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Arthur Abraham vs Robert Stieglitz IV

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Vincent Feigenbutz vs Mauricio Reynoso

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Abraham und Stieglitz: “Das ist unser letztes Duell!“

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Taten anstatt Worte sprechen lassen – das war das Motto der finalen Pressekonferenz vor dem vierten Aufeinandertreffen zwischen Arthur Abraham und Robert Stieglitz! In der malerischen Kulisse des Hotel-Residence Klosterpforte Marienfeld zeigten sich sowohl Champion als auch Herausforderer voll auf den Kampf fokussiert.

Promoter Kalle Sauerland drückte es treffend aus: „Große Sprüche, die muss ich vor diesem Duell nicht machen. Man muss sich einfach nur die drei zurückliegenden Fights anschauen, dann ist klar, was Sie am Samstag im Ring erwarten wird“, so der Promoter des Events im GERRY WEBER STADION.

Der Titelverteidiger bestätigte, dass er am 18. Juli definitiv einen Schlussstrich unter die sportliche Fehde mit seinem aktuellen Pflichtherausforderer ziehen will. Arthur Abraham: „Das ist das Ende – vier Kämpfe mit Robert sind genug. Nach Samstag werden wir uns nicht noch einmal im Ring sehen.“ Dafür hat sich „King Arthur“ über knapp drei Monate vorbereitet. „Ich habe extrem hart trainiert und trotz des langen Trainingslagers hatte ich viel Spaß mit Herrn Wegner“, so der 35-jährige Berliner schmunzelnd.

„Die Vorbereitungen sind sehr ruhig verlaufen“, bestätigt Ulli Wegner, „Arthur war sehr diszipliniert und hat nochmals eine deutliche Steigerung in den finalen Sparringseinheiten erkennen lassen.“ Eine kleine Stichelei gegen das gegnerische Camp konnte sich der Kult-Trainer danach nicht verkneifen. Wegner: „Stieglitz wird die zwölfte Runde aus dem dritten Duell gegen Arthur nicht vergessen haben, das bleibt psychologisch hängen!“

Den Ex-Weltmeister aus Magdeburg ließen diese Provokationen kalt. Stattdessen erneuerte er sein Versprechen, sich seinen Titel wiederzuholen. Stieglitz: „Der letzte Fight war in meinen Augen ein ungerechtes Urteil. Ich muss mich nicht unter Druck setzen lassen, denn ich weiß, wie man Arthur schlägt. Es geht nicht um die Vergangenheit oder die Zukunft, sondern um das Hier und Jetzt – am Samstag bin ich wieder Weltmeister.“

Dirk Dzemski schlug in dieselbe Kerbe und konterte Wegner: „Ich habe diese Ankündigungen schon vor dem zweiten Kampf gehört – nach vier Runden war dann plötzlich alles vorbei“, spielt der Stieglitz-Coach auf den technischen K.o.-Sieg seines Schützlings gegen Abraham an. Dzemski: „Robert hat momentan nichts – das macht ihn hungrig und gefährlich. Unser Raubtier wird Arthur den Titel entreißen!“

Daraufhin gab es abschließend die passende Antwort des Weltmeisters. Abraham: „Ich zähme Robert im Ring und werde dabei keine Fragen offen lassen.“ Der „Final Showdown“ kann also kommen!

Eintrittskarten für die Box-Nacht am 18. Juli in Halle/Westfalen sind ab 38,00 Euro unter der telefonischen Hotline des GERRY WEBER Ticket-Centers (05201) 81 80, im Internet unter http://www.gerryweber-world.de und http://www.tickethall.de sowie an allen bekannten Vorverkaufsstellen erhältlich.

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Cool! Kool Savas singt Einlaufhymne für Arthur Abraham

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Am 18. Juli muss Arthur Abraham beim „Final Showdown“ an seine Grenzen gehen, um im vierten Aufeinandertreffen mit Robert Stieglitz die Oberhand zu behalten. Ein Treffen der anderen Art gab es für den Weltmeister im Super-Mittelgewicht vorab. In Berlin traf „King Arthur“ auf Kool Savas, den König des deutschen Rap. Zusammen drehten beide Anfang Juni das Musikvideo zu „Limit“ aus dem Gold-Album „Märtyrer“.

