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Vor WM-Kracher wird es tierisch: „Löwe“ Cleverly will „Wolf“ Brähmer erlegen!

 

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Wiedersehen in Hamburg! Es ist das Box-Highlight des Jahres auf deutschem Boden: die WBA-Weltmeisterschaft im Halbschwergewicht zwischen Jürgen Brähmer und Nathan Cleverly. Am 1. Oktober (live ab 22.40 Uhr in SAT.1) kommt es in Neubrandenburg zum Duell dieser zwei Weltklasse-Boxer. Zu Beginn der Kampfwoche hatte Sauerland-Geschäftsführer Frederick Ness am Montag ins Clubhaus des „Club an der Alster“ eingeladen. Hier bezogen beide Kämpfer bei einer Pressekonferenz Stellung zum WM-Duell.

 

„Das wird Boxen vom Feinsten – ein Kampf, auf den sich jeder Boxfan freuen kann“, erklärte Ness. „Beide Lager strahlen ein großes Selbstvertrauen aus und begegnen sich mit Respekt, doch glauben Sie mir: die Anspannung wird in den kommenden Tagen vor dem Kampf noch steigen“, spielte der Sauerland-Geschäftsführer auf die offiziellen Termine am Mittwoch in Berlin und am Freitag in Neubrandenburg an.

 

Dann war der Champion an der Reihe und bestätigte, dass dies keine Titelverteidigung wie jede andere ist. Brähmer: „Das liegt einfach an unserer gemeinsamen Vorgeschichte. Im Ring werde ich aber nicht anders auftreten, wie sonst auch – reingehen, mein Bestes geben und den Ring als Sieger verlassen.“

 

Diese Sichtweise vertritt auch der Herausforderer – natürlich aus seiner Sicht. Angesprochen auf die letzten Aussagen von Conny Mittermeier vor einigen Tagen, dass Brähmer auch wie ein „Straßenköter“ kämpfen kann, meinte Cleverly: „Ich stecke da nicht zurück und werde alles tun, was nötig ist, um Brähmer in Rente zu schicken! Er hat lange genug als Aushängeschild für den deutschen Boxsport gedient. Seine Zeit ist mit 38 Jahren abgelaufen – meine fängt mit 29 Jahren erst an. Der ‚junge Löwe‘ erlegt  am 1. Oktober seine Beute!“

 

Ein Spruch, der Brähmer nur ein Lächeln ins Gesicht zaubern konnte: „Nathan sollte mal mit meiner Frau sprechen, dann würde er wissen, dass ich immer noch ein ‚hungriger Wolf‘ bin!“ Zudem wird Brähmer erst am 5. Oktober 38 Jahre alt. Brähmer locker: „Ich bin doch noch jung.“

 

Der „Wolf im Schafspelz“ gegen den „König der Tiere“ – am Samstag werden beide aufeinander losgelassen!

 

Eintrittskarten für die Box-Nacht in Neubrandenburg sind bei www.tickethall.de und www.eventim.de sowie unter der telefonischen Ticket-Hotline 01806-570044 erhältlich.

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Brähmers Drei-Stufen-Plan: 1. Cleverly schlagen, 2. Zeuge zum Weltmeister machen und 3. Kurzurlaub an der Ostsee!

 

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Nach fünf Jahren Verzögerung ist es endlich soweit: am 1. Oktober verteidigt Jürgen Brähmer die WM im Halbschwergewicht gegen Nathan Cleverly. Dafür fühlt sich der Schweriner Weltmeister in der Form seines Lebens. Welche Veränderungen ihn zuletzt positiv beeinflusst haben, wieso er das Jahnsportforum Neubrandenburg extrem schätzt und wie und wann er sich für einen Sieg über Cleverly belohnen würde, können Sie im folgenden Interview nachlesen.

 

Jürgen Brähmer, erstmals seit Anfang März stehen Sie bei einer Box-WM wieder als Boxer im Ring. Ist es einfacher, im Endeffekt selbst den Erfolg in den Fäusten zu haben?

 

Ich freue mich in jedem Fall darauf, wieder selbst im Ring zu stehen. Natürlich hat man als Trainer von außen während des Kampfes nur eingeschränkte Möglichkeiten. Als Trainer nimmt man vor allem in der Vorbereitung und in der taktischen Ausrichtung Einfluss. Aber letztlich steht der Sportler alleine im Ring und muss um den Sieg kämpfen. 

