Beiträge mit dem Schlagwort: Juergen

Jürgen Brähmer feiert Jubiläum

  • JB vs EG

      50. Profikampf: Jürgen Brähmer feiert Jubiläum – mit WM, „Tiger“ und Co.!

Jürgen Brähmer feiert Jubiläum! Wenn der WBA-Weltmeister am 12. März in Neubrandenburg (live ab 22.30 Uhr in SAT.1) zur Titelverteidigung gegen Eduard Gutknecht den Ring betreten wird, dann macht er dies zum fünfzigsten Mal in seiner Profikarriere. Ein besonderer Moment für seine Fans und Wegbegleiter und natürlich auch für Brähmer selbst.

 

Bevor es soweit ist, ein kleiner Rückblick: Mit 21 Jahren wechselt der Schweriner 1999 ins Profilager und entwickelt sich zu einem Konterboxer der Extraklasse – bis heute ist vor allem sein linker Leberhaken gefürchtet! Die erste WM-Chance erhielt Brähmer 2008. Gegen Hugo Hernan Garay machte ihm jedoch eine Grippe einen Strich durch die Rechnung. Brähmer schwor sich damals nie mehr krank zu boxen und verlor seitdem keinen einzigen Kampf mehr!

 

In der Folge entwickelte er sich zum Champion – neben der Europameisterschaft holte sich Brähmer ein Jahr später die WBO-WM im Halbschwergewicht. Nach einer längeren Pause lief es beim Comeback 2013 ähnlich erfolgreich weiter. Zunächst krönte sich Brähmer gegen seinen kommenden Gegner Eduard Gutknecht erneut zum Europameister, bevor er Ende des Jahres durch einen Sieg über Marcus Oliveira erneut Weltmeister wurde. Am Samstag verteidigt Brähmer diesen Titel zum nunmehr sechsten Mal.

 

Viele von seinen ehemaligen Teamgefährten haben sich angesagt, um Jürgen vor Ort in Neubrandenburg die Daumen zu drücken. Dariusz „Tiger“ Michalczewski, Juan Carlos Gomez, Andreas Kotelnik, Vitali Tajbert, Stipe Drews, Artur Grigorian, Sebastian Zbik, Susi Kentikian… und, und, und.

 

Brähmer: „Diese Wertschätzung meiner ehemaligen Kollegen ehrt mich sehr. Zu einigen von ihnen habe ich seit Jahren leider keinen Kontakt mehr gehabt. Daher freue ich mich sehr über ein Wiedersehen am Samstag!“ Das „Klassentreffen“ will ihm allerdings Eduard Gutknecht, ebenfalls einer seiner Ex-Teamkollegen, vermiesen und Brähmer den WM-Titel abnehmen. Der Herausforderer sollte allerdings gewarnt sein: Immer wenn der Rechtsausleger aus Schwerin in den zurückliegenden 49 Profikämpfen zu einem Rematch angetreten ist, lag sein Gegner danach im Ringstaub!

 

Ein gutes Zeichen für Brähmer, der sich aber weder eine Prognose zum anstehenden Kampf, noch zu seiner weiteren Karriere entlocken lässt. „Mal schauen, wie lange ich auf diesem Niveau noch bestehen kann und wie lange ich noch Spaß habe, zu boxen“, so der Weltmeister vielsagend. Auf jeden Fall will Brähmer in Neubrandenburg eine weitere Sternstunde seiner Karriere hinzufügen.

Böses Blut? Brisantes WM-Duell zwischen Brähmer und Gutknecht!

Es ist jedoch nicht das erste Mal, dass sich die Beiden im Ring gegenüberstehen. Vor über drei Jahren waren die Vorzeichen umgekehrt – Gutknecht war Europameister und Brähmer wollte sich seinen Titel schnappen. In einem engen und mit unter hitzigem Gefecht setzte sich der Rechtsausleger aus Schwerin knapp nach Punkten durch. Es war Brähmers Startschuss in Richtung Weltmeisterschaft, die er noch im gleichen Jahr holte. „Das zweite Duell wird ein Knaller“, sagt Kalle Sauerland. Und fügt hinzu: „Ein deutsches Duell, das viele Geschichten erzählt und an Brisanz kaum zu überbieten sein wird.“ Wie recht er damit hat, zeigen schon die folgenden Aussagen der beiden Kontrahenten, der Trainer sowie Gutknechts Ex-Coach Ulli Wegner, die sich noch allesamt sehr gut an Kampf Nummer eins erinnern können. Fazit: Die Vergangenheit ruht nicht!

 

Jürgen Brähmer: Nach so langer Pause und dann auch noch gleich ein Titelkampf – das Duell gegen Gutknecht war schon mit einem gewissen Risiko behaftet. Ich denke, dass ich mich dabei gut aus der Affäre gezogen haben und das Ding mit drei bis vier Runden im Sack hatte. Und wenn jemand denkt, dass er nur mit schmutzigen Aktionen gegen mich erfolgreich sein kann, dann bekämpfe ich eben Feuer mit Feuer. Wer meinen Kampfstil kennt, der weiß, dass ich eine technisch feine Klinge bevorzuge und ein fairer Sportsmann bin.

 

Eduard Gutknecht: Den ersten Kampf habe ich auf die leichte Schulter genommen. Nicht zuletzt deshalb, weil mein damaliges Umfeld der Meinung war, Jürgen sei „übern Berg“. Ich hatte offensiv nicht genügend Druck aufgebaut und ging ab Mitte des Kampfes zu verbissen ans Werk. Das spielte Brähmer natürlich in die Karten. Die Punktwertungen des Urteils kann ich bis heute trotzdem nicht nachvollziehen. Aber jetzt gibt es ja die Revanche, wo ich alles gerade rücken kann.

