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Weltmeister Brähmers Trainer Röwer: „Gutknecht hat keine echte Chance!“

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Am 12. März (live ab 22.30 Uhr in SAT.1) kommt es im Jahnsportforum zur Neuauflage des Duells zwischen Jürgen Brähmer und Eduard Gutknecht. Wieder in Brähmers Ecke mit dabei: Trainer Karsten Röwer. Und der glaubt beim erneuten Aufeinandertreffen mit Gutknecht an einen klaren Erfolg des Weltmeisters. Wieso Röwer davon so überzeugt ist, erzählt er im folgenden Interview.

 

Karsten Röwer, wer wäre der härtere Gegner für Jürgen Brähmer: Eduard Gutknecht oder Thomas Oosthuizen?

 

Karsten Röwer: Rein vom Papier her wäre Oosthuizen mit Sicherheit der bessere Gegner gewesen. Zudem ist der Südafrikaner auch Rechtsausleger was mit Sicherheit eine Herausforderung für Jürgen gewesen wäre. Doch vom Talent her kann man halt nicht leben. Selbst wenn ich die besten körperlichen Voraussetzungen habe – wenn der Kopf nicht mitspielt, ist es vorbei. Boxen baut auch auf Tugenden wie Zuverlässigkeit und Disziplin auf. Daher glaube ich, dass Gutknecht der stärkere Gegner ist – jemand, der sich alles hart erarbeitet hat und für seinen Traum lebt.

 

War es für Sie und Ihren Schützling ein großes Problem, sich kurzfristig auf einen anderen Gegner einzustellen?

 

Karsten Röwer: Der Einzige, der etwas mehr Arbeit dadurch hatte, war ich. Außer den Trainingsplänen für die spezielle Strategie und Vorbereitung auf den eigentlich geplanten Gegner, stand zum Glück noch nichts fest. Wir hatten zwar schon ein wenig bei der Pratzenarbeit variiert, doch alles andere war Grundlagentraining. Außerdem ist Jürgen ja sehr variabel, so dass er sich problemlos auf einen anderen Gegnertyp umstellen kann.

 

Wie verläuft denn aktuell die Vorbereitung, nachdem sich Brähmer zuletzt im Oktober die Schlaghand verletzte und eine geplante Titelverteidigung in Monaco absagen musste?

 

Karsten Röwer: Jürgen ist jetzt wieder in einer herausragenden Verfassung. Zu Beginn dieser Vorbereitung hatte er zwar muskuläre Probleme, da er ja die Schlaghand eine Zeit lang nicht belasten konnte, doch das war glücklicherweise innerhalb weniger Tage ausgestanden. Wir sind jetzt in der Sparringsphase angelangt, wo es auch schon einmal hart zur Sache geht. Jürgen ist sehr zufrieden, da seine Trainingskollegen die nötige Gegenwehr zeigen. Hoffen wir mal, dass Gutknecht im Ring da zumindest anfangs dagegenhalten kann.

 

Anstatt im Fürstentum an der Cote d’Azur wird nun im Jahnsportforum Neubrandenburg geboxt – ein Umstand der dem WM-Gespann Brähmer/Röwer egal ist?

 

Karsten Röwer: Das ist doch fast das Gleiche (lacht). Ernsthaft: Natürlich wäre es für uns beide interessant und ein Erlebnis gewesen, in Monaco zu boxen. Aber wo im Endeffekt der Ring steht, ist egal. In Neubrandenburg genießen wir Heimvorteil – ich bin immerhin nur 16 Kilometer von der Halle entfernt geboren!

 

Duell Nummer eins zwischen Brähmer und Gutknecht war ein physisch intensiver Kampf, der von vielen Fans und Experten knapper gesehen wurde, als das Urteil der Punktrichter es vermuten ließ. Kann das Publikum am 12. März einen ähnlichen Fight erwarten?