 

Tyron Zeuge, den Sie seit Jahresbeginn betreuen, sagt, Sie seien ein echtes Arbeitstier und können selbst mit 38 Jahren immer noch zulegen. Macht Ihnen Ihr Können und Ihre Qualität nicht selbst manchmal Angst?

 

Warum sollte es mir Angst machen? Ich boxe seit 24 Jahren und mein Körper war immer mein Kapital. Ich habe in den vergangenen Jahren mein Training und meine Ernährung umgestellt, bin noch akribischer geworden. Dazu gehört für mich auch mit der Zeit zu gehen und neue Trainingsmethodik einfließen zu lassen. Zudem trainiere ich heute mit meinem Coach Conny Mittermeier viel individueller. Man ist wesentlich flexibler, wenn man nicht mehr nur ein Teil einer Trainingsgruppe ist. Ich glaube einfach daran, dass es ein Team aus Experten geben muss, um einen Sportler auf allen Ebenen bestmöglich zu betreuen. Und ich fühle mich in allen Belangen in sehr guten Händen.

 

Zeuge bezeichnet Sie nicht nur als Weltklassesportler und Trainer, sondern auch als Vertrauensperson in allen Lebenslagen. Wie sehr liegt Ihnen diese Rolle und wünschen Sie sich manchmal nicht ein wenig mehr Abstand vom Boxsport?

 

Der Sport gehört einfach zu meinem Leben dazu. Ich kenne das Profigeschäft seit mittlerweile 17 Jahren. Ich kann verstehen, wenn junge Sportler zu mir kommen und um einen Rat oder Tipp bitten. Dafür ist das Geschäft zu komplex. Natürlich unterstütze ich dann, schließlich geht es mir ja auch um die Entwicklung des Boxsports insgesamt und ich hoffe, dass ich einen Teil dazu beitragen kann, um junge Talente zu fördern und für den Sport zu begeistern.

 

Bis vor ein paar Monaten waren Sie als Pendler unterwegs – wohnen in Schwerin, Wettkampfvorbereitung in Berlin. Jetzt passiert beides in Ihrer Heimatstadt. Ist Ihr Leben dadurch einfacher geworden?

 

Es ist sehr viel einfacher und entspannter, hier am Standort die Vorbereitung zu absolvieren. Ich bin in meinem gewohnten Umfeld und Mecklenburg-Vorpommern bietet optimale, professionelle Trainingsbedingungen. Ich kann mein Training abwechslungsreich gestalten und auch in der Natur trainieren.

 

In Ihrer Ecke hat es ebenfalls einen Wechsel gegeben. Haben Sie sich unter Conny Mittermeier komplett neuerfunden oder wurde an Bewährtem festgehalten?

 

Wir kennen uns lange, vertrauen einander völlig und sprechen die gleiche Sprache. Conny kennt mich, weiß wie ich ticke. Er stellt sich einerseits sehr gut auf mich ein, ohne die physischen Grundlagen zu vernachlässigen. Gleichzeitig setzt er aber auch immer wieder neue Reize und variiert die Trainingsmethoden. Um die optimalen Grundlagen zu legen, haben wir zu Beginn der Vorbereitung ein Trainingslager am Olympiastützpunkt in Stuttgart absolviert. Das war für mich eine sehr intensive, aber auch sehr wertvolle Zeit.

 

Das Duell Brähmer vs. Cleverly klingt wie eine unendliche Geschichte. Ihr kommender Gegner sagt, es wäre vorherbestimmt, erst jetzt aufeinanderzutreffen. Sind Sie da ähnlich abergläubisch oder ist Nathan Cleverly einfach ein weiterer Name in Ihrem Rekord?

 

Abergläubisch war ich noch nie, aber ich bin froh, dass es jetzt endlich zu diesem Duell kommt und ich das Kapitel schließen kann. Vor allem freut es mich für die Fans, die lange auf diesen Fight gehofft haben. Wir boxen beide einen unterschiedlichen Stil, er ist sehr aktiv, ich komme eher über die Schlaghärte. Das wird sicherlich ein sehr spannendes Duell für die Zuschauer.

 

Diese WM-Titelverteidigung findet erneut im Jahnsportforum statt, nirgendwo anders haben Sie in den vergangenen drei Jahren öfter geboxt. Was ist das Besondere an den Fans in Neubrandenburg?

