Beiträge mit dem Schlagwort: Konni

LIVESTREAM 05.09.2015 at 18.30 (CET, 16.30 GMT)

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WBA-WM: Jürgen Brähmer vs. Konni Konrad – der direkte Vergleich

Am Samstag (live ab 22.20 Uhr in SAT.1) steigt in der Dresdener EnergieVerbund Arena die WBA-Weltmeisterschaft im Halbschwergewicht. Im Anhang dieser eMail erhalten Sie eine direkte Gegenüberstellung von Titelverteidiger Jürgen Brähmer (46-2, 34 K.o.´s) und Herausforderer Konni Konrad (21-1-1, 11 K.o.´s) zu Ihrer Verwendung (honorarfrei).

Hinweis: Alle Kämpfe der Veranstaltung sind ab ca. 18.30 Uhr im Livestream auf http://www.ran.de/boxen und der Hauptkampf ab 22.30 Uhr in SAT.1 zu sehen.

FIGHTCARD:
https://leifpm.co/2015/09/03/wm-in-dresden-braehmer-und-die-jungen-wilden-versprechen-top-leistungen/

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WM in Dresden: Brähmer und die „jungen Wilden“ versprechen Top-Leistungen!

Brähmer vs Konrad

Augen auf in Dresden! Am Samstag (22:30 Uhr live in SAT.1) will Jürgen Brähmer die WBA-Weltmeisterschaft erfolgreich gegen Konni Konrad verteidigen. Vorab stellten sich heute Champion und Herausforderer in der sächsischen Landeshauptstadt den Fragen der Journalisten auf einer Pressekonferenz. Dabei kündigte Brähmer indirekt eine Leistungssteigerung zu seinem letzten Kampf an.

„In der Vorbereitung hatte ich dieses Mal mit keinem Handicap zu kämpfen“, so der 36-jährige Schweriner, der vor seinem Duell mit Robin Krasniqi im März zwei Mal für zwei Wochen wegen Grippe mit dem Training aussetzen musste.

Auch sein kommender Gegner Konni Konrad steigt laut eigener Aussage in der „Form seines Lebens“ in den Ring. Konrad: „Ich greife völlig entspannt nach dem WM-Titel. Viele verkrampfen bei solch einer Chance, doch ich bin da anders. Ich habe für diesen Fight alles getan, habe mich mit meinem Team perfekt auf Jürgen eingestellt. Daraus ziehe ich meine Kraft. Es kann einfach nichts schiefgehen.“

Magomed Schaburow, der Coach des Kölners, dazu vielsagend: „Mit Fleiß und Geduld kann man viel schaffen!“

Karsten Röwer bekräftigt indes, dass Brähmer auf alle taktischen Kniffe des Herausforderers vorbereitet ist. „Konni boxt auf jeden Fall einen komplett anderen Stil als Jürgens letzter Gegner. Doch wir sind sehr gut darauf eingestellt – ich glaube nicht an eine Überraschung.“

Nicht überraschen, sondern begeistern wollen im Vorprogramm die jungen Talente des Team Sauerland: Mit Noel Gevor, Leon Bauer und Stefan Härtel präsentieren sich Boxer der „nächsten Generation“. Das bestätigt Christian Meyer und zieht einen Vergleich. „2004 haben wir das letzte Mal in Dresden veranstaltet. Damals haben unter anderem Arthur Abraham und Nikolay Valuev in den Vorkämpfen geboxt. Wenig später waren beide Weltmeister – schauen sie also gut hin“, so der Geschäftsführer von Sauerland Event.

Ob Jürgen Brähmer dann noch aktiv sein wird, wenn seine Teamkollegen um die WM boxen, ließ er offen. „Boxen macht mir immer noch Spaß. Solange ich den Sport auf höchstem Niveau ausüben kann, werde ich weitermachen.“

Dazu muss am Samstag ein Sieg gegen Konni Konrad her.

Eintrittskarten für die Box-Nacht in Dresden sind über die telefonische Ticket-Hotline 01806-570044, im Internet unter http://www.tickethall.de sowie an allen bekannten Vorverkaufsstellen erhältlich.
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Ex-Müllmann Konrad will Brähmer den Titel abjagen!