„Wir haben uns Anfang des Jahres durch einen gemeinsamen Freund bei einem Konzert von Justin Timberlake kennengelernt“, plaudert Abraham aus dem Nähkästchen, „im Mai erzählte mir Savas von seiner Idee, einen Videoclip zu ‚Limit‘ zu drehen und ob ich nicht darin mitspielen wolle. Daraufhin habe ich mir den Songtext durchgelesen und sofort zugesagt.“

Mit dem Video zu „Limit“ sollen die Strapazen einer harten Kampfvorbereitung vermittelt werden. Im Video geht Abraham zu Boden, berappelt sich jedoch wieder und beißt sich durch. Diese „Niemals aufgeben“-Mentalität spiegeln die bewegten Bilder, der Rap von Savas und die Stimme von Alex Prince in einer perfekten Symbiose wieder.

„Arthur war die ideale Wahl für das Video – als Boxer ist er in seinen Fights immer am Limit“, so Kool Savas, der vor allem auch stolz darauf ist, dass „Limit“ die Einmarschmusik für Abrahams WM-Kampf gegen Robert Stieglitz sein wird. „Das ist der ultimative Motivations-Song und hoffentlich wird Arthur dadurch mit einem positiven Feeling in den Kampf gehen und Stieglitz schlagen.“

Eintrittskarten für die Box-Nacht am 18. Juli in Halle/Westfalen sind ab 38,00 Euro unter der telefonischen Hotline des GERRY WEBER Ticket-Centers (05201) 81 80, im Internet unter http://www.gerryweber-world.de und http://www.tickethall.de sowie an allen bekannten Vorverkaufsstellen erhältlich.

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Ulli Wegner: „Arthur ist die Herausforderung meines Lebens!“

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Foto: Uwe Koch, Boxing-photo.com

Arthur Abraham gegen Robert Stieglitz. Für ein viertes und wohl letztes Mal treffen die beiden Super-Mittelgewichtler beim Kampf um die WM-Krone des Weltverbandes WBO aufeinander. Im GERRY WEBER STADION in Halle/Westfalen findet am 18. Juli (live ab 22:20 Uhr in SAT.1) dieser „Final Showdown“ statt. Wenige Tage bevor es so weit ist, gibt Ulli Wegner seine Gedanken zu diesem „Klassiker“ preis. Außerdem lässt Sie das Trainer-Urgestein ganz nah an sich ran – erzählt, wie schwer es eigentlich ist, Weltmeister Arthur Abraham auf so einen großen Fight vorzubereiten. Das und noch vieles mehr können Sie im folgenden Interview nachlesen.

Ulli Wegner, zum nunmehr vierten Mal trifft Arthur Abraham auf Robert Stieglitz. Wie schaffen Sie es, Ihren Schützling für dieses „ewige“ Duell zu motivieren?

Ulli Wegner: Zwei Worte: Stolz und Ehre – eine bessere Motivation gibt es nicht! Finanziell hat Arthur doch schon lange ausgesorgt. Doch er sollte nicht vergessen, dass ihm der Boxsport das alles ermöglicht hat. Der Junge hat sich zum einen durch seine Leistungen, zum anderen durch seinen Umgang mit den Fans nach oben geboxt. Im Endeffekt muss er diesen Kampf für die Zuschauer gewinnen, um ihnen damit etwas zurückzugeben.

Sie stehen jetzt kurz vor Ende der Vorbereitungen. Wie sind diese verlaufen?

Ulli Wegner: Zunächst haben wir in Berlin mit dem Grundlagentraining begonnen, welches wir dann von Anfang bis Mitte Juni an die Ostsee verlagert hatten. Hier hat uns die frische Meeresluft gut getan und Arthur konnte entsprechend Kondition bolzen. Für den boxspezifischen Teil sind wir dann schließlich ins Bundesleistungszentrum Kienbaum umgezogen. Dort wurde zudem nochmals die Intensität gesteigert. Die Splittung in zwei Trainingslager hatte ich übrigens ganz bewusst gewählt, um jeglichen Lagerkoller zu vermeiden. Bei einer Vorbereitung von knapp 12 Wochen war mir das sehr wichtig.

Hat Ihr Weltmeister denn voll mitgezogen?