 

Da kommen mehrere Dinge zusammen, die ich am Jahnsportforum schätze. Zum einen sind die Zuschauer wahnsinnig fachkundig und schon früh in der Halle, schauen sich auch die Vorkämpfe an. Zum anderen peitschen sie einen ununterbrochen nach vorne und sind absolut leidenschaftlich. Die hitzige Stimmung spürst Du schon in den Katakomben der Arena.

 

Egal wie Ihr Kampf am 1. Oktober ausgeht, wechseln Sie danach wieder zurück in die Trainerecke. Kennt ein Jürgen Brähmer überhaupt noch das Wort Urlaub?

 

Wenn ich etwas mache, dann zu 100 Prozent. Dazu gehört dann auch, dass ich am Montag nach dem Kampf wieder als Trainer Tyron Zeuge auf seinen Rückkampf gegen de Carolis vorbereiten werde. Tyron ist ein großes Talent und hat sich im ersten Kampf trotz Verletzung durchgebissen und eine tolle Leistung gezeigt. Ich möchte ihn am 5. November zu meinem ersten Weltmeister machen. Danach können wir vielleicht über einen Kurzurlaub an der Ostsee nachdenken.

 

Eintrittskarten für die Box-Nacht in Neubrandenburg sind bei www.tickethall.de und www.eventim.de sowie unter der telefonischen Ticket-Hotline 01806-570044 erhältlich.

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Nathan Cleverlys „unheimliche“ Fakten: „Ich kann nur gewinnen“

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Für Nathan Cleverly kann der 1. Oktober nicht schnell genug kommen! Mehr als fünf Jahre nachdem das erste angesetzte Duell gegen Weltmeister Jürgen Brähmer platzte, kommt es für den Waliser jetzt endlich zum ersehnten Wunsch-Fight! Welche Fakten, laut dem 29-jährigen Herausforderer, alle für ihn sprechen und wieso es daher seine Bestimmung ist, den Ring des Jahnsportforums als Sieger zu verlassen, erklärt Cleverly hier im Interview.

 

Nathan Cleverly, es hat lange gedauert, doch am 1. Oktober ist es endlich soweit und Sie stehen Jürgen Brähmer im Kampf um die Weltmeisterschaft gegenüber. Wie fühlt sich das an?

 

Nathan Cleverly: Das ist ein echt langer Anlauf für einen WM-Kampf. Es fühlt sich wie eine Bestimmung an, dass wir nun aufeinandertreffen. Ich bin zwar kein gläubiger Mensch, aber alles hat seinen Grund. Ich denke, dass nun der Moment gekommen ist, der Welt zu zeigen, wer von uns beiden der Bessere ist.

 

Gehen wir doch einmal kurz zurück. Wie ging es Ihnen 2011, als Sie von der Absage Brähmers erfahren haben?

 

Nathan Cleverly: Gelinde gesagt, ging es mir beschissen. Ich war perfekt vorbereitet und bereit ihm den Titel wegzunehmen, mich selbst zum Weltmeister zu krönen. Den Gürtel habe ich dann zwar gegen einen Ersatzgegner gewonnen, aber es war nicht das Gleiche. Ich wollte den Champion entthronen. Brähmer hat mich dieser Chance beraubt. Jetzt ist es an der Zeit, sich dafür zu rächen!

 

Wie gut vorbereitet sind Sie denn dieses Mal?

 

Nathan Cleverly: Ohne zu übertreiben, kann ich sagen, dass ich noch einen Tick zugelegt habe. Ich bin jetzt reifer und abgeklärter als mit 24. Körperlich muss ich mich ebenfalls nicht verstecken – schließlich habe ich dem aktuellen Cruisergewichts-Champion Tony Bellew 2014 ein offenes Gefecht geliefert, das ich nur knapp verlor. Natürlich ist Brähmer seitdem nicht schlechter geworden – er ist ja auch nicht grundlos Weltmeister. Dennoch fühle ich mich im Vergleich zu damals in der besseren Position.

 

Was macht Sie so sicher, Brähmer zu besiegen?

 

Nathan Cleverly: Im Englischen heißt es so schön „Styles make fights“ und ich habe einen Stil, der Brähmer einfach nicht liegt. Ich kann von der ersten bis zur zwölften Runde Druck ausüben, habe schnelle Hände und bewege mich gut auf den Füßen – es ist einfach das perfekte Gesamtpaket gegen jemanden wie Jürgen Brähmer.

