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Christian Hammer: „Am 18. April schlage ich wieder zu !“

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Andere haben an den Festtagen tüchtig gefeiert, die großen Kämpfe ihrer Boxer im Jahre 2013 noch einmal Revue passieren lassen – ganz anders aber Erol Ceylan. Der ECB-Boss erlebte kaum Handy-freie Stunden, arbeitete stattdessen schon wieder verbissen am nächsten Kampftag. Offensichtlich mit Erfolg! Denn am 18. April soll schon wieder eine EC-Fightnight steigen. Mögliche Austragungsorte: Galati in Rumänien und Hamburg.

„Ich tendiere momentan mehr zu Hamburg,“ so Ceylan, „denn unser letzter Kampftag am 20. Dezember in Schnelsen war doch ein voller Erfolg und hat gezeigt, dass Hamburg auch nach dem Untergang von Universum ein gutes Plaster für das Profiboxen ist. Vor allem, wenn man einen richtigen Hammer hat – einen Christian Hammer eben“.

Klar, Schwergewichtler Hammer ist nach dem Karriereende von Alexander Alekseev unbestritten die Nummer 1 im EC-Stall. Verdienterweise. Denn mit seinen klaren Erfolgen gegen Danny Williams, Olek Mazikin, Leif Larsen und zuletzt Kevin Johnson hat er sich in der unabhängigen Weltrangliste (Boxrec) schon auf Rang 14 hochgekämpft. Damit rangiert er klar vor Boxern wie Teper, Pianeta, Charr und Dimitrenko.

Gegen wen Hammer am 18. April in den Ring steigen wird, steht allerdings noch nicht fest. Ceylan: „Ich habe schon mit zwei Kandidaten Verhandlungen geführt, stehe eigentlich kurz vor dem Abschluss. Aber vielleicht ergibt sich doch noch etwas Besseres, was Christian in der Weltrangliste noch weiter nach vorn bringt“. Verständlich, denn was sagte der neue EC-Star nach seinem Sieg gegen Johnson? „Ich boxe jeden, den mir mein Management vorsetzt. Ich kann und werde alle besiegen. Ich will Weltmeister im Schwergewicht werden“!

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Photos: Boxing Hamburg 20.12.2013 (Photographer: Uwe Koch, boxing-photo.com

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EC-Kampftag in Hamburg-Schnelsen

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Ringrichter Wiemann: „Ich dachte, Herelius kann härter hauen“!

Glückwunsch! Der Ringrichter kann das Weihnachtsfest ohne blaue Augen feiern! Holger Wiemann hat aber richtig viel Glück gehabt, dass die Schläge, die er beim Fight Nuri Seferi gegen Steve Herelius kassierte, keinen Volltreffer waren.

EC-Kampftag in Hamburg-Schnelsen. Der zweite Hauptkampf des Abends. Die 7. Runde lief. Beide Kämpfer hörten nicht auf das Trennkommando von Ringrichter Holger Wiemann, schlugen weiter aufeinander ein. Das kann man mit dem Berliner aber nicht machen. Wiemann ging beherzt dazwischen, warf sich direkt in den heißen Schlagabtausch. Solch mutiges Eingreifen sieht man nur selten von Ringrichtern. Die Zuschauer waren begeistert von der Einlage des Mannes in Weiß…

Pech für den Referee: Einige Brocken schlugen bei ihm am Kopf ein, die meisten der verbotenen „Treffer“ landete Herelius, aber auch Seferi ging bei der Trefferausbeute nicht leer aus. Wiemann handelte schnell, disqualifizierte Ex-Weltmeister Herelius. Glück für Seferi, dass es zu diesem Zeitpunkt des Kampfes passierte, denn Herelius schien jetzt gerade seinen „zweiten Wind“ zu bekommen.

Und was sagt der Ringrichter frisch geduscht nach dem Fight? Wiemann: „Das ging einfach zu weit. Beide wollten nicht hören. Aber Herelius hat einfach weiter darauf geschlagen, das musste ich beenden. Und das ging nur mit einer Disqualifikation“. Haben die Schläge weht getan? Wiemann grinsend: „Ich dachte, Herelius könnte härter hauen“! Und was sagt Herelius dazu? „Der Ringrichter war doch selbst schuld“!