 

Karsten Röwer (Trainer Brähmer): Das war natürlich von beiden ein „dreckiger“ Kampf. Ich muss aber sagen, dass die meisten unsauberen Aktionen von Gutknecht ausgingen. Im Endeffekt hat sich damals Jürgens Routine durchgesetzt. Es war ein recht ausgeglichener Kampf, aber selbst in den knappen Runden hatte er die klareren und besseren Treffer im Ziel. Dass es so ein enges Gefecht wurde, lag zum einen an Gutknecht, der schließlich zu diesem Zeitpunkt Europameister war und natürlich an Jürgen, der „Ringrost“ angesetzt hatte. Alles in allem war es aber ein verdienter Sieg für uns.

 

Hartmut Schröder (Trainer Gutknecht): Wir haben mehrere Videoanalysen des ersten Kampfes gemacht. Hauptsächlich ist mir aufgefallen, dass Brähmer viel mit dem Kopf nach vorne gegangen ist und sich mehrmals auf dem Boden wiederfand. Wenn er gar nicht mehr weiter wusste, hat er geklammert. Wir sind darauf vorbereitet, werden Neubrandenburg zu unserem Wohnzimmer machen und gewinnen.

 

Ulli Wegner: Eddy sollte Brähmer damals als Sprungbrett in Richtung Weltmeisterschaft dienen. Doch dem wollten wir einen Strich durch die Rechnung machen und in den ersten Runden hatte mein Junge unseren Kampfplan auch sehr gut umgesetzt. Dann habe ich Eddy jedoch zu sehr auf den K.o. gedrängt, da ich mich nicht auf die Punktrichter verlassen wollte. Diese Hektik sowie die schlechte Leitung des Kampfes durch den Ringrichter hat ihn dann durcheinandergebracht und Eddy verlor den Faden. Mehr als ein Unentschieden war es meiner Meinung nach trotzdem nicht für Brähmer, der zum damaligen Zeitpunkt in keiner guten Verfassung war.

 

Eintrittskarten für die Box-Nacht am 12. März im Jahnsportforum sind im Internet bei www.tickethall.de und www.eventim.de, unter der telefonischen Ticket-Hotline 01806-570044 sowie beim Veranstaltungszentrum Neubrandenburg erhältlich.

 

 

 

Kategorien: Blog | Schlagwörter: , , , , , , , | Hinterlasse einen Kommentar

Fairer Weltmeister: WM-Titel statt „Gold“ – Jürgen Brähmer fährt nicht nach Rio!

SONY DSC  Jürgen Brähmer mit Maria Lindberg

Vorbildlich und fair! Klare Worte von Weltmeister Jürgen Brähmer zum Thema „Profiboxer bei olympischen Spielen“! Bei einem Pressegespräch machte der Schweriner vor seiner Titelverteidigung am 12. März gegen Eduard Gutknecht (live ab 22:30 Uhr in SAT.1) in Neubrandenburg klar, dass eine Teilnahme an den olympischen Spielen für ihn keine Option sei. Zudem sieht er in der Entscheidung der AIBA eine mögliche Degradierung der Amateurboxer.

 

„In Schwerin habe ich, während meiner eigenen Wettkampfvorbereitungen, fast täglich mit den Amateuren zu tun. Das sind junge Kerle, für die momentan Olympia das große Ziel ist – darauf bereiten sie sich seit vier Jahren vor“, so Brähmer vor Medienvertretern in seiner Heimatstadt. „Wieso soll ich diesen Jungs die Chance nehmen, sich ihren Traum zu erfüllen? Dazu muss ich sagen, dass ich eine offizielle Anfrage des deutschen Box-Verbandes hatte, in Rio zu starten“, verriet der 37-jährige Rechtsausleger. Übrigens erhielt Jürgen Brähmer als einziger (!) deutscher Profiboxer eine Anfrage seitens des DBV! Der deutsche Verband der Amateurboxer ist die einzige Vereinigung, die deutsche Boxer überhaupt bei olympischen Spielen melden darf. Und auch wenn eine Olympiateilnahme finanziell durchaus attraktiv und mit viel Renommee verbunden ist, zeigt der Schweriner klare Kante. Eine Haltung, der auch Sauerland-Geschäftsführer Frederick Ness großen Respekt zollt: „Ich habe vor dieser klaren Positionierung von Jürgen großen Respekt und denke, dass er vielen jungen Sportlern einmal mehr ein Vorbild ist.“

 

Mit Blick auf sein erneutes Duell mit Rivale Eduard Gutknecht ließ der Champion wissen, dass ein WM-Kampf vor ausverkauftem Haus in Neubrandenburg und weitere hochkarätige Titelkämpfe für ihn momentan einen größeren Reiz haben. Jürgen Brähmer: „Ich bin hungrig nach Erfolgen, habe noch große Ziele.“ Und seinen Gegner Eduard Gutknecht, der in einem Interview behauptet hatte, dass „Brähmer satt sei“, konterte der Halbschwergewichts-Weltmeister typisch norddeutsch mit den Worten: „Satt werde ich höchstens beim Essen.“

 

Übrigens: Für Brähmers Coach Karsten Röwer gibt es Zuwachs in der Trainingsgruppe! Ab sofort wird Vincent Feigenbutz beim ihm trainieren. Das erst 20-jährige Talent aus Karlsruhe hat kürzlich seine Lehre als Feinmechaniker erfolgreich abgeschlossen und kann sich jetzt unter Anleitung von Coach Karsten Röwer und seinen neuen Team-Gefährten wie Weltmeister Jürgen Brähmer, Enrico Kölling und Stefan Härtel vollkommen dem Boxsport widmen.

 

Restkarten für die Box-Nacht am 12. März im Jahnsportforum sind noch im Internet bei www.tickethall.de und www.eventim.de, unter der telefonischen Ticket-Hotline 01806-570044 sowie beim Veranstaltungszentrum Neubrandenburg erhältlich.

 

Kategorien: Blog | Schlagwörter: , , , , , | Hinterlasse einen Kommentar

Brähmer motiviert vor WM: „Ich habe mich weiterentwickelt!“

UK7_6386

Mehr Motivation geht nicht! Wenn Jürgen Brähmer am 12. März zum zweiten Mal in seiner Karriere auf Eduard Gutknecht trifft (live ab 22.30 Uhr in SAT.1), dann ist das kein Kampf wie jeder andere für den WBA-Weltmeister im Halbschwergewicht. Grund: In Neubrandenburg wurde Brähmer Ende 2013 erneut Weltmeister und hier will er seinen 10. WM-Sieg als Profiboxer feiern. Was ihm das alles bedeutet und wie er auf die Provokationen von Gutknecht hinsichtlich des ersten Duells von vor drei Jahren reagiert, darüber spricht der Titelverteidiger im folgenden Interview.

