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Heimspiel für Sauerland-Talente: Feigenbutz und Bauer sind heiß auf Titel!

 

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Heimelige Atmosphäre vor „Box-Spektakel“ in Karlsruhe (live am 3. Dezember bei ranFIGHTING.de)! Am Donnerstag fand im Badisch Brauhaus die Pressekonferenz vor dem „Duell der K.o.-Maschinen“ am Samstag statt. Dann treffen Lokalmatador Vincent Feigenbutz und der Münchener Mike Keta im Kampf um die IBF-Intercontinental Meisterschaft aufeinander. Beide bezeugten heute größten Respekt gegenüber dem anderen, bevor in zwei Tagen keine Rücksicht auf Verluste genommen wird.

 

„Feigenbutz vs. Keta – das verspricht eine knallharte Schlacht. Beide siegen am liebsten vorzeitig und wollen die Fans gut unterhalten. Daher kann es nur ein herausragender Fight werden“, verspricht Sauerland-Geschäftsführer Frederick Ness und Feigenbutz-Manager Rainer Gottwald ergänzt: „Das ist ein Kampf, den Box-Deutschland sehen will und jetzt kriegen sie ihn. Am Samstag treffen im Ring zwei Naturgewalten aufeinander und werden für explosive Action sorgen!“

 

Ungewohnt ruhig gibt sich Feigenbutz vor seinem ersten Kampf in der Heimat seit circa einem Jahr. „Ich habe gut trainiert und fühle mich bestens vorbereitet. Der Trainerwechsel nach Berlin hat mir gut getan, dort habe ich mich weiterentwickelt“, erklärt der 21-jährige Youngster, fügt allerdings hinzu: „Ich bin immer noch ich, doch ich habe gelernt, nicht mehr verbissen auf den Knockout zu gehen.“ Feigenbutz Ziel für Samstag lautet daher: „Hauptsache siegen – egal wie!“

 

Für seinen Gegner zählt auch nur der Sieg. „Es heißt zwar ‚Duell der K.o.-Maschinen‘ und wir haben entsprechende Kampfrekorde, aber wir haben auch größten Respekt voreinander“, sagt Mike Keta. „Vincent hat ein riesiges Kämpferherz und steckt nie auf – von der Einstellung sehe ich mein Spiegelbild, wenn ich ihn kämpfen sehe. Aber es kann eben nur Einen geben – möge der Bessere gewinnen!“

 

Seinen ersten Titel als Profi will am 3. Dezember Leon Bauer gewinnen. Der Hatzenbühler tritt, wie Feigenbutz und Keta, im Super-Mittelgewicht an. Der Fight um die IBF-Junioren-WM gegen Gheorghe Sabau soll den krönenden Abschluss eines grandiosen Jahres für den „Löwen aus der Pfalz“ bilden. „Ich habe mir einen Traum erfüllt und im April in Las Vegas geboxt und mich mit meinem Idol Roy Jones Jr. unterhalten. Aber jetzt trete ich wieder dort an, wo ich mich am wohlsten fühle“, so das erst 18-jährige Riesentalent. „Mit jedem Wettkampf will ich einen neuen Level erreichen. Sabau boxt unorthodox, doch ich denke die passende Medizin für ihn parat zu haben!“

 

Im dritten Hauptkampf gibt es zudem eine Frauen-WM zu bestaunen. Im Duell um die WIBF-Weltmeisterschat im Super-Federgewicht boxt Kallia Kourouni gegen Irma Balijagic Adler. Und die „Pink Tyson“ genannte Kourouni wird definitiv für eine außergewöhnliche Performance sorgen – geschminkt und ganz in pink wird sie ladylike den Ring betreten. „Doch im Ring bin ich kein Popsternchen – da erwacht das Monster in mir!“ Da liegt dann wohl mindestens ein K.o. in der Luft!

 

Der Kampfabend aus der Ufgauhalle Rheinstetten bei Karlsruhe, inklusive der Vorkämpfe, ist am 3. Dezember live und exklusiv bei www.ranFIGHTING.de zu sehen.

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Fightcard 03.12.2016 Karlsruhe

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Photo: Yosko Stoychev

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Saturday 3 December 2016

commission: Austrian Boxing Federation
promoter: Wilfried Sauerland (Sauerland Event)

Super Middleweight Vincent Feigenbutz 24 2 0 S Mike Keta 21 3 0

vacant IBF Inter-Continental super middleweight title
Welterweight Deniz Ilbay 17 1 0 S TBA

Super Middleweight Leon Bauer 9 0 0 S Gheorghe Sabau 11 2 1

vacant IBF Youth super middleweight title
Super Featherweight Kallia Kourouni 6 1 0 S Irma Balijagic Adler 16 6 0

Women’s International Boxing Federation World super featherweight title
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Hammer-Programm in Rheinstetten: K.o.-Maschinen, Top-Talente und Frauen-Power!

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Der 3. Dezember eröffnet Sportfans einen Blick in die Zukunft des deutschen
Boxsports (live bei ranFIGHTING.de). Die Ufgauhalle Rheinstetten bei
Karlsruhe ist dann Schauplatz hochklassiger Fights der talentiertesten Boxer
des Landes. In den Hauptkämpfen des Abends will zunächst
Super-Mittelgewichtler Leon Bauer (erst 18 Jahre alt) die Junioren-WM im
gegen Gheorghe Sabau holen, bevor Vincent Feigenbutz (21) und Mike Keta im
„Duell der K.o.-Maschinen“ aufeinandertreffen. Mit der Frauen-WM im
Super-Federgewicht nach Version der WIBF zwischen Kallia Kourouni und Irma
Balijagic Adler wird zudem noch ein weiterer großer Titelkampf geboten!