Ulli Wegner: Dazu kann ich nur sagen, dass Arthur kein pflegeleichter Athlet ist. Man sollte niemandem verheimlichen, dass es immer wieder ein teils unmenschliches Unterfangen ist, den Jungen in Top-Form zu bringen. Ich würde so weit gehen und sagen, dass es wohl die größte Herausforderung ist, die ich in meinem Leben habe. In der Öffentlichkeit macht er seinem Kampfnamen „King Arthur“ alle Ehre – bei mir im Training muss er sich allerdings unterordnen. Das ist ein Zwiespalt, mit dem Arthur so seine Probleme hat und mich vor eben solche stellt. Im Training und Wettkampf hat der Junge immer die Einstellung, dass er der Beste ist. Man kann mir aber glauben, wenn ich sage, dass ihn z. B. ein Jack Culcay gewaltig fordert. Jack ist der genaue Gegenentwurf zu Arthur, wenn es um das Thema Trainingsfleiß geht. Daher habe ich ihn von Beginn an in die Vorbereitungen auf den WM-Kampf am 18. Juli miteingebunden. Das war ein psychologisches Mittel, um Arthur zu provozieren. Er zeigt es zwar nicht direkt nach außen, aber Arthur braucht das, um sich neu zu beweisen und noch mehr aus sich herauszuholen.

Immer wieder hört man ja, dass Arthur Probleme mit dem „Abkochen“ hat. Was sagen Sie dazu und mischen Sie sich an dieser Stelle ein?

Ulli Wegner: Ich sage es ganz deutlich: In Sachen Ernährung ist Arthur ein Individualist. Ich weiß, dass es ihm immer enorm schwer fällt, das Gewichtslimit zu bringen. Wir haben ja schon einmal vor Jahren einen Ernährungsplan anfertigen lassen, doch er konnte damit einfach nicht umgehen, was sich in seiner damaligen Trainingsleistung wiederspiegelte. Arthur braucht diese Freiheit sich so zu ernähren, wie er es für richtig hält. Gleichzeitig baut er sich dadurch selbst Druck auf und befindet sich in einer Sackgasse. Den Kampf gegen die Waage zu verlieren wäre für ihn schlimmer als jede Niederlage im Ring.

Neben dem Duell im Ring kommt es am 18. Juli ja auch wieder zum direkten Vergleich mit Stieglitz-Coach Dirk Dzemski. Was halten Sie von ihm? Kann er mit seinem Schützling das Gespann Wegner/Abraham überraschen?

Ulli Wegner: Dirk Dzemski ist ein junger Trainer, der noch viel lernen muss. Bei der wichtigsten Eigenschaft für diesen Job kann man ihm bereits das Prädikat „Weltklasse“ attestieren – er ist mit Herzblut bei der Sache und auf dem Weg ein angesehener Trainer zu werden. Aber ich muss ehrlich sein: Wenn man das Potenzial eines Abraham und Stieglitz vergleicht weiß man, dass sein Junge am Limit ist. Der Mix aus Arthurs Leistungsfähigkeit und meinen Erfahrungen und Ideen ist auf einem anderen Level. Ich erwarte erneut einen Stieglitz, der sein Heil in der Offensive suchen wird – er kann einfach nicht anders. Und Arthur wird unter meiner Anleitung entsprechend darauf reagieren.

Zuletzt hat ihr „Aushängeschild“ angekündigt, in spätestens zwei Jahren seine Handschuhe an den Nagel zu hängen. Was kommt im Super-Mittelgewicht nach Arthur Abraham aus Deutschland? Kann jemand die Lücke füllen?

Wir müssen doch bloß einen Blick auf das Vorprogramm am 18. Juli werfen – da boxt zum Beispiel ein Vincent Feigenbutz. Sowohl er als auch Tyron Zeuge haben ein gewisses Talent, das beide ganz nach oben führen kann. Doch auf Talent allein konnte sich noch nie jemand verlassen. Oben an der Weltspitze wird die Luft immer dünner – die muss man erst einmal atmen können. Tyron hat zuletzt bereits bewiesen, dass der Weg für ihn nicht mehr allzu weit ist – Feigenbutz ist meiner Meinung nach diesen Beweis noch schuldig. Doch zum Profisein gehört nicht nur die Leistung im Ring, sondern die Darstellung in der Öffentlichkeit. An dieser Stelle haben beide noch einen weiten Weg vor sich.