 

Überzeugt vom Sieg haben es schon viele mit Brähmer aufgenommen, erinnern Sie sich nur an Ihren Landsmann Enzo Maccarinelli!

 

Nathan Cleverly: Enzo hatte einfach Pech, in der ersten Runde gleich eine Kombination aus Schlag und unabsichtlichem Kopfstoß zu kassieren. Doch schauen Sie sich noch einmal den Kampf an. In der Folge wurde „Macca“ immer stärker bevor das Auge komplett zu war. Er hat gezeigt, dass wir Waliser wie Drachen kämpfen können. Am 1. Oktober werde ich sein Werk vollenden!

 

Wenn Ihnen das gelingt, wären Sie seit 2005 der erste Waliser, der in Deutschland Weltmeister wird …

 

Nathan Cleverly: Ahh, noch so ein Wink des Schicksals. Mein einstiges Idol und Mentor Joe Calzaghe holte diesen Sieg. Langsam werden all diese Fakten unheimlich. Ich kann diesen Kampf einfach nicht verlieren!

 

Die Chance auf dieses Duell hatten Sie allerdings auch schon im Juli 2015. Wieso sagten Sie so kurzfristig ab?

 

Nathan Cleverly: Weltmeisterschaft hin oder her – es geht schließlich immer auch ein wenig ums Geld. Ich hatte letztes Jahr ein wirklich gutes Angebot für den Kampf gegen Brähmer, doch zeitgleich gab es allerdings die Möglichkeit, einen noch lukrativeren Kampf in den USA zu machen. Wenn ich später auf meine Karriere zurückblicke, will ich mir nicht vorwerfen, nicht genug für meine Familie verdient zu haben. Also sagte ich zum damaligen Zeitpunkt ab und bin jetzt umso glücklicher, doch noch gegen Brähmer boxen zu dürfen.

 

Sie könnten der 15. Brite sein, der in den vergangenen zwei Jahren Weltmeister wird. Aktuell gibt es zwölf Titelträger aus Großbritannien im Profi-Boxen. Haben Sie eine Erklärung für diese Übermacht?

 

Nathan Cleverly: Wir haben wohl momentan einfach das beste Trainingssystem sowie einige Ausnahmetalente. Vor einigen Jahren waren Länder wie die USA oder Deutschland spitze und hatten Unmengen von Weltmeistern. So wie wir früher bei ihnen, schauen sie sich jetzt bei uns etwas ab. 2013 war ich übrigens der einzige Weltmeister im Vereinigten Königreich – es wird also Zeit, mich wieder oben einzureihen. Ich sage ja, es ist einfach meine Bestimmung!

 

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Brähmer vs Clev News

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Warnung an Cleverly: „Chirurg“ Brähmer kann auch „Straßenköter“!

Noch 10 Tage bis zur Halbschwergewichts-WM in Neubrandenburg! Allmählich geht es in die heiße Phase vor dem Duell zwischen Titelverteidiger Jürgen Brähmer und Herausforderer Nathan Cleverly. Die Aufregung und Anspannung müsste so langsam in beiden Lagern steigen – könnte man meinen! Beim Medientag am Mittwoch in seiner Heimat Schwerin strahlte zumindest Brähmer Gelassenheit pur aus.

 

Nach einer harten Trainingseinheit vor den Augen der anwesenden Medienvertreter, lud der Weltmeister zum Gespräch in das örtliche Szene-Restaurant La Bouche. Dort beantwortete Brähmer ruhig alle Fragen und strahlte, mit Blick auf den Kampf gegen Cleverly, absoluten Siegeswillen aus. „Ich bin in Bestform und das ist nicht einfach so daher gesagt“, betonte der 37-jährige Schweriner. „Mein neuer Coach Conny Mittermeier hat in dieser Vorbereitung einige neue Reize gesetzt, die noch ein Stück mehr Leistungsfähigkeit aus mir herauskitzeln konnte.“

 

Mittermeier ist ebenfalls vom Sieg seines Schützlings überzeugt. „Technisch und taktisch sind wir bestens auf Cleverly eingestellt und wir glauben, dass wir in diesen entscheidenden Punkten die Nase vorn haben“, so der Stuttgarter, der sagt, dass Brähmers chirurgische Präzision den Sieg bringen wird, „und sollte es dreckig werden, kann sich Jürgen auch wehren – er kann auch ‚Straßenköter‘!“

 