Und auch im weiteren Programm wollen sich viele hoffnungsvolle
Nachwuchsboxer gut präsentieren und nachhaltig in Erinnerung bleiben. Da
wäre zum einen Wanik Awdijan (17-1, 9 K.o.´s) aus Nürnberg, der gerade
einmal ein paar Monate älter ist als Feigenbutz und im Mittelgewicht
antreten wird. Zwei Gewichtsklassen höher boxt der ein Jahr ältere Yosko
Stoychev (4-0, 4 K.o.´s). Der Knockouter aus Hamburg macht bis dato seinem
Ruf alle Ehre und beendete noch jeden seiner Kämpfe vorzeitig. Doch auch
Moise Lohombo (3-0, 3 K.o.´s), der ebenfalls im Halbschwergewicht antritt,
kann mit einer blütenweißen Kampfbilanz aufwarten. Schon bei den Amateuren
hatte der im Kongo geborene 23-jährige Hesse eine K.o.-Quote von fast 90
Prozent!

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Foto:

Yosko Stoychev mit Malik Zinad und Shokran Parwani

 

 

 

 

 

 

Komplettiert wird das Feld der „Unter 25-Jährigen“ durch Denis Radovan,
einen der erfolgreichsten deutschen Amateurboxer der vergangenen Jahre. In
Rheinstetten wird der Kölner sein Debüt als Profi feiern! Dann in seiner
Ecke: das Erfolgsgespann Jürgen Brähmer und Conny Mittermeier! Wie Bauer und
Feigenbutz, tritt Radovan ebenfalls im Super-Mittelgewicht an.

Außerdem will sich an diesem Abend Alexander Peil (6-0, 3 K.o.´s) für einen
großen Kampf in 2017 empfehlen. Bei einem Sieg stehen die Zeichen gut, dass
es Anfang des kommenden Jahres zum deutschen Cruisergewichts-Duell mit
Teamkollege Artur Mann kommt!

Last, but not least will sich auch eine regionale Badener Legende des
Kampfsports im Ring beweisen: Markus Fuckner (5-0, 5 K.o.´s)! Der älteste
Boxer des Abends (45) trat schon in vielen Kampfsportarten an und konnte
insgesamt schon 97 Siege und 59 Knockouts erzielen!

Boxen am 3. Dezember in Rheinstetten – ein Boxsporterlebnis der Extraklasse!
Wenige verbleibende Eintrittskarten sind im Internet bei www.eventim.de
sowie unter der telefonischen Ticket-Hotline 01806-570044 erhältlich. Der
komplette Kampfabend, inklusive aller Vorkämpfe, ist am 3. Dezember live bei
www.ranFIGHTING.de zu sehen.

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Vincent Feigenbutz vor Keta-Kampf: „Ich habe aus meinen Fehlern gelernt!“

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Er ist zurück! Vincent Feigenbutz boxt am 3. Dezember nach fast einjähriger Abstinenz wieder vor der „eigenen Haustür“ (live bei ranFIGHTING.de)! Im „Duell der K.o.-Maschinen“ geht es in der Ufgauhalle Rheinstetten gegen Mike Keta um die vakante IBF-Intercontinental Meisterschaft im Super-Mittelgewicht. Wie stark der 21-jährige Karlsruher seinen Kontrahenten einschätzt und wieso er sich so gern in den slowenischen Bergen vorbereitet, verrät Feigenbutz im folgenden Interview.

 

Nach über einem Jahr boxen Sie wieder daheim in Karlsruhe. Wie groß ist die Vorfreude, sich endlich wieder Ihren Fans und Freunden zu präsentieren?

 

Vincent Feigenbutz: Sehr groß! Karlsruhe ist und bleibt meine Heimat. Ich muss nur fünf Minuten vom Haus meiner Eltern bis zur Ufgauhalle fahren. Und es kommen jede Menge Freunde und Fans. Es wollten noch viel mehr kommen aber leider ist alles nahezu ausverkauft. Alle, die keine Tickets mehr bekommen haben, können sich das Spektakel bei ranFIGHTING.de anschauen.

 

Anfang diesen Jahres haben Sie, zusammen mit Ihrem Manager Rainer Gottwald, nach der WM-Niederlage in Offenburg, den Reset-Knopf gedrückt und alles hinterfragt. Wie viel hat Ihnen das rückblickend gebracht?

 

Vincent Feigenbutz: Die einhellige Meinung war „Wir schauen nach vorne und nicht zurück!“. Man lernt aus seinen Fehlern und mit gerade einmal 21 Jahren habe ich noch alles vor mir und viel vor! Ich habe schon gehörig von mir reden gemacht und werde das auch in naher Zukunft weiterhin tun!

 

Definitiv haben Sie Ihren Stil angepasst, boxen mit sehr viel mehr Übersicht und wollen den K.o. nicht unbedingt erzwingen. Sind Sie stolz auf diese Entwicklung – quasi vom Schläger zum Boxer?

 

Vincent Feigenbutz: Selbst darüber zu urteilen, fällt mir sehr schwer. Man entwickelt sich im Leben wie im Sport immer weiter und lernt nie aus. Als Mensch bin ich definitiv gewachsen.

 

Waren Sie gewissermaßen froh, sich nicht direkt danach wieder dem Druck eines Kampfes in der Heimat auszusetzen? Konnten Sie so befreiter boxen und sich besser entwickeln?

 

Vincent Feigenbutz: Ja, da ist sicherlich etwas dran. Zuhause ist man doch immer einem riesigen Druck ausgeliefert. Aber jetzt ist es Zeit, auch darüber zu stehen – mental bin ich stärker, denn je!

 

Würden Sie sich trotzdem noch als K.o.-Maschine bezeichnen?

 

Vincent Feigenbutz: Das sollen andere entscheiden. Von meinen 26 Profi Kämpfen habe ich 22 durch Knockout für mich entschieden. Taten sagen mehr als Worte und ich werde weitere für mich sprechen lassen! Nur erzwingen werde ich nichts – das habe ich hinter mir gelassen. Überlegt und clever handeln ist jetzt meine Devise.