Eintrittskarten für die Box-Nacht am 18. Juli in Halle/Westfalen sind ab 38,00 Euro unter der telefonischen Hotline des GERRY WEBER Ticket-Centers (05201) 81 80, im Internet unter http://www.gerryweber-world.de und http://www.tickethall.de sowie an allen bekannten Vorverkaufsstellen erhältlich.

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Stieglitz-Trainer Dzemski: „Kälter Boxen und klar gewinnen!“

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Foto: Uwe Koch, Boxing-photo.com

Das Duell Arthur Abraham gegen Robert Stieglitz hat bei bislang allen drei vorherigen Kämpfen die Emotionen hochkochen lassen. Doch genau das will Trainer Dirk Dzemski am 18. Juli beim „Final Showdown“ im GERRY WEBER STADION verhindern. Was sich der 43-Jährige außerdem für Kampf Nummer vier wünscht und wieso die Stallduelle zwischen Team Sauerland und SES Boxing immer so intensiv und unterhaltsam sind, verrät er im folgenden Interview.

Herr Dzemski, die ersten beiden Aufeinandertreffen zwischen Abraham und Stieglitz waren jeweils eine klare Sache. Nach dem letzten Kampf sprachen Sie von einem Fehlurteil. Sehen Sie Duell Nummer vier jetzt als Revanche oder ist das Schnee von gestern?

Dirk Dzemski: Das ist kein Schnee von gestern und auch keine Revanche. Wir erwarten und hoffen beim vierten Duell auf faire Punktrichter und einen Ringrichter, der z. B. die Nackenschläge von Arthur unterbindet. Es soll ein faires Gefecht werden, auf hohem Niveau, aus dem dann der bessere Boxer als Sieger hervorgeht!

Unbestritten war der letzte Fight ein enges Gefecht. Was muss Robert Ihrer Meinung nach besser machen, um dieses Mal gar keine Zweifel am Sieg aufkommen zu lassen?

Dirk Dzemski: Ganz einfach, „kälter“ boxen und damit klar gewinnen!

Neben Robert Stieglitz haben Sie parallel Francesco Pianeta auf einen WM-Kampf vorbereitet. Ist überhaupt genügend Zeit vorhanden gewesen, um sich um beide Boxer gleichermaßen gut zu kümmern?

Dirk Dzemski: Das ist und war kein Problem, ich habe mit meinen Co-Trainern Rene Friese und Mario Meier sehr gute Assistenten. Wir haben so eine Situation ja nicht zum ersten Mal!

Duelle zwischen Boxern aus dem Team Sauerland und SES Boxing garantieren immer intensive und unterhaltsame Kämpfe. Welche Begründung gibt es dafür von Ihrer Seite?

Dirk Dzemski: Für beide Seiten geht es bei diesen Duellen immer um sehr viel. Und diese beiden Boxställe sind im Moment die besten in Deutschland.

Zum ersten Mal findet die Ansetzung Abraham vs. Stieglitz auf neutralem Boden statt. Wie wichtig war es Ihnen, dass der Titelverteidiger keinen Heimvorteil genießt?

Dirk Dzemski: Für uns war Heim- oder Nicht-Heimvorteil nie ein besonderes Problem. Zudem haben Robert und Arthur ihre Fans in ganz Deutschland. Wir freuen uns auf die besondere Atmosphäre im Gerry Weber Stadion!

Falls es für Robert Stieglitz am 18. Juli nicht zum erneuten Gewinn des WM-Titels reichen sollte, würden Sie ihm dann zum Rücktritt raten?

Dirk Dzemski: Das hängt doch immer vom Kampf ab und final, ob er dann noch Lust zum Boxen hat. Brennt in Robert weiter das Feuer, dann werde ich ihn unterstützen!

Sie sind vor kurzem 43 Jahre alt geworden, zählen aktuell zu den erfolgreichsten Boxtrainern Deutschlands. Welche Ziele verfolgen Sie mit Ihren Schützlingen in den kommenden Jahren?

Dirk Dzemski: Das lasse ich auf mich zukommen! Wenn wir nun unsere Ziele im Juli erreicht haben, dann stellen wir uns den neuen Aufgaben – was immer da kommt!