Kalle Sauerland: „Jürgen ist ein mustergültiger Profi und momentan unser Aushängeschild – daher freue ich mich zu hören und auch zu sehen, dass er so bestechend gut drauf ist.“ Generell werden am 1. Oktober herausragende Kampfpaarungen geboten, „viele Bewährungsproben und solche Fights wollen die Fans sehen“, ist sich der Promoter sicher. Zu den bisher verkündeten Kämpfen, gesellen sich kurzfristig noch zwei weitere: das Cruisergewichtstalent Kai-Robin Havnaa (7-0, 6 K.o.´s), Sohn des einzigen norwegischen Weltmeisters Magne Havnaa, wird in Aktion zu sehen sein – ebenso wie ein Boxer vom befreundeten englischen Promoter Matchroom Boxing.

 

Schlussendlich richten sich aber alle Augen auf den Hauptkampf um die WBA-Weltmeisterschaft und der aktuelle Champion verspricht: „Das wird ein Kampf, den die Box-Fans noch lange in Erinnerung behalten werden!“

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Cleverly-Coach Wilson: „Brähmers Nachteil ist sein Heimvorteil“ 

Zuversicht in Cleverlys Ecke! Wenn am 1. Oktober Titelverteidiger Jürgen Brähmer und Herausforderer Nathan Cleverly im Kampf um die WBA-Weltmeisterschaft im Halbschwergewicht aufeinandertreffen, dann steht ein Mann am Ring, der auch schon fünf Jahre zuvor den Herausforderer aus Wales betreute: Darren Wilson! Wie der vom Fitnesscoach zum Box-Trainer aufgestiegene Waliser die WM-Chance seines Schützlings einschätzt und wieso die Absage vor fünf Jahren Cleverly zusätzlich motiviert, verrät Wilson hier im Interview.

 

Darren Wilson, spielt Alter im Boxen eine Rolle?

 

Darren Wilson: Ja und Nein. Desto länger man im Geschäft ist, umso größer ist das Plus an Erfahrung. Das gibt in Titelkämpfen häufig den Ausschlag. Wenn Sie aber auf das biologische Alter ansprechen, gibt es heutzutage kaum mehr Unterschiede bei den Weltklasseleuten. Die boxen selbst mit Ende 30 noch auf einem ganz hohen Niveau und das ohne Leistungseinbußen.

 

Das heißt ja, dass für Sie Jürgen Brähmer der Favorit im Kampf gegen Ihren Schützling ist?!

 

Darren Wilson: Nein! Meiner Meinung nach hat Nathan schon gegen die deutlich stärkeren Leute geboxt. Er ist aus diesen Aufeinandertreffen zwar nicht immer als Sieger hervorgegangen, konnte sich jedoch schon mit den Besten messen. Sie sind zwar nicht gleich alt, aber beim Punkt Erfahrung gleich auf.

 

Sie begleiten Cleverly seit 2011. Damals sollte es erstmals zum Kampf gegen Brähmer kommen. Schließt sich jetzt auch für Sie der Kreis?

 

Darren Wilson: Das glaube ich nicht. Es geht hier um Nathan und Jürgen – Wer ist der Stärkere von beiden. 2011 habe ich als Nathans Fitnesscoach angefangen und habe seinen Vater Vince an den Pratzen unterstützt. Der sagte mir, dass ich irgendwann an der Reihe bin und den Platz als Trainer habe ich seit Ende 2013 inne. Es wird mein erster WM-Kampf mit Nathan und ich bin optimistisch, dass er ihn gewinnt!

 

Kommen wir doch noch einmal kurz auf die Brähmer-Absage in 2011 zu sprechen. Sitzt dieser Stachel noch tief bei Cleverly?

 

Darren Wilson: Er würde es nie direkt zugeben, aber Nathan wurmt das Ganze noch gewaltig. Er wollte den Champion schlagen, um selbst einer zu werden. Mehr als fünf Jahre später gibt es jetzt für ihn die Chance zur Genugtuung. Ich denke, das motiviert ihn zusätzlich.

 

Wird das Duell am 1. Oktober für Cleverly schwerer als der mögliche erste Kampf vor mehr als fünf Jahren?

 

Darren Wilson: Es ist für keinen von beiden schwerer oder leichter geworden. Wie gesagt, Nathan hat in der Zwischenzeit mit der Creme de la Creme im Halbschwergewicht im Ring gestanden. Brähmer war ebenfalls nicht untätig, ist erst Europa- und dann Weltmeister geworden. Beide haben sich in den vergangenen Jahren gesteigert. Ich sehe es genauso ausgeglichen wie damals – alles wird über die Tagesform entschieden!

