanie‘!“

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Am 16. Juli kann Jürgen Brähmer etwas einmaliges vollbringen: der Schweriner
will als erster aktiver Weltmeister einen anderen Boxer zum WM-Titel führen.
Zudem könnte Super-Mittelgewichtler Tyron Zeuge der jüngste deutsche
Box-Weltmeister aller Zeiten werden. Für dieses Vorhaben hat Multitalent
Brähmer keinen Stein auf dem anderen gelassen. In welchen Bereichen sich
sein Schützling weiterentwickelt hat und wie er Zeuges Gegner Giovanni De
Carolis einschätzt, erzählt Brähmer hier im Interview.

Jürgen Brähmer, was ist leichter – jemanden zu trainieren oder selbst im
Ring zu stehen?

Jürgen Brähmer: Das kann man nicht miteinander vergleichen. Als Aktiver hat
man die Entscheidung in den eigenen Fäusten. Der Trainer sorgt im Gegensatz
dazu für eine optimale Vorbereitung seines Schützlings, kann aber nur
Hinweise während des Kampfes geben. Beide Aufgaben haben auf jeden Fall
ihren Reiz.

Für das Training von Tyron Zeuge haben Sie sich mit Conny Mittermeier
zuletzt Verstärkung ins Team geholt. Wie teilen Sie sich die Arbeit auf?

Jürgen Brähmer: Conny ist einer der besten Trainer, die ich kenne. Als ich
dann seine erste Einheit mit Tyron an den Pratzen gesehen habe, war klar,
dass er eine unglaubliche Verstärkung an unserer Seite ist. Wir legen
gemeinsam den Trainingsablauf fest, diskutieren nach jeder Einheit, was man
noch besser machen kann. Mit uns beiden hat Tyron die perfekte Mischung an
seiner Seite.

Neben Mittermeier haben Sie für die Vorbereitung von Zeuge jede Menge
Experten um sich gescharrt. Fühlen Sie sich, wie einst Franz Beckenbauer,
mehr als Team-Manager, denn als Trainer?

Jürgen Brähmer: Ich bezeichne mich gern als „Mutter der Kompanie“. Von früh
morgens um 7.00 Uhr bis 22.00 Uhr abends arbeite ich am Projekt „Weltmeister
Zeuge“. Ich organisiere ja nicht nur das Training, sondern nehme ja selbst
aktiv daran teil. Es ist für mich eine Herzensangelegenheit, dass Tyron am
16. Juli siegt. Ich sage aber auch, dass ich diese Last so in Zukunft nicht
mehr tragen kann. Doch darüber machen wir uns nach dem Kampf Gedanken.

Tyron Zeuge kann jüngster deutscher Profi-Weltmeister werden. Merken Sie ihm
oder dem Team einen besonderen Druck an? Verspüren Sie gar selbst Druck?

Jürgen Brähmer: Überhaupt nicht! Als Athlet stehst du immer unter dem Druck
des Gewinnens. Das ist also nichts Neues – weder für ihn noch für mich! Ich
denke, dass wir dafür alles getan haben. In allen Bereichen wurden neue
Reize gesetzt. Wir haben so abwechslungsreich trainiert, wie ich es selbst
noch nicht erleben konnte. Und das Wichtigste, Spaß bei der Arbeit zu haben,
ist dabei nicht auf der Strecke geblieben.

In welchen Punkten hat sich Zeuge zuletzt denn speziell weiterentwickelt?

Jürgen Brähmer: Besonders in Sachen Beweglichkeit und Schlagauswahl hat der
Junge gewaltig zugelegt. Ob er dazu die nötige Kaltschnäuzigkeit hat, unsere
Strategie umzusetzen, wird erst der Kampf gegen De Carolis zeigen.

Wie stark sehen Sie denn den WBA-Weltmeister im Super-Mittelgewicht?

Jürgen Brähmer: Das ist ein starker und erfahrener Mann, der mit allen
Wassern gewaschen ist. Ihm den Schneid im Duell „Mann gegen Mann“
abzukaufen, wird für Tyron der Schlüssel zum Sieg sein. Gegen Feigenbutz hat
man ja sehen können, was für ein Fuchs dieser De Carolis ist.

Um das zu üben, standen Sie kürzlich auch mal mit Zeuge im Ring, da ein
Trainingspartner ausfiel. Wer war da eigentlich der Stärkere?

Jürgen Brähmer: Im Sparring geht es nicht darum, wer besser oder schlechter
ist. Da passt zum Beispiel der Vergleich mit einem Testspiel im Fußball gut
– Abläufe werden einstudiert, Fehler aufgedeckt und abgestellt. Deutschland
besiegte Italien Anfang des Jahres problemlos 4:1, doch bei der EM kam man
nur nach Elfmeterschießen weiter. Im Endeffekt zählt eben die Leistung im
Wettkampf!

Das ist die perfekte Überleitung zur finalen Frage: bleibt der Italiener De
Carolis am 16. Juli ein deutscher Angstgegner oder nicht?

Jürgen Brähmer: Für mich waren italienische Boxer nie Angstgegner – ich habe
sie alle klar geschlagen. Ich hoffe, dass sich Tyron an mir ein Beispiel
nimmt und sich dann den WM-Titel holt. So ein Zitterspiel, wie zuletzt beim
Fußball, muss es aber nicht sein.

Tickets (bereits ab 20 Euro) für die Kampf-Nacht in der Berliner
Max-Schmeling-Halle sind im Internet bei
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ttp://www.eventim.de/> www.eventim.de sowie unter der telefonischen
Ticket-Hotline 01806-570044 erhältlich.

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