Eintrittskarten für die Box-Nacht am 18. Juli in Halle/Westfalen sind ab 38,00 Euro unter der telefonischen Hotline des GERRY WEBER Ticket-Centers (05201) 81 80, im Internet unter http://www.gerryweber-world.de und http://www.tickethall.de sowie an allen bekannten Vorverkaufsstellen erhältlich.

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Als Teamkollegen: Olympia-Stars Härtel und Ogogo wollen gemeinsam an die Spitze!

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Am 18. Juli kommt es zum „Final Showdown“ zwischen Arthur Abraham und Robert Stieglitz. Doch die Box-Nacht im GERRY WEBER STADION wird neben dem Kampf um die WM-Krone des Weltverbandes WBO noch eine weitere Rivalität neu aufleben lassen, denn Stefan Härtel (5-0) und Anthony Ogogo (7-0, 4 K.o.´s) boxen beide erstmals als Profis auf der gleichen Veranstaltung – jedoch nicht gegeneinander! Härtel bekommt es in Halle/Westfalen mit Maurice Possiti (10-6, 5 K.o.´s) aus Italien zu tun, gegen wen Sauerland-Neuverpflichtung Ogogo in den Ring steigen wird, entscheidet sich in den nächsten Tagen, da der geplante Gegner verletzungsbedingt absagen musste.

„Die Erfahrung von Olympia 2012 schmerzt immer noch“, sagt Härtel über sein letztes Aufeinandertreffen mit Ogogo. Rückblick: Bei den Olympischen Sommerspielen vor drei Jahren fühlte sich der Deutsche benachteiligt, nachdem er in einem engen Gefecht gegen den Briten in London den Kürzeren zog. „Ein Blick auf die Stelle meines Trophäenschrankes, wo eigentlich die Medaille hängen sollte, sagt alles“, so der Berliner, „im Profigeschäft werden wir uns beide aber wohl nicht in die Quere kommen.“ Kein Wunder – Härtel boxt im Super-Mittelgewicht, sein früherer Kontrahent eine Gewichtsklasse darunter.

Ohnehin sagt Ogogo, dass er damals den Sieg und die Medaille verdient hatte, „aber das ist für mich Schnee von gestern – wir wollen ganz nach oben. Jetzt sind wir Teamkollegen und vielleicht irgendwann beide Weltmeister!“ Beim 26-jährigen Normalausleger aus Lowestoft drehte sich in den vergangenen Monaten alles um seine Gesundheit. Eine langwierige Verletzung der Achillessehnen musste operativ behandelt werden. Nach knapp einem Jahr ohne Kampf freut sich Ogogo jetzt auf sein Comeback: „Ich freue mich, beim Team Sauerland unterschrieben zu haben. Neben Golden Boy Promotions in den USA habe ich jetzt auch in Europa einen starken Partner an meiner Seite – jetzt will ich die Boxszene so richtig aufmischen!“

Begeistern will am 18. Juli auch Mike Keta (18-3, 15 K.o.´s)! Die „Iron“ genannte K.o.-Maschine aus München will erfolgreich seinen WBC-Euro-Asia-Titel im Mittelgewicht gegen Aliklych Kanbolatov (12-2, 6 K.o.´s) aus Russland verteidigen.

Zudem wird es eine Weltmeisterschaft im Kickboxen geben. Marie Lang, trainiert von Mladen Steko, will sich nach mehreren Deutschen Meisterschaften und dem EM-Titel nun auch die WM-Titel der WKU holen. Dafür muss das „Leichtgewicht“ allerdings die starke Engländerin Victoria Emma Lomax schlagen.

Eintrittskarten für die Box-Nacht am 18. Juli in Halle/Westfalen sind ab 38,00 Euro unter der telefonischen Hotline des GERRY WEBER Ticket-Centers (05201) 81 80, im Internet unter http://www.gerryweber-world.de und http://www.tickethall.de sowie an allen bekannten Vorverkaufsstellen erhältlich.

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Weltmeister Abraham: Erst Stieglitz schlagen, dann Titelvereinigung!