 

Am 12. März wollen Sie Ihren WM-Titel gegen Eduard Gutknecht verteidigen. Wird das eine schwierigere Aufgabe als zuletzt gegen Konni Konrad?

 

Jürgen Brähmer: So etwas lässt sich schwer pauschal voraussagen. Ich weiß allerdings, dass mir Gutknecht schon einmal einen sehr harten Kampf geliefert hat. Seitdem ist allerdings viel passiert. Ich habe mich weiterentwickelt und er gibt vor, das Gleiche getan zu haben. Außerdem weiß Gutknecht wie es ist, um die Weltmeisterschaft zu boxen – das spricht für seine Klasse und diese erwarte ich auch am 12. März. Ich werde jedenfalls auf einen Eduard Gutknecht in Bestform eingestellt sein.

 

Eigentlich war ja für das Kampfdatum eine Titelverteidigung gegen den Südafrikaner Thomas Oosthuizen angedacht, doch Anfang Februar folgte dessen Absage, gegen Sie zu boxen. War das für Sie sehr frustrierend und inwiefern hat das Ihre Vorbereitung beeinflusst – schließlich boxt Gutknecht einen komplett anderen Stil als Oosthuizen?

 

Jürgen Brähmer: Natürlich ist es schwierig, sich von einem Rechtsausleger auf einen Normalausleger umzustellen. Das ist aber nicht das Hauptproblem. Viel schwerer wiegt, dass Gutknecht einen komplett anderen Stil boxt. Aber als gestandener Profi muss man mit solchen Unwägbarkeiten einfach umgehen können. Schließlich bin ich Weltmeister und als solcher muss man jeden Gegner schlagen können.

 

Mit Gutknecht verbindet Sie eine Vorgeschichte: Vor etwas mehr als drei Jahren haben Sie ihn als Europameister entthront, konnten einen erfolgreichen Einstand für das Team Sauerland feiern. Wie bewerten Sie diesen Kampf rückblickend?

 

Jürgen Brähmer: Das war damals mein Comeback nach fast einem Jahr Pause. Ich wusste zu diesem Zeitpunkt gar nicht, was noch in mir steckt und ob ich es schaffe, mich noch einmal an die Weltspitze durchzuboxen. Und dann gleich gegen Gutknecht zu boxen, war eine echte Herausforderung. Der Sieg war schließlich für mich eine Bestätigung meines Willens und der Türöffner zur Weltmeisterschaft.

 

Seitdem ist viel passiert. Jetzt sind Sie der Champion und er der Herausforderer. Verändert sich daher irgendetwas an Ihrer taktischen Herangehensweise für diesen Fight?

 

Jürgen Brähmer: In solchen Kategorien habe ich noch nie gedacht. Für mich geht es beim Gong zur ersten Runde immer bei null los. Das Ziel ist immer der Sieg. So war es auch beim ersten Kampf gegen Gutknecht und so wird es auch diesmal sein.

 

Im Februar 2013 stand noch Ulli Wegner in Gutknechts Ecke, jetzt wird Ihr kommender Gegner von Hartmut Schröder betreut. Erwarten Sie einen komplett anderen Eduard Gutknecht?

 

Jürgen Brähmer: Seine letzten Kämpfe habe ich mir nicht angeschaut. Um ehrlich zu sein bin ich jemand, der das Videostudium komplett dem Trainer überlässt. Der weiß dann genau, was er mit mir im Training für den jeweiligen Gegner einstudieren muss und darauf verlasse ich mich. Bei Gutknecht glaube ich allerdings nicht an großartige Veränderungen im Vergleich zu unserem ersten Duell.

 

Gutknecht sagt übrigens, dass er noch eine Rechnung mit Ihnen offen hat und dass er im ersten Duell gegen Sie vor allem vom Ringrichter benachteiligt worden ist. Was sagen Sie zu seinen Äußerungen?

 

Jürgen Brähmer: Er erzählt viel, wenn der Tag lang ist. Der gute Eddy sollte sich lieber einmal selbst hinterfragen, wieso er in Kampf Nummer eins ständig vom Ringrichter ermahnt worden ist. Bestimmt nicht wegen seiner übertriebenen Fairness. Ein wenig Selbstreflektion hat noch niemandem geschadet.

 

Neben dem erneuten Aufeinandertreffen mit Gutknecht gibt es für Sie auch ein Wiedersehen mit dem Publikum in Neubrandenburg. Dort sind Sie Ende 2013 erneut Weltmeister geworden, kehren jetzt erstmals an die Stätte einer Ihrer größten Erfolge zurück. Ist die Motivation hier eine großartige Leistung zu zeigen größer, als woanders?

 

Jürgen Brähmer: Wir aus Mecklenburg-Vorpommern sind extrem sportbegeistert und es reißt mich immer wieder mit, wenn ich in meiner Heimat im Ring stehe. Man will immer eine gute Leistung abliefern – dafür zahlen die Boxfans schließlich Eintritt – doch dort zu boxen ist immer etwas Besonderes. Ich kann jedenfalls versprechen, dass ich in der Vorbereitung hart gearbeitet habe, um allen einen guten Kampf zu bieten.

 

Restkarten für die Box-Nacht am 12. März im Jahnsportforum sind noch im Internet bei www.tickethall.de und www.eventim.de, unter der telefonischen Ticket-Hotline 01806-570044 sowie beim Veranstaltungszentrum Neubrandenburg erhältlich.

Kategorien: Blog | Schlagwörter: , , , , , , , , | Hinterlasse einen Kommentar

Vorkampf bei den Teams Gutknecht vs Brähmer

DSC03892

zu Karsten Röwer „Eddy hat keine echte Chance“

Da können wir doch nur müde lachen!?! Nach Aussagen von Trainer Röwer, Eddy hätte keine reelle Chance… wir wärmen keinen alten Kaffee auf (den erstenKampf). Aber wir arbeiten voll auf Sieg! Und Eddy wird siegen!