 

Karsten Röwer: Da bin ich diplomatisch: Die Zuschauer werden auf jeden Fall einen großartig aufgelegten Jürgen Brähmer erleben, eventuell ein spektakuläres Ende. Ich glaube ganz ehrlich nicht, dass Eddy eine echte Chance haben wird. Jürgen ist wieder in seinem Rhythmus, das Gefühl für die Distanz ist wieder da, die Feinmotorik und, und, und. Damals kam er aus einer längeren Pause zurück und hat knapp, aber verdient gewonnen. Diesmal wird es ein klares Ergebnis geben.

 

Nicht zu vergessen, Sie feiern bei diesem Kampf ein Jubiläum. Zum zehnten Mal betreuen Sie Jürgen Brähmer bei einem Profikampf. Werden noch einmal zehn Ringauftritte mit ihm dazukommen?

 

Karsten Röwer: Das wäre natürlich schön, denn unsere Zusammenarbeit ist bisher sehr erfolgreich verlaufen. Es ist jedoch eine Entscheidung, die Jürgen für sich treffen muss. Ich weiß, dass er noch Ziele wie zum Beispiel eine Titelvereinigung im Kopf hat. Doch im Endeffekt muss sich darum das Management kümmern. Ich stehe Jürgen jedenfalls so lange zur Seite, wie er das will.

 

Eintrittskarten für die Box-Nacht am 12. März im Jahnsportforum sind im Internet bei www.tickethall.de und www.eventim.de, unter der telefonischen Ticket-Hotline 01806-570044 sowie beim Veranstaltungszentrum Neubrandenburg erhältlich.

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Gutknecht-Coach Schröder: „Brähmer ist satt – Eddy wird den Titel holen!“

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Offene Rechnungen sind da, um sie zu begleichen – das glaubt Hartmut Schröder, seines Zeichens Trainer von Eduard Gutknecht. Und sein Schützling hat nach eigenem Bekunden noch eine Forderung gegen Jürgen Brähmer offen. Wieso Schröder glaubt, dass Gutknecht diese am 12. März (live ab 22.30 Uhr in SAT.1) im Jahnsportforum Neubrandenburg begleichen kann, um sich zum Weltmeister zu krönen, verrät er im folgenden Interview.

 

Hartmut Schröder, ist es für Sie eine Überraschung oder Genugtuung, dass Ihr Boxer Eduard Gutknecht am 12. März die Möglichkeit erhält, Weltmeister zu werden?

 

Hartmut Schröder: Na klar – wir sind überrascht genau jetzt diese Chance zu bekommen. Ich muss aber sagen, dass sich Eddy diese Möglichkeit durch seine zuletzt gezeigten Leistungen auch verdient hat. Der Junge hat eine Rechnung mit Brähmer offen und wir sind uns sicher, dass er sie begleichen wird!

 

Die letzten Monate waren ja immer wieder durch Auf und Abs für Gutknecht gekennzeichnet. Zweimal sollte es zum Kampf gegen Tyron Zeuge kommen, beide Male gab es eine verletzungsbedingte Absage des Gegners. Wie schafft man es trotzdem, seinen Schützling immer wieder von neuem zu motivieren?

 

Hartmut Schröder: Das ist schon gar nicht mehr in unseren Köpfen. Nun geht es gegen einen der Besten des Faches – nur das zählt! Gesagt werden muss jedoch auch, dass jeder Ausfall in diesem Alter – Eddy wird bald 34 – weh tut. Er ist jetzt ein Jahr bei uns, der Star unseres Teams. Wir stehen voll hinter ihm und das gibt Eddy das nötige Selbstvertrauen an sich und seinen Erfolg zu glauben!

 

Diese Arbeit hat sich jetzt ausgezahlt. Können Sie kurz ein paar Worte zur Vorbereitung auf Eddys große Chance verlieren?

 

Hartmut Schröder: Wir haben einen Großteil des Trainings nach Hamburg verlegt, dort im EC Boxing Gym das komplette Sparring absolviert. Leute wie der amtierende Europameister Igor Mikhalkin haben Eddy sehr gut gefordert. Wir sind bereit, uns die WM-Krone zu schnappen!

 

Was kann Ihrer Meinung nach den Ausschlag für einen Sieg Gutknechts über Brähmer geben?