DSC_1559Foto: Uwe Koch, boxing-photo.com

Am 18. Juli ist es soweit. Arthur Abraham und Robert Stieglitz stehen sich beim „Final Showdown“ gegenüber – zumindest wenn es nach Titelverteidiger Abraham geht. Der will nämlich mit einem Sieg gegen seinen ewigen Widersacher Stieglitz diese Rivalität erfolgreich beenden. Was er über das nunmehr vierte Duell um die Weltmeisterschaft im Super-Mittelgewicht, den Austragungsort und ein großes Karriereziel zu sagen hat, können Sie im folgenden Interview nachlesen.

Arthur Abraham, am 18. Juli steht für Sie Kampf Nummer vier gegen Robert Stieglitz an. Wie stark motiviert Sie dieses erneute Aufeinandertreffen?

Arthur Abraham: Die Tatsache, dass es erneut um die Weltmeisterschaft geht, ist Motivation genug. Wenn ich in den Ring steige, gebe ich meinen Titel mit dem ersten Rundengong ab. Ich bin erst dann wieder Weltmeister, wenn der Ringrichter nach dem Kampf meine Hand hebt. Wenn ich als Profiboxer anders denken würde, wäre ich fehl am Platz und könnte die Handschuhe sofort an den Nagel hängen.

Vor einigen Wochen gaben Sie dem Playboy ein Interview, waren zum Fotoshooting in München. Im Juni drehten Sie ein Musikvideo, nahmen zudem diverse öffentliche Termine wahr. Man könnte denken, Sie nehmen Ihren Gegner nicht ernst genug …

Arthur Abraham: Wir sind im Profigeschäft – Boxen ist schließlich zum einen Leistungssport, zum anderen Unterhaltung. Man muss den Leuten etwas bieten, sie am eigenen Leben teilhaben lassen. Das ist wie bei einem Hollywood-Schauspieler: Man kann noch so gut sein – wenn einen die Öffentlichkeit nicht wahrnimmt, will dich niemand sehen! Übrigens fanden alle diese Termine an trainingsfreien Tagen statt – ich unterschätze Robert Stieglitz also keinesfalls.

Wie bereitet man sich überhaupt auf einen Gegner vor, den man bereits dreimal geboxt hat? Sind da überhaupt noch Überraschungen möglich? Sie kennen sich doch bestimmt in- und auswendig …

Arthur Abraham: Bei jeder Vorbereitung, jedem Kampf fangen wir wieder bei null an. Beim letzten Mal habe ich ihn in der 12. Runde niedergeschlagen – das hat den Unterschied auf den Punktrichterzetteln ausgemacht. Doch das gibt mir keinen Vorteil für den 18. Juli. Der Kampf geht wieder von vorn los, die Chancen stehen dann 50 zu 50. Aber glauben Sie mir, mein Trainer hat noch genügend Strategien parat, mit denen wir Stieglitz überraschen können.

Etwas Neues stellt der Austragungsort für Sie beide dar. Was für eine Stimmung erwarten Sie im GERRY WEBER STADION?

Arthur Abraham: Ich boxe zwar zum ersten Mal in Halle/Westfalen, habe aber bereits schon einige Kämpfe live im Publikum mitverfolgt. Die Zuschauer sind in dieser Arena ganz nah dran am Geschehen und werden uns beide nach vorn peitschen. Das wird eine Schlacht, bei der wir beide über unsere Grenzen gehen müssen um zu siegen!

Dirk Dzemski, der Trainer von Robert Stieglitz, hat vor Kurzem verlautbaren lassen, dass der Verlierer dieses Kampfes seine Karriere wohl beenden wird. Stimmen Sie dem zu?

Arthur Abraham: Ich persönlich denke nicht an so etwas. Ich bin Weltmeister und will es noch mindestens zwei bis drei Jahre lang bleiben. Die Tatsache, dass sein Trainer öffentlich von so etwas spricht, hört sich für mich so an, als ob er nicht wirklich an ihn glaubt. Wahrscheinlich will er ihn damit reizen – ich bin jedenfalls darauf vorbereitet.

Was macht Sie eigentlich so sicher, dass Sie den „Final Showdown“ für sich entscheiden werden?

Arthur Abraham: Der Glaube an meine Fähigkeiten und mein hartes Training. Ich kann alles genauso gut, wenn nicht besser als Stieglitz – davon bin ich überzeugt. Mein Promoter hat daher das Motto goldrichtig ausgewählt. Ich will diese Rivalität erfolgreich zu Ende bringen und danach eine Titelvereinigung anstreben – das ist mein großes Ziel!