 

Trotz dessen Sie ruhiger und taktischer im Kampf sowie außerhalb des Rings vorgehen, werden Sie von vielen Boxfans in Deutschland noch als „Großmaul“ bezeichnet. Macht Sie das wütend oder blenden Sie so etwas einfach aus?

 

Vincent Feigenbutz: Man erinnert sich an andere große Stars des Boxsports – auch die haben frisch von der Leber weg geredet. Ich meine das ja nicht böse nur einige Leute haben das in diese Richtung gedreht. Doch abgesehen davon scheint sich das „Bad Boy“-Image gut zu verkaufen.

 

Ihr Gegner am 3. Dezember lautet Mike Keta – wie Sie jemand, der einen großen Offensivdrang in seinen Kämpfen zeigt. Wie wollen Sie diese Herausforderung meistern?

 

Vincent Feigenbutz: Mike Keta ist ein großer Sportler und genießt, wie jeder Gegner, meinen Respekt. Er hat schon viel erreicht und ist ein Volksheld in seinem Geburtsland Albanien – ich würde das auch gerne in Deutschland sein. Deshalb will ich diesen Kampf unbedingt gewinnen. Ich muss den Titel für Deutschland holen!

 

Zur abschließenden Vorbereitung auf das Duell mit Keta hat es Sie und Ihr Team in die slowenischen Berge verschlagen. Wieso genau dorthin und was kann man dort besser trainieren, als anderswo?

 

Vincent Feigenbutz: Wer einmal hier war, der weiß warum. Die Luft, die Berge, das klare Wasser, diese einmalige Natur und die Ernährung sowie die kleinen Besonderheiten, die nicht verraten werden – es ist einfach einmalig! Für mich gibt es kein besseres Trainingslager. Wir waren nur einmal nicht zur Vorbereitung in Slowenien und das vor dem verlorenen WM-Kampf gegen Giovanni De Carolis. Daher werde ich in Zukunft hier immer meine Trainingslager abhalten.

 

Einen Sieg gegen Keta vorausgesetzt: Wo soll die Reise als nächstes für Sie hingehen?

 

Vincent Feigenbutz: Da will ich jetzt nichts überstürzen. Erst einmal wird der Kampf gegen Keta ein hartes Stück Arbeit. Und wie sagt man so schön: „Nach dem Kampf, ist vor dem Kampf.“ Wir werden mit meinem Manager Rainer Gottwald die Köpfe zusammen stecken und dann entscheiden, wie es weitergehen wird.

 

Neben dem „Duell der K.o.-Maschinen“ zwischen Feigenbutz und Keta will sich im zweiten Hauptkampf des Abends Super-Mittelgewichtler Leon Bauer die Junioren-WM gegen Gheorghe Sabau holen. Wenige verbleibende Eintrittskarten für die Box-Nacht in Rheinstetten sind im Internet bei www.eventim.de sowie unter der telefonischen Ticket-Hotline 01806-570044 erhältlich. Der komplette Kampfabend, inklusive aller Vorkämpfe, ist am 3. Dezember live und exklusiv bei www.ranFIGHTING.de zu sehen.

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Leon Bauer: „Ich werde die passende Medizin für Sabau haben!“

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Seine Karriere steht gerade erst am Anfang, doch bereits am 3. Dezember boxt Leon Bauer um die Junioren-Weltmeisterschaft (am 3. Dezember live bei ranFIGHTING.de)! Mit Gheorghe Sabau erwartet das 18-jährige Ausnahmetalent in der Ufgauhalle Rheinstetten bei Karlsruhe seinen bisher härtesten Gegner – immerhin hat der Rumäne bereits gegen Vincent Feigenbutz und Weltmeister Tyron Zeuge geboxt. Im Interview spricht der selbsternannte „Löwe aus der Pfalz“ über sein erstes „Heimspiel“ nach fast einem Jahr und vergleicht seine Karriere mit einem 100 Meter-Lauf.

 

Leon Bauer, am 3. Dezember stehen Sie vor Ihrem bisher größten Kampf. Wie ist Ihre Vorbereitung darauf bis dato verlaufen?

 

Leon Bauer: Bisher läuft alles planmäßig. Mein Vater zeigt sich zufrieden mit meinen Fortschritten und das Sparring verläuft verletzungsfrei. Alles ist gut, aber es geht immer ein Stück besser. Nur wer nach Perfektion strebt, kann sich mit wachsenden Aufgaben steigern.

 

Neben dem Leistungssport gehen Sie aktuell noch zur Schule, machen das Fachabitur. Ihr Vater bezeichnet Ihr Pensum wörtlich als „nahezu unmenschlich“. Wie schaffen Sie das alles unter einen Hut zu bringen?

 

Leon Bauer: Ich glaube, wenn man ein Ziel verfolgt und fest an das glaubt, was man tut, ist alles möglich! Ich denke wenig darüber nach, was ich mache – das lenkt mich nur vom Handeln ab.

 

Bleibt da überhaupt noch Zeit für Freizeit und Freunde?

 

Leon Bauer: Boxen ist für mich Hobby und Berufung zugleich. In der Kampfvorbereitung spielt alles andere keine Rolle. Zum einen mache ich das, was ich liebe und zum anderen, was mir die Zukunft ebnet. Meine Freunde respektieren es und halten mir den Rücken frei.

 

Erstmals könnte es für Sie über zehn Runden gehen. Gab und gibt es daher große Unterschiede in der Trainingsgestaltung und der Intensität?

 

Leon Bauer: Ja, unser Training orientiert sich generell immer an der kommenden Herausforderung. Und die lautet dieses Mal einen Rechtsausleger über zehn Runden zu boxen. Das ist der Deal und darauf stellt mich mein Vater hervorragend ein. Jeder Kampf bedeutet einen Schritt nach vorn und die Qualität der Gegner steigt. Daher steigen auch automatisch die Anforderungen an mich und ich werde immer stärker!

 

Gheorghe Sabau, mit dem Sie es zu tun bekommen, hat schon gute Fights gegen Vincent Feigenbutz und Tyron Zeuge geliefert. Wie schätzen Sie ihn als Gegner ein?