 

Hartmut Schröder: Beide Boxer kennen sich sehr gut – nicht nur aus dem ersten Kampf, sondern aus vielen gemeinsamen Trainingseinheiten. Den Unterschied wird dieses Mal die Einstellung machen. Eddy ist einfach hungriger, bissiger, den Titel zu holen. Durch die vermeintliche Niederlage vor drei Jahren hat er einen Karriereknick erlitten. Doch im Vergleich zu früher hat der Junge bei uns einen moralischen Sprung gemacht. Er weiß, was er will und wie er es bekommt. Eddy weiß, dass dies seine letzte Chance ist und hängt sich rein, als ob es kein Morgen gibt. Auf der anderen Seite ist Jürgen Brähmer, der Weltmeister, der schon vieles durchgemacht hat und zumeist erfolgreich war. Brähmer hat alles, doch welche Ziele verfolgt er noch? Meiner Meinung nach ist er satt. Und genau dieser Unterschied zwischen ihm und Eddy wird dieses Duell entscheiden.

 

In der Zuschauergunst wird Ihr Sportler in Neubrandenburg nicht unbedingt weit vorn liegen. Sie als ehemaliger Trainer von Ex-Champion Sebastian Sylvester können das Jahnsportforum jedoch mit Fug und Recht als „Wohnzimmer“ bezeichnen. Wieso wird Eduard Gutknecht den „Hausschlüssel“ in Form des WM-Gürtels nach den Kampf in seinen Händen halten?

 

Hartmut Schröder: Wir boxen in Mecklenburg-Vorpommern vor einem Publikum, das man als ehrlich bezeichnen kann. Ich komme selbst von dort und kann daher sagen, dass wir zwar Sturköpfe sind, aber die Leistung des Besseren immer anerkennen. Brähmer hat zwar viele Fans, aber dadurch auch einen großen Druck – überall hört man im Vorfeld seinen Namen, Eddy spielt die zweite Geige. Am 12. März wird das jedoch anders aussehen. Ab Mitte des Kampfes wird die Stimmung umschwenken, denn der Bessere hat dann die Fans in seinem Rücken. Und ich habe keinen Zweifel daran, dass das Eddy sein wird!

 

Restkarten für die Box-Nacht am 12. März im Jahnsportforum sind noch im Internet bei www.tickethall.de und www.eventim.de, unter der telefonischen Ticket-Hotline 01806-570044 sowie beim Veranstaltungszentrum Neubrandenburg erhältlich.

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Röwer kontert Gutknecht-Manager Spiering: „Brähmer boxt auf einem anderen Level!“

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Es sind noch zwei Wochen hin, bevor sich Jürgen Brähmer und Eduard Gutknecht ein zweites Mal im Ring gegenüberstehen werden. An verbalen Sticheleien vor der Weltmeisterschaft im Halbschwergewicht (am 12. März live ab 22.30 Uhr in SAT.1) wird bereits jetzt schon nicht gespart. Nun mischt dabei auch der Trainer des Titelverteidigers mit.

„Ich musste schon sehr schmunzeln, als ich von Winfried Spierings Aussagen zu den Vorbereitungen seines Boxers hörte“, so Karsten Röwer. Spiering behauptete zuletzt, dass die Sparringseinheiten Gutknechts mit Europameister Igor Mikhalkin härter sind, als der Kampf gegen Brähmer werden wird. „Eddy soll sich lieber nicht zu stark verausgaben, sonst hat er schon vor dem ersten Gong sein ganzes Pulver verschossen“, kontert Röwer und legt nach: „Mikhalkin ist nun wahrlich kein schlechter, doch Jürgen boxt noch einmal auf einem ganz anderen Level!“