Brähmer vs Konrad

David gegen Goliath! Am Samstag (ab 22:30 Uhr live in SAT.1) trifft Halbschwergewichts-Weltmeister Jürgen Brähmer in Dresden auf Konni Konrad. Der amtierende Champion geht als haushoher Favorit ins Rennen.

Sein Gegner wurde, wie einst auch Brähmer als Jahrhundert-Talent in den siebten Himmel gelobt. Doch während Brähmer sich letztendlich in der Weltspitze etablieren konnte, stürzte der Kölner Konni Konrad nach nur einer Niederlage sportlich böse ab. Vertrag weg, die Boxhandschuhe flogen in die Ecke. Konrad fing ein Leben ohne Boxen an – bei der Kölner Müllabfuhr. Fünfeinhalb Jahre später, auch mit Hilfe von Felix Sturm und dessen Manager Roland Bebak, gelang das Comeback.

Am Samstag erhält Konrad die große Chance auf den WM-Titel. „Ich habe nichts zu verlieren. Werde alles geben, um mir meinen großen Traum von der Weltmeisterschaft zu erfüllen.“

Dabei will Jürgen Brähmer natürlich nicht mitspielen. Zwar kennt er Konrad aus gemeinsamen Zeiten beim Boxstall Universum, aber „Pardon“ wird es deshalb am Samstag nicht geben. Brähmer: „Konni werde ich bestimmt nicht unterschätzen. Doch den Titel bekommt er nicht.“

Gemeinsam mit Coach Karsten Röwer sowie den Sauerland-Youngsters Stefan Härtel, Enrico Kölling und Tyron Zeuge bereitete sich Brähmer über viele Wochen in seiner Heimatstadt Schwerin sowie im Bundesleistungszentrum Kienbaum auf den Kampf gegen Konrad vor. Röwer: „Jürgen ist in großartiger Verfassung.“ Und Brähmers Trainingspartner Enrico Kölling ergänzt: „Kaum einer in der Weltspitze kann Jürgen momentan gefährlich werden.“

Aber eventuell ein ehemaliger Müllmann aus Köln?

Eintrittskarten für die Box-Nacht in Dresden sind über die telefonische Ticket-Hotline 01805-570044, im Internet unter http://www.tickethall.de sowie an allen bekannten Vorverkaufsstellen erhältlich.

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Brähmer vor WM: Konrad härter als die letzten Gegner!

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In Kienbaum hat Jürgen Brähmer zuletzt die Ruhe vor dem Sturm genossen. Am
5. September (live ab 22.30 Uhr in SAT.1) kommt es nun für den
WBA-Weltmeister im Halbschwergewicht zum Aufeinandertreffen mit dem Kölner
Konni Konrad. Wieso der Herausforderer aus dem Boxstall von Felix Sturm ein
anderes Kaliber als sein letzter Gegner sein könnte und wieso es Brähmer
freut, dass dieser Kampf in Dresden stattfindet, erklärt er hier im
Interview.

Herr Brähmer, Ihre kommende Titelverteidigung ist erneut ein „deutsches
Duell“. Rein deutsche WM-Kämpfe waren in der Vergangenheit, abgesehen von
Abraham gegen Stieglitz, eine Seltenheit. Ist die Boxszene aktuell stärker
als damals?

Jürgen Brähmer: In den 90er Jahren war das Boxen populärer als heute, aber
es gab nur drei Weltklasse-Boxer mit Maske, Michalczewski und Rocchigiani.
Heutzutage ist die Leistungsdichte viel höher und um den Nachwuchs müssen
sich die Boxfans auch keine Sorgen machen. Da ist es nur logisch, dass es
häufiger zu deutschen WM-Duellen kommt.

Zuletzt haben Sie im März Robin Krasniqi in einem aktionsgeladenen Gefecht
zur Aufgabe gezwungen. Wie stark schätzen Sie Konni Konrad im Vergleich zu
Krasniqi ein?

Jürgen Brähmer: Um ehrlich zu sein ist es das schönste Gefühl im Boxen, wenn
dein Gegenüber das weiße Handtuch wirft. Das ist besser als jeder K.o.!
Vergleiche im Boxen sind immer schwer, doch ich würde sagen, dass Konni
boxerisch besser ausgebildet ist und härter hinlangen kann.

Magomed Schaburow, der Trainer von Konrad, hat angekündigt, dass er einen
Knockout erwartet. Sind Sie der gleichen Meinung?