 

Leon Bauer: Sabaus Stil ist unberechenbar – er bewegt sich sehr viel und macht oft unorthodoxe Bewegungen. Doch dagegen entwickeln wir gerade die passende „Medizin“.

 

Sie boxen erstmalig seit fast einem Jahr wieder in Ihrer Heimatregion. Wie sehr freuen Sie sich darauf?

 

Leon Bauer: Die Freude ist riesig, wieder nahe der Heimat in den Ring zu steigen. Der Druck ist dadurch zwar deutlich höher, aber Zuhause ist es immer noch am Schönsten. Es ist schon etwas Besonderes, wenn circa 1.000 Leute kommen, nur um dich kämpfen zu sehen. Da will ich niemanden enttäuschen –

das habe ich mir vorgenommen!

 

Werden die Erwartungen des Publikums vielleicht eine größere Herausforderung für Sie darstellen, als Ihr Gegner?

 

Leon Bauer: Das einzige Versprechen, das ich meinen Fans je gegeben habe, ist immer alles zu geben. Ich bin immer bereit zu fighten und an meine Leistungsgrenze zu gehen. Bisher hat sich diese einfache Strategie bezahlt gemacht.

 

Bei einem Sieg am 3. Dezember wären Sie Junioren-Weltmeister. An welchem Punkt sehen Sie sich selbst in Ihrer Karriere?

 

Leon Bauer: Ich ziehe da einfach mal den Vergleich mit einem 100 Meter-Lauf. Aktuell habe ich gerade erst den Startblock verlassen, hoffe nicht zu stolpern, um mich langsam an die Spitze vorzuarbeiten. Doch das wird auf jeden Fall sehr viel länger als knapp 10 Sekunden dauern (lacht).

 

Mit 1,88 Meter sind Sie sehr groß fürs Super-Mittelgewicht. Wie wahrscheinlich ist ein Aufstieg ins Halbschwergewicht in der nahen Zukunft?

 

Leon Bauer: Das ist definitiv eine Option für die Zukunft. Allerdings kann ich nur schwer sagen, wann es so weit ist. Ich bin ja gerade einmal 18 Jahre alt und denke, dass sich bei mir körperlich noch einiges tun wird.

 

Im Hauptkampf des Abends treffen Vincent Feigenbutz und Mike Keta im „Duell der K.o.-Maschinen“ aufeinander. Wenige verbleibende Eintrittskarten für die Box-Nacht in Rheinstetten sind im Internet bei www.eventim.de sowie unter der telefonischen Ticket-Hotline 01806-570044 erhältlich. Der komplette Kampfabend, inklusive aller Vorkämpfe, ist am 3. Dezember live auf www.ranFIGHTING.de zu sehen.

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Bauer-Gegner Sabau lästert: „Leon ist noch grün hinter den Ohren!“

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Am 3. Dezember steht Leon Bauer vor seinem ersten Titelkampf als Profi (am 3. Dezember live bei ranFIGHTING.de). In der Ufgauhalle in Rheinstetten bei Karlsruhe kann der 18-jährige Youngster aus Hatzenbühl IBF-Junioren-Weltmeister im Super-Mittelgewicht werden. Doch der Mann, dem er an diesem Abend gegenüberstehen wird, verfolgt sein eigenes, großes Ziel: Gheorghe Sabau will endlich einen Sieg in Deutschland einfahren! Wieso das dem Rumänen so wichtig ist und weshalb er sich nach den schmerzlichen Niederlagen gegen Feigenbutz und Zeuge jetzt besser denn je fühlt, verrät er hier im Interview.

 

Gheorghe Sabau, am 3. Dezember präsentieren Sie sich erneut dem deutschen Box-Publikum. Wie verlief Ihre bisherige Vorbereitung?

 

Gheorghe Sabau: Alles verläuft bestens, danke der Nachfrage. Nach langer Zeit habe ich wieder ein intensives Trainingscamp genossen und muss sagen, dass ich mich nie besser gefühlt habe. Meine Vorfreude auf diesen Kampf ist riesig, denn ich weiß, was ich im Stande bin zu leisten!

 

Allerdings haben Sie ihre zwei bisherigen Niederlagen genau in Deutschland kassiert – sowohl gegen Tyron Zeuge, als auch gegen Vincent Feigenbutz sind Sie K.o. gegangen. Befinden Sie sich auf einem Rachefeldzug?

 

Gheorghe Sabau: So weit würde ich nicht gehen, aber ein kleines Stück Wahrheit steckt schon dahinter. Diese beiden Niederlagen haben mich zunächst einmal enttäuscht. Doch mit ein wenig Abstand fühlte ich mich wachgerüttelt. Ich habe verstanden, dass mich nur ein gutes, zielführendes Training zum Erfolg führen kann. In den letzten Monaten habe ich so hart und konzentriert an mir gearbeitet, wie nie zuvor. Das werde ich im Ring gegen Bauer beweisen!

 

Wie schätzen Sie Leon Bauer ein?

 

Gheorghe Sabau: Er ist ein junger, aufstrebender Bursche. Ein Rohdiamant mit guten Anlagen, aber noch sehr ungeschliffen. Nichts gegen ihn und sein Potenzial, aber nach dem 3. Dezember sollte er lieber erst einmal wieder die Schulbank drücken!

 

Physisch überragt er Sie allerdings um ganze 13 Zentimeter. Wie wollen Sie diesen Nachteil ausgleichen?

 

Gheorghe Sabau: Wenn ich Bauer die Distanz bestimmen lassen würde, hätte ich gegen ihn keine Chance. Ich weiß, dass ich ihm nur im Nahkampf beikommen kann und genau das plane ich – mich aggressiv an ihn heranzuschieben, um ihm dann richtig weh zu tun!

 

Wird Erfahrung eine Rolle in diesem Kampf spielen?