Was Hauptkämpfer Christian Hammer gegen den starken Ami Kevin Johnson bot, reichte zwar zu einem knappen Punktsieg, aber richtig begeistern konnte der Schwergewichtler nicht alle Zuschauer im Saal. Ex-Universum-Geschäftsführer Peter Hanraths, der neben Meistertrainer Fritz Sdunek, dem alten und neuen Weltmeister Jürgen Brähmer und Ex-Champion Arthur Grigorjan in der ersten Reihe saß: „Der Sieg geht schon in Ordnung, schließlich konnte Christian auf seinen Heimvorteil zählen, aber er war sicher nicht so hoch, wie er bei den Punktrichtern schließlich ausfiel“. Die drei Herren, unter ihnen Ex-Weltmeister Michael Löwe, hatten Hammer 98:92, 98:92, 98:94 vorn.

Zufrieden mit seinem Starfighter und dem Besuch der Veranstaltung (1500 Zuschauer kamen in die Messehalle) war EC-Boss Erol Ceylan: „Christian war eine Woche lang krank, hatte eine Virus-Infektion. Wir haben bis am Morgen des Kampfes überlegt, ob er überhaupt in den Ring steigen soll. Vor diesem Hintergrund hat er einen Riesenfight abgeliefert“. Und wie geht es mit Hammer weiter? Ceylan: „Christian hat gezeigt, dass er schon ganz oben mitmischen kann. Aber wir reden nicht von Klitschko als nächsten Gegner, wir wollen nichts überhasten, arbeiten weiter am Aufbau, Christians ganz große Zeit kommt noch“.

Zufrieden auch er neue EC-Promoter Alexander Alekseev: „Mit meinem Debut bin ich zufrieden. Es war ein toller Kampfabend mit einigen unerwarteten Ausgängen. Ich bin sicher, unser Team wird auch in Zukunft spannende Kämpfe bieten, die gefragt sind“. Und wie geht es im nächsten Jahr weiter? Der Promoter: „Wir werden drei oder vier Kampftage in Hamburg haben, dazu kommen Ausflüge nach Rumänien“:

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Pressekonferenz ECB Hamburg 20.12.2013

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Interview Christian Hammer

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Interview Kevin Johnson

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Alekseev-Boss Ceylan: Wir hoffen, dass Pablos Linke hält!

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Der Nächste, bitte! Zehn schnelle, harte Runden mit drei Sparringspartnern – Alexander Alekseev schwitzte zwar „wie eine Sau“, aber er war beim Abschluss-Sparring vor dem Duell mit Weltmeister Yoan Pablo Hernandez am 23. November in Bamberg jede Runde der Chef im Ring, bestimmte das Tempo, probierte erfolgreich alle von Chefcoach Fritz Sdunek angeordneten „Tricks“, hatte seine „Gegner“ jederzeit unter Kontrolle – ein Champion eben.

EC-Boss Erol Ceylan: „ Insgesamt hatten wir sieben Sparringspartner für Alexander, angefangen von Steve Herelius bis hin zu einem deutschen Spitzen-Amateur, dessen Namen ich nicht nennen möchte, damit der Junge keine Probleme mit seinem Verband bekommt. Die Vorbereitung verlief für Alex einfach optimal“.

So sieht es auch Fritz Sdunek, obwohl er nicht jeden Tag in der Vorbereitungsphase dabei sein konnte, sondern mit Felix Sturm in Köln für dessen neuen Angriff auf den WM-Titel trainierte: „Alekseev muss sich vor Hernandez nicht fürchten, technisch ist er mit dem Kubaner ganz sicher gleichauf, aber hauen kann Alex doch noch ein bisschen doller. Ich gehe davon aus, dass die Schlagkraft letztendlich den Ausschlag geben wird“. Erol Ceylan ergänzt: „Von der lädierten Schlaghand Hernandez’ wollen wir in diesem Zusammenhang gar nicht reden. Wir hoffen aber, dass Pablos Linke hält, denn wir wollen einen sauber erkämpften Sieg“.

