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Box-WM in Berlin: „Kontra K“ singt für Tyron Zeuge!

 

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Die US-Stars 50 Cent und Justin Bieber halten zu Box-Megastar Floyd Mayweather – Kontra K, der deutsche Rapper, zu Tyron Zeuge, der morgen (live ab 22:50 Uhr live in SAT1) um die WBA-Weltmeisterschaft im Super-Mittelgewicht gegen den Italiener Giovanni de Carolis boxen wird. Chartstürmer Kontra K (Platz 1 der deutschen Charts mit seinem aktuellen Album „Labyrinth“) wird für den Berliner Youngster die Einlaufhymne singen.

 

„Tyron ist für mich eines der begabtesten Talente, die wir in Deutschland haben. Es ist mir eine Ehre, ihn beim Kampf gegen De Carolis zum Ring begleiten zu dürfen“, sagt Kontra K, der mit bürgerlichen Namen Max heißt und wie Zeuge Berliner ist. Der Box-Youngster und der Rapper sind seit langem befreundet. Max, der ebenfalls eine Karriere als Amateurboxer hinter sich hat, trainiert sogar regelmäßig mit Kumpel Zeuge sowie mit dessen Trainer Jürgen Brähmer. Max freut sich schon auf den Fight, sagt: „Freunde sind füreinander da. Ich werde ihn lautstark aus seiner Ecke unterstützen und glaube fest daran, dass er jüngster deutscher Weltmeister wird.“

 

Kontra K wird den Song „Atme tief ein“ als Walk-In für Tyron Zeuge performen.

 

Tickets (bereits ab 20 Euro) für die Kampf-Nacht in der Berliner Max-Schmeling-Halle sind im Internet bei www.tickethall.de und www.eventim.de sowie unter der telefonischen Ticket-Hotline 01806-570044 erhältlich.

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Tyron Zeuge vor Heim-WM: „Einfach reingehen und siegen!“

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Die Erfüllung des WM-Traums ist für Tyron Zeuge zum Greifen nah. Am 16. Juli kann der Berliner daheim gegen WBA-Champion Giovanni De Carolis jüngster deutscher Box-Weltmeister aller Zeiten werden. Was der 24-Jährige von Mentor Jürgen Brähmer alles lernen konnte, welchen Vorteil das Heimspiel für ihn hat und wieso Nervosität in seinem Vokabular nicht vorkommt, erzählt Zeuge hier im Interview.

 

Tyron Zeuge, was ist Ihr Favorit: Burger oder Pizza?

 

Tyron Zeuge: Den gibt es nicht. Am liebsten esse ich beides zusammen. Boxen ist zwar mein Traumberuf, doch Essen meine Leidenschaft!

 

Und, wann konnten Sie das letzte Mal Ihren Fast Food-Gelüsten nachgehen?

 

Tyron Zeuge: Zur Belohnung nach meinem letzten Kampf im April. Seitdem läuft alles strikt nach Plan. Ich habe meine Ernährung komplett umgestellt. Jetzt bin ich bereits seit Anfang Juli im Gewichtslimit. Früher hatte ich damit so meine Probleme.

 

Der Neuanfang bei Jürgen Brähmer hat Ihnen scheinbar gut getan …

 

Tyron Zeuge: Auch ich bin reifer geworden. Jürgen war für mich ein Augenöffner. Durch die Arbeit mit ihm habe ich eingesehen, dass man an alles diszipliniert herangehen muss, wenn man zur Weltspitze gehören will.

 

Was können Sie außer Disziplin noch von Brähmer lernen?

 

Tyron Zeuge: Autofahren und Einparken – da hat er mir mehr voraus, als beim Boxen (lacht). Im Ring zeigt er eine extreme Abgeklärtheit. Er hat immer die richtige Lösung parat und schlägt zudem mit einer ungeheuren Genauigkeit zu.

 

In Schwerin kümmert sich neben Brähmer ein großes Team um Sie. Welchen Einfluss hat das auf Ihre Leistung?

 

Tyron Zeuge: Die Bedingungen dort sind geradezu perfekt. Für alles gibt es einen Spezialisten, der sich um einen kümmert. Jürgen nennt das „Ganzheitliches Prinzip“. Ich kann nur sagen, dass ich bisher nirgendwo besser in meinem Leben trainiert habe. Der 16. Juli wird zeigen, wie viel stärker mich das gemacht hat.

 

Mit Conny Mittermeier wurde zuletzt ein erfahrener Boxlehrer mit ins Boot geholt. Sind zwei Trainer besser als einer?