Jürgen Brähmer: An Vorhersagen beteilige ich mich nie gern – ich bin doch
kein Hellseher! Doch wenn ich erneut vorzeitig gewinnen sollte, würde mich
das sehr freuen.

Von der Presse werden Sie als klarer Favorit gegen Konrad gehandelt. Hemmt
das oder ist es für Sie Motivation, dieser Rolle gerecht zu werden?

Jürgen Brähmer: Mich treibt das eher an. Den Expertenmeinungen gerecht zu
werden, ist so etwas wie eine Selbstbestätigung. Ich will schließlich
zeigen, dass ich zu Recht der Weltmeister bin!

In der Vorbereitung sind Sie mit Ihrem Coach Karsten Röwer einen anderen Weg
gegangen, denn die abschließende Sparringsphase fand in Kienbaum statt.
Wieso?

Jürgen Brähmer: Ein wenig Abwechslung – sei es nun bei den Übungseinheiten
oder beim Ort der Vorbereitung – tut mir immer gut. Zudem konnte ich mich
hier voll auf den Sport konzentrieren. In Schwerin ist die Ablenkung größer,
daher habe ich diesen Schritt gewagt und bin der Meinung, dass es der
richtige war.

Ihr letzter Kampf in Dresden liegt mehr als sechs Jahre zurück. Welche
Erinnerungen haben Sie noch daran?

Jürgen Brähmer: An diesem Tag hat einfach alles gestimmt – ein guter Kampf,
ein tolles Publikum und als Sahnehäubchen ein vorzeitiger Sieg für mich. Ich
hätte nichts dagegen, wenn es gegen Konrad ähnlich läuft.

Erwarten Sie am 5. September eine ähnliche Stimmung?

Jürgen Brähmer: Die Dresdener sind schon recht boxinteressiert, das habe ich
damals gemerkt. Das weckt natürlich Hoffnung auf mehr. Ein Hexenkessel wie
2009 wäre da natürlich perfekt. Ich freue mich außerdem auf die Stadt
selbst, denn ich bin sehr geschichtsinteressiert und da gibt Dresden viel
her.

Mitte August waren Sie auf der Filmpremiere des Hollywood-Blockbuster
„Southpaw“ zu Gast. Wie groß ist der Reiz, selbst einmal für einen Film vor
der Kamera zu stehen?

Jürgen Brähmer: Ich habe schon das eine oder andere Angebot zur Verfilmung
meiner Story bekommen. Das wäre natürlich irgendwann eine interessante
Geschichte. Auch Angebote für Gastrollen in Filmen und Serien haben mir
bereits vorgelegen. Momentan sehe ich mich jedoch zu 100 Prozent als
Leistungssportler. Nach meiner Karriere bin ich aber für alles offen.

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Brähmer-Trainer Röwer warnt: Konrad ist nicht zu unterschätzen!

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Trainer Karsten Röwer

Der WM-Kampf gegen Konni Konrad wird für Jürgen Brähmer alles andere als ein Spaziergang! Dieser Meinung ist Karsten Röwer, der Coach des Weltmeisters. Auf was sein Schützling gegen den Herausforderer aus Köln vor allem aufpassen muss und welche Qualitäten Brähmer in der Vorbereitung mit den jungen Talenten in seiner Trainingsgruppe beweist, erzählt Röwer im folgenden Interview.

Jeder Pflichtaufgabe folgt im Profiboxen zumeist eine freiwillige Titelverteidigung, Herr Röwer. Würden Sie sagen, dass Konni Konrad eine „leichte“ Aufgabe für Jürgen Brähmer sein wird?

Karsten Röwer: Im Boxen gibt es keine leichten Kämpfe, schon gar keine WM-Titelverteidigungen. Man muss immer mit höchster Konzentration arbeiten. Zum Glück ist Jürgen durch und durch Profi und arbeitet stets gewissenhaft im Training, so dass ich mir keine Sorgen machen muss.

Konrad sieht diesen Fight ja selbst als „größte Chance seines Lebens“ und will seine Außenseiterrolle nutzen, da er nichts zu verlieren hat. Macht ihn gerade das gefährlich?