 

Einen kleinen Vorteil wird Brähmer dennoch genießen – in Neubrandenburg hat er ein Heimspiel. Wird das irgendeine Rolle spielen?

 

Darren Wilson: Nathan musste zuletzt immer in die Höhle des Löwen – das hat ihn nie beeinflusst. Ich könnte mir jedoch vorstellen, dass es ein Nachteil für Brähmer ist. Vor den eigenen Fans will man immer besonders gut dastehen und setzt sich unterbewusst noch mehr unter Druck. Wenn Nathan ihm gleich zu Beginn den Schneid abkaufen kann, dann könnte das schon die halbe Miete sein. Abgerechnet wird am Kampftag!

 

Eintrittskarten für die Box-Nacht in Neubrandenburg sind bei www.tickethall.de und www.eventim.de sowie unter der telefonischen Ticket-Hotline 01806-570044 erhältlich.

 

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Hopp oder Top

 

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Hopp oder Top – am 1. Oktober stehen fast alle Team Sauerland-Boxer vor richtungsweisenden Fights. Im Jahnsportforum Neubrandenburg sind natürlich vor allem die Scheinwerfer auf Weltmeister Jürgen Brähmer gerichtet. Doch auch die Boxer aus der zweiten Reihe sowie der talentierte Nachwuchs wollen einen großen Schritt nach vorn machen.

 

Für Leon Bauer (8-0, 6 K.o.´s) geht es darum, weiter an Erfahrung zu sammeln. Der 18-jährige „Löwe aus der Pfalz“ kann zwar schon gehörig die Krallen ausfahren, hat aber laut Promoter Kalle Sauerland noch genügend Zeit, um sich zu entwickeln. Sauerland: „In ein paar Jahren traue ich Leon den ganz großen Wurf zu. Bis dahin soll er aber in Ruhe aufgebaut werden. Dann werden die Fans noch viel Freude an ihm haben!“ Bauer darf sich in der Vier-Tore-Stadt gegen Giorgi Khulelidze (8-1, 2 K.o.´s) aus Georgien beweisen.

 

Nur drei Jahre älter, aber schon mit der Erfahrung zweier WM-Kämpfe, ist Vincent Feigenbutz (23-2, 21 K.o.´s). Nach seiner Niederlage gegen WBA-Champion Giovanni De Carolis und dem Trainerwechsel nach Berlin zu Karsten Röwer, geht es wieder bergauf für „Iron Junior“. Drei vorzeitige Siege aus ebenso vielen Fights sprechen eine deutliche Sprache. Mit einem weiteren Sieg in Neubrandenburg will sich der Karlsruher auf sein geplantes Heimspiel gegen Mike Keta Anfang Dezember einstimmen. Doch Vorsicht: Guillermo Ruben Andino (10-1, 5 K.o.´s) will am 1. Oktober seinen Bruder rächen, den Feigenbutz erst im Mai durch K.o. schlagen konnte!

 

Knockouts sind auch das Markenzeichen von Artur Mann (7-0, 6 K.o.´s). „Der Mann mit dem Donnerschlag“ hat zwar bisher nur sieben Kämpfe bestritten, doch zuletzt konnte er immerhin schon Ex-Champion Valery Brudov klar in die Schranken weisen. Mann selbstbewusst: „Mein Ziel ist klar: Ich will schnellstmöglich um die WM boxen!“ Doch dazu muss der 25-jährige Cruisergewichtler einen furchteinflößenden Namen aus dem Weg räumen: Paul Drago (9-0-1, 2 K.o.´s)! „Kein Problem“, sagt Mann, „dann spiele ich halt den ‚Rocky‘ und knocke ihn aus!“

 

Nicht mehr weit entfernt von einer WM-Chance ist Enrico Kölling (21-1, 6 K.o.´s). Mit Ryno Liebenberg (17-3, 12 K.o.´s) hat der Halbschwergewichtler im Jahnsportforum nicht nur einen sportlich hochwertigen, sondern auch einen wortgewaltigen Gegner aus dem Weg zu räumen. WBA-International Champion Kölling energisch: „Liebenberg kann so viel erzählen, wie er will – im Ring werde ich ihm die passende Antwort geben. Niemand bringt mich von meinem Traum ab, Weltmeister zu werden!“