Hartmut Schröder zum ersten Kampf: Karsten Brille besorgen!

Auch sollte Karsten nicht soviel Playstation spielen, sonst kommt er noch mit den Levels durcheinander. Falls er am 12.03.2016 mit Jürgen in Neubrandenburg dabei ist, (zweimal hat ja sein Schützling Tyron Zeuge es nicht geschafft), also Disziplin üben. Es ist schon mal wichtig seine Boxer so im Griff zu haben, dass sie auch zum Kampf bereit sind!

Und zum Thema starker Rechtsausleger, wir haben den Stärksten in Europa zur Verfügung stehenden Rechtsausleger (Igor Mihalkin, der „sibirische Bär“) und bereiten uns mit ihm in Hamburg bei EC Box Promotion vor.

Wir wollen nur boxen, einfach boxen und wer sich dann wo wiederfindet, werden wir dann sehen. Wir werden da sein! Also locker bleiben, Jürgen ist der „Weltmeister“, wir werden boxen und dann sehen wir wer der Bessere ist!

Wir freuen uns auf Neubrandenburg und wir freuen uns auf den Kampf!

Wir werden siegreich sein! Wir lassen Träume wahr werden!

JB vs EG

Gutknecht vor WM: „Brähmers Zeit an der Weltspitze ist abgelaufen!“

 

 

Zum Siegen verdammt! So und nicht anders sieht Eduard Gutknecht seinen Kampf am 12. März im Jahnsportforum Neubrandenburg gegen Jürgen Brähmer (live ab 22:30 Uhr in SAT.1). Wieso der Schützling von Hartmut Schröder aber genau darin seine Chance sieht, sich endlich den WM-Titel zu holen und weshalb er Brähmers Trainer einer Lüge bezichtigt, erfährt man hier im Interview.

 

Eduard Gutknecht, Sie stehen unerwartet vor der großen Chance, endlich Weltmeister zu werden. Wie ist Ihre Gefühlslage?

 

Eduard Gutknecht: Mir könnte es nicht besser gehen! Ich bin bis in die Haarspitzen motiviert. Viele wissen ja gar nicht, dass ich eh schon in der Vorbereitung auf einen großen Kampf war. Die kurzfristige Chance, jetzt gegen Brähmer um die Weltmeisterschaft zu boxen, ist perfektes Timing.

 

Vor fast sechs Jahren hatten Sie schon einmal die Möglichkeit, sich den Traum eines jeden Boxers zu erfüllen – was lief damals aus Ihrer Sicht schief?

 

Eduard Gutknecht: Ich hatte gegen Robert Stieglitz alle Vorteile auf meiner Seite – ich war der bessere Techniker und brachte einen größeren Erfahrungsschatz mit in den Ring. Doch irgendwie konnte ich den Schalter nicht umlegen und habe mehr lamentiert, als zu boxen.

 

Wir bleiben beim Thema Wiederholungen: Auch den Kampf gegen Jürgen Brähmer gab es schon einmal. Im Februar 2013 mussten Sie gegen ihn die Europameisterschaft abgeben. Was waren hier die Gründe für Ihre Niederlage?

 

Eduard Gutknecht: Da gab es so einige Faktoren, die bei mir für Unruhe sorgten. Wir waren beide damals beim gleichen Boxstall unter Vertrag. Ich wollte beweisen, dass ich die Nummer eins bin. Ein vorzeitiger Sieg erschien mir dafür als einziges probates Mittel. Leider verkrampfte ich dabei zu sehr und Jürgen war clever genug, das zu erkennen. Er ist eben ein guter Schauspieler.

 

Am 12. März sind Sie der Jäger und nicht der Gejagte. Ist das eine Position, in der Sie sich wohler fühlen?

 

Eduard Gutknecht: Ich glaube, dass mir die Rolle als Außenseiter deutlich besser liegt. Diesmal habe ich nichts zu verlieren und kann nur gewinnen.

 

Im ersten Duell mit Brähmer wurden Sie noch von Ulli Wegner betreut. Jetzt steht Hartmut Schröder in Ihrer Ecke. Heißt das auch, dass Ihr Kampfstil ein komplett anderer ist?

 

Eduard Gutknecht: Nein und das ist auch gar nicht möglich. Es ist auch eine Lüge, dass sich Jürgen Brähmer verbessert hat – wie soll das denn bitteschön mit 37 Jahren möglich sein? Natürlich ist er ein sehr guter Boxer, aber athletisch wie konditionell kann Jürgen unmöglich noch zulegen. Karsten Röwer soll sich einmal meine besten Leistungstestwerte von vor drei Jahren anschauen und diese mit Jürgens aktuellen Werten vergleichen, dann kennt er die Wahrheit. Im Kampf werde ich beweisen, dass Brähmers Zeit an der Weltspitze abgelaufen ist.

 

Ihre direkte Vorbereitungszeit auf diesen Kampf beträgt fünf Wochen – ist das überhaupt ausreichend für einen WM-Fight?

 

Eduard Gutknecht: Das ist absolut kein Problem, denn ich stehe immer im Training. Für Sparring und Strategie sind fünf Wochen mehr als ausreichend!

 

Ihr erstes Aufeinandertreffen wurde auf „neutralem Boden“ in Berlin ausgetragen. In Neubrandenburg genießt Brähmer nun Heimvorteil. Bereitet Ihnen das Sorgen?

 

Eduard Gutknecht: Überhaupt nicht. Je wohler sich Brähmer fühlt, desto motivierter werde ich in den Kampf gehen. Am liebsten wäre es mir gewesen, der Kampf würde in Schwerin stattfinden. Ihn daheim zu schlagen, wäre eine echte Genugtuung. Doch ich gebe mich auch mit Neubrandenburg zufrieden.

 

Wieso gibt es am 12. März einen neuen Weltmeister im Halbschwergewicht?