Um dieses Ziel zu erreichen, verzichtete der Herausforderer u.a am Freitagabend auf den Besuch der Rahimi-Veranstaltung in der Schnelsener Messehalle. Ceylan: „Natürlich wäre Alex gern dabei gewesen, um zu sehen, wie seine EC-Kollegen dort kämpfen, aber er wollte jede Aufregung vermeiden und ließ sich deshalb nur telefonisch die Kampfausgänge von mir schildern. Natürlich war er hochzufrieden, dass die drei EC-Boxer gewonnen haben – kurzfristig sogar“.

Das Wochenende macht der frühere Amateur-Weltmeister in Familie, spielt mit seinen Söhnen, trinkt Tee (das Kampfgewicht hat er übrigens schon), dazu ganz leichtes Training mit Fritz Sdunek. Ceylan: „Am Montag fahren wir dann mit dem guten Gefühl nach Bamberg, alles getan zu haben, damit wir den WM-Gürtel am nächsten Wochenende auch mit nach Hamburg nehmen können“:

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20. Dezember: Christian holt in Hamburg den Hammer raus

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Das ist wirklich ein Hammer! Am 20. Dezember kämpft Schwergewichtler Christian Hammer (14 – 3 – 0) aus dem Hamburger EC-Boxstall gegen den 34-jährigen US-Amerikaner Kevin „Kingpin“ Johnson (29 – 3 – 1)). EC-Boss Erol Ceylan macht damit gleichzeitig den Hamburger Boxsportfreunden ein leicht verfrühtes Weihnachtsgeschenk, denn das Hammer-Duell wird mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit in der Hansestadt über die Bühne gehen, obwohl auch die Macher in Galati (Rumänien) ihr Interesse an diesem Kracher bekundet haben.

Ceylan: „Wir haben von Johnsons Management jetzt den unterzeichneten Kampfvertrag zurück bekommen, alles ist in Ordnung, damit sollte der Kracher denn auch in trockenen Tüchern sein“.

Warum gerade so ein Hammer-Gegner für Christian, Herr Ceylan? Der Promoter: „Christian hat in seinen letzten Kämpfen bewiesen, dass er sich vor niemanden mehr verstecken muss. Bestes Beispiel für seine Stärke war der zuletzt der Weltklasse-Knockout gegen Leif Larsen. Christian ist jetzt bereit für die ganz großen Aufgaben. Und Kevin Johnson muss man einfach zu den Großen zählen. Schließlich hat er im vergangenen Jahr Alex Leapai ausgeknockt, gegen den jetzt am 23. November in Bamberg Denis Boytsov boxen wird. Und was noch viel höher zu bewerten ist, das ist die Tatsache, dass der Mann aus Atlanta in Georgia sich gegen Weltmeister Vitali Klitschko in Bern nur nach Punkten geschlagen geben musste“.

Und was sagt der 26-jährige WBO-Europameister dazu? „Das wird sicher eine schwere Aufgabe, aber ich werde sie meistern. Schließlich muss es doch immer weitergehen. Mein Ziel ist ein WM-Kampf“. Um dahin zu kommen muss Christian am 20 Dezember wirklich den Hammer rausholen – wie schon im August gegen den Norweger Larsen…

20. Dezember: Christian Hammer fights in Hamburg/ Germany

Cristian Hammer will fight with the ex-opponent of Vitali Klitschko

On 20 december, in a new box supergala Evil Fight Night, Cristian Hammer will defeat his european title for the third time in this year. After in february and in august, when he defeat by abandon and knock out the ucrainean boxer Oleksi Mazikin and norway Leif Larsen, in this winter the romanian pugilist will meet in ring the american Kevin „Kingspin“ Johnson“. One of the best fighters at heavy weight category at this hour, Johnson met last year in the ring the world champion Vitali Klitschko, in a gala organized in Swiss. The ucrainean champ won the game at points at the end of an explosive match with 12 runds.
Most probably, the 20 december gala will be organized in Germany and there other romanian fighters will be on the ring like Giulian Ilie, Flavius Biea or Lehadus brothers.
„On 20 december, we prepared for the romanian and all over the world funs of box, a new super box event wich will be broadcasted in more then 68 countries all over the world. Organized under the auspicies of World Boxing Organization, the event will bring together the best boxers of this year and the star game will be the one between Ciocan and Johnson. For romanian, another important thing about this gala is that the most beloved romanian boxer of all the times, Mihai Leu, will be referee here“, said Erol Ceylan, the promoter of Cristi Ciocan and of the superbox events Evil Fight Night.

