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Adrian Granat und Igor Mikhalkin Schalgen in Paris zu!

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ECB-Boxer Igor Mikhalkin hat drei seiner letzten vier Kämpfe in Frankreich bestritten – und allesamt gewonnen!

 

2013 besiegte er Doudou Ngumbu im Kampf um den WBO Interkontinental Titel per Mehrheitsentscheid, im vergangenen Jahr folgten Siege gegen Hakim Chioui (durch KO in der neunten Runde) und Hugo Kasperski (einstimmiger Punktsieg).

Kein Wunder, dass die Franzosen Mikhalkin lieben und immer wieder gerne einladen.

 

Am 12. März geht es für den 30-jährigen Russen in die Hauptstadt Paris. Dort verteidigt er seinen Europameistertitel im Halbschwergewicht gegen den erfahrenen Mehdi Amar (38 Kämpfe – 32 Siege, 2 Unentschieden).

„Frankreich ist ein gutes Pflaster für uns und war bislang immer eine Reise wert“, sagt Promoter Erol Ceylan. „Wir freuen uns auf die Reise nach Paris – besonders weil Igor nicht der einzige EC-Profi sein wird, der dort im Einsatz ist. Wenn er auch am 12 März Siegreich sein sollte bekommt Igor einen WM Kampf, dafür sorge ich.“ Verspricht Erol Ceylan.

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Auch Schwergewichts-Talent Adrian Granat soll an der Seine einen weiteren Sieg feiern, um ein Stück näher an die Weltspitze zu rücken. In nur zehn Kämpfen (zehn Siege – neun davon durch KO) hat sich der junge Schwede schon auf Platz 38 der unabhängigen Weltrangliste (boxrec.com) vorgearbeitet. „ Er wird in Paris auf jeden Fall einen richtig guten und bekannten Gegner vor die Fäuste bekommen.“ So Ceylan. „ Wir arbeiten mit Hochdruck daran einen guten Namhaften Gegner zu verpflichten, aber nicht jeder will gegen Adrian Boxen. Es gibt nicht viele Risikobereite gute Schwergewichtler…“ fügt Ceylan zu.

Nicht nur Promoter Erol Ceylan hält große Stücke auf seine schwedische „Granate“, auch Peter Hanraths hat das enorme Talent bereits erkannt.

„Ich sehe bei Adrian ähnliche Anlagen wie seinerzeit bei Vitali und Wladimir Klitschko“, so der ehemalige Universum-Geschäftsführer, der die ukrainischen Brüder in den 90er Jahren entdeckte und zu Profis machte. „Granat ist groß, sehr beweglich, technisch hervorragend ausgebildet und kann richtig hauen. Er hat alles, was man braucht, um oben mitzumischen.“

Folgerichtig hat sich Erol Ceylan fürs neue Jahr vor allem eines vorgenommen: „Mein guter Vorsatz für 2016 ist es, Adrian endgültig nach ganz oben zu führen. Ich glaube, die Zeit ist reif!“, sagt der EC-Boss.

 

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Fightcard 09.01.2016 Offenburg, Germany

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FC 09.01

Saturday 9 January 2016

commission: Austrian Boxing Federation
promoter: Nisse Sauerland (SPAG)
television: Germany SAT.1
Super Middleweight Vincent Feigenbutz 21 1 0 S Giovanni De Carolis 23 6 0 12

Global Boxing Union World super middleweight title
WBA World super middleweight title
Cruiserweight Noel Gevor 19 0 0 S Valery Brudov 42 6 0 10

Heavyweight Dennis Lewandowski 6 0 0 S Aziz Baran 5 1 0 6

Light Heavyweight Stefan Haertel 7 0 0 S Jozsef Racz 5 5 0 6

Cruiserweight Artur Mann 4 0 0 S Phillip Palm 4 0 0 6

Super Middleweight Leon Bauer 5 0 0 S Ondrej Marvan 3 0 0 4

Super Middleweight Patrick Wojcicki 1 0 0 S Serhii Ksendzov 1 1 0 4

Cruiserweight Alexander Peil 1 0 0 S Ivan Brkljaca 2 1 0 4

Heavyweight Alexander Hofmann 1 0 0 S Bekim Pagga 5 8 0 4

Heavyweight Dereck Chisora 24 5 0 S Andras Csomor 14 8 1 ?
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Cagri Ermis boxt in Berlin, TV Sat1, gegen Robin Krasniqi

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Beim Boxen in Berlin am Samstag 09.01.2016 hat den Kampf Cagri Ermis vs Robin Krasniqi die höchste Bewertung von Boxrec mit drei Sternen erhalten. Den Kampf geht über 8 Runden im Supermittelgewicht. Hoffentlich dürfen wir bei Sat1 auch diesen Kampf sehen.