Dass dem am 12. März im Jahnsportforum Neubrandenburg auch so ist, daran arbeitet Röwer momentan mit Brähmer in der gemeinsamen Heimat Schwerin. „Mit Tyron Zeuge, Enrico Kölling und Stefan Härtel hat Jürgen ja immer einen gesunden Konkurrenzkampf im Training vor Augen. Dazu gesellen sich drei weitere Sparringspartner, die Gutknechts Stil bestens simulieren“, ist sich Röwer sicher. Der Diplom-Sportlehrer verrät: „Das Hauptaugenmerk liegt darauf, die Intensität immer hochzuhalten. Dafür variieren wir die Anzahl der Sparringsrunden pro Einheit – von sechs bis maximal zehn. Und alle zwei Runden bekommt Jürgen einen frischen Gegner vor die Fäuste. Das gibt ihm das notwendige Gefühl für den folgenden Wettkampf.“

Vorbereitung hin oder her. Wer im Endeffekt tatsächlich der Stärkere ist, wird sich erst am 12. März zeigen.

Wenige Eintrittskarten für die Box-Nacht im Jahnsportforum sind im Internet bei http://www.tickethall.de und http://www.eventim.de, unter der telefonischen Ticket-Hotline 01806-570044 sowie beim Veranstaltungszentrum Neubrandenburg noch erhältlich.

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Walk-In mit Trainingspartner: Rapper „Kontra-K“ singt für Jürgen Brähmer!

JB vs EG

„Erfolg ist kein Glück – sondern nur das Ergebnis von Blut, Schweiß und Tränen – das Leben zahlt alles mal zurück“. Dies ist eine Textzeile aus dem Song „Erfolg ist kein Glück“ des Rappers Kontra-K. Ein Lied wie gemacht für Jürgen Brähmer. Der Weltmeister im Halbschwergewicht musste sich seinen Erfolg immer hart erarbeiten, sich sein Glück erkämpfen. Geschenkt bekam er nichts! Am 12. März steht Jürgen Brähmer vor einer weiteren harten Aufgabe. In Neubrandenburg (ab 22:30 live in SAT.1) trifft er auf Ex-Europameister Eduard Gutknecht.

Für seinen Einmarsch hat sich Brähmer etwas ganz besonderes einfallen lassen. Der Rapper Kontra-K wird den amtierenden WBA-Titelträger zum Ring begleiten und dabei seinen Hit „Erfolg ist kein Glück“ im Neubrandenburger Jahnsportforum live performen. „Dieses Lied gefällt mir richtig gut. Gute Musik, starker Text – der richtige Song für einen Walk-In“, sagt Brähmer. Kontra-K, der mit bürgerlichem Namen Max heißt, ist begeistert und freut sich auf seinen Auftritt: „Dass Jürgen der Song gefällt, freut mich sehr – und ihn bei seinem WM-Kampf in den Ring begleiten zu dürfen, ist ein große Ehre für mich.“

Max trainiert zurzeit bei Brähmer, um sich für anstehende PR-Termine und eine Tournee in Form zu bringen. Der Kampfsportfan und ehemalige Amateurboxer wird in Kürze sein neues Album veröffentlichen. Sein Ziel: Platz eins der deutschen Charts. Das Vorgängeralbum „Aus dem Schatten ins Licht“ schaffte es mit knapp 100.000 verkauften Einheiten auf Platz zwei der Charts.

Brähmer befindet sich momentan in den letzten Zügen der Vorbereitung auf seinen kommenden WM-Fight. In seiner Heimatstadt Schwerin stehen noch etliche harte Sparringsrunden auf dem Programm. Ähnlich wie bei Gegner Eduard Gutknecht, der auf Rache sinnt! Vor drei Jahren nahm ihm Brähmer in Berlin in einem engen Kampf den EM-Titel ab. Für den Gifhorner dürfte es die letzte Chance auf einen WM-Titel sein. Ein spannendes deutsches Duell steht an – Ausgang offen.

Eines dürfte sicher sein: Am 12. März wird in der ausverkauften „Hölle“ Jahnsportforum nicht der „Glücklichere“ den WM-Titel mit nach Hause nehmen…

Wenige Eintrittskarten für die Box-Nacht am 12. März im Jahnsportforum sind im Internet bei http://www.tickethall.de und http://www.eventim.de, unter der telefonischen Ticket-Hotline 01806-570044 sowie beim Veranstaltungszentrum Neubrandenburg noch erhältlich.