 

Tyron Zeuge: In diesem speziellen Fall sage ich: ja! Jürgen und Conny kennen sich ja bereits sehr lange. Alles harmoniert großartig. Conny ist übrigens ein wahrer Könner in Sachen Pratzenarbeit, der mir viel Neues beigebracht hat.

 

Welche Rolle spielt Spaß für Sie, insbesondere im Training?

 

Tyron Zeuge: Eine sehr wichtige – ohne Spaß habe ich keine Motivation, mich zu schinden. Und ohne gutes Training kann man natürlich keine ansprechende Leistung im Kampf zeigen. Zum Glück gestalten Jürgen und Conny die Einheiten in der Vorbereitung sehr abwechslungsreich – da quält man sich gerne.

 

Sie könnten am 16. Juli jüngster deutscher Box-Weltmeister werden. Kommt da nicht ein wenig Nervosität auf?

 

Tyron Zeuge: Nicht bei mir. Meine große Stärke liegt glaube ich darin, mir über solche Sachen keinen Kopf zu machen. Ich kann das Drumherum gut ausblenden und mich voll auf meine Aufgabe im Ring konzentrieren und die heißt „Reingehen und siegen!“.

 

Hat es für Sie trotzdem eine Bedeutung, dass Sie in Ihrer Heimatstadt Berlin den WM-Titel erringen können?

 

Tyron Zeuge: Es ist immer schön, daheim zu boxen. Das hat nämlich gleich zwei Vorteile: Meine Freunde und Familie können live vor Ort mitfiebern und der Anreiseweg ist extrem kurz. Mal schauen, vielleicht fahre ich ja mit dem Fahrrad zum WM-Kampf in die Max-Schmeling-Halle.

 

Sieg oder Niederlage: gibt es etwas Bestimmtes, auf das Sie sich am Tag nach dem Kampf besonders freuen?

 

Tyron Zeuge: Lange ausschlafen, im Bett fernsehen und viele Leckereien essen. Und natürlich ein kühles Bier trinken – hoffentlich auf die gewonnene Weltmeisterschaft!

 

Tickets (bereits ab 20 Euro) für die Kampf-Nacht in der Berliner Max-Schmeling-Halle sind im Internet bei www.tickethall.de und www.eventim.de sowie unter der telefonischen Ticket-Hotline 01806-570044 erhältlich.

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Weltmeister De Carolis: „Zeuge wird gegen mich fallen!“

 

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Der 16. Juli ist für Giovanni ein ganz besonderer Tag, dann verteidigt der Mann aus Rom erstmals die WBA-WM im Super-Mittelgewicht. Gegen den Berliner Tyron Zeuge bekommt es De Carolis, nach seinem Erfolg über Vincent Feigenbutz, erneut mit einem jungen deutschen Talent zu tun. Wie er den Schützling von Jürgen Brähmer einschätzt und ob er bei einem Sieg über Zeuge seinem ehemaligen Bezwinger Arthur Abraham eine Chance auf ein Rematch geben würde, verrät De Carolis hier im Interview.

 

Herr De Carolis, wie lebt es sich als Weltmeister?

 

Giovanni De Carolis: Genauso gut, wie zuvor. In meinem Leben hat sich nicht wirklich viel verändert. Okay, ich habe einige Einladungen von wichtigen Persönlichkeiten erhalten, die ich auch wahrgenommen habe – z. B. von unserem ehemaligen Staatschef Silvio Berlusconi. Leider hat dies der öffentlichen Wahrnehmung des Boxsports in Italien nicht viel gebracht, der weiterhin ein Nischendasein fristet – und das zum 100-jährigen Jubiläum unseres Verbandes. Das finde ich traurig.

 

In Deutschland haben Sie hingegen eine größere Wertschätzung erfahren. Direkt nach dem WM-Sieg Anfang Januar war der Beifall des Publikums in Offenburg groß …

 

Giovanni De Carolis: Ja, es ist verrückt, dass ich hier ähnlich viele Fans habe, wie in meiner Heimat (lacht). Die Boxfans in Deutschland sind sehr fachkundig und respektieren den Boxer, der die bessere Leistung zeigt – egal ob es einer der ihren oder ein Ausländer ist. Das imponiert mir sehr. Trotzdem hoffe ich natürlich auch auf eine Vielzahl von Tifosi am 16. Juli in der der Max-Schmeling-Halle.

 

Mit Tyron Zeuge bekommen Sie dann das nächste deutsche Talent vor die Fäuste. Was unterscheidet ihn im Vergleich zu Vincent Feigenbutz?

 

Giovanni De Carolis: Zeuge ist ein Naturtalent – technisch versiert, dynamisch und mit einer guten Beinarbeit ausgestattet. Das wird also ein komplett anderer Kampf, als die Schlachten mit Feigenbutz. Ich glaube aber nicht, dass der Unterhaltungswert darunter leiden wird. Wir treten beide an, um zu siegen und werden alles dafür geben. Allein diese Zutaten sollten für einen Klasse-Fight sprechen.