Saturday 9 January 2016

commission: Bund Deutscher Berufsboxer
promoter: Ulf Steinforth (Sport Events Steinforth), Olaf Pollex (Pollex Boxpromotion)
matchmaker: Hedi Taouab
tickets: 0391-7273720
television: Germany SAT.1
Heavyweight Michael Wallisch 15 0 0 S Ivica Bacurin 23 8 1 12

WBO European heavyweight title
Middleweight Jan Meiser 10 0 0 S Szabolcs Szabo 10 2 1 10

WBO Youth middleweight title
Super Middleweight Robin Krasniqi 44 4 0 S Cagri Ermis 18 9 2 8

Cruiserweight Leon Harth 12 1 0 S Vladimir Idranyi 5 17 2 8

Super Welterweight Dario Socci 7 2 1 S Mariusz Biskupski 21 41 2 8

Heavyweight Agit Kabayel 13 0 0 S Lawrence Tauasa 35 9 1 8

Cruiserweight Nenad Pagonis debut S George Ubah 2 4 2 6

Light Flyweight Fabiana Bytyqi 5 0 0 S Claudia Ferenczi 10 48 6 6×6
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Feigenbutz wie Rooney: „Am Samstag geht es um alles!“

Vincent Feigenbutz - Portrait Session

Super middleweight fighter Vincent Feigenbutz of Germany pose during at Portrait Session at Bulldog Gym on January 4, 2016 in Karlsruhe, Germany. *** Local Caption *** Vincent Feigenbutz

Vincent Feigenbutz ist bereit in den Box-Krieg zu ziehen – mit Kriegsbemalung! Wie einst der englische Fußballstar Wayne Rooney setzte die Fotoagentur Getty Images den 20-jährigen Karlsruher, der am Samstag (ab 22.20 Uhr live in SAT.1) mit einem Sieg über den Italiener Giovanni De Carolis jüngster deutscher Boxweltmeister aller Zeiten werden kann, passend in Szene.

Fotograf Martin Rose: „Dieses Motiv passt hundertprozentig zum Kampf!“ Im ersten Duell zwischen Feigenbutz und De Carolis flogen zwölf Runden lang die Fäuste, beide schenkten sich nichts. Kalle Sauerland: „Das war Werbung fürs Boxen. Das zweite Aufeinandertreffen wird noch dramatischer, da es jetzt auch noch um die reguläre WBA-Weltmeisterschaft geht.“

Vincent Feigenbutz: „Das Fotoshooting hat mir sehr viel Spaß gemacht. Ich finde, dass Wayne Rooney und ich einiges gemeinsam haben. Die Boxfans dürfen sich am Samstag auf eine Ringschlacht freuen!“

headtohead_deutsch.jpg Fotoquelle: Sportart3 / Team De Carolis

WBA-WM: Vincent Feigenbutz vs. Giovanni De Carolis II – der direkte Vergleich

Am Samstag (live ab 22.20 Uhr in SAT.1) steigt in der Offenburger Baden-Arena die WBA-Weltmeisterschaft im Super-Mittelgewicht.

Neben Vincent Feigenbutz werden u.a. auch Noel Gevor (WBO-International Meisterschaft im Cruisergewicht gegen Valery Brudov) – und Dereck Chisora im Schwergewicht gegen Andras Csomor (Ungarn) boxen. Insgesamt finden am Samstag in der Baden-Arena 10 Kämpfe (ab 17.30 Uhr) statt. SAT.1 überträgt live. Alle Kämpfe können live über das Kampfsportportal „ranfighting.de“ verfolgt werden.

Schlacht im Schwarzwald: Feigenbutz will Römer De Carolis vernichtend schlagen!

 

 

Geschichte wiederholt sich – oder doch nicht? Bei der Pressekonferenz am Donnerstag vor dem zweiten Duell zwischen Vincent Feigenbutz und Giovanni De Carolis wurde von beiden Seiten gescherzt, provoziert und erinnert. Der Tenor war im Endeffekt der gleiche: Am Samstag wird endgültig entschieden, wer der Bessere von beiden ist und sich danach WBA-Weltmeister im Super-Mittelgewicht nennen darf!

 

Promoter Kalle Sauerland ist davon überzeugt, dass die Zuschauer dabei einen ähnlich guten Kampf wie zuletzt im Oktober sehen werden. Sauerland: „Wenn ein Kampf so spannend und knapp war, dann muss einfach ein zweites Duell her. In den USA wurde der Fight zu einem der besten europäischen Kämpfe in 2015 erklärt – zu Recht! Der Promoter glaubt: „Vincent hat zuletzt viele offene Fragen, wie zum Beispiel zu seiner Moral beantwortet – der Junge hat ein riesen Kämpferherz! Am 9. Januar werden wir dann auch wissen, was ein gesunder „Iron Junior“ im Stande ist zu leisten.“

 

Feigenbutz-Manager Rainer Gottwald ist sicher, dass sein junger Boxer am Samstag auf Wiedergutmachung aus ist: „Das waren vor knapp drei Monaten ein paar unbedachte Worte. Damit hat er den Zorn vieler Zuschauer und Experten auf sich gezogen. In der Neuauflage gegen De Carolis hat er die Chance, diese Leute wieder auf seine Seite zu ziehen und Vincent wird sie nutzen! Und er wird Geschichte schreiben. Er wird nicht nur jüngster deutscher Weltmeister, sondern weltweit auch jüngster Weltmeister im Super-Mittelgewicht werden.“

 

Feigenbutz: „Wir haben am Training nicht viel verändert. Jetzt bin ich topfit und bin selbst gespannt, was ich mit meiner Power leisten kann.“ Mit Coach Hansi Brenner hat er eine „perfekte Vorbereitung“ hinter sich. „Ein K.o. wäre jedenfalls das Sahnehäubchen“, so der Schützling von Hansi Brenner.