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Deutscher Boxhammer: Gutknecht will Brähmer WM-Titel abnehmen!

JB vs EG

Brähmer vs. Gutknecht – eine Story geht in die zweite Runde! Statt um den EM-Titel, wie vor drei Jahren, geht es dieses Mal um die WBA-Weltmeisterschaft im Halbschwergewicht. Am Dienstag trafen sich die Protagonisten im Hotel TITANIC in Berlin, um über ihr Aufeinandertreffen am 12. März zu sprechen.

Titelverteidiger Brähmer war es dabei besonders wichtig, um über die genauen Umstände des ersten Duells mit seinem kommenden Gegner zu sprechen. „Ich wurde Ende 2012 vom Team Sauerland wieder zum Boxen überredet, wollte es langsam angehen. Ein bis zwei Aufbaukämpfe waren ausgemacht. Doch dann ergab sich die Chance gleich einen großen Titel zu holen und einen gewaltigen Schritt nach vorn zu machen“, erinnert sich Brähmer, „den Fight gegen Gutknecht habe ich dann gewonnen, ein Rückkampf hatte sich bis jetzt nicht ergeben – und jetzt sitzen wir hier.“ Brähmer ergänzt: „Die Vorzeichen haben sich geändert – ich bin der Weltmeister, der Gejagte und Eddy will etwas von mir. Klar hat er diese Chance verdient, aber ich werde es nicht zulassen, dass er sie nutzt.“

Über den Umstand, dass der erneute Kampf gegen Brähmer in dessen „Wohnzimmer“ Neubrandenburg stattfindet, beklagt sich der Herausforderer keinesfalls. Gutknecht: „Es ist egal, wo wir boxen. Der Ring ist unsere Bühne und ich werde da weitermachen, wo ich vor über drei Jahren aufgehört habe.“ Der Mann aus Gifhorn ist immer noch felsenfest davon überzeugt, Duell Nummer Eins nicht verloren zu haben, „doch das ist Schnee von gestern. Ich habe 2013 nach dem Kampf zu emotional reagiert. Das will ich nicht wieder hochholen. Es geht um das Hier und Jetzt. Ich weiß, dass ich Jürgen wehtun kann und mir den Traum vom WM-Titel am 12. März erfüllen werde!“

Promoter Kalle Sauerland fühlt sich indes in seiner These bestätigt, das Rematch nun austragen zu lassen. Sauerland: „Wir können uns gut an den ersten Fight erinnern. Der Kampf hat alle Zutaten für ein großartiges Spektakel – die Halle ist so gut wie ausverkauft, das Medieninteresse ist groß. Ein deutsches Duell mit hoher Brisanz zweier Top-Boxer.“

Das findet auch Gutknecht-Manager Winfried Spiering: „Ein toller Kampf. Leider wird er nicht gut für Jürgen ausgehen. Er wird sinken wie das Schiff Titanic – wo wir doch gerade im Titanic-Hotel sind…“

Konter von Brähmer: „Schöne Geschichte, aber das hat nichts mit der Realität zu tun.“ Am 12. März geht die Story „Brähmer vs. Gutknecht“ weiter – auf einem trockenen Ringboden in Neubrandenburg!

Eintrittskarten für die Box-Nacht am 12. März im Jahnsportforum sind im Internet bei http://www.tickethall.de und http://www.eventim.de, unter der telefonischen Ticket-Hotline 01806-570044 sowie beim Veranstaltungszentrum Neubrandenburg erhältlich.

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Oosthuizen sagt WM-Kampf gegen Brähmer ab – Ersatzgegner wird gesucht!

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Jürgen Brähmers Vorbereitungen für seine WM-Titelverteidigung am 12. März laufen auf Hochtouren. Dem WBA-Champion im Halbschwergewicht wird an diesem Tag aber nicht Thomas Oosthuizen gegenüberstehen. Darauf verständigten sich kurzfristig dessen Promoter Rodney Berman und Kalle Sauerland.