Eintrittskarten für die Box-Nacht am 18. Juli in Halle/Westfalen sind ab 38,00 Euro unter der telefonischen Hotline des GERRY WEBER Ticket-Centers (05201) 81 80, im Internet unter http://www.gerryweber-world.de und http://www.tickethall.de sowie an allen bekannten Vorverkaufsstellen erhältlich.

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Robert Stieglitz: Schlauer und dosierter zum WM-Titel?

DSC_3220Foto: Uwe Koch, Boxing-photo.com

Der „Final Showdown“ rückt unaufhaltsam näher. Bevor in den kommenden Tagen die Trainer ihre Meinungen kundtun werden, sind zunächst die beiden Protagonisten des 18. Juli an der Reihe. Den Anfang macht der Herausforderer. Robert Stieglitz gibt im folgenden Interview Aufschluss darüber, wie er das vierte Duell gegen Weltmeister Arthur Abraham angehen will und wieso sich der „Bodenbesuch“ beim bis dato letzten Aufeinandertreffen nicht wiederholen wird. Außerdem gibt er ein Versprechen ab, aber lesen Sie selbst …

Herr Stieglitz, für Sie steht das nunmehr vierte Aufeinandertreffen mit Arthur Abraham vor der Tür. Hat sich bei Ihnen irgendetwas zu den bisherigen drei Kämpfen verändert?

Robert Stieglitz: Nicht wirklich, wir haben zumindest in der Vorbereitung ein ähnliches Programm durchgezogen. Die letzten Wochen haben wir uns unter dem Motto „back to the roots“ im Sportinternat Halle/an der Saale einen anderen Ort für das Trainingslager gesucht. Es war etwas spartanischer, aber es hat für mich und meine Stallkollegen Pianeta, Wallisch und Schwarz, die sich ja auf ihre große „Schwergewichtsnacht“ am 11. Juli in Magdeburg vorbereiten, ein paar neue Impulse gesetzt. Ansonsten wurmen mich noch die Erinnerungen und das Urteil aus dem letzten Kampf mit Arthur. Die Motivation ist riesig, das Urteil wieder gerade zu rücken!

Arthur Abraham genießt das Rampenlicht, ist häufig in der Öffentlichkeit präsent. Von Ihnen hört man selten etwas außerhalb des Boxrings. Konzentrieren Sie sich eher auf das Sportliche?

Robert Stieglitz: Ich gehöre eher zu den zurückhaltenden Typen, bin kein lauter Vertreter. Ich bin viel in meinem Umfeld unterwegs, mag gerne Zuhause in Magdeburg sein und brauche das Rampenlicht nicht als „mein täglich Brot“. Mein Sport ist mein Leben und so lebe ich auch!

Bei der ersten Pressekonferenz sprachen Sie von taktischen Veränderungen, mit denen Sie ihren Gegner diesmal überraschen wollen. Geht so etwas überhaupt noch gegen jemanden, der einen in- und auswendig kennt?

Robert Stieglitz: Überraschen, naja, das ist in einem vierten Kampf wohl schwer. Aber anders boxen, schlauer und dosierter auftreten, das ist schon mal die klare Marschroute.

Als Sie Abraham das letzte Mal im Ring gegenüberstanden, gingen Sie kurz vor Ende der 12. Runde zu Boden. Können oder müssen Sie gar diese Erfahrung am 18. Juli verdrängen?

Robert Stieglitz: Das ist verdrängt und nicht mehr präsent, da es ja nur ein „Abknien“ war, kein direkter Niederschlag. Ich habe in der letzten Runde zu viel gemacht, wollte nach der Info meines Trainers den ungerechten Rückstand auf den Punktzetteln ausgleichen – „überpacen“ nennt man das wohl – und bekam die Quittung. Ein Fehler von mir und meinem Team. Das passiert uns so schnell nicht wieder!

Magdeburg ist deutlich näher an Halle/Westfalen als Berlin. Erwarten Sie eine große Unterstützung durch die Fans im GERRY WEBER STADION?

Robert Stieglitz: Klar hoffe ich auf eine große Unterstützung, auf viele Fans. Die kommen aber nicht nur aus Magdeburg, sondern inzwischen aus der ganzen Republik. Man muss ja nicht immer ein „Lauter“ sein, um eine große Fangemeinde zu haben!