 

Anfang Juni haben Sie Zeuge das erste Mal getroffen. Was für einen Eindruck hat er auf Sie gemacht?

 

Giovanni De Carolis: Tyron ist ein höflicher, netter Junge mit guten Manieren. Er schien mir damals sehr entspannt und von seiner Sache überzeugt zu sein. Ich bin gespannt darauf, wie er sich dann im Ring gegen mich verhält. Immerhin ist es sein erster großer Kampf – dazu auch noch in seiner Heimatstadt. Daran ist schon so manch einer zerbrochen.

 

Wird am 16. Juli Ihre Erfahrung den Ausschlag geben?

 

Giovanni De Carolis: Erfahrung ist mit Sicherheit ein entscheidender Faktor, aber nicht alles. Nehmen wir beispielsweise meine Physis: Ich bin heute körperlich deutlich robuster und durchtrainierter, als ich es mit 24 Jahren war. Der De Carolis von heute würde den von vor acht Jahren problemlos schlagen. Und jetzt schaue ich auf Zeuges Karriere: In den letzten zwei Jahren hat er nicht häufig geboxt und wenn doch, dann gegen maßgeschneiderte Gegner. Irgendwie ist das bisher alles zu glatt für ihn gelaufen. Ich werde alles daran setzen, dass er gegen mich nicht nur ins Stolpern kommt, sondern fällt.

 

Im Vorprogramm steigt übrigens Ihr ehemaliger Gegner Arthur Abraham in den Ring. Würden Sie ihm bei einem Sieg über Zeuge die Chance auf den WM-Titel gewähren?

 

Giovanni De Carolis: Warum nicht? Er hat mir vor einigen Jahren die Chance gegeben, mich mit ihm zu messen – einem der besten Super-Mittelgewichtler der letzten Jahre. Ohne dieses Erlebnis, auch wenn es eine Niederlage für mich war, wäre ich heute nicht Weltmeister.

 

Ist Ihre nächste Titelverteidigung also schon in Sack und Tüten?

 

Giovanni De Carolis: Mitnichten. Momentan liegt meine volle Konzentration auf dem Duell mit Tyron Zeuge. Darauf habe ich mich fast drei Monate hart vorbereitet. Boxen ist mein Beruf, mein Leben und nur ein Sieg über Zeuge garantiert mir, dass ich in Zukunft die Chance auf die großen Kämpfe, wie z. B. gegen Abraham, habe. Wie es danach weitergeht, entscheide ich danach.

 

Tickets (bereits ab 20 Euro) für die Kampf-Nacht am 16. Juli in der Berliner Max-Schmeling-Halle sind im Internet bei www.tickethall.de und www.eventim.de sowie unter der telefonischen Ticket-Hotline 01806-570044 erhältlich.

 

 

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Fightcard 16.07.2016 Berlin

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Saturday 16 July 2016

 commission: Austrian Boxing Federation
promoter: Wilfried Sauerland (Sauerland Event)
television: Germany SAT.1
Super Middleweight Tyron Zeuge 18 0 0 S Giovanni De Carolis 24 6 0

WBA World super middleweight title
Global Boxing Union World super middleweight title
Super Middleweight Arthur Abraham 44 5 0 S Tim Robin Lihaug 15 1 0

vacant WBO International super middleweight title
Super Featherweight Ramona Kuehne 24 1 0 S Ikram Kerwat 6 0 0

WBO World female super featherweight title
Women’s International Boxing Federation World super featherweight title
Super Welterweight Sebastian Formella 12 0 0 S Nico Salzmann 17 7 3

Heavyweight Burak Sahin 9 0 0 S Jakov Gospic 17 14 0
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De Carolis-Coach Mattioli: Abraham hat uns zum Weltmeister gemacht – Zeuge fehlt Ausdauer und Härte!

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Bühne frei für Giovanni De Carolis‘ vierten Ringauftritt in Deutschland! Musste sich der sympathische Italiener zunächst zweimal geschlagen geben, so konnte der 31-jährige Römer Anfang dieses Jahres in Offenburg die WBA-Weltmeisterschaft im Super-Mittelgewicht erringen. Jetzt trifft De Carolis am 16. Juli in Berlin bei seiner ersten Titelverteidigung auf Youngster Tyron Zeuge. Was De Carolis-Coach Italo Mattioli zur Entwicklung seines Schützlings zu sagen hat und was er an Zeuge-Mentor Brähmer schätzt, sagt er hier im Interview.