 

In der gleichen Gewichtsklasse wie Kölling vs. Liebenberg findet dann auch der Hauptkampf des Abends statt: die WBA-Weltmeisterschaft zwischen Jürgen Brähmer (48-2, 35 K.o.´s) und Nathan Cleverly (29-3, 15 K.o.´s). Der Titelverteidiger weiß um die Stärke seines Herausforderers: „Natürlich ist jeder Kampf eine Herausforderung für sich, die man als Boxer annehmen muss, doch Nathan Cleverly ist wohl meine bislang größte und darauf freue ich mich! Mich reizen Kämpfe gegen Gegner auf Augenhöhe“. Und das ist Cleverly als ehemaliger Weltmeister definitiv. Einen Sieg gegen den Waliser vorausgesetzt, peilt der 37-jährige Schweriner weitere „Superfights“ an: „Ich will unbedingt Titelvereinigungen gegen die anderen Halbschwergewichts-Weltmeister boxen!“

 

Doch erst einmal ist Cleverly an der Reihe …

 

Eintrittskarten für die Box-Nacht in Neubrandenburg sind bei www.tickethall.de und www.eventim.de sowie unter der telefonischen Ticket-Hotline 01806-570044 erhältlich. Der komplette Kampfabend ist am 1. Oktober zudem live auf www.ranFIGHTING.de zu sehen.

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„Jürgen ist cleverer als Cleverly“ – Youngster Zeuge glaubt an Brähmer-Sieg

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Noch zweieinhalb Wochen, dann ist es soweit: am 1. Oktober heißt es für Jürgen Brähmer gegen Nathan Cleverly „Jetzt oder Nie“. Aus Sicht des amtierenden WBA-Weltmeisters genau der richtige Zeitpunkt – das glaubt auch Tyron Zeuge. Und der muss es ja wissen – schließlich trainiert er tagtäglich an der Seite des WBA-Champions im Halbschwergewicht, wird sogar von ihm trainiert.

 

„Jürgen ist ein echtes Arbeitstier“, stellt Zeuge klar. „Während meiner letzten Vorbereitung hatte er, parallel zu mir, seine Einheiten absolviert – damals hielt sich Jürgen nur fit. Wie er in den letzten Wochen noch einmal an der Schraube gedreht hat, dafür gibt es nur ein Wort: Krass!“ Körperlich und mental hat der 24-Jährige seinen Mentor nie in einer besseren Verfassung erlebt.

 

Dass der Kampf gegen Cleverly für Brähmer jedoch kein Selbstläufer wird, das weiß auch Zeuge. „Jürgen muss von Beginn an hellwach sein, denn der Waliser wird ab dem ersten Rundengong versuchen, die Initiative zu ergreifen“, warnt der Berliner. Er glaubt allerdings auch, dass die Vorteile seines Trainingskollegen überwiegen. Zeuge: „Jürgen verfügt über den härteren Punch und ist zudem durch seinen Erfahrungsvorsprung deutlich abgeklärter – cleverer als Cleverly, wenn man so will. Wenn er seine Trainingsleistung bestätigt, wird der Sieger am Ende Brähmer heißen!“

 

Und dann wird der Boxer wieder zum Trainer. Doch nicht nur in dieser Rolle wird Zeuge von Brähmer unterstützt. „Jürgen ist Coach, Trainingspartner und Kumpel in einer Person. Er hilft mir in allen Lebenslagen und hat immer ein offenes Ohr für mich. Als Mensch und für meine Karriere ist Jürgen Gold wert!“

 

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Cleverly ist von Brähmer besessen: „Es ist meine Bestimmung gegen ihn Weltmeister zu werden!“

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Vorsicht vor diesem Gegner, Jürgen Brähmer! Wenn Nathan Cleverly am 1. Oktober gegen den WBA-Weltmeister in den Ring des Neubrandenburger Jahnsporforums steigt, ist dies sein erster Kampf nach fast einem Jahr Pause. Wer jetzt allerdings denkt, dass der WM-Herausforderer aus Wales nach so einer langen Zeit eingerostet ist, der irrt gewaltig! Seit Anfang Dezember letzten Jahres bereitet sich Cleverly auf seine große Chance vor.