 

Sein Coach brachte dann Stimmung in die Runde, verglich den Kampf am Samstag mit der Schlacht im Teutoburger Wald (9 n. Chr.). Brenner: „Das wird 2000 Jahre später ‚Die Schlacht im Schwarzwald‘ und Vincent wird Giovanni, wie damals die Germanen die römischen Legionen, vernichten!“

 

Diese Provokation amüsierte den WM-Herausforderer. De Carolis: „Geschichte wiederholt sich – aber vielleicht nicht so, wie sich das Team von Vincent das vorstellt. Meine Form ist herausragend und das werde ich Vincent am Samstag zeigen. Ich habe nicht nur Rom, sondern ganz Italien hinter mir.“

 

Neben Vincent Feigenbutz werden u.a. auch Noel Gevor (WBO-International Meisterschaft im Cruisergewicht gegen Valery Brudov) – und Dereck Chisora im Schwergewicht gegen Andras Csomor (Ungarn) boxen. Insgesamt finden am Samstag in der Baden-Arena 10 Kämpfe (ab 17.30 Uhr) statt. SAT.1 überträgt live. Alle Kämpfe können live über das Kampfsportportal „ranfighting.de“ verfolgt werden.

 

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Leon Bauer will ‚weiße Weste‘ gegen ungeschlagenen Marvan bewahren!

 

 Rematch VF

 

Löwengebrüll in Offenburg! Am 9. Januar steigt auch Leon Bauer (5-0, 4 K.o.´s) wieder in den Ring. In der Baden-Arena will der 17-jährige Super-Mittelgewichtler seinen sechsten Sieg als Profi einfahren. Gegen den bis dato ungeschlagenen Tschechen Ondrej Marvan (3-0, 2 K.o.´s) wird das aber mit Sicherheit kein leichtes Unterfangen. Doch der „Löwe aus der Pfalz“ ist davon überzeugt, auch in 2016 seine ‚weiße Weste‘ zu bewahren.

 

„Marvan ist wie ich noch unbesiegt – er weiß nicht wie es ist, zu verlieren“, so Bauer, „vor solch einer Herausforderung stand ich noch nie. Doch ich werde ihn schlagen und auch diese Hürde meistern.“ Optimistisch machen den Hatzenbühler die gemeinsamen Trainingseinheiten mit Vincent Feigenbutz. „Ich habe mich gemeinsam mit Vincent auf den 9. Januar vorbereitet.“ Er trainierte abwechselnd in seinem eigenen Gym daheim und in Karlsruhe mit dem WBA-Weltmeister im Super-Mittelgewicht, der am gleichen Abend zum zweiten Mal gegen Giovanni De Carolis antritt (live ab 22.20 Uhr in SAT.1). „Wir pushen uns dadurch gegenseitig. Vor allem kann ich noch jede Menge von Vincent lernen, denn da wo er sich aktuell befindet, will ich auch einmal hin.“ Bis dahin ist es aber noch ein langer Weg. Nun heißt Bauers Aufgabe zunächst einmal Marvan zu besiegen.

 

Außerdem am Samstag, neben den Hauptkämpfen von Vincent Feigenbutz und Noel Gevor, noch in Aktion zu sehen: Stefan Härtel, Patrick Wojcicki, Alexander Peil, Alexander Hofmann und die „Wikinger“ Artur Mann und Dennis Lewandowski!

 

Eintrittskarten für die Box-Nacht in der Offenburger Baden-Arena sind über die telefonische Ticket-Hotline 01806-570044, im Internet unter www.tickethall.de und www.eventim.de sowie an allen bekannten Vorverkaufsstellen erhältlich.

 

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Petko´s Große Titel Gala sprengt alle Rekorde

Krafts_Howik Bebraham 

München – Zwei Junioren-Weltmeisterschaften, eine Europameisterschaft, eine deutsche Meisterschaft, ein vielversprechendes Profidebüt, 72 angesetzte Boxrunden: Die Boxgala von Alexander Petkovic und Nadine Rasche am Samstag, 16. Januar 2016, Beginn 18 Uhr, im Studio 9 der Bavaria Filmstudios in München-Grünwald sprengt alle Rekorde. Dazu läuft der Vorverkauf bestens, so dass das Promoter-Duo mit einer ausverkauften Halle rechnet, Übertragung live bei ranFIGTHING.de und in Ausschnitten bei Sat.1- das Boxjahr 2016 kann für das Gym des Ex-Champions beginnen, in dem man „unter die ersten Zwei der deutschen Promoter kommen will“. Alexander Petkovic weiß: „Unsere Pläne sind ehrgeizig, aber wer sich nicht hohe Ziele setzt, bleibt immer im Mittelmaß stecken.“ Und dies wollen die beiden Veranstalter nun ganz gewiss nicht.