 

Herr Mattioli, Sie haben Ihren Schützling Anfang des Jahres zum WM-Titel geführt. Zeit sich zurückzulehnen und den Erfolg zu genießen, oder?

 

Italo Mattioli: Wie bitte? Jetzt geht es erst richtig los! Weltmeister werden ist die eine Sache, den Gürtel erfolgreich zu verteidigen, eine andere. Das ist meiner Meinung nach auch ein viel größeres Unterfangen. Es gibt dabei verschiedene Herausforderungen: Kann man als Titelverteidiger die Motivation hochhalten? Wie kommt man mit dem Stil des nächsten Gegners zurecht? Können Faktoren, wie mediales Interesse und Sponsorentermine sauber in die Vorbereitung integriert werden? Meiner Meinung nach, ist es schwerer, Weltmeister zu bleiben, als es zu werden.

 

Ist Ihr Boxer dieser Aufgabe gewachsen?

 

Italo Mattioli: Ich trainiere Giovanni seit seiner Jugend, habe alle Höhen und Tiefen mit ihm durchgemacht. Er hat sich nie verändert und ist immer noch der freundliche und ruhige Junge von nebenan. Nach dem Sieg über Feigenbutz kamen viele Leute in Italien auf ihn zu, um sich in seinem Erfolg zu sonnen. Im Gegensatz zu den meisten anderen Boxprofis, die ich kenne, hat Giovanni das aber schnell erkannt. Da ist er schon sehr clever.

 

Menschlich ist De Carolis also der Gleiche, aber wie sieht es denn mit der sportlichen Entwicklung aus?

 

Italo Mattioli: Da hat Giovanni einen riesigen Sprung gemacht, für den wir uns besonders bei Arthur Abraham bedanken können. Der Kampf vor drei Jahren war ein Schlüsselerlebnis – Giovanni sah, dass er mit der Weltspitze mithalten kann. Er wurde selbstbewusster und kniete sich noch mehr ins Training rein, war fokussierter. Das alles hat schließlich zum Gewinn der Weltmeisterschaft geführt.

 

Sie selbst ähneln in Ihrer Art während eines Kampfes dem scheidenden Fußball-Nationaltrainer Antonio Conte, sind immer mit großer Leidenschaft dabei – ist das Ihr Schlüssel zum Erfolg?

 

Italo Mattioli: Wir sind wie Ying und Yang. Ulli Wegner ist da ja auch ein gutes Beispiel, der wie ich, immer mit vollem Einsatz und Stimme bei der Sache ist. Wenn man so lange mit jemand zusammenarbeitet und eine starke emotionale Bindung aufgebaut hat, sind solche Gefühlsausbrüche ganz normal. Der Sportler muss dieses Vertrauen zu seiner Ecke haben. Nur dann geht er für sie durchs Feuer.

 

Nach Vincent Feigenbutz bekommt es Ihr Schützling mit dem nächsten jungen Deutschen zu tun. Wie schätzen Sie WM-Herausforderer Tyron Zeuge ein?

 

Italo Mattioli: Zeuge ist ein komplett anderer Boxer. Feigenbutz kommt fast ausschließlich über die Physis, will alles mit maximalem Kraftaufwand machen. Zeuge ist technisch beschlagener und boxt daher einen deutlich flüssigeren Stil. Allerdings bin ich mir nicht so sicher, ob er über die nötige Härte und Ausdauer verfügt. Aber das wird dann ja der 16. Juli zeigen.

 

In Sachen Weltmeister steht es ja zwischen Team De Carolis und Team Zeuge unentschieden, denn Halbschwergewichts-Champion Jürgen Brähmer steht in der gegnerischen Ecke. Was halten Sie von ihm?

 

Italo Mattioli: Brähmer ist ein Weltklasseboxer, aber als Coach steckt er noch in den Kinderschuhen. Das hat er aber erkannt und mit Conny Mittermeier die perfekte Ergänzung an seine Seite geholt. Eine Sache, die Zeuge voranbringen kann, schätze ich aber besonders bei Brähmer: Nur durch harte Arbeit kann man Erfolg haben.

 

Mit den Fights gegen Feigenbutz hat sich De Carolis in die Herzen der deutschen Fans geboxt. Glauben Sie daher auch am 16. Juli an eine große Unterstützung?

 

Italo Mattioli: Das ist schwer zu sagen. Im Endeffekt muss Giovanni versuchen, durch seine Leistung die Fans auf seine Seite zu ziehen. Das ist uns ja schon in Karlsruhe und Offenburg sehr gut gelungen. Ich denke, der Boxsport spricht überall die gleiche Sprache. Wenn du einen guten Kampf zeigst, dann werden es die Zuschauer auch gebührend honorieren.