 

Eduard Gutknecht: Ich bin jetzt an einem Punkt in meiner Karriere angekommen, an dem es keine Ausreden mehr gibt. Wenn nicht jetzt, wann dann? Ich habe alles, was es für ganz oben braucht. Am 12. März heißt es einfach nur das abzurufen, was ich kann – dann werde ich der neue Champion sein!

 

Restkarten für die Box-Nacht am 12. März im Jahnsportforum sind noch im Internet bei www.tickethall.de und www.eventim.de, unter der telefonischen Ticket-Hotline 01806-570044 sowie beim Veranstaltungszentrum Neubrandenburg erhältlich.

ARTIKELN:

Weltmeister Brähmers Trainer Röwer: „Gutknecht hat keine echte Chance!“

Röwer kontert Gutknecht-Manager Spiering: „Brähmer boxt auf einem anderen Level!“

Röwer siegessicher vorm Duell gegen Gutknecht: „Mein Schützling wird wieder gewinnen!“

Gegen Waliser Webb: Harter Brocken für Stefan Härtel in Neubrandenburg!

Kategorien: Blog | Schlagwörter: , , , , , , , , | Hinterlasse einen Kommentar

Weltmeister Brähmers Trainer Röwer: „Gutknecht hat keine echte Chance!“

SONY DSC

SONY DSC


 

 

 

Am 12. März (live ab 22.30 Uhr in SAT.1) kommt es im Jahnsportforum zur Neuauflage des Duells zwischen Jürgen Brähmer und Eduard Gutknecht. Wieder in Brähmers Ecke mit dabei: Trainer Karsten Röwer. Und der glaubt beim erneuten Aufeinandertreffen mit Gutknecht an einen klaren Erfolg des Weltmeisters. Wieso Röwer davon so überzeugt ist, erzählt er im folgenden Interview.

 

Karsten Röwer, wer wäre der härtere Gegner für Jürgen Brähmer: Eduard Gutknecht oder Thomas Oosthuizen?

 

Karsten Röwer: Rein vom Papier her wäre Oosthuizen mit Sicherheit der bessere Gegner gewesen. Zudem ist der Südafrikaner auch Rechtsausleger was mit Sicherheit eine Herausforderung für Jürgen gewesen wäre. Doch vom Talent her kann man halt nicht leben. Selbst wenn ich die besten körperlichen Voraussetzungen habe – wenn der Kopf nicht mitspielt, ist es vorbei. Boxen baut auch auf Tugenden wie Zuverlässigkeit und Disziplin auf. Daher glaube ich, dass Gutknecht der stärkere Gegner ist – jemand, der sich alles hart erarbeitet hat und für seinen Traum lebt.

 

War es für Sie und Ihren Schützling ein großes Problem, sich kurzfristig auf einen anderen Gegner einzustellen?

 

Karsten Röwer: Der Einzige, der etwas mehr Arbeit dadurch hatte, war ich. Außer den Trainingsplänen für die spezielle Strategie und Vorbereitung auf den eigentlich geplanten Gegner, stand zum Glück noch nichts fest. Wir hatten zwar schon ein wenig bei der Pratzenarbeit variiert, doch alles andere war Grundlagentraining. Außerdem ist Jürgen ja sehr variabel, so dass er sich problemlos auf einen anderen Gegnertyp umstellen kann.

 

Wie verläuft denn aktuell die Vorbereitung, nachdem sich Brähmer zuletzt im Oktober die Schlaghand verletzte und eine geplante Titelverteidigung in Monaco absagen musste?

 

Karsten Röwer: Jürgen ist jetzt wieder in einer herausragenden Verfassung. Zu Beginn dieser Vorbereitung hatte er zwar muskuläre Probleme, da er ja die Schlaghand eine Zeit lang nicht belasten konnte, doch das war glücklicherweise innerhalb weniger Tage ausgestanden. Wir sind jetzt in der Sparringsphase angelangt, wo es auch schon einmal hart zur Sache geht. Jürgen ist sehr zufrieden, da seine Trainingskollegen die nötige Gegenwehr zeigen. Hoffen wir mal, dass Gutknecht im Ring da zumindest anfangs dagegenhalten kann.

 

Anstatt im Fürstentum an der Cote d’Azur wird nun im Jahnsportforum Neubrandenburg geboxt – ein Umstand der dem WM-Gespann Brähmer/Röwer egal ist?

 

Karsten Röwer: Das ist doch fast das Gleiche (lacht). Ernsthaft: Natürlich wäre es für uns beide interessant und ein Erlebnis gewesen, in Monaco zu boxen. Aber wo im Endeffekt der Ring steht, ist egal. In Neubrandenburg genießen wir Heimvorteil – ich bin immerhin nur 16 Kilometer von der Halle entfernt geboren!

 

Duell Nummer eins zwischen Brähmer und Gutknecht war ein physisch intensiver Kampf, der von vielen Fans und Experten knapper gesehen wurde, als das Urteil der Punktrichter es vermuten ließ. Kann das Publikum am 12. März einen ähnlichen Fight erwarten?

 

Karsten Röwer: Da bin ich diplomatisch: Die Zuschauer werden auf jeden Fall einen großartig aufgelegten Jürgen Brähmer erleben, eventuell ein spektakuläres Ende. Ich glaube ganz ehrlich nicht, dass Eddy eine echte Chance haben wird. Jürgen ist wieder in seinem Rhythmus, das Gefühl für die Distanz ist wieder da, die Feinmotorik und, und, und. Damals kam er aus einer längeren Pause zurück und hat knapp, aber verdient gewonnen. Diesmal wird es ein klares Ergebnis geben.

 

Nicht zu vergessen, Sie feiern bei diesem Kampf ein Jubiläum. Zum zehnten Mal betreuen Sie Jürgen Brähmer bei einem Profikampf. Werden noch einmal zehn Ringauftritte mit ihm dazukommen?