„Tommys Trainer Harold Volbrecht hat mich darüber informiert, dass sein Schützling nicht annähernd in der Form ist, um Brähmer herauszufordern“, so Berman. Psychische Probleme Oosthuizens deuten laut dem 73-jährigen Südafrikaner auf das Karriereende von „Tommy Gun“ hin. Berman: „Er ist einfach der ‚Bad Boy‘ des südafrikanischen Boxsports. Harold und ich haben immer wieder versucht, ihn auf den rechten Pfad zu bringen und ihm zu helfen – doch er hat uns erneut enttäuscht. Wir sind fertig mit ihm und er höchstwahrscheinlich auch mit dem Boxen.“

Mit Hochdruck wird aktuell daran gearbeitet, einen adäquaten Ersatzgegner für die WBA-Weltmeisterschaft mit Jürgen Brähmer im Jahnsportforum zu finden. Eine harte Aufgabe fünf Wochen vor dem geplanten Termin. Kalle Sauerland: „Es ist schwer, aber wir versuchen alles, um schnellstmöglich einen adäquaten Ersatzgegner zu finden. Alle haben einen WM-Kampf auf Augenhöhe verdient: Jürgen, der gefordert werden will, unser TV-Partner und vor allem die Fans, die uns quasi die Tickets in Neubrandenburg aus den Händen reißen.“

Der neue WM-Herausforderer von Jürgen Brähmer soll in den nächsten Tagen präsentiert werden.

Eintrittskarten für die Box-Nacht im Jahnsportforum sind weiterhin im Internet bei http://www.tickethall.de und http://www.eventim.de sowie beim Veranstaltungszentrum Neubrandenburg erhältlich.

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Jürgen Brähmers WM gegen „Enfant terrible“ Oosthuizen steigt in Neubrandenburg!

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Aufgeschoben ist nicht aufgehoben! Jürgen Brähmer (47-2, 35 K.o.´s) trifft am 12. März im Neubrandenburger Jahnsportforum auf Thomas Oosthuizen (25-0-2, 14 K.o.´s). Eigentlich sollte das Duell der Rechtsausleger um die Halbschwergewichts-WM nach Version der WBA bereits letzten November ausgetragen werden. Damals erlitt Brähmer kurz vor dem geplanten Aufeinandertreffen mit dem ungeschlagenen Südafrikaner eine Handverletzung. Jetzt ist beim Titelverteidiger aber wieder alles verheilt und der Kampf gegen Oosthuizen kann kommen!

„Neubrandenburg hat einen ganz besonderen Platz in meinem Herzen, denn hier bin ich Ende 2013 erneut Weltmeister geworden“, so Brähmer und ergänzt: „Daher freue ich mich sehr, meinen WM-Titel am 12. März dort erfolgreich verteidigen zu dürfen.“

Der Mann in der gegnerischen Ecke will dies unbedingt verhindern. Thomas Oosthuizen ist das „Enfant terrible“ des südafrikanischen Boxsports. Gesegnet mit einer hervorragenden Technik und einer Armspannweite von fast zwei Metern, hat es der 1,93 Meter große Schützling von Harold Volbrecht in der Vergangenheit schon einmal gern privat krachen lassen – ohne Rücksicht auf seine Karriere! „Das liegt jetzt alles hinter mir. Ich konzentriere mich nur noch auf den Sport. Brähmer wird meine Schläge nicht kommen sehen, genauso wenig wie den WM-Gürtel nach dem Kampf“, kündigt der 27-jährige Herausforderer , der aufgrund seiner Schnelligkeit den Kampfnamen „Tommy Gun“ trägt, an.