 

Tickets (bereits ab 20 Euro) für die Kampf-Nacht am 16. Juli in der Berliner Max-Schmeling-Halle sind im Internet bei www.tickethall.de und www.eventim.de sowie unter der telefonischen Ticket-Hotline 01806-570044 erhältlich.

 

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Abraham kämpferisch: „Für Lihaug ist ein Sieg nicht drin!“

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Arthur Abraham hat seinen Blick wieder nach vorne gerichtet. Nachdem er sich
durch den Titelverlust im April nur noch Ex-Weltmeister nennen kann, ist
Abraham jetzt für einen neuen Anlauf auf den WM-Titel bereit. Am 16. Juli
muss dabei zunächst Norwegens bester Boxer Tim-Robin Lihaug aus dem Weg
geräumt werden. Wie der 36-jährige Abraham seinen 13 Jahre jüngeren Gegner
einschätzt und auf was er zum Thema „Vaterfreuden“ zu sagen hat, kann man
hier im Interview nachlesen.

Herr Abraham, ist Tim-Robin Lihaug die Endstation Ihrer Karriere?

Arthur Abraham: Er ist ein aufstrebendes Talent, jemand der sich noch
beweisen muss und der vielleicht eine große Zukunft vor sich hat. Im Ring
wird Lihaug von mir lernen, wie er mit Rückschlägen umgehen muss – ein Sieg
gegen mich ist nämlich nicht für ihn drin.

Dabei bringt der Norweger ähnliche Attribute, wie Ihr Bezwinger Gilberto
Ramirez, mit sich – Lihaug ist deutlich größer und um einiges jünger als Sie

Arthur Abraham: … und ich werde beweisen, dass ich solche Leute schlagen
kann. Gegen Ramirez hatte ich einen rabenschwarzen Tag, an dem nichts bei
mir zusammenlief. Aus gewissen Dingen, die in Las Vegas einfach nicht
gepasst haben, habe ich zudem meine Lehren gezogen. Solch einen Auftritt
wird man nicht noch einmal von mir sehen.

Sie machten ja zum Beispiel direkt nach dem Kampf im April Ihren Trainer für
das Geschehene verantwortlich …

Arthur Abraham: Was mir im Nachhinein sehr leid tut. Wir haben uns nach
meiner Rückkehr ins Training sofort ausgesprochen. Herr Wegner ist nicht nur
ein toller Trainer, sondern ein großartiger Mensch. Der Coach hat Recht,
wenn er sagt: „Wir gewinnen gemeinsam und wir verlieren gemeinsam.“

Der Sieg schmeckt allerdings besser als die Niederlage, vor allem in Berlin,
wo Sie noch nie verloren haben …

Arthur Abraham: … was garantiert auch in Zukunft so bleiben wird! Hier habe
ich die volle Unterstützung, im Gegensatz zu den USA, wo die Leute nur auf
einen Ausrutscher von mir gewartet haben – so kam es mir jedenfalls vor. Die
Fans in der Max-Schmeling-Halle werden ihren Teil dazu beitragen, dass ich
am 16. Juli siege!

Selbst vom gegnerischen Lager werden Sie verehrt. Ihr Gegner hatte einst
sogar ein Plakat von Ihnen an der Wand seines Kinderzimmers hängen …

Arthur Abraham: Jetzt fühle ich mich doch ein wenig alt (lacht). So etwas
schmeichelt mir allerdings auch – zu wissen, dass man junge Menschen
antreibt, etwas aus ihrem Leben zu machen. Doch im Ring werde ich das alles
ausblenden. Solange der Kampf läuft, sollte Lihaug daher kein Mitgefühl von
mir erwarten.

Thema Gefühle: Sie werden demnächst Vater. Wie groß ist die Freude darauf?

Arthur Abraham: Die wird immer größer. Ich telefoniere jeden Tag aus dem
Trainingslager mit meiner Mary, um zu horchen, wie es ihr und dem Kind geht.
Richtig realisieren werde ich das aber mit Sicherheit erst, wenn die Geburt
ansteht.

Von Boxern, wie den Klitschkos hört man, dass die Vaterschaft noch einmal
einen Extra-Schub im Ring – ja, sogar eine höhere Schlagkraft – mit sich
bringt. Glauben Sie das ebenfalls?

Arthur Abraham: Ich würde es mir wünschen. Nicht nur für mich, sondern auch
für meine Fans. Denn vorzeitige Siege sind immer noch die schönsten. Und
vielleicht klappt es ja auch schon am 16. Juli als Papa in spe.