Karsten Röwer: Das ist der springende Punkt! Konni Konrad wird mit Blick auf diesen Kampf alles aus sich herausholen und über die Schmerzgrenze gehen. Schon bei der ersten Pressekonferenz habe ich gemerkt, wie sehr er den Titel will. Dazu ist er boxerisch gut ausgebildet. Diese Kombination aus Motivation und Können ist nicht zu unterschätzen.

Auf was muss Ihr Schützling in diesem Kampf besonders achten? Wo liegen Ihrer Meinung nach Konrads Stärken?

Karsten Röwer: Neben einer kämpferisch starken Einstellung, die ihn immer wieder in die Offensive treibt, hat er auch einige „Waffen“, vor denen sich Jürgen in Acht nehmen muss. Da wäre vor allem sein starker linker Seitwärtshaken und seine rechte Gerade zu nennen, die einem Rechtsausleger wie Jürgen schon einmal Probleme bereiten können.

Erstmalig waren Sie in der aktuellen Vorbereitung im Bundesleistungszentrum Kienbaum. Welche Vorteile hatte das?

Karsten Röwer: Vor allem die Ruhe und Abgeschiedenheit hat uns gut getan. Jürgen selbst hatte vorgeschlagen, hier die finalen Einheiten zu absolvieren. Außerdem haben wir hier auf kleinstem Raum alles, was wir für ein optimales Training vor einem WM-Kampf benötigen.

Neben Ihrem Weltmeister haben Sie Ihre jungen Talente mit ins Trainingslager genommen. Vor Kurzem wurde Jürgen Brähmer von Enrico Kölling als „Lehrmeister“ bezeichnet – spüren Sie neben sich Konkurrenz?

Karsten Röwer: Es ist schon imponierend. Gerade in den technisch-koordinativen Einheiten ist zu sehen, wie intensiv Jürgen mit den Jungs arbeitet. Er stellt an sie die gleichen Anforderungen, wie an sich selbst. Jürgen gibt ihnen zudem Tipps, wie sie sich im Wettkampf in bestimmten Situationen verhalten sollen. Dabei greift er auf einen großen Erfahrungsschatz zurück. Dass aus ihm jedoch einmal ein Trainer wird, kann ich mir nicht vorstellen. Denn auf diesen Job hat er keine Lust!

Stefan Härtel, der ebenfalls in Dresden in den Ring steigt, hat seine Vorbereitung dieses Mal zu einem großen Teil unabhängig von Ihnen in den USA absolviert. Hat ihn das weitergebracht?

Karsten Röwer: Ich glaube schon. Vor allem die fordernden Sparrings mit Teamkollegen George Groves, der ja in Kürze um die WM boxt, waren für Stefan eine wertvolle Erfahrung. Team Sauerland ist eine Einheit, da hilft einer dem anderen und das ist ja der Sinn der Sache.

Abschließend zum Thema Austragungsort – was für eine Atmosphäre erwarten Sie in der EnergieVerbund Arena?

Karsten Röwer: Ich habe noch nie einen Wettkampf in Dresden erlebt – weder als Boxer, noch als Trainer. Daher bin ich sehr gespannt auf die Stimmung vor Ort. Jürgen hat ja zuletzt zweimal durch vorzeitige Siege für Furore und gute Unterhaltung gesorgt. Das Publikum in der EnergieVerbund Arena wird das hoffentlich auch diesmal erleben und dementsprechend honorieren.

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Konni Konrad träumt: Auf dem Müllwagen mit WM-Gürtel durch Köln fahren!

Brähmer vs Konrad

Der 5. September soll für Konni Konrad der größte Tag als Profiboxer werden!
Dann trifft der Kölner in der Dresdener EnergieVerbund Arena auf
WBA-Weltmeister Jürgen Brähmer. Dass er sich den WM-Titel im
Halbschwergewicht vom Mann aus Schwerin holen wird, daran hat der 30-jährige
Herausforderer keinen Zweifel. Wie er zu seinem alten Job in der
Abfallwirtschaft steht und was er seinen Kumpel von der Kölner Müllabfuhr
bei einem Sieg versprochen hat, erfahren Sie in diesem Interview.

Herr Konrad, der 5. September ist für Sie laut eigener Aussage die Chance
Ihres Lebens – können Sie uns das kurz erklären?