 

Karsten Röwer: Das wäre natürlich schön, denn unsere Zusammenarbeit ist bisher sehr erfolgreich verlaufen. Es ist jedoch eine Entscheidung, die Jürgen für sich treffen muss. Ich weiß, dass er noch Ziele wie zum Beispiel eine Titelvereinigung im Kopf hat. Doch im Endeffekt muss sich darum das Management kümmern. Ich stehe Jürgen jedenfalls so lange zur Seite, wie er das will.

 

Eintrittskarten für die Box-Nacht am 12. März im Jahnsportforum sind im Internet bei www.tickethall.de und www.eventim.de, unter der telefonischen Ticket-Hotline 01806-570044 sowie beim Veranstaltungszentrum Neubrandenburg erhältlich.

Kategorien: Blog | Schlagwörter: , , , , , , , , , | 2 Kommentare

Gutknecht-Coach Schröder: „Brähmer ist satt – Eddy wird den Titel holen!“

DSC03892.JPG

Offene Rechnungen sind da, um sie zu begleichen – das glaubt Hartmut Schröder, seines Zeichens Trainer von Eduard Gutknecht. Und sein Schützling hat nach eigenem Bekunden noch eine Forderung gegen Jürgen Brähmer offen. Wieso Schröder glaubt, dass Gutknecht diese am 12. März (live ab 22.30 Uhr in SAT.1) im Jahnsportforum Neubrandenburg begleichen kann, um sich zum Weltmeister zu krönen, verrät er im folgenden Interview.

 

Hartmut Schröder, ist es für Sie eine Überraschung oder Genugtuung, dass Ihr Boxer Eduard Gutknecht am 12. März die Möglichkeit erhält, Weltmeister zu werden?

 

Hartmut Schröder: Na klar – wir sind überrascht genau jetzt diese Chance zu bekommen. Ich muss aber sagen, dass sich Eddy diese Möglichkeit durch seine zuletzt gezeigten Leistungen auch verdient hat. Der Junge hat eine Rechnung mit Brähmer offen und wir sind uns sicher, dass er sie begleichen wird!

 

Die letzten Monate waren ja immer wieder durch Auf und Abs für Gutknecht gekennzeichnet. Zweimal sollte es zum Kampf gegen Tyron Zeuge kommen, beide Male gab es eine verletzungsbedingte Absage des Gegners. Wie schafft man es trotzdem, seinen Schützling immer wieder von neuem zu motivieren?

 

Hartmut Schröder: Das ist schon gar nicht mehr in unseren Köpfen. Nun geht es gegen einen der Besten des Faches – nur das zählt! Gesagt werden muss jedoch auch, dass jeder Ausfall in diesem Alter – Eddy wird bald 34 – weh tut. Er ist jetzt ein Jahr bei uns, der Star unseres Teams. Wir stehen voll hinter ihm und das gibt Eddy das nötige Selbstvertrauen an sich und seinen Erfolg zu glauben!

 

Diese Arbeit hat sich jetzt ausgezahlt. Können Sie kurz ein paar Worte zur Vorbereitung auf Eddys große Chance verlieren?

 

Hartmut Schröder: Wir haben einen Großteil des Trainings nach Hamburg verlegt, dort im EC Boxing Gym das komplette Sparring absolviert. Leute wie der amtierende Europameister Igor Mikhalkin haben Eddy sehr gut gefordert. Wir sind bereit, uns die WM-Krone zu schnappen!

 

Was kann Ihrer Meinung nach den Ausschlag für einen Sieg Gutknechts über Brähmer geben?

 

Hartmut Schröder: Beide Boxer kennen sich sehr gut – nicht nur aus dem ersten Kampf, sondern aus vielen gemeinsamen Trainingseinheiten. Den Unterschied wird dieses Mal die Einstellung machen. Eddy ist einfach hungriger, bissiger, den Titel zu holen. Durch die vermeintliche Niederlage vor drei Jahren hat er einen Karriereknick erlitten. Doch im Vergleich zu früher hat der Junge bei uns einen moralischen Sprung gemacht. Er weiß, was er will und wie er es bekommt. Eddy weiß, dass dies seine letzte Chance ist und hängt sich rein, als ob es kein Morgen gibt. Auf der anderen Seite ist Jürgen Brähmer, der Weltmeister, der schon vieles durchgemacht hat und zumeist erfolgreich war. Brähmer hat alles, doch welche Ziele verfolgt er noch? Meiner Meinung nach ist er satt. Und genau dieser Unterschied zwischen ihm und Eddy wird dieses Duell entscheiden.

 

In der Zuschauergunst wird Ihr Sportler in Neubrandenburg nicht unbedingt weit vorn liegen. Sie als ehemaliger Trainer von Ex-Champion Sebastian Sylvester können das Jahnsportforum jedoch mit Fug und Recht als „Wohnzimmer“ bezeichnen. Wieso wird Eduard Gutknecht den „Hausschlüssel“ in Form des WM-Gürtels nach den Kampf in seinen Händen halten?

 

Hartmut Schröder: Wir boxen in Mecklenburg-Vorpommern vor einem Publikum, das man als ehrlich bezeichnen kann. Ich komme selbst von dort und kann daher sagen, dass wir zwar Sturköpfe sind, aber die Leistung des Besseren immer anerkennen. Brähmer hat zwar viele Fans, aber dadurch auch einen großen Druck – überall hört man im Vorfeld seinen Namen, Eddy spielt die zweite Geige. Am 12. März wird das jedoch anders aussehen. Ab Mitte des Kampfes wird die Stimmung umschwenken, denn der Bessere hat dann die Fans in seinem Rücken. Und ich habe keinen Zweifel daran, dass das Eddy sein wird!

 

Restkarten für die Box-Nacht am 12. März im Jahnsportforum sind noch im Internet bei www.tickethall.de und www.eventim.de, unter der telefonischen Ticket-Hotline 01806-570044 sowie beim Veranstaltungszentrum Neubrandenburg erhältlich.