 

Auf dem Weg ans ganz große Ziel sollen nun die Brüder Toni und James Kraft einen wichtigen Schritt tun mit ihren WBC-Junioren-Weltmeisterschaftskämpfen gegen Ferenc Albert und Peter Orlik aus Ungarn, die zwar über deutlich mehr Profierfahrung und Siege verfügen, aber dennoch für das bayerische Kraft-Paket nicht unbesiegbar sein sollten. „Wir wollen erstmals ein Brüderpaar innerhalb von nur knapp einer Stunde zu Weltmeistern machen,“ blickt Petkovic voraus. Das gelang bislang noch niemand, keinen Rocchigianis und auch keinen Klitschkos.

 

Dazu boxt Vartan Avetisyan aus dem Petko-Stall um die WBC-Europameisterschaft im Super-Mittelgewicht und Howik „der Löwe“ Bebraham im Junioren-Weltergewicht gegen dem amtierenden internationalen deutschen Meister Ahmet Cicek (Pfungstadt) um den vakanten Titel eines deutschen Meisters.

Sein Profi-Debüt gibt der in vielen Amateurkämpfen und internationalen Turnieren (u.a. Milltär-Weltmeisterschaft) erfolgreiche Artur Schmidt im Junior-Weltergewicht gegen Nikola Ivkovic aus Bosnien-Herzogovina. Elf Kampfe sind insgesamt geplant, darunter auch Schwergewichtler Christian Lewandoski (Greifswald), der bislang in sieben Kämpfen sieben Siege feierte, und der Münchner Attila Korda.

 

Tickets sind erhältlich an allen bekannten VVK-Stellen, bei www.muenchenticket.de und unter der Ticket-Hotline +49 176 24156141.

 

Der komplette Kampfabend wird live auf ranFIGTHING.de, der neuen Kampfsport-Arena von ProSiebenSat.1, übertragen. Eine Zusammenfassung der Gala ist auch in SAT.1 zu sehen.

 

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Hass-Duell in Offenburg? De Carolis provoziert, Feigenbutz bleibt cool!

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Das zweite Duell zwischen Vincent Feigenbutz und Giovanni De Carolis wird
mit Spannung erwartet. Im ersten Kampf schenkten sich die beiden
Kontrahenten in zwölf dramatischen Runden nichts. Am 9. Januar treffen sie
in der Baden-Arena in Offenburg (live ab 22:20 Uhr in SAT.1) erneut
aufeinander. Es könnte ein Hass-Duell werden! Denn: De Carolis und sein Team
provozieren in Interviews seit Wochen Vincent Feigenbutz. „Er ist arrogant,
abgehoben und unerfahren“, sagt De Carolis. Dessen Manager benahm sich nach
dem letzten Kampf noch um einiges schlimmer. Er stieß sogar massive
Drohungen Richtung Sauerland-Vertretern aus. Kalle Sauerland: „Er hat sich
danach schriftlich bei uns entschuldigt.“

Trotzdem brodelt es weiter. Vincent Feigenbutz wurde nach dem ersten Kampf
in Karlsruhe, während des anschließenden TV-Interviews, vom De Carolis-Clan
auf das Übelste beschimpft. „Leider hat das niemand so richtig mitbekommen
oder darüber berichtet“, sagt Feigenbutz-Manager Rainer Gottwald. Feigenbutz
ließ sich im Oktober auf die Provokationen der Italiener leider ein. Für
seine harschen Äußerungen musste er einiges an Kritik von Presse und
TV-Zuschauern einstecken. „Ich habe mich sofort dafür entschuldigt, erst bei
De Carolis, dann bei allen anderen auf der anschließenden Pressekonferenz.
Ich habe aus der Sache aber etwas gelernt: Noch einmal werde ich mich nicht
so aus der Reserve locken lassen und einfach lachen“, sagt Feigenbutz. Und
fügt hinzu: „Eines will ich klarstellen: Ich bin kein prügelnder Fiesling.
Der Boxsport ist mein Leben und ich liebe es, zu kämpfen. Mein großer Traum
ist es, Weltmeister aller Verbände zu werden und junge Menschen zu
motivieren, mehr Sport zu treiben. Ich möchte ein Vorbild für andere sein –
jemand der aus seinen Fehlern lernt und stärker zurückkommt, als zuvor.“

Sportlich dürfen sich die Zuschauer auf einen dramatischen und packenden
Kampf freuen. Kalle Sauerland: „Vincent war im ersten Duell angeschlagen und
hat trotz dessen eine kämpferische Glanzleistung abgeliefert. Beide Boxer
haben zwölf Runden lang alles gegeben. Jetzt sind beide absolut fit. Das
wird ein Wahnsinns-Kampf!“

Rematch VF

Schweiß und Tränen statt Gans, Böller und Schampus – Feigenbutz will am 9. Januar nachfeiern!