Bei Ihren bisherigen Duellen mit Arthur Abraham verließ immer der Herausforderer den Ring mit dem WM-Titel. Sehen Sie das als gutes Omen für Kampf Nummer vier?

Robert Stieglitz: Wenn es denn so ein Omen gibt, dann spricht das wohl klar für mich!

Unabhängig vom Kampfausgang am 18. Juli: Wie lange wollen Sie noch als Boxer im Ring stehen. Gibt es noch Ziele, die Sie erreichen wollen, und planen Sie eventuell schon für Ihre Karriere danach?

Robert Stieglitz: Achtung, jetzt kommt der Standardspruch: Ich denke nur von Kampf zu Kampf! Aber klar, ich habe mir immer Gedanken gemacht, war nicht „blauäugig“ und habe die Zeit nach meiner Karriere vorbereitet. Eines ist sicher, ich werde dem Boxsport erhalten bleiben!

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Für Titelchancen: Gevor und Kölling trotzen Hitzewelle!

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Schwitzen für den Erfolg! Unter diesem Motto trainieren dieser Tage unter anderem Noel Gevor (17-0, 10 K.o.´s) und Enrico Kölling (17-1, 6 K.o.´s). Sowohl der 24-jährige Hamburger als auch der ein Jahr ältere Berliner bereiten sich auf Ihre Kämpfe am 18. Juli in Halle/Westfalen vor. Im Vorprogramm zum 4. WM-Duell zwischen Arthur Abraham und Robert Stieglitz wollen sich beide für größere Aufgaben empfehlen.

„Das ist bei diesen Temperaturen eine ganz schöne Plackerei“, sagt Gevor. Der talentierte Cruisergewichtler trifft im GERRY WEBER STADION auf Hamza Wandera (18-8-3, 13 K.o.´s) aus Uganda. „Bei uns in der Boxhalle haben wir an diesem Wochenende über 40 Grad Celsius. Da ist die Gefahr zu dehydrieren sehr groß.“ Also hat der junge Gevor seinem Stiefvater Khoren den Vorschlag unterbreitet, das Vormittagstraining an den Strand zu verlegen. Gevor: „Da kann ich beim Schwimmen etwas für meine Kondition tun. Und anstatt nachmittags arbeiten wir einfach erst abends im Gym.“ Ob der „Hitze-Trainingsplan“ der Gevors aufgeht, wird sich in knapp zwei Wochen zeigen! Die Belohnung könnte dann schon in Kürze folgen. Gevor: „Bei einem Sieg boxe ich im September um einen Titel!“

In Berlin schuftet unterdessen Enrico Kölling. Der Halbschwergewichtler aus der Trainingsgruppe von Trainer Karsten Röwer bekommt es am 18. Juli mit Vasyl Kondor (18-14-1, 5 K.o.´s) aus der Ukraine zu tun. Kölling: „Nach dem Rückschlag zu Beginn des Jahres hoffe ich, dass es Stück für Stück wieder bergauf geht. Bei meinem Fight im April war ich noch nicht wieder der Alte, hatte mir durch meinen Kampfeswillen den Sieg verdient. In Halle/Westfalen will ich wieder mit boxerischen Mitteln überzeugen!“ Keine leichte Aufgabe, immerhin hat Kondor zuletzt dem kommenden WM-Herausforderer von Teamkollege Jürgen Brähmer das Leben schwer gemacht. „Gegen Konni Konrad hat Kondor bis zum Abbruch gezeigt, dass er technisch gut ausgebildet ist“, so Kölling, der aber nichts von Quervergleichen hält, „wichtig ist, dass ich siege und mir eine erneute Titelchance verdiene!“ Und was sagt er zur momentanen Hitzewelle: „Tagsüber kalt duschen und nur früh und abends trainieren, denn auch Leistungssportler sind keine Maschinen!“

Eintrittskarten für die Box-Nacht am 18. Juli in Halle/Westfalen sind ab 38,00 Euro unter der telefonischen Hotline des GERRY WEBER Ticket-Centers (05201) 81 80, im Internet unter http://www.gerryweber-world.de und http://www.tickethall.de sowie an allen bekannten Vorverkaufsstellen erhältlich.

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