Kategorien: Blog | Schlagwörter: , , , , , , , , , , | Hinterlasse einen Kommentar

Röwer kontert Gutknecht-Manager Spiering: „Brähmer boxt auf einem anderen Level!“

SONY DSC

SONY DSC

Es sind noch zwei Wochen hin, bevor sich Jürgen Brähmer und Eduard Gutknecht ein zweites Mal im Ring gegenüberstehen werden. An verbalen Sticheleien vor der Weltmeisterschaft im Halbschwergewicht (am 12. März live ab 22.30 Uhr in SAT.1) wird bereits jetzt schon nicht gespart. Nun mischt dabei auch der Trainer des Titelverteidigers mit.

„Ich musste schon sehr schmunzeln, als ich von Winfried Spierings Aussagen zu den Vorbereitungen seines Boxers hörte“, so Karsten Röwer. Spiering behauptete zuletzt, dass die Sparringseinheiten Gutknechts mit Europameister Igor Mikhalkin härter sind, als der Kampf gegen Brähmer werden wird. „Eddy soll sich lieber nicht zu stark verausgaben, sonst hat er schon vor dem ersten Gong sein ganzes Pulver verschossen“, kontert Röwer und legt nach: „Mikhalkin ist nun wahrlich kein schlechter, doch Jürgen boxt noch einmal auf einem ganz anderen Level!“

Dass dem am 12. März im Jahnsportforum Neubrandenburg auch so ist, daran arbeitet Röwer momentan mit Brähmer in der gemeinsamen Heimat Schwerin. „Mit Tyron Zeuge, Enrico Kölling und Stefan Härtel hat Jürgen ja immer einen gesunden Konkurrenzkampf im Training vor Augen. Dazu gesellen sich drei weitere Sparringspartner, die Gutknechts Stil bestens simulieren“, ist sich Röwer sicher. Der Diplom-Sportlehrer verrät: „Das Hauptaugenmerk liegt darauf, die Intensität immer hochzuhalten. Dafür variieren wir die Anzahl der Sparringsrunden pro Einheit – von sechs bis maximal zehn. Und alle zwei Runden bekommt Jürgen einen frischen Gegner vor die Fäuste. Das gibt ihm das notwendige Gefühl für den folgenden Wettkampf.“

Vorbereitung hin oder her. Wer im Endeffekt tatsächlich der Stärkere ist, wird sich erst am 12. März zeigen.

Wenige Eintrittskarten für die Box-Nacht im Jahnsportforum sind im Internet bei http://www.tickethall.de und http://www.eventim.de, unter der telefonischen Ticket-Hotline 01806-570044 sowie beim Veranstaltungszentrum Neubrandenburg noch erhältlich.

Kategorien: Blog | Schlagwörter: , , , , , , , , , | Ein Kommentar

Walk-In mit Trainingspartner: Rapper „Kontra-K“ singt für Jürgen Brähmer!

JB vs EG

„Erfolg ist kein Glück – sondern nur das Ergebnis von Blut, Schweiß und Tränen – das Leben zahlt alles mal zurück“. Dies ist eine Textzeile aus dem Song „Erfolg ist kein Glück“ des Rappers Kontra-K. Ein Lied wie gemacht für Jürgen Brähmer. Der Weltmeister im Halbschwergewicht musste sich seinen Erfolg immer hart erarbeiten, sich sein Glück erkämpfen. Geschenkt bekam er nichts! Am 12. März steht Jürgen Brähmer vor einer weiteren harten Aufgabe. In Neubrandenburg (ab 22:30 live in SAT.1) trifft er auf Ex-Europameister Eduard Gutknecht.

Für seinen Einmarsch hat sich Brähmer etwas ganz besonderes einfallen lassen. Der Rapper Kontra-K wird den amtierenden WBA-Titelträger zum Ring begleiten und dabei seinen Hit „Erfolg ist kein Glück“ im Neubrandenburger Jahnsportforum live performen. „Dieses Lied gefällt mir richtig gut. Gute Musik, starker Text – der richtige Song für einen Walk-In“, sagt Brähmer. Kontra-K, der mit bürgerlichem Namen Max heißt, ist begeistert und freut sich auf seinen Auftritt: „Dass Jürgen der Song gefällt, freut mich sehr – und ihn bei seinem WM-Kampf in den Ring begleiten zu dürfen, ist ein große Ehre für mich.“

Max trainiert zurzeit bei Brähmer, um sich für anstehende PR-Termine und eine Tournee in Form zu bringen. Der Kampfsportfan und ehemalige Amateurboxer wird in Kürze sein neues Album veröffentlichen. Sein Ziel: Platz eins der deutschen Charts. Das Vorgängeralbum „Aus dem Schatten ins Licht“ schaffte es mit knapp 100.000 verkauften Einheiten auf Platz zwei der Charts.

Brähmer befindet sich momentan in den letzten Zügen der Vorbereitung auf seinen kommenden WM-Fight. In seiner Heimatstadt Schwerin stehen noch etliche harte Sparringsrunden auf dem Programm. Ähnlich wie bei Gegner Eduard Gutknecht, der auf Rache sinnt! Vor drei Jahren nahm ihm Brähmer in Berlin in einem engen Kampf den EM-Titel ab. Für den Gifhorner dürfte es die letzte Chance auf einen WM-Titel sein. Ein spannendes deutsches Duell steht an – Ausgang offen.

Eines dürfte sicher sein: Am 12. März wird in der ausverkauften „Hölle“ Jahnsportforum nicht der „Glücklichere“ den WM-Titel mit nach Hause nehmen…

Wenige Eintrittskarten für die Box-Nacht am 12. März im Jahnsportforum sind im Internet bei http://www.tickethall.de und http://www.eventim.de, unter der telefonischen Ticket-Hotline 01806-570044 sowie beim Veranstaltungszentrum Neubrandenburg noch erhältlich.

Kategorien: Blog | Schlagwörter: , , , , , , , , , | Hinterlasse einen Kommentar

Deutscher Boxhammer: Gutknecht will Brähmer WM-Titel abnehmen!

JB vs EG

Brähmer vs. Gutknecht – eine Story geht in die zweite Runde! Statt um den EM-Titel, wie vor drei Jahren, geht es dieses Mal um die WBA-Weltmeisterschaft im Halbschwergewicht. Am Dienstag trafen sich die Protagonisten im Hotel TITANIC in Berlin, um über ihr Aufeinandertreffen am 12. März zu sprechen.