Während die gesamte Nation zunächst Weihnachten und gestern Sylvester
feierte, gab es für Vincent Feigenbutz in den letzten Wochen nur „Schweiß
und Tränen“. Alles für den Erfolg! Denn am 9. Januar muss der 20-jährige
Karlsruher den WBA- Interims-Titel im Super-Mittelgewicht in der Offenburger
Baden-Arena (live ab 22:20 Uhr in SAT.1) erneut gegen den Italiener Giovanni
De Carolis verteidigen. Nach einem knappen Sieg im Oktober wollte Feigenbutz
unbedingt einen Rückkampf gegen den Italiener, mit dem er sich eine packende
12-Runden-Schlacht lieferte. Feigenbutz: „Es hat an jenem Abend nicht alles
gepasst, der Sieg war knapp und ich habe Fehler gemacht. Ich möchte im
zweiten Duell allen zeigen, dass ich es besser kann. Dafür verzichte ich
gerne auf ein paar Feiertage.“

Neben einem Trainingslager daheim in Karlsruhe und vielen geheimen
Trainings-Sessions bekam Feigenbutz auch Unterstützung aus Berlin. Karsten
Röwer rückte mit seiner Trainingsgruppe an – und auch Kumpel und Youngster
Leon Bauer (17 Jahre, boxt ebenfalls in Offenburg) stand als Trainings- und
Sparringspartner zur Verfügung. Feigenbutz-Coach Hansi Brenner: „Wir haben
gemeinsam nach dem letzten Kampf eine intensive Auswertung des Kampfes
vorgenommen und die Fehler analysiert. Nach ein paar freien Tagen haben wir
dann das Training wieder aufgenommen.“ Mit ein wenig mehr Ruhe als sonst!
Viele PR-Termine wurden mit Rücksicht auf die intensive Vorbereitung
abgesagt. Manager Rainer Gottwald: „Wir haben Vincent und Hansi dieses Mal
mehr Ruhe in der Vorbereitung gegönnt. Ich glaube, die Resultate werden die
Zuschauer am 9. Januar in Offenburg zu sehen bekommen.“

Feigenbutz scheint perfekt vorbereitet auf den ersten Box-Knaller des Jahres
zu sein. Ist er denn traurig, dass er Weihnachten und Sylvester trainieren
musste? Feigenbutz: „Nein, im Gegenteil. Ich liebe die Ruhe und das harte
Training.“ Nach dem Kampf wird er sich wohl lediglich mit einem guten Essen
und einer Runde Angeln belohnen.

In weiteren Kämpfen boxen am 9. Januar Noel Gevor, Stefan Härtel, Alexander Peil, Alexander Hofmann, Patrick Wojcicki, Dennis Lewandowski und Artur Mann. Eintrittskarten für die Box-Nacht in der Offenburger Baden-Arena sind
über die telefonische Ticket-Hotline 01806-570044, im Internet unter
<http://www.tickethall.de/&gt; http://www.tickethall.de und <http://www.eventim.de/&gt;
http://www.eventim.de sowie an allen bekannten Vorverkaufsstellen erhältlich.

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Eine Hammer-Familie

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Bei Hammer Gym in Hammerbrook, Hamburg, trainert sie, die Familie Gevor. Khoren Gevor ist der Trainer, Noel Gevor, Cruisergewicht, bereitet sich vor seine große Aufgabe am 09 Januar vor. Abel Gevor, Halbschwergewicht, macht Sparring mit seinem Bruder. Hier ist Familienbetrieb.

Noel soll im Jahr 2016 einen Weltmeistertitel zur Familie holen. Am 09.01.2016 trifft Noel auf den Russen Valery Brudov. Brudov ist bei Ranking Nummer 290 mit einem Bilanz von 48 Profikämpfe und davon 42 gewonnen, 28 durch KO. Die sechs Verluste hat Brudov gegen Rakhim Chakhkiev in 2015 verloren, in 2014 gegen Tony Bellew, 2012 gegen Ola Afolabi, 2010 gegen Guillermo Jones, 2007 gegen Firat Arslan und 2006 gegen Virgil Hill. Also alle Kämpfe auf absolute Top-Niveau.

Noel Gevor ist bei Ranking Nummer 24 in der Welt und Nummer 3 in Deutschland, hinter Marco Huck (#2) und Firat Arslan (#1). Am 09.01.2016 muss Noel sein WBO International-Titel verteidigen. Mit 19 Kämpfe, alle gewonnen, davon 10 durch KO, ist es ein Prüfstein für Noel vor  Europa- und Weltmeisterschaftstiteln kommen können. Bei EBU steht Noel auf Platz 17.

Abel Gevor führt mit 11 Kämpfe, alle gewonnen, davon 5 durch Ko, auch einen sauberen Bilanz im Halbschwergewicht. Mit nur 22 Jahre ist er Nr. 102 in der Welt und Nr. 7 in Deutschland. Vor ihn steht Namen wie Brähmer, Stieglitz, Bösel, Kölling, Stahl und Murat. Abel wird auch die Familienname Gevor für uns immer im Betracht halten. Vor diese Jungs kommt man halt nicht vorbei. Sauberen technischen Boxstil und von Khoren hervorragend instruiert. Die Ruhe herrscht in der Familie, ein Genuss diese Boxtalente zu sehen .