Dem zehn Jahre älteren Champion ringen solche Worte nicht mehr als ein müdes Lächeln ab. Brähmer: „Ich habe schon gute Erfahrung gegen solche ‚Riesen‘ wie Oosthuizen gemacht. Enzo Maccarinelli war genauso groß und er hat vorzeitig gegen mich verloren. Ob nun durch K.o. oder über die Punkte – der Südafrikaner wird höchstens mit einem Anzuggürtel den Heimweg wieder antreten!“

„Das wird in jedem Fall ein technisch hochklassiger Fight“, ist Kalle Sauerland überzeugt, „Jürgen Brähmer wird gegen einen Boxer mit dem Prädikat ‚Weltklasse‘ zeigen, dass er zum Besten gehört, was das Halbschwergewicht zu bieten hat!“ Der Promoter erwartet bei Brähmers nächstem Heimspiel in Mecklenburg-Vorpommern zudem ein ausverkauftes Haus. Sauerland: „Die Leute dort sind echte Boxfanatiker. Und besonders wenn Jürgen hier boxt, stehen sie wie eine Wand hinter ihm – das wird am 12. März nicht anders sein.“

Eintrittskarten für die Box-Nacht im Jahnsportforum Neubrandenburg werden ab heute Nachmittag im Internet bei http://www.tickethall.de und eventim.de erhältlich sein.

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Brähmer boxt in Monaco – Youngsters beim Jubiläum in Berlin!

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Nach dem Kampf ist vor dem Kampf! Erst am Wochenende hat Weltmeister Jürgen Brähmer seinen Titel erfolgreich verteidigt, da steht auch schon die nächste Herausforderung vor der Tür. Der WBA-Champion hat sich den 7. November bereits rot im Kalender angestrichen. An diesem Tag will der dann 37-jährige Schweriner seinen WM-Gürtel im Fürstentum Monaco erfolgreich verteidigen.

Und Brähmers Gegner bei seinem ersten Auslandsauftritt nach mehr als sechs Jahren wird eine echte Hausnummer: Tommy Oosthuizen! Der ungeschlagene Südafrikaner ist mit 1,93 Meter nicht nur ganze 12 cm größer als der Schützling von Karsten Röwer, sondern in der unabhängigen Weltrangliste „BoxRec“ unter den besten Zehn im Halbschwergewicht geführt. Definitiv keine leichte Aufgabe für Brähmer!

„Ich freue mich auf diesen Kampf und den einzigartigen Flair von Monaco“, so der Champion. „Oosthuizen ist ein starker Gegner gegen den ich erneut unter Beweis stellen werde, dass ich zu Recht den WM-Titel trage.“

Vor wichtigen Kämpfen steht auch die „nächste Generation“ im Team Sauerland! Zur 35-jährigen Jubiläums-Veranstaltung von „Hall of Famer“ Wilfried Sauerland steigen am 26. September in Berlin (live ab 22.30 Uhr in SAT.1) unter anderem Jack Culcay und Tyron Zeuge in den Ring. Dabei will „Golden Jack“ die WBA-Interims-Weltmeisterschaft im Halb-Mittelgewicht gegen den Australier Dennis Hogan verteidigen. Zeuge bekommt es wiederum im Super-Mittelgewicht im deutschen Duell mit Eduard Gutknecht zu tun – dabei geht es um die WBO-Intercontinental Meisterschaft.

Außerdem auf dem Programm in der Max-Schmeling-Halle stehen: Enrico Kölling, Stefan Härtel, Burak Sahin. Und natürlich nicht zu vergessen die Rückkehr von Schwergewichtler Kubrat Pulev, nach seinem beherzten Fight gegen Weltmeister Wladimir Klitschko im November letzten Jahres.

Kalle Sauerland: „Die Boxfans erwarten von uns packende und interessante Kämpfe. Am 26. September wollen wir unsere zukünftigen Champions ins Rampenlicht rücken. Anfang November wird dann Jürgen Brähmer gegen einen Boxer mit dem Prädikat ‚Weltklasse‘ zeigen, dass er zum Besten gehört, was das Halbschwergewicht zu bieten hat!“

Getreu dem Motto „Home of the Champions” und natürlich live bei „ran Boxen” in SAT.1!

