Jack Culcay: „Hogan ist der stärkste Gegner meiner Karriere!“


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Jack Culcay ist auf dem Weg zur Weltmeisterschaft. Der Interims-Titelträger des Weltverbandes WBA muss am 5. Dezember (live ab 23.55 Uhr in SAT.1) jedoch erst einmal die nächste Hürde nehmen. Mit Dennis Hogan aus Irland bekommt es „Golden Jack“ in der Hamburger Inselparkhalle mit einem kampf- wie ausdauerstarken Gegner zu tun. Culcay selbst sieht Hogan als die bisher größte Herausforderung seiner Karriere. Wie für den Schützling von Ulli Wegner der Schlüssel zum Sieg lautet, erklärt er hier im Interview.

 

Jack Culcay, Ihr Trainer Ulli Wegner bezeichnet Sie schon einmal gern als Arbeitstier, was wahrscheinlich einer Adelung gleichkommt, oder?

 

Jack Culcay: Ulli Wegner ist ein harter Hund, der immer das Beste aus einem rausholen will. Ich fühle mich natürlich ein wenig geschmeichelt, dass er solch eine Aussage getroffen hat. Aber wer an die Spitze will, muss immer an sich arbeiten.

 

Das heißt im Umkehrschluss, dass Sie noch vieles verbessern müssen?

 

Jack Culcay: Richtig. Bevor ich Anfang dieses Jahres in die Trainingsgruppe von Herrn Wegner wechselte, dachte ich, dass ich schon nahe am Optimum und an der Weltspitze dran bin. Doch ich habe gelernt, dass ich noch sehr weit von meiner Bestform entfernt bin.

 

Ist das jetzt gut oder schlecht?

 

Jack Culcay: Das ist perfekt. Laut Ulli Wegner steckt in mir weitaus mehr Potenzial, als ich bisher dachte. Es gibt mir ein ungeheures Selbstvertrauen zu wissen, dass ich mich immer noch steigern kann.

 

Bedarf es einer Steigerung bei Ihrer ersten Titelverteidigung im Vergleich zum Gewinn der WBA-Interims-WM im Mai?

 

Jack Culcay: Keine Frage, Hogan ist die bisher größte Herausforderung meiner Karriere. Gegen ihn muss ich mich dementsprechend stärker präsentieren, als zuletzt. Doch ich bin guten Mutes, dass mir das gelingen wird. Mein Ziel ist schließlich, Weltmeister zu werden.

 

Was macht denn Ihren kommenden Gegner Dennis Hogan so stark?

 

Jack Culcay: Ich habe ihn lange auf Video studiert. Da war vor allem zu erkennen, dass er pausenlos Druck auf sein Gegenüber ausübt. Hogan verträgt zudem scheinbar einiges und ist bissig wie ein Terrier.

 

Und wie zieht man solch einem Kontrahenten den Zahn?

 

Jack Culcay: Man muss sich gegen solche Leute schnell Respekt verschaffen. Dann überlegen sie sich zweimal eine lange Serie zu schlagen. Zudem ist ein langer Atem notwendig, um immer die Kontrolle über das Geschehen im Ring zu behalten und die bessere Antwort parat zu haben.

 

Wird eventuell das Publikum in der Inselparkhalle ein entscheidender Faktor sein?

 

Jack Culcay: Mit Sicherheit! Ich habe über fünf Jahre in Hamburg gelebt, bin dort Profi geworden und habe viele Freunde gefunden. Ich sehe die Stadt weiterhin als meine zweite Heimat. Mit der Unterstützung der Fans im Rücken, kann ich auch noch einmal die letzten Kräfte mobilisieren, um mich durchzusetzen. Daher freue ich mich sehr, wieder dort zu boxen – Hamburg, ich zähl auf dich!

 

Eintrittskarten für die Box-Nacht am 5. Dezember in Hamburg sind über die telefonische Ticket-Hotline 01806-570044, im Internet unter www.tickethall.de und www.eventim.de sowie an allen bekannten Vorverkaufsstellen erhältlich.

 

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