Konni Konrad: Da gibt es nicht viel zu erklären. Es geht einfach um die
Weltmeisterschaft – das Größte, was man als Boxer erreichen kann. Darum zu
kämpfen ist etwas ganz Besonderes. Alles wofür ich in meinem Leben gekämpft
habe, steckt in diesem einen Kampf. Und ich bin mir sicher, dass ich diese
Chance beim Schopfe packen werde.

Bei Ihrem Kampf gegen Jürgen Brähmer wird ja gern vom Duell „David gegen
Goliath“ gesprochen. Wie fühlen Sie sich in der Rolle des Außenseiters und
motiviert Sie das noch mehr, sich Ihren Traum erfüllen zu können?

Konni Konrad: Wer die Geschichte kennt, weiß wie dieser Kampf ausgegangen
ist. Also eine schönere Rolle kann es für mich nicht geben.

Wo sehen Sie unabhängig davon Ihre Stärken, mit denen Sie Brähmer gefährlich
werden können?

Konni Konrad: Jürgen kämpft schon viele Jahre an der Weltspitze. Aber ich
glaube nicht, dass er schon mal auf einen Gegner mit solch einer Motivation
getroffen ist. Außerdem sind wir im Halbschwergewicht, da kann man auch
schon mal K.o. gehen. Das ist keine Warnung, sondern eine Feststellung.

Eine große Qualität scheint neben Ihrer großen Motivation das
Durchhaltevermögen zu sein. Nachdem Sie Ihre Karriere im Jahr 2006 schon
fast an den Nagel gehängt hatten, haben Sie sich seit 2012 wieder konstant
nach oben geboxt. Wie haben Sie es geschafft, nie den Glauben an ihren
großen Traum zu verlieren?

Konni Konrad: Ich bin einfach eine Kämpfernatur, habe immer an mich
geglaubt. Im Gym von Felix Sturm, unter seinem Trainer Magomed Schaburow
erreiche ich, da bin ich mir sicher, das Maximum meiner boxerischen
Fähigkeiten. Jürgen Brähmer wird auf den besten Konni Konrad aller Zeiten
treffen!

Ist Felix Sturm so etwas wie Ihr Mentor? Wie würden Sie Ihr Verhältnis zu
ihm beschreiben und welchen Anteil hat er daran, dass Sie jetzt die
Möglichkeit bekommen, Weltmeister zu werden?

Konni Konrad: Felix und sein Manager Roland Bebak haben mir sehr geholfen,
meinen Traum zu Leben. Im Sturm-Gym herrschen einfach die perfekten
Voraussetzungen. Und bessere Tipps als von einem viermaligen Weltmeister
kann man wohl nicht bekommen.

Bevor Sie Ihrer Karriere im Boxsport eine zweite Chance gaben, arbeiteten
Sie bei der Müllabfuhr. Was ist Ihrer Meinung nach der härtere Job: Boxer
oder Müllmann?

Konni Konrad: Man kann beide Berufe nicht miteinander vergleichen. Ich habe
großen Respekt vor meiner alten Arbeit und vor allem vor meinen Ex-Kollegen.
Einige werden mich in Dresden am Ring unterstützen. Jetzt bin ich mit Leib
und Seele Profiboxer, mit bis zu acht Stunden hartem Training am Tag. Ich
will Weltmeister werden – das ist mehr als nur ein Traum.

Könnten Sie sich zur Ehre Ihrer alten Mitstreiter vorstellen, im Outfit der
Kölner Abfallwirtschaftsbetriebe zum Ring zu marschieren?

Konni Konrad: Das ist zwar eine coole Idee, ich habe aber etwas anderes im
Sinn. Ich habe versprochen, nach dem Sieg mit den Kumpel meine alte Tour zu
fahren – im alten Outfit mit WM-Gürtel.

Wieso heißt der WBA-Weltmeister im Halbschwergewicht nach dem 5. September
Konni Konrad?

Konni Konrad: Weil ich ein riesiges Vertrauen in meine Fähigkeiten habe. Ich
hoffe nur, dass dem Ringrichter nach dem Kampf vor lauter Überraschung mein
Name einfällt. Also für alle zur Erinnerung: ich heiße Konni Konrad!

Eintrittskarten für die Box-Nacht in Dresden sind über die telefonische
Ticket-Hotline 01806-570044, im Internet unter www.tickethall.de sowie an
allen bekannten Vorverkaufsstellen erhältlich.