Im Hauptkampf des Abends hat Tyron Zeuge gegen WBA-Champion Giovanni De
Carolis die Chance jüngster deutscher Box-Weltmeister zu werden. Tickets
(bereits ab 20 Euro) für die Kampf-Nacht am 16. Juli in der Berliner
Max-Schmeling-Halle sind im Internet bei
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Norweger Lihaug: Er will sein Idol Abraham vermöbeln und in Rente schicken!

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Tim-Robin Lihaug wittert seine Chance! Am 16. Juli will Norwegens derzeit
bester Boxer Ex-Champion Arthur Abraham einen Strich durch die Rechnung
machen und sich selbst für einen WM-Kampf in Stellung bringen. Wieso ihm ein
Trainerwechsel vor einigen Monaten gut getan hat und weshalb er in der
Max-Schmeling-Halle völlig befreit in den Ring steigen wird, verrät der
23-jährige Lihaug hier im Interview.

Tim-Robin Lihaug, wenn Sie an den 16. Juli denken, werden Sie dann nervös?

Tim-Robin Lihaug: Nein – wieso auch, ich habe doch nichts zu verlieren und
kann nur gewinnen.

Immerhin steigen Sie mit Arthur Abraham in den Ring, dem Idol Ihrer Jugend …

Tim-Robin Lihaug: … und dem Mann, der mich zum Boxen gebracht hat. Als ich
13 Jahre alt war, hatte ich sogar ein Poster von ihm in meinem Kinderzimmer
zu hängen. Arthur boxte spektakulär, war Weltmeister …

Den WM-Titel musste Ihr Held von damals zuletzt abgeben. Auch der
spektakuläre Stil ist ihm, laut den Experten, mehr und mehr
abhandengekommen. Wird es für Sie ein Leichtes, Abraham zu besiegen?

Tim-Robin Lihaug: Jeder erwischt mal einen schlechten Tag – auch ein Arthur
Abraham. Natürlich agiert er nicht mehr so explosiv und dynamisch, wie noch
vor zehn Jahren. Dafür ist er jetzt erfahrener und schlägt eine bessere
Führhand als noch 2005.

Das hört sich sehr ehrfurchtsvoll an. Was also nun – können Sie ihn schlagen
oder nicht?

Tim-Robin Lihaug: Natürlich glaube ich an einen Sieg gegen ihn, sonst hätte
ich den Kampf ja nicht angenommen. Ich weiß aber, dass ich dafür die beste
Leistung meiner Karriere abliefern muss.

Seit über zwei Monaten arbeiten Sie daher mit Thomas Hansvoll zusammen. Hat
Sie das weitergebracht?

Tim-Robin Lihaug: Definitiv! Thomas ist ein genialer Coach. Außerdem weiß er
aus eigener Erfahrung, wie man große Kämpfe siegreich gestaltet. Dinge, die
ich früher gut gemacht habe, mache ich jetzt noch besser – er ist im
Training ein wahrer Perfektionist.

Wie sind eigentlich die Reaktionen in Ihrer Heimat Norwegen mit Blick auf
diesen Kampf?

Tim-Robin Lihaug: Die Leute sind aus dem Häuschen und freuen sich, dass
endlich wieder ein Norweger die Chance hat, ganz oben anzugreifen. Immerhin
gab es seit Magna Havnaa keinen Weltmeister mehr aus unserem Land. Und bei
einem Sieg über Abraham wäre ich ganz nah an einem WM-Kampf dran.

Geboxt wird allerdings in Berlin und nicht bei Ihnen daheim in Oslo – ein
Problem für Sie?

Tim-Robin Lihaug: Keinesfalls. Aufgrund des Kampfsport-Verbots in meiner
Heimat, dass jetzt erst allmählich gelockert wird, musste ich bisher ja
immer auswärts antreten. Außerdem liegt so der Druck komplett bei Abraham.
Er muss etwas gutmachen und will sich rehabilitieren.

Kommt diese Möglichkeit für Sie daher zum passenden Zeitpunkt?

Tim-Robin Lihaug: Der Moment könnte jedenfalls nicht günstiger sein. Es wäre
das Größte, am darauffolgenden Tag in der Zeitung zu lesen, „Lihaug schickt
Jugend-Idol in Rente“. Vor Jahren war das noch ein Traum, doch jetzt glaube
ich fest daran, dass dieser Realität wird!

Im Hauptkampf des Abends hat Tyron Zeuge gegen WBA-Champion Giovanni De
Carolis die Chance jüngster deutscher Box-Weltmeister zu werden. Tickets
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Lihaug-Coach Hansvoll wettert gegen Abraham: „Arthur hat keinen Hunger mehr!“

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Thomas Hansvoll war in seiner Karriere nah dran, den WM-Titel zu holen.
Jetzt will der Norweger seinen Landsmann Tim-Robin Lihaug zum Weltmeister
formen. Dazu muss allerdings einen Sieg über Ex-Champion Arthur Abraham her.
Wie Hansvoll den kommenden Gegner seines Schützlings einschätzt und mit
welcher Strategie er Lihaug zum Sieg führen will, verrät er hier im
Interview.