Khoren Gevor ist ein führende Person bei Holger Peterson´s  Events „Boxen Im Norden“. Sehr tolle Boxveranstaltungen dass man bloß nicht verpassen darf!

Bei Hammer Gym trainiert Khoren außer Abel und Noel  u.a. auch Rafael Bejaran, Sebastiano Lo Zito, Henry Camps, Tunahan kessar und Said Rahimi.

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INTERVIEW Noel Gevor:

https://leifpm.co/2015/12/31/interview-noel-gevor-2/

Rafael Bejaran:

https://leifpm.co/2015/12/31/happy-new-year-from-rafael-bejaran/

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Feigenbutz: „Habe aus meinen Fehlern gelernt – zweiter Kampf kann kommen!“

Rematch VF

Vincent Feigenbutz hält sein Versprechen! Daher kommt es am 9. Januar zur
Neuauflage des Duells mit Giovanni De Carolis (live ab 22.20 Uhr in SAT.1).
Beide Boxer lieferten sich vor wenigen Monaten im Kampf um die
WBA-Interims-Weltmeisterschaft im Super-Mittelgewicht ein packendes Gefecht,
das Feigenbutz hauchdünn für sich entschied. Alles schrie nach einen zweiten
Kampf und der 20-jährige Karlsruher war es höchstpersönlich, der sich dafür
stark machte. Was er Fans, Experten und sich selbst in der Offenburger
Baden-Arena beweisen will und wie er in Zukunft wahrgenommen werden möchte,
erzählt Feigenbutz hier im Interview.

Vincent, Du triffst am 9. Januar erneut auf Giovanni De Carolis. Der Beginn
eines neuen Jahres bringt meist gute Vorsätze mit sich, die man umsetzen
will. Wie sieht das bei Dir im Hinblick auf das zweite Duell mit dem
Italiener aus?

Vincent Feigenbutz: Der erste Kampf gegen Giovanni war eine echte Schlacht.
Deshalb freue ich mich umso mehr darauf, gleich zu Beginn des neuen Jahres
wieder gegen ihn anzutreten. Ich will ihn diesmal nicht nur deutlich
schlagen, sondern erneut für beste Unterhaltung im Ring sorgen!

Den ersten Fight gegen De Carolis hattest Du vor über zwei Monaten knapp
nach Punkten für Dich entschieden. Im Vorfeld hattest Du einen K.o.-Sieg
angekündigt. Wieso konntest Du dein Vorhaben nicht im Ring umsetzen?

Vincent Feigenbutz: Es soll keine Entschuldigung sein, aber es hat sich ja
herumgesprochen, dass ich noch mit den Nachwehen einer schweren Erkältung zu
kämpfen hatte und daher mein Potential nicht ganz abrufen konnte. Solche
Tage gibt es nun einmal in der Sportlerlaufbahn. Einen K.o. kann man nicht
erzwingen, er kommt von alleine – diese Erfahrung musste ich im ersten Kampf
gegen De Carolis sammeln. Abgesehen davon, wird vorab immer mit den Säbeln
gerasselt, dies war hier eben auch der Fall. Giovanni ist ein toller Boxer,
ein Top-Fighter und ich freue mich auf den Gong zur 13. Runde.

Nach der Urteilsverkündung hattest Du einige harsche Worte in Richtung De
Carolis geäußert, hast dafür dann einiges an Kritik von der Presse und den
Zuschauern ernten müssen. Wie betrachtest Du die Situation mit ein wenig
Abstand?

Vincent Feigenbutz: Es tut mir leid, was da aus mir herausgeplatzt ist. Ich
war zum einen nicht ganz zufrieden mit mir und meiner Leistung gewesen, zum
anderen wurde ich vom gegnerischen Team noch vor der Urteilsverkündung
schwer beleidigt – das hat mich dann noch zusätzlich sauer gemacht. Im
Nachhinein war der Druck, in meiner Heimatstadt zu kämpfen, immens hoch und
in der Schule standen kurz darauf Zwischenprüfungen an. Dies alles in
Kombination mit Adrenalin hat mich zu diesen Äußerungen veranlasst, die mir
aber sofort danach leid taten. Ich hatte mich daraufhin sofort bei Giovanni
entschuldigt und ihm die Hände geschüttelt.

Siehst Du Dich selbst als „Bad Boy“ des deutschen Boxsports? Willst Du als
solcher in Zukunft auch wahrgenommen werden?

Vincent Feigenbutz: Eines will ich klarstellen: Ich bin kein prügelnder
Fiesling. Der Boxsport ist mein Leben und ich liebe es, zu kämpfen. Mein
großer Traum ist es, Weltmeister aller Verbände zu werden und junge Menschen
zu motivieren, mehr Sport zu treiben. Ich möchte ein Vorbild für andere sein
– jemand der aus seinen Fehlern lernt und stärker zurückkommt, als zuvor.