FIGHTCARD

Saturday 5 September 2015

Energie Verbund-Arena, Dresden, Sachsen, Germany

commission: Austrian Boxing Federation
promoter: Wilfried Sauerland (Sauerland Event)
matchmaker: Chris Meyer (Sauerland Event)
tickets: 01805 57 00 44
television: Germany SAT.1
Light Heavyweight Juergen Braehmer 46 2 0

S Konni Konrad 22 1 1

12

WBA World light heavyweight title
Cruiserweight Mateusz Masternak 35 3 0

S Carlos Ailton Nascimento 12 1 0

12

WBA Inter-Continental cruiserweight title
Cruiserweight Noel Gevor 18 0 0

S Daniel Alejandro Sanabria 20 4 0

10

WBO International cruiserweight title
Super Middleweight Stefan Haertel 6 0 0

S Ivan Jukic 21 5 0

6

Cruiserweight Agron Dzila 22 1 0

S Grigol Abuladze 21 9 0

12

Global Boxing Union World cruiserweight title
Super Middleweight Leon Bauer 2 0 0

S Darko Knezevic 7 8 0

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Brähmer vor der WM in Dresden: Tapetenwechsel und volle Konzentration auf Konrad!

Brähmer vs Konrad

Abwechslung ist bei Jürgen Brähmer das A und O! Nur durch verschiedene Reize im Training steigt beim WBA-Weltmeister im Halbschwergewicht die Motivation, sich in der Vorbereitung auf seine Kämpfe zu quälen. Das war der Tenor des gestrigen Medientages im Bundesleistungszentrum Kienbaum, bei dem Brähmer den anwesenden Journalisten Rede und Antwort stand.

„Ich bring mich gern in Form“, so der Schweriner, „aber der Trainingsplan muss sehr variabel sein – Karsten Röwer hat dafür ein gutes Händchen.“ Ein Tapetenwechsel vor der anstehenden Titelverteidigung gegen den Kölner Konni Konrad am 5. September in Dresden (live ab 22.30 Uhr in SAT.1) hat Brähmer ebenfalls gut getan. „Zuletzt wollte ich meine Frau nach der Geburt unseres zweiten Kindes daheim stärker unterstützen. Auch für den Kampf gegen Konrad habe ich mich wieder hauptsächlich in Schwerin vorbereitet, aber die letzte Woche haben wir in Kienbaum verbracht“, sagt Brähmer.

Volle Konzentration auf das Duell mit Konrad lautet das Motto! Laut dem 36-jährigen Rechtsausleger ist das auch von Nöten. Brähmer: „Kein Gegner sollte unterschätzt werden – vor allem nicht solche, die nichts zu verlieren haben!“ Dass der Schützling von Magomed Schaburow im deutschen WM-Duell seine Schlagkraft in den Vordergrund stellt und Brähmer die „Boxer-Rente“ empfiehlt, ringt dem Champion jedoch nur ein müdes Lächeln ab. „Vielleicht schlägt Konni härter zu, aber im Vergleich zu ihm bin ich ein ‚Scharfschütze‘ mit den Fäusten“, so das Nordlicht und verspricht, „im Ring wird sich derjenige mit der höheren Ringintelligenz durchsetzen!“

Also alles Brähmer – oder was?

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Konrad-Coach Schaburow: Kampf endet mit einem K.o.!

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Am 5. September kommt es für Jürgen Brähmer erneut zu einem deutschen Duell. In der EnergieVerbund Arena verteidigt der WBA-Weltmeister seinen Titel gegen Konni Konrad. Der Herausforderer aus Köln kann in seiner Ecke auf die Erfahrung von Trainer Magomed Schaburow zählen, der bereits Felix Sturm zum WM-Titel führte. Auf was der 45-jährige Coach bei Konrad im Kampf gegen Brähmer besonders zählt und wie sich die Unterstützung von Ex-Champion Sturm auf seinen Schützling auswirkt, erklärt Schaburow im folgenden Interview.

Wie zufrieden sind Sie mit dem bisherigen Verlauf der Vorbereitung und vor welche Probleme stellte Sie Ihre Knieverletzung?

Magomed Schaburow: Es läuft alles zu unserer vollsten Zufriedenheit. Auch mein kleines Handicap hat den Trainingsablauf kein bisschen beeinträchtigt. Konni ist fit und bereit einen großen Kampf gegen Brähmer zu zeigen!