Titelverteidiger Brähmer war es dabei besonders wichtig, um über die genauen Umstände des ersten Duells mit seinem kommenden Gegner zu sprechen. „Ich wurde Ende 2012 vom Team Sauerland wieder zum Boxen überredet, wollte es langsam angehen. Ein bis zwei Aufbaukämpfe waren ausgemacht. Doch dann ergab sich die Chance gleich einen großen Titel zu holen und einen gewaltigen Schritt nach vorn zu machen“, erinnert sich Brähmer, „den Fight gegen Gutknecht habe ich dann gewonnen, ein Rückkampf hatte sich bis jetzt nicht ergeben – und jetzt sitzen wir hier.“ Brähmer ergänzt: „Die Vorzeichen haben sich geändert – ich bin der Weltmeister, der Gejagte und Eddy will etwas von mir. Klar hat er diese Chance verdient, aber ich werde es nicht zulassen, dass er sie nutzt.“

Über den Umstand, dass der erneute Kampf gegen Brähmer in dessen „Wohnzimmer“ Neubrandenburg stattfindet, beklagt sich der Herausforderer keinesfalls. Gutknecht: „Es ist egal, wo wir boxen. Der Ring ist unsere Bühne und ich werde da weitermachen, wo ich vor über drei Jahren aufgehört habe.“ Der Mann aus Gifhorn ist immer noch felsenfest davon überzeugt, Duell Nummer Eins nicht verloren zu haben, „doch das ist Schnee von gestern. Ich habe 2013 nach dem Kampf zu emotional reagiert. Das will ich nicht wieder hochholen. Es geht um das Hier und Jetzt. Ich weiß, dass ich Jürgen wehtun kann und mir den Traum vom WM-Titel am 12. März erfüllen werde!“

Promoter Kalle Sauerland fühlt sich indes in seiner These bestätigt, das Rematch nun austragen zu lassen. Sauerland: „Wir können uns gut an den ersten Fight erinnern. Der Kampf hat alle Zutaten für ein großartiges Spektakel – die Halle ist so gut wie ausverkauft, das Medieninteresse ist groß. Ein deutsches Duell mit hoher Brisanz zweier Top-Boxer.“

Das findet auch Gutknecht-Manager Winfried Spiering: „Ein toller Kampf. Leider wird er nicht gut für Jürgen ausgehen. Er wird sinken wie das Schiff Titanic – wo wir doch gerade im Titanic-Hotel sind…“

Konter von Brähmer: „Schöne Geschichte, aber das hat nichts mit der Realität zu tun.“ Am 12. März geht die Story „Brähmer vs. Gutknecht“ weiter – auf einem trockenen Ringboden in Neubrandenburg!

Eintrittskarten für die Box-Nacht am 12. März im Jahnsportforum sind im Internet bei http://www.tickethall.de und http://www.eventim.de, unter der telefonischen Ticket-Hotline 01806-570044 sowie beim Veranstaltungszentrum Neubrandenburg erhältlich.

Kategorien: Blog | Schlagwörter: , , , , , , , | Hinterlasse einen Kommentar

Karo Murat und Nikola Milacic siegen bei ECB-Hausgala

Klein, aber fein – so war der Rahmen für die Hausgala am Samstagnachmittag im Gym der EC-Boxpromotion. Karo Murat meldete sich mit einem Sieg zurück, nachdem seine „Mission Hollywood“ im Dezember leider nicht von Erfolg gekrönt worden war. Im kalifornischen Glendale (unweit des legendären Hollywood Boulevards) verlor Murat unglücklich einen WM-Ausscheidungskampf gegen Sullivan Barrera. Bei seiner Rückkehr nach Hamburg war er da deutlich erfolgreicher. Gegen Aleksandar Todorovic setzte sich der 32-Jährige über sechs Runden klar nach Punkten durch. 60:54 hieß es am Ende zu Gunsten von Karo Murat.
Noch deutlicher war das Ergebnis im ebenfalls auf sechs Runden angesetzten Kampf zwischen dem 22-jährigen Cruisergewichts-Talent Nikola Milacic und seinem Gegner Milos Dovedan. Milacic siegte durch KO in der ersten Runde. Es war sein 11. Sieg im 12. Profikampf (sechs davon vorzeitig).
Obwohl Promoter Erol Ceylan die Gym-Veranstaltung nicht groß beworben hatte, gab sich sogar echte Hamburger Box-Prominenz die Ehre. Ali-Gegner Jürgen Blin schaute im Gym an der Eiffestraße vorbei und war begeistert von den Leistungen der EC-Boxer. „Es muss nicht immer eine Arena mit 10.000 Zuschauern sein – für großes Boxen braucht man nur einen Ring und zwei Jungs, die es wissen wollen“, so Blins Fazit.
Für Erol Ceylan war die Gym-Veranstaltung der Auftakt in arbeitsreiche Wochen. Vor allem Schwergewichts-Talent Adrian Granat muss mächtig ran: Am 19. Februar trifft der 24-Jährige in Paris auf Evgeny Orlov, am 12. März geht es für Granat dann – ebenfalls in der französischen Hauptstadt – gegen Samir Kurtagic. Auf derselben Veranstaltung verteidigt Halbschwergewichts-Europameister Igor Mikhalkin seinen Titel gegen den Franzosen Patrick Bois. „Für Adrian geht es in erster Linie darum, Erfahrung zu sammeln. Wir hoffen, dass die Gegner mal ein bisschen länger stehenbleiben und nicht gleich in den ersten Runden umfallen, damit er zeigen kann, dass er auch über eine längere Distanz das Tempo hochhalten kann“, sagt Ceylan.
Am 18. März schlagen die EC-Boxer dann mal wieder in Rumänien zu. In Bukarest bekommt es der ehemalige Fury-Gegner Christian Hammer mit Michael Sprott zu tun. Dort wird dann auch Nikola Milacic wieder im Einsatz sein.
Kategorien: Blog | Schlagwörter: , , , , , , , , , , | Hinterlasse einen Kommentar

Bloggen auf WordPress.com.