 

Gheorghe Sabau: Ich denke, das wird ein entscheidender Faktor sein. Wie ich schon sagte: der Junge hat großes Potenzial, ist allerdings noch einfach zu „grün hinter den Ohren“.

 

Wie stark schätzen Sie Bauer im Vergleich zu Feigenbutz und Zeuge ein?

 

Gheorghe Sabau: Die Frage stellt sich für mich erst gar nicht – Feigenbutz und Zeuge spielen in einer ganz anderen Liga. Beide haben schon um WM-Titel geboxt, Zeuge ist sogar der aktuelle WBA-Weltmeister im Super-Mittelgewicht. Das ist ja so, als ob man Äpfel mit Birnen vergleichen würde. Das beste Beispiel ist doch ihre Kampfübersicht – Feigenbutz und Zeuge wissen, wann sie effektiv attackieren können. Bauer verlässt sich hingegen fast ausschließlich auf seinen Instinkt und ist bei seinen Angriffen teils offen, wie ein Scheunentor.

 

Nach der schweren K.o.-Niederlage gegen Feigenbutz haben Sie eine längere Auszeit vom Boxsport genommen. Wieso standen sie so lange nicht mehr im Ring?

 

Gheorghe Sabau: Wie gesagt, der Feigenbutz-K.o. war die bisher größte Enttäuschung in meiner Karriere. Ich war so niedergeschlagen, dass ich am liebsten alles hingeworfen hätte – das endete schließlich im Streit und der Trennung von meinem damaligen Trainer. In der dunkelsten Stunde traf ich dann auf den Mann, der mir das Boxen beibrachte und entfachte in mir erneut die Motivation, mich im Ring zu messen – Giordano Mosconi! Jetzt fühle ich mich besser als je zuvor und bin bereit, Bauer zu schlagen!

 

Bleibenden Eindruck hat bei ihren bisherigen Kämpfen in Deutschland ihre offensive und unterhaltsame Kampfweise hinterlassen. Wird man Sie wieder so erleben oder hat sich daran etwas verändert?

 

Gheorghe Sabau: Im Großen und Ganzen ist alles beim Alten geblieben, doch auch ich habe dazugelernt und boxe jetzt mit mehr Übersicht und Strategie.

 

Wie geht der Kampf gegen Leon Bauer ihrer Meinung nach aus?

 

Gheorghe Sabau: Ich komme jedenfalls nicht nach Deutschland, um erneut den Kürzeren zu ziehen. Das bessere Gesamtpaket wird gewinnen und das habe definitiv ich!

 

Im Hauptkampf des Abends treffen Vincent Feigenbutz und Mike Keta im „Duell der K.o.-Maschinen“ aufeinander. Wenige verbleibende Eintrittskarten für die Box-Nacht in Rheinstetten sind im Internet bei www.eventim.de sowie unter der telefonischen Ticket-Hotline 01806-570044 erhältlich. Der komplette Kampfabend, inklusive aller Vorkämpfe, ist am 3. Dezember live auf www.ranFIGHTING.de zu sehen.

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Mike Keta: Ich muss mehr geben als Vincent Feigenbutz!

 

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Zwei Krieger im Ring, die alles geben und die Fans von ihren Sitzen reißen werden – Mike Keta hat genaue Vorstellungen, wie sein Kampf gegen Vincent Feigenbutz (am 3. Dezember live bei ranFIGHTING.de) aussehen soll. Weshalb der Münchener das „Duell der Eisenharten“ (Keta nennt sich „Iron“, Feigenbutz „Iron Junior“) zudem für sich entscheiden wird, welche Rolle sein Bruder Jonny in seinem Leben einnimmt und wieso es daheim in München am schönsten ist, erzählt der 33-Jährige hier im Interview.

 

Mike Keta, Sie stehen nach eigener Aussage vor der größten Herausforderung Ihrer Karriere. Wie sehr freuen Sie sich auf den 3. Dezember?

 

Mike Keta: Der Kampf gegen Feigenbutz ist für mich Freude und Verantwortung zugleich! Freude, weil sich jeder Boxer solche großen Kämpfe wünscht und Verantwortung, weil ich jeden Gegner respektiere und nicht unterschätze. Nur so ist man bereit, sein Bestes zu geben!

 

Ihr Gegner Vincent Feigenbutz war bereits Interims-Weltmeister, boxt zudem quasi „vor der eigenen Haustür“. Macht Sie das zum Außenseiter gegen ihn?

 

Mike Keta: In meiner Karriere habe ich selbst bereits zwei Mal in meinem Geburtsland gekämpft und kann mich gut daran erinnern, dass ich ein Gefühl der Unbesiegbarkeit gespürt habe. Das heißt aber nicht, dass es Feigenputz so ähnlich gehen wird, wie mir! Dass ich in der „Höhle des Löwen“ antreten werde, macht mich persönlich nur noch stärker und konzentrierter, denn ich weiß, dass ich deutlich mehr geben muss, als mein Gegner!

 

Wo sehen Sie denn persönlich Ihre Stärken? Was macht Sie so siegessicher?

 

Mike Keta: Ganz klar in Sachen Erfahrung. Sicher hat Feigenbutz schon große Erfolge als Boxer gefeiert, doch im Vergleich zu ihm war ich auch schon im Kickboxen unterwegs und war dort ähnlich erfolgreich. Meine Lebensgeschichte hat mich zudem abgehärtet. Ich bin einfach hungriger als er. Dazu spüre ich jeden Tag die Energie meines Bruders, der mein größtes Vorbild ist, im Gym. Mit ihm an meiner Seite kann einfach nichts schiefgehen.

 

Ihr Training für das Aufeinandertreffen mit Feigenbutz verlief zunächst recht abwechslungsreich – vom Höhentraining in Österreich bis über einen Aufenthalt in Ihrer alten Heimat Albanien. Die entscheidende Phase der Vorbereitung findet jetzt aber daheim in München statt. Welche Gründe gibt es dafür?