Herr Hansvoll, was ist der größte Wunsch eines jeden Boxers?

Thomas Hansvoll: Den WM-Titel bei den Profis zu erringen.
Amateur-Weltmeister hin, Olympiasieger her – wer im Berufsboxen ganz oben
steht, ist der Beste!

Als Aktiver waren Sie selbst nah dran, sich den Traum vom Profi-Weltmeister
zu verwirklichen …

Thomas Hansvoll: … doch leider sahen mich 2002 die Punktrichter gegen Bruno
Girard knapp hinten. Hätte der Kampf nicht in Girards Heimat Frankreich,
sondern auf neutralem Boden stattgefunden, wäre das Ganze vielleicht anders
ausgegangen.

Zurück in die Gegenwart. Am 16. Juli steht Ihr Schützling Tim-Robin Lihaug
doch vor einer ganz ähnlichen Situation. Was macht Sie so zuversichtlich,
dass es ihm besser ergeht als Ihnen?

Thomas Hansvoll: Da muss man doch noch einmal unterscheiden. Zum einen
möchte ich betonen, dass das Urteil damals eng, aber vertretbar war. Zum
anderen ging es dabei um die Weltmeisterschaft und Girard mobilisierte zum
Ende seine letzten Kräfte gegen mich, um den Titel zu verteidigen. Sein
Wille hat ihm zum Sieg verholfen.

Eine Art Wille, den Sie Lihaugs kommenden Gegner Arthur Abraham absprechen?

Thomas Hansvoll: Offen und ehrlich: Ja, das tue ich! Abraham hat einfach
seinen Hunger verloren. Er will sich nicht mehr für den Erfolg quälen. Wieso
auch? Der Mann ist vermögend, übt den Sport doch nur noch für sein Ego aus.

Das Klingt so, als hätte Lihaug den Sieg schon in der Tasche …

Thomas Hansvoll: Falsch! Selbst ein satter Arthur Abraham muss erst einmal
geschlagen werden. Vor allem, wenn er nach solch einer desaströsen
Vorstellung, wie zuletzt gegen den Mexikaner Ramirez, wieder in den Ring
steigt. Der will sich nicht noch einmal so blamieren. Dieser Gedanke ist
seine größte Waffe gegen uns und wir müssen versuchen, sie zu
neutralisieren.

Und wie soll das am 16. Juli aussehen?

Thomas Hansvoll: Wir konnten besonders eine Sache bei Abrahams Niederlage im
April sehen: Wenn du ihn ständig beschäftigst und ein hohes Tempo
durchziehen kannst, verlässt du den Ring als Sieger! Neben Ramirez hat Carl
Froch bereits gezeigt, wie das geht. Ich will Tim jetzt nicht mit diesen
Weltklasseleuten auf eine Ebene stellen, aber eben mit solch einer Strategie
kann es gegen Abraham reichen!

Was macht Sie so sicher, dass Ihr Schützling das packt?

Thomas Hansvoll: Tim wird ähnliche physische Vorteile, wie die genannten
Froch und Ramirez gegenüber Abraham haben. Konditionell ist er zudem in
einer grandiosen Form und taktisch hat er in den vergangenen zwei Monaten
viel dazugelernt. Ich habe Tim eingebläut, jede Runde für sich zu betrachten
und auch jeweils zu gewinnen!

Sollte das gelingen, ist Lihaug nah an einer WM-Chance dran …

Thomas Hansvoll: … und wird dann das schaffen, was mir verwehrt blieb: sich
den größten Traum eines jeden Boxers zu erfüllen!

Im Hauptkampf des Abends hat Tyron Zeuge gegen WBA-Champion Giovanni De
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Neue Aufgabe für Abraham-Coach: Ulli Wegner wird Kolumnist!