Glaubst Du, dass die Fans in Offenburg von Beginn an auf Deiner Seite sein
werden oder musst Du sie durch eine gute Leistung erst wieder
zurückgewinnen?

Vincent Feigenbutz: Ich denke, dass die Zuschauer zuletzt in Karlsruhe einen
tollen Kampf miterlebt haben und mich damals herausragend unterstützten. Das
wird in Offenburg nicht anders sein. Ich habe im ersten Kampf nicht an meine
letzten Vorstellungen anknüpfen können. Egal, ob De Carolis mein bisher
stärkster Gegner war – ich habe nicht wirklich gezeigt, was ich kann. Wenn
ich Giovanni am 9. Januar wieder gegenüberstehe, wird er schnell merken,
dass er es mit jemand anderen, jemand besseren zu tun hat!

Was konntest Du aus Duell Nummer eins gegen De Carolis mitnehmen? Schätzt Du
ihn jetzt anders ein?

Vincent Feigenbutz: Er ist wie ich ein echter Krieger, der durchs Feuer geht
– das habe ich gelernt. Um zu siegen, legt er alles in die Waagschale. Der
Unterschied ist, dass ich beim ersten Fight nicht mein ganzes Potential
abrufen konnte. Wenn ich alles zeigen kann, was mich so stark macht, hat
Giovanni letztendlich keine Chance gegen mich.

Du hättest das erneute Duell gegen De Carolis nicht machen müssen, hättest
auch so demnächst um die Weltmeisterschaft geboxt. Was waren die
Beweggründe, diesem Kampf trotzdem zuzustimmen?

Vincent Feigenbutz: Dieser Kampf war mein Wunsch. Im Ring habe ich ihm mein
Ehrenwort gegeben, wieder gegen ihn zu boxen und gleich meinen Manager
Rainer Gottwald und meinen Promoter Kalle Sauerland gebeten, dies zu
realisieren. Ein echter Champion sollte keine Makel in seinem Kampfrekord
haben und keine Fragen offen lassen! Ich will nichts geschenkt und halte,
was ich verspreche.

Das Kampfmotto lautet nun „Die Stunde der Wahrheit“ – was wirst Du am 9.
Januar beweisen?

Vincent Feigenbutz: Wer wirklich der Stärkere von uns beiden ist!

Eintrittskarten für die Box-Nacht in der Offenburger Baden-Arena sind über
die telefonische Ticket-Hotline 01806-570044, im Internet unter
<http://www.tickethall.de&gt; http://www.tickethall.de und <http://www.eventim.de&gt;
http://www.eventim.de sowie an allen bekannten Vorverkaufsstellen erhältlich.

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Feigenbutz vs de Carolis II 09.01.2016 in Offenburg

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De Carolis lästert über Feigenbutz: „Er ist arrogant, abgehoben und
unerfahren!“

Der erste Kampf war schon spannend und aktionsgeladen, doch das zweite
Aufeinandertreffen zwischen Vincent Feigenbutz und Giovanni De Carolis (live ab 22.20 Uhr in SAT.1) wird da noch einen draufsetzen. Das glaubt zumindest der italienische Herausforderer der WBA-Interims-Weltmeisterschaft im Super-Mittelgewicht. Was De Carolis aus dem ersten Fight gelernt hat und wie er sich auf Duell Nummer zwei vorbereitet, erklärt er hier im Interview.

Herr De Carolis, am 9. Januar steigen Sie ein zweites Mal mit Vincent
Feigenbutz in den Ring …

Giovanni De Carolis: … was für mich so etwas wie ein nachträgliches
Weihnachtsgeschenk ist, obwohl das Ganze ja schon im November unter Dach und
Fach gebracht wurde. Ich weiß, dass ich diese erneute Chance verdiene und
werde sie dieses Mal auch nutzen. Vor allem aber macht es mich stolz, dass
wir den Boxfans im ersten Kampf so ein grandioses Gefecht liefern konnten.
Es war daher nur eine Frage der Zeit, bis wir wieder aufeinandertreffen.

Was hat Ihnen im ersten Kampf gefehlt, um die WBA-Interims-WM nach Italien
zu holen?

Giovanni De Carolis: Boxen ist subjektiv und meiner Einschätzung nach hätte
ich damals in Karlsruhe zum Sieger erklärt werden sollen. Im Nachhinein muss
ich aber auch gestehen, dass ich auch selbst ein wenig an meiner Niederlage
Schuld habe. Hätte ich mir meine Kräfte besser eingeteilt und durchgängig so
geboxt, wie in den ersten sechs Runden, hätte es keinen Zweifel an meinem
Erfolg gegeben. Ich habe dann Feigenbutz zu sehr das Feld überlassen. Er hat
langsamer begonnen, als ich es erwartet hatte, sich dann aber kontinuierlich
gesteigert und immer mehr Druck ausgeübt. Diese Taktik hat sich schließlich
für ihn ausgezahlt.

Werden Sie daher Ihre Taktik verändern müssen?