 

Mike Keta: Ich finde, dass man dort die beste Vorbereitung hat, wo mein daheim ist. Ich komme zwar aus Albanien und bin stolz auf meine Herkunft, doch München ist für mich und meiner ganzen Familie zur neuen Heimat geworden. Alle stehen hinter mir, nehmen mir Arbeit ab, so dass ich mich hundertprozentig auf das Duell gegen Feigenbutz vorbereiten kann.

 

Worauf hat Ihr Coach und Bruder Jonny Keta im Training besonderen Wert gelegt?

 

Mike Keta: Härte und Ausdauer. Von Anfang an hat er vorgeben, dass ich „Grenzen überschreiten muss“, um gegen diesen starken Gegner den Ring als Sieger zu verlassen.

 

Die Verbindung zu Ihrem Bruder scheint ja sehr eng zu sein. Welche Bedeutung nimmt er in Ihrem Leben als Mensch und als Sportler ein?

 

Mike Keta: In Albanien wird man dazu erzogen, dem Bruder so viel Respekt entgegenzubringen, wie seinem Vater. Mein Bruder bedeutet mir alles – für ihn würde ich durchs Feuer gehen – ich vertraue ihm blind. Dass er mich im Training fast immer härter rannimmt, als seine anderen Schützlinge, liegt wohl daran, dass ich ihm besonders viel bedeute. Wenn ich boxe, stehen wir immer zu zweit im Ring und diese doppelte Power macht mich stärker als meine Gegner!

 

Der Fight ist ja proklamiert als „Das Duell der K.o.-Maschinen“. Glauben Sie, dass es ein vorzeitiges Ende geben wird?

 

Mike Keta: Einen K.o. kann man nie vorab planen. Wer sich unsere Rekorde anschaut, der wird sich aber darin bestätigt fühlen, dass hier zwei echte Puncher aufeinandertreffen. Wir rechnen beide nicht gern und lassen lieber die Punktrichter außen vor (lacht). Solch ein Stil will das Boxpublikum sehen und nur so kann man Fans für unsere Sportart in Deutschland gewinnen – spannend und spektakulär!

 

Haben Sie über diesen Kampf hinaus schon weitere Pläne. Wie soll es bei einem möglichen Sieg bei Ihnen weitergehen und würde eine Niederlage das Ende Ihrer Karriere bedeuten?

 

Mike Keta: Ich kämpfe um zu siegen, nicht um zu verlieren. Negative Gedanken oder Themen haben in meinem Kopf keinen Platz. Die Geschichte meines Kampfes gegen Feigenbutz ist noch nicht geschrieben. Wie es danach also weitergeht, wird das Kapitel „3. Dezember“ maßgeblich mitentscheiden.

 

Neben dem „Duell der K.o.-Maschinen“ zwischen Feigenbutz und Keta will sich im zweiten Hauptkampf des Abends Super-Mittelgewichtler Leon Bauer die Junioren-WM gegen Gheorghe Sabau holen. Wenige verbleibende Eintrittskarten für die Box-Nacht in Rheinstetten sind im Internet bei www.eventim.de sowie unter der telefonischen Ticket-Hotline 01806-570044 erhältlich. Der komplette Kampfabend, inklusive aller Vorkämpfe, ist am 3. Dezember live und exklusiv auf www.ranFIGHTING.de zu sehen.

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Bernd Bauers Ziel: Sohn Leon Bauer soll behutsam aufgebaut werden

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Manchmal muss sich Bernd Bauer kneifen, um den Erfolg seines Sohnes zu begreifen. Erst 18 Jahre alt, ungeschlagen und als jüngster Deutscher bereits im Box-Mekka Las Vegas einen Kampf absolviert – das ist Leon Bauer! Am 3. Dezember steht nun der erste Titelkampf des „Pfälzer Löwen“ auf dem Programm – die IBF-Junioren-Weltmeisterschaft im Super-Mittelgewicht (live und exklusiv bei ranFIGHTING.de). Im folgenden Interview schaut Bauers Vater zurück auf die Erfahrung „Las Vegas“, mit welchen Mitteln er seinen Sohn bereits in solch jungen Jahren so stark machen konnte – und mit welchem Plan der kommende Gegner Gheorghe Sabau besiegt werden soll.

 

Bernd Bauer, Ihr Sohn läuft nahezu mit Sieben-Meilen-Stiefeln die Karriereleiter hoch. Ist Ihnen das eher unheimlich oder war das für Sie absehbar?

 

Bernd Bauer: Weder absehbar noch unheimlich. In unseren Wünschen, Träumen und Vorstellungen war und ist dieser Aufstieg zu jeder Zeit präsent. Es dann wirklich so zu erleben, ist total klasse. Meistens realisiere ich erst später, was wir schon wieder vollbracht haben. Dann kann ich das durchaus einordnen. Eins ist uns aber allerdings besonders wichtig: „Nach dem Kampf ist vor dem Kampf“. Wir haben aktuell kaum die Zeit den bisherigen Erfolg richtig zu genießen.

 

Mit seinem Kampf Anfang April in Las Vegas hat er sich in die Köpfe vieler renommierter Experten geboxt. Wie haben Sie damals selbst seinen Auftritt wahrgenommen?

 

Bernd Bauer: Da wir es gemeistert haben, kann ich jetzt die Wahrheit sagen. Leon war zum damaligen Zeitpunkt nicht in einer Top-Verfassung. Erst nach dem Kampf hat mein Junge mir gestanden, dass er massiv geschwollene Mandeln hatte. Dazu kam, dass wir das erste Mal nicht nur mit dem Gegner, sondern auch gegen Jetlag zu kämpfen hatten. Diesen Faktor haben wir schwer unterschätzt, da wir nur drei Tage Zeit hatten, um uns zu akklimatisieren. Aus diesem Grunde war Leon eher schwach auf den Beinen. Im Endeffekt hat aber alles geklappt und mir fiel ein Stein vom Herzen. Den gleichen Kampf in Deutschland würde Leon mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit vorzeitig beenden.