Ist Konni Konrad körperlich und mental bereit Weltmeister zu werden? Woran machen Sie das fest?

Magomed Schaburow: An Konnis mentaler Stärke gab es für uns noch nie den Hauch eines Zweifels. Aber er hat sich auch vom Boxerischen her enorm entwickelt. Dazu kommt sein mega-harter Punch. Es würde mich nicht überraschen, wenn der Kampf mit einem Knockout endet.

Ihr Schützling stand das letzte Mal vor über 10 Jahren einem Rechtsausleger in einem offiziellen Kampf gegenüber. Ist diese mangelnde Erfahrung ein großer Nachteil und wie wollen Sie diese wettmachen?

Magomed Schaburow: Natürlich haben wir in dieser Hinsicht viel im Training gearbeitet. Ich bin der Überzeugung, dass ein Rechtsausleger wie Jürgen Brähmer dem Konni sehr gut liegt. Und was heißt schon Erfahrung? Bei einem WM-Kampf kommt es darauf an, im richtigen Moment alles in die Waagschale zu werfen. Was hilft es, wenn man vor drei Jahren mal ein guten Kampf gemacht hat?

Bei Ihrem früheren Promoter waren Sie zusammen mit Jürgen Brähmer unter Vertrag, kennen von damals mit Sicherheit seine Stärken und Schwächen. Können Sie Ihren Schützling daher gezielter als andere Trainer auf einen Kampf gegen ihn einstellen?

Magomed Schaburow: Sie können sicher sein, dass Konni optimal vorbereitet in den Ring steigt. Und natürlich haben wir eine Taktik und klar kennen wir Jürgen recht gut. Aber Sie werden verstehen, dass ich hier nicht verraten kann, mit welcher Marschroute wir Konni in den Kampf schicken werden.

Unterstützt Sie Felix Sturm in der wettkampfnahen Vorbereitung?

Magomed Schaburow: Ja und natürlich hat ein viermaliger Weltmeister wie Felix Sturm immer ein paar gute Tipps parat. Er fiebert mit Konni und steht voll hinter ihm. Das schafft gehörig Selbstvertrauen.

Sehen Sie den Kampf in Dresden als Auswärtsspiel?

Magomed Schaburow: Warum? Wenn die Halle richtig brodelt, schafft das genügend Motivation – und zwar auf beiden Seiten. Da ist es egal ob jemand pfeift oder jubelt.

Weltmeister Konni Konrad – surreal oder bald Realität?

Magomed Schaburow: Warten wir doch einfach den 5. September ab.

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Riesenlob von Youngster Kölling: Jürgen Brähmer ist mein Lehrmeister!

Brähmer vs Konrad

In knapp zwei Wochen muss Jürgen Brähmer seinen WM-Titel im Halbschwergewicht gegen den Kölner Konni Konrad in der EnergieVerbund Arena in Dresden (live ab 22.30 Uhr in SAT.1) verteidigen. Momentan bereitet sich Brähmer zusammen mit den Sauerland-Youngsters Tyron Zeuge und Enrico Kölling sowie Coach Karsten Röwer in Schwerin auf den anstehenden Weltmeisterschafts-Kampf vor. Wenn es nach Enrico Kölling geht, hat Herausforderer Konni Konrad die schwerste sportliche Aufgabe seines Lebens vor sich!

Der sympathische Berliner lobt Trainingskollegen Brähmer: „Andere behaupten, sie seien hart – Jürgen ist es wirklich!“ Tagtäglich „lernt“ Enrico Kölling im Training mit dem Weltmeister dazu. „Keiner schlägt präziser, kann den Gegner und dessen Angriffe besser ausrechnen und kontern als Jürgen. Dieser Instinkt ist beeindruckend“, schwärmt Kölling. Der elf Jahre jüngere Halbschwergewichtler, der am 26. September auf der 35-jährigen Sauerland-Jubiläums-Gala in der Berliner Max-Schmeling-Halle, wieder in den Ring steigen wird, ist glücklich über die Trainingsgruppen-Konstellation mit Brähmer und Kumpel Zeuge. „Jürgen möchte nie Trainer werden, aber seine Ratschläge im Training und Sparring sind sowohl für Tyron als auch für mich sehr wertvoll. Er ist wie ein Lehrmeister!“