Eintrittskarten für die Jubiläums-Veranstaltung am 26. September in Berlin sind bei http://www.tickethall.de, http://www.eventim.de, unter der Ticket-Hotline 030-44304430 sowie an allen bekannten Vorverkaufsstellen erhältlich

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LIVESTREAM 05.09.2015 at 18.30 (CET, 16.30 GMT)

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WBA-WM: Jürgen Brähmer vs. Konni Konrad – der direkte Vergleich

Am Samstag (live ab 22.20 Uhr in SAT.1) steigt in der Dresdener EnergieVerbund Arena die WBA-Weltmeisterschaft im Halbschwergewicht. Im Anhang dieser eMail erhalten Sie eine direkte Gegenüberstellung von Titelverteidiger Jürgen Brähmer (46-2, 34 K.o.´s) und Herausforderer Konni Konrad (21-1-1, 11 K.o.´s) zu Ihrer Verwendung (honorarfrei).

Hinweis: Alle Kämpfe der Veranstaltung sind ab ca. 18.30 Uhr im Livestream auf http://www.ran.de/boxen und der Hauptkampf ab 22.30 Uhr in SAT.1 zu sehen.

FIGHTCARD:
https://leifpm.co/2015/09/03/wm-in-dresden-braehmer-und-die-jungen-wilden-versprechen-top-leistungen/

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WM in Dresden: Brähmer und die „jungen Wilden“ versprechen Top-Leistungen!

Brähmer vs Konrad

Augen auf in Dresden! Am Samstag (22:30 Uhr live in SAT.1) will Jürgen Brähmer die WBA-Weltmeisterschaft erfolgreich gegen Konni Konrad verteidigen. Vorab stellten sich heute Champion und Herausforderer in der sächsischen Landeshauptstadt den Fragen der Journalisten auf einer Pressekonferenz. Dabei kündigte Brähmer indirekt eine Leistungssteigerung zu seinem letzten Kampf an.

„In der Vorbereitung hatte ich dieses Mal mit keinem Handicap zu kämpfen“, so der 36-jährige Schweriner, der vor seinem Duell mit Robin Krasniqi im März zwei Mal für zwei Wochen wegen Grippe mit dem Training aussetzen musste.

Auch sein kommender Gegner Konni Konrad steigt laut eigener Aussage in der „Form seines Lebens“ in den Ring. Konrad: „Ich greife völlig entspannt nach dem WM-Titel. Viele verkrampfen bei solch einer Chance, doch ich bin da anders. Ich habe für diesen Fight alles getan, habe mich mit meinem Team perfekt auf Jürgen eingestellt. Daraus ziehe ich meine Kraft. Es kann einfach nichts schiefgehen.“

Magomed Schaburow, der Coach des Kölners, dazu vielsagend: „Mit Fleiß und Geduld kann man viel schaffen!“

Karsten Röwer bekräftigt indes, dass Brähmer auf alle taktischen Kniffe des Herausforderers vorbereitet ist. „Konni boxt auf jeden Fall einen komplett anderen Stil als Jürgens letzter Gegner. Doch wir sind sehr gut darauf eingestellt – ich glaube nicht an eine Überraschung.“

Nicht überraschen, sondern begeistern wollen im Vorprogramm die jungen Talente des Team Sauerland: Mit Noel Gevor, Leon Bauer und Stefan Härtel präsentieren sich Boxer der „nächsten Generation“. Das bestätigt Christian Meyer und zieht einen Vergleich. „2004 haben wir das letzte Mal in Dresden veranstaltet. Damals haben unter anderem Arthur Abraham und Nikolay Valuev in den Vorkämpfen geboxt. Wenig später waren beide Weltmeister – schauen sie also gut hin“, so der Geschäftsführer von Sauerland Event.

Ob Jürgen Brähmer dann noch aktiv sein wird, wenn seine Teamkollegen um die WM boxen, ließ er offen. „Boxen macht mir immer noch Spaß. Solange ich den Sport auf höchstem Niveau ausüben kann, werde ich weitermachen.“

Dazu muss am Samstag ein Sieg gegen Konni Konrad her.

Eintrittskarten für die Box-Nacht in Dresden sind über die telefonische Ticket-Hotline 01806-570044, im Internet unter http://www.tickethall.de sowie an allen bekannten Vorverkaufsstellen erhältlich.
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