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Christians Hammer: Knockout des Jahres !

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Heißes deutsches Box-Wochenende im Spätsommer! In Mönchengladbach (Ina Menzer und Dimitri Sartison), in Schwerin (Arthur Abraham, Jürgen Brähmer, Kubrat Pulev) und in Galati/Rumänien (Christian Hammer, Gökalp Özekler, Marcin Rekowski) flogen die Fäuste. Die Fans hatten auf viele und schöne Knockouts gehofft, wurden jedoch enttäuscht. Selbst Knockouter wie Abraham und Brähmer mussten sich mit Punktsiegen begnügen. Anders die EC-Veranstaltung in Galati…

Was für ein Kracher! Da hat Christian Hammer in der 7. Runde wirklich den Hammer rausgeholt. Mit einem kurzen linken Haken zum Kinn fällte der Schwergewichtler aus dem Hamburger EC-Stall seinen Herausforderer Leif Larsen aus Norwegen. Ringrichter Mass erkannte sofort, dass hier nicht der Ringrichter, sondern der Ringarzt gebraucht wird. Mass zählte gar nicht erst, rief sofort den Doktor in den Ring. Minutenlang lag „Wikinger“ Larsen platt am Boden, musste ärztlich versorgt werden. Die Fans in Galati jubelten trotzdem, feierten ihren Christian, der ja ein Sohn der Stadt ist.

Lobte EC-Boss Erol Ceylan seinen Schützling: „Der K.o.-Sieg von Hammer war Weltklasse. Damit hat er ein Riesenselbstvertrauen gewonnen und gleichzeitig zukünftigen Gegnern jetzt schon Sorgenfalten auf die Stirn gezaubert“. Und was sagte K.o.-Opfer Leif Larsen nachdem er wieder munter war? „Nach der 3. Runde wusste ich, dass der Kampf für mich nicht über die Zeit gehen würde. Hammer hat sehr starke Körpertreffer gelandet und mir damit die Kraft genommen. Ab da wusste ich, entweder haue ich ihn k.o. oder ich gehe selber k.o. Der Junge hat Technik, Speed und unheimlich viel Kraft. Ich bin sicher, er wird Weltmeister.“

Dabei hatte es in den ersten drei Runden gar nicht gut für den Lokalmatadoren ausgesehen. Larsen griff unentwegt an, brachte Hammer immer wieder in Bedrängnis. Ab Runde 4 änderte sich das Bild, Hammer traf jetzt häufiger, ließ sich von dem hart schlagenden Larsen kaum noch treffen. In Runde 6 setzte der WBO-Europameister seinen Kontrahenten zum ersten mal auf den Hintern – mit einem kurzen rechten Haken.

Von diesem Niederschlag erholte sich der in Valencia (Spanien) lebende Larsen nicht mehr wirklich. Und Hammer ließ weiter seinen Hammer fliegen – nach 1:21 Minuten im siebten Durchgang das bittere Aus für den Wikinger, der bisher nur einen einzigen Kampf verloren hatte – gegen Amateur-Weltmeister Odlanier Solis in Berlin.

Schade, dass es noch keine Wahl zum „K.o. des Jahres“ gibt. Christian Hammer wäre für 2013 ein heißer Kandidat, der mit diesem Knockout mit Sicherheit ganz weit vorn landen würde…

Jubel im Pationuarul Dunarea von Galati auch, als der für ECB kämpfende Pole Marcin Rekowski den Brixton-Bomber Danny Williams auseinandernahm. Williams, der ausgebrannt wirkte, kam schon bei Rekowskis Treffern mit der Führhand ins Wackeln. Ein kleines Wunder, dass der 40-Jährige es überhaupt noch bis in die 4. Runde schaffte. Dann hatte er aber wirklich genug kassiert, torkelte nur noch durch den Ring. Auch Ringrichter Holger Wiemann hatte jetzt genug gesehen, brach das inzwischen völlig ungleiche Duell nach 1:47 Minuten ab: T.k.o-Sieger Rekowski, der seinen 10. Sieg in Folge feiern konnte, den neunten vorzeitigen.