 

Wie wirkt sich eigentlich Ihre Rolle als Trainer auf Ihre Beziehung als Vater von Leon aus?

 

Bernd Bauer: Ich bin der Auffassung, dass wir die Trainer-Vater-Geschichte gut meistern. Ich bin im Training genauso, wie in meiner Erziehung. Wir analysieren Stolpersteine und suchen stets gemeinsam nach Lösungen. Ich gebe Anregungen und bin so für Leon glaubhaft. Ich sage nichts, was ich nicht mache und mache nichts, was ich nicht sage! Auf diesem Wege klappt das scheinbar ganz gut. Für uns ist es das Normalste der Welt, zusammen zu trainieren. Leon kennt es, Zeit seines Lebens, nicht anders.

 

Jetzt geht es am 3. Dezember um die Junioren-WM im Super-Mittelgewicht nach Version der IBF. Spüren Sie bei Ihrem Jungen irgendeinen Druck vor dieser Aufgabe?

 

Bernd Bauer: Der Druck, dem Leon sich aussetzt, ist allgegenwärtig. Wir thematisieren auch mentale Sachverhalte. Es zählt für uns auch, dass Leon in einer mental guten Verfassung ist. Hier kommt mir meine Ausbildung als Kommunikations- und Motivationstrainer zu Gute.

 

Gegner Gheorghe Sabau verfolgt einen sehr offensiven Kampfstil, ist aber ganze 13 Zentimeter kleiner als Ihr Sohn. Was für einen Kampf erwarten Sie daher?

 

Bernd Bauer: Wir werden von vornherein versuchen, Sabaus Konzept zu vernichten. Leon hat an Schlagkraft gewonnen und das will er zeigen. Wir möchten unseren Gegner gleich beeindrucken, dann werden wir von Runde zu Runde unsere Vorgehensweise anpassen. Wir brauchen da nur wenige Worte. Leon wird sich schnell auf Sabau einstellen. Sein Stil bleibt definitiv unverändert.

 

Vor zweieinhalb Jahren boxte Sabau gegen Tyron Zeuge. Anfang November krönte sich Zeuge nun zum Weltmeister. Wie weit ist Leon Ihrer Meinung nach noch von den großen Titelkämpfen entfernt?

 

Bernd Bauer: Ich bin nach wie vor so eingestellt, dass wir Leon langsam und Stück für Stück aufbauen. Die ganz großen Kämpfe sehe ich erst in einigen Jahren. Im Moment legen wir unseren Fokus auf den 3. Dezember. Das ist die kommende Herausforderung und nur darum dreht es sich aktuell bei uns. Zeuge hat übrigens neun Runden gebraucht um Sabau auszuschalten – daher sind wir sind gespannt, wie wir das bewerkstelligen werden.

 

Im Hauptkampf des Abends treffen Vincent Feigenbutz und Mike Keta im „Duell der K.o.-Maschinen“ aufeinander. Wenige verbleibende Eintrittskarten für die Box-Nacht in Rheinstetten sind im Internet bei www.eventim.de sowie unter der telefonischen Ticket-Hotline 01806-570044 erhältlich. Der komplette Kampfabend, inklusive aller Vorkämpfe, ist am 3. Dezember live auf www.ranFIGHTING.de zu sehen.

 

Leon Bauer: Erst Junioren-WM-Titel holen, dann Abi machen!

 

 

Wo ein Wille ist, ist auch ein Weg! Leon Bauer steht voll in der Wettkampfvorbereitung auf den 3. Dezember (live und exklusiv bei ranFIGHTING.de). Erstmals, seit fast einem Jahr, wird der „Löwe aus der Pfalz“ wieder nahe seiner Heimatregion in den Ring steigen, in der Ufgauhalle Rheinstetten. Dabei geht es für ihn um nicht weniger als seinen ersten Titel bei den Profis, denn gegen den Rumänen Gheorghe Sabau steht die vakante IBF-Junioren-WM auf dem Spiel!

 

Welche Entbehrungen der 18-Jährige aus Hatzenbühl auf sich nimmt, ist laut Vater und Trainer Bernd Bauer teils unmenschlich. „Was Leon vollbringt und in welchem Leistungsbereich er trainiert, wäre für so manch gut trainierten Erwachsenen bedenklich“, staunt der ehemalige Kampfsportler über seinen Sohn. Und das bezieht sich nicht nur aufs Training.

 

Im Vordergrund steht aktuell nämlich nicht nur der Titelkampf am 3. Dezember, sondern weiterhin die Schule. „Dort hängt sich Leon genauso rein, wie in den Boxsport und zählt zu den Besten seines Jahrgangs“, so der stolze Herr Papa.

 

Nach dem Schulunterricht beginnt der körperlich harte Teil des Tages. Dass Leon erstmals auf einen Kampf über zehn Runden vorbereitet werden muss, ist dabei die größte Herausforderung. „Normal hat ein Athlet mal gute und mal schlechte Tage, doch Leons Einstellung lässt solche wechselhaften Momente nicht zu. Er kann fast immer das Optimum abrufen“, zeigt sich Bernd Bauer zufrieden. Selbst der ständige Kampf gegen die Waage scheint nicht an der Leistung des Abiturienten zu nagen.

 

„Der Weg als Profiboxer ist nicht einfach, das hat mir vorher aber auch niemand gesagt“, meint Leon Bauer und erklärt seine positive Einstellung: „Das Leben ist eine Verkettung immer neuer Herausforderungen, auf die ich mich freue – und keine Hindernisse oder Steine, die man aus dem Weg räumen muss.“

 

Die nächste Herausforderung lautet Gheorghe Sabau – Leon Bauer freut sich jedenfalls schon!

 

Im Hauptkampf des Abends treffen Vincent Feigenbutz und Mike Keta im „Duell der K.o.-Maschinen“ aufeinander. Wenige verbleibende Eintrittskarten für die Box-Nacht in Rheinstetten sind im Internet bei www.eventim.de sowie unter der telefonischen Ticket-Hotline 01806-570044 erhältlich. Der komplette Kampfabend, inklusive aller Vorkämpfe, ist am 3. Dezember live auf www.ranFIGHTING.de zu sehen.