Giovanni De Carolis: Sicherlich, denn es hat ja zuletzt nicht zum Sieg
gereicht. Auf diesem Level ist ein Überraschungsmoment einfach erforderlich.
Wenn ich nichts an meiner Kampfesführung verändere, gebe ich ihm ja sonst
einen großen Vorteil. Wir haben uns jedenfalls einige neue Strategien
ausgedacht, um Feigenbutz durcheinanderzubringen. Von seiner Seite erwarte
ich hingegen nicht viel Neues.

Was denken Sie über Feigenbutz, nachdem Sie nun schon einmal gegen ihn
geboxt haben?

Giovanni De Carolis: Vincent boxt sehr physisch und kann eine Menge
wegstecken. Ich finde ihn allerdings in seiner Art und Weise ein wenig
abgehoben. Das hat wahrscheinlich mit seiner Unerfahrenheit und seinem Alter
zu tun. Er lässt sich, meiner Meinung nach, von seinen bisherigen Erfolgen
blenden – aber jedem das Seine. Für mich ist es wichtig, sich wie ein fairer
Sportsmann zu präsentieren. Was die anderen machen, interessiert mich nicht.

Nach dem ersten Duell wurde Feigenbutz wegen seines Interviews im Ring stark
von allen Seiten kritisiert. Sie schienen alles ruhig hinzunehmen und haben
Ihre Fassung bewahrt. Wird Ihnen dieser Umstand am 9. Januar helfen, die
Fans von Beginn an auf Ihrer Seite zu haben?

Giovanni De Carolis: Ich werde definitiv befreiter boxen können als zuletzt,
denn ich weiß nun, was mich erwartet. Vor dem Fight im Oktober war ich schon
sehr nervös und habe dadurch viel Energie verschwendet, die mir im Endeffekt
hinten raus gefehlt hat. Es ist zudem immer ein gutes Zeichen, die Fans des
Gegners auf seine Seite zu ziehen. Das zeigt, dass man etwas richtig macht.

Feigenbutz gab an, vor dem ersten Kampf durch eine fiebrige Erkältung
geschwächt gewesen zu sein. Erwarten Sie daher einen besseren Gegner und
einen härteren Kampf?

Giovanni De Carolis: Ich mag mir eigentlich kein Urteil darüber bilden, doch
es klingt nach einer Ausrede. In den Tagen vor unserem ersten
Aufeinandertreffen hat Vincents Entourage und er selbst noch groß
herumgetönt, dass er dies und jenes mit mir anstellen wird. Entweder du bist
bereit, dich zu stellen oder eben nicht. Es ist diesmal für ihn „Die Stunde
der Wahrheit“, wie es auf dem Poster steht. Ich weiß, dass er besser
vorbereitet sein wird als zuletzt. Doch glauben Sie mir, ich werde ähnlich
gut, wenn nicht stärker sein.

Werden Sie versuchen, Feigenbutz in den Tagen vor Ihrem neuerlichen
Aufeinandertreffen einzuschüchtern?

Giovanni De Carolis: Sorry, aber das ist einfach nicht mein Stil. Meiner
Meinung nach haben Psychospielchen vor einem Kampf überhaupt keine
Aussagekraft, so lange man nicht Muhammad Ali ist. Vor unserem ersten Duell
war Vincent sehr von sich eingenommen und arrogant. Als wir uns dann kurz
vor dem ersten Gongschlag in die Augen blickten, haben seine Augenlider
angefangen zu zucken. Damit will ich zum Ausdruck bringen, dass vieles meist
nur Fassade ist.

Von vielen Leuten wurde Ihr erstes Aufeinandertreffen mit Feigenbutz als
unterhaltsamster Kampf der letzten Jahre in Deutschland gehandelt. Wird man
am 9. Januar ein ähnlich denkwürdiges Gefecht erleben?

Giovanni De Carolis: Normalerweise gibt der zweite Fight mehr Antworten über
die tatsächliche Leistungsfähigkeit der beteiligten Boxer. Ich will einfach
nur beweisen, dass ich der Bessere von uns beiden bin und mir die WM-Chance
verdienen. Wir sind beide Krieger, lieben den Kampf Mann gegen Mann und
wollen den Fans eine gute Show liefern – das wird diesmal nicht anders sein.

Und wie geht’s am Ende aus?

Giovanni De Carolis: Ich mag es nicht, eine Vorhersage zu treffen. Ich werde
auf jeden Fall wieder mein Bestes geben, um im zweiten Anlauf den Gürtel mit
nach Hause zu nehmen!

Eintrittskarten für die Box-Nacht in der Offenburger Baden-Arena sind über
die telefonische Ticket-Hotline 01806-570044, im Internet unter
<http://www.tickethall.de&gt; http://www.tickethall.de und <http://www.eventim.de&gt;
http://www.eventim.de sowie an allen bekannten Vorverkaufsstellen erhältlich.

Saturday 9 January 2016

Super Middleweight Vincent Feigenbutz 21 1 0   S Giovanni De Carolis 23 6 0   12

Global Boxing Union World super middleweight title
interim WBA World super middleweight title
Cruiserweight Noel Gevor 19 0 0   S Valery Brudov 42 6 0   0
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