Solche Kämpfe, solche Niederschläge, solch peinliche Vorstellungen wie die von Williams wollen die Box-Fans mit Sicherheit nicht mehr sehen. Der abgewrackte Engländer kann einem wirklich schon leid tun. Dieser inzwischen offensichtlich weichgekloppte ehemalige Weltklassenboxer gehört einfach nicht mehr in den Ring!

Für den früheren Commonwealth-Champion und Vitali-Klitschko-Herausforderer (2004) bedeutete diese erneute Pleite schon die achte Niederlage in Folge. Urteilte Eurosport- Kommentator Werner Kastor treffend: „Williams sollte jetzt endlich die Boxhandschuhe an den berühmten Nagel hängen“.

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Christian und der Sultan holen in Galati den Hammer raus

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Die Schrecksekunde am letzten Freitag hat die komplette EC-Truppe inzwischen relativ gut verdaut. Aber was war da im Schweizer Gym nur passiert? Hier die Auflösung: Nuri Seferi, einer der Hauptkämpfer beim EC-Kampftag am kommenden Freitag in Galati (Rumänien), hat sich beim Abschluss-Training den linken Bizeps verletzt, dazu noch eine Sehne angerissen, kann nicht gegen die kampfmaschine Garrett Wilson aus den USA in den Ring steigen.

„Das tut mit für Nuri mächtig leid,“ so Promoter Erol Ceylan. „Acht Wochen lang hat er sich hart auf das Duell mit Garrett Wilson vorbereit und jetzt das. Nuri ist sehr, sehr traurig. Wir waren bei verschiedenen Ärzten, aber alle haben abgewinkt. Mit Nuris Arm geht zur Zeit nichts, das muss richtig auskuriert werden“.

Glück für Ceylan, dass er gleich Ersatz als Live Kampf auf Eurosport zur Stelle hat. Schwergewichtler Marcin Rekowski springt ein. Der Pole war Sparringspartner von Christian Hammer in Hamburg, ist also topfit. Ob der inzwischen 35-Jährige, der einen tadellosen Kampfrekord aufweisen kann (9 Siege, davon 8 durch Knockout) tatsächlich gegen den Brixton-Bomber Williams bestehen kann, wird sich zeigen. Eurosport überträgt den Kampfabend aus Galati ab 20.30 Uhr, das Duell Rekowski – Williams können wir also live verfolgen.

Es wird mit Sicherheit ein spannender Boxabend in der Stadt nahe der ukrainischen Grenze. Denn Lokalmatador Christian Hammer, der amtierende WBO-Europameister ist in Galati geboren und aufgewachsen, bekommt mit dem starken Norweger Leif Larsen einen ganz harten Burschen als Herausforderer vorgesetzt. Wir erinnern uns: Bei seinem letzten Fight in Berlin hat „Wikinger“ Larsen Amateur-Weltmeister Odlanier Solis aus dem ARENA-Boxstall das Leben sehr schwer gemacht, ihm nur einen schmeichelhaften Punktsieg überlassen. Das ist Larsens einzige Niederlage in 18 Profikämpfen (14 K.o.-Siege). Ceylan: „Wenn Christian den Norweger packt, wovon ich natürlich ausgehe, dann kann er demnächst im Konzert der ganz Großen mitspielen“.

Ganz hart wird es am Freitag auch für Mittelgewichtler Gökalp Özekler. Denn der „Sultan“ aus Hamburg trifft im Kampf um den vakanten WBO-Interconti-Titel auf den in der Schweiz lebenden Istvan Szili. Der Ungar Szili hat seine 17 Profikämpfe allesamt gewonnen, sieben Mal siegte er durch Knockout.

Promoter Ceylan geht davon aus, dass die Sporthalle in Galati wieder sehr gut gefüllt sein wird – wie schon beim Kampftag im Februar . „Hier ziehen alle Verantwortlichen richtig mit, ich hoffe, dass wieder 5000 bis 6000 Fans zu diesem Spektakel in die Halle kommen“. Insgesamt stehen acht Kämpfe auf dem Programm.

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