 

 

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Vincent Feigenbutz: Erst gegen Berge und Kälte- dann gegen Mike Keta!

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Feigenbutz trotzt der Kälte! In Deutschland hält sich der Winter noch merklich zurück, doch in den slowenischen Bergen ist die klirrende Kälte und der Schnee von „Väterchen Frost“ schon eingekehrt. Genau dorthin hat es aktuell die Trainingsgruppe von Karsten Röwer hin verschlagen. Seit Montag lautet das Ziel: Alexander Peil, Moise Lohombo und allen voran Vincent Feigenbutz vor der großen Box-Nacht am 3. Dezember in Rheinstetten in Bestform zu bringen!

 

Und die Voraussetzungen vor Ort könnten nicht besser sein! Auf einer Höhe von 1300 Meter sind Feigenbutz & Co. am Fuß der Berge des Naturparks Logarska Dolina untergebracht. Umrandet von einem Waldstück und gelegen an einem Fluss, kommen die Boxer in den Genuss klarer Luft. Doch das tolle Panorama trügt, hier wird hart gearbeitet.

 

Feigenbutz: „Ich weiß, dass wir nicht zum Vergnügen hier sind. Alles was zählt ist die Form und die muss am 3. Dezember stimmen!“ Und der Super-Mittelgewichtler zeigte bereits an den ersten beiden Tagen, wie hoch er motiviert ist und lief allen Trainingskollegen bei den Konditionseinheiten auf und davon.

 

Begleitet wird die Trainingsgruppe von Manager Rainer Gottwald, der ein genaues Auge auf seine Jungs wirft. „Es war genau die richtige Entscheidung, wieder nach Slowenien zu gehen – die Umgebung ist schön und fordernd zugleich.“ Doch alle Herausforderungen, die der Trainer an seine Sportler stellt, darf selbst der wissbegierige Badener nicht sehen. „Ich habe es aus weiter Entfernung knallen, schreien und krachen gehört. Danach kamen die Jungs völlig verschwitzt aus dem Wald“, beobachtete Gottwald. „Solange dieses ‚Geheimtraining‘ die Leistung fördert, bleibe ich gern ahnungslos.“

 

Bis zum letzten November-Wochenende quälen sich die Röwer-Schützlinge noch in den Bergen, bevor Sie pünktlich zur Kampfwoche in Richtung Karlsruhe aufbrechen. Dort will dann allen voran der 21-jährige Feigenbutz im Hauptkampf des Abends gegen Mike Keta zeigen, dass ihm das Höhentrainingslager die nötige Power verliehen hat – getreu dem Motto: „Kampf der K.o.-Maschinen“!

 

Im zweiten Hauptkampf des Abends will im Übrigen Super-Mittelgewichtler Leon Bauer die Junioren-WM im gegen Gheorghe Sabau holen. Wenige verbleibende Eintrittskarten für die Box-Nacht in Rheinstetten sind im Internet bei www.eventim.de sowie unter der telefonischen Ticket-Hotline 01806-570044 erhältlich. Der komplette Kampfabend, inklusive aller Vorkämpfe, ist am 3. Dezember live auf www.ranFIGHTING.de zu sehen.

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WM-Chance für „Pink Tyson“!

 

14991860_1147639428647215_3122539349753937681_n.jpgNächstes Highlight bei der großen Box-Nacht am 3. Dezember in Rheinstetten! In der Ufgauhalle kann Kallia Kourouni an diesem Abend Weltmeisterin im Super-Federgewicht werden. Auf wen die Boxerin mit dem Kampfnamen „Pink Tyson“ im Kampf um den vakanten Titel nach Version der WIBF treffen wird, entscheidet sich in den kommenden Tagen. Doch nicht nur der mögliche Titelgewinn dient der kampfstarken Griechin als Motivation. Sollte sie siegen, kommt es im Frühjahr 2017 zum Duell mit WBO-Titelträgerin Ramona Kühne!

 

„Das sind gleich mehrere gute Nachrichten auf einmal“, freut sich die 28-Jährige aus der Nähe von Athen. Eigentlich sollte Kourouni bereits am 5. November in Potsdam gegen Kühne boxen, doch die acht Jahre ältere Deutsche verletzte sich im Abschlusssparring – ein Rippenbruch verhinderte das direkte Aufeinandertreffen noch in diesem Jahr.

 

Jetzt will Kourouni über Umwege den Super-Fight möglich machen, kündigt selbstbewusst an: „Wenn ich am 3. Dezember siege, kann ich Ramona im kommenden Jahr auf Augenhöhe begegnen. Champion vs. Champion. Mein Plan ist klar: Ich will die beste Super-Federgewichtlerin der Welt werden!“

 

Diese Kampfansage ist auch bei der WBO-Weltmeisterin angekommen. „Ich drücke Kallia die Daumen und hoffe, dass sie sich meinen ‚alten‘ Titel in Rheinstetten holt“, so Kühne, stellt aber klar: „Lange wird sie den Gürtel nicht um ihre Hüften tragen. Wenn ich wieder fit bin, werde ich zeigen, wer die Bessere von uns beiden ist!“

 

In den Hauptkämpfen des Abends will zunächst Super-Mittelgewichtler Leon Bauer die Junioren-WM im gegen Gheorghe Sabau holen, bevor Vincent Feigenbutz und Mike Keta im „Duell der K.o.-Maschinen“ aufeinandertreffen. Wenige verbleibende Eintrittskarten für die Box-Nacht in Rheinstetten sind im Internet bei www.eventim.de sowie unter der telefonischen Ticket-Hotline 01806-570044 erhältlich. Der komplette Kampfabend, inklusive aller Vorkämpfe, ist am 3. Dezember live auf www.ranFIGHTING.de zu sehen.

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