Das hört Trainer Karsten Röwer gern, der stolz auf den Teamgeist seiner Truppe ist. „Sie ergänzen sich sehr gut. Jürgen wird von den Jüngeren gefordert – Enrico, Tyron und auch Stefan Härtel können im Gegenzug viel von Jürgen lernen. Das passt perfekt!“

Und wie geht der Kampf Brähmer gegen Konrad aus? Enrico Kölling: „Jürgen gewinnt, da bin ich mir ganz sicher! Kaum einer kann Jürgen im Halbschwergewicht gefährlich werden. Ich hoffe, dass ich irgendwann mal an seine Klasse herankomme.“

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Jürgen Brähmer, #4, vs Konni Konrad, #128, am 05.09.2015

Gratulation an Konni Konrad!
Im Ranking Nr 128 darf er um den WBA-Titel gegen Jürgen Brähmer, Nr 4, boxen.
Die Frage ist nicht wer gewinnt sondern nur wie.
Hoffentlich dürfen wir bald Jürgen gegen Cleverly sehen. Oder noch lieber gegen Sergey Kovalev. Hätte nicht Nadjib Mohammedi den Kampf verdient?
Karo Murat, #65, wäre wohl eher zu erwarten als Konni Konrad. Für Konni ein Gewinn von seiner Bekanntheit.
Unterschätzen darf Jürgen den Konrad nicht. Auch wenn die Spannung der Zuschauer sich im Grenzen hält.

BOXGALA AM 05.09.2015, ENERGIEVERBUND-ARENA, DRESDEN
Brähmer vs. Konrad – WBA-Weltmeisterschaft im Halbschwergewicht bei „ran Boxen“ live in SAT.1
Deutsches WM-Duell: Brähmer muss gegen „Underdog“ Konrad ran!

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Jürgen Brähmer (46-2, 34 K.o.´s) steht vor seiner nächsten Titelverteidigung! Und er hätte sich wohl keine schönere Kulisse als Dresden dafür aussuchen können. Doch Brähmer verschlägt es nicht zum Sightseeing in die sächsische Landeshauptstadt. Am 5. September setzt der WBA-Weltmeister im Halbschwergewicht seinen Titel im „Elbflorenz“ aufs Spiel. Dabei kommt es gegen Konni Konrad (21-1-1, 11 K.o.´s) erneut zu einem deutschen WM-Duell.

„Ich wollte schon lange einmal wieder in Dresden boxen“, bestätigt Brähmer, „hier habe ich mich 2009, nach meiner ersten WM-Niederlage, erfolgreich zurückgemeldet und wurde Europameister. Die Stadt hat in den letzten Jahren wenig großen Boxsport gesehen – das will ich jetzt ändern!“

Für Brähmers Gegner stellt der Kampf in der EnergieVerbund-Arena im Ostragehege die Chance seines Lebens dar. Konni Konrad war vor knapp einem Jahrzehnt ein junger aufstrebender Boxer, der nach einer knappen Niederlage von seinem ehemaligen Boxstall aussortiert wurde. In den folgenden Jahren arbeitete er als Müllmann bei der Kölner Stadtreinigung – seinen großen Traum von der Weltmeisterschaft behielt er jedoch im Hinterkopf. 2012 bekam er durch Felix Sturm eine zweite Chance, sein Ziel zu verwirklichen. Es folgten einige Siege, mit denen er sich zuletzt auf Platz 12 der WBA-Weltrangliste schieben konnte.

Promoter Kalle Sauerland glaubt an einen intensiven Fight: „Konni Konrad war auf dem Weg nach oben, landete danach ganz unten und hat sich jetzt zurückgekämpft. Solche Typen geben nicht auf, sondern haben jede Menge Kampfgeist. Sicherlich gilt Jürgen Brähmer als Favorit, doch Konrad wird über seine Grenzen gehen und alles in die Waagschale werfen, um als Champion den Ring zu verlassen!“

Unterschätzen will der Champion seinen Herausforderer keinesfalls. „Als Weltmeister muss man sich immer wieder aufs Neue beweisen. Du darfst niemanden unterschätzen, sonst ist der Titel ganz schnell weg. Konrad ist physisch ein echter Brocken und zusätzlich mit einem unbändigen Willen ausgestattet, doch mit dem richtigen Plan werde ich auch ihn schlagen“, glaubt Brähmer.

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