 

 

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Ulli Wegner geht unter die Kolumnisten! Dass der Kult-Trainer nicht nur Ahnung vom Boxen hat, ist seit jeher bekannt. Seine Meinung darf er ab sofort im Magazin „No Sports“ kundtun, in dem es sich um alle möglichen Sportarten dreht – außer um Fußball. „Ich rede ja bekanntlich viel und äußere mich gern zu allen möglichen Themen des Sports“, so Wegner, der mit Trainern und Athleten aus den verschiedensten Bereichen befreundet ist. „Als die Anfrage von ‚No Sports‘ kam, war für mich sofort klar: Das musst du machen, Ulli!“

 

Gesagt, getan! In der Erstausgabe, die am 24. Juni erschienen ist, gab Wegner seine Weisheiten zum Thema Radsport und Fitness im Alter zum Besten. Und auch das Thema Boxsport durfte nicht fehlen. Der 74-Jährige sollte erklären, wieso der kürzlich verstorbene Muhammed Ali ‚der Größte‘ war. „Das lag allen voran an seiner Persönlichkeit und seinem Charisma. Für Ali war Boxen Mittel zum Zweck. Durch seine Erfolge konnte er Dinge in der Welt bewegen, die Politiker nicht fertigbrachten.“ Eine Eigenschaft, die ihm heute bei vielen Athleten – insbesondere beim Boxen – fehlt. Wegner: „Ohne die nötige Ausstrahlung kann ich vielleicht sportlich der Beste sein – doch die Öffentlichkeit wird davon keine Notiz nehmen. Nur wenn man das Publikum für sich gewinnt, hat man eine echte Chance.“

 

Ein gutes Beispiel ist Arthur Abraham, dessen Karriere aber zuletzt einen Rückschlag erlitten hat. „Diese katastrophale Darbietung in Las Vegas hat mir im Herzen weh getan“, ist Wegner ehrlich. „In dieser schweren Zeit muss nicht nur Arthur, sondern auch ich Verantwortung übernehmen.“ Am 16. Juli soll Abraham in Berlin vom Trainerfuchs wieder auf die Siegerstraße geführt werden. Und Wegner ist überzeugt: „Arthur wird diese Schmach vergessen machen und zeigen, wieso er einer meiner erfolgreichsten Schützlinge war und ist!“

 

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Vor der Haustür: Burak Sahin will es wieder krachen lassen!

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Nicht nur Tyron Zeuge und Arthur Abraham haben am 16. Juli in Berlin ein Heimspiel (live ab 22.35 Uhr in SAT.1). Burak Sahin (9-0, 7 K.o.´s) wird seit über einem Jahr endlich wieder vor der eigenen Haustür in den Ring steigen. Gegen Jakov Gospic (17-14, 12 K.o.´s) will der 25-jährige Berliner an seine zuletzt gezeigte Leistung Anfang April anknüpfen. Damals siegte Sahin vorzeitig.

„Das ist schon ein ordentlicher Leistungssprung, den Burak vollzogen hat“, lobt Trainer Karsten Röwer. „Anfangs hatte er so seine Schwierigkeiten mit den Grundlagen. Vor allem die Laufeinheiten waren nicht so seine Sache. Doch über das vergangene Jahr hat er sich prima entwickelt und hält mit seinen Kollegen mit.“

Sahin selbst sieht ebenfalls, dass er unter Röwer besser geworden ist. „Es war zunächst hart, mich sportlich in Herrn Röwers Trainingsgruppe zu integrieren – ich war einfach nicht das Pensum gewohnt“, schaut der Schwergewichtler zurück. Besonders über seinen ersten Kampf mit neuem Coach in der Ecke, war er enttäuscht. „Der war im Oktober 2015 und eine absolute Katastrophe.“ Neben den neuen Anforderungen lag das Problem laut Sahin an Kleinigkeiten: „Ich wohnte beispielsweise über eine Stunde entfernt von der Trainingshalle. Ende 2015 bin ich umgezogen und seitdem kann ich in weniger als 5 Minuten dorthin laufen.“ Der Erfolg gibt ihm Recht.

Jetzt will Sahin endlich wieder vor heimischem Publikum überzeugen. „In der Max-Schmeling-Halle zu boxen ist etwas ganz besonderes für jeden Berliner Boxer. Dort brennt im wahrsten Sinne des Wortes der Baum. Solch eine Stimmung motiviert mich ungemein“, sagt der Röwer-Schützling mit leuchtenden Augen.

Eine andere „Motivationsspritze“ stellen laut dem Trainer Kameras dar. „Sobald eine Linse im Gym auf ihn gerichtet ist, steigt Buraks Leistung um mindestens zwanzig Prozent.“ Röwer scherzt bereits: „Ich stelle am besten überall Attrappen auf.“ Zum Glück befinden sich am 16. Juli genügend Kameras direkt am Ring. Dann sollte einer weiteren Leistungsexplosion von Burak Sahin nichts mehr im Wege stehen!

Tickets (bereits ab 20 Euro) für die Kampf-Nacht in der Berliner Max-Schmeling-Halle sind im Internet bei http://www.tickethall.de und http://www.eventim.de sowie unter der telefonischen Ticket-Hotline 01806-570044 erhältlich.

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