 

„Nach meinem letzten Fight Mitte Oktober 2015 habe ich mich nach einem kurzen Urlaub in mein Gym zurückgezogen“, erklärt der 29-Jährige aus Cefn Fforest und verrät: „Eigentlich wollte ich schnellstmöglich wieder boxen, doch mit der Zeit reifte in mir der Gedanke, dass es nur einen logischen Gegner für mich gibt: Jürgen Brähmer!“ Cleverly ist geradezu besessen von der Idee, dem Schweriner den WM-Titel abzunehmen: „Es ist einfach meine Bestimmung, ausgerechnet gegen ihn, erneut Weltmeister zu werden.“

 

Bei seinem Plan wird Cleverly von Darren Wilson unterstützt. Der Coach bestätigt: „Nathan hat pausenlos in der Trainingshalle geackert. Wir haben viel Neues ausprobiert und der Junge hat unzählige Sparringseinheiten absolviert.“ Laut Wilson wäre sein Schützling seit Ende Februar wieder bereit für einen Kampf gewesen, „aber Nathan hat die ganze Zeit nur von Brähmer gesprochen. Er hat immer daran geglaubt, dass es doch noch zu diesem Aufeinandertreffen kommt.“ Noch nie sei Cleverly so auf einen Gegner fokussiert gewesen, so sein Coach.

 

Verrückt, besessen – erfolgreich? Vor diesem Nathan Cleverly sollte sich Jürgen Brähmer in Acht nehmen!

 

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Brähmer vor WM: Weltmeister will 15. Titel für Großbritannien verhindern!   

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Aktuell bereitet sich Weltmeister Jürgen Brähmer auf seine Titelverteidigung am 1. Oktober gegen den Nathan Cleverly vor. Der Mann aus Wales machte bei der ersten Pressekonferenz im Hamburger „Block Bräu“ zur WBA-WM klar, dass er Brähmer den Gürtel abnehmen und somit Großbritanniens Weltmeister Nummer 15 werden will. Brähmer hat da andere Pläne. Klar, er will vor seinen Fans in Neubrandenburg siegen. Mit Blick auf die Zukunft sagt der Schweriner: „Die aktuellen Erfolge des britischen Boxsports sollten uns Vorbild und Ansporn sein – das können wir auch schaffen!“ Und dabei will Brähmer eine Vorreiterrolle spielen.

 

„Leider wird in deutschen Gyms fast durchgängig nach dem gleichen Muster trainiert, nur wenige Trainer schauen über den Tellerrand“, erklärt der 37-jährige WBA-Weltmeister. „Dabei haben wir so viele großartige Talente mit echtem Potenzial. Wenn man das richtig fördert und entsprechend in der Trainingsmethodik neue Wege geht, kann man aus diesen Jungen echte Weltklasseboxer formen!“

 

Ein solches Talent hat Brähmer bereits in den eigenen Händen: „Tyron Zeuge hat das Zeug ein großer Champion zu werden – das hat er im ersten Duell mit De Carolis schon teilweise gezeigt und das wird im zweiten Kampf gegen den Italiener noch besser. Tyron wird am 5. November mein erster Weltmeister!“

 

Zunächst will aber Brähmer beweisen, dass er selbst noch nicht zum „alten Eisen“ gehört. Gegen Nathan Cleverly will er zeigen, dass das deutsche Boxen nicht am Ende, sondern am Anfang steht!

 

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Nathan Cleverly sure to win

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Nathan Cleverly will at least be fighting Jürgen Brähmer. This bout has been on twice before and all good things are three, so this time it will take part. At 01.10.2016 in Neubrandenburg, Germany, will the title fight between Nathan and Jürgen take part.

Nathan does respect Jürgen a lot, but is sure that he will bring the belt with him home to Wales.

The first time it was scheduled for the 21.05.2011. Just two days before the bout, did not Jürgen turn up in London. The former manager of Jürgen had the contract with Frank Warren and the deal from Brähmer´s manager was not the same as Jürgen has been promised. Jürgen Brähmer let know that he is willing to fight, but that he has a price and do not give any reductions. He just did it once before. For this situation in 2011 Frank Warren managed to arrange Aleksy Kuziemski to fight Nathan instead of Jürgen.

Clev won the fight and the WBO title.

On the 1st October it is about the WBA title.

Cleverly think he will be winning on a KO in the last rounds of the bout.

PRESS CONFERENCE:

https://leifpm.co/2016/09/01/video-press-conference-juergen-braehmer-vs-nathan-cleverly/

 

 

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Video: Press conference Jürgen Brähmer vs Nathan Cleverly



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